Ein Blog über Religion und Politik

Muslime für Einbürgerungstest

Von 16. Juni 2008 um 10:45 Uhr

Was ist denn jetzt los? Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, stellt sich hinter den neuen Einbürgerungstest, wie der Tagesspiegel heute berichtet.

Der Zentralrat der Muslime begrüßt den neuen Einbürgerungstest, der ab 1. September Voraussetzung für den deutschen Pass werden soll. Der Test gehe „eindeutig in die richtige Richtung“, sagte Generalsekretär Aiman A. Mazyek. „Wir haben immer gesagt, dass Fragen zu Staatskunde, deutscher Geschichte und Verfassung nicht nur zulässig, sondern auch notwendig sind.“

aiman_mazyek_small.jpg

Aiman Mazyek Foto: Zentralrat

Mazyek kritisierte zugleich den Türkischen Bund, der das Vorhaben des Innenministeriums kürzlich massiv abgelehnt hatte. „Ein angemessenes Einbürgerungsritual“ sei „wichtiger Bestandteil einer Kultur der Anerkennung“, gegen den man „nicht per se aus Parteitaktik oder aus fehlgeleitetem Lobbyinteresse polemisieren sollte“ sagte Mazyek. Ein feierlicher Akt, mit dem ein Einbürgerungswilliger seinen Beitritt zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik bekunde, trage zur Identitätsstiftung bei, „und ich kann das nur gutheißen“. Es sei auch gut, wenn man sich auf diesen Akt gründlich vorbereite.

Jawohl, das ist derselbe Mazyek, der in diesem Forum - fälschlicher Weise - immer wieder gerne als Agent der Finsternis hingestellt wird.

Zugleich kann er es sich nicht verkneifen, die Leitkultur-Debatte noch einmal "unsäglich" zu nennen und für das Gefühl des Ausgegrenztseins verantwortlich zu machen. Das halte ich schlicht für Quatsch.

Ohne eine recht verstandene Leitkultur, das habe ich hier schon oft genug begründet, keine erfolgreiche Integration. Und im übrigen bewegt Mazyek sich mit seiner Einlassung über den Einbürgerungstest eigentlich genau auf dieser Linie.

Trefflich auch, dass er den Türkischen Bund Berlin-Brandenburg für seine reflexhafte Kritik rannimmt und ihm "fehlgeleitetes Lobbyinteresse" vorwirft. Wir brauchen die Debatte über diese Dinge innerhalb der islamischen Verbände - und darüber hinaus unter Migranten überhaupt.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    @ Jörg Lau
    Ich beziehe mich jetzt auf ihren Essy im Merkur.

    Ich denke ihr Kernanliegen ist das:
    „Eine demokratische, republikanische Leitkultur ist kein Gegensatz zur multikulturellen Gesellschaft, sondern die Voraussetzung ihres Funktionierens. Eine weltoffene Leitkultur kann den gemeinsamen Bezugspunkt für eine Gesellschaft bereitstellen, die ihre kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu erkennen lernt, ohne dabei in Werterelativismus abzugleiten.“

    Dem stimme ich zu. So funktioniert es ja auch in den USA. Wenn dies das Mantra der Einwanderungpolitik wäre, hätten wir weitaus weniger Probleme.

    • 16. Juni 2008 um 11:32 Uhr
    • Samuel
  2. 2.

    Oje, ich hab die Anreden klein geschrieben. War keine Absicht :-)

    • 16. Juni 2008 um 11:32 Uhr
    • Samuel
  3. 3.

    “Eine demokratische, republikanische Leitkultur ist kein Gegensatz zur multikulturellen Gesellschaft, sondern die Voraussetzung ihres Funktionierens. Eine weltoffene Leitkultur kann den gemeinsamen Bezugspunkt für eine Gesellschaft bereitstellen, die ihre kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu erkennen lernt, ohne dabei in Werterelativismus abzugleiten.”

    Dem kann ich bedenkenlos zustimmen.

    Nur: das Wort/der Begriff „Leitkultur“ impliziert für mich eben nicht Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt, sondern Provinzialismus und dumpfdeutsche Bierseligkeit.

    Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht ressentimentblastet, vielleicht finden wir aber auch einen Begriff, der Ihr Anliegen besser auf den Punkt bringt.

    • 16. Juni 2008 um 11:59 Uhr
    • Joachim S.
  4. 4.

    Ja, ich hätte es nicht gedacht, dem aber kann ich zustimmen (und entspricht auch teilweise meinen Vorstellungen , was zu fordern sei von jem., der sich einbürgern will):

    „„Ein angemessenes Einbürgerungsritual“ sei „wichtiger Bestandteil einer Kultur der Anerkennung“,“

    „Ein feierlicher Akt, mit dem ein Einbürgerungswilliger seinen Beitritt zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik bekunde, trage zur Identitätsstiftung bei, „und ich kann das nur gutheißen“. Es sei auch gut, wenn man sich auf diesen Akt gründlich vorbereite.“

    Rituale haben einen ‚Verpflichtungscharakter‘, der Staatsbeitritt sollte etwas sein, was nur unter hürden und einer gründlichen Vorbereitung vonstatten gehen sollte (und nicht den leuten quasi halb angedienert werden) und Grundkentnisse sowie ein grundbkenntnis zu den werten einer gemeinschaft sollte ebenfalls selbstverständlich sein.
    Auch grundkenntnisse in der jeweiligen landessprache sollten vorhanden sein – zumindest soweit, dass man die allernotwendigsten Angelegenheiten hinbekommt 8und nicht völlig hilflos auf andere angewiesen ist).

    • 16. Juni 2008 um 12:20 Uhr
    • Zagreus
  5. 5.

    @Joachim S.
    „Nur: das Wort/der Begriff “Leitkultur” impliziert für mich eben nicht Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt, sondern Provinzialismus und dumpfdeutsche Bierseligkeit.“

    Vielleicht ist jede Leitkultur provinzialistisch und außerdem: was wäre die Alternative?

    • 16. Juni 2008 um 12:22 Uhr
    • lebowski
  6. 6.

    Wenn man sich hier schon an Begriffen stört: Wie wär’s statt „Leitkultur“ mit „Zivilisation“?

    • 16. Juni 2008 um 12:26 Uhr
    • Samuel
  7. 7.

    Man müsste den Begriff „Leitkultur“ eigentlich nur so verstehen, wie Bassam Tibi ihn ursprünglich mal gemeint hat.
    Aber mir ist er inzwischen auch zu negativ besetzt.

    • 16. Juni 2008 um 12:27 Uhr
    • Hein
  8. 8.

    Für mich ist Mazyek kein Agent der Finsternis, aber interessant ist es dann doch, wie präsent der Generalsekretär(!!!) eines Vereins, der in etwa 50.000 Mitglieder hat, in den Medien ist.
    Mich interessierts ja auch nicht, was der Schatzmeister, des Bürgerschützenvereins Hannover-Mitte zur inneren Sicherheit zu sagen hat.
    Groß muss die Verzweiflung sein, wenn man bereit ist, absolut jeden aus dem muslimischen Umfeld, der auch nur halbwegs(!) auf dem Boden der Verfassung operiert, als bevorzugten Gesprächs- und Ansprechpartner zu akzeptieren.

  9. 9.

