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Rififi in Berlin

 
(c) Holger Braune
(c) Holger Braune
(c) Holger Braune

Hach, was war das herrlich, als das Café Kranzler noch am Kudamm Ecke Joachimsthaler Straße stand. West-Berlins, man beachte den Bindestrich, Glanz und Gloria. In dieser Kulisse spielt der 15-minütige No-Budget-Trickfilm „Rififi in Berlin“ von Holger Braune. Der Kameramann und Filmfreak zählt das Original von 1955 zu seinen All-Time-Favourites. Die französische Gangstergeschichte war seinerzeit so erfolgreich, dass es zahlreiche Nachahmungen gab. „Rififi am Karfreitag“, „…in Beirut“, „… in Tokio“ usw. Nur Berlin fehlte bislang. Braune wollte „nach über 50 Jahren die historische Lücke schließen“ und  baute sein Frontstadt-Berlin aus Postkarten und historischen Fotos. Die Figuren wurden in Stop-Motion-Technik mit lebenden Menschen gefilmt. Da mussten die Familie und Freunde ran – und bekamen Cartoon-Köpfe verpasst. Der Coup, den die Bande zu den Filmfestspielen 1958 ausheckt, ist natürlich besonders verschlagen. Nur so viel seit verraten: Sidney Poitier spielt auch mit.

Zu sehen beim achtung berlin Festival:
Premiere: Morgen, Donnerstag 14.04.2011, Filmtheater am Friedrichshain (Kino 1) | 22:30

1.Wiederholung: Fr 15.04.2011, Babylon Mitte (Kino 2) | 22:30
2.Wiederholung: Sa 16.04.2011, Passage Neukölln (Kino 2) | 17:45

Ralph Geisenhanslüke

 

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