ZEITmagazin-Adventskalender 2019: 7. Türchen

Mit dieser Karte kann man ein Jahr lang die ganze Familie (zwei Erwachsene und alle Kinder unter 18) in 34 Frankfurter Museen schleppen (museumsufercard.de)

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen. Alle Kommentare, die bis 15 Uhr gepostet werden, berücksichtigen wir – auch wenn wir nicht immer alle Kommentare sofort freischalten können. Der Gewinner des Kaffee-Abos ist Desideria (mit dem Kommentar #52 vom 06.12.). Bitte mailen Sie uns Ihre Postanschrift an: stilredaktion@zeit.de

© Kulturamt Stadt Frankfurt

 

ZEITmagazin-Adventskalender 2019: 6. Türchen

Keinen Kaffee im Haus? Mit dem »Roaster’s Choice«-Abo der Berliner Röststätte bekommt man sechs Monate lang zwölf 250-Gramm-Tüten bester Bohnen geliefert

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen. Alle Kommentare, die bis 15 Uhr gepostet werden, berücksichtigen wir – auch wenn wir nicht immer alle Kommentare sofort freischalten können. Der Gewinner des Etuis ist Jogipogi (mit dem Kommentar #193 vom 05.12.). Bitte mailen Sie uns Ihre Postanschrift an: stilredaktion@zeit.de

© Tai Lückerath

 

ZEITmagazin-Adventskalender 2019: 5. Türchen

Sie wollen im nächsten Jahr groß rauskommen? Dann können Sie vielleicht dieses Etui von Wandler für Ihre neuen Visitenkarten gebrauchen

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen. Alle Kommentare, die bis 15 Uhr gepostet werden, berücksichtigen wir – auch wenn wir nicht immer alle Kommentare sofort freischalten können. Der Gewinner des Teppichs ist Anreinha (mit dem Kommentar #9 vom 04.12.). Bitte mailen Sie uns Ihre Postanschrift an: stilredaktion@zeit.de

© Wandler

 

ZEITmagazin-Adventskalender 2019: 4. Türchen

Auf diesem Teppich von The Knots bleibt man gern – er wurde in Afghanistan von Hand geknüpft

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen. Alle Kommentare, die bis 15 Uhr gepostet werden, berücksichtigen wir – auch wenn wir nicht immer alle Kommentare sofort freischalten können. Der Gewinner des Schals ist Chattesie (mit dem Kommentar #72 vom 03.12.). Bitte mailen Sie uns Ihre Postanschrift an: stilredaktion@zeit.de

© The Knots

 

ZEITmagazin-Adventskalender 2019: 3. Türchen

Gegen das Januargrau hilft möglicherweise dieser Wollschal in gut gelauntem Schwarz-Weiß-Muster, entworfen von Pringle of Scotland

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen. Alle Kommentare, die bis 15 Uhr gepostet werden, berücksichtigen wir – auch wenn wir nicht immer alle Kommentare sofort freischalten können. Der Gewinner des Gutscheins ist kaivasch (mit dem Kommentar #53 vom 02.12.). Bitte mailen Sie uns Ihre Postanschrift an: stilredaktion@zeit.de

© Pringle of Scotland

 

ZEITmagazin-Adventskalender 2019: 2. Türchen

So macht auch die Steuererklärung Spaß: Present & Correct, der britische Online-Shop für feine Büroartikel, verschenkt einen Gutschein über 50 Pfund

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen. Alle Kommentare, die bis 15 Uhr gepostet werden, berücksichtigen wir – auch wenn wir nicht immer alle Kommentare sofort freischalten können. Der Gewinner des Koffers ist Erich (mit dem Kommentar #61 vom 01.12.). Bitte mailen Sie uns Ihre Postanschrift an: stilredaktion@zeit.de

© Present & Correct

 

