Neukölln: Mobbing gegen deutsche Schüler
Ein Bericht von der couragierten Journalistiin Güner Y. Balci, selber in Neukölln aufgewachsen, über die Probleme der deutschen Minderheit in Neuköllner Schulen. (Hier online sehen.)
Unmögliche Zustände. Und der unfähige Berliner Integrationsbeauftragte tut nichts.
Güner Balci ist entsetzt darüber, das Neukölln ihrer Kindheit zusehends in ein Ghetto verwandelt zu sehen, in dem sich die türkischen und arabischen Jungs gegenseitig in ihrer Identität als gefährliche Loser bestätigen und festhalten.
Gut, dass Panorama so etwas sendet, trotz der offensichtlichen Bauchschmerzen der Moderatorin, die anfangs herumeiert, die NPD könnte solche Meldungen über Gewalt gegen Deutsche missbrauchen.
Man darf sich von Rechtsradikalen nicht diktieren lassen, worüber geredet werden darf.
Was Güner Balci an Neukölln vermisst, ist das frühere Gemisch in diesem Stadtdteil, der streckenweise nicht mehr multikulturell, sondern monokulturell ist.
“Wie war das nochmal mit den Thor Steinar Klamotten…..”
Ach wie goldig. Kein Rassismus gegen Nazis – oder so.
Hat nicht Miriam gerade vor kurzem darauf hingewiesen, dass die größten Verfassungsfeinde ganz besonders auf ihr Recht beharren?
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@ tati 8: Was zum Teufel soll das?
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@tati:
Es ist mitnichten ein peinliches Rumgeeiere, wenn im Kontext des Beitrags klargestellt wird, dass der Inhalt nicht von Rechtsextremisten missbraucht werden darf. Solche Probleme sind nunmal Aufhänger rechter Propaganda .
Wir kennen die Problematik in (West-)Deutschland schon seit Jahrzehnten, dass verschiedene Themenbereiche gänzlich tabuisiert wurden, nur weil man Gefahr lief, mit dem Gesagten irgendwelche Rechtsextremisten -früher vor allem Altnazis- zu unterstützen. Ich erinnere nur daran, wie ab den Siebzigern alles, was irgendwie(!) Verständnis mit Ostvertriebenen zeigte, auch den Beigeschmack des Revanchismus hatte.
Wenn wir zu einer Situation kommen, in der es auf der einen Seite nur dümmliche, exotistische und damit letztendlich im Kern rassistische Aussagen gibt und auf der anderen Seite nur brutale, primitive Menschenfeindlichkeit und dazwischen nichts mehr, dann können wir gleich einpacken.
Leider ist es bei uns nicht üblich, dass Demokraten Probleme unverblümt und klar ansprechen.Meistens siegt die Angst (oder Feigheit), man könnte etwas sagen, was einen im Namen (vermeintlicher) Political Correctness angreifbar machen würde. Und diese Angst ist auch oft berechtigt. Deutschland hat leider keine wirklich entwickelte demokratische Diskussionskultur jenseits ideologischer Verdächtigungen.
Deshalb ist es ein Ausdruck, sowohl von verantwortungsvollem Journalismus, als auch von Selbstschutz, den politischen Kontext einer solchen Problemdarstellung anzusagen.
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Hat man nun lange genug weggeschaut und verspürt Handlungsbedarf?
Sicher noch nicht und zudem bleibt zu bezweifeln, dass eine politische Klasse, die solche Zustände willentlich in Kauf nimmt, auf einmal etwas dagegen tun will.
Ich bin für die Umsiedlung der Politiker und ihrer Zurbeiter (und davon gibt es in Berlin und den Landeshauptstädten) ja genug) in die “Problemgebiete”. Schön verteilt, wir wollen ja Integration erreichen, Schulauswahl nur im Wohngebiet usw. usf.. Wollen wir mal sehen, welche Politik dann gemacht wird.
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Der Panorama-Beitrag war absolut notwendig und richtig.
Hoffentlich bekommen der Integrationsbeauftragte (ganz Berlin ist ein bisserl viel für den Über- und Durchblick im Kiez) die Schulleitung dieser Schule und das Bezirksschulamt nun regelmäßig Besuch von Journalisten. – Egal was hier im Forum und in den einschlägigen Kreisen des Webs oder der ganzen Pro-irgendwas Vereinspostillen geschrieben wird und nun wohl an Kommentaren folgt.
