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Quartiere, Biere, Orakeltiere – und Modesünden

 

Es europameisterschaftet sehr – so sehr, dass ich Isotonisches trinke statt Wasser. Man weiß ja nie.

Weil unsere schnelllebige Welt das Tempo während der EM offenbar nochmals angezogen hat, sei kurz an unsere EM-Beiträge über Biere, Teamquartiere und Orakeltiere erinnert. Zumal es sich so schön reimt.

Nach dieser schamlosen Eigenwerbung für Tage Ewigkeiten alte eigene Artikel gibt’s aber auch was Neues. Nicht von ZEIT ONLINE, aber das Kuratieren wird ja immer wichtiger für Journalisten, in Zeiten von diesem Internet, von dem jetzt immer alle reden. Also los:

stern.de greift zu verzweifelten Maßnahmen, um der Flut der Orakeltiere Herr zu werden – und stellt ein „Meta-Orakel“ ein:

Die 11 Freunde teilen ihr EM-Angeberwissen.

Das Satire-Ressort von SPIEGEL ONLINE hat schon mal vorsorglich einen Liveticker zum kompletten Spiel Niederlande – Deutschland geschrieben.

Derweil demonstriert US-Sportreporter Craig Sager Mut zum modischen Farbtupfer, Interviews und tumblr-Fotoblogs dokumentieren es. Sager macht sein Ding, obwohl er schon vor drei Jahren aufgefordert wurde, seine Klamotten zu verbrennen: „You take these clothes, and you burn ‚em!

Bei der EM sind die ganz großen Modesünden bislang ausgeblieben – Mehmet Scholl im Seemannspullover (?) hin, Kroatiens Trainer Slaven Bilic im Anzug samt Wollmütze her. Schließlich hat niemand die Absicht, mit einem Stahlhelm aufzulaufen. Oder so.

 

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