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Aus für Thor Steinar in Hannover

 

thor steinar

Nach einem Urteil des Amtsgerichtes Hannover darf in dem „Tonsberg“-Laden in Hannover keine „Thor Steinar“-Bekleidung mehr verkauft werden. Andernfalls drohen ein Bußgeld oder Ordnungshaft.

Seit der Laden „Tonsberg“ in Hannover-List im September 2013 eröffnet wurde, regte sich Widerstand gegen das Geschäft. Er ist einer von zwölf offiziellen „Thor Steinar“-Läden bundesweit und wurde wiederholt das Ziel von Demonstrationen mit dem Ziel, das Geschäft zu schließen. Weil dabei auch Farbbeutel gegen die Schaufenster flogen, installierte die Mieterin der Geschäftsräume im Erdgeschoss eine Plexiglasscheibe vor dem Schaufenster.

Auch sie muss wieder abgeschraubt werden, urteilten die Richter in Hannover und gaben der Klage der Eigentümergemeinschaft des Hauses statt. Der Ladenmieterin untersagten sie, weiterhin Bekleidung der Marke „Thor Steinar“ zu verkaufen. Sollte sie dem Urteil nicht folgen, droht ihr ein Ordnungsgeld bis zu 250 000 Euro oder bis zu sechs Monate Ordnungshaft. Die Eigentümerin muss alle rechtlich möglichen Maßnahmen ergreifen, um die rechtswidrige Nutzung des Ladens zu beenden.

Die Richter berufen sich auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der die Marke „Thor Steinar“ wegen ihres Zusammenhanges mit einer extrem rechten Gesinnung als nicht unbedenklich einstuft. Die Demonstrationen und Farbbeutelwürfe als Folge des „Thor Steinar“-Verkaufs bezeichneten die Richter als „eine Störung des Eigentumsrechts der übrigen Miteigentümer“. Außerdem hätte die Vermietung des Ladens vom Hausverwalter genehmigt werden müssen – dies aber sei nicht passiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az 484 C 7548/14)

3 Kommentare

  1.   Wunderer

    auf dem foto ist die steinar schrift ja länger als die jacke breit ist.
    die geht ja links schon sonst wohin.
    also wenn schon fälschen leute, dann richtig

  2.   Kommentar_Kommentar

    An Herrn Wunderer (K. vom 13 März 0:21),

    erstens geht die Schrift nicht „sonst wohin“, zweitens ist die Schrift offensichtlich gestickt und hat dann durchaus eine eigene Steifigkeit und drittens:
    Warum zur Hölle sollte man so ein Foto fälschen? Was ist daran denn so Besonderes, dass einen solchen Aufwand rechtfertigt….wollen Sie behaupten Steinar ist keine Naziskleidung, alles nur Lügenpresse und Westpropaganda oder wie?????

  3.   Micha

    das kann man sehen wie man will ob das Nazi-Klamotten sind.Wenn ab morgen alle Rechten Puma oder Engelbert Straus tragen werden dann auch andere Läden schliessen müssen.Auf den Klamotten sind keine verbotenen Symbole,Zeichen oder sonst etwas…warum also wird da so ein Film gemacht. Alle fordern mehr Toleranz, warum auch nicht für Thor Stainar.Es wird immer anders Denkende geben…wichtig ist egal auf welcher Seite..Gewalt ist da keine Lösung.
    Wie kann es sein,das die Angestellten bedroht und bis nach Hause verfolgt werden.

 

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