Ein Blog über Religion und Politik

Warum nur Muslime den Salafismus besiegen können

Von 29. Mai 2012 um 15:45 Uhr

Im folgenden dokumentiere ich einen beeindruckenden Beitrag von Ahmad Mansour, seit Herbst 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem Projekt "Astiu" (Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus) beim "Zentrum demokratische Kultur".  Voher hat er sich bereits als Gruppenleiter bei dem Projekt "Heroes" engagiert, das sich gegen "die Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung" einsetzt.

Ahmad Mansour ist Palästinenser und studierte in Tel Aviv Psychologie, Soziologie und Anthropologie. Seit 8 Jahren lebt er in Berlin und beendete sein Studium 2009 an der HU als Diplom-Psychologe. Mansour ist Mitbegründer des 2010 entstandenen Netzwerkes europäischer liberaler Muslime für Demokratie und Menschenrechte.

Hier sein Aufruf:

 

"Vorab möchte ich etwas klar stellen: Ich bin Muslim, aber Salafisten sind nicht meine Brüder, und ich bin auch kein Teil von irgendeiner imaginären, weltweit unterdrückten muslimischen Gemeinde, der so genannten Umma. Salafismus repräsentiert mich als Individuum und als Menschen nicht. Sie repräsentieren den Islam nicht – nicht wie ich ihn verstehe! Im Gegensatz zu ihnen sind für mich Meinungsfreiheit, Demokratie, Menschenrechte und Toleranz keine Einbahnstraße und kein Instrument, um hierzulande Hass frei zu verbreiten!

 

Es wurde viel über den Salafismus geschrieben und berichtet. Leider habe ich in dieser aktuellen Debatte die muslimischen Stimmen vermisst! Vereine und Verbände erkennen die Gefahren des Salafismus nicht und handeln aus sehr eingeschränkter Sicht. Manche versuchen das Problem zu verharmlosen. Manche stehen sogar mit Salafisten auf einer Bühne - wie der Rat der Muslime in Bonn - während Polizisten angegriffen und schwer verletzt werden und wundern sich, dass es ihnen nicht gelingt, diese Gewalt zu stoppen. Und für manche sind Salafisten Brüder und Schwestern im Islam!

 

Das ist keine Überraschung: Denn Salafismus ist letztendlich nur die Zuspitzung von Inhalten, die für viele muslimischen Vereine, Verbände und Mitbürger Teil ihres Glaubens sind.

 

Auch wenn die salafistische Szene sehr gespalten ist, und auch wenn die so genannten Dschihadisten, die zum bewaffneten Kampf aufrufen und ihn legitimieren, die Minderheit bei den Salafisten ausmacht, bin ich der festen Überzeugung, dass der Salafismus als Ideologie im Widerspruch zu unserem Rechtsstaat steht. Gewalt fängt nicht erst da an, wo Menschen im Namen der Religion auf andere schießen. Für mich sind Polygamie, Geschlechtertrennung, Exklusivitätsanspruch, die Ablehnung der Demokratie und des demokratischen Rechtssystems, sowie der Glaube, Menschen vor ihrem gotteslosen und elenden Leben retten zu müssen, schon eine Form der Gewalt, welcher Einhalt geboten werden muss.

 

Um dem Salafismus Einhalt gebieten zu können, müssen wir die Gründe für die rasante Verbreitung solchen Gedankenguts und der Gewaltexzesse der letzten Wochen verstehen. In den letzten Jahren haben sich immer mehr gewaltbereite und gewaltverherrlichende Menschen dieser Strömung angeschlossen. Der Salafismus bot ihnen eine Bühne, auf der sie ihre Aggressionen politisch und religiös ausleben können. Jene Anhänger, die sich immer gern als Beleidigte und Entrechtete darstellen, haben sich über die Provokation der Pro NRW gefreut. Für sie war dies die große Chance, ihre vom Opferstatus geprägte Weltanschauung zu bestätigen und sich und ihren Anhängern noch einen Grund zu liefern, gegen diese Gesellschaft zu rebellieren.

 

Wir müssen begreifen, wieso das salafistische Gedankengut insbesondere auf manche Jugendliche eine magnetische Anziehungskraft ausübt. Es liegt nicht nur an der gescheiterten Integration, wie manche gerne behaupten, um die Schuld von der eigenen Community weg zu schieben. Wir Muslime müssen vielmehr die Gründe in unseren eigenen Reihen suchen. Der Salafismus hat schließlich nichts Neues erfunden, sondern ein weit verbreitetes Islamverständnis in eine extreme Form gegossen.

 

Ausgrenzung, Entfremdung, die Pflege der Opferrolle, Aufwertung der eigenen Anhänger und Abwertung aller anderen, die Behauptung, die absolute und einzige Wahrheit zu besitzen, das Verbot, Aussagen zu hinterfragen, die Ablehnung neuer zeitgemäßer oder wissenschaftlicher Islaminterpretationen, die Tabuisierung der Sexualität, eine einschüchternde Pädagogik, die die Angst vor der Hölle über alles setzt, der Anspruch, auf alles eine Antwort zu haben und das Leben des Propheten buchstäblich nachahmen zu müssen – das alles sind Aspekte, die bei den Jugendlichen sehr gut ankommen. Der Salafismus bietet ihnen den Schein der Sicherheit durch eine glasklare Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Was die Sache schwierig und zugleich dringlich macht: Es geht hier um Aspekte, die auch zentrale Bestandteile des Islamverständnisses eines „Mustafa-Normal-Muslims“ sind. Kontroll-orientierte Erziehungsmethoden, die auf Kollektivität und Respekt vor Autorität abzielen, wirken hier als Verstärker und begründen die Anfälligkeit von Jugendlichen für die Argumentationen der Salafisten. Mit ihren klaren Verhaltensvorgaben geben sie Halt und erleichtern scheinbar das Leben.

 

Um solchem Gedankengut Einhalt zu gebieten, brauchen wir starke und überzeugende islamische Vorbilder, die in der Lage sind, die Debatte über islamische Werte jenseits von Opferrolle und Diskriminierung zu führen. Wir brauchen eine mutige und zeitgemäße Islaminterpretation mit klaren Positionen im Hinblick auf unsere demokratischen Werte und unser Grundgesetz. Wir brauchen eine Islaminterpretation, die kritikfähig und in der Lage ist, einen demokratiefähigen Islam theologisch zu begründen!

Wo sind diese Vorbilder?"

 

Leser-Kommentare
  1. 1.

    „Brauchen wir starke und überzeugende islamische Vorbilder“

    Haben wir doch!

    Aiman Mayzek!!

    Aiman I love you

    • 29. Mai 2012 um 15:52 Uhr
    • cem.gülay
  2. 2.

    Intellektuelle mit islamischem Hintergrund, die gegen den orthodoxen Islam anschreiben gab und gibt es durchaus nicht wenige.

    Doch von Qasim Amin („tahrir al-mara“ Die Befreiung der Frau, erscheinen 1899) über Ali Abd ur-Raziq („al-islam wa-usul al-hukm“ Der Islam und die Grundlagen von Herrschaft, erschienen 1925) bis hin zu heutigen Islamreformern, etwa Muhammad Shahrur, haben sie nichts erreicht.

    Spätestens seit der iranischen Revolution 1978/79 ist der Zug in so gut wie allen islamischen Ländern in Richtung sunnitischen Orthodoxie bzw. eines Zwölferschiismus à la Khomeini abgefahren.

    Immer wieder einzelne Liberale und Reformer so zu hinzustellen, als repräsentierten sie einen große Teil der Muslime, ist nicht weiter als Augenwischerei.

    • 29. Mai 2012 um 16:02 Uhr
    • Tobias Schneider
  3. 3.

    Es gibt viele Dinge die Ahmad Mansour ablehnt die den Islam selbst betreffen, er nennt ihn halt nur Salafismus und macht die Salafisten zur Projektionsfläche um den Islam selbst in seinen Fundamenten abzulehnen.

    Ist es das was sie fordern Jörg Lau?
    Man soll den Islam ablehnen, ansonstens gehöre man zu den abzulehnenden Salafisten, aber man selber habe ja nichts gegen den Islam? Aufruf zur Apostie um als Muslim anerkannt zu werden?

    Das ist ein sehr einfach zu durchschauendes und laues Spiel.

    • 29. Mai 2012 um 16:14 Uhr
    • Muslim
  4. 4.

    @Muslim

    Welche Grundfundamente des Islam werden denn Ihrer Meinung nach in dem Artikel in Frage gestellt?

    • 29. Mai 2012 um 16:24 Uhr
    • cwspeer
  5. 5.

    @ All: Danke den drei ersten Kommentatoren, dass sie so beeindruckend zeigen, woran die Islamdebatte krankt: Frivole Wichtigtuerei (wer eine Alternative zu Mazyek aufzeigt, wird auf Mazyek zurückverweisen, weil der wichtiger sei), islamkritische Hyperventilation (wer einen kritischen Muslim herausstellt, betreibt Augenwischerei, damit letztlich das Geschäft der Radikalen), islamische Verstockheit (wer Salafismus kritisiert, will zur Apostasie aufrufen).
    Alle drei hassen sich und sind sich doch voll einig. Weiter so!

    • 29. Mai 2012 um 16:26 Uhr
    • Jörg Lau
  6. 6.

    Das was sie Jörg Lau mit diesem Artikel und den Zitaten von Mansour von den Muslimen fordern wäre in etwa so, wenn ich Michael Schmidt-Salomon zitieren würde, wie er Kern Elemente des Christentums ablehnt, um danach zu behaupten er sei selber Christ, habe nichts gegen Christen aber wer diese Standpunkte ablehnt ist gleich Savonarola den es zu bekämpfen gilt.

    • 29. Mai 2012 um 16:35 Uhr
    • Muslim
  7. 7.

    Immerhin macht er es sich nicht so einfach wie Lau, Polenz etc. und erklärt, dass die Salafisten den Ilsm „missbrauchen“.

    • 29. Mai 2012 um 16:37 Uhr
    • MRX
  8. 8.

    @ Muslim

    Das was sie Jörg Lau mit diesem Artikel und den Zitaten von Mansour von den Muslimen fordern wäre in etwa so, wenn ich Michael Schmidt-Salomon zitieren würde, wie er Kern Elemente des Christentums ablehnt, um danach zu behaupten er sei selber Christ, habe nichts gegen Christen aber wer diese Standpunkte ablehnt ist gleich Savonarola den es zu bekämpfen gilt.

    Ist Horst jetzt fromm geworden?

    • 29. Mai 2012 um 16:37 Uhr
    • MRX
  9. 9.

    Grrrr.

    … dass die Salafisten den Islam “missbrauchen”…

    • 29. Mai 2012 um 16:42 Uhr
    • MRX
  10. 10.

    @cwspeer

    Mansour schreibt: „das Leben des Propheten buchstäblich nachahmen“

    und damit meint er die ablehnung der Sunnah. Er meint auch man solle die erlaubnis zur Polygamie ablehnen 8vielleicht stattdessen die Homoehe einführen?). Was hat das mit den Slafisten zu tun?

    QJörg Lau
    „wer einen kritischen Muslim herausstellt, betreibt Augenwischerei“

    Ihnen ist es sicherlich egal was kritisiert wird, Muslimen halt nicht. Wenn eine „Kritik2 bis dahin geht, dass man zu verleugnen habe dass der Quran von Gott ist und Muhammad sein Prophet, und sei es über schleichwege, dann ist das sicherlich Apostie. Für sie vielleicht nicht, aber sie interessieren sich ja auch nciht für den islam.

    • 29. Mai 2012 um 16:42 Uhr
    • Muslim
  11. 11.

    Der Salafismus hat schließlich nichts Neues erfunden, sondern ein weit verbreitetes Islamverständnis in eine extreme Form gegossen.

    Sehr wichtiger Satz. Der Salafismus ist zwar nicht die unverrückbare Essenz des Islam – aber er ist eben auch keine obskure Sekte, die nur der Name „Islam“ mit dem Mainstream-Islam verbindet. Respekt für diese klaren Worte – und ich wünsche Herrn Mansour ein dickes Fell für den zu erwartenden Shitstorm vonseiten der „verstockten“ (O-Ton JL) Muslime. Mal sehen, wie lange es dauert, bis jemand Malcolm X auspackt.

    • 29. Mai 2012 um 16:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  12. 12.

    Jörg Lau

    Starke überzeugende islamische Vorbilder wünscht sich Ahmad Mansour.

    Er hätte ja auch sagen können.

    „Wir wünschen uns mehr starke überzeugende islamische Vorbilder wie Aiman Mayzek.“

    Hat er nicht!

    Noch was,

    Sie sollten sich lieber überlegen wenn Sie als Nachbarn haben wollen. Einen Wichtigtuer oder einen islamistischen Wichtigtuer

    • 29. Mai 2012 um 16:48 Uhr
    • cem.gülay
  13. 13.

    @CG:

    Starke überzeugende islamische Vorbilder wünscht sich Ahmad Mansour.

    Er hätte ja auch sagen können.

    “Wir wünschen uns mehr starke überzeugende islamische Vorbilder wie Aiman Mayzek.”

    Hat er nicht!

    Vielleicht hat er es gerade darum nicht, weil Ayman Mayzek zum folgenden Klüngel gehört:

    Vereine und Verbände erkennen die Gefahren des Salafismus nicht und handeln aus sehr eingeschränkter Sicht. Manche versuchen das Problem zu verharmlosen. Manche stehen sogar mit Salafisten auf einer Bühne

    Und dass er den Mainstream-Islam, den Mayzek vertritt, ausdrücklich kritisiert und ihn nicht etwa als den „guten Islam“ gegen die „bösen Salafisten“ in Stellung bringt, ist ja genau das, was den Benutzer „Muslim“ in seinen Kommentaren so hyperventilieren läßt.

    • 29. Mai 2012 um 16:53 Uhr
    • Arjen van Zuider
  14. 14.

    AVZ

    Treffer und versenkt

    • 29. Mai 2012 um 16:55 Uhr
    • cem.gülay
  15. 15.