ZEITmagazin Uhren-Schatzsuche 2019

Jedes Jahr im November schickt das ZEITmagazin seine Leserinnen und Leser auf Schatzsuche, also auf die Jagd nach einer Uhr, die wir versteckt haben. Finden kann sie, wer das eine entscheidende Rätsel von allen hier folgenden Rätseln löst und das Glück hat, am richtigen Ort zu sein – denn nur an einem der beschriebenen Orte ist eine Uhr versteckt. Frühere Schatzsuchen führten zu unvollendeten Bauwerken, zu Orten, die in Märchen und Sagen eine Rolle spielen, oder zu den Schauplätzen der schönsten Liebesgeschichten. Diesmal möchten wir die Leser zu besonderen Bäumen locken. Denn vom Wald ist in Deutschland oft die Rede. Aber dass es auch unter den Bäumen herausragende Individualisten gibt, dringt nur selten ins öffentliche Bewusstsein. Wüssten wir mehr über diese grünen Superstars, würde es uns mehr am Herzen liegen, sie zu beschützen. Viele dieser Bäume sind beeindruckender (und oft auch langlebiger) als so manches großartige Gebäude. Etwa Tanzlinden, die schon seit Jahrhunderten den Mittelpunkt von Dorffesten bilden. Gerichtseichen, unter denen einst harte Urteile gesprochen wurden. Oder Tannen, die höher sind als das Brandenburger Tor. Mithilfe des Baumschützers Andreas Roloff, Professor für Forstbotanik an der TU Dresden, haben wir 24 Bäume ausgewählt, von denen wir meinen, dass sie einen Ausflug wert sind. In einem Interview erklärt Roloff, was an diesen Bäumen aus botanischer Sicht so besonders ist. Die Texte zu den Illustrationen liefern Hinweise, wo sich die Bäume befinden.

Nur an einem der 24 Orte wartet die abgebildete Uhr auf den Finder. Dort stehen am Samstag, dem 9. November, um Punkt 10 Uhr Mitarbeiter des ZEITmagazins, sie werden sich deutlich zu erkennen geben. Falls um diese Uhrzeit mehrere Finder vor Ort sein sollten, entscheidet das Los. Wenn Sie einen der Orte aufsuchen, aber keine Uhr entdecken (und keine ZEITmagazin-Mitarbeiter), können Sie trotzdem etwas gewinnen: Fotografieren Sie sich dort selbst, und schicken Sie das Bild unter Angabe des Entstehungsorts und Ihrer Anschrift an schatzsuche@zeit.de. Einsendeschluss ist Montag, der 11. November. Bei Briefen gilt der Poststempel (ZEITmagazin, Stichwort Schatzsuche, Dorotheenstraße 33, 10117 Berlin). Wer auf diese Weise belegt, dass er am gesuchten Ort war, erhält ein kleines Dankeschön. Pro Zuschrift können wir leider nur ein solches Dankeschön vergeben. Eine Auswahl der Bilder werden wir im ZEITmagazin veröffentlichen – bitte teilen Sie uns mit, falls Sie nicht abgebildet werden möchten.

Götterbaum: In einer Stadt mit einer recht prominenten Lindenallee gibt es eine Bushaltestelle, die fast den gleichen Namen trägt wie ebenjene, tauscht man die Linden gegen Eichen. Ihr gegenüber finden sich allerhand einheimische und exotische Gewächse in einem eigens dafür geschaffenen Garten, der Jahr für Jahr Tausende Besucher anlockt. Hinter besagter Bushaltestelle ist eine Grünanlage. Betritt man sie und hält sich rechts, steht man schnell vor dem von uns gesuchten Götterbaum. Mehrere Teilstämme ragen wie eine schmale Krone in die Höhe. Wer hier eine Uhr finden will, sucht an der Stelle, wo der Fuß des Baumes und die Rasenfläche aufeinandertreffen.

Omega, Speedmaster Apollo 11

Tulpenbaum: Auf einer beliebten deutschen Ferieninsel befindet sich ein Landschaftspark nach englischem Vorbild, der einst im barocken Stil angelegt wurde. Als herrschaftliche Residenz diente ein Schloss, das heute der Vergangenheit angehört. Veränderungen konnten unseren beiden Tulpenbäumen nichts anhaben: Seit 190 Jahren stehen sie Seite an Seite und sind heute um die 30 Meter hoch. Im Herbst erstrahlt ihre Krone in goldgelber Pracht. Man findet sie in der Nähe einer alten Kirchenruine. Wer die Baum-Zwillinge aufgestöbert hat, sollte einmal ganz genau nachsehen, ob nicht im Gras zwischen ihnen etwas Funkelndes liegt.