    @ JL

    Es ist doch eine Frechheit, den Taquiya-Spezialisten und Polemiker, der sich um jede Wahrheit drumrum redet, mit allen Muslimen in einen Topf zu werfen.

    Das Zentralrätchen ist nicht DIE MUSLIME!

    Jeder irgendwie der Demokratie verpflichtete Muslim wird diesen Mann niemals als „seinen“ Vertreter sehen.

    Mit jedem Satz merkt man die Unbedarftheit und Blauäugigkeit Ihrer Argumentation.

    Bitte nicht generalisieren!

    • 16. Juni 2008 um 14:34 Uhr
    • Oda Dridi
  10. 10.

    @ Lau

    Bezüglich eines Einwanderungstests sollte man sich gewisse Gedanken machen. Inwiefern hat man das Recht, hier zur Schule gegangenen Menschen so einen Test abzuverlangen?
    Es mag Sinn machen, bei Einwanderern so einen Bezug zum Land herzustellen, aber hier Sozialisierten?

    Sie sollten wie auch Mayzek nicht vergessen, in welchem Sinne die „Leitkulturdebatte“ geführt wurde, und durch wen (eben Merz und sonstigen Assimilationspredigern aus der Union) dieser Begriff geprägt wurde, auch wenn der Begriff an sich, wie Sie es mit Ihrem Essay getan haben, auch Sinnvoll interpretiert werden kann.

    Darüber hinaus haben die bisherigen Einbürgerungstests weniger auf Integration abgezielt. Die beiden dienen eher der Verhinderung der Einbürgerung, und der hessische ganz besonders dazu einem elitären Anspruch, der von den Deutschen selbst nicht gehalten werden kann.

    Dementsprechend ist der Reflex der öfter mal etwas selbstgerechten türk. Verbände durchaus nachzuvollziehen, da mit Einwanderungstests für große Gruppen weitere Integrationshürden geschaffen werden, anstatt die Integration zu fördern. Es wird eben nur als weiteres Mittel gesehen, Bürger türkischen Ursprungs von der Wahrnehmung Ihrer Bürgerrechte abzuhalten.

    Solange es hierzulande so gut wie keinen Unterschied in der Anerkennung von Migranten mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit durch die Autochonen gibt, ist es durchaus Zweifelhaft, wie ein solcher Test der Integration dienen soll. Insbesondere dann, wenn es Menschen sind, die Ihre Kindheit und ihr Schulleben hier hatten.

    .

    Zugehörigkeit zu einer Nation erhält man nicht durch den Test, solange es keine autochone Gesellschaft gibt, die auch bereit ist, solch eine überwundene Hürde mit Akzeptanz zu belohnen. In den USA mag dies honoriert werden, aber hier sind es doch ganz andere Voraussetzungen.

    .

    .

    @Dridi

    Wie wäre es, wenn Sie uns wenigstens ein einziges mal irgendwelche Argumente für Ihre üble Nachrede durch Unterstellung beifügen könnten. Ich weiß, in den Kreisen, wo Sie Berater spielen dürfen, wird das nicht üblich sein, aber andere Menschen benötigen Argumente zur Faktenanalyse.

    • 16. Juni 2008 um 17:30 Uhr
    • Erol Bulut
  11. 11.

    @ EB

    „Inwiefern hat man das Recht, hier zur Schule gegangenen Menschen so einen Test abzuverlangen?“

    Man hat alles Recht der Welt dazu.

    „…da mit Einwanderungstests für große Gruppen weitere Integrationshürden geschaffen werden, anstatt die Integration zu fördern.“

    Für welche Gruppen werden Ihrer Meinung nach neue Hürden geschaffen? Doch wohl nur für die Gruppe der un- und weniggebildeten Bewerber. Ich halte es für mehr als sinnvoll, nur solche Ausländer einzubürgern, die über ein ausreichendes Grundwissen und eine ausreichende Sprachfertigkeit verfügen und nur so auf dem hiesigen Arbeitsmarkt Chancen haben.
    Gesinnungstest à la Grell sollen damit ja abgeschafft werden. Und das ist gut so.

    „Es wird eben nur als weiteres Mittel gesehen, Bürger türkischen Ursprungs von der Wahrnehmung Ihrer Bürgerrechte abzuhalten.“

    Das ist, mit Verlaub, Unfug.
    Ein einheitlicher Katalog von Wissensfragen diskriminiert keine Nationalität.

    • 16. Juni 2008 um 17:44 Uhr
    • Joachim S.
  12. 12.

    EB, ein deutscher Schulabschluss ersetzt den test.

    • 16. Juni 2008 um 17:46 Uhr
    • mathilde
  13. 13.

    @mathilde

    danke, hatte ich nicht mitbekommen, sodass meine Einwände sich weitgehend egalisieren.

    @Joachim

    >>>
    Hürden geschaffen? Doch wohl nur für die Gruppe der un- und weniggebildeten Bewerber
    >>>

    Sofern das hier geschulte Ausländer sind, was für sehr viele zutrifft, kann man die nicht einfach als Bürger ausgrenzen (kann man schon, aber nicht ohne moralische Bedenken in einer humanistischen Kultur)

    Ansonsten hat sich meine Kritik weitgehend aufgehoben, bis auf denn Teil der Anerkennung von Eingebürgerten.

    • 16. Juni 2008 um 18:10 Uhr
    • Erol Bulut
  14. 14.

    @JL

    Betr. Frau Dridis Aufforderung an Sie:

    „Bitte nicht generalisieren!“

    Und das von der Weltmeisterin in dieser Disziplin. Ein bisschen Sokratische Weisheit würde der Frau wahrlich gut bekommen: Ich weiß, dass ich nicht weiß…

    @ Frau Dridi

    Müssen Sie immer so brüllen? Auch ohne Großbuchstaben und Ausrufezeichen kommt ihre Botschaft hier an.

    • 16. Juni 2008 um 18:55 Uhr
    • Miriam
  15. 15.

    Herr Mazyek, dessen Verband die Türkfaschisten Necmettin Erbakans vertritt (womit weder Innenminister noch Zeitblogger Probleme haben) schätzt den Test, weil Auswendiglernen mit der Möglichkeit beliebiger Wiederholung niemanden vor unlösbare Probleme stellt.

    Nach wie vor gehen 85% aller Migranten ohne qualifizierten Berufsabschluss in die EU -mehrheitlich aus dem islamischen Armutsgürtel des Südens-, nur 5% werden in den USA akzeptiert. Der Test ist Ersatzpolitik, er stellt sicher, dass sich daran nichts ändert. Effektiv wäre nur das Punktesystem der angelsächsischen Einwanderungsländer, das Claudia Roth und ihre Klientel, die Migrantenverbände, zähneknirschend woanders ertragen, hierzulande aber erfolgreich als Selektion nach Auschwitzmuster diffamieren – nicht zuletzt unter publizistischer Schützenhilfe der Zeit, die Ersatzpolitik gern mit Ersatzberichterstattung garniert.

  16. 16.

    Kein anderes Land ertraegt solche eine Debatte wenn es sich um die Einbuergerung von Fremden handelt.Ich kenne auch kein Land dass sich von Migranten Vereinen beinflussen laesst wenn es sich um die Einbuergerung dreht. Es sollten schleunigst strikte Regeln aufgestellt werden die alle,die sich einbuergern wollen einhalten muessen.Finish Palaver……..

