Ein Blog über Religion und Politik

Warum eine Moschee am Ground Zero legitim ist

Von 16. August 2010 um 18:18 Uhr

Obamas Iftar-Rede finde ich wieder einmal bemerkenswert. Ich bewundere diesen Mann für seine Fähigkeit to cut through the bullshit, wie es so schön heißt. Klasse Mann, ein Präsident für Erwachsene.

Ist er unterdessen zurückgerudert, weil er ja später nachgeschoben hat, seine Bemerkungen haben nicht der Frage gegolten, ob es "weise" sei, eine Moschee am Ground Zero zu errichten (nur ob es legitim sei)? Sehe ich nicht so. Er nimmt ja die Frage der Gefühle der New Yorker schon auf, wenn er von "heiligen Boden" spricht, wo einmal die Türme waren.

Und dann gegen Ende seine Erinnerung daran, gegen wen "wir kämpfen" (Muslime einbegriffen) – gegen die vor allem Muslime mordende Al-Kaida.

D a s  ist die moral clarity, von der sein Vorgänger und seine verrottete Partei immer nur reden.

(Unglücklich über Obamas Position ist auch der Religionskritiker Sam Harris, was allerdings nicht sehr überrascht. Aber in dessen Stück sind immerhin nicht nur fiese Unterstellungen drin.)

Hier der Text der Präsidentenrede:

"Hier im Weißen Haus ist die Einladung zum Fastenbrechen eine Tradition, die mehrere Jahre zurückreicht, ebenso wie unsere Feiern zu Weihnachten, zum Seder und zum Lichterfest. Mit diesen Veranstaltungen würdigen wir die Rolle, die der Glaube im Leben der Amerikaner spielt. Sie führen uns vor Augen, dass wir alle Kinder Gottes sind und dass unser Glaube uns Kraft und Sinnhaftigkeit gibt.

Diese Veranstaltungen sind auch eine Bestätigung dessen, wer wir Amerikaner sind. Unsere Gründerväter wussten, dass der Glaube am ehesten dann seinen Platz im Leben unserer Bürger haben würde, wenn die Freiheit der Religionsausübung geschützt wird. Im Gesetz von Virginia zur Religionsfreiheit (Virginia Act of Establishing Religious Freedom), schrieb Thomas Jefferson, dass „alle Menschen ihre religiösen Meinungen frei bekunden und durch Argumente behaupten sollen können“. Mit dem ersten Verfassungszusatz wurde Religionsfreiheit als Gesetz im ganzen Land verankert. Dieses Recht wurde seitdem gewahrt.

Innerhalb unserer Grenzen konnte Religion sich im Verlauf unserer Geschichte genau deshalb entfalten, weil die Amerikaner das Recht hatten, ihren Glauben so zu praktizieren, wie sie es wollten - und dazu zählt auch die Möglichkeit, keinem Glauben anzugehören. Es ist ein Zeugnis der Weisheit unserer Gründerväter, dass Amerika zutiefst religiös ist – eine Nation, in der Menschen unterschiedlichen Glaubens friedlich und in gegenseitigem Respekt miteinander leben ist ein scharfer Kontrast zu den religiösen Konflikten, die andernorts auf der Welt andauern.

Das heißt nicht, dass Religion frei von Kontroversen ist. Seit einiger Zeit erhält der Bau von Moscheen in einigen Gemeinden – insbesondere in New York – verstärkte Aufmerksamkeit. Wir müssen alle die Befindlichkeiten erkennen und respektieren, die mit der Entwicklung von Lower Manhattan einhergehen. Die Anschläge vom 11. September waren für unser Land zutiefst traumatisch. Der Schmerz und das Leid, das jene erfahren mussten, die Angehörige verloren haben, sind unvorstellbar. Ich bin mir also der Emotionen, die dieses Thema hervorruft, bewusst. Ground Zero ist zweifellos heiliger Boden.

Ich möchte allerdings deutlich sagen: Als Bürger und als Präsident glaube ich, dass Muslime das gleiche Recht haben, ihre Religion auszuüben, wie jeder andere im Land auch. Dazu gehört das Recht, auf einem privaten Grundstück in Lower Manhattan im Einklang mit den dortigen Gesetzen und Verordnungen einen Andachtsort und ein Gemeindezentrum zu errichten. Wir sind in Amerika. Unser Bekenntnis zur Religionsfreiheit muss unerschütterlich sein. Der Grundsatz, dass in diesem Land jeder Glaube willkommen ist und alle von der Regierung gleich behandelt werden, ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, was uns ausmacht. Das Gesetz unserer Gründerväter muss Bestand haben.

Wir dürfen diejenigen, die am 11. September so tragisch ums Leben kamen, nie vergessen, und wir müssen diejenigen, die nach den Anschlägen in Aktion traten – von den Feuerwehrleuten, die die rauchgeschwängerten Treppenhäuser hinaufstürmten, bis zu unseren Soldaten, die heute in Afghanistan dienen – immer in Ehren halten. Wir müssen uns auch immer wieder daran erinnern, gegen wen und wofür wir kämpfen. Unsere Feinde kennen keinen Respekt vor Religionsfreiheit. Die Al Kaida kämpft nicht für den Islam – sondern für eine grobe Verzerrung des Islam. Sie sind keine Religionsführer – sie sind Terroristen, die unschuldige Männer, Frauen und Kinder töten. Tatsächlich hat die Al Kaida mehr Muslime getötet als Menschen jeder anderen Religion – und dazu zählen auch die unschuldigen Muslime, die am 11. September starben.

Gegen sie also kämpfen wir. Und wir werden nicht nur gewinnen, weil wir die stärkeren Waffen haben, sondern vor allem, weil wir die stärkeren Werte haben. Die Demokratie, die wir hochhalten. Die Freiheiten, die wir schätzen. Die Gesetze, die wir unabhängig von Abstammung, Religion, Vermögen oder Status anwenden. Unsere Fähigkeit, uns denjenigen gegenüber, die anders sind als wir, nicht nur tolerant, sondern respektvoll zu verhalten. Diese Lebensweise, diese uramerikanische Überzeugung, steht in krassem Gegensatz zu dem Nihilismus derer, die uns an diesem Septembermorgen angriffen und auch heute noch Pläne gegen uns schmieden.

In meiner Amtsantrittsrede sagte ich, dass unser Erbe, das sich aus einer Vielzahl verschiedener Elemente zusammensetzt, keine Schwäche, sondern eine Stärke ist. Wir sind eine Nation, die sich aus Christen und Muslimen, Juden und Hindus - und nichtgläubigen Menschen - zusammensetzt. Wir sind von allen Sprachen und allen Kulturen aus allen Winkeln dieser Erde geprägt. Diese Vielfalt kann schwierige Debatten mit sich bringen. Das ist nicht nur in unserer Zeit so. Auch in der Vergangenheit gab es Kontroversen um den Bau von Synagogen oder katholischen Kirchen. Aber immer wieder haben die Amerikaner gezeigt, dass sie diese Probleme bewältigen, ihren Werten treu bleiben und gestärkt aus der Situation hervorgehen können. So muss und wird es auch heute sein.

Heute Abend werden wir daran erinnert, dass der Ramadan einen Glauben zelebriert, der für seine große Vielfalt bekannt ist. Der Ramadan ist eine Erinnerung daran, dass der Islam immer ein Teil der Vereinigten Staaten war. Der erste muslimische Botschafter in den Vereinigten Staaten, der aus Tunesien kam, wurde von Präsident Jefferson empfangen, der seinen Gast im Ramadan zu einem Essen nach Sonnenuntergang lud und damit vor mehr als 200 Jahren das erste Iftar-Essen im Weißen Haus veranstaltete.

Wie so viele andere Einwanderer kamen auch Generationen von Muslimen hierher, um ihre Zukunft zu gestalten. Sie wurden Landwirte und Kaufleute, arbeiten in Betrieben und Fabriken. Sie halfen, Eisenbahnschienen zu verlegen. Sie halfen, Amerika aufzubauen. In den Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts gründeten sie das erste islamische Zentrum in New York. Sie bauten in North Dakota die erste Mosche der Vereinigten Staaten. Die vielleicht älteste noch bestehende Moschee in den Vereinigten Staaten, die heute noch genutzt wird, befindet sich in Cedar Rapids (Iowa).

