Ein Blog über Religion und Politik

Die Türken gehören zu uns

Von 9. März 2012 um 11:18 Uhr

Thierry Chervel vom Perlentaucher wirft in der Jüdischen Allgemeinen interessante Fragen auf, was die mediale Wahrnehmung der NSU-Terrorserie betrifft.

 

 Angela Merkel hat für die Regierung um Entschuldigung gebeten. Von einer vergleich- baren Zerknirschung in den Medien war nichts zu spüren. Inzwischen machen investigative Journalisten auf Reportageseiten und in Politikmagazinen hervorragende Arbeit. Aber wären nicht auch ein paar Fragen zu stellen, die gut ins Feuilleton passen?

VERDRÄNGUNG Wie kommt es eigentlich, dass auch die Medien vor der bestürzenden Nachricht keine Sensibilität für den Zusammenhang zwischen den Morden aufbrachten? Warum wurden die Thesen der Behörden einfach nachgebetet? Gab es nicht einmal die Arbeitshypothese Rechtsextremismus? Warum sind so wenige Journalisten auf Rechtsextremismus spezialisiert? Wie genau muss das Umfeld beschaffen sein, das über Jahre hinweg solche Taten möglich macht? Nicht nur das engere, sondern gerade auch das weitere?

Es könnte an mangelnder Empathie mit den Opfern liegen. Anders als Breiviks Tat zielten die Morde der Zwickauer Nazis nicht auf eine Institution dieser Gesellschaft, sondern auf die »anderen«. Die Morde nahmen ein Muster wieder auf, das schon nach dem Mauerfall für verlangsamte Wahrnehmung gesorgt hatte.

Es hatte auch nach Hoyerswerda, Rostock und Solingen monatelang gedauert, bis sich die Zivilgesellschaft zu Lichterketten zusammenschloss. Man hatte sich zunächst nicht zuständig gefühlt. Im Gegenteil: Vor diesen Pogromen hatte es aus den Mündern von Politikern aller Parteien höchst problematische Äußerungen in der Frage der Asylpolitik gegeben. Lange Zeit hatte sich das ganze Boot ziemlich voll gefühlt. Helmut Kohl achtete bis zum Schluss darauf, sich nicht mit den Opfern blicken zu lassen. Erst Richard von Weizsäcker handelte.

REIZ-REAKTIONS-SCHEMA Die Mordserie der Zwickauer Nazis lief auch deshalb unter der Wahrnehmungsschwelle, weil die Türken auch von großen Teilen der Mehrheitsgesellschaft – trotz des stets ängstlich beschworenen »Respekts vor dem Islam« – nicht als dazugehörig betrachtet werden. Diese Taten sind die extreme Zuspitzung einer verbreiteten Mentalität.

Daraus wäre zu lernen, dass nicht in erster Linie »der Islam«, sondern die Türken und die Deutschen türkischer Herkunft zu Deutschland gehören. Die Zwickauer Nazis haben ihre Opfer nicht erschossen, weil sie anders an Gott glauben, sondern weil sie schlechterdings andere waren. Auch dies nimmt ein Muster der Pogrome und Morde nach dem Mauerfall auf, die auf alle zielten, die anders waren, Türken, Asylbewerber, Vietnamesen, Schwarze, Behinderte, Obdachlose.

Daran anschließend ließe sich fragen, ob Wulff besser hätte sagen sollen: "Auch die Deutschtürken gehören mittlerweile zu uns ." Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Cigdem Toprak

    Während in Deutschland die Diskussionen um die Nazimorde (ehemalig: Dönermorde) in vollem Gang war, wurden die türkischen Medien von einem Vorfall bombadiert, das bis dato nur im Kreise von Familie und engen Freunde besprochen wurde: die Diskussion um den Genozid in Dersim von 1938.

    Meine Eltern stammen aus Erzincan, das 1938 noch zu der Region Dersim gehörte und heute nur noch die türkische Stadt Tunceli umfasst. Die eigentliche Muttersprache meiner Eltern ist Zaza.

    […]

    Nur welche Identität?

    Während ich in Deutschland seit meiner Geburt damit zu kämpfen habe, ob ich Deutsche oder Türkin bin, befasse ich mich nun seit einigen Jahren auch mit der Frage, was Türkisch-Sein überhaupt bedeutet. Meine Bekannten, Verwandten und Freunde versuchen mich von allen Seiten davon zu überzeugen, dass ich entweder Türkin, Kurdin oder Zaza bin. Oder Deutsche. Oder doch einfach nur Mensch.

    Bin ich Alevitin, Muslimin oder doch einfach nur ein Mensch, der zu keiner Religion gehören sollte?

    […]

    In den Momenten, in denen ich die Zeitungen aufgeschlagen, die Internetseiten eingetippt habe, in denen ich die TV-Kanäle eingeschaltet habe, habe ich geschwiegen. Denn innerlich war ich eigentlich wütend, traurig, schockiert, verärgert und enttäuscht.

    Enttäuscht von Menschen. Weil sie Gewalt anwenden. Und damit nicht aufhören. Ob in Deutschland, oder in der Türkei.

    Und in diesen Momenten fühlt man sich heimatlos.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warum_ich_nichts_gesagt_habe/

    • 9. März 2012 um 12:24 Uhr
    • Serious Black
  2. 2.

    Die Türken oder die türkischstämmigen Deutschen? Wenn Sie diese Menschen als Türken wahrnehmen und dementsprechend bezeichnen und behandeln, so sind Sie kaum von Menschen wie Sarrazin oder Koch zu unterscheiden.

    • 9. März 2012 um 13:07 Uhr
    • manotas
  3. 3.

    Thierry Chervel bringt es auf den Punkt.

    Muss mal wieder ein Ausländer kommen, um die richtigen Fragen zu stellen.

    Zu Kohl

    Bei Ihm hatte das Karma schon zurück geschlagen. Als sein Sohn eine Türkin heiratete und Helmut deswegen nervlich, sicherlich innere Blutungen im Organ Bereich bekam.

    Seit seinen neuen „Familienmitgliedern“ scheint der Helmuth ein gebrochener Mann zu sein.

    Der Arme muss wohl einiges von seiner erzkonservative Freundes-Clique abbekommen haben.

    • 9. März 2012 um 13:16 Uhr
    • cem.gülay
  4. 4.

    All

    Ich hätte noch einen Film Tipp

    Mississippi Burning mit Gene Hackmann

    • 9. März 2012 um 13:27 Uhr
    • cem.gülay
  5. 5.

    Warum wird denn eigentlich von Journalisten so gerne anklagend geschrieben, das deutsche Volk – aka Zivilgesellschaft – ließe sich nach (doch sehr seltenen) Gewalttaten rechtsextremer Fanatiker zu lange mit den Lichterketten Zeit?!
    Unterschwelliger Vorwurf: mangelndes Mitgefühl mit den Opfern, Deutsche sympathisieren heimlich mit den Tätern = verkappte Nazis

    Wären die Deutschen solche „die Anderen“ hassenden blonden Bestien, könnten sie in GEHEIMEN Wahlen gefahrlos die NPD wählen.
    Sie tun es aber zu 99% nicht.

    Ich finde es eine unfassbare Frechheit, immer wieder solche infamen Verdächtigungen und Unterstellungen zu publizieren!

    • 9. März 2012 um 14:52 Uhr
    • acces denied
  6. 6.

    @JL:
    >>REIZ-REAKTIONS-SCHEMA Die Mordserie der Zwickauer Nazis lief auch deshalb unter der Wahrnehmungsschwelle, weil die Türken auch von großen Teilen der Mehrheitsgesellschaft – trotz des stets ängstlich beschworenen »Respekts vor dem Islam« – nicht als dazugehörig betrachtet werden. Diese Taten sind die extreme Zuspitzung einer verbreiteten Mentalität.>>

    Eine ungeheuerliche Unterstellung gegenüber den Deutschen. Ist man aber von Herrn Lau gewohnt. Gleich mal eine Gegenfrage: Fühlen und verhalten sich denn die Türkischstämmigen hier in Deutschland wie Deutsche und damit als zugehörig?

    >>Die Zwickauer Nazis haben ihre Opfer nicht erschossen, weil sie anders an Gott glauben, sondern weil sie schlechterdings andere waren.>>

    War das denn diese Zwickauer „NSU-Terrorgruppe“, und gibt es die überhaupt? Oder waren das die gedungenen Killer eines Rauschgiftringes mit Sitz im kurdischen Diyarbakir?

    >>Auch dies nimmt ein Muster der Pogrome und Morde nach dem Mauerfall auf, die auf alle zielten, die anders waren, Türken, Asylbewerber, Vietnamesen, Schwarze, Behinderte, Obdachlose.“>>

    Dasselbe wie oben: Welche Pogrome? Etwa Zeitungsenten wie Sebnitz, Mügeln oder Mittweida? Gruß an die Parallelwelt der hiesigen Journaille, wo Herr Lau geistig zu verorten ist.

  7. 7.

    @ Jörg Lau

    Chervels letzter Absatz ist treffend.

    Aber ansonsten ergeht er sich in einem moralisierenden Suggestivton und strickt dazu noch mit Blick auf die rechtsextremen Mordanschläge Anfang der 90er aus banalen Halbwahrheiten eine retroaktive Anklage gegen große Teile der Mehrheitsgesellschaft. Und wahrscheinlich würde er sich noch bestätigt sehen, wenn auch Leuten, die nichts mit der rechten Schmuddelecke am Hut haben, sein Artikel missfällt.

    • 9. März 2012 um 15:23 Uhr
    • N. Neumann
  8. 8.

    >>Die Zwickauer Nazis haben ihre Opfer nicht erschossen, weil sie anders an Gott glauben, sondern weil sie schlechterdings andere waren.>>

    War das denn diese Zwickauer “NSU-Terrorgruppe”, und gibt es die überhaupt? Oder waren das die gedungenen Killer eines Rauschgiftringes mit Sitz im kurdischen Diyarbakir?

    >>Auch dies nimmt ein Muster der Pogrome und Morde nach dem Mauerfall auf, die auf alle zielten, die anders waren, Türken, Asylbewerber, Vietnamesen, Schwarze, Behinderte, Obdachlose.”>>

    Dasselbe wie oben: Welche Pogrome? Etwa Zeitungsenten wie Sebnitz, Mügeln oder Mittweida? Gruß an die Parallelwelt der hiesigen Journaille, wo Herr Lau geistig zu verorten ist.

    Ein Glück, dass große Teile der Mehrheitsgesellschaft nicht so bestusst sind wie der Urheber der oben zitierten Sätze.

    Jetzt fehlt nur noch Thierry Chervel, der darauf hinweist, dass es sich hier bloß um eine Zuspitzung einer weit verbreiteten Mentalität handele.

    • 9. März 2012 um 15:33 Uhr
    • N. Neumann
  9. 9.

    „Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.“

    Der Appell Migration und Islam als Themen zu trennen ist ja ein alter Hut, nur sind halt europaweit die problematischsten Migrantenkollektive Moslems (Türken in D und A, Pakistaner in GB, Magrebiner in F, ES, B und NL usw.). Daher gibt es eine enge thematische Verzahnung und man landet bei Migrationsfragen oft bei Islam als identitätsstiftendes Merkmal und häufiger Ursache für Absonderung. Der Versuch einer Entflechtung kommt viel zu spät, vielleicht wäre das so ca. Mitte der 90er noch möglich gewesen.

    Bezeichnend ist die Wahrnehmung von auch säkularen/nichtreligiösen Türken zu „Der Islam gehört zu Deutschland“. Viele fühlen sich da total angesprochen und auch Kenan Kolat wird es da ganz warm ums Herz. Dieselben Leute, die einerseits gerne sagen „es ist doch egal woher Du kommst oder was deine Religion ist“ würden sich anscheinend andererseits einen Bundespräsidenten mit migrantischen (gemeint ist auch hier wieder nur: türkischen) Wurzeln wünschen, also ist die Herkunft doch nicht egal. Dass ein Minister Rösler vietnamesische Wurzeln hat interessiert nicht, der wird gar nicht als Migrant wahrgenommen und selbst wenn, er ist halt kein Türke/Moslem also was solls. Es geht immer nur um die eigene ethnische Gruppe. Bestes Beispiel Melda Akbas bei Illner ab 35.30:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1577122/maybrit-illner-vom-23.-Februar?bc=sts;suc;kua414#/beitrag/video/1577122/maybrit-illner-vom-23.-Februar

    Zitat: „Der Satz „der Islam gehört zu Deutschland“ betrifft Menschen die unser Land mal ausmachen werden. Illner: Stimmt.“

    Sorry, da haben sich Nichtmoslems sicherlich nicht angesprochen gefühlt und sind doch die Mehrheit der Migranten, oder?
    Später geht es darum wer in Zukunft als Migrant mal Bundespräsident werden solle, es soll natürlich auch hier wieder nur ein Türke sein.

    • 9. März 2012 um 15:38 Uhr
    • J. Weber
  10. 10.

    Neumann

    Die rechte Schmuddelecke

    Die gehört seit eh und je zu Deutschland. Diese „Ecke“ hat seit 50 Jahren, vom Ausdruck Spagetti- Fresser bis zu NSU, unbehelligt ihr Unwesen getrieben.

    Millionen rassistische Übergriffe von klein bis groß sind keine Utopie

    Wenn die Mehrheitsgesellschaft das zulässt, ist sie stiller Mittäter, auch wenn sie Nazis und Rassisten verabscheut.

    Wenn drei jugendliche Türken einen Deutschen in einer Ecke quälen, nur weil er Deutsch ist und ich das mitbekomme und die Macht hätte einzuschreiten, aber nichts dagegen tue, dann bin ich mitschuldig, auch wenn ich danach sage, ich verabscheue dieses Verhalten. Dafür kann sich der deutsche Junge nichts kaufen.

    Neumann, Du hast nach 1,5 Jahren Diskussionen immer noch nichts verstanden.

    Hoffnungslos!

    • 9. März 2012 um 15:44 Uhr
    • cem.gülay
  11. 11.

    Es könnte an mangelnder Empathie mit den Opfern liegen. Anders als Breiviks Tat zielten die Morde der Zwickauer Nazis nicht auf eine Institution dieser Gesellschaft, sondern auf die »anderen«.

    Ich glaube nicht, dass Rassismus die Ursache für mangelnde Empathie ist, sondern schlicht, dass das Empathiepotential der Menschen für andere Menschen, die man nicht persönlich kennt, begrenzt ist. Egal, ob diese sich auch noch nach Religion oder Herkunft als „anders“ klassifizieren lassen. Angesichts der unvorstellbaren Grausamkeiten, die Tag für Tag auf der ganzen Welt geschehen, sind wir nur überlebensfähig, wenn wir eben gerade darauf verzichten, dieses Leid emotional fassen zu wollen.

    Es hatte auch nach Hoyerswerda, Rostock und Solingen monatelang gedauert, bis sich die Zivilgesellschaft zu Lichterketten zusammenschloss. Man hatte sich zunächst nicht zuständig gefühlt.

    Richtig. Weil in Deutschland für Gewaltverbrechen normalerweise die Polizei zuständig ist und nicht die Zivilgesellschaft. Zu Recht.

    Ich finde nicht, dass man sagen kann, dass die Zivilgesellschaft bei Morden an Ausländern weniger Empathie zeigt als bei Morden an Deutschen. Allenfalls könnte man sagen, dass sie gegenüber Ausländern nicht das Mehr an Empathie zeigt, das notwendig wäre, um diesen den Verdacht zu nehmen, ihnen würde weniger Empathie als den Deutschen entgegengebracht.

    @acces:

    Sie tun es [NPD wählen] aber zu 99% nicht.

    In manchen Gegenden auch nur zu 95%. Oder ein bisschen weniger.

    • 9. März 2012 um 15:50 Uhr
    • Arjen van Zuider
  12. 12.

    REIZ-REAKTIONS-SCHEMA Die Mordserie des Würgers von Regensburg lief auch deshalb unter der Wahrnehmungsschwelle, weil Frauen auch von großen Teilen der Mehrheitsgesellschaft – trotz der stets beschworenen »Gleichheit zwischen den Geschlechtern« – nicht als gleichberechtigt betrachtet werden. Diese Taten sind die extreme Zuspitzung einer verbreiteten Mentalität.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_David

    • 9. März 2012 um 16:02 Uhr
    • N. Neumann
  13. 13.

    Neumann 12

    Äpfel und Birnen Vergleich

    • 9. März 2012 um 16:07 Uhr
    • cem.gülay
  14. 14.

    Millionen rassistische Übergriffe von klein bis groß sind keine Utopie

    Wenn die Mehrheitsgesellschaft das zulässt, ist sie stiller Mittäter, auch wenn sie Nazis und Rassisten verabscheut.

    *Moralinmodus on*

    Millionen islamistische Übergriffe von klein bis groß sind keine Utopie.

    Wenn die Mehrheit der Muslime das zulässt, ist sie stiller Mittäter, auch wenn sie Salafisten und Dschihadisten verabscheut.

    *Moralinmodus off*

    • 9. März 2012 um 16:10 Uhr
    • N. Neumann
  15. 15.

    Neumann 12

    Äpfel und Birnen Vergleich

    @ Cem

    Wieso? Frauenfeindlichkeit ist keine Utopie.

    Warum sind so wenige Journalisten auf Frauenfeindlichkeit spezialisiert?

    • 9. März 2012 um 16:15 Uhr
    • N. Neumann
  16. 16.

    Neumann

    Bin kein Moslem und hege eine tiefe Abneigung gegen radikale Moslems. Deine Moslem-Keule zieht bei mir nicht

    Du kannst hier nicht nicht unkommentiert Behaupten, Thierry Chervel redet Unsinn. Du redest Unsinn

    Bei Dir sieht man, dass Bildung( Politikwissenschaftler) kein Garant ist für logisches oder menschliches Denken

    • 9. März 2012 um 16:15 Uhr
    • cem.gülay
  17. 17.

    Neumann

    „Frauenfeindlichkeit ist keine Utopie“

    Stimmt. Trifft bei Dir zu

    Deine Kommentare zu den Prenzelberg-Mütter mit Kinderwagebn habe ich nicht vergessen

    • 9. März 2012 um 16:19 Uhr
    • cem.gülay
  18. 18.

    Deine Moslem-Keule zieht bei mir nicht

    @ Cem

    Meine Moslem-Keule soll auch nicht so ziehen wie du anscheinend glaubst, weil sie eher nicht ernst gemeint ist.

    • 9. März 2012 um 16:22 Uhr
    • N. Neumann
  19. 19.

    @NN:

    Drei der Todesfälle wurden bis zum Geständnis von Horst David nicht als Morde erkannt, weil er die Leichen so drapierte, dass von Haushaltsunfällen ausgegangen wurde.

    ->

    Wie kommt es eigentlich, dass auch die Medien vor der bestürzenden Nachricht keine Sensibilität für den Zusammenhang zwischen den Morden aufbrachten? Warum wurden die Thesen der Behörden einfach nachgebetet?

    Erschreckend, wie sehr in männlichen Köpfen das sexistische Bild von der Frau, die beim Putzen von der Leiter fällt, immer noch verankert ist.

    • 9. März 2012 um 16:23 Uhr
    • Arjen van Zuider
  20. 20.

    @ AvZ

    Wie genau muss das Umfeld beschaffen sein, das über Jahre hinweg solche Taten möglich macht? Nicht nur das engere, sondern gerade auch das weitere?

    • 9. März 2012 um 16:28 Uhr
    • N. Neumann
  21. 21.

    Alle, die legal hier leben, ihrer grossen Zahl wegen natürlich Türken und ander Moslems ganz besonders, gehören zu uns. Nur, weil das ca. 4 Millionen, oder ca. 5% der Bevölkerung sind, bedeutet das nicht, dass ‚der Islam‘ zu Deutschland gehört, sondern eben die konkreten Menschen. Diese Menschen sind nicht ‚der Islam‘, die allermeisten möchten dies auch nicht sein.

    • 9. März 2012 um 16:39 Uhr
    • bkkopp
  22. 22.

    Bei Dir sieht man, dass Bildung( Politikwissenschaftler) kein Garant ist für logisches oder menschliches Denken

    […]

    “Frauenfeindlichkeit ist keine Utopie”

    Stimmt. Trifft bei Dir zu

    Deine Kommentare zu den Prenzelberg-Mütter mit Kinderwagebn habe ich nicht vergessen

    @ Cem

    Ich denke unmenschlich (wenn nicht wie ein Tier), gehöre zum weiteren gesellschaftlichen Umfeld des Würgers von Regensburg und bin damit irgendwie stiller Mittäter.