    @Arjen van Zuider

    Ein weiterer wichtiger Satz ist der hier:

    „Vorab möchte ich etwas klar stellen: Ich bin Muslim………“

    Er wird selber am besten wissen, weshalb er es ganz am Anfang klar stellen musste, denn im weiteren Verlauf geht er ins eingemachte, nennt es zwar Salafismus meint aber Islam. Hätte er es nicht am Anfang erwähnt, hätte man auch denken können, er sei palästinesischer Druse oder Christ.

    • 29. Mai 2012 um 16:55 Uhr
    • Muslim
  16. 16.

    „ist ja genau das, was den Benutzer “Muslim” in seinen Kommentaren so hyperventilieren läßt.“

    Das ist übertrieben. Es war nur eine Kritik an Jörg Lau, und wenn er nicht so verstock ist wird es sie nachvollziehen.

    • 29. Mai 2012 um 17:01 Uhr
    • Muslim
  17. 17.

    Er wird selber am besten wissen, weshalb er es ganz am Anfang klar stellen musste

    Ja. Wegen Leuten wie Ihnen. Man braucht ja keine prophetische Gabe, um vorhersehen zu können, was Sie ihm vorwerfen werden. Es fällt mir schwer, mangelnde Naivität als Zeichen für Unehrlichkeit zu sehen.

    • 29. Mai 2012 um 17:04 Uhr
    • Arjen van Zuider
  18. 18.

    Eine mutige Saudi-Araberin zeigt, wie man Salafisten in die Schranken weist:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article106386333/Frau-blamiert-Religionspolizei-mit-YouTube-Video.html

    • 29. Mai 2012 um 17:05 Uhr
    • Miriam G.
  19. 19.

    @ Muslim

    Der Islam kommt auch ohne Salafismus aus. Umgekehrt ist das nicht der Fall.

    • 29. Mai 2012 um 17:13 Uhr
    • Serious Black
  20. 20.

    @ Miriam G.

    In Saudi-Wahhabien wirft man einer bekannte Fast-Food-Kette Blasphemie vor:

    http://www.gatestoneinstitute.org/3081/saudi-mcdonalds-toy

    • 29. Mai 2012 um 17:17 Uhr
    • Serious Black
  21. 21.

    bekannten

    • 29. Mai 2012 um 17:18 Uhr
    • Serious Black
  22. 22.

    Zum Abschluss noch eine Sache bevor andere hier hyperventilieren.

    Die Masche den Islam selbst anzugehen und von Muslimen zu verlangen grundlegende Dinge des Islams beiseite zu schieben, ansonsten sei man Salafist, ist vielleicht eine Masche die sich derzeit anbietet und von der man glaubt sie könnte in der derzeitigen stimmungslage gut funktionieren, es ist aber keine gute Diskussionsgrundlage für die Zukunft und wird auch nicht zu irgendetwas gutem führen.

    • 29. Mai 2012 um 17:23 Uhr
    • Muslim
  23. 23.

    Jörg Lau 5

    Ach so, Ha ha ha ha ,-) Hab es erst nicht verstanden

    Sie dachten, ich hätte meinen ersten Kommentar ernst gemeint.

    Sie sind wirklich drollig

    • 29. Mai 2012 um 17:23 Uhr
    • cem.gülay
  24. 24.

    @Serious Black

    The best bit:

    In response, „Saudi McDonald’s“ has withdrawn the toy from all its restaurants, „in order to safeguard against any accusations or misunderstandings.

    Fundamentalism is a form of madness.

    • 29. Mai 2012 um 17:45 Uhr
    • Miriam G.
    • 29. Mai 2012 um 17:57 Uhr
    • MRX
  25. 26.

    Perfekt!

    • 29. Mai 2012 um 18:38 Uhr
    • Araber
  26. 27.

    Ahmad Mansour sei Dank für seine korrekte Intervention.

    Die zusammenfassende Überschrift „Warum nur Muslime den Salafismus besiegen können“ gilt allerdings zunächst vorwiegend für islamisch geprägte Gesellschaften und Staaten.

    Im europäischen Raum allerdings ist insbesondere eine überaus deutliche und klare Sprache des Staates und der Zivilgesellschaft gegenüber den Feinden
    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenrechte,
    der Freiheiten und
    der Demokratie
    das ‚sine qua non‘.

    Als nicht unwichtige begleitende Zusatz-Maßnahme ist natürlich
    eine innerislamische Kritik an religiös motivierten terroristischen Tendenzen und insbesondere
    eine innerislamische Kritik an der ahistorischen Sicht des Korans als ein schon immer und für alle Ewigkeit wörtlich zu nehmendes (todesstrafbewehrtes) Regelbuch für die gesamte Menschheit notwendig und hilfreich.

    Aber ohne die Verteidigung des Rechts, der Menschenrechte, der Freiheit, der Demokratie durch klares und strenges Einschreiten von Staat und Gesellschaft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geht nichts.

    Abschließend noch eine Stellungnahme aus dem Jahre 2006, die der Position des Ahmad Mansour entspricht und diese bestätigt:

    … If the Prophet had died or been killed in Mecca, Islam might have evolved along lines similar to those of early Christianity, as an otherworldly and generally pacifist sect devoid of political ambitions in this world.

    But the fusing of religion and politics that occurred in Christianity some three centuries after Christ occurred in Islam within the lifetime of the Prophet. In the year 622, Muhammad and most of his followers relocated from Mecca to Medina.

    It is in Medina that the Islamic community became a state,
    and where there is a state, there is sure to be, as Max Weber emphasized, violence or the threat of violence. …

    Some readers may question the point of subjecting the statements and actions of terrorists to moral scrutiny. …
    … on a practical level, the religious arguments of the terrorists must be answered by others from within the same tradition or else the terrorist groups will continue to attract followers….

    Aus: „9/11 and the Jihad Tradition“
    Von: Sohail H. Hashmi
    In: „Terror, Culture, Politics: Rethinking 9/11″, ed, Daniel J. Sherman and Terry Nardin (Bloomington: Indiana University Press, 2006).
    http://iis-db.stanford.edu/evnts/5261/911_and_jihad_tradition.pdf

  27. 28.

    Sarrazins Euro-Buch

    Danke Thilo!

    Haben Sie mit ihrem rassistischen Buch gegen alle Türken, von sehr vielen, auch Deutsch-Europäern, indirekte Hilfe bekommen( natürlich so geplant mit der gespielten Entrüstung)

    Zerfetzen Sie die heimlichen Rassisten, die sie groß gemacht haben, jetzt in der Luft

    Nochmals, danke Thilo

    • 29. Mai 2012 um 18:52 Uhr
    • cem.gülay
  28. 29.

    @ cem gülay – Waren Sie das (verkleidet bzw. in Maske) ?:
    http://www.youtube.com/watch?v=m3xNEi-MtZY

  29. 30.

    Publicola

    ,-)

    • 29. Mai 2012 um 18:58 Uhr
    • cem.gülay
  30. 31.

    Wer sich mal mein Buch-Cover auf Amazon angucken will, kann es ab heute

    Titel

    Kein Döner Land

    • 29. Mai 2012 um 19:08 Uhr
    • cem.gülay
  31. 32.

    @ CG # 28

    Gab es heute Pilze zu Mittag?

    • 29. Mai 2012 um 19:10 Uhr
    • MRX
  32. 33.

    MRX

    Lassen Sie mir meine Reflexe, wenn ich den Namen Sarrazin höre

    Sie kennen mich doch ,-)

    • 29. Mai 2012 um 19:12 Uhr
    • cem.gülay
  33. 34.

    @ CG

    Aua, aua, hat Ihnen den Titel wenigstens der Lektor aufgedrückt?

    • 29. Mai 2012 um 19:13 Uhr
    • MRX
  34. 35.

    MRX

    Hatte mit den Titeln und Cover nichts zu tun

    • 29. Mai 2012 um 19:14 Uhr
    • cem.gülay
  35. 36.

    „Wir brauchen eine mutige und zeitgemäße Islaminterpretation mit klaren Positionen im Hinblick auf unsere demokratischen Werte und unser Grundgesetz. Wir brauchen eine Islaminterpretation, die kritikfähig und in der Lage ist, einen demokratiefähigen Islam theologisch zu begründen!“

    Da hat der Mann recht. Er sagt damit aber im Umkehrschluss, dass es eine solche Interpretation nicht gibt. Der Salafismus ist keine obskure Sekte des Islam; es handelt sich dabei lediglich um eine weitere fundamentalistische Strömung innerhalb des Islam. Eine klare Abgrenzung zur sunnitischen Orthodoxie gibt es nicht. Denn der Sunna des Propheten und der Altvorderen (Salafi) – inbesondere der rechtgeleiteten Kalifen – zu folgen, das gehört zu den Fundamenten des sunnitischen Islam. Insofern sind alle Sunniten Salafisten.

    Weil der Salafismus die natürliche Frucht des orthodoxen Islam ist, kann er auch nur innerhalb des Islam wirksam bekämpft werden. Solange die Orthodoxe Lehre weiterbesteht, wird es immer wieder Muslime geben, die die Befehle Allahs und Mohammeds wörtlich nehmen und zum Jihad gegen die Kuffar aufrufen.

    Die Beiträge von dem Poster „Muslim“ zeigen ja, dass offenbar eine Abgrenzung vom Salafismus als Apostasie aufgefasst wird. Er erklärt auch nicht, wie man Salafisten von normalen Muslimen ideologisch unterscheiden kann. Anstatt sich von den Salafisten abzugrenzen, schließt er den aufgeklärten Muslim als Apostaten von der Glaubensgemeinschaft aus. Er zeigt meiner Meinung nach damit beispielhaft, wie der Islam überwiegend verstanden wird.

    Damit der Islam demokratie- und menschenrechtskompatibel wird, werden zentrale Glaubensdogmen in Frage gestellt werden müssen. Diesen schmerzhaften Weg gilt es anzustoßen und wohlwollend zu begleiten. Gleichzeitig muss der Staat sein Gewaltmonopol gegen Salafisten auch mit Gewalt durchsetzen, damit die Nichtmuslime in Deutschland weiterhin von Ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen können.

    • 29. Mai 2012 um 19:14 Uhr
    • Klampi
  36. 37.

    Klampi

    Jawohl!

    • 29. Mai 2012 um 19:17 Uhr
    • cem.gülay
  37. 38.

    @ cem.gülay

    Wenn’s nicht ironisch gemeint war, dann Danke für die Zustimmung.

    • 29. Mai 2012 um 19:51 Uhr
    • Klampi
  38. 39.

    Gerade stelle ich mir vor, den Christen würde der Vorschlag gemacht, sich von „zentralen Dogmen des Glaubens“ zu trennen, man wolle diesen Prozess „wohlwollend“begleiten, bis dass sich das Christentum „Demokratie-tauglich“ gemacht habe.
    Hmm……..
    Wandel kann, das sollte auch für den Islam gelten dürfen, nur aus der Mitte des Islams kommen, oder er kommt gar nicht.
    Der Staat, die Gesellschaft haben dafür Sorge zu tragen, dass es keine „unstatthafte“ Unterlaufung des demokratischen Rechtsstaates geben kann.
    Das war´s dann aber auch!

    • 29. Mai 2012 um 20:10 Uhr
    • Marit
  39. 40.

    Ich möchte klampi zustimmen und rate mal die begriffe harbi und dar el harb aus dem koran zu googeln. was da bei wiki steht irritiert mich gerade in diesem zusammenhang sehr. Vielleicht kann muslim diese begriffe ja mal interpretieren. Wäre nett.

    • 29. Mai 2012 um 20:14 Uhr
    • ernsthaft
  40. 41.

    Respekt Herr Mansour

    • 29. Mai 2012 um 20:31 Uhr
    • Araber
  41. 42.

    # 39 – Gerade stelle ich mir vor, den Christen würde der Vorschlag gemacht, sich von “zentralen Dogmen des Glaubens” zu trennen, man wolle diesen Prozess “wohlwollend”begleiten, bis dass sich das Christentum “Demokratie-tauglich” gemacht habe.

    z.B. Teile des Matthäus- und Lukas-Evangelium:

    Mt 10,34
    Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

    Mt 10,35
    Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

    Mt 10,36
    und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.

    Lk 12, 49
    Ich bin gekommen um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen.

    Lk 12,51
    Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.

    Lk 12,52
    Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei,

    Lk 12,53
    der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

    Lk 14,26
    Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.

    Lk 19,27
    Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde – bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!

    aus: Bibel, Neues Testament (Einheitsübersetzung)
    http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/

  42. 43.

    Ich kann jetzt nicht alles durchgehen, aber nur mal so ein Beispiel:

    „Lk 19,27
    Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde – bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!“

    Bitte lest das Original. Da werdet Ihr feststellen, dass Jesus hier ein Gleichnis erzählt, das Gleichnis vom Anvertrauten Geld. Der König in dem Gleichnis ist nicht Jesus. Es ist kein Befehl zum Töten von Jesus‘ Feinden.

    „Weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, meinten die Menschen, die von all dem hörten, das Reich Gottes werde sofort erscheinen. Daher erzählte er ihnen ein weiteres Gleichnis.
    Er sagte: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren.“

    Diese Diskussion ist alt und das Christentum ist durch seine Aufklärung gegangen. Die entsprechenden Antworten kann man wahrscheinlich auch gleich von irgendeiner Webseite herunterladen.

    Das Christentum bekennt sich in Deutschland zum Schutz der Menschenwürde und zum demokratischen Rechtsstaat. Dieses Bekenntnis war auch ein Prozess. Dem Islam haben wir diese Auseinandersetzung bislang erspart. Das rächt sich.

    • 29. Mai 2012 um 20:58 Uhr
    • Klampi
  43. 44.

    PS – In der Bibel (Altes Testament) wird eine spezifische Art der Kriegsführung festgelegt ist, die man heute Völkermord nennen würde.

    In Buch 1 Samuel, Kapitel 15 weist Gott den König Saul an, die Amalekiter anzugreifen:
    1 Sam 15,3 „Darum zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!”, sagt Gott durch den Propheten Samuel.

    Als Saul versäumt, das zu tun, nimmt Gott ihm sein Reich:
    1 Sam 15,10 „Deshalb erging das Wort des Herrn an Samuel: “
    1 Sam 15,11 „Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe. Denn er hat sich von mir abgewandt und hat meine Befehle nicht ausgeführt.“
    1 Sam 16,1 „Der Herr sagte zu Samuel: Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe ihn doch verworfen; er soll nicht mehr als König über Israel herrschen“.