Heute wird unsere Nation durch Millionen Muslime gestärkt. Sie zeichnen sich in allen Bereichen der Gesellschaft aus. Muslimisch-amerikanische Gemeinden – einschließlich Moscheen in allen 50 Staaten – dienen auch ihren Nachbarn. Muslimische Amerikaner schützen unsere Städte als Polizisten und Feuerwehrleute und als Einsatzkräfte nach Krisen. Muslimisch-amerikanische Kleriker haben sich gegen Terror und Extremismus ausgesprochen, indem sie die Lehre des Islam bekräftigen, Menschenleben zu retten und nicht auszulöschen. Außerdem dienen muslimische Amerikaner auch mit Ehren in unserem Militär. Beim Iftar-Essen nächste Woche im Pentagon wird dreier Soldaten gedacht, die im Irak ihr Leben ließen und nun neben anderen Helden auf dem Nationalfriedhof Arlington beerdigt sind.

Diese muslimischen Amerikaner starben für die Sicherheit, auf die wir uns verlassen, und die Freiheiten, die wir wertschätzen. Sie sind Teil einer ununterbrochenen Linie von Amerikanern, die sich bis zur Gründung unseres Landes zurückführen lässt. Amerikaner aller Glaubensrichtungen, die dienten und Opfer brachten, um das Versprechen Amerikas an neue Generationen weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass das, was an Amerika außergewöhnlich ist, geschützt wird – unser Engagement dafür, unseren grundsätzlichen Werten treu zu bleiben und unsere Fähigkeit, unsere Union langsam aber sicher zu perfektionieren.

Letztendlich bleiben wir „eine Nation, unter Gott, unteilbar“. Wir können „Freiheit und Gerechtigkeit für alle“ nur erreichen, wenn wir nach der einen Regel leben, die jeder Religion zugrunde liegt, auch dem Islam – dass wir unseren Nächsten so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.

Vielen Dank, dass Sie alle gekommen sind. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Ramadan. Und nun lassen Sie uns essen."

Leser-Kommentare
  1. 1.

    @ JL

    Ist er unterdessen zurückgerudert, weil er ja später nachgeschoben hat, seine Bemerkungen haben nicht der Frage gegolten, ob es “weise” sei, eine Moschee am Ground Zero zu errichten (nur ob es legitim sei)? Sehe ich nicht so.

    Sie können sicher sein, dass am Samstag Dutzende demokratische Kandidaten, die am 2.11. gewählt werden wollen, im Weißen Haus Sturm geklingelt haben.

    http://www.freerepublic.com/focus/f-bloggers/2568904/posts

  2. 2.

    Tja, da hat sich der „Teleprompter in Chief“ ein erstklassiges PR-Desaster geleistet. Wo ist eigentlich das untrügliche Gespür für die Befindlichkeiten der Menschen geblieben? Gegen Ihre Meinung vermute ich, dass er bereits zielsicher eine Plazierung im Wettbewerb The very worst President ever anstrebt.

    • 16. August 2010 um 19:37 Uhr
    • riccardo
  3. 3.

    Ist Saudi-Arabien weil Merkel dort ohne Kopftuch emfangen wurde seit jeher auch ein christliches Land?

    In 200 Jahren mit ordentlich Vision, maybe…

    • 16. August 2010 um 19:45 Uhr
    • Leutnant Gustl
  4. 4.

    So versöhnlich und gemäßigt er sonst wirkt, der Imam hinter dem Projekt hat sich 2001 selbst in den Fuß geschossen:

    In einem Interview zum Thema 9/11 mit Bob Bradley von 60 Minutes>/i> (CBS) wurde er gefragt:

    BRADLEY: Are — are — are you in any way suggesting that we in the United States deserved what happened?

    Imam ABDUL RAUF: I wouldn’t say that the United States deserved what happened, but the United States policies were an accessory to the crime [mitschuldig am Verbrechen] that happened.

    http://www.youtube.com/watch?v=QF-siWVMU00&feature=related
    (ab 2:21)

    Er soll im selben Interview gesagt haben, dass Bin Laden eigentlich „made in the USA“ worden sei.

    Now that wasn’t wise.

  5. 5.

    Herr Lau,

    „ein Präsident für Erwachsene“ ist übrigens ein sexy aber selbst recht „fieser“ Slogan.
    Die anderen sind nicht reif genug, brauchen n bischen Vormundschaft?

    Danke auch.

    • 16. August 2010 um 20:10 Uhr
    • Leutnant Gustl
  6. 6.

    @ JL

    Trefflich getroffen, der Messias meint das in jedem Fall.

    Aber eine Parteifreunfeindin sieht das mit mit der Mündigkeit von Obama und den Seinen (Rreid, Pelosi) ganz anders:

    Now South Dakota Democrat Stephanie Herseth Sandlin, who is running behind her GOP opponent, has released an ad that compares her fellow members of Congress to children. The spot features the incumbent playing with her two-year-old son Zachary while she explains that he „can help me show you what it’s like in Congress.“ The toddler proceeds to play with the dollar bills in his mother’s purse while she notes her opposition to „all the bailouts and the trillion dollar health-care plan.“

    http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704868604575433503024795026.html?mod=rss_opinion_main

  7. 7.

    @ Lau

    „Klasse Mann, ein Präsident für Erwachsene.“

    Nun, das sind sie ja kaum, denn jemand, der im ernst anscheinend meint, so einen bullshit verzapfen zu müssen und dabei anscheinend glaubt, damit ein argument vorgebracht zu haben, kann man egal welchen physischen alters kaum als erwachsenen zählen – oder sind wir jetzt in einer religionsstunde der ‚homines intelligentiae‘ angelangt?

    Und dann gegen Ende seine Erinnerung daran, gegen wen “wir kämpfen” (Muslime einbegriffen) – gegen die vor allem Muslime mordende Al-Kaida.

    keine Ahnung gegen was sie kämpfen – ICH kämpfe gegen einen orthodoxen islam – einen islam, wie er in den meisten moslimischen Staaten propagiert wird und von den meisten islamischen schulen. Einen Islam, der Gebote als gottgegeben proklamiert.
    Einen Islam, wie er im iran, in Saudi Arabien, in Jemen, in Pakistan usw… als staatlich sakrosankt pakriziert wird.
    Sie können ja gegen einen propanst einer schar fanatisierter verrückter ankämpfen – ich kämpfe lieber gegen das, was weltweit millionen und abermillionen in seinen bann schlägt und dazu führt, daß millionen unfrei leben müssen, unterdrückt von einer despotischen religion, die in der praxis beansprucht sämtliche lebensbereiche verbindlich regeln zu dürfen.
    Ihr… *wir kämpfen gegen Al Quida…* erscheint mir mehr wie: ich will mich nicht mit dem wirklichen problem auseinandersetzen und deshalb schau ich da weg, indem ich auf ein paar spinner schaue.

    Man braucht wirklich keine Moschee nähe ground zero solange der Islam nicht gesellschaftskompatibel für eine pluralistische geasellschaft geworden ist – wenn die moslime für 100 millionen etwas bauen als zeichen der versöhnung näge ground zero, wäre eine begegnungsstätte für alle glaubensrichtungen inc. atheisten angebrachter – da könnten sie damit wirklich ein zeichen setzen udn etwas für die inter-*religiöse* Verständigung tun anstatt öl ins feuer für viele amerikaner zu schütten.

    • 16. August 2010 um 20:54 Uhr
    • Zagreus
  8. 8.

    @Jörg Lau: Warum eine Moschee am Ground Zero legitim ist

    Wäre es nicht angebrachter, den Artikel mit der Frage zu übertiteln „Ist eine Moschee am Ground Zero legitim?“, anstatt in Suggestivform das Ergebnis der sehr offenen Debatte vorauszusetzen? Denn das ist noch lange nicht heraus, ob diese Moschee an diesem Ort legitim ist, und ob sie dort gebaut werden wird, steht in den Sternen. Ich persönlich glaube das nämlich nicht. Amerikaner lassen sich den Mund nicht so leicht verbieten wie die hiesige Bevölkerung. Es gibt Dinge, die sind nicht verhandelbar und stehen auch nicht in irgendwelchen Paragraphen, sondern die haben zu respektiert werden. „This goes without saying“, sagen die Engländern. Solche Dinge mißachtet man nicht ungestraft. Die amerikanischen wie auch die hiesigen Politiker dürften die Reaktionen sonst sehr bald bemerken.

