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Smoothies

 
(c) true fruits

Saftschubser genannt zu werden, wäre ihnen wohl eine Ehre. Jenen drei Studenten aus Bonn, denen wir den Boom der Smoothies und Frisch-Säfte in Deutschland entscheidend mit verdanken. Nach einem Auslandssemester fragten sie sich: Warum gibt es eigentlich in Deutschland keine leckeren Säfte, wo die Deutschen doch mit 37 Litern pro Kopf und Jahr Weltmeister im Safttrinken sind? Inga Koster, Nicolas Lecloux und Marco Knauf waren so clever, die Herstellung gleich im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts aufzunehmen. Dann gründeten sie „true fruits“, eine Firma, deren charakteristische Glasflaschen längst in nahezu jedem Supermarkt zu finden sind. Nachdem die dickflüssig-nahrhaften Smoothies nun also flächendeckend verbreitet sind, haben die drei sich ein neues Thema gesucht: frisch gepresste Direktsäfte. Ohne irgendwas, nicht mal pasteurisiert, um Geschmack und Vitamine voll zu erhalten. Ihrem puristischen Namen verpflichtet, steht auf jeder Flasche drauf, was drin ist. Zum Beispiel: 5 Orangen und 13 Erdbeeren. Oder 4 Äpfel, 4 Birnen und 16 Himbeeren. Eine besonders gelungene Kreation. Erst fragt man sich noch: Warum genau 16? Wer zählt die? Und was passiert, wenn eine fehlt? Aber dann explodiert das Aroma der 16 Früchtchen. Dann sind eigentlich alle Fragen geklärt.

 

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