    In anderen Worten: Saul hat eine schreckliche Sünde begangen, indem er versäumte, einen perfekten Völkermord zu begehen.

    aus: Bibel, Altes Testament (Einheitsübersetzung)
    http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/1sam15.html

  44. 45.

    “Lk 19,27
    Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde – bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!”
    Bitte lest das Original. Da werdet Ihr feststellen, dass Jesus hier ein Gleichnis erzählt

    … – ein Gleichnis des Friedens und der Versöhnung
    http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lk19.html

  45. 46.

    @39 Marit

    „Gerade stelle ich mir vor, den Christen würde der Vorschlag gemacht, sich von “zentralen Dogmen des Glaubens” zu trennen, man wolle diesen Prozess “wohlwollend”begleiten, bis dass sich das Christentum “Demokratie-tauglich” gemacht habe.“

    Das ist alles in Europa im Laufe der vergangenen 300 Jahre passiert. Haben Sie das verpasst?

    Kennen Sie etwa katholische Christen, die ihre politischen Befehle aus Rom entgegennehmen, Demokratie und Menschenrechte als Ketzerei ablehnen und keine Bücher lesen, die auf dem Index Librorum Prohibitorum stehen?

    Wenn nicht, liegt das u.a. daran, dass die katholischen Christen sich vom zentralen christlich-römisch-katholischen Dogma der weltlichen Vorherrschaft des Papstes trennen mussten, um das katholische Christentum „Demokratie-tauglich“ zu machen. Bei den evangelisch-lutherischen Christen gab es entsprechende Veränderungen in der strengen Obrigkeitsgläubigkeit, die bei Luther ein zentrales Dogma des Glaubens war.

    Es verlangt keiner von Ihnen, dass Sie aufhören sollen, zu glauben, dass Mohammed der Bote Gottes ist. Deutschland verlangt nur von hier lebenden Muslimen, dass sie demokratisch beschlossenen Gesetzen auch dann folgeleisten sollen, wenn diese Gesetze im Widerspruch zur eigenen Koranauslegung stehen. Beispielsweise ist es in Deutschland verboten, seine Frau zu schlagen, obwohl der Koran dies erlaubt und manche muslimische Gruppen den Eindruck erwecken, das Frauenverprügeln sei ein zentrales Dogma des Glaubens.

    • 29. Mai 2012 um 21:05 Uhr
    • A. Ernst
  46. 47.

    # 39 / Marit – Gerade stelle ich mir vor, den Christen würde der Vorschlag gemacht, sich von “zentralen Dogmen des Glaubens” zu trennen, man wolle diesen Prozess “wohlwollend”begleiten, bis dass sich das Christentum “Demokratie-tauglich” gemacht habe.

    – Eine unsinnige, absurde Zumutung also … ? ? ? –

    # 43 / Klampi – … das Christentum ist durch seine Aufklärung gegangen. Die entsprechenden Antworten kann man wahrscheinlich auch gleich von irgendeiner Webseite herunterladen.
    Das Christentum bekennt sich in Deutschland zum Schutz der Menschenwürde und zum demokratischen Rechtsstaat.

    … keine absurde Zumutung also, sondern unausweichliche, unverzichtbare Notwendigkeit.
    „ist durch die Aufklärung gegangen“:
    Das ist korrekt, sagt sich aber sehr leicht.
    Es ist daran zu erinnern, dass die moderne Pazifizierung des Christentums als allgemeingültige Haltung Resultat von jahrzehnte- und jahrhunderte-langen Auseinandersetzungen geistiger und militärischer Art ist.

  47. 48.

    PS – einen solchen (aber bitte nicht weitere 1500 Jahre andauernden) „Screening-Prozess“ (aber bitte nur geistiger, nicht militärischer Art) der Historisierung des Korans, der Aufklärung, der Aktualisierung der Interpretation etc. – „aggiornamento“ nannte man das als Vaticanum II – kann man dem Islam durchaus nicht ersparen – alles Andere wäre sehr erstaunlich

  48. 49.

    „Das Christentum bekennt sich in Deutschland zum Schutz der Menschenwürde und zum demokratischen Rechtsstaat.

    … keine absurde Zumutung also, sondern unausweichliche, unverzichtbare Notwendigkeit.
    “ist durch die Aufklärung gegangen”:
    Das ist korrekt, sagt sich aber sehr leicht.“

    Wenn sie das schon wissen, was sollen dann Ihre Bibelzitate? Sie wissen doch, dass keine der großen Kirchen diese Passagen als Marschbefehle versteht, um Gewalt zu legitimieren? Trotzdem tun sie so, als ob das Christentum hier mit dem Islam auf einer Stufe steht. Das ist auch ein riesengroßer Unterschied zum Islam. Dort gilt immer noch das Dogma der Verbalinspiration des Koran. Die Befehle des Koran werden als zeitlos gültige Gottesbefehle verstanden, die keinen Widerspruch dulden.

    Nein, wir haben in unserem Land kein Problem mit dem Christentum. Wir haben aber ein Problem mit dem Islam. Kein Bibelzitat kann diese Wahrheit verschleiern.

    • 29. Mai 2012 um 21:22 Uhr
    • Klampi
  49. 50.

    „Fühlen ist einfacher als Denken“ (Peter von Matt)

    @ Klampi – Sie müssen mal genau lesen (lernen. – Bitte!)

  50. 51.

    @Publicola

    Ich kann lesen, dazu brauche ich nicht Ihre Nachhilfe. Vielleicht beantworten sie einfach die Frage, was Ihre Bibelzitate denn nun belegen sollten!?

    • 29. Mai 2012 um 21:39 Uhr
    • Klampi
  51. 52.

    @Publicola

    „In der Bibel (Altes Testament) wird eine spezifische Art der Kriegsführung festgelegt ist, die man heute Völkermord nennen würde.“

    Die ist eben nicht für alle Zeiten allgemein verbindlich festgelegt, sondern eine Erzählung aus dem Alten Testament über die damaligen Todfeinde der Hebräer ohne Gesetzes- oder Gebotscharakter. Sonst hätten nach Ihrer Logik die Israelis seit 1948 mal eben eine handvoll Genozide an den Arabern durchführen müssen.
    Stattdessen versuchen die IDF wie keine zweite Armee auf der Welt zivile Opfer zu vermeiden.
    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass irgendein Christ im Falle eines bewaffneten Konflikts zum Völkermord an den Gegnern samt Viehzeug etc. aufgerufen hätte, weil es im Buch Samuel explizit so „festgelegt“ ist.

    • 29. Mai 2012 um 21:46 Uhr
    • Krämer
  52. 53.

    @Cem

    Gratuliere zum neuen Buch. Guter Titel. Stammt auch diesmal das Vorwort von Cousine Bilkay Öney?

    • 29. Mai 2012 um 21:52 Uhr
    • Miriam G.
  53. 54.

    @Krämer:

    Sonst hätten nach Ihrer Logik die Israelis seit 1948 mal eben eine handvoll Genozide an den Arabern durchführen müssen.

    Eben. Wenn die Juden in der Lage sind, ihre alten Geschichten als genau das zu sehen und ihnen für das moderne Leben keine weitere Bedeutung zuzuweisen und sich trotzdem immer noch als Juden zu sehen – warum wirft man dann einem Moslem, der sich genauso von den alten Geschichten im Koran distanziert, Apostasie vor?

    • 29. Mai 2012 um 22:03 Uhr
    • Arjen van Zuider
  54. 55.

    Mansour denkt und argumentiert als Mensch, der sapere aude macht – er denkt unabhängig von den Vorgaben des Islama.

    Der Komentator „Muslim“ hingegen ordnet sein Denken dem Islam unter, wie das Tariq Ramadan macht, wie das Aiman Mazyek macht, wie das eben jeder offizielle Vertreter des Islams macht.

    Wie ich zu sagen pflege: Der Islam wird dann politisch unwichtig, wenn ihn genügend Muslime ignorieren.

    • 29. Mai 2012 um 22:04 Uhr
    • FreeSpeech
  55. 56.

    @Klampi

    Bibelzitate

    Publicola ist halt ein Ausgewogenheitsfanatiker. Da verrutscht leicht mal die Brille.

    • 29. Mai 2012 um 22:04 Uhr
    • unlimited
  56. 57.

    Hei, heute vertippe ich mich wieder gründlich:

    des Islams

    Kommentator

    • 29. Mai 2012 um 22:06 Uhr
    • FreeSpeech
  57. 58.

    Eben deshalb hätte ich gern von den vertreter der hier lebenden muslime gewußt ob für sie europa dar el harb ist und ob die ungläubigen wie harbis zu behandeln sind.

    • 29. Mai 2012 um 22:15 Uhr
    • ernsthaft
  58. 59.

    @ ernsthaft

    Für die Vertreter gilt das, was Mazyek gesagt hat:

    http://nebeldeutsch.blogspot.com/2007/12/mazyeks-5-sulen-des-islams.html

    Die Frage steht im Raum, wie lange solche Typen noch ernst genommen werden.

    • 29. Mai 2012 um 22:21 Uhr
    • FreeSpeech
  59. 60.

    Was ich mit der Parallele Christentum/Islam sagen wollte, ist, dass ich als Christin mir „verbitten“ würde, wollte jemand mir „wohlwollend“ klarmachen, wo ich überall „auf dem Holzweg“ bin, wenn ich den Grundsätzen der Kirche folge.
    Wesentlich ist doch, dass die rechtstaatlichen Grundlagen des Staates nicht tangiert werden.Wie sich der Islam organisiert oder „reformiert“, entscheidet sich innerhalb des Islams.Für Nichtmuslime ist relevant, in wie weit er die Verfassung des Landes respektiert.
    Bibelzitate sind hier kaum angebracht, da wir die Bibel ja nicht so handhaben, wie die Muslime den Koran.

    • 29. Mai 2012 um 22:36 Uhr
    • Marit
  60. 61.

    „Eine klare Abgrenzung zur sunnitischen Orthodoxie gibt es nicht. Denn der Sunna des Propheten und der Altvorderen (Salafi) – inbesondere der rechtgeleiteten Kalifen – zu folgen, das gehört zu den Fundamenten des sunnitischen Islam. Insofern sind alle Sunniten Salafisten.“

    Exakt! Sogenannte Salafisten sind nichts weiter als besonders koran- und sunnahtreue Muslime, die die religöse Ideologie Islam so praktizieren wie sein Erfinder Mohammed es wollte und verkündet hat.
    Deswegen gibt es auch maxiaml halbherzige Distanzierung von diesen besonders korantreuen Muslimen seitens der „guten“ Muslime aller Mazyek etc. Man braucht nicht viel um die Heuchelei darin zu erkennen, nur islamophile Gutis lassen sich da blenden.

    „Wir brauchen eine Islaminterpretation, die kritikfähig und in der Lage ist, einen demokratiefähigen Islam theologisch zu begründen!“

    Ein Perpetuum Mobile zu erfinden düfte einfacher sein. Man kann die Grundfesten, das Fundament einer Ideologie nicht verändern. Das klappt schon bei „normalen“ Ideologien nicht, man kann höchstens ein bisschen an den Rändern schleifen, noch weniger klappt es aber bei Ideologien, die behaupten 1 zu 1 Gottes direkte Wort zu sein.
    Wenn der Islam demokratie- und menschenrechtskompatibel gemacht wurde, was bliebe da noch übrig.

    „Um solchem Gedankengut Einhalt zu gebieten, brauchen wir starke und überzeugende islamische Vorbilder, die in der Lage sind, die Debatte über islamische Werte“

    Genau, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, das klappt ganz sicher!

    • 29. Mai 2012 um 22:37 Uhr
    • Bellfruta87
  61. 62.

    @ Klampi, @unlimited – Zunächst einmal empfehle ich Ihnen beiden dringend – auch in Interesse Ihrer mitmenschlichen Umwelt – einen http://de.wikipedia.org/wiki/Blindenf%C3%BChrhund

    Nun zu einer völlig irrelevanten Frage
    Vielleicht beantworten sie einfach die Frage, was Ihre Bibelzitate denn nun belegen sollten!?,
    die – so meine ich – für Buchstabenkenner bereits in/mit den Beiträgen # 42 und # 47 ausführlichst beantwortet worden ist:

    natürlich musste sich im Laufe der Zeiten das Judentum und das Christentum von einer wörtlichen Umsetzung und von einem buchstabengetreuen Verständnis der heiligen Schrift(en), der Bibel lösen, um schließlich und erfreulicherweise „demokratie-tauglich“ zu werden.

    Die Zitate aus dem Neuen und Alten Testament waren als Hinführung zu diesem Erkenntnisprozess gedacht.

    Denn natürlich wird kein Jude und kein Christ diese Zitate in der Gegenwart als wörtlich zu befolgende Handlungsanweisungen (miss)verstehen.

    Die Heilige(n) Schrift(en) erlebten im Zeitenlaufe also einen Prozess der Historisierung, der historischen Relativierung
    – weg vom buchstabengetreuen Wortsinn als Regelbuch hin zu Interpretationen (Exegesen) und Meta-Interpretationen.

    Diese notwendigen (aus heutiger Sicht vielleicht als selbstverständlich empfundenen) Prozesse sind
    – so postulierten diverse Postings diverser Foristen wie auch der eigentliche Blog-Text –
    auch als Forderung gegenüber dem Islam zu erheben,
    eine Forderung allerdings, die ein Kommentator (Marit) wohl als diskriminierende, unvorstellbare, sträfliche Zumutung empfand und darstellte.

  62. 63.

    PS – @ Klampi, @ unlimited
    … falls das mit dem B.-hund nicht reicht, sollten Sie beide es vielleicht auch mal hiermit versuchen: http://www.brain-fit.com/html/gehirnnahrung.html

  63. 64.

    im Interesse

  64. 65.

    # 60 – Wesentlich ist doch, dass die rechtstaatlichen Grundlagen des Staates nicht tangiert werden.Wie sich der Islam organisiert oder “reformiert”, entscheidet sich innerhalb des Islams.