  9. 9.

    @M. Riexinger:

    „Sie können sicher sein, dass am Samstag Dutzende demokratische Kandidaten, die am 2.11. gewählt werden wollen, im Weißen Haus Sturm geklingelt haben.

    http://www.freerepublic.com/focus/f-bloggers/2568904/posts

    Die Wähler werden diesen rhetorischen Schlenker bis zu den Kongreßwahlen nicht vergessen. Die republikanischen Gegner gleichfalls nicht. Für die ist diese Stellungnahme eine weitere Kerbe in das Holz im Kampf gegen Obama.

  10. 10.

    Warum bauen wir nicht eine Gedenkstätte für die Vertriebenen aus Ostpreussen direkt neben Auschwitz !?

    • 16. August 2010 um 21:24 Uhr
    • tati
  11. 11.

    Bemerkenswert einzig, wie solch vollmundigen Machtworten (vulgo bullshit) kaum jemand noch öffentlich beipflichten will. Dem Gastgeber geht es wie den Überzeugungs(?)-tätern Prantl oder Jessen – je absurder der Standpunkt, je apodiktischer die bei der Verkündigung eingenommene Pose, als desto irrealer wird die Posse dabei empfunden.

    „Ich bewundere diesen Mann für seine Fähigkeit to cut through the bullshit, wie es so schön heißt. Klasse Mann, ein Präsident für Erwachsene.“

    Können wir das bitte auch noch einmal als Videoclip haben?

    … wie soll man sowas denn noch ernstnehmen?!

    m.

    • 16. August 2010 um 21:39 Uhr
    • miles
  12. 13.

    #4

    Imam ABDUL RAUF: I wouldn’t say that the United States deserved what happened, but the United States policies were an accessory to the crime [mitschuldig am Verbrechen] that happened.

    … ‚mitschuldig am Verbrechen’? Für mich ein unverblümtes ‚they had it coming’!

    m.

    • 16. August 2010 um 21:52 Uhr
    • miles
  13. 14.

    Wer hat’s gesagt?

    His administration understands that what is going on now in Iran is an attempt by the Iranian people to live up to their own ideals. Just as American democracy developed over many years, the United States recognizes that this election is part of the process of an evolving democracy in Iran.

    That would send a resounding message to the Iranian presidential candidates and their supporters that President Obama understands the ideals of the Islamic Republic and that he seeks a peaceful and harmonious Iran that has the unquestioned support of a majority of its population.

  14. 15.

    … mit der richtigen Intonation? Mr. Stewart?

    Was mir letztens gut gefallen hat – die Namensverhunzung ‚Nobama‘ …

    m.

    • 16. August 2010 um 22:04 Uhr
    • miles
  15. 16.

    Ohne die Anschläge könnte diese Moschee nicht gebaut werden.
    Das Haus war denkmalgeschützt, durch die Anschläge wurde es so stark beschädigt das es jetzt abgerissen werden muß.
    Die Attentäter schufen die Voraussetzung für den Bau.

    Diese Moschee wird in den USA Hass auf den Islam erzeugen.
    Legitimen Hass.

    • 16. August 2010 um 22:06 Uhr
    • Bravoleser
  16. 17.

    Legitim? Dämlich!

    Weil das als Sieg empfunden werden wird, mindestens in dogmatischen Kreisen. Sehr wahrscheinlich also von einer Mehrheit im Islam (also den praktizierenden, nicht geburtstechnischen Moslems)im Westen. Und womöglich sogar darüber hinaus.

    Vielen scheint wirklich nicht klar zu sein, wie massiv die Dogmatisiserung in den letzten Jahren fortgeschritten ist.

    Absolut falsches Signal, aus dem eher Unverständnis spricht. Die wenigen Funktionäre werden offiziell dem Westen zu dieser weisen Entscheidung beglückwünschen. Das Volk aber wird jubeln. Ein psychologischer, taktischer, strategischer Spätsieg.

    Mannomann, manchmal gaube ich wirklich, der Westen kapiert immer noch nicht, wie islamischer Dogmatismus funktioniert.

    • 16. August 2010 um 22:07 Uhr
    • Bergpalme
    • 16. August 2010 um 22:16 Uhr
    • N. Neumann
  17. 19.

    @ NN

    Wobei du ja hoffentlich nicht behaupten möchtest, O. sei dem Rat nicht gefolgt.

  18. 20.

    „moral clarity“

  19. 21.

    Der entsprechende Wiki-Artikel:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Feisal_Abdul_Rauf

    Ich habe nicht den Eindruck, dass Feisal Abdul Rauf ein Islamist ist, sondern eher ein bloßer politischer Schwachkopf, so etwas wie ein islamisches Pendant zu Margot Käßmann.

    Abgsehen davon wäre zu fragen, woher die finanziellen Mittel der Cordoba Initiative kommen.

    • 16. August 2010 um 22:26 Uhr
    • N. Neumann
  20. 22.

    @ NN

    Wobei du ja hoffentlich nicht behaupten möchtest, O. sei dem Rat nicht gefolgt.

    Welchem Rat? Diesem?

    He should say his administration respects many of the guiding principles of the 1979 revolution — to establish a government that expresses the will of the people; a just government, based on the idea of Vilayet-i-faqih, that establishes the rule of law.

    Du wirst wahrscheinlich irgendeinen Obama in herzlicher Abneigung verbundenen Autor finden, der behauptet, Obama hätte das so gesagt.

    In meinen Augen kocht Feisal Abdul Rauf auf Obamas relativer, taktisch bedingter Zurückhaltung im Zuge der iranischen Präsidentenwahl eine trübe Friedenssuppe.

    • 16. August 2010 um 22:51 Uhr
    • N. Neumann
  21. 23.

    Hätte Hussein B. Obama bereits irgendwann seinem Respekt für many of the guiding principles of the 1979 revolution Ausdruck verleihen mögen, wäre ihm wohl auch dafür von irgendwem bescheinigt worden, er sei ein richtiger ‚Klasse Mann, ein Präsident für Erwachsene‘.

    Schade, daß Arni den Job nicht macht – im Gespräch mit dem wären einschlägige Respektforderer möglicherweise zurückhaltender, weil der dem Anspruch ‚no bullshit!‘ schon durch bloße körperliche Präsenz Nachdruck verliehe. Mit Herrn ‚Yeswecan’kann man’s ja machen …

    Wie war das eigentlich noch mal mit diesem Hate-preachenden Obama Kumpel in Chicago? Der war doch eigentlich auch ganz lieb, so innen drin?

    m.

    • 16. August 2010 um 23:18 Uhr
    • miles
  22. 24.

    Es ist legitim am Ground Zero eine Moschee zu bauen, aber weise ist es nicht. Man hätte sich vielleicht kurz über die Befindlichkeiten der anderen Bewohner New Yorks Gedanken machen sollen.

    Rücksichtnahme und Respekt sollte keine Einbahnstraße sein.

  23. 25.

    Der Urlaub war eindeutig zu lang 😉

    „cut through the bullshit“ und sowas kommt vom „Nichtinformierer“ :-)

    • 17. August 2010 um 00:10 Uhr
    • PBUH
  24. 26.

    Gallup: Obama hits new low on daily tracking at 42%

    http://www.gallup.com/poll/124922/Presidential-Approval-Center.aspx

    Klar erkennbar wie Obamas Position zur Ground Zero Moschee ihn nochmal massiv Zustimmung gekostet hat.

    • 17. August 2010 um 00:40 Uhr
    • PBUH
  25. 27.

    @JL

    Obamas Iftar-Rede finde ich wieder einmal bemerkenswert. Ich bewundere diesen Mann für seine Fähigkeit to cut through the bullshit, wie es so schön heißt. Klasse Mann, ein Präsident für Erwachsene.