    Aber behaupte nie wieder, dass ich nicht logisch (im Sinne von folgerichtig) denken könne.

    • 9. März 2012 um 16:43 Uhr
    • N. Neumann
  23. 23.

    @CG:
    Es dreht sich nicht immer alles um Sie. Neumann hat nicht eine Moslemkeule gegen Sie geschwungen, sondern er hat aufgezeigt, wie bedenklich das Kollektivschuldprinzip eigentlich ist, das Chervel anwendet. Wenn Sie sich von der Unterstellung einer islamischen Kollektivschuld angegriffen fühlen, ist das schonmal gut – aber Sie sollten dann auch erkennen, warum Deutsche sich von der Unterstellung einder deutschen Kollektivschuld angegriffen fühlen könnten.

    • 9. März 2012 um 16:52 Uhr
    • Arjen van Zuider
  24. 24.

    Neumann

    Aber behaupte nie wieder……

    War´meinerseits, eher nicht so ernst gemeint

    • 9. März 2012 um 16:55 Uhr
    • cem.gülay
  25. 25.

    Sind die Gründe für die (äußerlich) geringere Anteilnahme nicht einfach, daß die Morde der Nazi-Bande schon etwas her sind und außerdem verteilt über mehrere Jahre geschahen?
    Ich kann mich noch sehr gut an die Ereignisse damals in Rostock, Solingen, Hoyerswerda etc. erinnern. Daß es damals bis zu einer Reaktion der „Zivilgesellschaft“ „monatelang gedauert hat“, das ist einfach nicht wahr! In Rostock gab es am Wochenende nach den Ereignissen eine Demo mit mehreren 10tausend Teilnehmern, in Hoyerswerda und Solingen waren an mehreren Demos sicher auch 10.000 dabei (zugegeben recht unscharfe Erinnerungen), obwohl es gar nicht so einfach war, dorthinzu kommen. Immerhin hatte man damals auch einen eindeutiges Ziel, wo man seine Lichterkette hinhängen konnte. Wo soll man heute auf die STraße gehen? Getrennt an jedem Tatort? Auch mag ein Grund sein, daß Lichterketten und Demos vielen heute als unzeitgemäßes Mittel der Meinungsäußerung erscheinen.

    Und ist das wirklich so verwunderlich und bemerkenswert, daß die Menschen mehr von einem Ereignis wie dem Attentat von Breivik betroffen waren, wo auf einmal fast hundert Menschen ermordet wurden. Auch waren die Toten dort fast alles Kinder oder Jugendliche, was die meisten Menschen emotional einfach mehr bewegt.
    Außerdem handelte es sich bei den Opfern in Norwegen ja ebenfalls zu einem großen Teil um Menschen mit „Migrationshintergrund“, was doch ebenfalls gegen die These von „Gleichgültigkeit wg. Nichtzugehörigkeit spricht.

    Ich denke, daß es sich bei dem Verhalten der Menschen um ganz einfache, natürliche emotionale Reaktionen handelt, die mit Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun haben. Und ich glaube auch, daß die Menschen von den Morden betroffen sind, auch wenn es nicht so sichtbar wird. Sicherlich muß aufgeklärt werden, ob es Spuren gab, die von der Polizei vernachlässigt wurden, und welche Rolle der Verfassungsschutz dabei spielte. Aber eine Selbstkasteiung von Medien und Öffentlichkeit, man habe hier evtl. zu wenig Anteilnahme gezeigt, scheint mir doch überzogen und nicht hilfreich.

  26. 26.

    War das denn diese Zwickauer “NSU-Terrorgruppe”, und gibt es die überhaupt? Oder waren das die gedungenen Killer eines Rauschgiftringes mit Sitz im kurdischen Diyarbakir?

    Nein! – es war eine kleine Gruppe von ausgesprochenen Einzeltätern, die – bekanntlicherweise als kleine grüne Bewohner und Raumschiffpassagiere vom Mars – hin und wieder mit ihrem Mars-Raumschiff in Deutschland eine Zwischenlandung bei ihrem Shuttelflug einlegen und seltsame Einzeltäter-Taten vollbringen.

  27. 27.

    Shttleflug

  28. 28.

    Shuttle…

  29. 29.

    AVZ

    Eine freie Journalistin die mit mir ein Interview machte und es dann etlichen Chefredakteuren anbot, erzählte mir, dass sie in 30 Jahren journalistischer Arbeit so etwas noch nicht erlebt hatte.

    Abgrundtiefen Hass sollen etliche Chefredakteure gegen mich als Türken gehabt haben. Chefredakteure!!!!! Die absolute mediale Elite Deutschlands.

    Erzähle mir nichts von dem Du nichts weißt. Du hast einfach kein Insider-Wissen

    Kein Wunder, dass die Morde medial kaum behandelt wurden.

    Fakt ist, dass ca 40 Millionen Bios tiefe Abneigungen gegen Türken hegen. Vor allem gegen die männliche Gattung

    So ist es. Was solls. Habe meine deutschen Freunde und Bekannte und versuche mit den anderen 40 Millionen aus dem Weg zu gehen.

    • 9. März 2012 um 17:23 Uhr
    • cem.gülay
  30. 30.

    Vielleicht haben etliche Journalisten früher darüber schreiben wollen oder etliche LKA Beamte und Staatsanwälte eine andere Meinung gehabt.
    Aber da gibt es noch die Chefs die Entscheiden. Und die sind nicht darauf erpicht die Wahrheit ans Licht kommen zu lassen, wie damals mein Schuldirektor.

    Da ist doch der Normalo Bio nicht Schuld daran, die sich es mit den Chefs der Republik nicht verscherzen wollen.

    • 9. März 2012 um 17:37 Uhr
    • cem.gülay
  31. 31.

    Beispiel

    Die Morde waren in der Innenminister Zeit von Otto Schily. Der Mann, der Murat Kurnaz noch einige Jahre der Folter aussetzte, bis Frau Merkel ein einsehen hatte und Murat zurück holte

    Der Mann der Frau Kelek zur Ikone machte.

    Wenn der damals nicht wollte, dass man in Richtung von Rechtsextremismus ermittelt, dann war das Befehl. Warum auch immer

    Ein CSU Mann sagte neulich, dass Steinmeier, damals Außenminister, nicht wollte, dass man gegen den Gadaffi Sohn der in Müchnen lebte und etliche Straftaten beging weiter ermittelt. Basta

    Schöne Verfassung

    • 9. März 2012 um 17:50 Uhr
    • cem.gülay
  32. 32.

    @CG:
    Wenn Sie Insiderwissen besitzen, schön. Dagegen kann ich nicht anstinken. Chervel besitzt dieses Insiderwissen aber auch nicht, oder er läßt es zumindest nicht durchblicken. Und die Methode, mit der er von den Taten Einzelner auf die Gesinnung von Millionen schließt, hat einen äußerst ekligen Nachgeschmack, der einem auch sofort bewusst wird, wenn man dieselbe Methode mal auf andere Situationen anwendet. Wenn es so ist, wie Sie schreiben, dann kommt Chervel immer noch mit einer falschen Methode zum richtigen Ergebnis.

    @JL:

    Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.

    Da haben Sie völlig recht. Das muss zwischen aller Kritik an Chervels Kollektivschuldthese (und an Ihrem unkritischen Zitat derselben) doch auch gesagt sein. Ich stelle die These in den Raum, dass dies deshalb geschieht, weil die Religion im Gegensatz zu anderen Inklusions-/Exklusionsfaktoren explizit im Grundgesetz erwähnt wird. Es gibt in Deutschland kein grundgesetzlich garantiertes Recht, Türke zu sein, aber es gibt ein Recht, Moslem zu sein.

    • 9. März 2012 um 17:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  33. 33.

    Stimmt, Wulff hätte besser sagewn sollen, dass auch die türkischstämmigen Deutschen oder Deutschtürken in Deutschland willkommen sind Die Fokussierung auf den Islam ist falsch. Ein grosser Teil der Deutschtürken sind nicht besonders gläubig. Auch gibt es durchaus Gründe sich vorsichtig kritisch mit dem Islam, so wie er vorherrschend interpretiert wird auseinanderzusetzen. Leider sind liberale Interpretationen des Koran, wie sie z.B. von Lamya Kaddor und dem liberal-islamischen Bund vorgenommen werden, absolut die Ausnahme.
    Wer jahrzentelang gegen die verlogene katholische Sexualmoral gekämft hat, kann kaum gut finden, das diese im islamischen Gewande ihre Widerauferstehung findet. Gleiches gilt für die Gleichberechtigung.
    Also heissen wir die Türken und Araber in Deutschland willkommen,
    aber setzen wir uns kritisch auseinander mit fragwürdigen Erscheinungsformen des islamischen Glaubens. Man kann die Menschen willkommen heissen und andererseits aber auch fordern, dass sie akzeptieren, dass man den Abfall von ihrem Glauben respektieren muss und z.B. Homosexuelle zu respektieren sind. Auch Witze über den Islam müssen erlaubt sein, genauso wie wir auch Witze über Jesus, Gott oder den Papst machen dürfen. Wer sich seines Glaubens sicher ist, der stört sich nicht daran, wenn man Witze über seinen Glauben macht.
    Ich lebe seit 10 Jahren mit einem Türken in einer eingetragenen
    Lebensgemeinschaft (die Beziehung besteht seit ca. 20 Jahren).
    Mich stört an der Diskussion, dass es immer nur um den Islam geht und nicht um die Menschen. Mein Freund begreift sich zwar als gläubiger Muslim, aber er fastet nicht, macht nicht die täglichen Gebete und geht auch in keine Moschee. Die Religion spielt für ihn nur eine Nebenrolle. Eine Integration des Islams hilft ihm nicht weiter. Es geht darum gegen den täglichen Rassismus und die Vorurteile anzugehen.

  34. 34.

    Ist die Frage erlaubt, ob die Türken auch zu uns gehören wollen oder inwiefern eher nicht?

    • 9. März 2012 um 18:01 Uhr
    • Bredow
  35. 35.

    Avz

    Vielleicht hat Chervel Jahrgang 57, noch ein Hühnchen mit den Bios zu rupfen, weil seine Eltern unter der Nazi-Zeit in Frankreich gelitten hatten. Wer weiß

    • 9. März 2012 um 18:06 Uhr
    • cem.gülay
  36. 36.

    Bredow

    Als Aufnahmegesellschaft muss man als erster die Hand reichen und als Zugezogener kann man sie annehmen und wenn nicht, sollte man sich wieder verpissen wo man herkommt. Aber man kann sich nicht als „Türke“ hinstellen, wie ein paar Pappenheimer es im Establishment tun und kreischen, wir sind auch Deutsche oder wir sind die neuen Deutschen.

    Die absolute Mehrheitsgesellschaft muss aber einig sein und selbst seine Bio Brüder und Schwestern, die sich dagegen wehren, nicht mehr mit Samthandschuhen anfassen.

    • 9. März 2012 um 18:15 Uhr
    • cem.gülay
  37. 37.

    „Wer jahrzentelang gegen die verlogene katholische Sexualmoral gekämft hat, kann kaum gut finden, das diese im islamischen Gewande ihre Widerauferstehung findet. Gleiches gilt für die Gleichberechtigung.
    Also heissen wir die Türken und Araber in Deutschland willkommen,
    aber setzen wir uns kritisch auseinander mit fragwürdigen Erscheinungsformen des islamischen Glaubens.“

    Meine vollste Zustimmung.
    Allerdings wäre anzumerken, daß die katholische Sexualmoral, vor allem hinsichtlich der zu befürchtenden Bestrafung bei Übertretung, ein müder Abklatsch der islamischen Variante ist.

    • 9. März 2012 um 18:19 Uhr
    • Bredow
  38. 38.

    „weil die Türken auch von großen Teilen der Mehrheitsgesellschaft – trotz des stets ängstlich beschworenen »Respekts vor dem Islam« – nicht als dazugehörig betrachtet werden.“

    Woran könnte es wohl liegen das viele nicht als dazugehörig betrachtet werden? Ein Tazartikel gibt vielleicht Aufschluß:

    „…Lange hat man keinen Film mehr gesehen, der Töten und Sterben, einschließlich des militärisch-religiös motivierten Selbstmordes so inbrünstig verherrlicht, Geschichte so schamlos klittert und seinem Publikum eine so eindeutig reaktionäre Botschaft auf den Weg gibt. Der Film verdreht die Wahrheit, indem er den starren byzantinischen Hof als Ansammlung von Lüstlingen zeigt, die sich an leichtbekleideten Tänzerinnen ergötzen; er lügt, indem er in der vorletzten Einstellung vorgaukelt, dass Sultan Mehmet II. dem gefallenen byzantinischen Kaiser ein ehrenhaftes Begräbnis zubilligt, während doch in Wahrheit dessen Leiche der Kopf abgeschnitten, öffentlich zur Schau gestellt und später in einer Kiste befreundeten muslimischen Herrschern als Siegesbeweis zugestellt wurde. Und obwohl dieses Machwerk in den Kriegsszenen vor Blut nur so trieft, übergeht es vornehm, dass die siegreichen osmanischen Truppen drei Tage vor Einzug des Sultans die Stadt plünderten, brandschatzten sowie Kinder, Greise und Kranke ermordeten.

    Hier zeigt sich eine neue, ideologische Qualität: Anders als der seines verklemmten Antisemitismus wegen umstrittene Film „Tal der Wölfe“ artikuliert „Fetih 1453″ keinen Widerstand gegen einen ausgreifenden Westen, sondern den erträumten Sieg über ihn. Nach einhundertsechzig Minuten an einem kalten Dienstagabend gab es in dem gut zu zwei Dritteln gefüllten Neuköllner Cineplex Beifall. Zuvor hatte ein Angestellter des Kinos erzählt, dass „Fetih 1453″, türkisch mit deutschen Untertiteln, über Wochen ein Kassenhit war.

    Man mag darüber streiten, ob es die von Bundesinnenminister Friedrichs Forschungsgruppen ermittelten 20 Prozent muslimischer Integrationsverweigerer tatsächlich gibt – wenn ja, dann wäre „Fetih 1453″ ihr Film. Mag sein, dass die Freiwillige Selbstkontrolle dem Film eine Freigabe nicht verweigern konnte; dass er dennoch wochenlang undiskutiert lief, ohne Aussprache, Podiumsdiskussion und öffentliche Debatte, dass weder all die interreligiösen Dialoggruppen noch öffentliche Bildungseinrichtungen von ihm auch nur Notiz nahmen, ist der wahre Skandal.“ http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2F03%2F08%2Fa0163&cHash=eae01e009c

    Applaus von Türken für so einen Film, mit so einer Message, die in Deutschland geboren sind, und deren Eltern vielleicht sogar schon in Deutschland geboren sind. Man stelle sich das jetzt mal andersherum vor. Jubelnde Deutsche, die schon seit Generationen in der Türkei leben, feiern einen geschichtlich geschöhnten und brutalen Film über die Kreuzzüge in denen Muslime abgeschlachtet werden. Und dann müssten sich diese Deutsche noch empört wundern warum sie nicht als dazugehörig wahrgenommen werden.

    • 9. März 2012 um 18:36 Uhr
    • Bellfruta87
  39. 39.

    @ Cem
    Nun seien Sie mal keine Mimose. Überall auf der Welt haben es Neuankömmlinge in gewissen Hinsichten erstmal etwas schwerer als die Übrigen, auch wenn das bedauerlich ist. Es ist überall so, selbst in der Türkei.
    Daß die Türken aber ihren Teil zu ihrer eigenen Ausgrenzung, mehr als nötig wäre, besteuern, das ist bestimmt auch Ihnen klar.
    Geben Sie’s zu, sonst muß ich schon wieder anfangen mit den islamischen Heiratsregeln rumzulamentieren.

    • 9. März 2012 um 18:38 Uhr
    • Bredow
  40. 40.

    beisteuern

    • 9. März 2012 um 18:42 Uhr
    • Bredow
  41. 41.

    „Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.“

    Überlegen wir bei Vietnamesen, welcher Religion sie angehören? Ich nicht.

    Wenn mir Frauen in der modernen islamischen Bekleidung begegnen, bin ich gezwungen, ihre Religion zur Kenntnis zu nehmen. Das ist nicht meine Entscheidung.

    • 9. März 2012 um 19:51 Uhr
    • freieseuropa
  42. 42.

    @ FE

    Überlegen wir bei Vietnamesen, welcher Religion sie angehören? Ich nicht.

    Kein Kollege von mir schon.

    • 9. März 2012 um 20:04 Uhr
    • marriex
  43. 43.

    Die Gedanken von Thierry Cherval sind berechtigt. Die Taten sind Verabscheuungswürdig. Die Schuldzuweisung sind aber etwas übertrieben. Wir leben in einem offenen Staat in dem die Behörden nicht alles kontrollieren können. Die Verbindung zu einer fremdenfeindlicher war sofort nicht erkennbar. Umgekehrt können auch islamische Terrorzellen nicht immer rechtzeitig entdeckt werden.

    Ein anderer Punkt: Wichtig ist es auch, sich die Behandlung von Fremden in den Herkunftsländern anzuschauen, denn die Einstellung ist bei den in Deutschland Eingewanderten teilweise auch vorhanden. Gutsituierte Istanbuler haben wenig Respekt übrig für ihre eigenen Landsleute aus Anatolien, wie ich persönlich mitbekommen habe. Im Libanon werden ausländische Arbeiter speziell sehr schlecht behandelt: http://ethiopiansuicides.blogspot.com/2012/03/shocking-phone-footage-of-abuse-of.html

    Dieses Problem wird mittlerweile in der Öffentlichkeit wahrgenommen und darüber berichtet. Wenn die Zugewanderte mehr Respekt und eine höhere Moral gegenüber Eingewanderten in ihren Herkunftsländern haben, dann können sie diese auch logischerweise anderswo einfordern. Ich befürchte aber, dass die Einstellung in diesem Punkt nicht konsequent ist. In einer globalen Welt bleibt mit Hilfe der Medien die Diskrepanz nicht unentdeckt. Dann aber einseitige Schuldzuweisungen auszusprechen wirken dann scheinheilig.

    • 9. März 2012 um 21:20 Uhr
    • claro
  44. 44.

    Warum sind so wenige Journalisten auf Rechtsextremismus spezialisiert?

    Wie bitte?

    • 9. März 2012 um 22:21 Uhr
    • Faber
    • 9. März 2012 um 22:25 Uhr
    • Faber
  45. 46.

    @Faber

    Wieder mal ein klasse Beispiel. Da geht ein Mob von 20 muslimischen Jugendlich auf 2 Deutsche los, weil die sich während eines Fußballspiels nicht alles gefallen haben lassen. Dabei kommt in Notwehr einer dieser Angreifer ums Leben und nun gedenken 3000 Moslems unter Allahu Akbar Rufen ihrem „Märtyer“. Das ist Deutschland im Jahre 2012.
    Dieses Ereignis passt leider perfekt zu dem Tazartikel über den Islamistenstreifen „Fethi 1453″ und seine jubelnden türkischen Unterstützer. Genauso wie die Tatsache dass viele Moscheen in Deutschland nach solche muslimischen Eroberern benannt werden.
    Europa geht einen gefährlichen Weg wenn sie solche Zustände zulässt, denn diese Leute wollen offensichtlich nicht zu uns dazugehören.

    • 9. März 2012 um 23:43 Uhr
    • Bellfruta87
  46. 47.

    Immerhin haben der Imam und der Vater des Opfers möglichen Racheaktionen im Vorfeld eine klare Absage erteilt und die Trauerfeier ist ohne Zwischenfälle und sehr friedlich verlaufen.

    • 10. März 2012 um 00:57 Uhr
    • J. Weber
  47. 48.

    @Bellfruta87:

    Bitte mal halblang machen. Yusef El-A. galt als besonnener Mensch, der sich für die Gemeinschaft engagierte. Ob er einer der Angreifer war, ist noch gar nicht geklärt.

    • 10. März 2012 um 00:58 Uhr
    • FabMax
  48. 49.

