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Der Unterschied zwischen Beck’s und Beck’s Gold

 

Äußerst intime und freundliche Lokalität für einen entspannten Drink: die Minibar in der Gräfestraße (Kreuzberg). Im Sommer sitzen die Leute draußen zwischen Jugendstilfassaden, bei schlechtem Wetter geht’s rein in die gute Stube und die ist wirklich mini. Um die Theke herum hat nur eine handvoll Leute Platz und weil’s so kuschelig ist, nimmt man, oft unfreiwillig, an den Gesprächen anderer teil. Neulich diskutierten Zwei mal wieder das abgedroschene Streitthema: „Beck’s Gold ist ein Mädchenbier! “ Daraufhin inszenierte der Barkeeper einen spontanen Beck’s-Test, an dem gleich alle begeistert teilnahmen. Und der ging so:
Barkeeper gießt Beck’s (das grüne Original) und Beck’s Gold in zwei Gläser.
Gast kostet, ohne zu wissen, welches welches ist.
Gast versucht, Beck’s Gold am Geschmack zu erkennen.
Das verblüffende Ergebnis: Geht nicht! Die Tester waren sich einig, dass beide Biere genau gleich schmecken.
Vielleicht waren das jetzt alles Menschlein, deren Zungen vom vielen Rauchen und scharfes Essen Essen unter Geschmacksknospenverödung litten. Aber wenn’s mal wieder darum geht, dass echte Männer niemals Beck’s Gold trinken würden, muss ich jedes Mal schmunzeln.
Jetzt warte ich natürlich gespannt auf Ihre Testberichte: Kann man die beiden Biere am Geschmack unterscheiden, oder nicht? Aber nicht schummeln!

10 Kommentare

  1.   nano

    ich hab das vor längerem mal mit einem freund probiert und wir sind uns einig: beck’s gold ist einfach nur beck’s in’ner weißen flasche!


  2. Ich bekenne: ich trinke Frauenbier — mir schmeckt Beck’s Gold besser 😉 Das normale Becks ist mir einen Tick zu herb, das güldene genau richtig.

  3.   Stefan

    Hallo! Es ist ein absoluter Quatsch, wenn hier ernsthaft behauptet wird, dass „Beck’s“ und „Beck’s Gold“ identisch schmecken würden. Hier hätte man dann wirklich Tester ansprechen müssen, die ihre Geschmacksnerven noch nicht komplett verloren haben. Bei „Beck’s Gold“ handelt es sich auch nicht um einfach „eingefärbtes Beck’s“. Beide Biere sind unabhängig voneinander und geschmacklich wirklich sehr leicht zu unterscheiden: „Beck’s Gold“ ist ein relativ mildes Bier und das eigentliche „Beck’s“ schmeckt sehr herb.

  4.   Konstantin

    Es ist zwar leider über zwei Ecken. Aber über diese Ecken weiss ich von einem Braumeister, dass Beck’s Gold und Beck’s quasi identlich sind. Der einzige Unterschied ist, dass Beck’s Gold pasteurisiert werden muss, damit es in der weissen Flasche nicht schlecht wird. Selbst die Braumeister können den Geschmack nicht unterscheiden…

    Probiert den Test einfach im Blindversuch!..

  5.   David

    Das ist absoluter Blödsinn, denn „Beck’s“ und „Beck’s Gold“ werden unterschiedlich hergestellt:
    Das grüne Original ist nämlich ein Pils das nach pilsener Brauart gebraut wird, das Güldene ist ein Lagerbier und wird deshalb vollkommen anders hergestellt.
    Auch geschmacklich unterscheiden sie sich vollkommen:
    „Beck’s“ ist sehr herb, man schmeckt den Hopfen deutlich heraus;
    „Beck’s Gold“ ist für ein Bier auserordentlich mild, der Malzgeschmack dominiert.
    Wer hier geschmacklich keinen Unterschied erkennt sollte sich ernsthafte Gedanken über seine Geschmacksknospen machen!

  6.   Ludwig

    @ David: Korrigiere: Becks und Becks Gold sind beides keine Biere. Letzteres besitzt Geschmack und Konsistenz des Ausscheidungsproduktes der Nieren, weshalb man es allenfalls zur Desinfektion, bei akutem Wassermangel oder zur Abwehr verhärteter Bösewichte verwenden darf.

  7.   jtb

    @david:
    ein pils IST von der brauart ein lagerbier.
    und beck’s als „sehr herb“ zu bezeichnen, das ist schon sehr lustig.

  8.   Hòrgscht

    Ist alles das gleiche Zeug! Becks Gold heißt nunmal Becks Gold weil es in der durchsichtigen Flasche Gold aussieht. wenn man das „normale“ Becks in einer klaren Flasche abfüllen würde, würde es genau so aussehen!

  9.   Matthias

    Die Frage erübrigt sich eigentlich, da Becks wie auch Becks Gold beides Mädchenbiere und schale Pissbrühe sind.


  10. […] im Maul beim normalen, herben, männlichen Beck’s nicht meckern. Schon im Juli 2006 schrieb Julia Schoon per Blog, dass im Feldversuch beide Beck’s Versionen nicht zu unterscheiden gewesen seien. […]

 

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