    Ich kann in diesem Fall nicht einmal im Ansatz nachvollziehen, was Sie an Obamas Schwurbelei „bemerkenswert“ fanden. Für gänzlich absurd halte ich Ihre Schlussfolgerung, Obama sei ein „Präsident für Erwachsene“. Das Gegenteil dürfte wahr sein: Obama ist seit jeher von jenen, die ihn toll fanden, in geradezu kindisch anmutender Manie zum einem modernen „Erlöser“ stilisiert worden, der ganz, ganz bestimmt Frieden und Gerechtigkeit für alle bringen werde. Seit Obama an der Macht ist, hat er von seinen einstigen Versprechen aber kaum auch nur eine einziges eingelöst (man denke etwa an Guantanamo). Welch ein Wunder. Stattdessen sind seine Umfragewerte in den Keller gerauscht und stehen die Chancen für eine Wiederwahl außerordentlich schlecht.

    Seit Obama sich zu der geplanten Moschee in der Nähe von Ground Zero geäußert hat, stehen seine Chancen auf eine zweite Amtszeit sogar noch viel schlechter: Das hat er sich redlich verdient. Übrigens kann dabei keine Rede davon sein, Obama sei nicht „zurückgerudert“. In seiner ursprünglichen Rede zeigte er – über unvermeidbare Plattitüden hinaus –schließlich nicht einmal im Ansatz Verständnis für die Empörung und Bedenken vieler Amerikaner, die nicht wollen, dass dort, wo islamistische Verbrecher einst 3000 Menschen umbrachten, geradezu demonstrativ ein riesiges „Haus des Islam“ entsteht. Stattdessen spricht Obama in der besagten Rede über „Religionsfreiheit“ und das Recht, mit dem eigenen Eigentum zu verfahren, wie man will. Als ginge es um Fragen der Verfassungsmäßigkeit!

    Unter einem solchen formal-juristischen Gesichtspunkt hat Obama natürlich recht, und das weiß er auch, schließlich hat er selbst schon amerikanisches Recht gelehrt. Viel interessanter ist jedoch, worüber Obama lieber nicht sprechen mag: über die moralische Dimension dieses Projektes und darüber, wie es von anderen gedeutet werden mag, nicht nur in den USA.

    Man merkt der Rede an, dass diese wesentlichen Fragen bewusst ausgeklammert wurden. Was hätte Obama denn auch sagen sollen? Gibt es wirklich auch nur einen vernünftig denkenden Menschen, der die Entscheidung, an dieser Stelle ein protziges „Haus des Islam“ zu errichten, nicht für geschmacklos, taktlos und respektlos, kurz: widerwärtig hält? Gibt es irgendwem, dem sich nicht der Gedanke aufdrängt, dass Islamisten in aller Welt dies als großen Triumph betrachten und für sich instrumentalisieren werden?

    Meiner Meinung nach stellt sich hier lediglich die Frage, ob die Initiatoren des Projektes a) unfassbar naiv waren oder ob sie b) von Anfang an das Ziel hatten, eine Provokation zu inszenieren. Ich halte Letzeres angesichts der Evidenz der Taktlosigkeit des Projektes und seiner möglichen Symbolkraft für wesentlich wahrscheinlicher. Statt dass Obama aber versuchte – egal wie diese Frage zu entscheiden sein mag – zu vermitteln und einen Propagandasieg der Islamisten zu vermeiden, zieht er sich auf ein wohlfeiles juristisches Argument zurück. Daneben erschöpft sich die Rede, wie so oft, in wohlfeiler Schwurbelei, namentlich soweit es um den Islam geht:

    Was Atta und die anderen Terroristen im Namen des Islam taten, das soll mit dem wahren Islam – mal wieder – nichts zu tun haben. Einerseits wird zwar kein vernünftiger Mensch glauben, dass alle Muslime auf der Welt an den Morden vom 11. September eine Kollektivschulde treffe oder sie allesamt nur wegen ihrer Religionszugehörigkeit potentielle Mörder seien. Solche Ansichten pflegt man nur in den einschlägigen Kreisen. Unter umgekehrten Vorzeichen ist es jedoch genauso dämlich – und übrigens auch mindestens genauso menschenverachtend –, so zu tun, als bestehe zwischen Islam und Islamismus kein Zusammenhang, als taugte namentlich der Koran nicht dazu, Gewalt im Namen Allahs zu rechtfertigen, als seien diejenigen, die am 11. September getötet worden, nicht Opfer religiöser Gewalt geworden, begangenen im Namen des Islam.

    Wenn Obama also behauptet, al-Kaida kämpfe nicht „für den Islam – sondern für eine grobe Verzerrung des Islam“, so ist das, mindestens in dieser Undifferenziertheit vorgetragen, nichts weiter Augenwischerei. Mehr noch: Es ist gerade dieses dumme Gerede, das notwendigerweise weitere Ressentiments im Westen bedingen wird, weil es so hemmungslos und offenkundig verlogen und heuchlerisch ist. Ein Islam orthodoxer Prägung ist stets und von Haus aus islamistisch, und selbstverständlich ist der Koran mehr als nur geeignet, Gewalt gegen Ungläubige zu rechtfertigen. Die Gewalttätigkeit dieser Religion ist, wie bei anderen Religionen in weniger starkem Maße auch, eine immanente Anlage, die beständiger Relativierung bedarf, um nicht zur Entfaltung zu kommen. Es wäre daher an der Zeit und außerdem im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens einzig geboten, das endlich anzuerkennen – anstatt es beschämt zu verschweigen und zu verleugnen, um die Gefühle und Eitelkeiten anderer zu schonen. Nur wenn man diese Anlage anerkennt, ist es nämlich möglich, ihr – und damit einhergehend dem Fundamentalismus – wirkungsvoll zu begegenen: Man muss anerkennen, dass der mörderische Wahnsinn von al-Kaida nicht von ungefähr kommt.

    Doch um aufrichte Worte oder einen Dialog, der diesen Namen verdiente, geht es Obama nicht. Es geht ihm hier einzig darum, sich bei Muslimen und muslimischen Verbänden anzubiedern. Darum schwurbelt er, und am Ende sieht es gar so aus, als sei al-Kaida nicht einmal mehr „islamistisch“. Für mich kommt das einem Verrat den Opfern von 9/11 schon sehr nahe, egal welchen Glauben diese nun hatten.

    Angesichts des Anlasses dieser Rede mag man Obama seine Schwurbelei – abgesehen von dieser Umdeutung – noch nachsehen, er ist schließlich Politiker und wird im Übrigen selbst nicht recht an den Unsinn glauben, den er da von sich gibt. Völlig absurd ist es jedoch, in diesem Zusammenhang behaupten zu wollen, Obama sei ein Beispiel für „moral clarity“. Wiederum trifft das exakte Gegenteil zu: Wäre Obama aufrichtig, müsste er darlegen, dass die Muslime in der Pflicht stehen, sich von den Verbrechen etwa der al-Kaida und der Agenda anderer islamistischer Kräfte mit aller Vehemenz zu distanzieren. Das aber tut man bestimmt nicht dadurch, dass man dort, wo die Islamisten einen ihren größten Triumphe feierten, ein riesiges „Haus des Islam“ errichtet, dem man dann auch noch den – entweder bewusst provokativen, mindestens jedoch missverständlichen – Namen „Cordoba Haus“ gibt.

    Feisal Abdul Rauf als Verantwortlicher dieses Projektes rundet das Bild schließlich ab: Zwar möchte der Mann nicht so recht sagen, dass die USA die Anschläge vom 11. September verdient gehabt hätten, aber so ganz unschuldig sind sie daran dann doch irgendwie auch nicht. Natürlich weigert sich derselbe Rauf auch standhaft, die Hamas, die noch immer die Auslöschung Israels propagiert (und am liebsten betriebe), als die Terrororganisation anzuerkennen, die sie ist. Schon das genügt, um aufzuzeigen, dass die rigide Trennung zwischen vermeintlich jenem friedlichen, um Dialog bemühten Islam und dem von Hass geprägten Islamismus, die Obama in dieser Rede vorzutäuschen sucht, mit der Realität häufig wenig zu tun hat. Passenderweise hat man sich bei der Hamas inzwischen auch zu der New Yorker Kontroverse geäußert: Bei den Islamisten von der Hamas findet man die Idee, in der Nähe von Ground Zero eine Moschee zu bauen, ganz toll, ja sogar für unbedingt nötig – mit einer eigenwilligen Begründung:

    A leader of the Hamas terror group yesterday jumped into the emotional debate on the plan to construct a mosque near Ground Zero — insisting Muslims „have to build“ it there.