    @47

    …sprach die Weihnachtsgans an St. Martin…

    • 10. März 2012 um 06:37 Uhr
    • Mates
  49. 50.

    @ Faber, Bellfrutta, Mates

    Rassistenbande!

    • 10. März 2012 um 08:22 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  50. 51.

    @Hans Jochim Sauer

    Ein Kommentar von dir in dem du mal nicht frei von sachlichen Argumenten andere beleidigst und diffamierst war nicht zu erwarten. Traurig aber wahr.

    • 10. März 2012 um 09:58 Uhr
    • Bellfruta87
  51. 52.

    @ FabMax

    „Yusef El-A. galt als besonnener Mensch,“ …

    Inzwischen.

    … „der sich für die Gemeinschaft engagierte. Ob er einer der Angreifer war, ist noch gar nicht geklärt.“

    Haben Sie recht. Besonders tragisch wäre, wenn er bei einem Versuch, Angreifer zurückzuhalten, von dem Messer getroffen worden wäre.

    Das werden wohl ziemlich durchwachsene Ermittlungen werden.

    @ JW

    „Immerhin haben der Imam und der Vater des Opfers möglichen Racheaktionen im Vorfeld eine klare Absage erteilt “

    Das ist menschlich insoweit besonders hoch anzurechnen, als nicht nur der Islam inzwischen zu Deutschland gehört, sondern auch sogar schon levantinische „blood-passion“ (Exilsyrische Sprachregelung aus London).

    Weil die Widervergeltung mit Islam etwas weniger stigmatisiert ist, als im zuvor erreichten europäischen Kulturdurchschnitt – nach gründlicher Ausschöpfung anders gerichteter Handlungsweisen natürlich erst; das wollen wir selbstverständlich nicht vergessen.

    In diesem Fall besteht die Differend nur in Jahrzehnten – einen entsprechenden Rückfall zu bedauern, halte ich gleichwohl für nachvollziehbar – aber auch wiederum für nicht besonders zielführend.

    @ HJS

    Man kann Kultiviertheitsnostalgie für albern halten, aber mit der Inflationierung des R-Wortes tut man doch niemandem einen Gefallen.

    Kaum hat Europa Duell und Völkermord überwunden, muss man schon wieder menschliche Größe an den Tag legen, um vor Meuchelmord zu verwahren.

    Inzwischen hat es menschliche Größe, vor Meuchelmord zu verwahren;
    aber schön ist das doch nicht, dass das inzwischen so ist, oder ?

    Stifte kein Chaos wo Ordnung herrscht; und mache auch beim Versuch die Dinge zu bessern, sie nicht noch schlimmer, oder so ähnlich:

    Soviel Vernunft aus dem Islam ist halt noch nicht bei allen Muslimen angekommen. Aber gleichwohl gehören sie schon alle zu uns.

    • 10. März 2012 um 10:15 Uhr
    • Thomas Holm
  52. 53.

    die Trauerfeier ist ohne Zwischenfälle und sehr friedlich verlaufen.

    Soll man dem Mob dafür noch dankbar sein? MMn laufen Trauerfeiern in zivilisierten Kulturkreisen IMMER friedlich ab und werden NIE von aggressiven Allahu akbar – Gebrülle begleitet.

  53. 54.

    Der Tod des Arabers wird keine Ausnahme bleiben. Es werden noch reichlich Leichensäcke gebraucht, für beide Seiten.

    Ich wusste, dass meine Germanen mich nicht enttäuschen werden.

    • 10. März 2012 um 10:55 Uhr
    • cem.gülay
  54. 55.

    Enttäuschung über eine allzu täterfreundliche Justiz und damit einhergehende Forderungen nach Selbstjustiz gibts auch unter Einheimischen. Sie wird einfach nicht ganz so öffentlich geäußert. Interessant wäre vielmehr, wie sich die Politik verhält, sollte der Täter wegen Notwehr freigesprochen werden und es zu Protesten gegen das Urteil kommen. Werden dieselben Politiker, die sonst den Rechtsstaat gegen populistische Kopf-Ab-Forderungen verteidigen, das auch tun, wenn solche Forderungen plötzlich aus einer anderen Ecke kommen?

    • 10. März 2012 um 11:17 Uhr
    • Arjen van Zuider
  55. 56.

    @ Bellfrutta

    Wir sind nicht per du.

    • 10. März 2012 um 11:40 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  56. 57.

    @ 55

    sollte der Täter wegen Notwehr freigesprochen werden

    Bei der „Sachlage“ nahezu aussichtslos!

  57. 58.

    monkey:

    Ich kenne die „Sachlage“ (warum die Anführungsstriche?) nur, soweit sie in dem verlinkten Artikel beschrieben wurde und habe keine Ahnung, worauf Sie sich beziehen. Gerade Notwehrentscheidungen sind ziemlich unberechenbar – erstens, weil es sich um ein alles-oder-nichts handelt, zweitens, weil es im richterlichen Ermessen liegt, ob der Angeklagte vorher noch andere Optionen der Gegenwehr hätte ausschöpfen können und müssen und die meisten Richter nicht gerade viel persönliche Erfahrung im bewaffneten Zweikampf besitzen.

    • 10. März 2012 um 12:07 Uhr
    • Arjen van Zuider
  58. 59.

    @Hans Joachim Sauer

    „Wir sind nicht per du.“

    Och Schatzi! :( Bussi

    • 10. März 2012 um 12:10 Uhr
    • Bellfruta87
  59. 60.

    @ Arjen van Zuider

    “Sachlage” (warum die Anführungsstriche?)

    Hörensagen!

    Gerade Notwehrentscheidungen sind ziemlich unberechenbar

    Eben! Wenn man davon ausgeht, dass der „Migrantenbonus“ nur gefühlt ist, stellt sich die Sachlage für mich so da: Ca. 20 freundliche Menschen mit Mihigru wollen dem nun mutmaßlichen Täter, der angeblich wegen KV vorbestraft ist, seine Geldbörse, die er verloren hat, zurückbringen. Weil die Türglocke defekt war, warfen sie halt Kiesel gegen das Fenster. Der Mensch greift sich ein Küchenmesser, rennt zu den Freundlichen und sticht auf das Opfer ein, weil er genervt ist, die LAge verkennt oder was auch immer…
    So wird es der bestellte und vereidigte Arabisch-Dolmetscher, wenn er denn wegen Überlastung Zeit findet, dem Richter, der nun auch noch unter öffentlichem Druck steht, x-fach ohne Abweichung vortragen.

    Ach ja, Ironie off!

  60. 61.

    Ach stimmt, wir haben hier ja einen Fall „Deutsche gegen Migranten“, da steht das Urteil eh schon fest. Wie dumm von mir, überhaupt nachzufragen.

    • 10. März 2012 um 14:41 Uhr
    • Arjen van Zuider
  61. 62.

    da steht das Urteil eh schon fest.

    Wie jetzt? Nur weil ich Ihrer „Notwehrargumentation“ nicht folge und nicht an eine ideologiefreie Rechtsprechung glaube? Dafür gibt es gute, praktische Gründe z.Bsp.:

    http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-messerstich-notwehr-student-bekommt-neuen-prozess-465262.html

    ->

    http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-muenchen-nord/sven-nach-messerattacke-bewaehrung-wieder-frei-523248.html

    Was glauben Sie, wie erst ein Urteil zu einem Tötungsdelikt ausfällt, wenn schon 3000 „Trauende“ nach ihrem „Gott“ gebrüllt haben. Sicher extrem neutral und angemessen! In welcher Welt leben Sie eigentlich?

  62. 63.

    Danke für die Zensurierung… Aber es ist nun alles gesagt!

  63. 64.

    @HJS

    Meine Erfahrung der menschlichen Natur sagt mir das es nicht immer einen Prediger oder Verwandten geben wir der Mäßigung predigt.

    Wenn mich das zum Rassisten macht, dann bin ich halt einer.

    • 10. März 2012 um 16:13 Uhr
    • Mates
  64. 65.

    Eben an den Fall dachte ich, als ich schrieb, die Urteile in Notwehrfällen seien unberechenbar. Sie fallen mal so, mal so aus und sind jeweils für eine der beiden Seiten völlig unverständlich. Auch, weil es eben im richterlichen Ermessen liegt, einzuschätzen, ob die Notwehr in dieser Heftigkeit geboten war. Je nachdem, was der Richter für eine Vorstellung vom bewaffneten Zweikampf hat (persönliche Erfahrung dürfte eher selten sein) wird das Ermessen so oder so ausfallen. Im vorliegenden Fall geht ja sogar die Staatsanwaltschaft momentan noch von Notwehr aus.

    • 10. März 2012 um 16:36 Uhr
    • Arjen van Zuider
  65. 66.

    46 Bellfruta87:
    „Wieder mal ein klasse Beispiel. Da geht ein Mob von 20 muslimischen Jugendlich auf 2 Deutsche los, weil die sich während eines Fußballspiels nicht alles gefallen haben lassen. Dabei kommt in Notwehr einer dieser Angreifer ums Leben und nun gedenken 3000 Moslems unter Allahu Akbar Rufen ihrem “Märtyer”. Das ist Deutschland im Jahre 2012.“

    Welch eine abscheuliche Tat dieses Sven N., eines 34 Biodeutschen und demzufolge prinzipiell des Rassismus verdächtigen, an dem Angehörigen einer Ethnie, die nach regierungsamtlicher Definition als unschuldig und als Opfer deutscher Diskriminierung zu gelten hat. Normalerweise hätte es sich für ihn als jemand ohne Migrationshintergrund gehört, sich von den muslimischen Jugendlichen zusammenschlagen oder abstechen zu lassen, um dann einem Richter die Gelegenheit zu geben, ihn posthum zu mehr interkultureller Kompetenz zu ermahnen und die Täter zu mindestens 50 Stunden Sozialarbeit zu verurteilen. So hat er es in infamer Weise gewagt, aus diesem bewährten Muster der deutschen Justiz und Behörden auszubrechen. Den müßte man doch mindestens wegen Notwehrüberschreitung zu einigen Jahren Gefängnis drankriegen können, oder?

    „Dieses Ereignis passt leider perfekt zu dem Tazartikel über den Islamistenstreifen “Fethi 1453″ und seine jubelnden türkischen Unterstützer. Genauso wie die Tatsache dass viele Moscheen in Deutschland nach solche muslimischen Eroberern benannt werden.
    Europa geht einen gefährlichen Weg wenn sie solche Zustände zulässt, denn diese Leute wollen offensichtlich nicht zu uns dazugehören.“

    Solche Erkenntnisse drängen sich jedem normaldenkenden Menschen eigentlich mit Macht auf. Nur unseren Politikern und vor allem unseren Medien nicht, denen die dicken politisch-korrekten Bretter vorm Kopf eine klare Sicht auf die Realität versperren.

  66. 67.

    In der Türkei wird alle 36 Stunden eine Frau ermordet, entweder vom Ehemann oder von Familienmitgliedern. In der Türkei ist jede dritte Frau häuslicher Geewalt ausgesetzt.
    Quelle: Nein, nicht „PI“, sondern „Euronews“.
    Wie wäre es mal mit einem Artikel über dieses Thema?
    Ich finde nicht, dass die Türken zu Deutschland gehören.
    Sie sind Fremdkörper.
    Ich kenne auch niemanden, der etwas mit Türken zu tun haben will.
    Ich kenne aber im Gegenzug auch keine Trüken, die etwas mit Deutschen zu tun haben wollen.
    Deutschen und Türken werden NIEMALS zusammenkommen.

    • 10. März 2012 um 18:16 Uhr
    • Josef Haydn
  67. 68.

    Ich kenne einen Fall aus Hamburg, als ein deutscher Türsteher, der mir mich mal fragte, warum wir so brutal wären, später auf der Reeperbahn auf einen kurdischen 17 Jährigen schoss, der mit dem Messer rumfuchtelte.

    Olaf kam mit Notwehr durch.

    Wenn 20 Jugendliche auf zwei Männer losgehen, kann kein anderes Urteil als Notwehr rauskommen, gegeben falls, es wird kein Politikum.

    Auch der junge Jahid aus Berlin wurde von einem jugendlichen Russland-Deutschen erstochen, genauso wie viele Bio-Jugendliche.

    Ich bin heil froh, dass ich die beschissenen 80Ziger hinter mir habe, wo es gang und gebe war, auf die Fresse zu bekommen oder abgestochen zu werden.

    Die Jugendlichen in den Großstädten tun mir leid, da ist es in Ramallah sicherer

    • 10. März 2012 um 18:33 Uhr
    • cem.gülay
  68. 69.

    Josef Goebbels Haydn

    Sie haben nicht ganz recht. Im Establishment funktioniert es ganz gut. Da sind die paar Hundert Etablierten ganz toll miteinander und wundern sich warum man in der anderen Welt, nicht ganz lieb zueinander ist. Lieber verdrängen, will man doch nicht auf seinen Multikulti-Festen gestört werden

    • 10. März 2012 um 18:41 Uhr
    • cem.gülay
  69. 70.

    Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln./

    Überraschende Worte von jemandem, der sich eifrig bemüht Mazyek und Tariq RAmadan zu pushen.

    • 10. März 2012 um 18:52 Uhr
    • marriex
  70. 71.

    Marriex

    He he. Fiesling

    • 10. März 2012 um 18:53 Uhr
    • cem.gülay
  71. 72.

    Wenn ich als Deutscher in ein fernes Ausland auswandere, muss ich mich der Kultur und den gültigen Gesetzen des Auswandererland anpassen und mich danach richten, sowie integrieren. Begehe ich in einem anderem Land, eine Straftat, muss ich es als Deutscher hinnehmen, wenn ich entsprechend den Landesgesetzen bestraft werde. Solange Türken oder andere ethnische Volksgruppen, hierzu nicht in der Lage sind, deutsche Kultur, Religion, Sitten und Gebräuchen zu akzeptiere, solang wie es Ehrenmorde, Frauen, egal welcher Volksgruppe sie angehören, wie der letzte Dreck behandelt werden, deutsche Frauen als Freiwild für gewisse Machos angesehen werden, solang sich diese Menschen nicht den kulturellen Gegebenheiten und Gesetzen hierzulande nicht akzeptieren und sich nicht integrieren wollen, sollten in ihr Heimatland ausgewiesen werden. Ich schreibe hier keine Rechtsparolen, habe weder etwas gegen Türken oder sonst jemanden, ich habe aber etwas dagegen, wenn ich von ein paar jungen Türken, mitten im Einkaufszentrum und am hellichten Tag massiv auf Körper und Gesundheit bedroht werde, so geschehen vor 6 Jahren in einer mittelgroßen Stadt mit 90.000 Einwohnern.

    • 10. März 2012 um 18:53 Uhr
    • Harald Kaufmann
  72. 73.

    „…ich habe aber etwas dagegen, wenn ich von ein paar jungen Türken, mitten im Einkaufszentrum und am hellichten Tag massiv auf Körper und Gesundheit bedroht werde, so geschehen vor 6 Jahren in einer mittelgroßen Stadt mit 90.000 Einwohnern.“

    Wären es Deutsche gewesen, wäre Ihre Welt wohl wieder in Ordnung, wie? Aber nein, wahrscheinlich gäbe es bei Ihnen ohne Türken dann wohl keine Kriminalität.

    • 10. März 2012 um 19:03 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  73. 74.

    Fortsetzung: solange diese oder ähnliche Vorfälle wie im vorigen Kommentar von mir dargestellt, nichts geschieht um es zu ändern, sowie verhindern und nichts dagegen getan wird, solang gehören Türken nicht zu uns, dabei ist es mir auch egal, ob es reine Türken oder Deutschtürken, oder dem afrikanischen Stamm der Hottendotten angehörig sind.Der Islam gehört aus diesen Gründen nicht zu Deutschland. Ich akzeptiere den Islam als Religion solange auch mein Glaube akzeptiert wird. Ich akzeptiere den Islam nicht, wenn in Deutschland womöglich auch noch die Scharia oder der Shihad eingeführt wird. „Ehrenzapfenstreich-Präsident“ Wulff mit lebenslang garantierter Alimentierung durch den deutschen Steuerzahlers, hat mit Verlaub „Dünnpfiff“ geredet, als er in seiner Rede, der Islam gehöre zu Deutschland sprach. Mir ist auch bisher nicht bekannt geworden, dass dieser Expräsident, von islamischen Gruppen und Bürger alimentiert wird. Wie schon erwähnt, wünsche ich nicht in die besagte rechte Schublade hineingesteckt zu werden. Ich würde mir dieses energisch verbitten. Aber der Redaktion steht es frei, diesen Kommentar weg zu zensieren oder zu löschen.

    • 10. März 2012 um 19:13 Uhr
    • Harald Kaufmann
  74. 75.

    @ CG

    So bin ich halt.

    • 10. März 2012 um 19:14 Uhr
    • marriex
  75. 76.

    Marriex

    Was machen Sie in Dänemark

    Solche Bios wie Sie, braucht Deutschland.

    • 10. März 2012 um 19:17 Uhr
    • cem.gülay
  76. 77.

    Nein, wäre sie nicht, aber Deutsche waren es nun einmal nicht, es waren defintiv junge türkische Männer. Soll ich mich bei denen auch noch entschuldigen oder denen dankbar um den Hals fallen, wenn Sie das meinen? Ich habe auch nicht behauptet, dass es keine deutsche Kriminalität gibt, das ist Ihre Ansicht, vielleicht auch Ihr Problem, nicht meines.

    • 10. März 2012 um 19:17 Uhr
    • Harald Kaufmann
  77. 78.

    „Nein, wäre sie nicht“

    Na, darüber sollten Sie jetzt eine Weile meditieren.

    • 10. März 2012 um 19:21 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  78. 79.

    Zu: 78 Spirit of Canakkale: Nein, wäre Sie nicht und werde auch nicht Ihnen zuliebe meditieren, dass hätten Sie eher nötig, zumindest um einmal darüber nach zudenken, ob es Ihnen in aller Multikultifreundlichkeit gefallen würde, wenn Ihnen von solchen Menschen, eine Knarre vor die Nase gehalten wird und bedroht werden. Sie hätten sich gewiss, bei denen auch noch dankbar um den Hals gefallen. Tzzz, ist doch einfach nicht zu fassen, diese Logik.

    • 10. März 2012 um 19:30 Uhr
    • Harald Kaufmann
  79. 80.

    Eigentlich passen leider die Ereignisse in Berlin recht gut zu dem Thema „Die Türken passen zu uns“. Die Intention ist erstmal eine gute Diskussionsgrundlage, die jedoch angesichts der Bilder aus Berlin etwas konterkariert wird. Hier wird deutlich ein Signal der Exklusion, ein Symbol des „wir“ und „ihr“ an die Öffentlichkeit gebracht. Zwar wird eingeworfen, dass dies ein typisches Verhalten des Kulturkreises sei, ein Ausdruck der muslimischen Riten. Jedoch wird übersehen, dass diese „Riten“ eine Symbolwirkung auf den Betrachter haben, der eine andere Beerdigungs- und Erinnerungskultur verinnerlicht hat. Auch die Notwendigkeit, durch Quartiermanagement und Polizei vorbeugend, präventiv Aufklärung über das herrschende Rechtssystem geben zu müssen, um „Ruhe“ im Quartier herzustellen, verweist auf mangelnde Akzeptanz des anderen – eher eine Betonung der Exklusion von der Gesamtgesellschaft, die sich über religiöse – mal wieder – Elemente organisiert. Wenn Inklusions- oder Exklusionskriterein nicht alleine über Religionszugehörigkeit erfolgen sollen, dann stelle ich hier fest, dass genau dies hier wieder eingeklagt wird: Ein religiös definiertes „wir“.

    • 10. März 2012 um 19:31 Uhr
    • Volker
  80. 81.

    sie wären, sollte es heißen

    • 10. März 2012 um 19:32 Uhr
    • Harald Kaufmann
  81. 82.

    @ CG

    Was machen Sie in Dänemark

    Gestern habe ich mich im Lieblingsfilm von Ruprecht Polenz gelangweilt.

    • 10. März 2012 um 19:47 Uhr
    • marriex
  82. 83.

    Mal sehen ob die Mainstream Medien über diese islamische Toleranz berichten werden.

