“Israeler super super super gemein” – Gaza im islamischen Religionsunterricht
In Berlin unterrichtet die “Islamische Föderation” muslimische Kinder im freiwilligen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen – so wie die Kirchen und die Jüdische Gemeinde.
Die Föderation – eine Briefkastenfirma von Milli Görüs – hat nun Briefe ins Netz gestellt, auf denen Kinder ihre Gefühle und Wünsche zum Gaza-Krieg ausdrücken. Teilweise ist das einfach nur das Übliche, was Kinder so sagen, wenn man sie zu irgendeinem Krieg befragt. Doch teilweise schaut auch eine problematische religiöse Aufladung des Konflikts durch, der man im Religionsunterricht offenbar nicht entgegenwirkt. Die israelischen “Kindermörder” sind omnipräsent in den Briefen. Wie darf man sich wohl die Unterrichtseinheit vorstellen, die zu dieser Sicht geführt hat?
Zwei Beispiele, mehr hier.


Es ist immer beschämend, Kinder als emotionale Ankläger für politische Zusammenhänge zu präsentieren, die nicht mal Erol Bulut versteht.
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“Bedeuten euch die Kinderleben gar nichts?”
- “Nö, wir sind Juden, wir brauchen euer Blut um unsere Matzen zu backen.
Herzlichst
Israel.”
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“Death to all Juice!”
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Welch Geistes Kind hinter der Föderation steckt, wird deutlich durch eine Stellungnahme von Algan:
“[Algan] stellte klar, dass in den Moscheen der Islamischen Föderation in Berlin sich keine radikalen Islamisten aufhalten würden. Algan: „In den Moscheen der Islamischen Föderation verkehren keine radikalen Islamisten. Die Sachlage wird verkehrt dargestellt.“ Algan betonte, dass die Annahme, dass potentielle Gewaltanwender in der Gemeinden offen darüber reden und dass die Gemeinden dies nicht den Sicherheitsbehörden melden würden entbehre jeglicher Grundlage und sei eine naive Vorstellung. „Bei der Beurteilung der Sachlage sollten die Behörden genauere Kriterien aufstellen und vorsichtig seien. Die Zahl von 5700 radikalen Islamisten, die vom Verfassungsschutz aufgestellt wird, zeigt, dass die Klassifizierung als ´Islamist´ zu leichtfertig ist.“, so Algan weiter.”
Quelle: http://if-berlin.de/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=32
Potenzielle Gewalttäter reden offen in den Gemeinden und rekrutieren dort und in deren Umfeld. Dies ist Fakt. Und natürlich halten sich Islamos in Moscheen auf, was anderes zu behaupten bedeutet ist …
Die Darstellung Algans ist klassische Augenwischen, bietet den Islamisten Vorschub und redet die eigenen Verwerfungen schön.
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Es würde mich nicht wundern wenn aus manchen dieser Kinder später Terroristen würden. Und das könnte durchaus noch schlimmer werden.
Wir kommen ja noch nicht mal hierzulande gegen die islamistische Propaganda an! Wie um alles in der Welt soll das in der islamischen Welt gehen?
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Es werden eben bestimmte Narrative kolportiert, die politisch und propagandistisch am wirksamsten sind. In der Erfindung solcher Narrative sind die Palis wie auch die Muslime generell große Meister.
Für die Masse ergibt das einprägsame Schlagwörter und “überzeugende” Argumente, die man den “Feinden” immer und immer wieder vorhlaten kann.
Eignet sich auch bestens als Grundlage für Indoktrination. Dieses Bild zieht sich ja durch die Pali-Propaganda wie ein roter Faden. Instrumentalisierung von Kindern.
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Leider nicht ganz so einfach, Flash.
Die Grundlagen dieser Narrative haben wir zum großteil selbst erschaffen – sie werden nur nun konsequenterweise gegen uns gewendet.