    „We have to build everywhere,“ said Mahmoud al-Zahar, a co-founder of Hamas and the organization’s chief on the Gaza Strip.

    „In every area we have, [as] Muslim[s], we have to pray, and this mosque is the only site of prayer,“ he said on „Aaron Klein Investigative Radio“ on WABC.

    „We have to build the mosque, as you are allowed to build the church and Israelis are building their holy places.“

    Hamas, he added, „is representing the vast majority of the Arabic and Islamic world — especially the Islamic side.“

    http://www.nypost.com/p/news/local/manhattan/hamas_nod_for_gz_mosque_cSohH9eha8sNZMTDz0VVPI

    Zum Schluss sei auf die Worte von Neda Bolourchi hingewiesen, einer jungen Muslimin, deren Mutter bei den Anschlägen vom 11. September ermordet wurde. Im Gegensatz zu Obama schafft sie es, mit aller „moral clarity“ auf den Punkt zu bringe, worum es hierbei geht:

    Yet, I worry that the construction of the Cordoba House Islamic cultural center near the World Trade Center site would not promote tolerance or understanding; I fear it would become a symbol of victory for militant Muslims around the world.

    Inzwischen darf man wohl davon sprechen, dass sich ihre Befürchtungen –auch zum Schaden vieler friedfertiger Muslime in dieser Welt – bewahrheitet haben. Von einer bloßen Posse ist diese Kontroverse nämlich weit entfernt. Vielmehr spiegelt sie auf sehr eindrückliche Weise die gängigen Absurditäten der Islam-Debatte wider und zeigt dabei auf, wie schädlich das harmoieheuchelende illusorische Geschwurbel etwa eines Barack Obama in Wahrheit ist.

    • 17. August 2010 um 00:56 Uhr
    • NKB
  26. 28.

    @JL

    In seltener Eintracht haben die Blogteilnehmer Ihren ersten Artikel nach dem Urlaub verrissen – völlig zurecht.
    Ihre Obamamanie hat Ihnen den Sinn für angemessene Kritik schwer getrübt – und anders als Obamanie kann ich diese Lobhudelei auf eine anbiedernde, eindimensionale Rede Obama´s nicht bezeichnen.

    Bei Obama bleiben Ihre rationale Distanz und Ihr journalistischer Scharfsinn zunehmend auf der Strecke – schade.
    Das sollten Sie ändern – wenn Sie nicht in den Verdacht geraten wollen zum „Hofberichterstatter“ Ihres augenscheinlichen Idols zu mutieren.

    • 17. August 2010 um 07:30 Uhr
    • tati
  27. 29.

    @ NN

    Ich habe nicht den Eindruck, dass Feisal Abdul Rauf ein Islamist ist, sondern eher ein bloßer politischer Schwachkopf, so etwas wie ein islamisches Pendant zu Margot Käßmann.

    http://www.nypost.com/p/news/local/manhattan/imam_terror_error_efmizkHuBUaVnfuQcrcabL

    @ miles

    Wie war das eigentlich noch mal mit diesem Hate-preachenden Obama Kumpel in Chicago? Der war doch eigentlich auch ganz lieb, so innen drin?

    Jeremia Wright scheint NN und JL unbekannt zu sein.

  28. 30.

    @ PBUH

    Die Meinungsumfrage spiegelt das nocht nicht wieder.

  29. 31.

    Die Meinungsumfrage spiegelt das nocht nicht wieder.

    Die Meinungsumfragen scheinen eh ein wenig widersprüchlich, denn offenbar stellt auch die Mehrheit derer, die der Moschee ablehnend gegenüber stehen, das Recht auf diese an sich nicht in Frage:

    http://www.foxnews.com/projects/pdf/081310_MosquePoll.pdf (und bitte die luzide Wahl der Quelle beachten, die Majorität der Mitforisten begrüßt ja normalerweise deren hilfloses rightwingnutter-Gestammel).

    Aber was mich ehrlich verblüfft, ist, das Obama sich eingeschaltet hat, obwohl es politisch nicht unbedingt nötig war. Aber wenn er aus grundsätzlichen Überlegungen heraus Position bezieht, um so Sachen wie uramerikanische Werte zu verteidigen, ist er halt ein Messias. St. Joan of the tundra ist dagegen nur tough. Stunning.

    • 17. August 2010 um 09:23 Uhr
    • Boothby
  30. 32.

    Nachtrag

    To anyone wanting to quibble with what was done here — the timing, the wording, etc. — I’ll just pose this question: when is the last time a President voluntarily entered an inflammatory public controversy by taking a position opposed by 70% of the public?

    http://www.salon.com/news/opinion/glenn_greenwald/2010/08/13/mosque

    Sieht mir auch nicht nach Opportunismus aus, aber das politische Klima überm Teich ist derzeit nicht das beste. Das liegt aber, wie JL ganz richtig anmerkt, an der rotten GOP.

    • 17. August 2010 um 09:26 Uhr
    • Boothby
  31. 33.

    @ JL

    Sagen wir mal so: die Moschee ist legitim, aber nicht alles was legitim ist, sollte man machen. Das (inzwischen genehmigte) Projekt ist zumindest unsensibel den Opfern von 9-11 gegenüber.

    Laut einer Umfrage ist eine Mehrheit der New Yorker gegen die Moschee (allerdings eine Mehrheit der Bewohner Manhattans dafür).
    Bei der New Yorker Stadtrundfahrt wurde uns auch eine Moschee gezeigt, nämlich die der Shahbazz-Familie (Malcolm x) in Harlem, wobei das soziale Engagement der Shahbazz‘ von der (weißen) Reiseleiterin lobend erwähnt wurde, während sie Bill Clintons Engagement (der hat sein New Yorker Büro in Harlem) eher kritisierte, weil es dadurch plötzlich chic wurde, in Harlem zu wohnen, was die Mieten enorm in die Höhe trieb.

  32. 34.

    @ Gustl

    „Ist Saudi-Arabien weil Merkel dort ohne Kopftuch emfangen wurde seit jeher auch ein christliches Land?
    In 200 Jahren mit ordentlich Vision, maybe…“

    Von was träumen Sie nachts?

  33. 35.

    Nachtrag:

    Selbst in God’s own country lässt die Religiosität laut übereinstimmender Meinung meiner Gesprächspartner in den letzten Jahren deutlich nach.

  34. 36.

    @ NKB: Danke, habe Ihren langen Beitrag extra gepostet.

    • 17. August 2010 um 09:50 Uhr
    • Jörg Lau
  35. 37.

    „Sagen wir mal so: die Moschee ist legitim, aber nicht alles was legitim ist, sollte man machen.“

    Amen.

    Ich finde die Idee mit der Moschee am Ground Zero geradezu pervers. Wie unsensibel kann man denn sein? Natürlich sollte sie dennoch gebaut werden dürfen. Schließlich haben wir in der Karikaturenfrage gelernt, dass verletzte Gefühle kein Argument für Verbote sind.

    • 17. August 2010 um 09:57 Uhr
    • Samuel
  36. 38.

    @NKB

    Sehr guter Post. Sie haben es – wieder – auf den Punkt gebracht. Es erübrigt sich zu fragen, wie die Klausuren gelaufen sind.

  37. 39.

    Hier irrt Obama:

    Wir können „Freiheit und Gerechtigkeit für alle“ nur erreichen, wenn wir nach der einen Regel leben, die jeder Religion zugrunde liegt, auch dem Islam – dass wir unseren Nächsten so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.

    Der Islam ist die einzige Religion, die diese Regel zum Handeln nicht kennt.

    Im Islam gibt es nur die Regel „für den andern zu wünschen, was man auch für sich wünscht“ – Und das kann für den braven Muslim auch sein, dass der andere immer zum gleichen Gott wie er betet. Mit der Rücksicht, dem anderen nichts zu tun, was man selber nicht wünscht, hat das nichts zu tun.