    „The activists told the newspaper that a group of armed men dressed in civilian clothing led the teenagers to secluded areas a few days ago, stoned them to death, and then disposed their bodies in garbage dumpsters across the capital, Baghdad.“

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/03/09/199614.html

    • 10. März 2012 um 19:54 Uhr
    • Bellfruta87
  83. 84.

    Migration /Islam

    Die typischen Solidaritätsreflexe:

    „‘Junge geh da nicht hin in die Hinterhofmoscheen’, das ist nichts Gutes, das hat nichts zu tun mit der Religion, bleib fern davon. Wir haben unsere fünf Gebote, wenn du beten willst, kannst du das überall tun. Was die da machen und erzählen ist verfassungsfeindlich.“

    Hinterhofmoscheen an sich haben nichts mit Religion zu tun, was machen die Leute dann dort? Verfassungsfeindlich! Was Fatihs Mama früher schon alles wusste…

    „Die massive Hinwendung zu Religion und zu Nationalismus, auf Türkisch sagt man „milliyetcilik“, ist der ablehnenden Haltung des Gastgeberlandes geschuldet. Die Türken und die Deutschen sind ja sehr nationalistische, oder besser gesagt patriotische, Staaten. Ich glaube, der Patriotismus und der Nationalismus der Türken in Deutschland, rührt vor allem von der ablehnenden Haltung der einheimischen Gesellschaft her.“

    Die Türken und Deutschen sind nationalistische Staaten. Der Nationalismus der Türken (auch in der Türkei?) ist aber die Schuld der Deutschen.

    „Wie kann man das ändern?

    Aufklärung, Bildung, Streitkultur etablieren, Meinungen zulassen, sich gegenseitig zuhören.“

    An wessen Adresse geht das wohl wenn im Grunde die Deutschen schuld sind? Natürlich an BEIDE Seiten, denn eigentlich:

    „Bei uns Türken gibt es ja sehr viel Gehorsam durch Angst und diese Angst wird gedeckelt durch Respekt[…] Das ist eine ganz andere Struktur. Sich ernst nehmen und sich austauschen, ohne ständig Verbote und Gebote vor Augen zu haben. Das ist, glaube ich, der erste Schritt.“

    „Bei uns Türken“ sagt eigentlich alles, als Kabarettist sagt er sowas:

    „Es irritiert vielleicht manche, wenn ich sage, wir Deutsche, aber es ist so. Wenn ich ins Ausland fahre und mich jemand fragt, woher kommst du? Dann sage ich: Aus Deutschland. Dann sagen die: Was? Und ich sage: Ja! So sehen die jetzt aus.“

    Natürlich nur für die Pointe („Wenn ich auf der Bühne stehe“), im richtigen Leben ist er Türke.

    „Der Islam ist ja zutiefst menschenliebend und friedvoll[…]Wenn man sich mal kritisch äußert, ist gleich Todesstrafe angesagt. Und das verhindert eine Entwicklung.“

    Kein Widerspruch?

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/02/406745/kabarettist-fatih-cevikkollu-tuerkischer-nationalismus-ist-durch-ablehnende-haltung-der-deutschen-entstanden/

    • 10. März 2012 um 20:05 Uhr
    • J. Weber
  84. 85.

    @ Spirit of Canakkale

    Menschenskind, Ihr Nick ist dekonspiriert worden !

    „Stehe ich nun hinter Atatürks Politik, … oder sollte ich ihn dafür kritisieren, dass er … meine Oma 1938 nach Canakkale zwangsdeportiert hat sowie das Leben Tausender Menschen auf dem Gewissen hat?“

    http://cigdemtoprak.de/2012/03/05/weshalb-ich-es-vorgezogen-habe-zu-schweigen/

    Mit dem Geist einer Deportationsstätte setzen Sie da aber einen bemerkenswerten Akzent in dieser liberal-toleranten Umgebung hier.

    • 10. März 2012 um 20:09 Uhr
    • Thomas Holm
  85. 86.

    @HJS

    Wenn Ihnen zu dieser bedrückenden Demonstration des „Wir“ und „Ihr“, und zwar definiert über die Religion, nichts anderes einfällt als „Rassistenbande“ zu bläken, ist Ihnen wohl nicht zu helfen.

    • 10. März 2012 um 20:47 Uhr
    • Faber
  86. 87.

    @Holm

    Wat is Jung? Hatten Sie Sehnsucht nach mir?

    • 10. März 2012 um 21:26 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  87. 88.

    @ SoC

    Extra für Sie: deutsch-marokkanisch-migrantischer Volltreffer auf pakistanische Stellung bei 10.50; bei 27.55 9/11 Präsentation vom selben Sprecher in schlechtem Englisch; na ja der ist sicher im Englischunterricht diskriminiert worden.

    Terrorismus gehört zu Deutschland – wer das leugnet, ist Rassist !

    http://www.youtube.com/watch?v=KKhPxTOPpXQ

    • 10. März 2012 um 22:25 Uhr
    • Thomas Holm
  88. 89.

    Şehidlerin arasında türk mücahid

    Wären sie gegen Assad ‚draufgegangen, könnten sie jetzt zu uns gehören; aber Pakistan … ist, glaube ich, offiziell noch Verbündeter, da ist das schon noch etwas schwieriger.

    @ SoC

    Kumpels von Ihnen dabei ?

    http://www.youtube.com/watch?v=TM2aE1KvcrM

    Den Turkvolk-Geschwistern im postimperialistischen BRICS-Land China geht es auch nicht so gut. ab 1.15

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=BYP1O0e2huI

    • 10. März 2012 um 23:22 Uhr
    • Thomas Holm
  89. 90.

    Deutsche Integration ist genau das, was man in Spanien oder in Italien oder in Holland oder in den USA oder in Südamerika sieht. lol

    • 11. März 2012 um 00:18 Uhr
    • manotas
  90. 91.

    „Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.“
    Ich muß sagen, Problem sehr gut erkannt. Das hat aber offensichtlich damit zu tun, daß die damit beruflich Befaßten auch nur wenn es um „rein deutsche“ Probleme geht, die Religionsbrille auf haben. Bürger, die keiner Konfession angehören, die aber immer mehr werden, werden in den Betrachtungen und Beurteilungen einfach ausgespart. Daß es auch Türken, Kurden, Araber gibt, die nicht gläubig sind, nicht in die Moschee gehen und nicht nach den verschiedensten Auslegungen des Koran leben, sind in deren Augen einfach nicht existent.

  91. 92.

    @ Peter I.

    Ich versuch mal zu antworten mit einem Zitat(sinngemäß)
    von Necla Kelek:
    „Die Erkenntnis daß Religion und Kultur eine Einheit bilden, wird absurderweises gerade von Muslimen geleugnet, die eine Trennung von Religion und Politik, Glaube und Alltag vehement ablehnen.“

    • 11. März 2012 um 09:36 Uhr
    • Bredow
  92. 93.

    hab’s Original gefunden:

    „Die Erkenntnis, dass Religion und Kultur ein „kulturelles System“ bilden und nicht getrennt zu betrachten sind, wird absurderweise gerade von Muslimen geleugnet, die gleichzeitig die Trennung von Glaube und Alltag, Religion und Politik ablehnen.“

    • 11. März 2012 um 09:39 Uhr
    • Bredow
  93. 94.

    @ Bredow, Peter I.

    „hab’s Original gefunden:“

    und zwar wohl hier:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/muslimische-zwangsheirat-freiheit-jenseits-der-gesetze-1664855.html

    Mein Versuch, die identitäre Gemengelage aufzulösen:

    „dass Religion und Kultur ein „kulturelles System“ bilden …“

    wird postuliert im Islam und von Muslimen insoweit als Glaubenswahrheit mitverkündet.

    Hinsichtlich der Faktizität aber steht dieser Anspruch allerdings unter dem allgemeinen Observanzvorbehalt: Wirklichkeit ist es nur, soweit wir es schaffen.

    Wo bei Christen und Juden der einzelne Gläubige sich mit der Beachtung der Gebote leidlich abplagt, da geraten die Muslime eher kollektiv- gemeindeweise in den Stress.

    Die (über weite Strecken auch eingeräumten) katastrophalen Züge im Kollektivverhalten haben so nie etwas mit dem Gebotekatalog zu tun, sondern stets nur mit widrigen äußeren Bedingungen, die deren Einhaltung erschweren.

    So kommt das paradoxe Dilemma zustande, dass man – je größer das kollektive Versagen ist – man desto mehr Privilegien, Sonderrechte, halal (= non-haram) Zonen, etc. einfordert, was natürlich maßlos nervt – es sei denn, bei Leuten, denen der ganze Westen mit seiner Freiheit ebenfalls suspekt ist, die sich zur Demokratie gezwungen fühlen, etc.

    Die bittere Wahrheit für die Herkunftsgegenden der levantestämmigen Migranten (und deren „Überidentifikation“ damit) ist:

    “We’re a feuding** people, not a warring* people,”

    hxxp://www.city-journal.org/2012/bc0309mt.html

    *kriegerisch wären sie gerne; „unverschwult“, etc.
    **heuchlerisch-meuchlerisch verzankt sind sie aber.

    • 11. März 2012 um 11:34 Uhr
    • Thomas Holm
  94. 95.

    Und wie das im konkreten Fall aussehen kann, kann man nachlesen im Tagesspiegel anläßlich der jünsgten Vorfälle in Neukölln:

    „„Jusef war ein Märtyrer“, ruft Imam Ferid Heider den Trauernden zu. Der junge Mann hätte in der Auseinandersetzung, die letztlich tödlich endete, versucht zu vermitteln. Keine Rache dürfe es geben, appelliert der Geistliche an die jungen Männer. Auch Jusefs Vater hatte sich während der Trauerfeier noch einmal an die Freunde und Bekannten seines toten Sohnes gewendet und zum Racheverzicht aufgerufen.“

    Einer wird zum Märtyrer und keiner sinnt auf Rache…man kann’s kaum glauben.

    • 11. März 2012 um 12:02 Uhr
    • Bredow
  95. 96.

    „Daß es auch Türken, Kurden, Araber gibt, die nicht gläubig sind, nicht in die Moschee gehen und nicht nach den verschiedensten Auslegungen des Koran leben, sind in deren Augen einfach nicht existent.“

    Aber auch die fühlen sich positiv angesprochen wenn Herr Wulff sagt: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Woran liegts?

    • 11. März 2012 um 13:02 Uhr
    • J. Weber
  96. 97.

    „Einer wird zum Märtyrer und keiner sinnt auf Rache…man kann’s kaum glauben.“

    Es sinnen ja gerade viele auf Rache, sonst müsste es nicht den vernünftigen Aufruf geben.

    • 11. März 2012 um 13:03 Uhr
    • J. Weber
  97. 98.

    Es bleibt dabei, unser System ist dafür angelegt Individuen die Integration zu ermöglchen, nicht aber traditionsverhafteten ethnoreligiösen Kollektiven, Sippen und Clans.
    Das ist aber hier die Situation: Von uns Einheimischen wird verlangt alle gefälligst individuell als Deutsche anzusehen, gleichzeitig aber als kollektiv-kulturell und sonstwie „ganz anders“ zu akzeptieren, dabei zusätzlich „Respekt“ vor dem Islam und vor ihrer Kultur zu zeigen, beispielsweise durch Verzicht auf Karikaturen die wir bei „unserer“ Religion und Kultur locker dulden würden.

    Man kommt gar nicht raus aus der Nummer, wenn nicht das islamische Gegenkollektiv aufgegeben wird.

    Viele sprechen ja gerne von den „zwei Welten“ in denen sie sich als Moslems in Deutschland „im Spagat“ bewegen müssen, weil beide Kulturen anscheinend in wesentlichen Punkten so wahnsinnig unterschiedlich sind. Ich glaube die eigenen Widersprüche werden da auf die Deutschen ausgelagert, die dürfen es dann falsch machen.

    • 11. März 2012 um 13:16 Uhr
    • J. Weber
  98. 99.

    @Weber

    „Aber auch die (ungläubige Türken) fühlen sich positiv angesprochen wenn Herr Wulff sagt: “Der Islam gehört zu Deutschland”. Woran liegts?“

    Sie werden es zwar nicht verstehen, aber Sie bekommen ein Beispiel, mit dem Sie es verstehen könnten, wenn Ihnen die Mittel gegeben wären.

    Wenn der Regent von Mallorca sagen würde, „auch die Deutschen gehören zu Malle“, dann würden sich auch nicht nur die saufenden prolls angesprochen fühlen. Es mag ja sein, dass in Malle viele die Deutschen nur als saufende Prolls wahrzunehmen vermögen, wie Sie anscheinend Türken nur als islamistische Terroristen wahrzunehmen vermögen, aber es gibt noch eine andere Welt neben der von kleingeistiger Persönlichkeit Suchenden.

    • 11. März 2012 um 13:24 Uhr
    • Erol Bulut
  99. 100.

    Mal sehen ob die Mainstream Medien über diese islamische Toleranz berichten werden.
    “The activists told the newspaper that a group of armed men dressed in civilian clothing led the teenagers to secluded areas a few days ago, stoned them to death, and then disposed their bodies in garbage dumpsters across the capital, Baghdad.”

    Anders als das Blog-Thema vermuten lassen könnte, fanden diese Tötungen nicht in der Türkei statt, sondern im Irak („Bagdad“), nachdem es nun vom „Westen“ befreit worden war/ist.
    Vielleicht gibt es ja tatsächlich Unterschiede zwischen diesem, jenem, einem dritten und einem vierten etc. Land.
    Möglicherweise.
    Das mag aber vielleicht auch völlig irrelevant sein.

  100. 101.

    PS zu Nr. 100 – Der Vollständigkeit (und intellektuellen Redlichkeit?) halber sollte ergänzt werden, dass die dort genannten Massakeraktivisten Bestandteil der irakischen Polizei-Truppen des Innenministerium sind:

    Iraqi activists sounded the bell over the killing of dozens of teenagers by religious police for having “emo” haircuts.

    Activists told the Cairo-based al-Akhbar daily that at least 90 Iraqi teenagers with “emo” appearances have been stoned to death by the Moral Police in the country in the past month. The violent crackdown against “emo” Iraqi teenagers came after the Iraqi interior ministry declared them as “devil worshippers.”

    “The ‘Emo phenomenon’ or devil worshiping is being probed by the Moral Police who have the approval to eliminate it as soon as possible since it’s detrimentally affecting the society and becoming a danger,” according to a statement by the interior ministry.

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/03/09/199614.html

  101. 102.

    @ Erol Bulut

    D.h. wir dürfen Vertrauen haben in die Fairness und das großmütige Rechtsempfinden unserer islamischen Mitbürger daß sich jemand bei einem Angriff einer mehrfachen bewaffneten Übermacht zur Not mit einem Messer verteidigen darf?

    • 11. März 2012 um 14:12 Uhr
    • Bredow
  102. 103.

    PPS – Es macht natürlich (welchen?) Sinne, wenn ein Forist unter Nr. 83*) dieses Threads einen Bericht über Massaker an Jugendlichen im Irak im Auftrag des irakischen Innenministerium unter einem Blog-Text zum Thema „Integration von türkeistämmigen Migranten“ postet.

    *) http://blog.zeit.de/joerglau/2012/03/09/die-turken-gehoren-zu-uns_5507/comment-page-11#comments

  103. 104.

    Meine Befürchtung scheint sich zu bestätigen, die Mainstream Medien in Deutschland berichten nicht über diesen Fall. http://www.youtube.com/watch?v=nWFyJUJqllw

    Die Zeit ist aber schon wieder eilig dabei über einen vermutlich durchgeknallten US-Soldat zu berichten der in Afghanistan Zivilisten getötet hat. hxxp://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/afghanistan-us-soldat-gewalt

    Der eine Fall wird nicht angesprochen, offensichtlich sind gesteinigte Jugendliche nicht so wichtig und diese Taten könnten vorallem ein falsches Bild von Islam vermitteln. Kultursensibel wie manche Blätter so sind, schweigt man dann lieber.
    Wenn aber die bösen Amerikaner oder auch Israelis irgendwas verbrochen haben, dann kann Die Zeit gar nicht schnell genug berichten. Einfach widerlich.

    • 11. März 2012 um 14:40 Uhr
    • Bellfruta87
  104. 105.

    @Bredow

    ich wundere mich nicht, wenn Islamophile dumme Gedanken aneinander reihen. Ob es hilft, wenn ich erkläre, dass der Bezug zu meiner Aussage fehlt und in Deutschland bei entsprechender Bedrohung ein Messer völlig legal zur Selbsverteidigung genutzt werden kann und dass das Rechtsempfinden, weder von verblödeten Islamophilen, oder islamischer Bürger, keine Rolle dabei spielt, glaube ich nicht.

    • 11. März 2012 um 15:20 Uhr
    • Erol Bulut
  105. 106.

    Laut der jüngsten Integrationsstudie fühlt sich die Hälfte der Türken selbst nicht als Deutsche.

    Mit ein bischen Realitätssinn kommt man dahinter, dass die Ursache in einem gar nicht mal so versteckten Rassismus gegenüber Deutschen besteht. Man will nicht so sein wie die „Ungläubigen“, die „Schweinefleischfresser“.

    Die andere Hälfte (ich habe persönlich übrigens einen anderen Eindruck, die Innenminister-Studie ist noch sehr freundlich was die Integrationsbereitschaft betrifft) integriert sich einfach ohne Popanz. So wie Ausländer aus 150 anderen Ländern, die keine Extrawürste vom Bundespräsidenten, von der Regierung und vom gesamten linken „Establishment“ brauchen.

    • 11. März 2012 um 15:42 Uhr
    • Jörg Mohammed Warm
  106. 107.

    Bredow

    Das Sie noch Necla Kelek zitieren, zeigt was für ein Kleingeist Sie sind. Da habe ich meine Energie umsonst verbraucht.

    Die meisten Ehrenmorde und Selbstmorde geschehen bei den Yeziden. Eine absolut unislamische Ethnie

    • 11. März 2012 um 15:52 Uhr
    • cem.gülay
  107. 108.

    @ Erol Bulut

    Doch, das hilft.

    • 11. März 2012 um 15:52 Uhr
    • Bredow
  108. 109.

    @ Cem

    Schlecht aufgestanden?!

    • 11. März 2012 um 15:53 Uhr
    • Bredow
  109. 110.

    @ Cem

    Erzählen Sie mir keinen Mist. Ich weiß wovon ich rede, mit oder ohne Necla Kelek.

    • 11. März 2012 um 15:56 Uhr
    • Bredow
  110. 111.

    Jörg Warmduscher

    Tun Sie doch nicht so, als wollten die Mehrheit der Bios, dass sich die Türken als Deutsche fühlen.

    Oder hätten Sie Bock auf 11 Özils in der Stammmannschaft des Adlers

    Sie sind und bleiben ein Clown

    • 11. März 2012 um 15:56 Uhr
    • cem.gülay
  111. 112.

    Bredow

    Nein, von Ihnen erwarte ich einfach mehr, als Kelek Zitate.

    • 11. März 2012 um 15:57 Uhr
    • cem.gülay
  112. 113.

    @ Frucht

    Es gibt natürlich unter deutschen Journalisten Leute, die lieber über Verbrechen von Amerikanern und Israelis berichten oder berichten lassen. Sie betreiben jedoch eine suggestive Form der Ideologiekritik, wenn Sie gleich alle Meldungen, die nicht Ihrer persönlichen Präferenzordnung entsprechen, dieser Einstellung zuordnen und deshalb aus der Zeit einen Verein aus lauter kleinen Todenhöfers machen.

    Insofern können Sie im gegebenen Fall gar nicht auf den Gedanken kommen, dass in deutschen Medien allgemein mehr über Geschehnisse in Afghanistan als im Irak berichtet wird, weil dort auch die Bundeswehr anwesend ist und es zum amerikanischen Amok-Soldaten auch (schon) Agenturmeldungen gibt. Was nicht weiter verwunderlich ist, wenn das US-Militär in Afghanistan den Vorfall offiziell bestätigt und man weiß, dass aktuelle Auslandsmeldungen meistens auf Agenturmaterial basieren.

    • 11. März 2012 um 16:07 Uhr
    • N. Neumann
  113. 114.

    Jörg Warmduscher

    Tun Sie doch nicht so, als wollten die Mehrheit der Bios, dass sich die Türken als Deutsche fühlen.

    @ Cem

    Ich denke schon, dass die Mehrheit der Bios will, dass sich die Türken in Deutschland / Deutschtürken (auch) als Deutsche fühlen.