    @ Marit

    Was meinen Sie: Warum habe ich wohl in Beitrag # 27 geschrieben?:

    Die zusammenfassende Überschrift “Warum nur Muslime den Salafismus besiegen können” gilt allerdings zunächst vorwiegend für islamisch geprägte Gesellschaften und Staaten.
    Im europäischen Raum allerdings ist insbesondere eine überaus deutliche und klare Sprache des Staates und der Zivilgesellschaft gegenüber den Feinden
    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenrechte,
    der Freiheiten und
    der Demokratie
    das ‘sine qua non’.

    Als nicht unwichtige begleitende Zusatz-Maßnahme ist natürlich
    eine innerislamische Kritik an religiös motivierten terroristischen Tendenzen und insbesondere
    eine innerislamische Kritik an der ahistorischen Sicht des Korans als ein schon immer und für alle Ewigkeit wörtlich zu nehmendes (todesstrafbewehrtes) Regelbuch für die gesamte Menschheit notwendig und hilfreich.

    Aber ohne die Verteidigung des Rechts, der Menschenrechte, der Freiheit, der Demokratie durch klares und strenges Einschreiten von Staat und Gesellschaft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geht nichts.
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581/comment-page-4#comments

  65. 66.

    Die frage ist doch wie lange wir ihnen das durchgehen lasse. Ich wwürde mir schon sehr wünschen das zb. journalisten mal konkret nachfragen an punkten im koran, im leben des propheten und zb. der vier rechtgeleiteten kalifen die mit unseren werten nicht vereinbar sind. Stichworte, Ayshe bint abu bekr, rihanna, die angriffskriege der kalifen wird das gutgeheißen ? wie reagieren wir dann darauf und wie soll unter diesen voraussetzungen ein zusammenleben funktionieren wenn in teilen europas sich muslimische mehrheiten bilden?

    • 29. Mai 2012 um 23:01 Uhr
    • ernsthaft
  66. 67.

    @Marit:

    Bibelzitate sind hier kaum angebracht, da wir die Bibel ja nicht so handhaben, wie die Muslime den Koran.

    Ebendrum. Wenn Kommentator „Muslim“ Mansour zum Apostaten erklärt, weil dieser angeblich „zentrale Inhalte“ des Islam in Frage stelle, und behauptet, ein Islam nach Mansours Vorstellungen sei gar kein „richtiger“ Islam mehr, dann ist es angebracht, mit Bibelzitaten zu belegen, wie sehr beim Christentum Heiliger Text und Glaubenspraxis auseinanderklaffen, ohne dass die christliche Identität verlorengeht.

    • 29. Mai 2012 um 23:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  67. 68.

    @ Publicola: ich stimme Ihnen zu!

    Mein Beitrag bezog sich nur auf Teile ihres Kommentars, in denen Sie Bibelzitate anführten, was im Falle dieser Debatte eigentlich nicht notwendig ist. Meine Entgegnung bezog sich auf eine Haltung, die hier gerade spürbar war, die ich auch als „Anmaßung“ bewerten würde, wäre ich persönlich betroffen.Darum die Wichtigkeit und Bedeutung von innerislamischer Kritik, die, wenn überhaupt, eine Chance hat, von gläubigen Muslimen respektiert oder akzeptiert zu werden.
    Wir können natürlich über einen Islam, den es nicht gibt, aber wünschenswert wäre, philosophieren, doch dürfen wir nicht erwarten, dass Muslime dies als Teil des „Islamischen Diskurses“ betrachten.In dem Punkt geht es mir also um „respektvollen Abstand“.

    • 29. Mai 2012 um 23:37 Uhr
    • Marit
  68. 69.

    “respektvollen Abstand”

    Damit kommen wir nicht weiter. Von selbst wird sich der Islam nicht reformieren. Nur durch gesellschaftlichen Druck von außen wird es zu einer Reformation kommen. Deshalb ist es notwendig diesen Prozess durch sachliche Kritik von außen anzustoßen. Gerade das Thema Respekt von Andersgläubigen dürfte ein kontroverses Thema sein. Traditionell werden Ungläubige von Muslimen als minderwertige Menschen betrachtet.

    • 29. Mai 2012 um 23:58 Uhr
    • Klampi
  69. 70.

    @Marit

    „In dem Punkt geht es mir also um “respektvollen Abstand”.“

    Diesen respektvollen Abstand kann es aber im eigenen Land nicht geben. Denn man hat es im Kern mit einer Ideologie zu tun, die langfristig, vorallem aufgrund von demografischen Entwicklungen, Demkratie, GG, Freiheit, inneren Frieden und auch Wohlstand in diesem Land gefärdet. Die islamische Welt gehört nicht umsonst zu den gesellschaftlich, wirtschaftlich und wissenschaftlich ärmsten und rückständigsten Regionen der Welt, durchzogen von ethnischen Konflikten und Gewalt. Und ohne Öl würde Saudi Arabien oder die Emirate ähnlich aussehen wie Jemen.
    Genauso wie eine Gesellschaft sich keinen „respektvollen Abstand“ gegenüber Neonazis und deren Ideologie erlauben kann, genauso kann sie das auch nicht bei Islamismus (korangetreuer Islam).

    • 30. Mai 2012 um 00:09 Uhr
    • Bellfruta87
    • 30. Mai 2012 um 00:11 Uhr
    • Zagreus
  70. 72.

    OT respektvoller Abstand

    Islam, Menschenrechte und Scharia. Scheich Omar Bakri Mohammed spricht Klartext: http://www.youtube.com/watch?v=zs9uVmigE5E

    • 30. Mai 2012 um 00:30 Uhr
    • Bellfruta87
  71. 74.

    Bravo für diesen Artikel, Herr Mansour!

    „Wir brauchen eine mutige und zeitgemäße Islaminterpretation mit klaren Positionen im Hinblick auf unsere demokratischen Werte und unser Grundgesetz.“ – Ja! Aber wie, das ist die Frage. Sie selbst lassen ja durchklingen, daß die Interpretation der Salafisten im Wesentlichen die normale sunnitische/schiitische Interpretation ist. Der ganz normale Islam ist noch nicht reformiert.
    Sieht man sich die Reformversuche genauer an, hakt es immer an der Abrogationsfrage und der Sunna, wie sie in den Hadithen zu finden ist. Die Abrogation steht eben schon so im Koran und das Vorbild/der Befehl Mohammeds in den (von der islamischen Wissenschaft als verlässlich eingestuften) Hadithen ist in vielem eindeutig. Kurz: Eine echte Reform in westlichem Sinne wird noch auf sich warten lassen. Sie mag aber eines Tages, ich weiß auch nicht wie, möglich sein.

    Nur möchte ich sagen: Solange der sunnitische/schiitische Islam noch so ist (eben nicht wie der von persönliche liberale Islam von Ahmad Mansour), solange sollte man den Begriff „Islamophobie“ streichen und nicht jeden PI-Artikel verteufeln.

    Lieber Herr Lau, neulich legten Sie nahe, daß Robert Spencer ein radikaler, durchgeknallter Islamfeind ist. Ich meine, Spencer sagt im Prinzip nichts anderes als Herr Mansour. Verständnis für Angst vor dem Islam, das ist es, was ich verlange.

    Herzliche Grüße

    Friedhelm4

    • 30. Mai 2012 um 01:09 Uhr
    • Friedhelm4
  72. 75.

    Nachtrag: Lieber Admin, bitte meinen vorigen Beitrag löschen, wenn das geht. Unausgereift. Vielen Dank.

    • 30. Mai 2012 um 02:01 Uhr
    • Friedhelm4
  73. 76.

    Mansour gibt Hoffnung, daß die Salafisten vielleicht für die Moslems auch nicht repräsentativer sind, als die Neonazis für Deutschland.
    Die Salafisten werden verlieren, das spüren sie und deshalb sind sie so rabiat. Sie können sich möglicherweise vor Drohnen verstecken, aber nicht vor Lady Gaga.

  74. 77.

    Fortbildungsflyer „Über den Umgang mit Salafismus“ für Veranstaltung 24. Mai mit Widmung vom Solinger OB Norbert Feith:

    „Im ersten Teil der Fortbildung wird kurz über die besonderen Kennzeichen und Methoden der salafistischen Strömungen informiert.

    Im zweiten Teil wollen wir folgenden Fragen nachgehen: Was macht Salafismus attraktiv für Jugendliche? Welche Jugendlichen / jungen
    Erwachsenen sind besonders gefährdet? Wie können wir sie schützen? Was können Eltern tun? Was die Schule? Was die offenen Jugendeinrichtungen? Was die Migrantenorganisationen?

    Die Fragen sollen auch mit Hilfe von praktischen Erfahrungen aus Berlin beantwortet werden. Am Beispiel der Beratung von Eltern, deren Jugendliche sich radikalen Strömungen angeschlossen haben
    oder präventiver Projekte mit Jugendlichen.

    Zielgruppe:
    Lehrkräfte, Sozialpädagogen in Schulen, offenen Einrichtungen und Beratungsstellen, Multiplikatoren in Moscheen und Migrantenvereinen, Jugendstadtrat, Polizei, Kirchen, alle Solingerinnen und Solinger“

    http://www2.solingen.de/c12572f800380be5/files/flyer_fortbildung_ebook.pdf/$file/flyer_fortbildung_ebook.pdf?openelement

    Presseankündigung der Veranstaltung vom 22.Mai

    hxxp://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Wie-geht-man-mit-Extremisten-um-e0c4ca8b-b551-408c-9715-518342814522-ds

    Seit einem dreiviertel Jahr ist die Broschüre:

    „“Ich lebe nur für Allah“
    Argumente und Anziehungskraft des Salafismus

    Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2011″

    von Claudia Dantschke, Ahmad Mansour, Jochen Müller, Yasemin Serbest

    im Einsatz. 7.370 mal bei google zitiert; aber leider zum download nicht auffindbar, statt dessen über Stadtbüchereien ausleihbar.

    Vorgestellt auch hier:

    hxxp://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/broschuere-salafismus/

    Studien anderer Akteure zum Thema sind leichter zu bekommen, z.B. hier:

    hxxp://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2012_S05_dfr.pdf

    Der von Herrn Lau zitierte Aufruf des Herrn Mansour ist internetmäßig auch bisher nur hier via google zu finden.

    Ich würde gerne mehr darüber erfahren, wie sich die praktische Arbeit so anläßt.

    • 30. Mai 2012 um 05:36 Uhr
    • Thomas Holm
  75. 78.

    „Freitag, 22. Juni 2012 09.00 Uhr
    Ein Paradies für Lau – Salafisten im Kontext des organisierten Islam

    Referent: Ahmed Şenyurt, Fachjournalist für ARD und ZDF, Köln“

    http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend.Media&ACTION=ViewMediaObject&Media.PK=29867&Media.Object.ObjectType=full

    Da sollten wir vielleicht alle mal hinkommen.

    • 30. Mai 2012 um 05:46 Uhr
    • Thomas Holm
  76. 79.

    Diesen Extremismus-Verbund sollte man neben den Salafisten auch nicht aus den Augen verlieren; oder sind das etwa Stimmen, die auch von „Gemäßigten“ zu hören sind ?

    „Analyst: Syria carnage funded, fueled by US-led Zio-Wahhabis“

    http://abna.ir/data.asp?lang=3&Id=318619

    • 30. Mai 2012 um 06:45 Uhr
    • Thomas Holm
  77. 80.

    @ Marit – # 68 – Meine Entgegnung bezog sich auf eine Haltung, die hier gerade spürbar war, die ich auch als “Anmaßung” bewerten würde, wäre ich persönlich betroffen.

    – ist zuweilen auch mein Eindruck

    Darum die Wichtigkeit und Bedeutung von innerislamischer Kritik, die, wenn überhaupt, eine Chance hat, von gläubigen Muslimen respektiert oder akzeptiert zu werden.

    – ist wünschenswert und notwendig; wird als Notwendigkeit auch (etlichen) deutschen bzw. euroäischen Muslimen aufscheinen und sie motivieren, in dieser Hinsicht tätig zu werden, je deutlicher und nachweisbarer eine in diesem und jenem Falle unvereinbare Diskrepanz des Zusammenpralls zwischen einer wörtlichen Rezeption des Korans und bestimmter Hadithen und dem Prozedere einer demokratischen Zivilgesellschaft und seiner Institutionen wird bzw. ist.

    Wir können natürlich über einen Islam, den es nicht gibt, aber wünschenswert wäre, philosophieren,

    – man mag es philosophieren nennen, letztlich wird allerdings eine Demokratie mit ihren Institutionen der ‚checks and balances‘ im deutschen und europäischen Raum allerdings nicht darauf verzichten können und dürfen,
    eine überaus deutliche und klare Sprache des Staates und der Zivilgesellschaft gegenüber jeglichen Feinden
    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenrechte,
    der Freiheiten und
    der Demokratie
    als ‘sine qua non’ verlauten zu lassen.
    Und das ist wohl eine der Hauptaufgaben des Staates und der Zivilgesellschaft, nänlich als Versicherung gegen jegliches Regredieren in die Barbarei zu fungieren und zu berfürchtende Rückfälle in die Barbarei zu verhindern.

    „rem tene, verba sequentur“
    „Halte an der Sache fest, die Worte (Theorien) werden folgen“
    soll Cato gesagt haben:
    Kommen Staat und Zivilgesellschaft dieser Hauptaufgabe des Schutzes des Individuum nach, werden auch die in einer Gesellschaft vorfindbaren Religionen und Konfessionen ihre Schlüsse ziehen und mit einer modernen demokratischen Massen- und Zivilgesellschaft kompatible Theorien, Doktrinen, Exegesen entwickeln können, wöllen, müssen.

    Letzteres – und da stimme ich Ihnen und Ahmad Mansour zu – kann aus der Sache heraus natürlich auch nur eine von der jeweiligen Religionsgemeinschaft konkret zu lösende Aufgabe sein.

  78. 81.

    … zu befürchtende …

  79. 82.

