Entfernt die Bilder des Propheten aus Wikipedia!
Dies fordern mittlerweile über 98.000 Muslime aus aller Welt in einer Petition. Es geht dabei um diesen englischsprachigen Artikel über Muhammad.
Hier ist die Petition.
Hier ist der Artikel auf Islamonline (gehört zum Al-Karadawi-Netzwerk).
Und hier ist das Bild, das angeblich Anstoß erregt.

Der Prophet auf einer Miniatur des 15. Jahrhunderts, lehrend in Mekka
Es geht also nicht einmal mehr um Karikaturen, sondern sogar um respektvolle Darstellungen aus früheren Zeiten der islamischen Geschichte. Alles wollen diese Bilderstürmer in ihrem Furor vernichten, selbst die einstige Pracht ihres eigenen Glaubens. Kein Schritt breit diesem Hetzmob!
Kategorien: Debatte, Die Freunde und die Feinde des Islams
Empfehlen Social Bookmarks
Passt nur indirekt zum Thema, aber nach meiner Meinung hat Lee Harris im “Weekly Standard” das Dilemma gut zusammengefasst:
“After all, if enough Muslims continue to react with violence to criticism of their religion and culture, all the other nations of the West will eventually be forced to make a tragic choice between two of our highest values. Either we must clamp down on critics of Islam, mandating a uniform code of political correctness, or else we must let the critics say what they wish, regardless of the consequences, and in full knowledge that these consequences may include the death of innocents. This is not a choice that the West has had to face since the end of our own furor theologicus several centuries ago, but, like it or not, it is the choice that we are facing again today.”
http://www.weeklystandard.com/Content/Public/Articles/000/000/014/687vefpl.asp
Antworten
“This is not a choice that the West has had to face”
“the world”, nicht” the West”.
Diese Muslime machen den Gegensatz Westen – Islam,aber es ist die ganze Welt, die anders ist, als diese das gerne hätten.
Antworten
[...] heise.de: Streit um Mohammed-Bilder Falsch, falsch und nochmal falsch. Hätte man mit ein wenig rumgeklicke auf der Petitionsseite auch selbst schon rauskriegen können, dass da viele Verirrte, Doppel- und Dreifachsignierende, fundamentale Christen und US-Patrioten unterschrieben haben. Aber nun, wo die 100.000-Marke geknackt ist, müssen wir bestimmt nicht mehr lange warten bis SpiegelOnline, Bild, BamS und Glotze auf das Thema anspringen. Die Zeit fällt auf die Meldung erstmal nur in einem ihrer Blogs rein (hier bei Jörg Lau). [...]
Antworten
[...] es, dass ein Muslim, der – aus welchen Gründen auch immer – persönliche Probleme mit der Darstellung des Mohammed in der Wikipedia hat, diese für sich mit wenigen Mausklicks unterbinden kann. If you find these images offensive, [...]
Antworten
könnte man nicht trotzdem kommentar nr. 1 unter diesem eintrag entfernen? also bitte…
Antworten
warum ?
Antworten
“…or else we must let the critics say what they wish, regardless of the consequences, and in full knowledge that these consequences may include the death of innocents.”
So ist es, zumal Verschweigen und Verdrängen nur zu noch höheren Verlusten führt!
Die Bedrohung, die der Islam für viele Menschen des Westens darstellt, speist sich aus drei Quellen.
1. Unterentwicklung der muslimischen Diaspora aufgrund (angeblich oder tatsächlich) ungenügender Struktur- und Integrationshilfen im Westen.
2. Kulturelle oder religiöse Entwicklungsdeterminanten bei den Muslimen selber.
3. Youth bulge im Nahen Osten.
Zurzeit wird gesellschaftlich viel unternommen, um Kindern von Zuwanderern bessere Startchancen ins Leben zu ermöglichen.
Dabei ist der künftige Erfolg (es gibt ja auch Erfahrungen aus anderen Ländern) zumindest zweifelhaft, weil der Islam unter zwei weiteren – sozusagen hausgemachten – Defiziten leidet.
Eines dieser Defizite ist spiritueller oder philosophischer Natur, also geistesgeschichtlicher Art, und es ist der Mangel an Empathiefähigkeit und femininer Erotik, durch die sich der Islam auszeichnet.
Das andere Handicap ist ein mittelfristiges und demographisches, das sich bis in zwanzig Jahren auflösen wird aufgrund der Geburtenrückgänge im islamischen Raum.
Bis dahin allerdings sieht sich Europa einem Überschuss junger muslimischer Männer (15 bis 29 Jahre) von ca. 300 Millionen gegenüber, deren gigantisches Gewaltpotential neutralisiert werden muss.