    • 16. Juni 2008 um 22:42 Uhr
    • Lill-Karin Bryant
  17. 17.

    @ M. Möhling: Punktesystem – mein Reden. Aber: Mazyek ist selbt ein erfolgreiches Kind von Migranten (Unternehmer). Und bitte: Erbakan? Was meinen Sie damit? Die IGMG ist eben nicht im ZMD (Islamrat!). Oder meinen Sie die IGD, die aber von El-Zayat vertreten wird (bedenkliche Gruppe, aber gerade keine Türk-Faschisten, sondern eher arabischstämmige Muslimbrüder).

  18. 18.

    @JL Mazyeks Mutter war deutsche Journalistin, der Sohn ist daher wohl kaum ein Integrationswunder. Dass er freundschaftlich verbunden mit dem internationalen Jihad ist (Muslimbrüder), soll weniger schlimm sein, als Verbandelungen mit Mili Görüs???

    http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/master/C806292_N808071_L20_D0_I541.html

    • 17. Juni 2008 um 00:41 Uhr
    • Gelincek
  19. 19.

    Gerade der Zentralrat der Muslime gilt als Sammelbecken aller Islamisten arabischer Herkunft. Und das sie von Saudis finanziert werden, weiß man seit Jahren. Denn die vom saudischen König finanzierten Saudi-Schule „König-Fahd-Akadamie“ in Bonn-Bad Godesberg hat als Rechtsnachfolger den damaligen Chef des ZDM, Elyas als Nutznießer der Grundstücks vertraglich eingesetzt. Wer ist es wohl heute vom Zentralrat?

    Daher ist gerade diese Org. als besonders politisch kritisch zu sehen, neben der IGD natürlich. Musste doch früher der kleine Elyas den Koffersklaven seiner Saudifinanziers spielen, wenn die zu Besuch kamen.
    Damit er immer wußte, wer Herr im Haus ist.
    Die Charta des Zentralrats wird eh nicht als grundgesetzkonform eingeschätzt, sie will die Scharia. (VS NRW)

    Ob Mazyek Unternehmer ist, eine deutsche Mutter hat oder was immer, der Scharia-Islamist ist davon komplett unabhängig, weil es eine Ideologie ist, die überall verfügbar ist.
    Nicht FORM ist wichtig, Inhalt. Das ist leider etwas, was Politikwiss/Journalisten, die von den Unis kommen, nicht mehr gelernt haben. Formalfragen wird Aufmerksamkeit geschenkt, die Inhaltsanalyse unterbleibt, damit der gefühlige hysterische Mainstream-Emotionszustand der Muslime (siehe Karikaturenstreit) als Gruppenphänomen von den Multikultis bedient wird. Und keine Islamanalyse erfolgen muss, sonst brennen wirder Botschaften.

    Und dann „fühlen“ sich diese so hilfreich, gut und edel, dass sie den Muslimen wie einem kleinen Kind keine „harten“ Fragen stellen mussten, sondern nett bei Tee und Baklava einen „Dialog“ geführt haben. Und er hat gar nicht gebrüllt und kein Messer gezogen. Die Multikultis sind ja damit schon zufrieden. Dabei wurde am Ende nie diskutiert, sondern immer nur Forderungskataloger der „Jammermuslime“ entgegen genommen.

    Diese Dialogindustrie ist lächerlcih und peinlich!

    Aber die musl. Welt sollte ja aus dem Mittelalter geholt werden, dass haben sogar arab. Wissenschaftler für eine UNO-Org. gefordert.

    Wenn ich bedenke, dass die arabischen Staatschefs, die Kanzler Schröder nach dem 11.9. zum Staatsbesuch beehrten, alle, bis auf den jordanischen König, pro Bin Laden waren und sich in den Gewaltrausch meinem arabischen Mann als Ihrem betreuenden Hotelmanager gegenüber „outeten“. Die fanden das so klasse, dass es die USA endlich mal Tausende Tote hatten und hatten leuchtende Augen.
    Zu der Zeit lagen die Zustimmungsraten zu Bin Laden unter Muslimen weltweit in Umfragen zwischen 80% bis 60%). Immer wenn ich diese Statisktiken in Vorträgen liefere, sind meine Seminaristen fassungslos.
    Frage: Warum steht das nicht in unseren Zeitungen?

    Mein Kommentar: „Das werden sie nicht in der deutschen Presse veröffntlicht sehen. Das schreiben die einfach nicht. Dazu müssen sie die US-Presse, die GB-Presse und die arabische, pakistanische Presse lesen.“

    Dass die Bodygards und Security der Staatschefs auf dem Hotelgang vor den Suiten die Hotelbediensteten Frauen mit Handkantenschlag an den Hals gegen die Wand schlugen, um ihnen anschließend zwischen die Beine zu greifen, war nicht wirklich überraschend! Mein Mann ordnete an; wenn arabische Regierungsdelegationen im Hotel sind, werden keine Frauen des Hotels auf die Etage geschickt.

    Dazu logen die arab. Staatschefs Schröder natürlich an, was mir sein Berater kommentierte: „Ja, das weiss der Schröder, der glaubt denen eh kein Wort und weiss, dass die alle lügen!“ Was mit ein arabischer Dolmetscher des AA bestätigte. Tja, sio sieht es hin ter den Kulissen aus, und unsere Presse nimmt hier solche Petipessen zum Thema, die politisch gänzlich naiv aufbereitet sind.

    • 17. Juni 2008 um 01:25 Uhr
    • Oda Dridi
  20. 20.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2008/06/16/muslime-fur-einburgerungstest_1205
    @Jörg Lau
    Stimmt, ich habe ZMD und Islamrat verwechselt, also Muslimbrüderschaft und Milli Görüs – mit Verlaub, Skylla und Charibdis.

    Schwamm drüber – ein paar Anekdoten von der Front: Auf dem Bürgersteig wiesen mich vorgestern drei türkdeutsche junge Herren brüllenderweise darauf hin, dass „der Döner“ gesiegt habe (und zwar 3:1!) – den aß ich nämlich gerade. War nicht ohne Mutterwitz, allerdings wäre Widerspruch absolut nicht ratsam gewesen… insofern weniger witzig. Zum Thema auch der bloggende schwule Taxifahrer aus Moabit. So richtig lustig war die Fete nicht. Bezeichnend, wie unsere Rastas, Batikmamas und ökophile Sandalistas zaghaft den bodygebuildeten BMW-Fahrern mit Riesenfahnen zuwinkten, als diese die Skalitzer herunterjagten und durchaus auf die Mienen der Passanten Acht gaben. Die stiernackigen Grauen Wölfe sind nämlich vor kurzem aus ihren Autos gestiegen, um sich die Beine genderbewegend zu vertreten.

    Solidarität mit den Unterdrückten dieser Welt muss natürlich trotzdem sein, auch wenn die Hose schlottert, und am Ende mögen unsere südlichen Nachbarn Amis, Kapitalisten und Siewissenschon auch nicht, das verbindet: Wasser Ressentiment ist dicker als Blut. Lieber Winken als Hinken – darf man das so sagen?