    „Jörg Mohammed Warm“ will das aber nicht.

    Oder hätten Sie Bock auf 11 Özils in der Stammmannschaft des Adlers

    Sie sind und bleiben ein Clown.

    Zumal „Jörg Mohammed Warm“ aka „Black“ kein Deutscher, sondern Österreicher ist.

    • 11. März 2012 um 16:17 Uhr
    • N. Neumann
  114. 115.

    Frutta

    Ich habe mir das Foto des Jungen bei PI angesehen. Er hätte ein Model sein können. Zu hübsch für die hässlichen Barbaren die ihn gesteinigt haben. Der Minderwertigkeitskomplex einiger muslimischer Männer ist gravierend. Könnten doch, ihre zt verhüllten hübschen Frauen, Hormonstöße bekommen bei hübschen Männern, die es auch noch öffentlich zeigen und beim Sex an diese denken, wie sie es mit einem Ochsen treiben müssen, mit dem sie Zwangsverheiratet worden sind.

    • 11. März 2012 um 16:21 Uhr
    • cem.gülay
  115. 116.

    Jörg Warmduscher

    „Ihr“ in Österreich habt ja auch Probleme mit Türken/ Muslimen

    Wieso gab es bisher kein NSU, Solingen oder Mölln bei „Euch“.

    Können Sie mir das Beantworten?

    Bitte

    • 11. März 2012 um 16:25 Uhr
    • cem.gülay
  116. 117.

    @ Bellfruta87 – 104

    Hier wird berichtet:

    „Dass es im Rahmen der Verfolgung auch zu Vergewaltigungen gekommen sein soll, zeugt möglicherweise von einem nicht ganz widerspruchsfreien Verhältnis der Täter zur Homosexualität. …

    gepflegte Haare können ausreichen, um als „Jarawi“ (wörtlich: „Hündchen“) denunziert zu werden“

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/151583

    @ Publicola 100 ff

    Natürlich sollte man möglichst nicht die Länder durcheinanderwerfen.

    Nur kann mit Blick auf die Intoleranzpräferenzen von Teilen der Herkunftsgesellschaften und von Teilen der (namentlich jungen) Migranten doch gelegentlich der Eindruck entstehen, die Aufnahmegesellschaften könnten sich versehentlich überwiegend mit den verfolgungsgeneigten Segmenten der Herkunftsgesellschaft bereichert haben.

    Soweit es sich um Asylfälle handelt (Libanon, Irak, Kurden …) kann das ja wohl nicht der Sinn der Sache gewesen sein.

    Bekundungen von türkischstämmiger Seite, dass dort die Verhältnisse weniger schlimm stünden, sollten wir angesichts des Threadthemas, auf dass Sie vollkommen zurecht aufmerksam machen, mit wohlwollender Offenheit entgegensehen.

    • 11. März 2012 um 16:28 Uhr
    • Thomas Holm
  117. 118.

    @Cem Gülay

    Tun Sie doch nicht so, als wollten die Mehrheit der Bios, dass sich die Türken als Deutsche fühlen.

    Oder hätten Sie Bock auf 11 Özils in der Stammmannschaft des Adlers

    Irrtum! Klose, Podolski, Boateng, Asamoah, Aogo,Cacao, Gomez usw. Das sind teilweise Spieler, die noch „fremder“ aussehen als Türken. Und keinen stört’s.

    Was die Mehrheit der Bios nicht will:

    1. Türken mit deutschem Pass, die ihr „Türkentum“ penetrant vor sich her tragen.
    2. Ein politisches Establishment, das der „Mehrheit“ irgendwas vorgaukelt, was nicht funktioniert. Ein Kulminationspunkt dieser Art ist der Satz: „Der Islam gehört zu Deutschland“.

    Es gehört schon eine ziemliche Perfidie dazu, den Deutschen (oder Mitteleuropäern) zu unterstellen, sie würden ausgerechnet Türken oder Moslems „nicht wollen“. Zufällig klappt die Integration anderer Gruppen hervorragend. Und ganz zufällig gibt’s kein Land der Erde, das bis heute die Türken mehrheitlich gut integriert hat.

    Lau liefert hier schon wieder eine der Urlügen ab.

    • 11. März 2012 um 16:29 Uhr
    • Jörg Mohammed Warm
  118. 119.

    “Ihr” in Österreich habt ja auch Probleme mit Türken/ Muslimen

    Wieso gab es bisher kein NSU, Solingen oder Mölln bei “Euch”.

    Es gibt laufend Auseinandersetzungen, bei denen mehrheitlich Österreicher die „Opfer“ sind. Wie natürlich auch in Deutschland. In Österreich gab es einen gewissen Franz Fuchs, der in den 90ern Briefbomben verschickte, und mit einer Rohrbombe 4 Roma umbrachte. Das ganze mit 10 multipliziert, um mit Deutschland zu vergleichen, ist das schon eine Menge.

    Aber wie gesagt. Verhältnismäßig sind wie überall vor allem die Einheimischen die Opfer des Multi-Kulti-Krieges.

    • 11. März 2012 um 16:32 Uhr
    • Jörg Mohammed Warm
  119. 120.

    Es ist bizarr, aber wahr, dass ein anti-westliche-Werte-Positionsbogen vom Staatenblock der OIC bis zu identitätsphänomenologisch „überidentifizierenden“ Migrantenjugendlichen reicht.

    OIC verwahrt sich vor Schutzrechten für sexuelle Minderheiten

    http://www.kuna.net.kw/ArticleDetails.aspx?id=2222153&language=en

    Wer angesichts solcher Koalitionsverhältnisse unkritisch gleichsam jedermann zu Deutschland gehören lassen möchte, der soll gleich verkünden, dass Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit zu Deutschland gehöre, was im übrigen gar nicht mal falsch wäre, sondern lediglich nicht wünschenswert-zielführend.

    • 11. März 2012 um 17:12 Uhr
    • Thomas Holm
  120. 121.

    – Zur Berichterstattung deutscher Medien –

    Die ZEIT ist aber schon wieder eilig dabei über einen vermutlich durchgeknallten US-Soldat zu berichten der in Afghanistan Zivilisten getötet hat … Der eine Fall wird nicht angesprochen, offensichtlich sind gesteinigte Jugendliche nicht so wichtig und diese Taten könnten vorallem ein falsches Bild von Islam vermitteln. Kultursensibel wie manche Blätter so sind, schweigt man dann lieber.

    Die Tötungs-Taten eines Angehörigen der OEF- und/oder ISAF-Streitkräfte in Afghanistan haben i.d.R. unmittelbare Folgen für die Sicherheitslage dort stationierter deutscher Bundeswehrangehörigen qua Teil der ISAF,

    währendhingegen die Tötungen irakischer Jugendlicher durch das irakische Innenministerium keineswegs die sicherheitslagebedingten Interessen des deutschen Staates bzw. deutscher Staatsbürger in irgendeiner vorstellbaren Weise tangiert.

    It’s as simple as that.

  121. 122.

    Jörg Warm

    Wulf und sein berühmter Satz

    Nach all den Vergünstigungen und Geschenken die er angenommen hat , weiß doch jeder klar denkende, dass Wulf für den Satz auch Kohle bekommen hat.

    Das Geld liegt auf den Caymans

    • 11. März 2012 um 17:19 Uhr
    • cem.gülay
  122. 123.

    Jörg Warm

    Die Türken sind mehrheitlich gut integriert in den USA, Canada, Australien, Schweiz, Holland, Frankreich, England

    • 11. März 2012 um 17:29 Uhr
    • cem.gülay
  123. 124.

    Nach all den Vergünstigungen und Geschenken die er angenommen hat , weiß doch jeder klar denkende, dass Wulf für den Satz auch Kohle bekommen hat.

    Wie Informationen aus zuverlässigen, jedoch aus bekannten Gründen bislang allerdings anonynm zu haltenden Quellen besagen,
    war es der Prophet Mohammed persönlich, ‚himself‘, der dem deutschen Ex-Bundespräsidenten einen Norderney-Urlaub bezahlt hat, damit dieser dort die Qibla, d.h. die vom Koran vorgeschriebene Gebetsrichtung zur Kaaba in Mekka, hoheitlich zertifiziere.

    Hier der photographische Nachweis:
    der in seiner für ihn typgischen Gebetshaltung versunkene Wulff erläutert nach dem Genuss von geheiligtem Norderney-Quell der frommen Journalistin dort am Norderney-Strand die mit dem gut sichtbaren rotfarbigen Gebets-Warnzeichen markierte Norderney-Qibla

    http://www.sueddeutsche.de/politik/teurer-trip-nach-norderney-wulff-macht-auf-urlaub-1.1121231

  124. 125.

    typischen

  125. 126.

    Korrektur: Link – Wulff / Norderney / Qibla –

    http://d3.stern.de/bilder/stern_5/politik/2011/KW28/1707_wulff_420_fitwidth_420.jpg

  126. 127.

    @ Publicola

    „währendhingegen die Tötungen irakischer Jugendlicher durch das irakische Innenministerium keineswegs die sicherheitslagebedingten Interessen des deutschen Staates bzw. deutscher Staatsbürger in irgendeiner vorstellbaren Weise tangiert.“

    Sie haben absolut recht, was eine Berichterstattung unter Gesichtspunkten der Friedenssicherung, möglicher Bw-Einsätze, etc. anbelangt.

    Gleichwohl könnten Einzelheiten, wie sie außerhalb der sicherheitspolitischen Debatte durchaus berichtet werden, gleichwohl von belang sein: etwa zur Fortschreibung von Deliktprofilmerkmalen, z.B. bei schwer aufklärbaren Tötungsdelikten:

    „von Hochhäusern gestürzt und mit Betonbrocken gesteinigt … Folterverhören (…) bei denen Beschuldigte wie bei Hexenprozessen die Namen anderer Homosexueller nennen sollen … den Opfern teilweise die Genitalien abschnitten und ihren Anus verleimte … “

    In jeder Folklore schweigen die Lämmer ein wenig anders.

    Solche Warnungen z.B. sind in hiesigen Predigten enorm polulär:

    „Human Rights Watch zufolge sind für die Verfolgung auch Prediger verantwortlich, die in Moscheen vor einer „Verweiblichung“ irakischer Männer warnen.“

    Der Rede von einem:

    „nicht ganz widerspruchsfreien Verhältnis der Täter zur Homosexualität“

    wirkt dagegen schon wie ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Zunft der mulitikulturell möglicherweise noch nicht umfassend sensibilisierten Strafverteidiger. Enorm, was unsere vielfältige Presselandschaft hervorzubringen vermag. Man muss nur mal auch ausserhalb der sicherheitspolitischen Berichterstattung nachschauen.

    hxxp://www.heise.de/tp/blogs/8/151583

    Ich finde es jedenfalls begrüßenswert, dass sich die skeptische Einschätzung von Bellfruta87 zur Berichterstattungsneigung unserer Medien (noch ?) nicht vollumfänglich bewahrheitet hat.

    Wulff und kein Ende; wenn man den heimlich gegen Assad austauschen könnte, dann wären wohl in beiden Ländern enorme Zugewinne an politscher Bildung erzielbar.

    @ cem.gülay

    In GB sind sogar die Perschmerga hervorragend integriert und standen mit den Sikhs an vorderster Front zur Verteidigung von privatem Eigentum und dem Landfrieden Ihrer Majestät.

    Hier die neuesten Insidermeldungen von der PKK/PJAK aus London:

    Kurds Expect A Solution in 2012 – London Kurdish Spokesman

    http://www.youtube.com/watch?v=DC27r003ACs

    In Paris dagegen könnte der Anti-Sarkozy-Aufmarsch von Integrationsvereinen aus Wanne-Eickel, etc. möglicherweise eine gewisse Skepsis erwirkt haben. Muss man wohl mal abwarten.

    • 11. März 2012 um 18:00 Uhr
    • Thomas Holm
  127. 128.

    @cg

    #122 Wer hat Ihrer Meinung nach Wulff die Kohle denn bezahlt? Oder gibt es gar Belege?

    #123 Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in keinem der aufgezählten Länder eine kritische Masse an türkischstämmigen Einwohnern. Anektodisch zumindest (ehemaliger australischer Kollege), sind die Türken in Australien aber auch nicht als Beispiele gelungener Integration bekannt. Es gab da wohl immer wieder pro/contra PKK Aufruhr und der durchschnittliche Einwohner eines Einwanderungslandes fragt sich da offensichtlich warum Seine Landsleute für ausländische Parteien demonstrieren. Andrerseits spielen in Australien und Neuseeland wohl die Afghanen die Rolle die bei uns die Türken haben.

    • 11. März 2012 um 18:37 Uhr
    • Mates
  128. 129.

    @ M

    Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in keinem der aufgezählten Länder eine kritische Masse an türkischstämmigen Einwohnern.

    Fürchtet der Ingenieur die Kettenreaktion? Scherz besieite. In den Niederlanden ist der Anteil nicht viel niedriger, allerdings gibt es die Marokkaner als „Hauptproblemgruppe“.

    • 11. März 2012 um 18:43 Uhr
    • marriex
  129. 130.

    Die britische Presse z.B. berichtete umgehend über die Tötungen der irakischen Jugendlichen durch Sicherheitskräfte des Innenministerium.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2112960/90-students-Iraq-stoned-death-having-Emo-hair-tight-clothes.html

    Die Gründe sind m.E.

    a – Englisch ist als Globalsprache auch in der Informations-Globalisierung direkt und indirekt, aktiv und passiv involviert. Die Sprache Deutsch ist da als Informationsmedium und im zeitlichen Tempo der Adhoc-Berichterstattung zumindest zweitrangig.

    b – die Zeitgeschichte des Irak ist eng verbunden mit der britischen Geschichte, z.B.:
    Während des Ersten Weltkrieges marschierten britische Truppen und arabische Aufständische gemeinsam in diesen Teil des Osmanischen Reiches ein und besetzten 1917 Bagdad.
    1920 löste Großbritannien aus dem ehemaligen osmanischen Reich die Vilayets Bagdad, Mossul und Basra heraus und verschmolz sie zum heutigen Irak.
    Der Völkerbund übertrug Großbritannien das Mandat über den Irak. So wurde das Britische Mandat Mesopotamien eingerichtet.

  130. 131.

    OT

    Wahrnehmungen:

    „Japan und die Welt gedenken der Tsunami- und Atomtod-Opfer

    Während in Japan die Opfer des Tsunamis im Vordergrund des Gedenkens standen, wurde in Deutschland und anderen Ländern vor allem an die Atomkatastrophe erinnert, bei der unmittelbar zunächst kein Mensch ums Leben gekommen war.“

    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article13915397/Japan-und-die-Welt-gedenken-der-Tsunami-und-Atomtod-Opfer.html

    20.000 Tsunamiopfer, 0 „Atomtod“-Opfer. Ok, ich gebs zu, die Deutschen sind bescheuert.

    • 11. März 2012 um 18:54 Uhr
    • J. Weber
  131. 132.

    @ Cem

    Überschlägig betrachtet kann ich nicht erkennen daß Kelek den Türken/Arabern mehr abverlangt als Sie selbst das tun und kann daher auch Ihren kleinkarierten Zorn ihr gegenüber nicht so ganz nachvollziehen.

    • 11. März 2012 um 19:13 Uhr
    • Bredow
  132. 133.

    @ Publicola

    „die Zeitgeschichte des Irak ist eng verbunden mit der britischen Geschichte“ …

    … in Rivalität mit konkurrierenden Bestrebungen der deutschen Zeitgeschichte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Raschid_Ali_al-Gailani

    „Gailani bittet das nationalsozialistische Berlin um Unterstützung, die dann auch durch den Einsatz einer Fliegerstaffel erfolgt … Am 30. April 1941 lässt er den britischen Stützpunkt Habbanija einkesseln. Deutsche Flugzeuge fliegen Angriffe auf den britischen Stützpunkt. …

    flieht el-Gailani nach Teheran, von dort aus .. über die Türkei nach Italien, wo er den Rest des Zweiten Weltkrieges im Exil verbringt, sich bemüht das KZ Sachsenhausen zu besuchen und auch ein Treffen mit Hitler arrangiert. Auch ist er an prodeutscher und antisemitischer Propaganda beteiligt, wie sein berühmterer und eifrigerer Nebenbuhler Mohammed Amin al-Husseini.“ Ferner zu nennen wäre die:

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Bagdadbahn

    „eine 1.600 Kilometer lange, in den Jahren 1903 bis 1940 im Osmanischen Reich und dessen Nachfolgestaaten errichtete Eisenbahnstrecke von Konya (heute in der Türkei) nach Bagdad“

    Ohne die deutsche Irakzeitgeschichte hätte es diese britische Irakzeitgeschichte nicht gegeben.

    • 11. März 2012 um 19:33 Uhr
    • Thomas Holm
  133. 134.

    Bredow

    Sie verstehen mich nicht. Ich hege kein Zorn gegen Frau Kelek. Frau Kelek hat nicht die ganze Geschichte in der Fremden Braut erzählt.

    Sie hat als Kind viel durchgemacht. Sie ist der klassische Fall der Sigmund Freudischen Theorie.

    Frau Kelek braucht dauerhaften psychologischen Beistand, um ihre schlimmen Erfahrungen mit ihrem Vater zu bearbeiten.

    Es ist wirklich kriminell, dass das medien-politische Establishment eine schwer traumatisierte Frau mit diesem Thema belastet hat

    So kann sie es nie verarbeiten. Oder würden Sie Natascha K zur Aufklärerin von Vater Tochter Beziehungen machen

    Meine Mutter hat schlimm gelitten, auch nach der Trennung von meinem Vater.

    Jahre brauchte ich, dass sie ihn langsam vergessen kann und ihre Depressionen zurück gingen.

    Frau Kelek würde mir leid tun. Tat sie auch, aber sie ist gefährlich

    • 11. März 2012 um 19:44 Uhr
    • cem.gülay
  134. 135.

    Mates

    Würden Sie mich nach Belegen fragen, wenn die Dönermorde nicht aufgeklärt worden wären, und ich behaupten würde, dass es Rassisten sind, die gemordet haben.

    • 11. März 2012 um 20:05 Uhr
    • cem.gülay
  135. 136.

    @TH:

    In GB sind sogar die Perschmerga hervorragend integriert und standen mit den Sikhs an vorderster Front zur Verteidigung von privatem Eigentum und dem Landfrieden Ihrer Majestät.

    …gegen Jugendliche vorwiegend afro-karibischer Herkunft (unfein ausgedrückt also: Neger). Nichts eint so sehr, wie ein gemeinsamer Feind oder ein „Untermensch“, auf den man gemeinsam hinunterblicken kann. Angesichts der Geschichte sowohl Deutschlands wie auch der islamischen Welt im 20. Jahrhundert könnte man da auf gewisse Gedanken kommen, auf wessen Kosten die Integration des Islam gehen könnte.

    @CG: Die Vertreter abweichender Meinungen für geisteskrank zu erklären, ist unterste Schublade.

    • 11. März 2012 um 20:13 Uhr
    • Arjen van Zuider
  136. 137.

    AVZ

    Beide Kommentare

    ??????????

    • 11. März 2012 um 20:19 Uhr
    • cem.gülay
  137. 138.

    @ cem.gülay

    Frau Kelek braucht dauerhaften psychologischen Beistand, um ihre schlimmen Erfahrungen mit ihrem Vater zu bearbeiten.

    Blödmann!

  138. 139.

    >Daran anschließend ließe sich fragen, ob Wulff besser hätte sagen sollen: “Auch die Deutschtürken gehören mittlerweile zu uns .”

    „Ihr“ toller Bundespräsident ist Geschichte, Herr Lau.

    • 11. März 2012 um 20:42 Uhr
    • pbuh
  139. 140.

    @ AvZ

    „könnte man da auf gewisse Gedanken kommen, auf wessen Kosten die Integration des Islam gehen könnte.“

    Interessanter Gedanke; in GB ist ja wohl pi mal Daumen der Anteil Gewerbetreibender und Selbständiger unter den muslimischen Migranten höher, als auf dem Kontinent. Von daher also möglicherweise ein stärker ausgeprägteres „mittelständisches“ Selbstempfinden auch schon von den Familien her. Da hat man natürlich sozial immer noch etwas „unter sich“, was sich dann klischeemäßig auf die Afro-Kariben kaprizieren mag.