Bulgari, Lucea Skeleton

Robinie: Irgendwo in Sachsen, zwischen Riesa und Torgau, steht eine imposante Robinie in einem Schlosshof mit stimmungsvollem Ambiente. Die Fassaden des Innenhofs sind nur zum Teil saniert worden. Der Rest wurde in seinem ursprünglichen Zustand belassen, was einen beeindruckenden Kontrast erzeugt. Der Stamm unseres Baumes hat einen ungewöhnlich großen Durchmesser und ist auffällig geformt. Auch steht unsere Robinie ganz schön schief. Da sie über 300 Jahre alt sein könnte, ist sie als Naturdenkmal geschützt. Gesellschaft leistet ihr eine weitere Robinie, die allerdings eher kränklich wirkt. Man sollte dort suchen, wo sich der Stamm der kräftigen Robinie am stärksten neigt. Wer weiß, vielleicht könnte hier etwas versteckt sein.

Rolex, Oyster Perpetual Datejust 36

Ahorn: Diesen 19 Meter hohen Ahorn findet das gewiefte Nordlicht in einem ansehnlichen Park, der mit seinem beachtlichen Bestand an Wild seinem Namen alle Ehre macht. Einst residierte hier ein wohlhabender Kaufmann, dessen zweiter Name klingt wie der eines berüchtigten römischen Staatsmannes. In seinem ehemaligen Heim werden heute keine Geschäfte mehr gemacht, sondern es wird Ballett gelehrt, und die alte Lindenallee lässt vergessen, dass man sich hier in einer Großstadt befindet. Folgt man den Linden, ist der 230 Jahre alte Ahorn nicht mehr zu übersehen. Sein Stamm erinnert an ein Elefantenbein. Man suche am Fuß des Stammes an jener Seite, die zur Lindenallee gerichtet ist. Dort befindet sich möglicherweise eine Uhr im Laub.

Chanel, Boy-Friend Tweed

Buche: Der Blick aufs umliegende Land macht dem Namen des gesuchten Bergs alle Ehre. Er befindet sich zehn Kilometer südöstlich des Zentrums einer bekannten Stadt und verfügt über einen Aussichtsturm, von dem aus man bis in die Schweizer Alpen blicken kann. Eine Kabinen-Umlaufseilbahn bringt einen auf 745 Meter Höhe. Etwa zwei Kilometer vom Gipfel entfernt steht unsere Wetter- buche in der Nähe des Parkplatzes beim Schlittenlift. Von hier aus folgt man der Straße bergab und läuft bei der ersten großen Kreuzung querfeldein rechts an einem schmalen Tannenwald vorbei. Wer sich nicht verirrt hat, steuert nun direkt auf unsere Buche zu. Sie ist elf Meter groß und gehört auf diesem Bergrücken in 1175 Meter Höhe zu einem eindrucksvollen Ensemble von Rotbuchen. Gemeint ist die mittlere von ihnen, sie ist freistehend und hält an der Stammseite in Richtung der Tannen vielleicht eine Überraschung bereit.

Oris, Clean Ocean Limited Edition

Linde: Der Baum ist berühmt, denn keine deutsche Linde ist so dick wie diese. Tausendjährige Linde wird sie auch genannt, doch ist sie wahrscheinlich erst um die 600 Jahre alt, sie wurde als Burglinde gepflanzt. Ihr Umfang beträgt stolze 17,5 Meter. Die Bewohner des Dorfs, in dem sie steht, kommen gern neben ihr zusammen. Zu Fronleichnam findet unter dem Baum ein Gottesdienst statt, und der Schützenkönig wird hier proklamiert. Ihre Größe hat der Linde den Titel »Nationalerbe-Baum« eingebracht. Eine Tafel ist voller Worte des Lobes, an ihr befindet sich vielleicht auch eine Uhr.