Schuld – als die Vorhaltung derer, die die Entwicklungen nserer gesellschaft oder Strömungen und Repräsendanten ablehnend gegenüberstehen, ist dabei schon des längeren usus. Der mechanismus ist meist eine ins absolute erhobene Moralität, an die eine einseitige, extrem selektive Wahrnehmung von fakten verbudnen wird und dann als eine apodiktische Anklage und Urteil propagiert wird.
Unkenntnis ist dabei ein wesentliches Element.
Kinder machen es vor – wie z. b. in den obrigen Briefen – aber Erwachsene ist diesbezügl. nicht viel besser.
Nehmen sie so etwas wie die Kreuzzüge:
- Die anklage gegenüber ‘dem Westen’ a là: ihr ward damals schon böse Mörder, kamt einfach in unsere Länder und habt da abgeschlachtet.
NUn: wie sah es denn ‘dort’ in Palästina 100 jahre vorher aus – woher und wie kamen denn dorthin ‘Moslems’ – friedlich? Was war den auslöser der kreuzzüge?
Schaut man genauer hin, ist das Bild wesentlich dfferenzierter als dieses Schwarz-weis-gemälte, was allzugerne an die Wand gemalt wird. Zudem ist es unsinnig, eine Mittelalterliches Ereignis mit den damals lebenden menschen udn deren Kultur gleichzusetzen mit den heutigen zuständen. Aber es geht ja gar nicht um historische Ereignisse wirklich – es geht um Anklage, halt via Historie.
Kolonismus ähnlich. Ein Geheule um Dinge, die vor 2900 Jahren passierten und bei denen es keine Lebenden mehr gibt. Der Böse imperialistische Westen. Nun, es wurden da einiges Unrechtes getan. Warum auch nicht – die möglicheit hatten die Leute nunmal und sie taten das, was Menschen nunmal tun – umsetzen von Möglichkeiten.
Dioe moralisierende betrachtung ist dabei extrem einseitig: was nämlich völlig unter den Tisch fällt sind die positiven Einflüsse, die mit den Kolonialherrn überhaupt in diese Länder kamen. Man schaue sich einfach einmal die veränderung in Ackerbau, in Medizin, in Wirtschaft und technik an – und man schaue sich die veränderung der bevölkerungszahlen an. Diese ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern beruht darauf, dass vom bösen ‘Westen’ diese entwicklet und dann eingeführt wurden.
Es erinnert da teilweise an diese Szene aus Live of Brain, in der die ‘Widerstandsgruppe’ ein Dekret herausgeben will, in denen die Römer verdammt werden – und dem einen immer mehr Sachen einfallen, die erst durch die Römer positiv wurden….
Schau man noch einmal genauer hin, sieht man, dass diese kritik, dieses Aburtreilen und Schuldverteilen, etwas ist, dass erst einmal von uns kam – von anti-modernistischen Strömungen, die es schon vor dem WKII gab, und deren kritiken aufgegriffen und kolportiert wurden nach dem WKII primär von den sog. ’68ern – zusätzlich zu einer generellen Kritik des ‘Westens’ , der über Kolonisation und dann modernem Imperialismus seine ‘kalte Fratze des Kapitalismus’ zeigte – es waren primär linke Strömungen, die ideologisch sich auf ein gemengelage aus alten Sozialistischen Anschauungen, aus der us-amerikanischen ‘New Deal’-Bewegung und der Frankfurter Schule, vor allem Adorno und Horkheimer, später dann Markuse, speisten. Diese verbanden sich mit ökologischen und christlichen Strömungen in eienr generallanklage des Westens – und dessen generelle Schuldigkeit erwies sich nach ansicht vieler Vertreter durch den Vietnamkrieg.
Diese generelle Selbstanklage, die letztendlich an der eigenen Kultur und der eigenen Gemeinschaft primär negatives konstatiert und dabei eben die positiven Aspekte wie selbstverständlich konsumiert – wurde dann von erst linken, nun wohl primär islamische/islamistischen Strömungen aufgegriffen.