    Die Demo gegen die politisch unkorrekte Haue, bei der man laut Aufruf homophobia doll smashte gab es übrigens auf deutsch, türkisch und hebräisch …wegen der vielen herumlungernden, gewalttätig homophoben Juden in K’berg. Schlimme Finger, die auch Genderbewegten halt sofort einfallen, wenn sie Zores kriegen. Cherchez le Semite – sollte so’n Jude ‚ne Lesbe in die Tonne treten, wär’s ja schließlich auch migrantische Gewalt, gewissermaßen – da weiß sogar der pinke Punk Bescheid, lässt nix durchgehen und sagt dem Juden mal präventiv, was Sache ist. Nicht das er frech wird, so wie in Palästina.

    Das Beste: Bei dummen Fragen kann man immer noch behaupten, die hebräische Übersetzung diene der Völkerfreundschaft und sei Ausweis anti-antisemitischer Gesinnung.

  21. 21.

    Möhling, hebräisch war die Demo deshalb, weil die Feier, nach der die Drag-Kings von Rechtsradikalen verprügelt wurden, ein Deutsch-Israelisches Treffen mit vielen Gästen und Künstlern aus Israel war.

    • 17. Juni 2008 um 11:26 Uhr
    • Rafael
  22. 22.

    Wer weiss denn schon, ob die prügelnden Türk-Nazis wirklich was gegen Lesben hatten, oder nur berechtigte Kritik am Zionismus üben wollten. Man sollte das nicht allzuschnell vorverurteilen.

    • 17. Juni 2008 um 11:31 Uhr
    • Rafael
  23. 23.

    @ Gelincek: „Befreundet mit dem Dschihad“ – zitieren Sie bitte einen Satz über den Dschihad von A. Mazyek, wo der sich im Sinn der Muslimbrüder äußert. Zu mir sagte er im Gespräch einmal, er finde es unverantwortlich, dass jungen Männern die Schriften von Qutb kommentarlos in die Hand gegeben werden, als handele es sich um reine Weisheit. Einen Text über Qutb will er für uns schreiben, die Auseinandersetzung mit diesen Quellen des Islamismus in die eigenen Reihen tragen. Vielleicht macht er’s ja noch. Es geht einfach nicht, dass man jemanden, der dazu keinen Anlass geliefert hat, mit solchen Killerphrasen in die Ecke stellt.
    Was die Vereine angeht, die im ZMD organisiert sind, teile ich Ihre Skepsis. Das sind nicht die Muslime, die einen europäischen Islam begründen können. Aber Angst habe ich vor denen auch nicht. Unsere Dschihadis haben ganz andere Lebensläufe.

  24. 24.

    @JL

    Natürlich kenne ich keinen pro-Jihad-Kommentar von Mazyek, der Mann ist ja nicht dumm und ich bin kein arabischer Hotelier.

    Das Motto der Muslimbrüder kennen Sie sicher selbst:

    „„Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Qur’an ist unser Gesetz. Dschihad ist unser Weg. Sterben auf dem Wege Allahs ist unsere größte Hoffnung.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder

    Wer mit dieser Organisation kooperiert, darf auch als verbandelt mit dem internationalen Jihad gelten.

    „Zu mir sagte er im Gespräch einmal, er finde es unverantwortlich, dass jungen Männern die Schriften von Qutb kommentarlos in die Hand gegeben werden, als handele es sich um reine Weisheit. Einen Text über Qutb will er für uns schreiben, die Auseinandersetzung mit diesen Quellen des Islamismus in die eigenen Reihen tragen. Vielleicht macht er’s ja noch.“

    Ja, auf diese Plattitüdenansammlung bin ich schon gespannt.

    • 17. Juni 2008 um 12:05 Uhr
    • Gelincek
  25. 25.

    @ Joerg Lau

    „Das sind nicht die Muslime, die einen europäischen Islam begründen können. “

    Doch, um genau diese Muslime geht es eben auch. Wenn Ihnen die im ZMD vertretenen Muslime nicht passen, was sagen Sie dann zu IGMG, VIKZ, Ditib etc.? Wollen Sie diese Muslime in Umerziehungslager stecken?

    Nein, nein so geht das nicht.

    Was macht denn einen europäischen Islam aus? Möglichst weite Entfernung von der Religion? Analog zur evangelischen Kirche?

    Übrigens scheint die europäische Idee gerade mal wieder einen Dämpfer bekommen zu haben. Wozu also noch über einen europäischen Islam debattieren?

    • 17. Juni 2008 um 12:19 Uhr
    • emcee
  26. 26.

    Apropos, neue Späßchen von den Muslimbrüdern:

    „Ein ägyptischer Journalist von der Zeitung „Al-Masry al-Youm“, der bei einem nicht-öffentlichen Treffen der Muslimbrüder in Ägypten vor wenigen Tagen anwesend war, hat die folgende Meldung geschrieben:

    Generalsekretär der Muslimbruderschaft in Ägypten zu George Bush. „Aslim, taslam“ (etwa: Werde zum Muslim, dann bleibst du verschont)

    Bei einem geschlossenen organisatorischen Treffen der Muslimbruderschaft in ihrer Kairoer Zentrale, in Anwesenheit einiger Journalisten und Intellektuellen, hat Dr. Mahmud Izzat, Generalsekretär und Mitglied des Führungsbüros (höchste Instanz der Organisation), angekündigt, dass er einen Brief an den US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush geschickt hat.

    In dem Brief, so Izzat, hat er den Präsidenten aufgefordert, zum Islam zu konvertieren. Er fügte hinzu, da George Bush den „Dar al-Islam“ (Haus des Islam) betreten hat, müssen wir ihm den Islam vorstellen, damit seine Seele in Sicherheit bleibt (bzw. er sich sicher fühlen kann), und wies darauf hin, dass der Satz „aslim, taslam“ (der Prophet Muhammad hat diesen Satz in einem Brief an den Byzantinischen Kaiser geschrieben) zu jedem Nicht-Muslim gesagt werden sollte, der das Land besucht. Der Vize-Führer der Muslimbruderschaft, Dr. Muhammad Habib war auch bei dem Treffen anwesend.

    http://www.almasry-alyoum.com/article2.aspx?ArticleID=109272

    Von:

    http://kameltreiber.blogspot.com/

    • 17. Juni 2008 um 13:00 Uhr
    • Gelincek
  27. 27.

    @Dridi-Geli

    Tja, wie baut man sich eine einfache Welt zusammen. Giordano macht es vor, und andere, die ebenfalls unfähig zur inhaltlichen Analyse sind, machen es ihm nach. Das automatisierte und wirklich äußerst dumme Taquia-Plärren bietet immer eine Lösung für jene, die nicht nach Lösungen suchen.

    Es ist schon erschreckend welch niedrige Erkenntnisfähigkeit die Taquia-Unterstellung gegen Mayzek begleitet. Auf die Sharia soll er sich hinlügen, trotz aller Statements, die er als Generalsekretär entgegengesetzt äußert. Natürlich kann ein krankes Weltbild davon ausgehen, dass alle Äußerungen von Ihm irgendwann revidiert werden. Dummheit wird nie sterben, gerade unter denen, die für Ihre miese Art, mit Unterstellungen Diskreditierung zu erstreben, auf die Taquia Unterstellung angewiesen sind.

    Als ob sich einfach mehrere Jahre Öffentlichkeitsarbeit und die öffentliche Interpretation von Versen inklusive der Distanzierung von nahezu allem, was vorlaute Menschen zur Stigmatisierung anzuhaften versuchen, einfach aus der Welt zu schaffen wäre, wie die Intelligenz, die einen vor so dummer Taquia Argumentation bewahren tut.