    Ganz interessant zum querlesen:

    http://en.wikipedia.org/wiki/British_Pakistanis

    Keine Scheu, Adelstitel anzunehmen: Sayeeda Warsi, Baroness Warsi

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Sayeeda_Warsi

    Ein wahres Wort zum Thema von (von mir) unerwarteter Seite:

    „Aber besonders gefragt wird sein diplomatisches Geschick im Umgang mit muslimischer Diversität “

    Und zwar beim muslimischen Religionsunterricht in Niedersachsen.

    hxxp://www.zeit.de/2012/11/C-Interview-Ucar/komplettansicht?commentstart=137#comments

    • 11. März 2012 um 21:32 Uhr
    • Thomas Holm
  140. 141.

    Im eifernden Einsatz für den edlen Bildungsgedanken:

    „Commission approves bill on new education system amidst fistfight …

    deputies from the AK Party filled all of the seats in the meeting room and left no seats for opposition deputies. … CHP deputies were angered after they could find no seats and the deputies started to brawl.“

    hxxp://www.todayszaman.com/news-273954-.html

    http://www.youtube.com/watch?v=r-pVLNbRlHo action ab 1.07

    • 11. März 2012 um 21:53 Uhr
    • Thomas Holm
  141. 142.

    @ Cem

    Mag ja alles sein und ich kenne einzelne Artikel von ihr und nicht die ganze Biografie. Wir kommen alle zu unseren Haltungen durch unser Erleben…so what!? Ansonsten wird den Leuten vorgeworfen, ein Zerrbild der Realität von der BILD übernommen zu haben.
    Außerdem sind Sie doch sonst nicht so’n Erbsenzähler.
    Der Artikel in dem sie den Migrationsforscher Klaus J. Bade zum Generalsekretär des Politbüros der deutschen Integrationspolitik ernennt, ist z.B jedenfalls richtig klasse ( „Bade gibt den Anti-Sarrazin“) .

    • 11. März 2012 um 22:12 Uhr
    • Bredow
  142. 143.

    Bredow

    Meinen Sie, dass ich mich mit Herrn Professor Bade verstehen würde. Eher nicht. Meinen Sie, die Anti-Sarrazin Leute haben mehr Ahnung als Sarrazin selbst.

    Wenn ja, wo waren sie vorher. Was haben sie vorher gemacht, diese Zustände zu zulassen, mit all ihren Titeln. Wieso sagen sie nicht die Wahrheit.

    Ich fühle mich ganz gut in der Rolle des Provokanten.

    Mich muss keiner mögen. Nur die Wahrheit zählt. In 20 Jahren können sie sich nicht rausreden vom Guti, Onkel Tom Türken, Konservativen.

    Ich brauch niemanden, außer meiner Familie und 1, 2 Freunde.

    Sie brauchen gar nicht mehr bei mir ankommen, nach all den Beleidigungen und nicht Anerkennung meiner Leistungen in Sachen Integration.

    Sehen Sie es als Gejammere, mir egal

    • 11. März 2012 um 23:27 Uhr
    • cem.gülay
  143. 144.

    Wie kann sich jemand der keinen deutschen Pass hat, diesen vielleicht auch nicht bekommen kann, weil er z.B. arbeitslos ist oder war, als Deutscher fühlen. Sie vergessen, dass rein rechtlich viele der hier lebenden Türken keine Deutsche sind und die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft nicht einfach ist.

    • 12. März 2012 um 00:24 Uhr
    • xvulkanx
  144. 145.

    völlig OT – Harry Belafonte 85 (1.März 1927 – Geburtstag)
    http://www.youclubvideo.com/video/160791/harry-belafonte-banana-boat

  145. 146.

    Karzai veröffentlicht „Skandal“-Erklärung. http://www.bild.de/politik/ausland/hamid-karzai/erlaubt-gewalt-gegen-frauen-23097184.bild.html Männer dürfen im Islam Frauen schlagen und sind ihnen untergeordnet. Na wer hätte das gedacht:

    „…Die Frauen haben (in der Behandlung von seiten der Männer) dasselbe zu beanspruchen, wozu sie (ihrerseits den Männern gegenüber) verpflichtet sind, (wobei) in rechtlicher Weise (zu verfahren ist). Und die Männer stehen (bei alledem) eine Stufe über ihnen.“ 2:228

    „Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß. “ 4:34

    „Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt..“ 2:223

    „Und bleibt in euren Häusern und prunkt nicht wie in den Zeiten der Unwissenheit, und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und gehorchet Allah und Seinem Gesandten. Allah wünscht nur Unreinheit von euch zu nehmen, ihr Angehörigen des Hauses, und euch rein und lauter zu machen. “ 33:33

    Na dann ist ja alles klar. Besonders bezeichned ist es, das die gleichen Leute die sich nun empört über diese Zustände zeigen, in Deutschland gar nicht schnell genug Islamunterrischt einführen können und jeden neue Moschee wird auch gefeiert.

    • 12. März 2012 um 07:27 Uhr
    • Bellfruta87
  146. 147.

    @ CG

    „Die Türken sind mehrheitlich gut integriert in den USA, Canada, Australien, Schweiz, Holland, Frankreich, England“

    und Baden-Württemberg. Meine türkdeutsche Mitarbeiterin hält allerdings niemand für eine „Türkin“.

    • 12. März 2012 um 08:47 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  147. 148.

    >Na wer hätte das gedacht

    Karzai hilft den Lernbehinderten auf die Sprünge, positiv!

    Frau Merkel ist übrigens schnell hingejettet um Karzai auf die Finger zu klopfen.

    • 12. März 2012 um 10:13 Uhr
    • pbuh
  148. 149.

    Apropos Lernbehinderung:

    http://www.zeit.de/2012/11/BHL-Interview

    • 12. März 2012 um 10:16 Uhr
    • pbuh
  149. 150.

    Daran anschließend ließe sich fragen, ob Wulff besser hätte sagen sollen: “Auch die Deutschtürken gehören mittlerweile zu uns .” Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.

    In der Tat, Herr Lau.
    Sie zeigen mit diesen Sätzen sehr deutlich, wie Sie es selbst mit der Inklusion und Exklusion halten.
    Sie grenzen uns aus, indem Sie uns zu „anderen“ machen.

    • 12. März 2012 um 10:36 Uhr
    • Deuke
  150. 151.

    Deutscher Integrationsverweigerer droht mit Nazi-scale Pogrom:

    Aber geehrter Bruder, sicherlich kommst du an Streichhölzer oder du schaffst es Züge zu entgleisen. Und wenn du es nicht schaffst, sie zu töten, dann schade ihrer Wirtschaft, zerstöre ihre Gebäude, vor allem die staatlichen, und die Gebäude in denen sie den Genuss des irdischen Lebens genießen. Beispielsweise die Diskotheken, die Einkaufszentren und die Restaurants. Mach ihre Spaßgesellschaft zunichte! Erinnere sie an die Reichskristallnacht! Sorg für Schlagzeilen und lass sie in Trauer und Angst leben!”

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13915412/Bonner-Islamist-ruft-zu-Anschlaegen-in-Deutschland-auf.html

    • 12. März 2012 um 10:38 Uhr
    • Serious Black
  151. 152.

    @marriex

    Ich gehe davon aus das zur Bildung einer Parallelgesellschaft eine bestimmte Anzahl von Personen in einer bestimmten geographischen Dichte notwendig ist.
    Eine Einzelperson kann sich absondern und ist deshalb noch lange keine Parallelgesellschaft.

    Das in den Niederlanden diese Schwelle von nordafrikanischstämmigen Migranten vermutlich schon überschritten ist wusste ich, das dort die gleiche Anzahl von Türkischstämmigen lebt und sich durch Problemlosigkeit auszeichnet war mir neu.

    Was die Kettenreaktion angeht ist das eher ein falsches Bild. Was ich fürchte sind gesellschaftliche Sollbruchstellen die durch Wertevorstellungen erzeugt werden die sich nicht in ein stabiles Gleichgewicht bringen lassen.
    (Falls Sie mit dem Modell eines stabilen und instabilen Gleichgewichts nichts anfangen können, kann ich das gern weiter ausführen).

    • 12. März 2012 um 10:56 Uhr
    • Mates
  152. 153.

    @cg

    Ja, ich hätte gerne Belege.

    • 12. März 2012 um 11:01 Uhr
    • Mates
  153. 154.

    Katajun Amirpur und Navid Kermani :
    Die fanatischen Mohammedaner und Antiiraner
    http://www.box.com/s/5p47gk5xonfdhc7cirut

    • 12. März 2012 um 13:15 Uhr
    • .
  154. 155.

    TC: Wie kommt es eigentlich, dass auch die Medien vor der bestürzenden Nachricht keine Sensibilität für den Zusammenhang zwischen den Morden aufbrachten? Warum wurden die Thesen der Behörden einfach nachgebetet? Gab es nicht einmal die Arbeitshypothese Rechtsextremismus? Warum sind so wenige Journalisten auf Rechtsextremismus spezialisiert?

    Also auf dem Nachbarblog „Störungsmelder“ findet man schon den einen oder anderen, der auf Antifa und Nazis spezialisiert ist. Vielleicht meint Chervel aber, es gäbe im Hinblick auf die Nazis keine Figuren, die mit Stefan Aust oder Gerd Koenen vergleichbar seien, die sozusagen aus dem Intimbereich des Terrors berichten könnten. Was daran liegen könnte, das Aust und Koenen zu einer bestimmten Zeit zwar nicht mit dem Terrorismus, aber mit der politischen Richtung des RAF-Terrors sympathisierten und ihre Intimkenntnisse ihrer persönlichen Verflechtung mit der linksradikalen Szene verdanken.

    Mann könnte durchaus die Hypothese aufstellen, dass jemand der so tief in die Neonaziszene verstrickt ist, wie es Aust oder Koenen in das RAF-Umfeld waren, in Deutschland keine Chance hat Journalist zu werden. Vieles spricht auch für die Einschätzung, dass der gesellschaftliche Rückhalt der Naziszene weitaus geringer ist, als derjeneige der RAF und anderer linksradikaler Sekten in den 70er Jahren. Mit der Folge, dass es kaum jemanden gibt, der sich wirklich umfassend auskennt.

    Was schließlich die frühere Vernachlässung der Neonazi-Hypothese angeht: Die Behörden haben diese Hypothese durchaus aufgestellt, konnten sie aber nicht erhärten. Die Vorstellung, dass die Medien in so einem Fall irgendwie schlauer als die Polizei sein könnten, gar müssten, ist bei Licht besehen ziemlich bizarr. Warum denn? Nur weil sich Journalisten gerne für was besonderes halten?

    • 12. März 2012 um 17:41 Uhr
    • Saki
  155. 156.

    @ Cem

    Das Thema Kelek müssen wir jetzt nicht wer weiß wie breitwalzen, nur zwei Sachen noch:
    Ich hatte auf den Artikel Kelek’s nur deshalb hingewiesen weil dieser zeigt wie sprachlich virtuos sie jemanden demontieren kann. Und der Kerl hat es m.M. nach auch verdient, in dem Text selbst wird näher erklärt warum.
    Daß Sie mit Märchenonkel Bade nichts am Hut haben, ist mir schon klar.
    Daß Kelek gestört sei, ist keine Erklärung für Ihre Ablehnung. Ich vermute, daß Sie ihr nicht verzeihen können oder wollen daß sie sich nicht stärker oder überhaupt nicht dagegen gewehrt hat, Beifall von der ,Ihrer Meinung nach, falschen Seite zu bekommen. Der Freund meines Feindes kann nicht mein Freund sein…oder so.
    Ok, Schwamm drüber.

    • 12. März 2012 um 18:27 Uhr
    • Bredow
  156. 157.

    „Ich habe mir das Foto des Jungen bei PI angesehen. Er hätte ein Model sein können. Zu hübsch für die hässlichen Barbaren die ihn gesteinigt haben. Der Minderwertigkeitskomplex einiger muslimischer Männer ist gravierend. Könnten doch, ihre zt verhüllten hübschen Frauen, Hormonstöße bekommen bei hübschen Männern, die es auch noch öffentlich zeigen und beim Sex an diese denken, wie sie es mit einem Ochsen treiben müssen, mit dem sie Zwangsverheiratet worden sind.“

    Wenn es doch nur so einfach wäre und man das Ganze als Zusammenrottung der Häßlichen, die damit ihre Minderwertigkeitskomplexe kompensieren, sehen könnte. Es gibt leider auch gutaussehende Barbaren.

    • 12. März 2012 um 18:47 Uhr
    • Bredow
  157. 158.

    Es gibt leider auch gutaussehende Barbaren.

    Wahre Schönheit kommt von Innen…

    • 12. März 2012 um 18:49 Uhr
    • tati
  158. 159.

    „Es ist tatsächlich ein Problem, dass wir die Fragen von Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeit und Anderssein fast ausschließlich über das Thema der Religion verhandeln.“

    Ist es tatsächlich so daß „wir“ es sind und zwar ausschließlich „wir“, denen dies zum Vorwurf gemacht werden müßte?

    • 12. März 2012 um 18:54 Uhr
    • Bredow
  159. 160.

    @ tati

    Da haben Sie ein großes Wort gelassen ausgesprochen.

    • 12. März 2012 um 18:56 Uhr
    • Bredow
  160. 161.

    Bredow:

    Ist es tatsächlich so daß “wir” es sind und zwar ausschließlich “wir”, denen dies zum Vorwurf gemacht werden müßte?

    Ja. Die deutsche Presse hätte es sich leisten können, nicht auf diesen Religionsdiskurs einzusteigen, auch wenn manche gesellschaftlichen Akteure das wollen. „Wir“ ( = Deutsche und gut integrierte oder gar assimilierte Ausländer) sind immer noch in der Mehrheit in den Redaktionsstuben und können selbst bestimmen, wo die Diskussion hingeht. Nur – das Thema ganz zu verschweigen, geht auch nicht. Man hätte also über Kultur oder über Unterschicht schreiben müssen. Und das wollte man offenbar nicht.

    • 12. März 2012 um 19:29 Uhr
    • Arjen van Zuider
  161. 162.

    @151

    da frage ich mich schon, was WO mit dem artikel über den pups eines yassin chouka (http://www.welt.de/politik/deutschland/article4722674/Propagandavideo-zeigt-deutsche-Dschihad-Kolonie.html) aus dem hindukusch bewirken will.

    na immerhin sind ja keine flughäfen dabei, da kann ich ja nächste woche ruhig und entspannt fliegen :-)

  162. 163.

    Schön gesagt.
    Ja, in den Redaktionsstuben können „wir“ noch bestimmen, wo die Diskussion hingeht.

    • 12. März 2012 um 19:45 Uhr
    • Bredow
  163. 164.

    NSU-Terrorserie: Ein paar Döner weniger. Who cares?

    • 12. März 2012 um 19:57 Uhr
    • Dönermann
  164. 165.

    @ AvZ

    Die deutsche Presse hätte es sich leisten können, nicht auf diesen Religionsdiskurs einzusteigen,

    Da unterschätzen Sie vielleicht die bedeutung persönlicher Eitelkeit.

    Zu dem Mazyek, der ruft „Leute, ich bin der Häuptling“, gehört eben der Lau, der ruft „Leute, ich kenn den Häuptling!“.

    • 12. März 2012 um 20:02 Uhr
    • marriex
  165. 166.

    @ AvZ

    Man schreibt liebend gern über kulturelle Aspekte und soziale Problematiken der ,nennen wir’s mal so, Unterschicht.
    Einzig Religion ist „uns“ herzlich egal. Und das seit langem.
    Dass sich das in den letzten Jahren angefangen hat zu ändern, muß nicht zwangsläufig an „uns“ liegen.

    • 12. März 2012 um 20:03 Uhr
    • Bredow
  166. 167.

    @161 AvZ

    „Man hätte also über Kultur oder über Unterschicht schreiben müssen.“

    warum nicht: „Man hätte also über Kultur und/oder über Unterschicht schreiben müssen.“?
    wo war der zwang? wie kann man so etwas nicht zum thema machen?

    siehe etwa http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,820695,00.html

    da gehts ja immerhin um zukunftspersepktiven in d.

    das versteh ich jetzt wirklich nicht.

  167. 168.

    Welch ein Blödsinn. Wenn ich Sie „Deutscher“ nenne, bin ich dann auch „kaum von Menschen wie Sarrazin oder Koch zu unterscheiden“? Oder trifft das nur auf „Türke“ und nicht als „Deutscher“ zu?

  168. 169.

    Die Überschrift „Die Türken gehören zu uns“ zeigt den entscheidenden Denkfehler.

    Es geht eben nicht um Kollektive, die Kollektivrechte beanspruchen können (und Parallelgesellschaften bilden), sondern es geht um Individuen ohne Bezugnahme auf Ethnie und Religion. Um Individuen, die sich als freie Bürger in einen säkularen Staat integrieren wollen. Oder eben nicht.

    Im Wesentlichen unterscheidet sich der Satz „Die Türken gehören zu uns“ nicht von der gegenteiligen Forderung („raus!“), weil er den Gedanken des freien Bürgers in einem modernen nicht ethnisch und religiös eingeengten Staat überhaupt nicht berücksichtigt.

    • 13. März 2012 um 06:37 Uhr
    • freieseuropa
  169. 170.

    Herr Lau bekommt bestimmt von den Onkel Tom Deutschen alias Deutsch-Türken aus dem Establishment eins aufs Dach.

    „Lau ist ein Rechtspopulist.“ „Wir sind Deutsche, dass ist auch unser Land“ hörte ich und höre es jetzt von den neuen „Deutschen“ krächzen, am geilsten ist die Kopftuch-Vorzeige Muslima die man in allen Talkshows schickt, die mir auch irgendwie bala bala erscheint. Vielleich machen es die Bios aber auch absichtlich, damit sich die Bio-Zuschauer und meinesgleichen so aufregen, das man Magenprobleme bekam

    Von Mayzek wird Lau vermutlich jetzt Islamophob beschimpft oder Nazi, zumindest denkt er so

    Lau wir merken, dass das Eis sehr dünn ist auf dem er sich bewegt.

    Innerlich wird er sagen, ich habe mich immer für „Die“ eingesetzt, einmal sage ich nur das Neuwort Deutsch-Türken und alle gehen auf mich los. Ja Herr Lau, hätten sich mal vorher überlegen sollen, mit wem sie ins Bett gehen

    Auch vielem „Rechten Kartoffeln“ kann er nichts recht machen.

    • 13. März 2012 um 10:34 Uhr
    • cem.gülay
  170. 171.

    @cem.gülay

    Von allen unverstanden und kritisiert, dann fühlt der Blogmeister sich doch besonders wohl und als echter „Mann der Mitte“

    • 13. März 2012 um 11:55 Uhr
    • pbuh
  171. 172.

    Bredow

    Kelek

    Ich spreche aus Erfahrung. In emotionalen Debatten brauchen wir ein wenig Sachlichkeit.

    Ich bin da eher auf Miriams Seite. Die ausgezeichnete Analysen in Sachen Frauenrechte abgibt.

    • 13. März 2012 um 15:58 Uhr
    • cem.gülay
    • 13. März 2012 um 17:27 Uhr
    • marriex
  172. 175.

    174

    So müssen sich die weißen Siedler gefühlt haben als sie aus Deutschland nach Amerika einwanderten und auf wilde Indianer trafen.

    2012 und der Barbaren Kult ist immer noch D existent.

    Lustig empfand ich Herrn Niebülls Aussagen an die Amerikaner, bezüglich des Ami-Amoklaufs in Afghanistan.

    “ Man solle doch, seine Soldaten besser in interkulturelle Kompetenz ausbilden, bevor man sie ins Feld schickt.

    Ja Herr Niebüll sie arrogantes Ars…….., sie sollten erstmal ihre eigene Polizei in Osten ausbilden, bevor sie sie auf Türken und so loslassen.

    Es kotzt ein nur noch an!

    • 14. März 2012 um 11:22 Uhr
    • cem.gülay
  173. 176.

    http://www.bild.de/regional/leipzig/lok-leipzig/sportgericht-untersucht-fan-gesaenge-von-lok-23111264.bild.html

    Der Lau könnte mal hier eine Umfrage starten. Rassistisch oder unsportlich?

    • 14. März 2012 um 11:32 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  174. 177.