Wie mächtig diese Denkrichtung noch im sog. linken spektrum ist – und zwar ganz unabhängig von irgendwelchen Migranten – sieht man schon am lächerlichen und verlogenen ‘Kampf gegen Rechts’. Verlogen udn lächerlich, da eben das, was angeklagt werden soll, gar keine echte Rolle spielt – sondern es als ein Kampfmethode für die durchsetzung der eigenen ideologischen Ideale von diesen kreisen verwendet wird.
Sieht man einmal genauer hin, fällt auf, dass Rechtsextremes gedankengut totgeschwiegen oder marginalisiert wird, wenn es aus den eigen ‘reihen’ kommt. Beispiele dafür sind der Umgang mit Rechtsextremen gedankengut bei arabisch-türkischen gedanken, der relativ wenig thematisiert wird, auch die antisemitischen Äußerungen wärend der Prodeste zum Gaza-konflikt waren der ‘zweit’ genau einen Artikel wert (lau hat wenigstens das hier nochmal thematisiert).
So etwas, wie das niederländische linke Abgeordnete einer Menge vorschreiten, die ‘Juden ins Gas’ skandalieren und dabei selbst ‘Indifata, Indifata’ schreien, wurde erst gar nicht aufgegriffen. Schaut man hingegen, wieviele Artikel, wie quasi jeder Pups von diesem Pius-Bruder der ‘Zeit’ wert sind, oder wieviel und wie schnell Ariktel erscheinen, die vermeintliche rechtsextreme vorfälle (z. b. manichel-fall oder Hackenkreuzritzerei in Middenwalda) bereits als Fakten suggerieren, obwohl die polizeilichen Ermittlungen noch nicht einmal begonnen haben – sieht man das Ungleichgewicht, das schon extreme messen mit zwei maßen, die hier vorliegen.
Das diese ‘linke’ Stimmungslage, die ein permenentes Schuldigsprechen der eigenen Kultur und gesellschaft und eine permanente einseitige betrachtung von Fakten, sich letztendlich niederschlägt in der Wahrnehmung von Migranten, die ihre jeweils eigene Kultur durch die des Aufnahmelandes gefährtet sehen, und sich dann dies bei den Kindern zeigt in deren Wahrnehmungen, ist dabei kein wirkliches Wunder, sondern nur allzu verständlich.
Auch ein Vorwurf an Milli Göros ist fehl am platz: wird doch allenthalten kommuniziert, dass wir “Religionsfreiheit” haben und der islam das wunderbarste auf Erden sei, wird doch allendhalten kommuniziert das die Juden, orry, die Zionisten, schuld seien am Gazakonflikt, und niemand sonst – und diese doch die weltfinanz zur unterdrückung des armen palästinensischen Volkes missbrauchen. Wird dies doch nicht nur unter ‘Moslimen’ kommuniziert, sondern auch gerade im ‘linken’ Spektrum.
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@ Zagreus
“wie sah es denn ‘dort’ in Palästina 100 jahre vorher aus – woher und wie kamen denn dorthin ‘Moslems’”
100 Jahre vor den Kreuzzügen waren sie längst da.
In Ihrer Rechtfertigung der Kreuzzüge finden Sie es anscheinend auch gut, dass die fränkischen Eroberer Jerusalems alles abschlachteten, was ihnen vors Schwert kam, egal ob Moslem, Jude oder Christ?
“Ein Geheule um Dinge, die vor 2900 Jahren passierten und bei denen es keine Lebenden mehr gibt.”
Mit Zahlen scheinen Sie genauso großzügig umzugehen, wie mit der Rechtschreibung.
“anti-modernistischen Strömungen, die es schon vor dem WKII gab”
Wen meinen Sie damit?
Der Rest Ihres Beitrags ist billige Propaganda, zusammengeschustert aus schwachsinnigen Beiträgen einschlägiger neurechter Websites.
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