    Sharia soll er anstreben, als ob Mayzek genauso frei von Logik wie manch Hassprediger des Westens davon ausgehen könnte, dass Sharia-Moslems jemals eine demokratische Basis für eine Mehrheit haben können. Da bedarf es natürlich irrer Vorgehensweise, die auch völlig Unreligiöse wie mich oder Säkuläre zum Islamisten erklärt.

    Tja, wo eine Begründung fehlt, muss eine scheinbare her. Frau Dridi, tatsächlich, arabische Politiker Lügen und deshalb lügen auch alle Moslems. Lügen auch alle Deutschen, weil Kohl und Schröder auch gelogen haben, oder alle US-Bürger, weil Bushoberlügner einen Kult aus der Lügnerei macht?

    .

    Interessant ist es aber trotzdem, wer die Taquia Unterstellung benutzen muss, um seinen Irrsinn zu ignorieren oder/und zu verbergen, und wer an den Taquia Unsinn trotz der damit verbundenen Demenz zu glauben bereit ist. So auch der Unterschied zwischen Dridi und Geli. Erstere profitiert davon auch finanziell und die letztere, wie nennt man es, wenn man andere davon überzeugen will, dass einer das oder jenes Miese ist, ohne die passende Argumentation anbieten zu können (und auf Taquia-Geplärre angewiesen zu sein), so wie einer anderen Userin (die sich sehr wohl ein eigenes Urteil bilden kann) argumentfrei anraten zu wollen, schlecht über mich zu denken, „gehässig“ trifft es wohl.

    • 17. Juni 2008 um 15:06 Uhr
    • Erol Bulut
  28. 28.

    @Erol Bulut #27

    Bei der Aufzählung der odious Generalisierungen der Frau Dridi, haben Sie eine vergessen:
    Wer mir widerspricht, ist ein Islamist.
    Hier der Beleg. (Frau Dridi liefert selbst nie Belege. Als das wahre Siegel der Propheten – sorry Mohammed – muss sie das auch nicht.)

    O-Ton Dridi aus dem Hymen-Thread:
    @Miriam
    Immer schön EB verteidigen, Blut ist halt doch dicker als Wasser, oder? ……..
    Und “Schaum vorm Mund”, ich bitte Sie, diese Propagandasprache doch nun nicht. Ich bin ein normal argumentierender faktenanalysierender Mensch, daher sehr geschätzt.
    EB ist einfach nur ein klassischer Islamist, so einfach ist es. Das Sie das verteidigen, spricht für sich …..
    Ihm gestehen Sie das zu, mir aber nicht?
    Was für ein Demokratieverständnis haben Sie? Das mutet so mullahkonform an.
    Kommentar von Oda Dridi | 16.06.2008 | 9:22″

    Übrigens, „Schaum vorm Mund“ bezeichnet sie als Propaganda-Sprache, dabei habe ich den Spruch von ihr übernommen. Im selben Thread hat sie nämlich gegen „Schaum-vor-dem-Mund Mayzek“ gewettert. Auf Englisch nennen wir das „Pot calling the kettle black.“ (Jemandem etwas vorwerfen, was eigentlich für sich selbst zutrifft.)“

    • 17. Juni 2008 um 19:51 Uhr
    • Miriam
  29. 29.

    @Joerg Lau:23
    >…zitieren Sie bitte einen Satz über den Dschihad von
    > A. Mazyek, wo der sich im Sinn der Muslimbrüder äußert
    Reicht es denn nicht, dass er sie ungeniert als Pressesprecher und Generalsekretär vertritt? Was muss er denn darüber hinaus anstellen? Knaben schänden? Bin Laden loben?

    > Zu mir sagte er im Gespräch einmal, er finde es
    > unverantwortlich, dass jungen Männern die Schriften
    > von Qutb kommentarlos in die Hand gegeben werden,
    > als handele es sich um reine Weisheit
    Das liegt auf dem Niveau Jusuf Islams, der auch nichts von sich gibt, woraus ihm Muslimbrüder einen Strick drehen würden, wenn es auch dem manisch zum Wohlmeinen Bereiten kalkuliert hermeneutischen Spielraum lässt.

    Qutb kann man also kommentiert in junge Hände legen, unter der Maßgabe, er sei nicht der Weisheit letzter Schluss – was er selbst als bescheidener Diener des Allerbarmers nicht bestritten haben würde? Dass Qutb eine totalitäre, mörderische Weltanschauung vertritt, die es kompromisslos zu bekämpfen gilt, ergibt sich aus Herrn Mayzeks Sophisterei nur im Dialog auf Augenhöhe. Segensreich, wenn der Schlaf der Vernunft mal nicht erschreckt, sondern gnädig beruhigt.

    @Erol Bulut:27
    > …wie die Intelligenz, die einen vor so dummer
    > Taquia Argumentation bewahren tut

    Gelobt sei die Sorte Intelligenz, die vor dummer Argumentation bewahren tut. Gelobt sei auch der Intellektuelle von des Blogmeisters Gnaden, der uns so beredt vom Übel bewahrt, Amen. Dass muss man Herrn Mayzek lassen: Seine „dumme Taquia Argumentation“ verkauft er vergleichsweise wohlartikuliert. Kommentieren im Schweiße seines Angesichts muss er hier nicht – er hat ja das geneigte Ohr unseres Herrn.

  30. 30.

    Jener Einschätzung von Mayzek kann man zu stimmen:
    http://www.welt.de/welt_print/article811935/Aiman_Mazyek.html

    Ich glaube, er weiß schon genau, wo der Hase im Pfeffer ist, paraphrasiert aber gerne ums Thema herum und greift dann auch immer wieder in die Wundertüte „Der Westen aber hat …“ wenn eigentlich Defizite der Schwertideologie angesprochen werden.

    Als jemand mit ebenfalls zwei Welten halte ich Mayzek für unglaubwürdig. Als Islamist darf man ihn sicherlich nicht beurteilen, aber Berührungsängste wird er mit den Chefideologen der Gebrauchsanweisung auch nicht haben. Dafür dissimuliert er einfach zu stark, in fast all seinen Interviews nachzulesen.

    (Nicht nur periphere) Kontakte zu MB hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens während seiner Kairoer Zeit gehabt. Man wird es ihm jedoch schwerlich nachweisen können, eventuell sollte man ihn mal drauf ansprechen.

  31. 31.

    @Möhling

    dumme Argumentation ist es jemanden ohne nachgewiesene staatsfeindliche Aktivität als Staatsfeind erklären zu wollen, dazu als Begründung anzubieten, dass alle Moslems ohnehin nur Lügen würden und folglich auch bereit wären, die Ideologie wechselnde Verwerfung dieser Lügen hin zum militanten Islamismus einfach so zu vollziehen.

    nicht ganz so dumm wäre es, wenn man dazu noch eine Stragegie dichten könnte, was denn Mayzek mit seinem Kurswechsel beabsichtigt, den man Ihm damit Unterstellt (oder ist es ein Verbrechen, wenn er sein Leben Lang „geschickt vorlügt“, und für alle Nichtislamophoben ein Demokrat bleibt?). Welche Optionen könnte man Ihn denn zuschreiben, ohne wie ein Vollidiot zu klingen?

    dumm ist es aber wieder, Ihm „dumme Taquia Argumentation“ zu unterstellen, um die Tatsachen zu verkehren. Wer Ihn noch nicht gesehen hat, kann ja auf Wiki – Mayzek- verlinkte Inteviews aufrufen, um festzustellen, dass Mayzek eben argumentiert, mit Zusammenhängen, und nicht mit der Taquiakrakeelerei sehr begrenzt Denkender. Hier ist es jedenfalls dumm, weil Sie wissen müssten, dass ich diese billige Art transparent hervorzuheben weiß.