    Nicht mal Wiki hat es geschafft, das wegzulügen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel#Islam

    Obama irrt hier fundamental.

  38. 40.

    Zum ersten tunesischen Botschafter in den USA muss man auch noch wissen, dass die USA ihre Marine gegründet haben, um die tunesische und allgemein nordafrikanische Piraterie und Schutzgeldfordeungen zu beenden. Die Nordafrikaner verstanden die Piraterie selber als Jihad, wie aus einem Gespräch Jeffersons mit dem tunesischen Botschafter hervorgeht.

    Jefferson und Adams waren 1776 auf einer Konferenz in London und fragten, wie aus einem Brief der beiden hervorgeht, dort den Gesandten aus Tripolis ganz naiv, warum die Amerikaner eigentlich, obwohl sie die ganze Menschheit als Freunde ansähen, laufend von diesen islamischen Berberschiffen (des Osmanischen Reiches) angegriffen und überfallen würden:

    Der Botschafter antwortete uns, daß dies in den Gesetzen des Propheten begründet läge, daß es in ihrem Koran geschrieben sei, daß alle Nationen, die ihre Autorität nicht anerkennten, Sünder seien, daß es ihr Recht und ihre Pflicht sei, Krieg gegen diese zu führen, wo immer man sie träfe, und aus allen Gefangenen, die sie fangen könnten, Sklaven zu machen, und daß jeder Muselmann, der in der Schlacht erschlagen würde, ins Paradies käme!

    http://freepages.misc.rootsweb.ancestry.com/~argyll/From%20JOHN%20ADAMS%20And%20THOMAS%20JEFFERSON.pdf

  39. 41.

    Weiter muss man wissen, dass der Botschfter kein Botschafter im heutigen Sinn war (ambassador) sondern ein Gesandter (emissary) zum Thema der Forderungen und der Piraterie, und dass das Iftar-Essen nie als Iftar-Essen stattgefunden hat, sondern einfach als Essen, das man auf Wunsch des Emissärs auf den Abend verlegte.

    Siehe hier zum Märchen des Iftar-Essens:
    http://memory.loc.gov/ammem/collections/jefferson_papers/mtjprece.html

    Ich frage mich, warum Obama all das ausblendet.

  40. 42.

    >Die Meinungsumfrage spiegelt das nocht nicht wieder.

    Doch, die wird täglich durchgeführt

    • 17. August 2010 um 11:23 Uhr
    • PBUH
  41. 43.

    @ JL (& Boothby)

    von der sein Vorgänger und seine verrottete Partei

    Können Sie kurz reherchieren, gegen Abgeordnete welcher Partei gerade wg. ethic charges ermittelt wird?

  42. 44.

    @ PUPS

    Aber es dauert, bis sie ausgewertet wird, sie sind beim 13.8. Gedul, Geduld, Sie werden die unter 40% ganz schnell bekommen.

    http://www.gallup.com/poll/113980/Gallup-Daily-Obama-Job-Approval.aspx

  43. 45.

    @M. Riexinger

    Da wird nix ausgewertet, es wird lediglich ein Durchschnittswert für mehrere Tage/eine Woche gebildet.

    >Gallup tracks daily the percentage of Americans who approve or disapprove of the job Barack Obama is doing as president. Results are based on telephone interviews with approximately 1,500 national adults;

    —————-

    • 17. August 2010 um 11:36 Uhr
    • PBUH
  44. 46.

    @ PUPS

    Eben, und das Wochenende ist noch nicht ausgewertet.

  45. 47.

    Die Türme zerstört,

    eine Moschee wird erichtet…

    Starke Symbolik

    Die Muslime könnten auch die 100 Millionen,
    an die Flutopfer spenden…

    Mal sehen was wichtiger ist.

    • 17. August 2010 um 12:34 Uhr
    • Kamill
  46. 48.

    @M. Riexinger

    >Eben, und das Wochenende ist noch nicht ausgewertet.

    Natürlich ist es das, wie gesagt, die Zahlen werden jeden Tag aktualisiert.

    • 17. August 2010 um 12:51 Uhr
    • PBUH
  47. 49.

    @ PUPS

    heute mit den Werten vom 13.8.

  48. 50.

    Warum soll die Moschee CORDOBA heißen?
    Die wird doch wohl nicht von österreichischen Fußballreportern finanziert?
    Ernst gesprochen, ist der Name Cordoba natürlich Revanchismus vom Feinsten! Islamisches Andalusien!

  49. 51.

    Im Herbst gibt es Wahlen , viele Demokraten haetten es lieber gesehen wenn Obama zu dieser Moschee weiter geschwiegen haette.Einige wollen sich auch nicht mit ihm ablichten lassen weil sie aproval ratings bei der Waehlern so niedrigt ist.

    • 17. August 2010 um 18:52 Uhr
    • karin bryant
  50. 52.

    @M. Riexinger

    >heute mit den Werten vom 13.8.

    Leseschwäche ?

    da steht „Aug 13-15″

    Each result is based on a three-day rolling average

    • 17. August 2010 um 19:08 Uhr
    • PBUH
  51. 53.

    Interessant auch, Bush hatte in 8 Jahren zu keinem Zeitpunkt so schlechte Zustimmungswerte wie Obama.

    • 17. August 2010 um 19:12 Uhr
    • PBUH
  52. 54.

    @ PBUH # 51

    Nö, in den paar Studnen, die seit heute vormittag vergangen sind, haben die eben gearbeitet

  53. 55.

    @M. Riexinger

    Schon wieder falsch

    wenn sie jetzt nachsehen steht dort “Aug 14-16″

    BTW: Ich halte sie dennoch für extrem clever, machen sie sich keine Sorgen.

    Anlegen, Zielen, Abdrücken – gilt nicht nur für den Kölner.

    • 17. August 2010 um 23:00 Uhr
    • PBUH
  54. 56.

    Obama steht für liberales und tolerantes Denken, gleichzeitig muss man ihm eine geradezu rührende Naivität unterstellen. Er ist der Überzeugung, dass alle Religionen friedlich, tolerant und menschenfreundlich sind und glaubt diese Positionen mit einem Blick in die amerikanische Geschichte bekräftigen zu können. Die Patriarchen, die auf der Mayflower kamen und die Gründer von Jamestown waren keineswegs tolerant. Die Intoleranz in Neuengland steigerte sich im 17. Jahrhundert bis zu den Hexenprozessen. Die Toleranz entwickelte sich zwischen 1650 und 1750 in den Mittestaaten, wo Presbyterianer, Methodisten, Anglikaner, Puritaner, Quäker und andere gezwungen waren nebeneinander zu leben und einen modus vivendi zu finden.

    Die Vorstellung von der grundsätzlichen Friedfertigkeit der Religionen und ihrem Bestreben, sich in die amerikanische Nation zu integrieren könnte sich im Fall des Islams als eine Illusion herausstellen. Diese Enttäuschung möchte ich Obama nicht wünschen.

  55. 57.

    Indianola Slim,

    die Frage ist weniger ob Obama naiv ist, sondern vielmehr die, ob typische Wähler der Demokraten (Marke Jörg Lau) es sind.

    Jedenfalls finde ich folgende Passage aus der Obam-Rede besonders interessant:

    Der erste muslimische Botschafter in den Vereinigten Staaten, der aus Tunesien kam, wurde von Präsident Jefferson empfangen, der seinen Gast im Ramadan zu einem Essen nach Sonnenuntergang lud und damit vor mehr als 200 Jahren das erste Iftar-Essen im Weißen Haus veranstaltete.

    Dazu gibt es einen historisch-politischen Kontext. Während der Präsidentschaft Jeffersons führten die Vereinigten Staaten nämlich den First Barbary War unter anderem auch gegen Tunis. Hintergrund war der einträgliche Brauch nordafrikanischer, muslimischer Berberherrscher, der Piraterie, Geiselnahme und Schutzgelderpressung gegen die christliche Seefahrt im Mittelmeer nachzugehen.

