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Apple rettet die Moral

 

Wieso muss sich Apple eigentlich manchmal so verkniffen anstellen, wie man das eigentlich nur Microsoft nachsagt? Der Guardian schreibt, dass die Apple-Oberen wiederholt ein Programm für iPhone und iPod touch abgelehnt haben, mit dem man in der Gutenberg-Bibliothek schmökern kann.

Die wär ja an sich noch nix Schlimmes, aber dort ist leider auch eine englische Übersetzung des Kamasutra abrufbar. Das ist bekanntermaßen ganz pfui und widerspreche somit den Richtlinien des App Store.

Nicht, dass man die Gutenberg-Bücher nicht auch einfach online lesen könnte. Auf dem iPhone oder dem iPod touch. Oder sich mit den Dingern auf youtube noch ganz andere Sachen anschauen könnte.

3 Kommentare

  1.   Pandora

    Die Apple-Chefs sind halt auch nur Amis. Die können eben nicht aus ihrer Moralapostelhaut! 🙂

  2.   mickey

    @Pandora Vorurteile bleiben auch Vorurteile wenn sie sich gegen die „poehsen Amis“ richten. Zur Lektuere empfohlen:
    http://usaerklaert.wordpress.com/2009/05/19/wie-das-internet-das-vorurteil-vom-pruden-amerikaner-totete/

  3.   DINGO

    So schaut’s aus. Ami ist Ami. Und nachdem der oberste US-Gerichtshof jüngst entschieden hat, daß der seinerzeit betroffene Fernsehsender evtl. doch noch für Nipplegate bestraft werden kann, kann man das sogar verstehen, wenn Konzerne aus dem Land der unbegrenzten Prüdereien sich da zurückhalten.

 

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