    SOC

    „Sie“ beklagen über die türkische Jugend, haben aber ihre eigene Jugend im Osten nicht mehr in Griff.

    • 14. März 2012 um 11:35 Uhr
    • cem.gülay
  175. 178.

    @Publicola:

    Da könnten doch Türken und Rechtspopulisten ihre Berührungsängste abbauen und gemeinsam gegen die „täterfreundliche Justiz“ vorgehen…

    • 14. März 2012 um 12:24 Uhr
    • Arjen van Zuider
  176. 179.

    AVZ

    Ja, bei mir auf Moralapostel machen, aber den türkischen Imbiss-Verkäufer auslachen.

    Genau solche Leute wie Sie habe ich gefressen

    • 14. März 2012 um 12:52 Uhr
    • cem.gülay
  177. 180.

    @CG:

    Ich lache gar niemanden aus. Ich stelle nur die Frage, ob man das Verhalten der Polizei anstelle der „linken“ Lesart (rassistische Polizei) nicht auch unter dem „rechten“ Deutungsmuster der „täterfreundlichen Justiz“ lesen könnte: Unser Rechtsstaat ist nicht in der Lage (oder noch schlimmer: nicht gewillt), die Opfer von Gewalt angemessen zu schützen. Diese Frage ist sicher nicht an das Opfer gerichtet, sondern vielmehr an jene, die jedesmal nach der harten Hand schreien, wenn ein Deutscher von Türken verprügelt wird und jetzt betreten schweigen.

    • 14. März 2012 um 13:30 Uhr
    • Arjen van Zuider
  178. 181.

    AVZ

    Okay

    • 14. März 2012 um 13:35 Uhr
    • cem.gülay
  179. 182.

    Martin Riexinger (#173),

    wie wär’s sie würden mal was Nützliches tun und sich Mandy S als ghostwriter anbieten um ein NSU Aufdeckungsbuch zu schreiben. Der Böhnhard – Zschäpe – Mundlos Komplex wäre als Titel natürlich etwas einfallslos. Ich persönlich fände Blond mit braunen Strähnchen ganz nett.

    • 14. März 2012 um 13:46 Uhr
    • Saki
  180. 183.

    “Sie” beklagen über die türkische Jugend, haben aber ihre eigene Jugend im Osten nicht mehr in Griff.

    @ Cem Gülay

    Naja:

    Von den Schlägern, der Imbissbetreiber erinnert sich an sechs Personen, hat die Polizei zwei Männer ermittelt. Der 20-Jährige und der 54-Jährige seien „justiziell bekannt“, sagt der Staatsanwalt.

    • 14. März 2012 um 14:38 Uhr
    • N. Neumann
  181. 184.

    @ Saki

    Blond mit braunen Strähnchen

    Soweit ich weiß umgekehrt.

    • 14. März 2012 um 14:45 Uhr
    • marriex
  182. 185.

    Kompromissvorschlag: Re-Wilhelmisierung für die Zone

    Noch hält der Preußen-Prinz die Einführung einer Monarchie in Deutschland für unmöglich: Die Frage rufe reflexartig irrationale Reaktionen hervor. Noch hat er die Hoffnung aber offenbar nicht aufgegeben. Vielleicht, so sagt er, „ticken die Uhren allmählich anders“.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,821311,00.html

    • 14. März 2012 um 14:55 Uhr
    • N. Neumann
  183. 186.

    1 – Mit dem Linksexstremismus ist man seit Mitte der 60er Jahre (aufgrund damaliger „Connections“ von jetzigen renommierten Journalisten u. Historikern) höchst vertraut –
    2 – Woher aber um alles in der Welt auch sollen (angesichts nicht vorhandener „Connections“) Kenntnisse zum Rechtsextremismus herrühren? –

    ad 1 – Stefan Aust oder Gerd Koenen …, die sozusagen aus dem Intimbereich des Terrors berichten konnten.
    Was daran liegen könnte, das Aust und Koenen zu einer bestimmten Zeit … mit der politischen Richtung des RAF-Terrors sympathisierten und ihre Intimkenntnisse ihrer persönlichen Verflechtung mit der linksradikalen Szene verdanken.

    ad 2a – … Vieles spricht auch für die Einschätzung, dass der gesellschaftliche Rückhalt der Naziszene weitaus geringer ist, als derjeneige der RAF und anderer linksradikaler Sekten in den 70er Jahren. Mit der Folge, dass es kaum jemanden gibt, der sich wirklich umfassend auskennt.

    ad 2b – „Im November 1952 wurde Barbie in Lyon wegen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung … wurde ein zweites Mal in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Nach einem weiteren Prozess im November 1954 wurde Barbie wegen des Massakers von Saint-Genis-Laval und zahlreicher Erschießungen im Gefängnis Montluc in Lyon erneut zum Tode verurteilt.
    Barbie wurde 1966 für den Bundesnachrichtendienst (BND) als Informant unter dem Decknamen Adler angeworben … Der Agent wurde als „intelligent“, „sehr aufnahme- und anpassungfähig“, „verschwiegen und zuverlässig“ bewertet.
    Als sich Hinweise auf eine Verstrickung an Kriegsverbrechen verdichteten, wurde Barbie … abgeschaltet.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Barbie#Nach_1945

    • 14. März 2012 um 15:03 Uhr
    • Publicola
  184. 187.

    @Publicola:

    Die (fehlenden) Berührungsängste des BND (und auch sonst eines großen Teils der 60er-70er-Jahre-BRD) zu Altnazis sagen nicht zwingend etwas über den gesellschaftlichen Rückhalt („wie ein Fisch im Wasser“) der Neonazis aus.

    Eigene Lebenserfahrung kann ich zwar zu dem Thema nicht einbringen, aber meines Wissens gab es in den 70ern eine Szene von mehr oder weniger offenen Sympathisanten der RAF, mit Positionen von „Helden unserer Zeit“ über „unschön, aber leider notwendig“ bis zu „das herrschende System treibt Menschen eben zu solchen Widerstandshandlungen“. Ich wage zu behaupten, dass die Gruppe der Deutschen, die heute solche verharmlosenden bis rechtfertigenden Positionen gegenüber der NSU einnimmt,

    – zahlenmäßig geringer ist

    und

    – weniger Aussicht hat, dereinst in gesellschaftlich verantwortungsvolle Positionen (Politiker, Journalisten etc) zu gelangen

    als die damalige studentische RAF-Sympathisantenszene.

    • 14. März 2012 um 15:52 Uhr
    • Arjen van Zuider
  185. 188.

    @ AvZ

    „klammheimliche Freude“

    • 14. März 2012 um 15:54 Uhr
    • marriex
  186. 189.

    @ Arjan van Zuider – Das gewaltbereite Personenpotenzial des Linksextremismus wird vom Verfassungsschutz mit derzeitig 6.600 beziffert, das des Rechtsextremismus mit derzeitig 9.500

    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_linksextremismus/zahlen_und_fakten_linksextremismus_2010/

    hxxp://w w w. verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_rechtsextremismus/zahlen_und_fakten_2010/

  187. 190.

    PS – Vielleicht spielt auch die Frage der Eigen-Perspektive der Sozialschicht-Selbstzuordnung
    („Geringverdiener“ – „Besserverdiener“ bzw. die vermuteten Aussichten auf eine dieser Kategorien)
    bei der Beurteilung der Quantitäten eine Rolle:
    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36024/1.html

  188. 191.

    PPS – Hypothesen hinsichtlich der Aufklärungsschnelligkeit etc. der Tötungen im NSU-Umfeld fokussieren jedenfalls keineswegs auf das Problem des Nicht-Vertrautseins mit rechtsextremer Gesinnung, z.B.:

    Der etwas überstürzte Aufbau der Verfassungsschutzbehörden in den neuen Bundesländern ist sicherlich eine Ursache. Man fand ja 1989/90 keine funktionierenden Strukturen vor, die man hätte übernehmen können. Man musste sie neu aufbauen. Und damals bestand die Tendenz, vor allem die Nachwirkungen des SED-Staates zu bewältigen. Das hatte aber dann zur Folge, dass man gegenüber anderen Gefahren nicht so offen war, wie es notwendig gewesen wäre. Und dass der thüringische Verfassungsschutz namentlich in der Zeit von 1990 bis nach 2000 von Rechtsextremisten unterwandert war, ist ja nun seit langem bekannt.

    Das heißt konkret, dass unter den Verfassungsschutzmitarbeitern eine Reihe von Mitgliedern oder Sympathisanten der rechtsextremen Szene saßen, welche sich zwar durch bewährte Gegnerschaft gegen das DDR-Regime und seine Nachläufer auszeichneten. Aber auf der anderen Seite nicht dadurch, dass sie auch gegenüber Umtrieben von Rechts die notwendige Wachsamkeit aufkommen ließen.

    In Thüringen war der Fall ganz offensichtlich. Gerade der Thüringer Verfassungsschutz ist seit zehn Jahren dafür bekannt, dass er ganz besondere Schwierigkeiten hatte. Offenbar waren die noch größer als die anderer ostdeutscher Verfassungsschutzbehörden.
    Ich will nicht behaupten, dass das in allen ostdeutschen Ländern in gleicher Weise lief,
    aber das Problem stellte sich natürlich überall gleich.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/verfassungsschutzbehoerden-im-osten-fehlte-die-wachsamkeit-vor-rechtsextremisten/5878126.html

  189. 192.

    @Publicola:

    Der Vergleich war einer zwischen der RAF der 70er und dem heutigen Rechtsextremismus. Dass der heutige Linksextremismus mit beiden nicht konkurrieren kann, wollte ich nicht in Frage stellen.

    • 14. März 2012 um 18:03 Uhr
    • Arjen van Zuider
  190. 193.

    @ Arjen van Zuider – Der Vergleich war einer zwischen der RAF der 70er und dem heutigen Rechtsextremismus. Dass der heutige Linksextremismus mit beiden nicht konkurrieren kann, wollte ich nicht in Frage stellen.
    Es scheinen mir tatsächlich die sich nur allmählich vollziehenden Paradigmen- und Generationenveränderungen/wechsel im Laufe der dahingleitenden Zeit Probleme bei der Beschreibung bzw. beschreibenden Fixierung von gesellschaftlichen Zuständen zu bieten.
    Schwierig, in der Tat.

  191. 194.

    Martin Riexinger (#184)

    Good fiction always beats reality

    (wahrscheinlich Oscar Wilde)

    • 14. März 2012 um 18:39 Uhr
    • Saki
  192. 195.

    AvZ,

    Der Vergleich war einer zwischen der RAF der 70er und dem heutigen Rechtsextremismus. Dass der heutige Linksextremismus mit beiden nicht konkurrieren kann, wollte ich nicht in Frage stellen.

    Sollten Sie aber. So groß ist der genannte zahlenmäßige Unterschied gemäß Verfassungsschutz nun auch wieder nicht. Hinzu kommen gewisse systhematische Unterschiede bei der Erfassung. Zur Illustration sei (wie schon einmal) die Schilderung der Tat, die Uwe Böhnhardt 1997 eine Jugendstrafe einbrachte aus Wikipedia zitiert:

    Am 14. April 1996 hängte Böhnhardt einen Puppentorso mit gelben Judensternen an einer über die Bundesautobahn 4 führenden Brücke bei Jena auf und deponierte zusätzlich eine Bombenattrappe.[16][17][18][19] Dafür und wegen Volksverhetzung wurde er 1997 nach Jugendstrafrecht verurteilt,

    Wäre der Stern nicht gelb sondern blau gewesen, wäre die Aktion als antiimperialistische Israelkritik und frei Meinungsäußerung durchgegangen und Böhnhardt wahrscheinlich nicht mal angeklagt, geschweige denn verurteilt worden.

    Es gibt noch ein weiteres Indiz: Sieht man die NPD als legale, politische Teilmenge des Rechtsradikalismus, dann ist es naheliegend, bei der Linkspartei ähnlich vorzugehen, insbesondere seit sie sich von einer Ostdeutschen Reginalpartei zu einem Gesamtdeutschen Sammlungsbecken aller möglichen Linksradikalismen gewandelt hat.

    Sie wissen wohl selber, welche dieser beiden Parteien in Deutschland erfolgreicher ist.

    • 14. März 2012 um 19:30 Uhr
    • Saki
  193. 196.

    Die NPD bekommt zum Glück nur einen Wähleranteil von knapp 1% und die Linken trotten einem Klaus Ernst hinterher- beides also Erscheinungen über die die Zeit hinweggegangen ist.
    Für die Fragen der Zukunft stellen beide Gruppierungen noch nicht einmal die richtigen Fragen, geschweige denn daß sie darauf Antworten anzubieten hätten.
    Ich habe die Ausläufer der 68er zumindest vom Zeitgeist her noch mitbekommen und weiß daher daß es da zumindest so etwas wie eine gesellschaftliche Utopie gab, die in verschiedener Form auf große Bereiche der Gesellschaft eingewirkt hat. Das Entstehen der Grünen z.B. ist direkt darauf zurückzuführen. Davon ist heute nichts mehr zu spüren. Schauen Sie sich die Protagonisten der heutigen Linken an- alles in allem nicht sehr inspirierend. Erbsenzähler.

    • 14. März 2012 um 20:31 Uhr
    • Bredow
  194. 197.

    – einige biographische Daten (Uwe Böhnhardt) –

    Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt stammen aus Jena. Mundlos und Böhnhardt gingen gelegentlich in nachgeahmten SS-Uniformen durch die Straßen des Stadtteils Winzerla, den sie als ‚National befreite Zone‘ betrachteten.

    1996 entstand der ‚Thüringer Heimatschutz‘. Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos gehörten mit André Kapke, Ralf Wohlleben und Holger G. der ‚Kameradschaft Jena‘ des ‚Thüringer Heimatschutzes‘ an, die später als ‚Sektion Jena‘ bezeichnet wurde.
    Böhnhardt war neben Mundlos stellvertretender Leiter der Sektion. Der 1996 ca. 120 Mitglieder (2001 ca. 170 Mitglieder) starke ‚Thüringer Heimatschutz‘ wurde maßgeblich von dem stellvertretenden Vorsitzenden des NPD-Landesverbandes Thüringen, Tino Brandt, aufgebaut,
    der von 1994 bis zu seiner Aufdeckung 2001 V-Person des Thüringer Verfassungsschutzes war.

    Am 14. April 1996 hängte Böhnhardt einen Puppentorso mit gelben Judensternen an einer über die Bundesautobahn 4 führenden Brücke bei Jena auf und deponierte zusätzlich eine Bombenattrappe.
    Dafür und wegen Volksverhetzung wurde er 1997 nach Jugendstrafrecht verurteilt, hat die Strafe jedoch nicht angetreten.

    Kapke, Mundlos, Böhnhardt und Wohlleben besuchten mit Bomberjacken und Springerstiefeln bekleidet und begleitet von einer Gruppe von Anhängern die Verhandlung vor dem Amtsgericht Erfurt gegen den vorbestraften Rechtsterroristen und Holocaustleugner Manfred Roeder, der am 26. September 1996 wegen einer am 9. Juni desselben Jahres begangenen Sachbeschädigung an der Wehrmachtsausstellung zu einer Geldstrafe von 4500 Mark verurteilt wurde.
    Im Gerichtsgebäude vor dem Verhandlungssaal entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Unsere Großväter waren keine Verbrecher“.

    Als im Laufe des Januars 1997 mehrere Briefbombenattrappen bei Jenaer Institutionen (Redaktion der Thüringischen Landeszeitung, Stadtverwaltung und Polizeidirektion) eingingen,
    gerieten Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos erneut ins Blickfeld der Polizei.
    Darüber hinaus wurden sie verdächtigt, am 2. September 1997 eine Bombe mit einigen Gramm Trinitrotoluol (TNT) – allerdings ohne Zündvorrichtung – in einem mit einem Hakenkreuz bemalten Koffer vor dem Theaterhaus Jena abgelegt zu haben.

    Am 26. Dezember 1997 entdeckten Spaziergänger an der Gedenkstätte für den 1944 erschossenen Häftling des KZ Buchenwald Magnus Poser auf dem Jenaer Nordfriedhof einen Koffer mit aufgemaltem Hakenkreuz, der im Nachhinein ebenfalls Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe zugeordnet wird.

    Als die Polizei am Samstag, dem 24. Januar 1998, in Jena sieben Wohnungen und Garagen mutmaßlicher Rechtsextremisten im Zuge einer Razzia durchsuchte, konnte man in einer von Beate Zschäpe angemieteten Garage im Stadtteil Burgau eine Bombenwerkstatt ausheben. Es wurden fünf funktionsfähige Rohrbomben ohne Zünder mit insgesamt 1,4 Kilogramm TNT sichergestellt.
    Noch bevor ein Haftbefehl vorlag, tauchten die drei Personen, darunter Uwe Böhnhardt, unter. Erst am Montag, dem 26. Januar 1998, erließ die Staatsanwaltschaft Gera Haftbefehle gegen das Trio.
    Der Sprengstoff gehörte zu insgesamt 38 kg TNT,
    die 1991 aus einem Bundeswehr-Munitionsdepot nahe Großeutersdorf gestohlen worden waren.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund

    • 14. März 2012 um 20:55 Uhr
    • M. Mustermann
  195. 199.

    Publicola & AvZ,

    Zum gesellschaftlichen Rückhalt der RAF in den 70ern: Für die Liebhaber einer gepflegten Statistik hat Gerd Koenen in Das rote Jahrzehnt folgenden Zahlensalat zubereitet:

    So hatte entgegen einer beinahe allgemeinen Ansicht der organisierte Linksextremismus der 70er Jahre einen weitaus bedeutenderen Umfang als die „68er-Bewegung“, aus deren Zerfall er äußerlich gesehen hervorging. Tatsächlich war der SDS auf die größeren Universitätsorte beschränkt gewesen und hatte dort nie mehr als ein paar Dutzend oder, wie in Berlin und Frankfurt, ein paar Hundert rundum aktive Mitglieder. […]

    Das Kernpotential der Jugendrevolte von 1968 läßt sich auf (maximal) 20.000 Aktive schätzen, davon allein 4-5000 in Westberlin. Der SDS hatte auf dem Höhepunkt etwa 2500 Mitglieder. {…]

    Erst mit der Auflösung von APO und SDS 1969/70 wurde aus der antiautoritären Jugendrevolte eine echte, generationell geprägte Massenbewegung. Allein die Zahl der organisierten Mitglieder der diversen linksrevolutionären und kommunistischen Gruppen und Parteien lag die ganzen siebziger Jahre hindurch bei circa 80-100.000. Und dieses brodelnde Sektenwesen war nur die sichtbare Spitze eines viel weitläufigeren politisch-kulturellen Phänomens, das sich keineswegs auf Randzonen beschränkte, sondern bis tief in die Mitte von Staat und Gesellschaft hineinreichte.[…]

    Reinhard Mohr hat aus Perspektive der nachrückenden Zwischengeneration der „78er“ die typischen Sozialisationsformen dieser Jahre noch einmal eingängig formuliert. Zauberworte wie „strukturelle Gewalt“ dienten als Passepartouts einer Gesellschaftskritik, in deren Zentrum nach Peter Brückner „die repressive Entstellung fast aller zwischenmenschlichen Beziehungen“ stand. Erst durch eine organisierte „Gegengewalt“ konnten die „Herrschaftsverhältnisse“ auch „sinnlich erfahrbar“ gemacht werden. […]

    Auch ein Gutteil der Verlagsprogramme, Zeitschriftenredaktionen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, der Theater-, Literaten- und Künstlerszene stand im Banne dieser Zeitstimmung und übte den Jargon einer pseudorevolutionären Eigentlichkeit.

    • 14. März 2012 um 22:07 Uhr
    • Saki
  196. 200.

    Endlich folgt jemand mal meinen Literaturempfehlungen.

    • 14. März 2012 um 22:09 Uhr
    • N. Neumann
  197. 201.

    – Anmerkung zum vermuteten großen Rückhalt der RAF innerhalb der linksextremen ‚politischen Szene‘ der 70er Jahre –

    … muss man sehen, dass alle diese Gruppen – man kann das ja nur wie so Stämme, wie Tribes beschreiben, gegeneinander zum großen Teil strikt abgeschottet waren insofern, als ja immer die jeweils andere Gruppe der nächste Hauptgegner war. In dem Sinne gab es da wenig Cross-over-Bewegungen.