Zenith, Defy Inventor


Esche: 1873 kaufte ein Märchenkönig diese Insel, die namentlich dem männlichen Geschlecht vorbehalten ist, und ließ ein Schloss bauen. Zum Glück unserer Gemeinen Esche, denn nur drei Jahre zuvor gehörte die Insel noch einer Holzverwertungsgesellschaft, die alle Bäume abholzen wollte. Das wäre wohl das Ende der Esche gewesen. Nun steht sie immer noch auf der Allee, die von der Gärtnerei zum Kanal führt. Mit ihrer breiten schlitzartigen Öffnung in dem hohlen Stamm erinnert sie an Pippi Langstrumpfs Limonadenbaum. Limonade ist nicht in dem Stamm versteckt, aber vielleicht eine Uhr.

Wempe, Chronometerwerke Automatik Perlmutt


Eiche: Dieser Baum erfreut sich einiger Bekanntheit. Diese und seinen Namen verdankt er einer Sage, nach der sich im 19. Jahrhundert die Försterstochter des Ortes in einen Schokoladenfabrikanten verliebt haben soll. Doch der Förster war dieser Beziehung nicht wohlgesinnt. Das führte dazu, dass sich die Liebenden über ein Astloch in der Eiche heimlich Briefe zukommen ließen. Bald sah der Vater ein, dass Widerstand zwecklos war, und das Paar durfte unter der Eiche heiraten. Noch heute wird das Astloch als Briefkasten benutzt und hat sogar eine eigene Postadresse. Menschen aus aller Welt schicken Briefe an den Baum, ein jeder darf sie lesen. Eine hölzerne Leiter führt zum besagten Briefkasten, in dem sich heute auch eine Uhr befinden könnte.

Tudor, Black Bay 32 Ref. 79583


Linde: Gesucht wird eine von Deutschlands zahlreichen Tanzlinden. Seit über 300 Jahren wird auf ihr und um sie herum musiziert, getanzt und gefeiert. Früher hatten die Musikanten sogar ihre eigene Etage im Baum, heute müssen sie mit dem Boden unter ihm vorliebnehmen. Sicherheit geht vor, seit im 19. Jahrhundert eine Tanzgesellschaft samt Gebälk in die Tiefe stürzte. Man findet unsere Tanzlinde neben dem schönen alten Pfarrhaus einer Gemeinde, die ihrem Namen zufolge gern die Franken im Blick behält. Eine hölzerne Treppe führt hinauf auf die Tanzplattform, von der aus man einen tollen Panoramablick auf die Umgebung hat. Mit etwas Glück findet man an der obersten Stufe jener Treppe keine Tänzer vor, sondern eine Uhr.

Patek Philippe, Nautilus Ref. 7118/1200A-001


Ulme: Zwei Kilometer nordwestlich eines beliebten Badesees steht ein Schloss, das seinerzeit einem adligen Bürgermeister gehörte, der gleichzeitig Ritter des Markus-Ordens war. Seit Ende der Neunzigerjahre wird sein Domizil nun als Hotel genutzt. Drum herum befindet sich eine schöne Parkanlage im Stil eines Landschaftsparks. Und in unmittelbarer Nähe des Eingangsportals steht eine beeindruckende Bergulme. Ihr Wuchs und ihre Vitalität sind bemerkenswert, trotzdem ist sie von einem kleinen schützenden Zaun umgeben. Vielleicht ist da auch eine Uhr, man sucht sie am besten an jener Ecke des Zauns, die zum Schloss zeigt.