    Die Aufforderung an die islamischen Verbände in Deutschland, sich vom Salafismus abzugrenzen, übersieht zwei Aspekte des Themas:

    Unsere Medien sind auf Krawall frisiert. Inzwischen habe ich in vielen Runden den Test gemacht: Kaum jemand kann etwas mit dem Namen „DITIB“ anfangen, alle kennen den Begriff „Al Qaida“ und seit den Übegriffen auf Polizisten kennen viele den Begriff „Salafisten“. Botschaft: Nur wer ordentlich Krawall macht, hat eine Chance wahrgenommen zu werden. Das hat mit dem Islam gar nichts zu tun, sondern mit unserer Aufregungskultur.

    Das zweite ist die Frage der Finanzierung: So lange Saudi Arabien die finanziellen Mittel hat, den Wahabitismus als Einheitsislam weltweit zu fördern und an vielen Stellen – zum Beispiel in Mali – traditionelle und bewundernswerte islamische Kultur plattzumachen, ist es für alle, Muslime und Nicht-Muslime, schwer, gegenzuhalten. Es ist eben nicht nur physische Gewalt, die in der Religion zerstörerisch wirkt, sondern auch die Gewalt des Geldes.

  80. 83.

    @ P

    Die zusammenfassende Überschrift “Warum nur Muslime den Salafismus besiegen können” gilt allerdings zunächst vorwiegend für islamisch geprägte Gesellschaften und Staaten.
    Im europäischen Raum allerdings ist insbesondere eine überaus deutliche und klare Sprache des Staates und der Zivilgesellschaft gegenüber den Feinden
    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenrechte,
    der Freiheiten und
    der Demokratie
    das ‘sine qua non’.

    Rechtspopulist!

    • 30. Mai 2012 um 07:57 Uhr
    • MRX
    • 30. Mai 2012 um 08:07 Uhr
    • MRX
  81. 85.

    @publicola – „kompatible Theorien, Doktrinen, Exegesen entwickeln können, wöllen, müssen“

    Natürlich. Weshalb jede Debatte, die auf dem Boden einer heutigen Islamauslegung um die Menschenrechtskompatibilitaet des Islam geführt wird, auch völlig sinnlos ist. Forderungen an die hier lebende kleine Minderheit der Moslems, die den Vorrang der Zivilgesellschaft und ihrer Regeln vor der privaten Religion nicht akzeptieren, müssen von außerhalb der Religion gestellt werden.
    Letztlich geht es auch nicht darum, dass Religiöse Kernwerte ihrer Religion aufgeben. Sondern „nur“ darum, dass sie im Alltag akzeptieren, dass diese Werte nur für sie persönlich gelten. Ist das erreicht, ist die Theologie letztlich Wurscht.
    Gruß,
    Thorsten Haupts

    • 30. Mai 2012 um 08:44 Uhr
    • ThorHa
  82. 86.

    Ägypten – 3 Jahre Knast für einen minderjährigen Kopten:

    Reuters reports that a 17-year-old Christian boy in Egypt was sentenced to three years in jail because he published cartoons on Facebook that mocked Islam and the Prophet Mohammad.

    The boy, Gamal Abdou Massoud, was also accused of distributing some of his cartoons to his school friends in a village in the southern city of Assiut, which has a large Christian population.

    The cartoons, published by Massoud in December, prompted some Muslims to attack Christians. Several Christian houses were burned and several Christians were injured in the violence.

    http://www.boldreport.com/world/17-year-old-egyptian-imprisoned-for-insult-to-islam/

    @ Publicola

    Auch wenn sich die Islamisten in Ägypten gerade vor dem Hintergrund der Sicherheit und der wirtschaftlichen Probleme etwas entzaubert haben, darf man sie keinesfalls unterschätzen.

    Auch wenn sie nun im ersten Wahlgang einen Dämpfer bekommen haben: das Parlament ist zunächst einmal fest in islamistischer Hand. Dort wird die Machtfülle des zukünftigen Präsidenten maßgeblich gestaltet.

    Der Kampf um Ägypten ist also noch längst nicht entschieden, zumal Islamisten schlechte Verlierer und schlechte Gewinner sind (ersteres hat man gerade in Tunesien gesehen, letzteres in Iran und Gaza).

    • 30. Mai 2012 um 09:11 Uhr
    • Serious Black
  83. 87.

    @Kuno Kuckuck

    „Sie können sich möglicherweise vor Drohnen verstecken, aber nicht vor Lady Gaga.“

    Welt Online berichtet:
    „Lady Gaga sagt wegen Islamisten-Protest Konzert ab
    Trotz 50.000 verkaufter Karten hat Lady Gaga ihr Konzert in Indonesien abgesagt. Radikale Muslime wollten ihre Anhänger mobilisieren, um das Konzert unter anderem wegen Freizügigkeit zu verhindern.“
    http://www.welt.de/vermischtes/article106383643/Lady-Gaga-sagt-wegen-Islamisten-Protest-Konzert-ab.html

    • 30. Mai 2012 um 09:25 Uhr
    • Bellfruta87
  84. 88.

    Miriam

    Danke.

    Nein, kein Vorwort.

    Bezüglich meiner Cousine bleib ich ein Gentleman.

    Ps. Insgesamt, nehme ich vieles nicht mehr persönlich. Es ist nicht meine Berufung(gut so), eine tragende Rolle in der Integrationsdebatte zu spielen.

    Tausende Jugendliche haben und sollen weiterhin durch mich die Hoffnung nicht verlieren und kämpfen. Vielleicht hilft das Buch nochmal

    • 30. Mai 2012 um 09:25 Uhr
    • cem.gülay
  85. 89.

    @ FS

    „Der Komentator “Muslim” hingegen ordnet sein Denken dem Islam unter“

    Papperlapapp. Der Mann ist Salafist, denn er besteht auf Kleidung wie zur Zeit Mohammeds. Dabei hat der sich kleidungsmäßig keineswegs von den Kuffar abgegrenzt.

    • 30. Mai 2012 um 09:31 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  86. 90.

    Alle drei hassen sich und sind sich doch voll einig. Weiter so!

    Dann lassen wir sie in Ruhe und halten einen Plausch mit unseren Nachbarn. Da sind auch welche muslimischen Glaubens darunter. Das bringt mehr als jeder Kommentar unter Blogeinträgen.

    • 30. Mai 2012 um 09:43 Uhr
    • Limited
  87. 91.

    @burgunderbauer

    „Kaum jemand kann etwas mit dem Namen “DITIB” anfangen, alle kennen den Begriff “Al Qaida” “

    Oh ja die DITIB, einer türkische Organisation die in Deutschland ordentlich Politik macht und das nicht im Sinne unseres Landes. Eine Organisation die der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellt ist und damit von der türkischen Regierung, also von Islamisten wie Erdogan oder Gül gesteuert wird. Wie sagte Erdogan doch mal so schön:

    „Die Demokratie ist nur ein Zug auf den wir aufspringen bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

    Und bei Bau und der Betrieb dieser „Kasernen“ ist die Ditib ganz vorne mit dabei. Viele dieser Kasernen bekommen dann entsprechende Namen. Namen von islamischen Schlächtern und Eroberern und deutsche Politiker klatschen Beifall bei der Eröffnung solcher Moscheen. Entweder weil sie nicht wissen was der Name bedeutet oder weil es ihnen egal ist. Umgekehrt wäre allerdings der Aufschrei groß, vorallem bei kultursensiblen deutschen Gutis, würde die katholische Kirche es wagen einen Kirchenneubau (wenn es sowas geben würde in islamischen Staaten) „Papst Urban II Kathedrale“ zu nennen.
    Oh ja die DITIB, eine Organisation über die die Deutschen viel mehr wissen sollten. Damit dann vielleicht genug Druck aufgebaut wird um eine solche Organisation, die gegen deutsche Interessen Politik in diesem Land macht, endlich zu verbieten.

    • 30. Mai 2012 um 09:54 Uhr
    • Bellfruta87
  88. 92.

    Wer soll denn für die für notwendigen informationen sorgen ? die medien ? vielleicht h. Lau ? und wer sorgt für den druck ?

    • 30. Mai 2012 um 10:40 Uhr
    • ernsthaft
  89. 93.

    Wir brauchen einen deutschen J. Edgar Hoover

    • 30. Mai 2012 um 11:19 Uhr
    • cem.gülay
  90. 94.

    @Hans Joachim Sauer

    “Der Komentator “Muslim” hingegen ordnet sein Denken dem Islam unter”

    Papperlapapp. Der Mann ist Salafist

    ROFL

    • 30. Mai 2012 um 11:31 Uhr
    • FreeSpeech
  91. 95.

    @ HJS

    Dabei hat der sich kleidungsmäßig keineswegs von den Kuffar abgegrenzt.

    Hehe, das entsprechende Hadith reflektiert natürlich, dass es entstanden ist, nachdem Muslime mit andersgekleideten Andersgläubigen in Kontakt gekommen sind. Aber nicht weitersagen.

    • 30. Mai 2012 um 11:35 Uhr
    • MRX
  92. 96.

    @ bellfruta
    1:0 für Lady Gaga. Durch ein Verbot werden die Teenager doch erst richtig heiß. Im Zeitalter des Internet läßt sich Lady Gaga nicht mehr aussperren. Das Verbot zeigt, daß die Islamisten den Feind erkannt haben. Sie liefern Rückzugsgefechte. Jedes Mädchen weiß, wer sich beim Kopftuchtragen statt an Grace Kelly an Bin Laden orientiert, sieht nicht gut aus.

  93. 97.

    @ HJS

    Der Komentator “Muslim” hingegen ordnet sein Denken dem Islam unter”

    Papperlapapp. Der Mann ist Salafist

    Ist das nicht eine Tautologie?

    • 30. Mai 2012 um 11:36 Uhr
    • MRX
  94. 98.

    So, nun will ich ebenfalls mal meinen senf zum Artikel selbst abgeben.

    Zuerst einmal: danke an lau, der Artikel ist sehr gut und das, was Ahmad Mansour sagt, ist wichtig udn regt zum Nachdenken an.

    Aber auch einiges, was bereits hier im forum gesagt wurde, zu dem von Herrn Mansour geschriebenen, ist ebenfalls sehr wichtig.

    Der Salafismus hat schließlich nichts Neues erfunden, sondern ein weit verbreitetes Islamverständnis in eine extreme Form gegossen.

    Hier werden zwei wesentliche Sachen gesagt mMn.:

    Zuerst einmal, dass viele der aussagen und überzeugungen, die salafisten besitzen in abgeschwächterer Form auch bei otto-Normal-Muslim zu finden sind.

    Und das dies das ‚weitverbreitete‘ Islamverständnis gerade auch in europa ist – von der sog. ‚muslimischne Welt‘ mal ganz abgesehen.

    In der praxis hat sie Mansour bereits zusammengefasst:
    Ausgrenzung, Entfremdung, die Pflege der Opferrolle, Aufwertung der eigenen Anhänger und Abwertung aller anderen, die Behauptung, die absolute und einzige Wahrheit zu besitzen, das Verbot, Aussagen zu hinterfragen, die Ablehnung neuer zeitgemäßer oder wissenschaftlicher Islaminterpretationen, die Tabuisierung der Sexualität, eine einschüchternde Pädagogik, die die Angst vor der Hölle über alles setzt, der Anspruch, auf alles eine Antwort zu haben und das Leben des Propheten buchstäblich nachahmen zu müssen – das alles sind Aspekte, die bei den Jugendlichen sehr gut ankommen.
    Denn diese Elemente, die er anführt um den erfolg der salafisten zu erklären, sind eben auch diejenigen elemente, die bei otto-normal-muslim in abgeschwächter form partiell bereits vorliegen – und zwar verstanden als zum islam dazugehörige Verständnisse.
    D. h. das, was wir als Islam in europa und somit auhc in Deutschland vorliegen haben, ist eben ein islam, der all diese Punkte fördert bzw. als islamisch kommuniziert.
    Die liberaleren Auslgeungen des islams, wie sie z. B. eine kaddor vertritt oder hier Mansour sind ausnahmen – bzw. werden von einer minderheit (die auch keine porbleme bereitet) vertreten – wenn die leute sich überhaupt noch etwas aus religion machen.

    Wenn also diese im grunde für uns inakzeptablen islamverständnisse gelebt werden, sollten wir anerkennen, dass sie erfolgmodelle sind – sie haben sich den gegebenheiten eben angepasst. Das mag erst merkwürdig klingen, da wir doch eben gerade von diesen eine anpassung fordern – es ist aber falsch zu meinen, dass sie sich nicht angepasst haben, einfach weil sie eben unter den umständen, in denen sie gelebt werden, lebbar sind.
    ‚Wir‘ lassen es zu, dass orthodoxe-islamistische verständnisse hier in europa gelebt werden können, wir lassen es zu das sehr viele moslime sich als opfer fühlen können und aus dieser slebstzuschriebung heraus ihre forderungen erheben usw…
    Das ‚Wir‘ sind dabei die rahmenbedingungen, die wir offerieren, und die diese lebensformen und -verständiisse zumindest erlauben, wenn nicht gar fördern.
    Was wir also haben ist: bestrimmte elemente, verständnisse werden von den menschen mitgebracht und konserviert bzw. zugespitzt und diese treffen auf rahmenbedingungen, die diese Elemente fördern bzw. zulassen –> und deshalb kann man auch sagen, dass sie erfolgsmodelle sind.
    Um das zu ändern, muss man nun die einzelnen elemente, ihre entstehungens- und tradierungsbedingungen analysieren und dann die sie erhaltenden Rahmenbediungen verändern, um sie so zurückzufahren.
    Das wird aber nicht mit nachgeben funktionieren, sondern nur, indem man konsequent einfordert, was man auch sagt, dass man einfordert. Und es funktioniert nur, wenn man bedinugnen stellt, die erfüllt werden müssen – und zwar ohne verhandlungen.
    Letztendlich ein konsequentes vorgehen wie gegenüber einem kleinen Kind – inc. der Bereitschaft bei zuwiderhandlungen auch entsprechend harte konsequenzen folgen zu lassen bis eben hin zur ausweisung.
    Eine erste möglichkeit wäre es, wenn man z. b. sämliche imame nur noch ausschließlich über den staat nach unseren kriterien aussuchen würde und mit ihnen die entsprechenden moschee-stellen besetzen würde – und sämtliche anderen prediger-ausübungen unter strafe verbieten würde. Also wenn der staat die investitur übernähme, anstatt das die gemeinden sich slebst irgendeinen prediger aussuchen – der dann aus z. b. der türkei (ohne deutschkenntnisse) seinen türkischen nationalismus und sein hinteranatolisches islamverständis (eben genau jenes orthodoxe islamverständnis) für 2-3 jahre hier in deutschland verbreiten darf, bis ihn der türkische staat wieder auswechselt.
    Oder man irgendwelche slebsternannte hassprediger hat wie in irgendwelchen salafisten-moscheen usw…
    Ein weiterer sehr wichtiger schritt wäre es, enn wir sehr deutlich einmla moderate moslimische positionen fördern würden, und nicht andauernd mit den letzten hinterwäldler-islamisten reden müssten und sie damit aufwerten.
    ‚Wir‘ lassen nämlich in einer tour die moderaten kräfte im stich, indem wir eben ein riesiges gechreih um die rechte der fundamentalisten machen, und dabei deren verstöße bis hin zu deren hiterwäldlerislamverständnis fördern.