Das denkbar schlechteste Mittel der Pazifizierung wäre nun eine Aufnahme dieser Potentiale – oder auch nur von Teilen davon – in die westlichen Sozialsysteme.
Wenig Aussicht auf Erfolg verspricht auch eine militärische Auseinandersetzung mit diesen Kräften (es sind zu viele).
Als einzige Option verbleibt eine Defensivstrategie, also der selbstbewusste und gezielte Ausbau der sogenannten “Festung Europa”, die heute noch von vielen Kommentatoren als altmodisch, rückständig, oder ökonomisch unsinnig abgetan wird (wobei der freie Verkehr von Waren regelmässig – und fälschlicherweise – mit dem freien Verkehr von Personen gleichgesetzt wird).
Wir Europäer stecken gerade in einer historischen Phase, in der wir uns keine weiteren Fehler mehr erlauben können.
Es hätte fatale Folgen, wenn sich in einem grösseren Massstab das wiederholen würde, was in Deutschland schon bei der Anwerbung von Gastarbeitern falsch gemacht wurde.
Denn nicht mangelnde Integrationsangebote an die Zuwanderer waren das Hauptproblem, sondern vielmehr die Zuwanderung als solches!
Man sollte sich klar machen, dass es bis Mitte der 60er-Jahre lediglich ein Zeitfenster von 5 bis 8 Jahren zu überbrücken galt, wo der deutschen Wirtschaft Arbeitskräfte in nennenswerter Zahl fehlten.
Ein ähnliches Zeitfenster gilt es auch in den kommenden Jahren zu überbrücken – und hoffentlich mit mehr Erfolg.
Dieses Zeitfenster hat sogar zwei Hälften, besteht aus zwei Komponenten.
Einen solchen Zeitrahmen gibt es zum einen bezüglich der Muslime, also der besagten zwanzig Jahre.
Zum anderen aber auch bei der eigenen demografischen Entwicklung.
Was wir brauchen ist ein hohes Mass an Entschlossenheit und Durchhaltevermögen, um sowohl den Youth Bulge bei Muslimen im Nahen Osten, wie auch den Knubbel beim eigenen geografischen Tannenbaum zu überstehen.
Die schwere Zeit ist zudem mit eigenen Kräften zu überdauern, weil wir – gerade wir Deutschen – nicht in der Lage sind, qualifizierte Zuwanderer in ausreichender Zahl anzulocken.
Und das liegt nicht daran, dass hochgebildete Migranten Deutschland “nicht mögen” oder “unattraktiv” finden
(Jens Jessen), sondern ist ein reines Sprachproblem.
Daneben stellt sich die Frage nach einer bleibenden und erkennbaren eigenen Identität.
Inzwischen dämmert den meisten, dass es da um mehr geht als bloss um Deutschtümelei, weil kollektive Überzeugungen ganz unmittelbar und praktisch über die Ausgestaltung des Systems entscheiden, und zwar in allen öffentlichen oder privaten Bereichen.
Gerade eben habe ich mir über Internet eine etwas ältere Sendung des “Philosophischen Quartetts” angesehen, in der es um diesen youth bulge im Nahen Osten geht.
Die Theorie von Heinsohn hat seit den letzten eineinhalb Jahren sicher nichts von seiner Aktualität eingebüsst, aber wenn ich mir die Berichterstattung der MSM ansehe, dann hat sich leider nicht viel geändert.
Auch – oder gerade? – Journalisten scheinen extrem stark determiniert zu sein.
Wir können uns diese Ignoranz ganz einfach nicht länger leisten!!!
http://www.petersloterdijk.net/german/index.html
dann runterscrollen bis:
„Das Philosophische Quartett am Sonntag, den 29. Oktober 2006; 23.55 – 00.55 Uhr; Thema:
WELTPROBLEM RADIKALISMUS – DAS DRAMA DER BEVÖLKERUNGSEXPLOSION
Gäste: Prof. Dr. Gunnar Heinsohn, Soziologe und Gewaltforscher; Dr. Roger Willemsen, Publizist und Schriftsteller; Zur Seite des ZDF >>>!ONLINE ALS VIDEO ANSCHAUEN!
Antworten
Ah, das Thema Ikonoklasten ist also doch noch n bischen aktuell.
Zur Abwechslung mal volle 100% Zustimmung, Herr Lau.
Ganz interessant dazu auf Wiki:
” Erste ikonoklastische Periode
Kaiser Leo III. (717–741) war durch seine syrische Herkunft möglicherweise von arabischen Vorstellungen des Bilderverbots beeinflusst, möglich
….
Der Bilderstreit wurde durch viele Christen geschürt, die außerhalb des Byzantinischen Reiches im islamischen Einflussbereich lebten oder der Glaubensgemeinschaft der Paulikianer angehörten…..”
http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderstreit
Gute Nacht.
Antworten