Hublot, Big Bang Paraiba Ref. 411.OX.1189.LR.0919

Gewöhnliche Rosskastanie: Diese Rosskastanie ist gar nicht gewöhnlich, denn mit ihrem Alter von 220 Jahren und ihren 25 Metern Höhe steht sie perfekt platziert und sichtbar in einem kleinen Park eines Stadtteils, der nicht mit dem Skiort St. Moritz zu verwechseln ist. Die dazugehörige Stadt ist für ihre gotischen Bauten und ihre Studierenden bekannt. Wer den Baum entdeckt, kann sich über einen fantastischen Blick auf die ausladende Krone vor einer märchenhaften Kulisse mit herrschaftlichen Gemäuern und Türmchen freuen. Und dazu kann man am Fuße der Kastanie, an der dem Gehweg zugewandten Seite, vielleicht eine Uhr finden.

Jaeger-LeCoultre, Reverso Classic Large Small Second

Speierling: Man starte in Goethes Geburtsstadt und fahre mit der S-Bahn zunächst Richtung Norden. Die Haltestelle und damit die gesuchte Stadt trägt den Namen eines gekrönten Hügels. Man steige hier aus und passiere ein Gewerbegebiet, in dem unter anderem für modernes Interieur, guten Sound und königliche Schnelligkeit gesorgt wird. Am Ende des letzten Gebäudes halte man sich links und folge dem Feldweg. Dieser führt querfeldein. Dort, wo er sich das zweite Mal krümmt, biege man links ab und gehe aufs offene Feld. Unser Speierling, ein mittlerweile seltenes Gewächs, ist der letzte in einer ungleichmäßigen Reihe von Obstbäumen. Sein Stamm sieht aus, als wären zwei Bäume ineinandergewachsen. Dort, wo sich die Stämme treffen, ist vielleicht eine Uhr versteckt.

Nomos Glashütte, Club Sport neomatik 42 Datum schwarz

Amerikanischer Tulpenbaum: Der Gesuchte hat seine Heimat in einer der größten Parkanlagen Europas, die sogar Unesco-Weltkulturerbe ist. In prächtiger Gesellschaft, neben Wasserspielen, einem Schloss und einer künstlichen Burgruine, gedeiht dieser 240 Jahre alte Amerikanische Tulpenbaum. Man findet ihn auf der Höhe des Schlosshotels. Auf dem Weg zu ihm muss man an einem historischen Gewächshaus vorbeigehen, in Richtung der Burgruine. Der sicherste Weg zum Ziel ist der sogenannte »9. Rundgang«, denn dieser führt auf einen kleinen Hügel, an dessen südöstlichem Rand unser 34 Meter hoher Baum mit seiner ungewöhnlich schmalen Krone steht. Einer seiner Äste hängt besonders tief. Liegt unter ihm vielleicht eine Uhr?

Porsche Design, 1919 Globetimer

Flatterulme: Nur Vögel stören die Stille dieses weit nordwestlich von Berlin gelegenen Ortes, an dem sich der von uns gesuchte Baum befindet. Er stand hier schon vor 400 Jahren, es gab auch einmal einen Friedhof. Der Friedhof verschwand. Unser Baum aber ist stark wie eh und je mit seinen 20 Metern Höhe und einem Umfang von fast 10 Metern, heute steht er frei hinter der Dorfkirche. Einige Steine der Friedhofsmauer sind unter den knorrigen Wurzeln und in dem hohlen Stamm konserviert. Wer genauer hinschaut, entdeckt eine kleine Höhle. Und eine Uhr?

Chopard, Happy Sport Oval

Mammutbaum: Einst war der von uns gesuchte Ort ein Wald. Er befand sich in einer Stadt, die für ihren Fußballverein bekannt ist. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Wald teilgerodet, und der Kaiserpark entstand, der heute nicht mehr so heißt. Neben Resten des alten Waldes findet man einen imposanten Mammutbaum. Wer ihn bewundern will, der halte am südwestlichen Rand der Parkanlage Ausschau nach einer großen Rasenfläche. Hier thront der 26 Meter hohe Riese inmitten weiterer Baumraritäten. Auf der Parkbank rechts dahinter suche man die Uhr.