    Dabei hatte Jefferson wohl durchaus spezielle Erfahrungen, da er während seiner Zeit als US-Botschafter in Frankreich auch damit befasst war, über Tributzahlungen an diese muslimischen Herrschaften zum Schutz amerikanischer Handelsschiffe zu verhandeln. Die USA zahlten auch in den folgenden Jahren hohe Summen in Form von Tributen und Lösegeldern, bis Jefferson Präsident wurde und die USA über eine brauchbare Kriegsmarine verfügten.

    Der Krieg gilt als Sieg der USA, brachte aber mittelfristig nicht den gewünschten Erfolg. Ein zweiter Krieg zehn Jahre später wurde nötig, letztendlich bekam man das Problem der muslimischen Piraterie im Mittelmeer erst dann endgültig in den Griff, als aus Nordwestafrika französische Kolonien wurden.

    Vor diesem Hintergrund scheinen mir Obamas RedenschreiberInnen ziemliche braindead bimbos zu sein.

    • 18. August 2010 um 14:58 Uhr
    • Saki
  56. 58.

    @ Saki

    Interessant auch, dass er wie islamischen Organisationen von „Millionen“ Muslimen redet. Seriöse Umfragen legen +/- zwei Millionen nahe.

    Bei der Frage Jefferson und Sklaverei sollte man nicht übermoralisieren, Jefferson selbst hat sich bekanntlich mit einer Sklavin vergnügt. Das Thema ist natürlich trotzdem hochinteressant. Zur Sklaverei und Piraterie in Nordafrika lüft hier in DK im Fernsehen gerade eine Serie.

  57. 59.

    Well Mr. Lau. if you are of the opinion that Obama knows how to cut the BS, let me tell you is the king of BS and as everybody knows, it is hard to shit a shitter….

    Seems the Governor of NY State is trying to get the controversial mosque to be build at a different location,away from WTC…but it appears that Moslems are bend on keeping at the location for their own reason. Still, the financing is not standing and people are calling for an investigation as to who is behind the financing.
    The Iman Rauf is also controversial, his latest book in english has very different titel as in arabic.But then, it is nothing new that Moslem say one thing in the western world as to what they say when they are in the middle east.Because regardless as to what the proponents claim, this unsavory mosque will stand in the muslim world for victory over the US and spread of Islam over the entire world.

    • 18. August 2010 um 15:39 Uhr
    • Lill-Karin Bryant
  58. 60.

    Der Kandidat fuer Governeur der Demokraten in Georgia vermied es Obama zu treffen als er vor ein paar Wochen im Staat war, anstatt er fuhr ueber die Laender um dort Reden zu halten… und viele andere Demokraten halten es aehnlich weil die Nummern fuer Obama staendig sinken. Nicht mal Bush hatte so niedrige Nummern wie Obama hat.

    • 18. August 2010 um 15:42 Uhr
    • Lill-Karin Bryant
  59. 61.

    To all whom it may concern:

    Obama: Die Al Kaida kämpft nicht für den Islam – sondern für eine grobe Verzerrung des Islam. Sie sind keine Religionsführer – sie sind Terroristen, die unschuldige Männer, Frauen und Kinder töten.

    —–

    Bush: „Islam is a vibrant faith. Millions of our fellow citizens are Muslim. We respect the faith. We honor its traditions. Our enemy does not. Our enemy doesn’t follow the great traditions of Islam. They’ve hijacked a great religion.“

    „All Americans must recognize that the face of terror is not the true faith — face of Islam. Islam is a faith that brings comfort to a billion people around the world. It’s a faith that has made brothers and sisters of every race. It’s a faith based upon love, not hate.“

    „We see in Islam a religion that traces its origins back to God’s call on Abraham. We share your belief in God’s justice, and your insistence on man’s moral responsibility. We thank the many Muslim nations who stand with us against terror. Nations that are often victims of terror, themselves.“

    President Hosts Iftaar Dinner
    Remarks by the President at Iftaar Dinner
    State Dining Room

    „When it comes to the common rights and needs of men and women, there is no clash of civilizations. The requirements of freedom apply fully to Africa and Latin America and the entire Islamic world. The peoples of the Islamic nations want and deserve the same freedoms and opportunities as people in every nation. And their governments should listen to their hopes.“

    „We’re taking action against evil people. Because this great nation of many religions understands, our war is not against Islam, or against faith practiced by the Muslim people. Our war is a war against evil. This is clearly a case of good versus evil, and make no mistake about it — good will prevail.“

    „Eid is a time of joy, after a season of fasting and prayer and reflection. Each year, the end of Ramadan means celebration and thanksgiving for millions of Americans. And your joy during this season enriches the life of our great country. This year, Eid is celebrated at the same time as Hanukkah and Advent. So it’s a good time for people of these great faiths, Islam, Judaism and Christianity, to remember how much we have in common: devotion to family, a commitment to care for those in need, a belief in God and His justice, and the hope for peace on earth.“

    „According to Muslim teachings, God first revealed His word in the Holy Qur’an to the prophet, Muhammad, during the month of Ramadan. That word has guided billions of believers across the centuries, and those believers built a culture of learning and literature and science. All the world continues to benefit from this faith and its achievements.“

    Remarks by the President George W. Bush At Iftaar Dinner
    The State Dining Room, Washington, D.C.
    November 19, 2001

    „The Islam that we know is a faith devoted to the worship of one God, as revealed through The Holy Qur’an. It teaches the value and the importance of charity, mercy, and peace.“

    „The face of terror is not the true faith of Islam. That’s not what Islam is all about. Islam is peace. These terrorists don’t represent peace. They represent evil and war.“

    http://muslimrepublicans.net/Article.asp?ID=164

    • 18. August 2010 um 16:12 Uhr
    • N. Neumann
  60. 62.

    @ NN

    So billig kommst du nicht weg:

    When it comes to the common rights and needs of men and women, there is no clash of civilizations. The requirements of freedom apply fully to Africa and Latin America and the entire Islamic world. The peoples of the Islamic nations want and deserve the same freedoms and opportunities as people in every nation. And their governments should listen to their hopes.

    Unobamer geht es nicht.

  61. 63.

    Bei der Frage Jefferson und Sklaverei sollte man nicht übermoralisieren,

    @ MR, Saki

    Auch stellt sich nicht die Frage, ob das Weiße Haus unter Obama zu Vertretern von zeitgenössischen Piraten islamischen Glaubens diplomatische Beziehungen unterhält oder gar das Recht von solchen verteidigt, in Manhatten ein islamisches Zentrum zu errichten.

    • 18. August 2010 um 16:23 Uhr
    • N. Neumann
  62. 64.

    @ NN

    Behauptet das jemand?

  63. 65.

    Unobamer geht es nicht.

    @ MR

    Du untertreibst mal wieder.

    • 18. August 2010 um 16:26 Uhr
    • N. Neumann
  64. 66.

    Tja, das haben nervige Redigierarbeiten so an sich…

  65. 67.

    So viel zu Demokraten und 1st Amendment:

    http://www.commentarymagazine.com/blogs/index.php/wehner/343516

  66. 68.

    Und Nancy Pelosi gilt noch als besonders liberal.

    • 18. August 2010 um 17:43 Uhr
    • J.S.
  67. 69.

    @M. Riexinger

    … was Sie auch immer auftun! Kudos!
    ‚taintpretty, indeed:

    Ed Morrissey […]: “What better way to defend the First Amendment freedom of religion than to have […] the […] government investigate those exercising their First Amendment right to free speech?” […]

    […] The effort to criminalize policy differences is very bad stuff for our republic and our political lives […]

    It’s not a pretty sight.

    thanx for sharing mang!

    m.

    • 18. August 2010 um 17:46 Uhr
    • miles
  68. 70.

    @ miles

    ist doch kein Kunsttsück.

    @ J.S.

    Dass liberal in Amerika das Gegenteil von liberal ist, setze ich eigentlich voraus.

  69. 71.

    Neumann & Riexinger,

    ich wollte auf folgendes hinaus: Der aller erste Auslandseinsatz von US-Streitkräften überhaupt, fand während Jeffersons Präsidentschaft statt und richtete sich gegen muslimische Piraten. Die Dimension des Problems kann man sich dadurch veranschaulichen, dass im Wahljahr Jeffersons, 1800, ein Fünftel des Bundeshaushaltes für Tributzahlungen und Lösegelder aufgewendet wurde.