Hinzu kommt, dass die Schwerpunkte der Interessen des Integrationsbeauftragten gerade nicht im Berich der Integration der großen türkischen Community oder der muslimischen Gemeinden liegen. Er hatte die Scheinwerfer eher in die andere Richtung gestellt. Ihm ging und geht es vornehmlich um Fremdenfeindlichkeit und den
Kampf gegen Rassismus. Das ist ehrenwert, aber wohl hier überhaupt nicht zielführend. Es ist ein klassisches “vor Ort” Problem und muss auch dort durch Aktivitäten gelöst werden.
Dafür braucht es Geld und dringlich eine Verbesserung der pädagogischen Situation vor Ort. Irgendwie huschte auch eine männliche “Pausenaufsicht” hinter dem Mikrofongalgen vorbei?
An der Wohnstruktur und Bevölkerungsverteilung lässt sich, wie überall in Großstädten, nur langfristig etwas ändern.
Auch das braucht viel Geld oder einen Verdrängungsdruck durch Gentryfizierung.
C. Leusch
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@ tati 8: Was zum Teufel soll das?
Kommentar von Jörg Lau
Ach Herr Lau, vergessen Sie es oder löschen Sie es.
Wenn Sie nicht verstanden haben, worum es mir dabei geht, dann sorry !!
Dieser ganze Affenzirkus mit den Gruppen, die Ihr Gesicht zeigen wollen gegen PI PA PO (link lebowski) – und dann kommt die ejaculatio praecox, wenn jemand mit einer Wolfsangel auf der Jacke rumläuft.
KEIN PROBLEM DER WELT lösen diese Gruppen, weil Sie damit beschäftigt sind, ihre eigene Intoleranz durch Ihr Schubladendenken zu kaschieren.
Ich bereite mich derweilen auf das Verbot von schwarzen Turbanen vor, weil diese das Erkennungsmerkmal der Taliban sind.
P.S. By the way, es zeichnet sich die grösste Flüchtlingskatastrophe in der Geschichte der Menschheit ab
#Hyder said: “A big catastrophe is unfolding in the Northwest Frontier Province – I have never seen anything on this scale.
“Within the next few hours there is going to be a mass movement of people.
“When the curfew is lifted, all roads will be leading out of Swat and nobody will be allowed to enter … this is an attempt by the government to open a one-way corridor to let people out.
Humanitarian crisis deepens in Swat as fighting continues
Hyder said there is “no contemporary precedent” for such a large number of people moving at one time.
“This is a huge humanitarian crisis; the largest number of internally displaced people in the world, and in the smallest possible time.
“Even in Darfur it took a considerable amount of time for the [number of internally displaced people] to swell up,” he said.#
http://english.aljazeera.net/news/asia/2009/05/200959184558382844.html
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Und wie geht es weiter? Wer es wissen will, sollte sich z.B. das Kosovo anschauen. Milosevic wurde der Held der in ihrer ehemaligen Heimat demographisch überwältigten Serben, als er ihnen versprach: “Niemand wird euch mehr schlagen”.
In einer nicht allzu fernen Zukunft wird die ethnisch deutsche Bevölkerung, die dann immer noch 85-80% der Gesamtbevölkerung ausmachen wird, informiert sein und Maßnahmen fordern. Die Medien werden nicht länger verschweigen, wer z.B. in Berlin Opfer und Täter bei Gewaltkriminalität ist, siehe nur das Beispiel Vergewaltigungen. So etwas wird Wut erzeugen, sehr viel Wut. Und irgendein Politiker wird von dieser Wut profitieren und umsetzen, was immer mehr Menschen fordern werden.
Und wie es dann weitergeht, dafür gibt es wahrlich genug Beispiele, nicht nur auf dem Ballkan. Wenn es soweit ist, werde ich mit meiner Familie hoffentlich schon in Australien sein und jenen gedenken, die es so weit haben kommen lassen.
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@Verpieselfaktor
Jämmerlicher Schwätzer!
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