Mühle Glashütte, RMK 04 Mondphase

Ginkgo: Wo dieser als lebendes Fossil geltende Baum wächst, treffen traditionelle Keramikarbeit und mittelalterliche Architektur aufeinander. Früher stand hier einmal eine Kirche, heute ist leider nur noch der Abteipark übrig. Mit seinen 18 Metern Höhe ist unser Baum kaum zu übersehen. Besonders schön in Szene gesetzt wird er durch seine Nachbarschaft zum ältesten mittelalterlichen Gebäude der Region. Am Fuße seines Stammes befindet sich eine Hinweistafel. Hier sollte man neben einigen hilfreichen Informationen zum Wesen des Baumes auch die Uhr vermuten.

Hermès, Galop d’Hermès

Linde: Zu den Bäumen, unter denen in alten Zeiten Recht gesprochen wurde, gehören die Linden. Ein besonders schönes Exemplar steht in der Nähe einer kleinen Wohnsiedlung. Deren Name wird nicht verraten, aber seine Herleitung soll Teil des Rätsels sein: Er weist auf eine klösterliche Gründung hin und darauf, dass hier im Mittelalter Gericht gehalten wurde. Es scheint, als liege hier der Hund begraben, aber dafür kann man einen der ältesten Bäume Deutschlands bewundern. Über 500 Jahre ist er alt, hat einen Umfang von 9,3 Metern. Wenn man von Westen kommt, steht er wie ein Wächter an der rechten Straßenseite. Befindet sich in dem hohlen Stamm eine Uhr?

Montblanc, 1858 Geosphere 119909

Baum-Hasel: Circa 200 Jahre schon steht der von uns gesuchte Baum in einem Grüngürtel gut sichtbar auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Innenstadt. Die Baum-Hasel gehört zu den vier stärksten deutschen Exemplaren, trotzdem braucht der weitgehend hohle Baum Unterstützung. Vier große Stahldoppelstützen und drei Stahlseile halten ihn gemeinsam aufrecht. Teamarbeit ist wichtig, das wussten bereits Esel, Hund, Katze und Hahn. Verstecken könnten sich im Notfall zumindest die letzten beiden in dem schmalen Loch unten im Stamm. Wer einen Griff hinein wagt, findet dort vielleicht auch die gesuchte Uhr.

Vacheron Constantin, Fiftysix Complete Calendar 4000E

Eibe: Diese Europäische Eibe ist zum Naturdenkmal erklärt worden. Kein Wunder, denn sie soll die zweitälteste Eibe in ihrem Bundesland sein. Der 550 Jahre alte Baum ist zwölf Meter hoch und fällt durch seine spitz zulaufende Baumkrone auf. Man findet ihn in einem Ort, dessen Name im Neuhochdeutschen in etwa »Hof der Frauen« bedeutet. Dort steht die Eibe unweit einer Schule auf einem kleinen rundlichen Wiesenstück direkt vor einem alten Haus mit weißen Fensterläden. Wer mit dem Auto kommt und zu schnell fährt, kann den Punkt gleich hierlassen. Falls es teuer wird, spendet vielleicht eine Uhr Trost, die am Fuße des Baumes warten könnte.

A. Lange & Söhne, Zeitwerk Date

Fichte: Gesucht wird ein Berg im Bayerischen Wald. Seine Größe trägt er schon im Namen. Da die Bergbahn geschlossen hat, sollte man gut zu Fuß sein. Im Kalten Krieg diente er als Überwachungspunkt des Flugverkehrs. Wir suchen eine bestimmte Fichtengruppe. Im Winter ist sie unter Schnee versteckt. Die Bäume sind sechs bis neun Meter hoch und stehen auf 200 Höhenmetern am unteren Teil der Gipfelregion. Die untere der beiden Radarstationen befindet sich auf gleicher Höhe wie die Gruppe. Wenn man die Kreuzung direkt vor ihr passiert, sich geradeaus hält und den Blick nach links richtet, sind sie nicht zu übersehen. Unter der kleinsten Fichte: eine Uhr?

