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Feldsalat mit Speck, Maronen und Orange

 

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Frischer Salat im Winter ist ja immer schwierig, die meisten sind labberig und oder ohne Geschmack.
Feldsalat geht aber prima, und dieser hier ist so lecker (und vorbereitbar), dass man ihn auch als Vorspeise oder Zwischengang fürs Weihnachtsmenü einplanen könnte.

 

Für zwei Personen:
150 g Feldsalat
1 Rote Bete, mittelgroß
100 g Bauchspeck
100 g Maronen, vorgekocht
1 Orange
weißer Essig
Olivenöl
1 TL Aprikosenmarmelade
Senf
Zucker
Salz
Pfeffer

021213Als allererstes einen kleinen Topf mit Wasser aufsetzen und – sobald es kocht – die Rote Bete darin circa eine halbe Stunde lang fast gar kochen. Wer’s gerne knackiger mag, kann die Knolle auch nach zwanzig Minuten bereits rausnehmen.

Parallel dazu 150 g Feldsalat gründlich waschen und wieder trockenschleudern; von den 100 g Bauchspeck die Schwarte und etwaigen Knorpel entfernen und dann quer in dünne Scheibchen oder Stäbchen schneiden. Die Orange filetieren, also oben und unten großzügig die Kappen abkappen und mit einem scharfen Messer dann seitlich die Schale und alles Weiße absäbeln. Bei der nackten Orange dann über einem Schüsselchen die Filets zwischen den Trennhäuten rausschneiden, den Rest auspressen und den Saft natürlich auffangen.
Die Maronen aus ihrer Packung befreien, auseinanderfriemeln und die einzelnen Kerne je nach Größe halbieren oder vierteln.

Mittlerweile dürfte die Rote Bete fertig und auch etwas abgekühlt sein. Dann die Haut, oben das Holzige und unten die Wurzel entfernen und den Rest mit einem großen scharfen Messer oder einem geeigneten Hobel in hauchdünne Scheibchen schneiden. Zwischendurch von den misslungenen (zu dicken) Scheiben naschen.

Dann eine Pfanne auf mittlere Betriebstemperatur bringen und in einem EL Olivenöl die Speckscheibchen auslassen. Beidseitig braun anbraten, dann mit einer Gabel rausnehmen und auf Küchenpapier parken. Im heißen Speckfett die Maronenstücke ebenfalls anbraten, dann mit ein, zwei EL Zucker bestreuen und vorsichtig karamellisieren lassen. Wenn der Zucker vollständig geschmolzen und hellbraun geworden ist, den Pfanneninhalt sofort auf einen Teller transferieren und abkühlen lassen.

Jetzt noch aus wenig Salz, Pfeffer, einem halben TL Senf, zwei EL weißem Essig, drei EL Olivenöl und einem TL Aprikosenmarmelade eine Salatsauce rühren.

Feldsalat, Rote-Bete-Scheibchen, abgekühlte Maronen, Speck und Orangenfilets adrett auf die Teller verteilen und mit Salatsauce und etwas Orangensaft beträufeln.

Alle unsere Rezepte schön übersichtlich und von a bis z gibt’s hinter diesem Link.

13 Kommentare


  1. Klingt gut; ich würde aber bei der einen Fruchtnote bleiben und Orangen-„Marmalade“ – möglichst „coarse cut“ mit großen Stücken – verwenden, die vermutlich aufs köstlichste mit den frischen Orangen korrespondieren.

  2.   Sauzahn

    Gute Idee, mit der Coarse cut käme auch die nötige Bitterkomponente ins Spiel.


  3. Klingt wunderbar. Gerade in dieser Kombination mit Aprikosenmarmelade Das werde ich demnächst gerne einmal ausprobieren.

  4.   La France

    Kappen abkappen, absäbeln, auseinanderfriemeln… fehlt nur noch der unvermeidliche „Knubbel“. Was ist denn das für ein Deutsch bei der Zeit. Kann nicht Siebeck mal die Rezepte etwas nachkorrigieren. Der kann wenigstens schreiben.

  5.   Erika

    Rezept Feldsalat

  6.   hans-werner rust

    man man man,
    auf den teller transferieren, salata werden normalerweise in der kueche hergestellt und nicht im bwl burau .
    frohes fest fuer alle und gruesse aus mexico.
    hansito


  7. Der Siebeck kan zwar schreiben – aber nicht kochen…


  8. @7: Erstens wissen Sie nicht, ob Siebeck kochen kann oder nicht; was er zweitens wunderbar kann, ist vom Kochen so zu schreiben, daß es jeder nachvollziehen und dann kochen kann. Insofern entbehrt Ihr „Kommentar“ ein wenig der erforderlichen Konsequenz und grenzt bedenklich an Trollerei.

  9.   Sauzahn

    @8: Siebeckbashing ist in dieser Abteilung leider zum Volkssport geworden.
    Wer ihn länger gelesen hat – und das ist im ZEIT-Onlinearchiv immer noch bestens möglich*- wird merken, dass er seine Rezepte ständig verbessert hat.
    Nachkochbar sind sie auf alle Fälle.

    (*Nur das 1997er Weihnachtsenü scheint im Archiv versauert zu sein.)

  10.   C. Heek

    Der Salat war wunderbar. Danke für dieses schöne Rezept.

    Das Dressing habe ich mangels Aprikosenkonfitüre mit einer Mirabellen-Pfirsich-Konfitüre angerührt. Für meinen Geschmack fehlte noch etwas Säure, die ich dann in Form von Zitronensaft hinzugefügt habe. Davon hat vor allen Dingen die Rote Beete profitiert.

 

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