    .

    .

    Äh, was wollte ich eigentlich, ach ja, wieso loben Sie eigentlich diese Intelligenz?

    .

    .

    @Miriam

    Mir ging es weniger um eine Aufzählung. Ich wollte nur mal diejenigen, die von der wirklich dummen Taquia Argumentation nicht ablassen können, mit deren Intelligenzverzicht konfrontieren.

    Ansonsten, Namen sind Namen und das, was ich nicht glauben mag, läuft ein wenig Gefahr, zu sehr bestätigt zu werden. ;]

    • 18. Juni 2008 um 00:43 Uhr
    • Erol Bulut
  32. 32.

    „Ihn“ = Mayzek

    • 18. Juni 2008 um 00:45 Uhr
    • Erol Bulut
  33. 33.

    Wie kann ein Interessenvertreter für Ausländer den Test für begrüßenswert halten, ohne die restlichen 303 Fragen zu kennen?

    http://www.jurblog.de/2008/06/18/der-kniefall-ein-reinfall/

    • 18. Juni 2008 um 09:38 Uhr
    • E. S.
  34. 34.

    Aiman Mazyek ist ein Interessenvertreter für Ausländer? Der ZMD ist ein Interessenverband von Ausländern?

    Herr Senol, seit wann sind die deutschen Muslime Ausländer und warum hat Maziek seine deutsche Staatsbürgerschaft aufgegeben?

    Oder sind Sie zusammen mit einschlägigen Volksdeutschen der Meinung, Muslime und Leute mit dem Nachnamen Mazyek können niemals echte Deutsche sein?

    Ich glaub, mein Wolf heult.

    • 18. Juni 2008 um 10:06 Uhr
    • Rafael
  35. 35.

    Ach, und ausserdem, Herr Senol, wie kann ein Interessenvertreter der Deutschen einen Ausländer für begrüßenswert halten, ohne seine kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Ansichten zu kennen?

    • 18. Juni 2008 um 10:09 Uhr
    • Rafael
  36. 36.

    Aus der Selbstdarstellung der ZMD:

    „Die Zusammensetzung des ZMD bildet die ganze Vielfalt der Muslime in Deutschland ab. So sind im ZMD Türken, Araber, Deutsche, Albaner, Iraner, Bosnier u. v. a. m.“

    Reichen Sie Ihrem Wolf ein Taschentuch!

    • 18. Juni 2008 um 10:12 Uhr
    • E. S.
  37. 37.

    Den Unterschied zwischen Religion und Nationalität kennen Sie schon, Herr Senol?

    • 18. Juni 2008 um 10:26 Uhr
    • Joachim S.
  38. 38.

    Die katholische Kirche in Deutschland repräsentiert auch alle Katholiken in Deutschland, ist deshalb aber ehr nicht eine Migrantenorganisation, sondern eine religiöse Veranstaltung.

    Und dass die Zusammensetzung des ZMD eine gewisse Vielfalt abbildet, heisst noch lange nicht, dass sich der ZMD als Interessenverband für Migranten sieht. Der Name legt ehr nahe, dass er sich als Interessenverband für Muslime sieht. Und das hat unmittelbar erst mal nichts mit den Modalitäten für Einbürgerungen zu tun.

    Ausser natürlich, es sollten speziell muslimische Immigranten benachteiligt oder bevorzugt werden. Dann ist es ein Fall für den ZMD.

    Nach dem neuen Entwurf ist das aber nicht der Fall, also kann der ZMD sein Halal-Zertifikat geben.

    Dass sich Ihr Verband, Herr Senol, der sich als türkisch-islamischer Interessenverband sieht und nach langer Ausgegrenztheit endlich von Ihrem Präsidenten auch anerkannt wurde, davon verraten fühlt, kann ich nachvollziehen.

    Der Wolf leidet nicht, er ist nur rollig – ich werde ihn kastrieren müssen.

    • 18. Juni 2008 um 10:27 Uhr
    • Rafael
  39. 39.

    @ Rafael

    Versuchen Sie doch nicht geradezubiegen, was offensichtlich krumm ist. Mazyek hat sich nicht einer religiösen Angelegenheit geäußert sondern in einer ausländerpolitischen. Und als Interessenvertreter verschiedenster Nationalitäten ist er zumindest auch ein Interessenvertreter von Migranten. Dies gilt umso mehr, wenn er Stellung zu ausländerpolitischen Tehmen nimmt.

    Vergessen Sie nicht, den Wolf zu betäuben. Sonst brauchen Sie die Taschentücher doch noch.

    • 18. Juni 2008 um 10:58 Uhr
    • E. S.
  40. 40.

    @ E.S.

    Mazyek ist allenfalls Interessenvertreter einer – eher kleinen – GRUPPE von Migranten.
    Entgegen der Selbstdarstellung sind im ZMD z.B. so gut wie keine Türken vertreten.

    • 18. Juni 2008 um 11:02 Uhr
    • Joachim S.
  41. 41.

    @ Joachim S.

    Wusste nicht, dass nur Türken als Ausländer gelten :) Es sind doch auch viele andere GRUPPEN im ZMD. Darum geht es ja aber auch nicht. Von mir aus – wenn es glücklich macht – ändere ich meine ursprüngliche Frage geringfügig:

    „Wie kann ein Interessenvertreter für RELIGIÖSE Angelegenheiten den EINBÜRGERUNGSTest für begrüßenswert halten, ohne die restlichen 303 Fragen zu kennen?“

    Zufrieden? Jetzt steckt ein weiterer Vorwurf drin, den ich gar nicht haben wollte.

    • 18. Juni 2008 um 11:09 Uhr
    • E. S.
  42. 42.

    Wer den Zentralrat der Juden in Deutschland als Interessenvertretung von Ausländern bezeichnet, kann zurecht als Antisemit gelten.

    Gilt das analog in Bezug auf den ZMD?

    • 18. Juni 2008 um 11:11 Uhr
    • Rafael
  43. 43.

    “Wie kann ein Interessenvertreter für RELIGIÖSE Angelegenheiten den EINBÜRGERUNGSTest für begrüßenswert halten, ohne die restlichen 303 Fragen zu kennen?”

    Schön.

    Antwort:

    Weil „Ein angemessenes Einbürgerungsritual ein wichtiger Bestandteil einer Kultur der Anerkennung“ ist, gegen den man „nicht per se aus Parteitaktik oder aus fehlgeleitetem Lobbyinteresse polemisieren sollte“.

    (Die Fehlleitung des Lobbyinteresses bezieht sich hier wohl darauf, dass irgenwelche Rabauken den ZMD als Interessenvertretung für Einwanderer umdeuten wollen)

    Es geht um das Ritual. Mazyek sieht den Test nicht als Hürde. 330 festgelegte Antworten in einem Multiple Choice Test können auch Grundschulkinder innerhalb von 1 bis 3 Tagen auswendig lernen. Es geht darum, dass man sich die Einbürgerung verdient und dann aufgenommen wird. Ist wie bei ner Disputation. Wenn Sie erst mal da sind, kann eigentlich nichts mehr passieren, aber trotzdem werden Sie noch mal in die Mangel genommen und sind danach was Besseres und Stolzeres.