Breitling, Superocean 36 mm

Ahorn: Im Hof eines ehemaligen Benediktinerinnenklosters steht dieser 200 bis 300 Jahre alte Berg-Ahorn. Der Klosterhof ist von einer hohen Mauer umgeben. Wer zu unserem gesuchten, ungefähr 25 Meter hohen Baum gelangen möchte, muss dafür zuerst an Peter und Paul vorbei und die Treppe im Mauerdurchgang erklimmen. An der Ostseite eines Gebäudes gelegen, steht der gemeinte Baum, dessen Stamm sich in etwa einem Meter Höhe in drei gleich starke Stämme aufteilt. Einen kurzen Blick in die dabei entstandene Mulde zwischen den Stämmen zu riskieren wird empfohlen, denn viel- leicht belohnt eine Uhr den Besucher.

TAG Heuer, Autavia Isograph

Kiefer: Wer üppige Torten mit Kirschen, schöne Wälder und viel Ruhe schätzt, dem sei ein Ausflug in die gesuchte Region empfohlen, man wird ganz sicher nicht enttäuscht. Dazu bekommt man ein Phänomen von einem Baum zu sehen, das es so wohl kaum ein zweites Mal in Deutschland gibt. Wir verraten hier lieber nicht zu viel, aber gesucht wird eine Kiefer, die ihr Zuhause seit 200 Jahren an einem Kloster hat, von dem heute leider nur noch eine Ruine übrig ist – aber auch diese ist sehr sehenswert. Wem all das noch nicht Anreiz genug ist, der kann am rechten Rand des Torbogens der Ruine Ausschau nach einer Uhr halten.

Panerai, Marina Militare Carbotech, Pam 00961

Sandbirke: Zwischen Bergwiesen, kleinen Seen und Mischwäldern befindet sich ein beliebter Luftkurort im Bodetal des Harzes. Dieser Ort liegt so ländlich, dass er als einzige Sehenswürdigkeiten Bäume nennt. Der schönste Baum von allen wurde dabei aber vergessen! Diesen findet man auf dem Weg in den nächstgelegenen Ort, wo vielleicht einmal ein Friedrich in einen Brunnen gefallen sein könnte. Die 21 Meter hohe Sandbirke mit teilweise weißer Rinde steht direkt am Straßenrand und zieht durch ihren beeindruckenden Doppelstamm die Blicke auf sich. Wo sich die Stämme teilen, lohnt es sich, genauer nachzuforschen, um vielleicht eine Uhr zu erspähen.

Audemars Piguet, Royal Oak Quartz

Weiss-Tanne. Vom Gipfel des Berges aus hat man Aussicht auf die Alpen, den Bodensee und das westliche Allgäu. Unsere Tanne befindet sich recht mittig zwischen einem Bach, der namentlich mit einer langen Stichwaffe zu tun hat, und der deutsch-österreichischen Grenze. Man erreicht sie entweder mit der Seilbahn oder zu Fuß: links an der Bahn vorbei, einen Teerweg entlang und weiter auf Weidewegen bergauf. Der Hunger weist den Weg. Auf 1130 Metern Höhe, am Wegesrand kurz vor einer Weggabelung, steht eine der mächtigsten Tannen Deutschlands. Sie ist 30 Meter hoch. An der dem Weg zugewandten Seite des Stammes könnte eine Uhr versteckt sein.

Cartier, Panthère de Cartier

 

Illustrationen: Oliwia Bober

Uhrenauswahl: Gisbert L. Brunner

 

