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Unerkannt durch Freundesland – Illegale Reisen durch die Sowjetunion

 
(c) Frank Hawemann
(c) Robert Conrad
(c) Jan Oelker

Die Ausstellung erzählt von DDR-Reisenden, die es in den Osten zog, der sich als viel wilder als der Westen erwies. Offiziell besuchen durfte das Land nur, wer sich auf kontrollierte Gruppenreisen einließ oder die Einladung eines Sowjetbürgers vorweisen konnte. Es gab ein kleines Schlupfloch, das einmal erprobt, in eingeweihten Kreisen weitergereicht wurde: Man benötigte dazu ein Transitvisum, das einen für 3 Tage berechtigte, sich grenznah in der Sowjetunion aufzuhalten. So konnte es zwar gelingen, in das Land hineinzukommen, aber damit war noch keinerlei Genehmigung verbunden, sich dort auch aufzuhalten. Eine Vielzahl abenteuerlustiger junger Menschen wagte trotz des Verbotes diesen Schritt. Wochenlang reisten sie zu Fuß, per Anhalter oder mit dem Fahrad vom Baltikum bis zum Kaukasus, durch die Steppe und die Tundra bis nach Sibirien. Die witzigen und aberwitzigen Berichte, Schmalfilme und Fotografien sind in der  St. Johanniskirche, Pontanusstraße, 17033 Neubrandenburg bis zum 14. August zu sehen
(Di – Sa 10 – 16 Uhr, Eintritt frei)

 

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