    Sind Sie mal eingebürgert worden, oder schon von Geburt an Deutscher? Oder wollen Sie gar nicht eingebürgert werden?

    Falls Sie eingebürgert wurden, wie lief das ab? Eine feierliche Zeremonie mit anschließender Feier inklusive Absingen des Deutschlandliedes? Oder eine Nummer ziehen, warten, bis man dran ist und dann den Perso entgegennehmen? Und wenn dann noch Zeit ist, schnell beim Konsulat vorbeischauen und gewisse Formalitäten erledigen?

    Der Wolf fäng jetzt an zu kläffen. Vermutlich habe ich mich geirrt und es war doch nur ein Straßenköter.

    • 18. Juni 2008 um 11:24 Uhr
    • Rafael
  44. 44.

    Schön, dass sich Senol an Mazyek abarbeitet. Ist ja auch kein Türke.

    Wie wäre es, wenn Senol mal vor der eigenen Türe kehren und sich zum Verhältnis zur türknationalistischen Kampforganisation IGMG und den Freunden der faschistischen Wölfe mal äußern würde. Na, wie wäre es?

    Islam ist Faschismus.

  45. 45.

    Wo ist er denn geblieben, der Senol? Zufällig Rechner abgestürzt?

  46. 46.

    @E.S.
    “Wie kann ein Interessenvertreter für RELIGIÖSE Angelegenheiten den EINBÜRGERUNGSTest für begrüßenswert halten, ohne die restlichen 303 Fragen zu kennen?”

    Was geht einem Interessensvertreter für RELIGIÖSE Angelegenheiten der EINBÜRGERUNGSTest überhaupt an?

    Darauf zwei mögliche Antworten:

    1. Latenter Größenwahn oder
    2. das Wissen, dass es sich bei dem Einbürgerungstest in Wirklichkeit um einen Muslimtest handelt.

  47. 47.

    Lebowski: „… das Wissen, dass es sich bei dem Einbürgerungstest in Wirklichkeit um einen Muslimtest handelt.

    Die Gründe für den Einbürgungstest sind auch nicht in unserer Gesellschaft zu suchen, was Senol allerliebst macht, sondern der Auslöser und die Motivation ist der Frauenhandel, bevorzugt durch Türken.

    Nicht wahr, Senol, der Weg durch die Instanzen ist schon steinig und die Welt besteht nicht nur aus Paragraphen.

  48. 48.

    Warum ruft Mazyek aufgeregt Journalisten der öffentlich-rechtlichen Anstalten an, die an einem Breitrag zum Muslimbruder Ibrahim El-Zayat arbeiten???

    Ibrahim El-Zayat ist gerade als Mitglied der Muslimbruderschaft zu 10 Jahren Gefängnis wegen Terrorunterstützung in Ägypten verurteilt worden:
    Siehe Seite der Muslimbruderschaft:
    http://www.ikhwanweb.com/Article.asp?ID=16703&LevelID=1&SectionID=0

    Warum haben die beiden überhaupt miteinander wegen eines TV-Beitrages miteinander telefoniert? Aber der Zentralrat der Muslime und die IGD sind ja auch organisatorisch verbunden, unsere Islamisten, siehe Website.

    Und warum wollte Mazyek unbedingt von dem Journalisten wissen, WAS genau gesendet werden soll?

    Fühlt sich da jemand ertappt?
    Taquiya vom Feinsten, wir haben uns köstlich amüsiert.

    • 18. Juni 2008 um 12:56 Uhr
    • Oda Dridi
  49. 49.

    Oda, wer ist wir, wer die Journalisten? Nicht, dass ich auch nur den leisesten Zweifel hätte, dass Sie die Wahrheit berichten, aber gibt es vielleicht noch weitere unabhängige Quellen?

    • 18. Juni 2008 um 13:00 Uhr
    • Rafael
  50. 50.

    >“Wie kann ein Interessenvertreter für RELIGIÖSE Angelegenheiten den EINBÜRGERUNGSTest für begrüßenswert halten, ohne die restlichen 303 Fragen zu kennen?”

    Vertrauen in den Rechtsstaat ?

    • 18. Juni 2008 um 13:02 Uhr
    • PBUH
  51. 51.

    Viel interessanter als die eventuelle Unglaubwürdigkeit von Mazyek finde ich, dass durch Senols Artikel die beginnende innerislamische Segregation hier in Europa sichtbar wird. Nicht nur, dass krude Sekten wie VIKZ mittlerweile vom Zug gesprungen sind, sondern auch unter den „gemäßigten“ Verbänden gibt es erhebliche Spannungen. Dies leitet zur alten, spannenden Frage, wie die Konfrontation enden wird. Wird der Westen an Demokratie einbüßen oder sich der Islam in irgendeiner Form verwestlichen? Letzteres befürchtet Senol und kämpft aus Ankara gesteuert dagegen an, ersteres antezipiert Mazyek. Zwei nicht kongruente Interpretationen.

  52. 52.

    @ Bergpalme

    Ich schrieb doch, dass ich die Frage so überhaupt nicht stellen wollte. Wieso beantworten Sie es noch? Meine eigentliche Frage ist doch, wie Mazyek den Test begrüßen kann, von der er nicht einmal die Fragen kennt? Das ist es, was ich kritisiere.

    Legen Sie sich vorsichtshalber dennoch ein Paar Taschentüscher zur Zeite. Rollig können auch Straßenköter sein.

    • 18. Juni 2008 um 14:03 Uhr
    • E. S.
  53. 53.

    „Dies leitet zur alten, spannenden Frage, wie die Konfrontation enden wird. Wird der Westen an Demokratie einbüßen oder sich der Islam in irgendeiner Form verwestlichen?“

    In der Tat, das ist die Kernfrage.
    Innerhalb des ZMD gibt es große Spannungen dieses Thema betreffend. Das ist auch der Grund, warum die „Islamische Charta“ des ZMD so schwammig verfasst ist: man hat versucht, zwischen Integrations- und Segregationsbefürwortern einen Formelkompromiss zu schaffen. Letztlich werden diese Konflikte aber offen ausbrechen und man wird sehen, wer die Oberhand behält. Ich fürchte, die Islamisten, denn sie haben die größeren Ressourcen, sowohl finanzieller wie personeller Art.
    Einen wie Mazyek verbal niederzumachen spielt den Extremisten vom Schlage eines el-Zayat (der ja familiär auch mit der IGMG verbandelt ist) in die Hände.

    Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen, von el-Zayats Anwältin (einer konvertierten Deutschen) teilweise ins Vertrauen gezogen zu werden. Sie warnte mich u.a. vor Thomas Lemmen, einem katholischen Dialog-Aktivisten (den viele hier einen Islam-Appeaser nennen würden), weil der für das BMI arbeitet.

    • 18. Juni 2008 um 14:57 Uhr
    • Joachim S.
  54. 54.

