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Produktdesign BPitch Control

 
(c) Danny Schmidt
(c) Danny Schmidt

Es ist nun nicht so, dass Ellen Allien sonst nichts zu tun hat. Aber seit einiger Zeit ist die Technoproduzentin, DJane und Inhaberin des Berliner Labels BPitch Control, bei dem unter anderem Paul Kalkbrenner berühmt wurde, auch Produktdesignerin. In ihrer Merchandise-Palette findet sich unter anderem…

ZEITmagazin: Ein Dominospiel – das wäre nun nicht gerade unser erster Tipp für ein Merchandiseprodukt eines hippen Berliner Technolabels gewesen.

Ellen Allien: Domino habe ich mit meiner Schwester immer gespielt… auch gerne mit einer Flasche Rotwein, als wir älter waren. Ich liebe dieses Spiel, es ist immer spannend und ich habe viele schöne Erinnerungen daran, deshalb wollte ich es ins BPC-Muster bringen.

ZEITmagazin: Die Merchandise-Palette beschränkt sich bei vielen anderen Independent-Labels auf das eine oder andere T-Shirt. Nicht so bei Dir. Wie kommt’s? Eher der Spaß am Entwerfen oder spielen auch Erwägungen eine Rolle, wie man heute als Label sein Geld verdient?

Allien: Es ist auf jeden Fall eine Spaß-Sache – es geht um die Freude am Entwickeln und Designen. Wir machen das, was wir selber lieben, und hoffen, dass es andere auch zu schätzen wissen. Es ist nicht immer einfach – viele Produkte kosten uns in der Herstellung eine Menge, dann ist auch der Preis für den Käufer hoch. Das mögen manche nicht, und beschweren sich bei Facebook.

ZEITmagazin: Wie kommst Du auf die Ideen?

Allien: Auf Reisen, im Flieger und Zug kommt die Muse am liebsten zu mir. Auch unsere Meetings sind oft eine gute Quelle. Unser Team hat zum Glück Lust auf Bewegung und Miteinander, außerdem haben wir kurze Wege – so können wir viel mehr Ideen umsetzen als große Firmen.

Die Fragen stellte Florian Bamberg

4 Kommentare

  1.   E.T

    Wäre bestimmt Interessant wenn das Interview mehr als zwei Fragen beinhalten würde. Wurden die Fragen wärend dem Auflegen gestellt?

  2.   E.T

    *während

  3.   Bina

    ….während des Auflegens……

  4.   Gast

    Na das wahr ein sehr informatives Interview, vielen Dank dafür! (Achtung: Ironie)

 

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