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Kaviar Gauche Hochzeitskleider

 
(c) Jette Stolte
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Designerinnen Johanna Kühl und Alexandra Fischer-Roehler (c) jettestolte.com

Die Zeremonie vor der Zeremonie ist die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Das heißt entweder: Mit der besten Freundin Stangen voll weißer Kleidern durchforsten. Oder aber ganz neu: Mit einem Stück zukünftiger Hochzeitstorte von Zuhause aus entscheiden. Beides möglich, denn das deutsche Label Kaviar Gauche relaunched seinen E-Shop – und endlich gibt es deren Brautmode auch online zu kaufen. Wir haben Designerin Alexandra Fischer-Roehler gefragt, für wen sie gerne mal schneidern würde. Und noch ein paar mehr Fragen zum Thema Hochzeit gestellt.

ZEITmagazin: Welches Kleid war das schönste – das von Kate Middleton, Kate Moss oder Charlene Wittstock?
Alexandra Fischer-Roehler: Das ist schwer zu sagen. Uns hat bei Kate Moss am besten ihre Rock`n Roll-Attitüde gefallen, da war das Kleid schon fast nebensächlich. Bei Kate Middleton war der gesellschaftliche Druck natürlich viel höher, aber sie hat mit Spitzenkleid, Diadem und Schleier eine fabelhafte Figur gemacht und Charlene Wittstocks Kleid hatte die Eleganz und den perfekten Schwung einer Calla-Blüte.

ZEITmagazin: Wie ist der Trend für die Hochzeitskleider in diesem Sommer?
Fischer-Roehler: Der Trend ist das Heiraten selbst. Bei den Kleidern ist es wichtig , dass das Kleid 100%ig zum Typ passt, das kann opulent und feminin sein, aber auch eher schlicht und sachlich, je nach Fasson.

ZEITmagazin: In den Medien werden die Hochzeitsfeste immer opulenter – oft dauern sie mehrere Tage und beinhalten viele Outfitwechsel –  gibt es bald einen Gegentrend? Und wie sähe der aus?
Fischer-Roehler: Nein, wieso sollte es einen Gegentrend geben? Heiraten macht Spass und regt zum Träumen an, und genau aus diesem Grund sollte ausgelassen gefeiert werden.

ZEITmagazin: Was ist besonders wichtig für ein gelungenes Hochzeitsfest?
Fischer-Roehler: Das wichtigste ist das Brautpaar selbst, natürlich vor allem die Braut und die sollte  sich in erster Linie rundum wohl fühlen, deswegen würden wir sagen, das Kleid ist das A und O des Hochzeitfestes.

ZEITmagazin: Was bevorzugen Sie persönlich: Eine Sommerhochzeit oder eine im Winter?
Fischer-Roehler: Natürlich im Sommer, wenn die Natur ihre Pracht entfaltet  – da fühlt man  sich sofort schön, leicht  und herrlich beschwingt. Aber auch der Winter ist für die Liebe da, deswegen sollte es keine jahreszeitlichen Grenzen geben.

ZEITmagazin: Für wen würden Sie gerne einmal ein Brautkleid schneidern?
Fischer-Roehler: Für Charlotte Casiraghi. Sie verkörpert Schönheit, Tradition und Modernität zugleich.

Die Fragen stellte Anna Schmidhauser

3 Kommentare


  1. Ob sie auch Hochtzeitsanzüge für Männer macht, ohne dass die Hosen Hochwasser haben.
    Ich sah heute eine Modenschau, da waren die Hosen wie immer ein Ende zu kurz.
    Weshalb wird das immer so gemacht, das wirkt ja manchmal schon lächerlich.
    Es gibt wahrscheinlich nur wenige, die Männerkleidung machen können.

    Orpheus G


  2. Schade nur, daß bei der Callablüte irgendwas mit dem Fadenlauf nicht stimmte, weil die Frontpartie in störender Weise zweifarbig (weiß/grau)erschien.
    Das hätte einem Armani nicht passieren dürfen!
    Mal ganz davon abgesehen, daß das gesamte Kleid komplett dysfunktional (Saum zu lang, Schleppe zu lang+zu schwer usw) war, und von der Braut überhaupt nicht navigiert werden konnte… da hätte ich dann auch irgendwann angefangen zu heulen!

  3.   forscch

    Ich habe es nicht gesehen, kann es mir jetzt aber bestens vorstellen.:-D

 

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