    @Oda

    Selbst wenn Mayzek die Gesinnung hätte, die Sie Ihm nachdrücklich Unterstellen wollen, und nur wage Konstruktionen dafür anbieten können, die natürlich für Paranoiker völlig ausreichend sind, was sollen die Ziele von Mayzek oder den Zentralrat sein?

    Was sind Ihre konkreten Befürchtungen und welche „Strafe“ wollen Sie für Mayzek, oder wollen Sie nur Gedankenpolizist spielen und Ihre Eitelkeit von den Paranoikern salben lassen?

    .
    .
    @Bergpalme

    Ist schon klar, Moslems sind Menschenhändler für Sie, und für andere sind Sie eine irre Paranoikerin. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung und muss diese natürlich auch nicht immer Begründen. Aber die, die ernst genommen werden wollen, tun das zumindest.

    Also möchten Sie uns erklären, wie ein Einbürgerungstest den von Ihnen dramatisierten Frauenhandel unterbinden soll, so wie Sie es behaupten, der liefern Sie denen, die Ihnen Paranoia unterstellen, nur weitere Bestätigung?

    .

    .

    @Rafael

    es gibt hier viele Ausländer, die seit 20, 30, 40 Jahren hier leben. Die Frage ist, ob man diese mit Bürgerrechten zu versehen bereit ist, oder diesen Menschen (und deren Community) weiterhin das Gefühl gibt, Menschen zweiter Klasse in Deutschland zu sein, die man von ihren Bürgerrechten abhalten möchte. Haben die überhaupt Ihrer Meinung nach Bürgerrechte?

    Was meinen Sie, ob diese Menschen sich irgendwie „deutscher“ fühlen würden, wenn Sie einen Test absolvieren, den sie ohnehin nur als zusätzliche Hürde sehen.

    Wenn man, so wie es E.S. beschreibt und anregt, das bestehen des Tests „belohnen“ mit verkürzter Wartezeit würde, so könnte man sich wenigstens Einreden, dass dieser nicht als Hindernis gedacht ist, Bürger dieses Landes von ihren Bürgerrechten abzuhalten. So wie der Test aber angelegt ist, werden nur Menschen von der Integration abgehalten, über die man doch vorgibt, diese integrieren zu wollen. Für Migranten ist dies nur die gewohnte Heuchelei.

    Also, es steht Ihnen frei zu erklären, wie ein solcher Test gerade bei der von Ihnen so genannten „Problemgruppe“ das Gefühl stärken soll, sich diesem Land stärker als zuvor verbunden zu fühlen, obwohl der Test nur ein Hindernis darstellt?

    Über einen Test zu urteilen, den man nicht kennt, gerade nach den Erfahrungen mit Bad.Würt und Hessen, ist auch alles andere als sachlich.

    • 18. Juni 2008 um 14:59 Uhr
    • Erol Bulut
  55. 55.

    @bergpalme

    …. so wie Sie es behaupten, ODER liefern Sie denen …

    • 18. Juni 2008 um 15:01 Uhr
    • Erol Bulut
  56. 56.

    Ekrem Senol: „Ich schrieb doch, dass ich die Frage so überhaupt nicht stellen wollte. Wieso beantworten Sie es noch? Meine eigentliche Frage ist doch, wie Mazyek den Test begrüßen kann, von der er nicht einmal die Fragen kennt? Das ist es, was ich kritisiere.

    Legen Sie sich vorsichtshalber dennoch ein Paar Taschentüscher zur Zeite. Rollig können auch Straßenköter sein.“

    Ja, Senol, natürlich wollten Sie nur eine kleine liebe unverfängliche Frage stellen. Sie leben hier in einer Demokratie und nicht unter der Fuchtel Ihrer Gebrauchsanweisung, also stelle ich Fragen, auch wenn sie Ihnen nicht gefallen.

    In diesem Sinne eindeutig, pro Mazyek. Lieber unwissend, als für Faschisten aus Ankara arbeiten.

    Seit wann übrigens heißt es nicht mehr „Ungläubiger“, „Teufel“ für Leute, die Ihnen nicht gefallen, sondern nun „Straßenköter“?

    Ziegen produzieren nicht nur Milch, Senol.

  57. 57.

    @ Bergpalme & Rafael

    Sorry, habe ausversehen Ihren Namen hingekritzelt. Gemeint war Rafael.

    • 18. Juni 2008 um 15:51 Uhr
    • E. S.
  58. 58.

    Senol, pardon, Sie waren garnicht gemeint, sondern Bulut.

    PS: Da hat der Wald und Wiesen Advokat doch gewisse Grenzen überschritten, nicht wahr? Fleißige Connaisseure sehen die wahre Welt des kleinen Senol funkeln.

  59. 59.

    @Palme

    Ich war gemeint? Wollten Sie Ihre Paranoia begründen?

    Ist noch nichts davon zu erkennen.

    • 18. Juni 2008 um 16:15 Uhr
    • Erol Bulut
  60. 60.

    @ Rafael

    Ja, die beiden Journalisten, die im öffentlich-rechtlichen TV ein absolut seriöses standing haben und natürlich der Justiziar der Anstalt, der diese Dinge zu prüfen hat.

    Diese Dinge werden immer rechtlich geprüft, bevor sie auf den Sender gehen.

    Was glauben Sie, was sich hinte den Kulissen abspielt, keiner macht sich hier nur eine annähernde Vorstellung vom Geschehen bei Medien und der Bundespolitik.

    • 18. Juni 2008 um 22:38 Uhr
    • Oda Dridi
  61. 61.

    @Erol

    „Über einen Test zu urteilen, den man nicht kennt, gerade nach den Erfahrungen mit Bad.Würt und Hessen, ist auch alles andere als sachlich.“

    „Ich appelliere dafür, Parteitaktik und ideologische Scheuklappen einmal zu Hause zu lassen und einen Einbürgerungstest nicht per se abzulehnen. Vielmehr sollten wir unseren Sachverstand bei der Beurteilung der Fragen und bei der Umsetzung der Tests anbieten.“

    http://www.welt.de/politik/article2118495/Einbuergerungstest_Ja_bitte_.html

    • 19. Juni 2008 um 08:17 Uhr
    • Rafael
  62. 62.

    Online-Hetze gegen Muslime
    Die Meinungsterroristen

    Selbst ernannte Islamkritiker nutzen Blogs für rassistische Debatten. Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Volksverhetzung sind dabei fließend. VON CIGDEM AKYOL

    Heute in der taz!

    Manche Blogger dieses Blogs sind auch desöfteren zwischen Meinungsfreiheit und Volksverhetzung unterwegs.

    • 19. Juni 2008 um 08:36 Uhr
    • emcee
  63. 63.

    […] gut für Migranten ist Von Jörg Lau | 9:10 Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime hat seine Interviewäußerung zu einem Einbürgerungstest jetzt noch einmal in einem Editorial für die WELT präzisiert. Sehr […]

  64. 64.

    @emcee

    Die taz bringt zwar keine Beispiele für Gesetzesverstöße, tritt aber zunehmend für Zensur ein.

    Eine interessante Entwicklung, besonders im Hinblick auf den relativ hohen Anteil von Muslimen, die bei der taz beschäftigt sind.

    Selbst diese (wohl eher liberalen) Muslime haben die „taz-Gesellschaft“ also schon nachhaltig verändert.

    Erschreckend!

    • 19. Juni 2008 um 10:41 Uhr
    • PBUH
  65. Kommentar zum Thema

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