    Nun schreibt jemand einen völlig nichtigen diplomatischen Vorfall aus jener Zeit in eine Obama-Rede, um zu zeigen, was für eine tolle Beziehung die USA schon immer zum Islam hatten. Seltsam.

    Andererseits – daran hatte ich gar nicht gedacht – importierten die USA damals in der Tat Sklaven, die man mittelbar muslimischen Sklavenjägern abgekaufte. Dieser Umstand eignet sich schon eher zur Demonstration historischer Gemeinsamkeiten, dürfte aber gerade bei Obamawählern nicht so toll ankommen. Andererseits sind ja die Demokraten die traditionelle Sklavenhalterpartei, also wer weis?

    • 18. August 2010 um 19:01 Uhr
    • Saki
  70. 72.

    @ LKB

    But then, it is nothing new that Moslem say one thing in the western world as to what they say when they are in the middle east.

    Na zumindest Heuchelei kann man ihm nicht vorwerfen, Zweideutiges zu Hamas und 11. September, Unterstützung für die Mörder und Wahlfälscher liefert er in plain English. Auf Arabisch sagt er überhaupt sehr wenig.

  71. 73.

    @ Saki

    Nun schreibt jemand einen völlig nichtigen diplomatischen Vorfall aus jener Zeit in eine Obama-Rede, um zu zeigen, was für eine tolle Beziehung die USA schon immer zum Islam hatten. Seltsam.

    Was verleitet Sie zu der Annahme ich hätte das nicht verstanden? Ich stimme Ihnen völlig zU.

    Andererseits – daran hatte ich gar nicht gedacht – importierten die USA damals in der Tat Sklaven, die man mittelbar muslimischen Sklavenjägern abgekaufte.

    Nein, oder nur in geringm Maße. Der Sklavenhandel im englischsprachigen Raum lief meines Wissens hauptsächlich über das heutige Ghana und Benin ab. An den dortigen Küsten lebten damals keine Muslime. Für den französischen Sklavenhandel war allerdings La Gorée im Senegal mit muslimischen Hinterland wichtig.

    Nicht ganz Recht haben Sie mit Ihrer Vermutung, die Piraterie habe wegen der französischen Kolonisierung aufgehört. So steht es zear in der Wikipedia, aber nur Algerien wurde 1830 kolonisiert. Tunesien erst 1888, der Dey hatte aber bereits in den 1840er Jahren die Sklaverei abgeschafft, erstmals in einem islamischen Land und for den USA! Marokko wurde erst 1912 kolonisiert, Libyen ebenfalls, aber von Italien. Maßgeblich dürften überlegene Seestreitkräfte gewesen sein.

  72. 74.

    Martin Riexinger,

    na ja, mein Vorschlag an die Obama-Administration, in der Sklaverei nach historischen Gemeinsamkeiten zu suchen, war ehrlich gesagt eher als Scherz gedacht.

    • 18. August 2010 um 19:59 Uhr
    • Saki
  73. 76.

    Waehrend eines Treffen aeusserte sich Nancy Pelosi zu Fragen wegen der FInanzierung dieser Moschee lediglich dass sie nicht wissen will wo das Geld herkommt, sie will aber wissen wer hinter der Opposition zur Moschee steht…das will sie untersuchen lassen.

    • 18. August 2010 um 22:35 Uhr
    • karin bryant
  74. 77.

    @saki

    From the halls of Montezuma to the shores of Tripoli…meinten Sie das?

    • 18. August 2010 um 22:41 Uhr
    • Mates
  75. 78.

    „In March 1785, Thomas Jefferson and John Adams went to negotiate with Tripoli’s envoy to London, Ambassador Sidi Haji Abdrahaman (or Sidi Haji Abdul Rahman Adja). Upon inquiring „concerning the ground of the pretensions to make war upon nations who had done them no injury“, the ambassador replied:“

    It was written in their Koran, that all nations which had not acknowledged the Prophet were sinners, whom it was the right and duty of the faithful to plunder and enslave; and that every muslim who was slain in this warfare was sure to go to paradise. He said, also, that the man who was the first to board a vessel had one slave over and above his share, and that when they sprang to the deck of an enemy’s ship, every sailor held a dagger in each hand and a third in his mouth; which usually struck such terror into the foe that they cried out for quarter at once

    http://en.wikipedia.org/wiki/First_Barbary_War

    Interessant!

    • 18. August 2010 um 23:40 Uhr
    • J.S.
  76. 79.

    Mates,

    stimmt, das ist ja eine Zeile aus der Hymne des US-Marine Corps, die sich auf diesen Krieg bezieht.

    • 19. August 2010 um 00:46 Uhr
    • Saki
  77. 80.

    Vom Kollegen:

    Erinnern wir uns an die erfolgreichen Proteste gegen die Vertriebenenfunktionärin Erika Steinbach im Beirat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

    Damals haben Sie ganz ähnlich argumentiert.

  78. 81.

    Mist hier der Link zum Kollegen:

    http://www.zeit.de/2010/34/P-Zeitgeist

  79. 83.

    SUPER!

    Super Rede Obama…..weiter so.Falls es 100% wirklich so war am 11.9.2001-dass es Muslime waren-WIESO sollen die Muslime(WELCHE DEN WAHREN iSLAM RICHTIG AUSÜBEN UND DEN TERROR VERABSCHEUEN-DA TEERROR KEIN ISLAM IST!)wegen Ihnen NICHT IHRE RELIGION AUSÜBEN DÜRFEN?
    Also wenn Hitler (DEUTSCHER) die Juden vergasen lies-müssen bis Heute also ALLE DEUTSCHEN DARAN GLAUBEN:KURZ GEFASST: der Jude darf zum Deutschen-Nicht-Juden sagen, dass Er sein Vater vergast hat?
    Nein eben nicht…Und so ist es mit dem Muslim und dem Amerikaner.
    Welche Muslime sind es,welche dann in der Moschee am Ground Zero Ihre Gebete verrichten?
    Araber?
    Dann schauen Sie sich einmal an alleine wieviele Amerikaner nur NACH DEM 11.9.2001 ZUM ISLAM KONVENTIERT SIND-DER ISLAM DER MEISTENS MIT TERROR VERBUNDEN WIRD. Tja die haben den Wahren Koran aufgeschlagen und selbst gelesen und nicht nach Lust und Laune intepretiert, sondern die Fakten aktzeptiert und respektiert, dass der Islam den Terror verabscheut.
    P.s.: mit dem wahren KORAN ist u.a. gemeint: nicht den ein ANtiislamist übersetzt hat..sondern, welchen man in der Moschee erhählt von Muslimen, welche GOTT fürchten und GOTTES WORTE NICHT VERFÄLCHEN!!!

    • 23. August 2010 um 10:19 Uhr
    • Sattler-Ghazal
  80. 84.

    —M. Riexinger, 81

    „Das Recht auf Gotteshäuser ist so heilig wie die Pflicht zur Rücksichtnahme“

    Der Mann macht ein Durcheinander. „Heilig“ gehört in den Bereich der Religion. Das ist kein Argument.
    Rücksichtnahme hat ganz praktische Gründe und Folgen. Das haben gerade die Herrenmenschen noch Lernbedarf, insbesondere wenn sie langfristig erfolgreich sein wollen.

  81. 85.

    Der Tiefpunkt.

  82. 87.

    @ marriex

    danke für die links – sehr interessant!

    • 29. August 2010 um 22:24 Uhr
    • Zagreus
  83. 88.

    Soviel also zu Obamas Iftar-Rede. Für das Ramadan-End-Äquivalent, die Eid-Feier, hat ein pakistanisches Kabinettsmittglied einen hübschen Vorschlag: Obama solle sich (auf Ground Zero, no less) zum Amir al-Mu’munin, also zum Kalifen, ernennen, was alle Probleme der muslimischen Welt lösen würde.

    http://news.in.msn.com/international/article.aspx?cp-documentid=4337606

    • 4. September 2010 um 19:06 Uhr
    • Frl. Mensa
  84. Kommentar zum Thema

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