    • 30. Mai 2012 um 12:07 Uhr
    • Zagreus
  95. 99.

    @Zagreus

    „Ein weiterer sehr wichtiger schritt wäre es, enn wir sehr deutlich einmla moderate moslimische positionen fördern würden“

    Genau das wird doch schon seit einiger Zeit verzweifelt gemacht. Nur sie finden kaum welche die geeignet sind. Außer ein paar Wölfe im Schaafspelz, wie dieser Imam Idriz, ist da nicht zu finden. Trotz all der Enthüllungen um diesen Idriz wird von seiten der Politik und vieler Medien weiter an dem festgehalten. Weil sie haben nichts anderes.

    Neue Report Mainz Reportage über besonders korantreue Muslime: http://www.youtube.com/watch?v=IZKsLrYdzBo

    • 30. Mai 2012 um 12:45 Uhr
    • Bellfruta87
    • 30. Mai 2012 um 12:57 Uhr
    • Zagreus
    • 30. Mai 2012 um 13:18 Uhr
    • MRX
  96. 102.

    @Bellfruta

    Genau das wird doch schon seit einiger Zeit verzweifelt gemacht. Nur sie finden kaum welche die geeignet sind

    Ansprüche senken. Aus Radikal wird erst Moderat dann Mainstream. Alles eine Frage der Definition. Hat bei der SED geklappt, funktioniert auch hier.

    • 30. Mai 2012 um 13:31 Uhr
    • esprit de canaque
  97. 103.

    @ Marriex

    danke für den ‚Hinterland-stimmungsbericht‘ über Tunesien – schon krass, was dort in den köpfen so abgeht!

    • 30. Mai 2012 um 13:52 Uhr
    • Zagreus
  98. 104.

    sollte der anteil der muslime in den nächsten jahrzehnten in europa signifikant steigen, kann es noch richtig lustig werden. Sind sich unsere politiker dessen bewußt ?

    • 30. Mai 2012 um 14:38 Uhr
    • ernsthaft
  99. 105.

    OT

    Wieder andere Exegeten sehen in dem von Grass eindringlich beschriebenen „Scheinriesen“ ein deutliches Selbst-Porträt des Schriftstellers.

    http://www.welt.de/satire/article106392014/Guenter-Grass-provoziert-mit-Lummerland-Gedicht.html

    • 30. Mai 2012 um 15:09 Uhr
    • MRX
  100. 106.

    Entschuldigung, aber die These ist großer Stuss!

    Wir haben uns dem Rechtsstaat verpflichtet und ein solcher hat effiziente wie völlig probate Mittel kriminellen Menschen das Handwerk zu legen – gleich ob diese aus religiotischer Idiotie oder aus Gewinnsucht oder welchen Beweggründen auch immer agieren.

    Umso gefährlicher abeer halte ich heutige Tendenzen, nach denen Religion auf die vielfältigste Art und Weise immer häufiger über Recht und Gesetz, über unsere grundgesetzliche Konstituierung stellen – quasi als eine Art „Fallback“ für die Demokratie oder den Rechtsstaat, womit im Handumdrehen einmal mehr die Religion in Deutschland privilegiert und mit dem Staat verwoben wird, weil der Staat ja ohne sie nicht könne…

    Was wir damit erreichen, liegt auf der Hand. Wir zerstören den Rechtsstaat zugunsten stetig neuer, idiotischerer Menschen, Gruppen wie deren Ideen – und brauchen uns irgendwann nicht wundern, wenn Recht und Gesetz wieder in den Händen absolutistischer religiöser „Führer“ liegen, weil die „am besten“ wissen, was „gut“ für uns ist – vor allem aber besser als wir alle selbst…

    Welche höhere Legitimität hat auch nur ein religiöser Glaube gegenüber jeder anderen irrationalen Überzeugungsidee? Mit welcher rationalen Begründung? Ist es nicht schon wirr genug, das wir irrationale Überzeugungen sogar grundgesetzlich über jede rationale , verstandesgerichtete Überzeugung hinaus privilegieren müssen? Stattdessen ergehen sich deutsche Politiker in obskuren Argumentationen, die da von „verfassungsferner Lehre“ o.ä. Humbug sprechen, als seien die anderen Religionen / religiösen Lehren tatsächlich „verfassungskonform“ oder „Basis des Rechtsstaates“ oder gar „der Freiheit“. Wer würde das heute noch über den Nationalsozialismus oder den Kommunismus behaupten – abgesehen von ein paar zu vernachlässigenden Zeitgenossen?…

    • 30. Mai 2012 um 15:21 Uhr
    • Niels Dettenbach
  101. 107.

    OT – Ägyten

    Leftist and liberal political forces behind
    new coalition group ‚The United Front‘, which
    • includes former presidential hopefuls Amr Moussa and Khaled Ali,
    will announce Wednesday „The Document of The Pledge“ detailing
    12 actions to protect the revolution and ensure a civil state, that the upcoming president must vow to follow.

    The document will be presented to both presidential runoff candidates Mohamed Mursi and Ahmed Shafiq.

    It states that
    • the contenders should announce their presidential team, which must be made up of a number of vice presidents, before the run offs.
    It also demands
    • that the upcoming president start negotiations to form a new coalition government
    • that will include women, youth and Christians as well as being representative of all Egypt’s political forces.
    • The name of the prime minister … must also be made public before the runoffs.
    • The document emphasised the right of the Egyptian people to resist and revolt
    • should the next president not respect the 12 articles or
    • in cases of constitutional, public freedom or human rights violations.

    The United Front includes a number of leaders from key political parties and movements, such as
    • National Association for Change’s coordinator Abdel-Galil Mostafa,
    • Free Egyptians Partyhead Ahmed Said,
    • the Egyptian Social Democratic party’s Mohamed Abul Ghar ,
    • Ghad El-Thawrafounder Ayman Nour,
    • Socialist popular alliance Party leader Abdel-Ghafr Shukr and
    • the Karama Partyleader Mohamed Sami.
    It also includes representatives from
    • El-Adl Party,
    • the Social Democratic Front Party and
    • Masr El-Horreya Party.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/43266/Egypt/Politics-/Egypt-liberal-coalition-to-announce-presidential-p.aspx

  102. 108.

    @ burgunderbauer #82

    (…) zwei Aspekte (…)

    Unsere Medien sind auf Krawall frisiert. Inzwischen habe ich in vielen Runden den Test gemacht: Kaum jemand kann etwas mit dem Namen “DITIB” anfangen, alle kennen den Begriff “Al Qaida” und seit den Übegriffen auf Polizisten kennen viele den Begriff “Salafisten”. Botschaft: Nur wer ordentlich Krawall macht, hat eine Chance wahrgenommen zu werden. Das hat mit dem Islam gar nichts zu tun, sondern mit unserer Aufregungskultur.

    Das zweite ist die Frage der Finanzierung: So lange Saudi Arabien die finanziellen Mittel hat, den Wahabitismus als Einheitsislam weltweit zu fördern und an vielen Stellen – zum Beispiel in Mali – traditionelle und bewundernswerte islamische Kultur plattzumachen, ist es für alle, Muslime und Nicht-Muslime, schwer, gegenzuhalten. Es ist eben nicht nur physische Gewalt, die in der Religion zerstörerisch wirkt, sondern auch die Gewalt des Geldes.

    Oha, wahre Worte.

    Man könnte einmal darüber nachdenken, wie der saudische Königshof den (anfangs vor allem von „der Jugend“ getragenen) Revolutionen gegenüberstand (und steht?).

    Man könnte darüber nachdenken, warum – denn das ist ziemlich offensichtlich – kein Interesse daran besteht, dass z.B. die Macht der Militärs in Ägypten gebrochen wird und auf langem, mühsamen und wohl sehr bitterem Wege eine Demokratie entstehen könnte, die als solche bezeichnet werden kann (SOCs „es ist scheißegal, wer da immer (sic!) gewinnt“ kann ich ein Stück weit nachvollziehen).

    Man könnte daraufhin darüber nachdenken, welche Beziehungen die Freie Welt oder jedenfalls deren Vertreter zum saudischen Königshof pflegen und über die Gründe dafür.

    Man könnte darüber nachdenken, wie der ‚Muslim von nebenan‘, der Arbeitskollege etc.pp. über Saudi-Wahhabien oder die Golfmonarchien überhaupt denkt; manch einer wäre vll. überrascht.

    Dann, ja, dann würden wir uns vielleicht dem Kern des Problems nähern.

    Aber wir sind halt bequem.

    Stattdessen glaubt man, in „Büchern“ (oder einem als eben solches missverstandenes) die Antworten auf derzeitige Weltenlagen zu bekommen und darüberhinaus irgendeine in sich kohärente, unausweichliche, wesenhafte Geschichte der letzten 1400 Jahre konstruieren zu können. Man könnte darüber lachen, wenn es nicht manchmal so traurig und geradezu grausam wäre.

    • 30. Mai 2012 um 16:45 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  103. 109.

    @ Serious Black – Der Kampf um Ägypten ist also noch längst nicht entschieden, zumal Islamisten schlechte Verlierer und schlechte Gewinner sind

    Das ist nicht zu bestreiten, trifft also nicht meine Position. Meine Kritik wandte und wendet sich
    gegen eine nun auch falsifizierte Fehl-Analyse (der nun nun ohne Wahlkreis- und Wahlsystem-Mix-Manöver beeinflussten Wählerstimmenzahl) hinsichtlich der vorgeblichen majoritären Sehnsucht ‘des Ägypters’ im Allgemeinen nach einer theokratisch-islamistischen Tyrannis wahrgenommen.

    Diese meine Position habe ich der intellektuellen Redlichkeit halber auf einem Parallelthread (nochmals) zusammgefasst (# 261):

    …. wurde dieses Wahlergebnis
    von 70% (exakt: 69,9%) Parlamentssitze für die Islamisten
    versus 30% (exakt: 30,1%) Parlamentssitze für die Nicht-Islamisten
    von etlichen Foristen hier
    als unveränderlicher Volkscharakter
    einer historisch invariablen arabisch-islamischen Fehl-Programmierung des islamischen Arabertums der Ägypter bzw.
    des arabischen Islams der Ägypter typisiert und betont.

    Soweit ich mich an meine Beiträge erinnere, hatte ich gelegentlich auf die Ahistorizität eines solchen Denkens verwiesen mit Begriffen wie “Das Ende der Geschichte à la Hegel und Fukuyama”.
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-33#comments

  104. 110.

    Man könnte darüber nachdenken, wie der ‘Muslim von nebenan’…… über Saudi-Wahhabien oder die Golfmonarchien überhaupt denkt; manch einer wäre vll. überrascht.

    Ziehen sie in Erwägung, dass das Ergebnis mglw. sie selbst auch überraschen könnte?

    • 30. Mai 2012 um 17:22 Uhr
    • esprit de canaque
  105. 111.

    @ND

    Welche höhere Legitimität hat auch nur ein religiöser Glaube gegenüber jeder anderen irrationalen Überzeugungsidee? Mit welcher rationalen Begründung?

    Das hing, wenn ich es richtig verstehe, wohl ursprünglich damit zusammen, dass sämtliche Verfassungsväter sowie 1949 auch noch der allergrößte Teil der deutschen Bevölkerung konfessionell gebunden war. Obwohl das inzwischen bekanntermaßen nachgelassen hat, besteht immer noch ein politischer Konsens, das so zu belassen.
    Eine rationale Begründung könnte auch darin liegen, dass der Wertefundus der westlichen Zivilisationen zum größten Teil dem Christentum entlehnt ist.
    Sollte sich irgendwann eine Mehrheit finden, die das alles „idiotisch“ und „irrational“ findet, müssten wir uns (ich selbst bin evangelischer Christ) selbstverständlich damit zufriedengeben. Solange das aber nicht der Fall ist, nutzen wir die Privilegien, um unseren Beitrag zum Zusammenleben in dieser Gesellschaft zu leisten. Dazu gehört bei mir konkret zum Beispiel auch der Dialog mit Muslimen, bei dem ich allerdings, das mögen Sie mir verzeihen, versuche ohne das Wort „idiotisch“ auszukommen. Derlei Geschimpfe erscheint mit doch ein wenig, sagen wir mal „irrational“ :-)

    • 30. Mai 2012 um 18:02 Uhr
    • cwspeer
  106. 112.

    sollte der anteil der muslime in den nächsten jahrzehnten in europa signifikant steigen, kann es noch richtig lustig werden. Sind sich unsere politiker dessen bewußt ?

    Lustig ist doch gut. Lachen ist gesund.

    Zur Beruhigung für aufkommende Verschwörungstheorien sei gesagt, dass die meisten Politiker (und auch Journalisten oder Wissenschaftler) intelligenter und besser informiert sind als der Durchschnittsbürger.

    • 30. Mai 2012 um 18:37 Uhr
    • Limited
  107. 113.

    @Limited

    Zur Beruhigung für aufkommende Verschwörungstheorien sei gesagt, dass die meisten Politiker (und auch Journalisten oder Wissenschaftler) intelligenter und besser informiert sind als der Durchschnittsbürger.

    Das ist mir neu.

    • 30. Mai 2012 um 18:45 Uhr
    • FreeSpeech
  108. 114.

    Eine rationale Begründung könnte auch darin liegen, dass der Wertefundus der westlichen Zivilisationen zum größten Teil dem Christentum entlehnt ist.

