Ein Blog über Religion und Politik

Gegen die islamische Rechte

Von 12. April 2011 um 14:09 Uhr

Mona Eltahawy ist meine Heldin der letzten Wochen. Niemand hat so eloquent und leidenschaftlich wie sie erklärt, wo die Chancen der arabischen Revolutionen liegen. Und niemand ist so klar wie sie darin, die Gefahren zu betonen, die von der “islamischen Rechten” für jede Erneuerung ausgehen. Hier verweist sie Tariq Ramadan in seine Schranken. Chapeau:

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Zur Niqab-Diskussion sagt Ramadan in völliger Umkehrung der gesamten Diskussion, dass man die Muslime aus der Gesellschaft verschwinden lassen wolle, indem man die Minarette verbiete.

    Ergo: Der Westen ist schuld.

    Weiter ist auffällig, dass er immer dann nachdenken muss, wenn er das Wort law sagt. Da muss er wohl immer nachdenken, welches Gesetz er meint, und welches Gesetz die Zuhörer meinen sollen.

    Natürlich ist für R. alles kein Problem, denn die Frauen mit Niqab/Vollverschleierungen streben ja gar keine Jobs an wie Arzt, Anwoalt oder öffenliche Positionen.

    Man solle keine Gesetze machen, sondern die Frauen selber entschieden lassen und die Veränderung mit Erziehung bewirken.

    Welche Erziehung wohl.

    • 12. April 2011 um 15:04 Uhr
    • FreeSpeech
  2. 2.

    Der Begriff der islamischen Rechten scheint R. tatsächlich stark aufzustossen. Er unterbricfht die Frau und versucht den Begriff wegzureden. Die Parallele dürfte ihm also sehr klar sein.

    • 12. April 2011 um 15:08 Uhr
    • FreeSpeech
  3. 3.

    @ FS

    Die Parallele dürfte ihm also sehr klar sein.

    Zumal er weisß, dass sie weisß, dass der Begriff im arab. durchaus gebräuchlich ist.

    • 12. April 2011 um 15:30 Uhr
    • M. Riexinger
  4. 4.

    “Arabische Rechte”? Zählen dazu auch des Linksliberalen Lieblinge Hamas, Hizbollah und die Muslimbruderschaft?

    • 12. April 2011 um 17:11 Uhr
    • Serious Black
  5. 5.

    @ Nonsensical Black: Ob Sie die Güte hätten zu erklären, wie diese Gruppen linksliberale Lieblinge sein können?

    • 12. April 2011 um 17:17 Uhr
    • Jörg Lau
  6. 6.

    @ JL

    SB dürfte die ZEIT und eine süddeutsche Zeitung lesen.

    • 12. April 2011 um 17:27 Uhr
    • M. Riexinger
  7. 7.

    @ Jörg Lau #5

    Ich bezog meinen Kommentar auf etliche Foristen hier auf ZEIT-Online.

    Es ist mir absolut unerklärlich, wie manche Leute, auf Grund eines schlechtem Gewissens(Stichwort: ‘Anti-Kolonialismus’), den erklärten Feinden westlicher Toleranz, Lebensart und Werten einen Persilschein ausstellen können.

    PS
    Fühlen Sie sich etwa angesprochen, Herr Lau?

    • 12. April 2011 um 18:31 Uhr
    • Serious Black
  8. 8.

    des Linksliberalen Lieblinge Hamas, Hizbollah und die Muslimbruderschaft
    die ZEIT und eine süddeutsche Zeitung

    Link/s (d.h.überprüfbare/r Beleg/e)?

  9. Kommentar zum Thema

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