13 Jahre agierte das Jenaer Neonazi-Trio im Untergrund. Hinterließ weder Bekennerschreiben, noch brüstete es sich anonym im Internet oder auf andere Weise für seine Taten. Warum nicht? Weiter„Jenaer Neonazi-Trio plante Propagandaoffensive“
Die Tatwaffe einer Mordserie an Migranten wurde gefunden: Ausgerechnet bei jenen Neonazis, die die Polizistin in Heilbronn getötet haben sollen. Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen. Weiter„Offenbar zehn Morde durch rechte Terrorgruppe“
Der Vorsitzende Richter scheute sich nicht, sein Entsetzen auszusprechen. „Das Leben von Kamal Kilade wurde sinnlos ausgelöscht“, sagte Hans Jagenlauf, der Fall des erstochenen Irakers mache „fassungslos“. Die 1. Strafkammer des Landgerichts Leipzig verhängte am Freitag gegen den Haupttäter, den Rechtsextremisten Marcus E., 13 Jahre Haft wegen ausländerfeindlich motivierten Mordes. Weiter„Neonazi wegen Mordes an Kamal verurteilt“
Mit Gewalt gegen Migranten - eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis
Am 20.12.2010 wurde bekannt, dass der Neonazi Daniel K., der an dem Mord an dem 19-jährigen Kamal K. am 24. Oktober in Leipzig beteiligt war, aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Zudem liegt laut K.s Verteidiger kein fremdenfeindliches Motiv vor. Politiker und zivilgesellschaftliche Initiativen protestieren gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Weiter„Mutmaßlicher Mörder von Kamal aus U-Haft entlassen“
Ende Oktober wurde ein Migrant in Leipzig von einem bekannten Neonazi erstochen. Antirassistische Initiativen befürchten, dass die politische Tatmotivation ausgeblendet wird und haben deshalb einen eigenen Aufruf zu mehr Wachsamkeit auch an die Medien verfasst. Mit einer Demonstration soll auf den Mord aufmerksam gemacht werden. Weiter„Gegen das Schweigen nach dem rassistischen Mord in Leipzig“
Ein rechtsextremistischer Mörder eines Obdachlosen in Brandenburg hat zwei Jahre nach der Tat vor Gericht eine mildere Strafe erkämpft. Für den Mord an einem Arbeitslosen im uckermärkischen Templin soll Sven P. (20) nur noch neun statt zehn Jahre in Jugendhaft sitzen. Das entschied das Landgericht Neuruppin am Mittwoch in einem Revisionsprozess. Weiter„Nazi-Totschläger erkämpft milderes Urteil“
Am Abend des 16. November wurde in Moskau ein 26-Jähriger vermutlich von Neonazis erschossen. Nach Medienberichten wurden zwei Schüsse aus nächster Nähe auf den Kopf des Ermordeten abgegeben. Iwan Chutorskoi gehörte zu den antirassistisch aktiven R.A.S.H. (Red and Anarchist Skinheads) und organisierte mit anderen Aktivisten den Schutz bei linken Konzerten, die in Russland häufig von militanten Neonazis angegriffen werden. Weiter„Linker Aktivist in Moskau erschossen“