    Mit Verlaub — das ist keine rationale, sondern eine historizistische Begründung.

    Der Wertefundus der westlichen Zivilisationen speist sich aus mannigfaltigen Quellen: Griechischen, römischen, indogermanischen, amerikanischen, muselmanischen, christlichen, jüdischen, asiatischen technologischen etc. etc. etc.

    Sicherlich ist die Reinterpretation des christlichen Glaubens als pazifistischer Religion (das war nun wirklich nicht immer so….)eine gewichtige Basis für unser gegenwärtig sehr zivilisiertes Zusammenleben – dazu gehören allerdings auch Toleranz, Humanität und Individualismus, die sich aus anderen Quellen mitunter gegen den Widerstand der Christen und ihrer Kirchen gespeist haben.

    Das dürfte tatsächlich das Momentum/die Basis sein: Der Westen hat es geschafft unterschiedlichste Einflüsse nicht nur aufzunehmen (manchmal gewaltsam, manchmal kooperativ), sondern produktiv zu verwenden.

    • 30. Mai 2012 um 18:45 Uhr
    • Limited
  109. 115.

    Das ist mir neu.

    Dann freuen Sie sich doch, dass Sie Neues lernen dürfen 😉

    • 30. Mai 2012 um 18:47 Uhr
    • Limited
  110. 116.

    @cwspeer

    dass der Wertefundus der westlichen Zivilisationen zum größten Teil dem Christentum entlehnt ist

    Wie erklären Sie sich dann den Wertefundus zB der alten Griechen?

    • 30. Mai 2012 um 18:48 Uhr
    • FreeSpeech
  111. 117.

    @ MM #108

    Man könnte einmal darüber nachdenken, wie der saudische Königshof den (anfangs vor allem von “der Jugend” getragenen) Revolutionen gegenüberstand (und steht?).

    Ohne die Allianz mit dem Hause Saud und dem Ölhunger der Welt, würde heute wohl niemand mehr vom Wahhabismus sprechen.

    • 30. Mai 2012 um 18:51 Uhr
    • Serious Black
  112. 118.

    @Limited

    Neu und richtig sind zwei verschiedene Dinge.

    Der Otto Normalbürger hat zB die heutige Form der EU abgelehnt, dort, wo er etwas dazu sagen durfte. Wie er womöglich auch den Euro abgelehnt hätte, wäre er dazu befragt worden.

    • 30. Mai 2012 um 18:53 Uhr
    • FreeSpeech
  113. 119.

    Ohne die Gelder aus dem Erdöl würden die Extremisten muslimischer Provinienz ganz alt aus der Wäsche schauen und hätten vermutlich ungefähr so viel Wirkungsmacht wie ihre Pendants auf christlicher, jüdischer oder hinduistischer Seite.

    • 30. Mai 2012 um 18:55 Uhr
    • Limited
  114. 120.

    Der Otto Normalbürger hat zB die heutige Form der EU abgelehnt, dort, wo er etwas dazu sagen durfte. Wie er womöglich auch den Euro abgelehnt hätte, wäre er dazu befragt worden.

    Ach was. Wirklich? Ich als Normalbürger begrüße die heutige Form der EU. Auch Freunde und Bekannte, auch ausserhalb Deutschlands, sind eher zufrieden mit der EU, wenn sie sich mal den Schaum aus dem Gesicht gewischt haben, den Wilders, Le Pen, BLÖD und Co. versprühen.

    Vermutlich kennen ich NOrmalbürger und Sie Normalbürger. Ich würde mir aber nicht anmaßen zu entscheiden, was „der Bürger“, „der Michel“ denkt oder sagt. Sollten Sie besser auch nicht.

    Hätte, womöglich und Co. sind Wunschträume. Was zählt ist auf dem Platz.

    • 30. Mai 2012 um 19:05 Uhr
    • Limited
  115. 121.

    @ Limited

    Der Westen hat es geschafft unterschiedlichste Einflüsse nicht nur aufzunehmen (manchmal gewaltsam, manchmal kooperativ), sondern produktiv zu verwenden.

    Danke für die Präzisierung! Leuchtet mir ein. Besteht da nicht die berechtigte Hoffnung, dass der Westen das auch mit dem Islam schafft?

    • 30. Mai 2012 um 19:19 Uhr
    • cwspeer
  116. 122.

    Besteht da nicht die berechtigte Hoffnung, dass der Westen das auch mit dem Islam schafft?

    Aber sischer. Die netten Leute von Pierre Vogel und Co. oder Stefan Herre und Co. sind doch Loser. Leute die Reinheit und Dummheit anstreben und ihre Anhänger darin belassen wollen. Die können gar nicht gewinnen. Genausowenig wie NPD oder MLPD. Alleine schon, weil sie so viele Chancen verschenken, soviele Freiheitsgrade ungenutzt lassen.

    • 30. Mai 2012 um 19:24 Uhr
    • Limited
  117. 123.

    Alleine schon die Frauen. Die Salafisten, Ultrakonservative und sonstige Typen mit Wolle im Kopf wollen Frauen als Mütterchen am Herd, als devote Gebärmaschinen und Essenzubereiterinnen?

    Sollen Sie doch. Was da an Talenten, Kompetenz und Engagement verschenkt wird, ist nicht zu kompensieren. Das sind 50%.

    • 30. Mai 2012 um 19:34 Uhr
    • Limited
  118. 124.

    „sollen sie doch.“?
    cool, dann lasst diese spinner doch doch machen.
    aber ich glaube, so haben sie das wohl nicht gemeint.

    • 30. Mai 2012 um 19:42 Uhr
    • arizonajunior
  119. 125.

    @ Limited

    „Leute die Reinheit und Dummheit anstreben und ihre Anhänger darin belassen wollen. Die können gar nicht gewinnen.“

    Das ist ja mal ein erfrischend optimistischer Ansatz! Mal was anderes als dieser ewige Alarmismus vom Untergang unserer Zivilisation wenn wir nicht noch schnell rechtzeitig sämtliche Moslems ausweisen, den Koran verbieten, Moscheebauten untersagen oder besser noch zur Sicherheit ALLE Religionen abschaffen.

    • 30. Mai 2012 um 19:48 Uhr
    • cwspeer
  120. 126.

    ad nauseam

    Ehud Barak denkt über einen unilateralen Abzug aus dem Westjordanland nach, falls die Verhandlungen erneut scheitern und die PA schließt das kategorisch aus.

    Nabil Abu Rudaineh, a spokesman for PA President Mahmoud Abbas, said that any Israeli unilateral withdrawal [from the West Bank] would lead to the establishment of a Palestinian state with provisional borders – something that the Palestinians are opposed to.

    „This policy won’t lead to a solution and would prolong the conflict,“ Abu Rudaineh said in a statement. „It will end the idea of the two-state solution.“

    http://www.jpost.com/IranianThreat/News/Article.aspx?id=271978

    • 30. Mai 2012 um 19:50 Uhr
    • Serious Black
  121. 127.

    Sollen Sie doch. Was da an Talenten, Kompetenz und Engagement verschenkt wird, ist nicht zu kompensieren. Das sind 50%.

    Blödsinn. Hierzulande kann jede Frau machen was sie will. Eine Frau, die sich von derartigen Deppen kujonieren läßt, hat weder Talent noch Kompetenz und ist für die Gesellschaft daher wertlos.

    • 30. Mai 2012 um 19:54 Uhr
    • esprit de canaque
  122. 128.

    cool, dann lasst diese spinner doch doch machen.
    aber ich glaube, so haben sie das wohl nicht gemeint.

    Einerseits ja, andererseits nein. Denen die mitmachen wollen, sollte man die Hand reichen und Wege eröffnen (geschieht viel zu wenig – sind ja – im Zweifel – Musel), den anderen muss man in den Arsch treten.

    • 30. Mai 2012 um 19:56 Uhr
    • Limited
  123. 129.

    Blödsinn. Hierzulande kann jede Frau machen was sie will. Eine Frau, die sich von derartigen Deppen kujonieren läßt, hat weder Talent noch Kompetenz und ist für die Gesellschaft daher wertlos.

    Blödsinn zurück. Jeder Mensch strebt nach Geld oder sozialer Bestätigung. Soziale Bestätigung erhalten die meisten aus ihrem sozialen Nahraum. Wenn der soziale Nahraum sagt – nur wenn du zuhause bleibst und deinen Cousin aus Dyababkir heiratest bist du ein guter Mensch, dann hat das nichts mit Talent oder Kompetenz zu tun, sondern mit Sehnsucht nach Akzeptanz.

    Kein Mensch kann machen was er will. Oder anders gwewendet – die Menschen, die machen was sie wollen, sind arme einsame Trottel.

    • 30. Mai 2012 um 20:00 Uhr
    • Limited
  124. 130.

    @cwspeer

    Besteht da nicht die berechtigte Hoffnung, dass der Westen das auch mit dem Islam schafft?

    Wie würde denn diese „produktive Verwendung“ des Islam innerhalb unserer Gesellschaft aussehen?

    • 30. Mai 2012 um 20:01 Uhr
    • esprit de canaque
  125. 131.

    @ edc

    Hierzulande kann jede Frau machen was sie will.

    Mit 18 ja, vorher ist es in manchen Familien nicht so einfach. Ich beobachte am Berufskolleg, dass gerade Schülerinnen aus muslimischen Familien sich richtig reinhängen, denn wenn sie es schaffen durch Bildung auf eigene Füße zu kommen, bevor der Onkel aus Anatolien Ansprüche anmeldet kriegen sie möglicherweise die Kurve. Sind sie dann irgendwann Anwältin, dann sind die Familien natürlich doch letzten Endes stolz. Das ist halt ein Lernprozess.

    • 30. Mai 2012 um 20:01 Uhr
    • cwspeer
  126. 132.

    Oder anders gwewendet – die Menschen, die machen was sie wollen, sind arme einsame Trottel.

    Sie sind verheiratet, hehe.

    • 30. Mai 2012 um 20:03 Uhr
    • esprit de canaque
  127. 133.

    @Serious Black:

    „Ehud Barak denkt über einen unilateralen Abzug aus dem Westjordanland nach,“

    Wohl kaum. Die Siedlungen würde und könnte er nicht räumen lassen, also muss er sie weiter schützen, damit ist ein wirklicher Rückzug unmöglich. Das haben die Palästinenser schon ganz richtig verstanden, ein Scheinrückzug minus alle israelischen „illegalen“ und „legalen“ Siedlungen wäre keiner.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 30. Mai 2012 um 20:03 Uhr
    • ThorHa
  128. 134.

    das ist mehr als ad nauseam, sollte das nicht propaganda sein.
    da denk ich eher an eine chronisch-fortschreitende zns-degeneration, die sämtliche reflektiven mechanismen im sinne einer friedlichen lösung ausschaltet.
    was muss sich da ein hass aufgetürmt haben, der sogar auch wohl intellektuell hochgebildete personen wie ein virus befällt.

    • 30. Mai 2012 um 20:07 Uhr
    • arizonajunior
  129. 135.

    autsch, das tut weh:
    „Eine Frau, die sich von derartigen Deppen kujonieren läßt, hat weder Talent noch Kompetenz und ist für die Gesellschaft daher wertlos.“

    • 30. Mai 2012 um 20:11 Uhr
    • arizonajunior
  130. 136.

    @ Limited & cwspeer

    „Der Westen hat es geschafft unterschiedlichste Einflüsse nicht nur aufzunehmen (manchmal gewaltsam, manchmal kooperativ), sondern produktiv zu verwenden.“

    das ist einfach nur dummschwätzerei, da man diese aussage über absolut jede existierende gesellschaft sagen kann – vor allem, da der ausdruck ‚produkitv‘ unterschiedlich auch aufladbar ist. Eine aussage, die aber auf jede gesellschaft zutrifft, benennt kein spezifikum mehr und ist darum beliebig.

    Das ‚christentum‘ hat gar nichts beigetragen – denn das ‚Christentum‘ ist viel zu unspezifisch. Was soll das sein? – die Inqusisition oder die hexenverbrennung? oder meinten sie mehr den ablasshandel? wie wäre es mit Luthers netten antisemitischen Tischgesprächen als beitrag zu den werten des westens?
    Bestimmte vorstellungen haben sich im zuge der geschichte, zu denen jeweils religiöse, hier chrictliche Vorstellungen, die von vershciedenen gruppen kolportiert wurden, dazugehörten mit anderen vorstellungen vermischt und sich jeweils gegenseitig beeinflusst.
    Die Aussage… das christentum hat beeinflusst…. könnnte man genauso gut, wie man er von christen auf die schönen seiten doch so gerne angewendet wird, auch anders und genauso richtig aformulieren: das christentum hat mit anderen vorstellung einen beitrag zur ermöglichung des holocausts beigetragen. Auch eine wahre aussage.

    Und bei solchen selbstgerechten sätzen, bleibt einem einfch nur die spuche wg:

    Die netten Leute von Pierre Vogel und Co. oder Stefan Herre und Co. sind doch Loser. Leute die Reinheit und Dummheit anstreben und ihre Anhänger darin belassen wollen. Die können gar nicht gewinnen. Genausowenig wie NPD oder MLPD. Alleine schon, weil sie so viele Chancen verschenken, soviele Freiheitsgrade ungenutzt lassen.

    Nö, es gab ja keinen nationalsozialismus, es sind nicht im folge des kommunismus ca. 200 millionen menschen ermordet worden – und im namen der religionen, ob islam oder christentum – sind im laufe ihrer geschichte nicht mehrere massenmorde geschehen – ist doch alles nur so dumme vorstellungen, von denen sich so intelligenzbestien wie cwspeer und limited niemals nie beeindrucken lassen würden….

    CWspeer – al christ sind sie vertreter einer ideologie, die aber-millionen von menschen auf dem gewissen hat – das christentum. wie wäre es, wenn sie mal ihre augen vor der historischen schuld ihrer ideologie und dem leid, das ihre ideologie über die menschheit gebracht hat, aufmachen würden – denn das wäre angebrachter, als sich hier „alles nur alarmismus“ aufzugeilen und ihre mörder-ideologie zu rechtfertigen und das mörderische potential von religionen zu verharmlosen? – Aber ne, die millionen und abermillionen von toden im namen christi, die wollen sie nicht sehen… das waren immer alle möglichen anderen, nur nicht ihr christen…

    • 30. Mai 2012 um 20:13 Uhr
    • Zagreus
  131. 137.

    auf arschritte kann mensch so und so reagieren.
    und wenn er denn „und so“ reagiert, passt’s auch wieder nicht.