    Diese ganzen Leute wie Klar oder alle diese Jüngeren, die dann reinrekrutiert wurden in die RAF-Geschichten, kamen nicht aus dem Zentrum der Bewegung. Das waren Oberschüler, die in diesen Komitees dort saßen, die hatten mit den politischen Gruppen, die es gab, sehr wenig zu tun, das waren ganz unbeleckte Leute aus dem zweiten, dritten Glied. Boock zum Beispiel war ja ein Drogenmensch, der als Drogenaddict Baader, Meinhof ganz früh kennengelernt hatte – oder Ensslin – und dann ’75, ’76 wieder dazurekrutiert wurde aus der Drogenszene.

    Also das waren überhaupt nicht die typischen politischen Kader dieser Zeit.

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/619309/

  198. 202.

    PS zu 202
    Die radikalen Linken, ob maoistische K-Gruppen, Spontis, Trotzkisten oder Anarchisten sahen ihre Aufgabe darin, der sozialistischen Idee zu einer Massenbasis unter den Lohnabhängigen zu verhelfen.

    Nie wäre es ihnen, die sich tagein, tagaus mit der Mühsal sozialistischer Organisationsarbeit herumplagten, in den Sinn gekommen, die Pistoleros der RAF zu beneiden oder gar zu bewundern.

    Damit soll keineswegs klein geredet werden, dass die RAF über ein Unterstützungsmilieu verfügte, aus dem sich auch ihre weiteren Generationen rekrutierten.
    Auch in der Boheme wie in den Kreisen des akademischen Bürgertums, den Kriegsgewinnlern der studentischen Revolte zumal, verfügte sie über Parteigänger aus der Ferne

    – nicht aber bei den radikal linken Aktivisten der 1960er und 1970er Jahre.

    http://www.bpb.de/publikationen/X8ZLJV,0,Die_radikale_Linke_und_die_RAF_Essay.html

  199. 203.

    PPS – 202, 203

    Die RAF-Aktionen sollten Reaktionen des Staates provozieren, die der Masse die Augen für seine angeblich faschistische strukturelle Gewalt öffnen sollte.
    Deshalb galten ihre Anschläge und Entführungen hervorgehobenen Repräsentanten aus Wirtschaft und Staat mit tatsächlichen oder vermeintlichen Verbindung zum Nationalsozialismus.

    Die RAF blieb dabei jedoch völlig isoliert von der Arbeiterbewegung wie auch dem Großteil der Studentenbewegung.

    Dort löste sie eine heftige Debatte um die Gültigkeit von Rechtsnormen und die Grenzen und die Zweckmäßigkeit von Gewalt zum Erreichen der eigenen Ziele aus.
    Oft wurde dabei Gewalt gegen Sachen von Gewalt gegen Personen unterschieden und Erstere als legitim bewertet, letztere als illegitim.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Linksextremismus

  200. 204.

    @ N. Neumann – Ihre Literaturempfehlungen machen i.d.R. Sinn!

  201. 205.

    Publicola #202,

    Nie wäre es ihnen, die sich tagein, tagaus mit der Mühsal sozialistischer Organisationsarbeit herumplagten, in den Sinn gekommen, die Pistoleros der RAF zu beneiden oder gar zu bewundern.

    über solches Schützenhilfe würde sich auch die wackere Frisöse Mandy S sicher freuen.

    Ein weiteres, dazu passendes Zitat von Koenen:

    Es gibt eine ausufernde Literatur über die „68er“-Revolte und eine andere über den Terrorismus der RAF, die seit langem zu Objekten einer eigenen, schwülen „Erinnerungskultur“, regelmäßiger publizistischer Neuverarbeitung oder ausgedehnter akademischer Forschungen geworden sind.

    • 15. März 2012 um 00:25 Uhr
    • Saki
  202. 206.

    Es gibt eine ausufernde Literatur über die “68er”-Revolte und eine andere über den Terrorismus der RAF, die seit langem zu Objekten einer eigenen, schwülen “Erinnerungskultur”, regelmäßiger publizistischer Neuverarbeitung oder ausgedehnter akademischer Forschungen geworden sind.

    Die meinerseits zwecks Richtigstellung von irrigen Annahmen angeführten Belege stammen von zwei damals in den 70ern mehr (Christian Semler) oder weniger (Gerd Koenen) überregional bekannten, profilierten, politischen K-Gruppen-Aktivisten unterschiedlicher ‚Couleur‘ (KPD/Rote Fahne, KBW) der damaligen Zeit und wurden wegen ihres gelungenen Bemühens um ernsthaft-aufrichtige, ja selbstkritische Detail-, Sach- und Realitätstreue als Beleg-Zeitzeugen hier meinerseits ausgewählt.

    Das wär’s dann auch zu diesem Thema aus meiner Feder.

  203. 207.

    Publicola,

    Die meinerseits zwecks Richtigstellung von irrigen Annahmen angeführten Belege stammen von zwei damals in den 70ern mehr (Christian Semler) oder weniger (Gerd Koenen) überregional bekannten, profilierten, politischen K-Gruppen-Aktivisten

    Na dann ist ja alles in Ordnung. Man darf schließlich nicht zu paranoid sein. Erfreulicher Weise hat auch Mandy S die irrige Annahme richtiggestellt, sie hätte was mit den Döner-Morden zu tun gehabt oder auch nur damit symphatisiert.

    • 15. März 2012 um 15:19 Uhr
    • Saki
  204. 208.

    Saki, problematisch sind m.E. Diskussions-Beiträge, die die reihenweise Tötung von Menschen angestrengt zu relativieren suchen.

  205. 209.

    Die radikalen Linken, ob maoistische K-Gruppen, Spontis, Trotzkisten oder Anarchisten sahen ihre Aufgabe darin, der sozialistischen Idee zu einer Massenbasis unter den Lohnabhängigen zu verhelfen.

    Ich dachte immer, sie hätten es als ihre Hauptaufgabe betrachtet, andere Gruppen wg. Revisionismus zu bekämpfen.

    • 15. März 2012 um 16:36 Uhr
    • MRX
  206. 210.

    Publicola, in der Tat, aber warum verfassen Sie dann welche?

    Ob Mandy S mehr mit den Döner-Morden zu tun hatte als z.B. Semmler mit denen der RAF ist einfach unklar.

    • 15. März 2012 um 16:38 Uhr
    • Saki
  207. 211.

    @ Saki

    Wenn Sie unetrstellen, RAF-Terroristen seien mit der Indetität von Semmler durchs Land gereist, so liegt die Beweislast bei Ihnen.

    • 15. März 2012 um 16:59 Uhr
    • MRX
  208. 212.

    MR,

    nein, das unterstelle ich nicht, (deshalb das z.B.) außerdem bin ich nicht der Staatsanwalt. Dass aber RAF Terroristen mit fremden Identitäten durch verschiedenste Länder gereist sind, sollte Sie nicht überraschen. Und von der Art, in der Koenen seine Tätigkeit schildert, würde ich nicht vermuten, dass er sowas für seine Identität kategorisch ausschließen würde.

    Die äußerst großzügige Selbstentlastung (Koenen sei mal ausgenommen) der Linken Ideologen von den Verbrechen der RAF verblüfft mich halt doch, vor allem wenn sie so zuverlässig wie von P apportiert wird.

    • 15. März 2012 um 17:19 Uhr
    • Saki
  209. 213.

    @ Saki

    <i<Die äußerst großzügige Selbstentlastung (Koenen sei mal ausgenommen) der Linken Ideologen von den Verbrechen der RAF

    Damit haben Sie recht, Ihr Umkehrschluss ist aber zumindest nicht weniger großzügig.

    • 15. März 2012 um 17:27 Uhr
    • MRX
  210. 214.

    Den „Umkehrschluss“ ziehe ich mit der Absicht der satirischen Übertragung. Daher ist die gleiche Großzügigkeit erforderlich, sonst funktioniert’s nicht.

    • 15. März 2012 um 17:49 Uhr
    • Saki
  211. 215.

    @ Saki

    Satire darf alles außer schlecht sein.

    • 15. März 2012 um 17:50 Uhr
    • MRX
  212. 216.

    „Die meinerseits zwecks Richtigstellung von irrigen Annahmen angeführten Belege … wurden wegen ihres gelungenen Bemühens um ernsthaft-aufrichtige, ja selbstkritische Detail-, Sach- und Realitätstreue als Beleg-Zeitzeugen hier meinerseits ausgewählt.“

    Als Ende der 1970er Jahre die „neuen sozialen Bewegungen“ das politische Feld zu dominieren begannen und sich die Grünen zur Partei formierten,
    setzte sich mit erstaunlicher Leichtigkeit das Prinzip der Gewaltfreiheit durch,
    eine der vier ursprünglichen Säulen grünen Selbstverständnisses.

    Dieser Umstand erleichterte vielen der linken Radikalen einen fliegenden Wechsel ins Lager der Gewaltfreien,
    ohne den Komplex der Gewaltanwendung als politisches Mittel
    – auch in Auseinandersetzung mit der RAF –
    öffentlich zu überdenken.

    In den 1970er Jahren hatte es,
    trotz der manifesten Gegnerschaft der meisten radikalen Linken zur RAF,
    an einer solchen Debatte gefehlt.

    Wenn daher heute ehemalige RAF-Mitglieder zu einer selbstkritischen Haltung aufgefordert werden,
    trifft dies nicht minder auf ihre ehemaligen linksradikalen Antagonisten zu.

    aus: „Die radikale Linke und die RAF – Essay“
    von: Christian Semler
    in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 40-41/2007)
    http://www.bpb.de/publikationen/X8ZLJV,0,Die_radikale_Linke_und_die_RAF_Essay.html

  213. 217.

    Neumann-Kluger 183

    Wenn ich auf Leute wie Dich hören würde, mit Deinen Verharmlosungen, dann wäre ich längst zum Krüppel geschlagen worden.

    Wahrscheinlich sind viele Juden ab 33 umgekommen, weil sie auf Leute wie Dich gehört hatten, die alles immer beschwichtigten und so nur alles schlimmer wurde

    Keiner von „Euch“ regt sich auf, dass 5 Minuten nach der Feier(O-Ton Lau, ich bin stolz auf Deutschland bla, bla, bla,) ein neuerlicher Mob plus johlender Bevölkerung Menschen quälten. Nee, die Hurensöhne in den Medien berichten über Assad bla bla bla, anstatt sich um seinen internen Rassenhass intensiv zu kümmern, der weiter auswuchern wird.

    Das viele in der Bevölkerung nämlich auf den Staat scheißen wird wieder mal verdrängt.

    Das sollte sorgen machen, Neumann-Schlauer

    • 16. März 2012 um 09:21 Uhr
    • cem.gülay
  214. 218.

    Am 5. Februar 1982, also vor ziemlich genau 30 Jahren, sagte Helmut Schmidt in einem Interview mit der ZEIT: „Mir kommt kein Tuerke mehr ueber die Grenze!“

    Ein Sozi redetete Tacheles – und es folgte weder eine mediale Hetzjagd noch drohte der Parteiausschluss wie bei Sarrazin passiert, nur weil er ein statistisch einwandfrei belegbares Buch schrieb, in dem Tuerken ziemlich schlecht wegkommen.

    Man koennte direkt nostalgisch werden…….

    • 16. März 2012 um 09:21 Uhr
    • Veritas
  215. 219.

    Veritas

    Und darum geht es. Helmuth Schmidt ist für mich ein absolut gradliniger Mann. Aufrichtig vom Scheitel bis zur Sohle

    Nur war seine Botschaft nicht, erschießt Türken wenn sie hier sind oder zerstört ihre Existenz

    • 16. März 2012 um 09:33 Uhr
    • cem.gülay
  216. 220.

    Mete

    Wo ist eigentlich Dein Erdolf. Wo sind Deine Verbandspenner? Den Türken geht es immer mehr an den Kragen.

    Heuchler Pack

    • 16. März 2012 um 09:41 Uhr
    • cem.gülay
  217. 221.

    Und Kenan Kolat ist auch nur eine Witzfigur, der mit 500 Tausend Euro im Jahr gefördert wird als Vasale des und Schuhputzer des Staates.

    Insgesamt kann der höchstens 100 Deutsch-Türken hinter sich bringen der Looser

    • 16. März 2012 um 09:52 Uhr
    • cem.gülay
    • 16. März 2012 um 10:16 Uhr
    • Serious Black
  218. 223.

    Serious Black

    Der Autor meint sicherlich nicht die alimentierten Türken-Ärsche auf der Verbands-Ebene in Deutschland.

    Ich hasse diese mehr als jeden Rechten.

    • 16. März 2012 um 10:22 Uhr
    • cem.gülay
  219. 224.

    Publicola

    Als Ende der 1970er Jahre die “neuen sozialen Bewegungen” das politische Feld zu dominieren begannen und sich die Grünen zur Partei formierten, setzte sich mit erstaunlicher Leichtigkeit das Prinzip der Gewaltfreiheit durch, eine der vier ursprünglichen Säulen grünen Selbstverständnisses.

    Stimmt schon, darum wurde unser ehemaliger Außenjoschka beim Parteitag zum Kosovokrieg von seinen Parteifreunden ja auch nur mit Farbeiern beworfen. Als Putztruppenveteran war im die Botschaft sicher klar wie Kloßbrühe: „Da kann man auch mit ganz anderen Sachen werfen.“

    • 16. März 2012 um 10:36 Uhr
    • Saki
  220. 225.

    @CG:

    Nur war seine Botschaft nicht, erschießt Türken wenn sie hier sind oder zerstört ihre Existenz

    Das hat auch Sarrazin nie gesagt.

    • 16. März 2012 um 10:42 Uhr
    • Arjen van Zuider
  221. 226.

    AVZ

    ??????

    Wer behauptete das.

    Bringen Sie qualifizierte Argumente und Analysen, dazu sind Sie ja manchmal fähig, und lassen Sie die Pseudo-Unterstellungen mir gegenüber

    • 16. März 2012 um 10:50 Uhr
    • cem.gülay
  222. 227.

    „Erlebst Du die in der Studie beschriebene Haltung auch unter muslimischen Jugendlicher in Schwelm?

    Ja. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass es tatsächlich 24 Prozent sind, die so denken. Ich kenne einige Muslime in meinem Alter, die sich bewusst abgrenzen von Deutschen, die den Westen ablehnen, sich einfach nicht integrieren wollen.
    […]
    Ja, das Elternhaus spielt eine große Rolle. Viele, die ich kenne haben Angst verstoßen zu werden, wenn sie nicht streng nach dem Islam leben. Wenn sie sich kleine Fehler erlauben, bekommen sie die Konsequenzen zu spüren. Und das macht es für sie unmöglich, sich zu integrieren.
    […]
    Viele Muslime wissen es nicht, aber der Islam fordert Offenheit und Toleranz. Wenn wir in dieser Gesellschaft leben, dann müssen wir uns anpassen, schließlich ist es ein christliches Land in dem wir leben.“

    http://www.derwesten.de/staedte/schwelm/islam-fordert-offenheit-und-toleranz-id6463777.html

    • 16. März 2012 um 23:38 Uhr
    • J. Weber
  223. 228.

    @CG:

    Ich dachte, es ginge um den Vergleich Schmidt-Sarrazin. Wenn Sie da lobend erwähnen, dass Schmidt gewisse Dinge nie gesagt hat, sieht das so aus, als würden Sie Sarrazin unterstellen, er habe diese Dinge gesagt.

    • 17. März 2012 um 01:32 Uhr
    • Arjen van Zuider
  224. 229.

    AVZ

    Nein

    • 17. März 2012 um 09:45 Uhr
    • cem.gülay
  225. 230.

    @ J. Weber
    Beziehe mich auf Zitat „…es ist ein christliches Land…“

    Vom Christentum geprägt, ja.
    In erster Linie aber ein Land in dem zumindest auf dem Papier die individuellen Freiheitsrechte laut GG die Grenze festlegen für das was geht und das was nicht mehr.
    Und jetzt ganz wichtig: Für alle!

    • 17. März 2012 um 14:32 Uhr
    • Bredow
  226. 231.

    – Steiger award –

    German police said up to 30,000 people from local Kurdish and Armenian groups who oppose the policies of Erdogan’s ruling AK party were going ahead anyway with planned protests. People from the Alevi minority were also expected to join the protest.

    The Steiger Award association said the award was intended to mark 50 years of German-Turkish friendship.

    Before the trip was cancelled, a leading German conservative had criticized the decision to award a prize for tolerance to Erdogan, citing what he called
    a lack of press freedom and
    the “suppressing” of religious and ethnic minorities
    in Turkey.

    Alexander Dobrindt, general secretary of the Christian Social Union (CSU), which is part of Chancellor Angela Merkel’s Centre-right coalition government, said
    it would be more appropriate
    to award Erdogan a prize for intolerance.

    Erdogan … On previous visits he has irked Berlin
    with his calls to Germany’s large ethnic Turkish community
    not to assimilate or forget their roots.

    http://www.alarabiya.net/articles/2012/03/17/201262.html

  227. 232.

    @CG:

    Gut.

    • 17. März 2012 um 15:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  228. 233.

    @ Publicola

    So sieht es die türkische Presse: PKK, Aleviten und Armenier …

    „PKK supporters, the Confederation of Alevi Associations in Europe (AABF) and 260 other Alevi cultural foundations in addition to the Armenian Central Council were expected to stage a demonstration against Erdoğan on Saturday, protesting the fact that he does not deserve to receive the Der Steiger award. …

    Ali Doğan, spokesperson for the Alevi community in Germany, told Today’s Zaman that 300 buses have been rented in different parts of Germany to carry demonstrators to Bochum.“

    Und Atheistischer Besuch soll das Verhängnis der Aleviten von Sivas 1993 gewesen sein:

    „Erdoğan’s visit to Germany comes on the heels of a court decision on Tuesday to drop a case concerning the massacre of 37 people in 1993 as the result of an attack by an angry mob protesting the arrival of atheist writer Aziz Nesin for an Alevi festival in Sivas.“

    http://www.todayszaman.com/news-274484-erdogan-cancels-germany-trip-after-turkish-helicopter-crash-in-afghanistan.html

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Aziz_Nesin

    „Als er die türkische Übersetzung von Auszügen aus Salman Rushdies „Satanischen Versen“ herausgab, wurde er zum Hassobjekt islamischer Fundamentalisten, die ihn in einer Fatwa zum Abtrünnigen vom Islam erklärten.“

    Die Aleviten von Sivas – auch wohl ein Brandopfer für die Beziehungen zum Iran.

    • 17. März 2012 um 15:23 Uhr
    • Thomas Holm
  229. 234.

    Zutreffend und trefflich formuliert:
    Und Atheistischer Besuch soll das Verhängnis der Aleviten von Sivas 1993 gewesen sein:
    “… a court decision on Tuesday to drop a case concerning the massacre of 37 people in 1993 as the result of an attack by an angry mob protesting the arrival of atheist writer Aziz Nesin for an Alevi festival in Sivas.”

    So kann man (in der Türkei) die Realität aufs Blindeste aus jeglicher Wahrnehmung ausschließen – meint man zumindest.

  230. 235.

    300 Busse gechartert für eine Anti-Erdogan Demo:
    Respekt!

    • 17. März 2012 um 23:04 Uhr
    • Bredow
  231. 236.

    Das waren noch Zeiten als man den Wirbel um Salman Rushdie als einmaliges Ereignis zu sehen glaubte und die Intellektuellen, also diejenigen die mit ihrer Meinung Geld verdienen können, wie ein Mann hinter ihm standen und auf das Recht der Meinungsfreiheit pochten.
    Nichts bleibt wie es war.

    • 17. März 2012 um 23:35 Uhr
    • Bredow
  232. 237.

    Die Ermittlungspannen in Sachen NSU sind offenbar nicht allein auf Einäugigkeit der deutschen Ermittler zurückzuführen:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/nsu-kriminalitaet-tuerkei

    Ein ziemlich dreckiges Spiel von Erdogan: Erst den deutschen Behörden nahelegen, sie sollen die Schuld bei den Kemalisten suchen und wenn sich diese Hypothese als falsch herausstellt, den Deutschen eine Mitschuld unterstellen.

    • 2. Mai 2012 um 18:24 Uhr
    • Arjen van Zuider
  233. Kommentar zum Thema

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