Das ZEITmagazin im Gespräch mit Christo

Der Künstler Christo war in München Gast bei einem ZEITmagazin-Gespräch vor Publikum in der Prinzregentenstraße. Das ganze Gespräch können Sie als Video auf ZEIT ONLINE ansehen und bald auch auf unserem Podcast ZEIT Bühne hören. Eine Stunde lang hat sich ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend mit dem Künstler unterhalten, der davon erzählt hat, dass er im kommenden Frühjahr den Triumphbogen in Paris verhüllen wird, und wie mühsam es in den Neunzigern war, die deutschen Parlamentarierinnen und Parlamentarier davon zu überzeugen, ihn den Reichstag verhüllen zu lassen. Christo hat von seiner Frau und künstlerischen Partnerin Jeanne-Claude erzählt, die vor zehn Jahren gestorben ist, und von der er im Präsens spricht. Beide wurden am selben Tag geboren, am 13. Juni 1935, er in Bulgarien, sie in Casablanca. Warum er mit seinen 84 noch so fit ist, hat Christoph Amend Christo gefragt. Er esse morgens Joghurt mit Knoblauch, sagte er, und tagsüber sitze er nie, vermeide Mittagessen, „ich arbeite besser hungrig“. Der Mann geht und geht und geht, vermeidet Aufzüge, bleibt in Bewegung. Es ist übrigens wirklich wahr, dass Jeanne-Claude und er niemals in dasselbe Flugzeug gestiegen sind – um ihre Projekte nicht zu gefährden, falls etwas passiert. Was nach dem Tod kommt? „Nichts“, hat Christo gesagt. Und: „Ich träume nie.“ Dabei träumt er sich seit Jahrzehnten die Welt herbei, so wie sie ihm gefällt – manchmal eben auch verhüllt.

Christo

Verena von Mitschke-Collande, Ralf Wintergerst, Christo

Christoph Amend, Christo

Christoph Amend, Mirko Borsche, Florian Jaenicke, Rainer Esser

Nathalie Senden, Ulrike Arnhold, Áki Hardarson, Sandra Kreft

Darwin Santo, Melanie Agnamana

Leander Leutzendorff, Daniel Ober, Ana Saraiva

Till Breckner, Sandra Kreft, Elke von Borcke

Günther Mattei, Christoph Amend

 

Fotos © Phil Dera für DIE ZEIT

 

UNLOCK Books by ZEITmagazin

Christoph Amend, Aria Ungerer

 

Vor knapp 250 geladenen Gästen fand in Frankfurt zum Auftakt der Buchmesse die Premiere von UNLOCK Books by ZEITmagazin statt – es war auch die erste Veranstaltung im Restaurant Petit Royal in der Neckarstraße. Sophie Passmann las aus ihrer Kolumne über Männerliteratur und unterhielt sich mit meinem Kollegen Matthias Kalle auch über ihr neues Buch über den Musiker Frank Ocean, anschließend las der Schriftsteller Thomas Pletzinger aus seinem aktuellen Bestseller The Great Nowitzki vor, den er in Frankfurt mit eben jenem gemeinsam präsentiert hat– natürlich auch moderiert von Matthias Kalle. ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend hat sich mit Aria Ungerer, der Tochter des großen Künstlers und Autors Tomi Ungerer, über die neue Ausgabe des ZEITmagazins (Nr 43) unterhalten, die erstmals das zeigt, was ihr Vater in seinem letzten Lebensjahr geschaffen hat. Ihr Vater sei schon sehr besonders gewesen, sagte Aria Ungerer. Wenn er sie und ihre Geschwister mit dem Auto irgendwohin fahren sollte und am Straßenrand eine schöne Blume entdeckte, sei er so abgelenkt gewesen, dass er oft beinahe Unfälle gebaut hätte. Ein ausführliches Interview mit ihr erscheint ebenfalls im ZEITmagazin Nummer 43.

Aria Ungerer

Thomas Pletzinger, Matthias Kalle

Sophie Passmann

Christoph Amend, Miku Sophie Kühmel

Fortuna Gual Gere, Mahret Ifeoma Kupka

Sophie Passmann, Matthias Kalle

Anke Wiegel, Kiki Loukas, Annabelle Telger, Michael Zehentmeier, Katharina Klinge, Kiki Müller

Thomas Pletzinger, Matthias Kalle

Jo Schück, Christoph Amend

Christine Urspruch, Max Moor

Jochen Sandig, Esther Schweins, Pegah Ferydoni

Julia Giordano, Thomas Pletzinger, Sascha Lobo, Helge Malchow

Mark Schiffhauer, Katja Schubert, Rainer Esser, Detlef Braun

Barbara Gehl, Katharina Klinge

Michael Zehentmeier, Annabelle Telger

Fotos © Andreas Henn für DIE ZEIT