    • 30. Mai 2012 um 20:15 Uhr
    • arizonajunior
  132. 138.

    @ edc

    Wie würde denn diese “produktive Verwendung” des Islam innerhalb unserer Gesellschaft aussehen?

    Der Ansatz ist, sie bei ihren positiven Eigenschaften packen. Ich habe kürzlich mit einem Sozialarbeiter gesprochen, der früher türkischer Preisboxer war, der das genauso sieht. Es führt zu nichts Gutem, sie ständig mit ihren negativen Eigenschaften zu konfrontieren oder den Islam schlecht zu reden. Man kann sie aber darauf ansprechen, dass der Islam schließlich AUCH (!) Respekt vor anderen Religionen lehrt, dass Mohammed den Wert von Bildung betont hat usw. Hier in Marxloh gibt es ein Jugendzentrum namens „Respekt“, bei dem auch deutsche Sozialpädagogen und die Polizei mitarbeiten. Die haben das entsprechende Stadtviertel gut im Griff, weil man den Jungs da Wertschätzung begegnet. Die schaffen dann auch Bildungsabschlüsse und machen Ausbildungen, wenn sie von der Straße weg sind. Solche Ansätze helfen weiter. Das Vorgehen von Pro NRW und Mitdenkern erreicht genau das Gegenteil, indem es Wut schürt und den Salafiten Zulauf beschert.

    • 30. Mai 2012 um 20:16 Uhr
    • cwspeer
  133. 139.

    @Limited

    Vermutlich kennen ich NOrmalbürger und Sie Normalbürger.

    Ich habe vom Normalbürger geschrieben, der einen Abstimmungszettel eingelegt hat.

    Sie erinnern mich an den Frosch aus der Fabel.

    • 30. Mai 2012 um 20:17 Uhr
    • FreeSpeech
  134. 140.

    @ cwspeer

    Der nette Ansatz hat allerdings bisher bloss zu mehr Kopftüchern geführt. Das tatsächliche Butterbrot-und-Peitsche mit cwspeers und PROs ist wahrscheinlich gar nicht so übel.

    • 30. Mai 2012 um 20:22 Uhr
    • FreeSpeech
  135. 141.

    vielleicht noch mal zur idee des beitrags von Ahmad Mansour.
    bahnt sich da nicht so was ähnliches an wie die diskussion um die aufklärung?
    mit oder trotz (in dem fall der islam, früher die christliche kirche)?

    • 30. Mai 2012 um 20:30 Uhr
    • arizonajunior
  136. 142.

    @ cwspeer

    Deutsche Sozialpädagogen und die Polizei haben Marxloh gut im Griff!
    Jawoll! :)
    Was würden wir nur tun ohne unsere Sozialpädagogen. Unvorstellbar daß es mal Zeiten gab in denen es ganz ohne hinzukriegen war.

    • 30. Mai 2012 um 20:38 Uhr
    • Bredow
  137. 143.

    @ arizonajunior

    Um mit Radio Eriwan zu antworten:
    „Im Prinzip ja. Nur daß die Moslems an der Diskussion nicht teilnehmen.“

    • 30. Mai 2012 um 20:40 Uhr
    • Bredow
  138. 144.

    @cwspeer

    „dass der Islam schließlich AUCH (!) Respekt vor anderen Religionen lehrt, dass Mohammed den Wert von Bildung betont hat usw.“

    Wenn Sie nicht nur ein Schwätzer sind, dann wird es Ihnen sicher leicht fallen Ihre Thesen anhand von belastbaren Beweisen zu belegen. Koran und Sunna böten sich da vornehmlich an. Mal schauen was Sie da zu bieten haben.

    • 30. Mai 2012 um 20:41 Uhr
    • Bellfruta87
  139. 145.

    das ist einfach nur dummschwätzerei

    Klar – und Zagreus ist der Wahrheit und der Intelligenz reiner Brunnen.

    Blödmann.

    • 30. Mai 2012 um 20:42 Uhr
    • Limited
  140. 146.

    @ FS

    Also, Kopftücher sehe ich an der Schule kaum noch. Das waren früher definitiv mehr. Angesagt ist kleidungstechnisch bei denen meist ein Kompromiss aus hübsch und ordentlich. Die wollen gut aussehen, aber möglichst unter der Nachpfeifschwelle bleiben. Ist manchmal nicht so einfach. Viele sind natürlich in den Alter extrem hübsch und werden dann laufend angemacht. Die mit Kopftuch lässt man dagegen in Ruhe. Das ist für einige ein Argument, wieder darüber nachzudenken, sagte mir noch kürzlich eine, die beides probiert hatte. Im Jugendzentrum gab es dafür eine Sozialpädagogin, die mit den Mädchen dort arbeitet. Die trug Kopftuch und auch sonst typische Halal-Kleidung. Aber sie ist studierte Soz-Päd. Ist das nun ein „Kopftuchmädchen“? Doch wohl kaum im Sarrazinschen Sinne. Da müsste sie ja zu doof zum Studieren sein. Also Klischees sind wie immer das eine, die Realität vor Ort das andere.

    • 30. Mai 2012 um 20:43 Uhr
    • cwspeer
  141. 147.

    auf arschritte kann mensch so und so reagieren.
    und wenn er denn “und so” reagiert, passt’s auch wieder nicht.

    Das deutsche Zivilrecht und Strafrecht hat genügend Mittel zur Verfügung um Arschtritte zu verteilen. Private Initative ist da nicht nötig. Und auch Marxloh ist ein lebenswerter Platz, auch wenn diverse Pipifanten dort ein Kalifat vermuten.

    • 30. Mai 2012 um 20:44 Uhr
    • Limited
  142. 148.

    @ 143
    müssen sie?
    den christlichen institutionen hats ja auch keinen spaß gemacht, da zu mit zu diskutieren 😉

    • 30. Mai 2012 um 20:47 Uhr
    • arizonajunior
  143. 149.

    Das Vorgehen von Pro NRW und Mitdenkern erreicht genau das Gegenteil, indem es Wut schürt und den Salafiten Zulauf beschert.

    Das ist doch genau das Ziel von Pro NRW und Co. Denen ist nicht gelegen an Integration, die es mit sich bringt, dass sich die Gesellschaft ändert. Die wollen diese Auseinandersetzung und die Deppen aka Salafisten und Mitläufer auf der anderen Seite spielen nur zu gerne mit.

    Das sind üble Brandstifter – auf beiden Seiten. Und zu allem Überfluss spielt da Geld und Macht mit hinein. Herr Beisicht und seine Antagonisten auf salafistischer Seite – denen geht es nicht um irgendwelche Ziele…… Die wollen Macht. Gesocks.

    • 30. Mai 2012 um 20:49 Uhr
    • Limited
  144. 150.

    OT
    Möchte mal eben auf diesen dummdreisten „Deutschland ohne Ausländer“-Quatsch hinweisen, mit dem schon vor ein paar Wochen die Radiohörer belästigt wurden. Die damit transportierte Propadganda erreicht in ihrer schreienden Dümmlichkeit schon die Volksverarsche a la DDR.

    • 30. Mai 2012 um 20:49 Uhr
    • Bredow
  145. 151.

    sorry, aber ich wohn im tiefster frankenland. hier gibts keine kalifate.
    und an private arschtritte hängt nun mal wirklich nicht meine hoffnung, dagegen spricht meine sozialisation im schwarzen rheinland, also eher links vom rhein ;-), unter aachener „kalifat“.
    beste grüße ins inhomogene rheinland 😉

    • 30. Mai 2012 um 20:53 Uhr
    • arizonajunior
  146. 152.

    @cwspeer 146

    Schön, dass die Mädchen selber zu denken beginnen.

    (Wieso sie „Kopftuch gleich doof“ unterstellen, ist mir nicht klar. Ideologen können einen hohen IQ haben.)

    • 30. Mai 2012 um 20:56 Uhr
    • FreeSpeech
  147. 153.

    @ Publicola

    „Die zusammenfassende Überschrift “Warum nur Muslime den Salafismus besiegen können” gilt allerdings zunächst vorwiegend für islamisch geprägte Gesellschaften und Staaten.
    Im europäischen Raum allerdings ist insbesondere eine überaus deutliche und klare Sprache des Staates und der Zivilgesellschaft gegenüber den Feinden
    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenrechte,
    der Freiheiten und
    der Demokratie
    das ‘sine qua non’.“

    Bitte in Granit meißeln und auf jedem Marktplatz aufstellen.

    • 30. Mai 2012 um 21:08 Uhr
    • Bredow
  148. 154.

    Die lebenswirklichkeiten sind eben sehr unterschiedlich, speziell zwischen schickem multikulti- und prblemviertel. Letzteres interessiert Politiker und journalisten eher weniger.Eine diskussion wie sie hier stattfindet würde ich gern mal um 21.45 uhr am sonntag in der ard bei jauch erleben. Die frage der reformierbarkeit und der integrationsfähigkeit des islam wird von vielen menschen als eine der wesentlichen zukunftsfragen unseres landes angesehen. Ob unsere politiker da schon die antworten haben bezweifele ich.

    • 30. Mai 2012 um 21:17 Uhr
    • ernsthaft
  149. 155.

    wie wärs mit einer einladung an herrn lau?
    irgendwie habe ich das gefühl, dass er – aufgrund seiner blog-beiträge – schon versucht, ein ausgewogenes verhältnis zwischen verschiedenen meinungen herzustellen.

    • 30. Mai 2012 um 21:25 Uhr
    • arizonajunior
  150. 156.

    @cwspeer

    “dass der Islam schließlich AUCH (!) Respekt vor anderen Religionen lehrt, dass Mohammed den Wert von Bildung betont hat usw.”

    Haben Sie nun belastbare Beweise für Ihre Thesen oder nicht? Keine Antwort ist ansonsten auch eine Antwort.

    • 30. Mai 2012 um 21:41 Uhr
    • Bellfruta87
  151. 157.

    @ Bredow – man ist eigentlich überrascht, in welchem Maße Selbstverständlichkeiten ‚in der heutigen Zeit‘ keine Selbstverständlichkeiten sind und zudem der Sinn für Prioritäten etlichen (Verantwortlichen) völlig abhanden gekommen zu sein scheint.

    Sehr geschockt war ich in den letzten Wochen, als diese Religions-Strolche zwei Polizisten schwer verletzt hatten und den zuständigen NRW-Politikern nichts Besseres einfiel, sich zum Thema ‚ProNRW‘ ausführlichst zu äußern
    (was auch immer von dieser ‚Pro…‘-Polit-Sekte zu halten sein mag).
    Leider, leider hat der Wähler diese NRW-Politiker in der einige Tagen später stattfindenden Landtagswahl nicht abgestraft.

  152. 158.

    @ bellfrutta

    Ich weiß nicht, was Sie mit belastbaren Beweisen meine. Ich habe letzten Endes meinen subjektiven Eindruck vor Ort und der bietet mir ein sehr differenziertes Bild. Das reicht von äußerst schwierigen bis hin zu liberalen Schülern, meist aus alevitischen Familien. Aber ich sehe eben auch ermutigende Ansätze wie dieses Jugendzentrum, wo die muslimische Community versucht, mit deutscher Hilfe die Probleme ihres Nachwuchses anzugehen und das als durchaus konservative, korangläubige Moslems. Das ist für mich zumindest ein Anzeichen dafür, dass offenbar auch beides geht. Wie repräsentativ das ist, weiß ich nicht, aber man freut sich bei dem Thema doch schließlich über alles, was gelingt, oder?

    • 30. Mai 2012 um 21:54 Uhr
    • cwspeer
  153. 159.

    In hamurg war in diesem zusammenhang in der mopo in der schlagzeile von brutalen auseinandersetzungen zwischen salafisten und pro nrw die rede.

    • 30. Mai 2012 um 21:54 Uhr
    • ernsthaft
  154. 160.

    @ bellfruta

    „“dass der Islam schließlich AUCH (!) Respekt vor anderen Religionen lehrt, dass Mohammed den Wert von Bildung betont hat usw.”“

    das stimmt schon – der islam lehrt gerade doch besonders viel respekt gegenüber nicht-buch-religionen – so schauen gerade konservative moslime gestützt auf ihre religion voll bewunderung und respekt auf Hindus, buddhisten usw…
    Der islam – die respektsreligion nebst Friedensboten.
    Für leute wie Speer ist religion das gute dieser welt, udn darum kann es nie am der religion liegen, sodnenr nur an armen irregeleiteten menschen, wenn irgendwas schlechtes im namen der religion erfolgt.

    • 30. Mai 2012 um 21:55 Uhr
    • Zagreus
  155. 161.

    Mir fehlt auch noch muslims interpretation der begriffe harbi und dar el harb. Kneift er oder hat er sich ausgeklinkt ?

    • 30. Mai 2012 um 21:57 Uhr
    • ernsthaft
  156. 162.

    Besonderen respekt vor nicht buch religionen ist ironie ? oder ? ist mir jedenfalls neu.

    • 30. Mai 2012 um 22:01 Uhr
    • ernsthaft
  157. 163.

    @ bellfrutta

    Eine weitere Beobachtung, die Sie wahrscheinlich auch nicht für möglich halten: Diese Leute sind überraschend lernfähig! Ich habe schon mehrfach nach ruhigen Einzelgespräche erstaunliche Verhaltensänderungen bei Schülern beobachtet, in einem Maße, wie ich das bei deutschen Schülern nicht wahrnehme.
    Selbst die alten Recken sind wandlungsfähig. Gab es aus deren Reihen doch zuerst Riesenproteste wegen des Poolbillardtisches im Keller einer Moschee in Marxloh. Die Jugend hole den Teufel in die Moschee, hieß es da. Und wer stürmte neulich in meinem Beisein als erster nach dem Abendgebet zu den Queues? Die Wollmützenträger aus der ersten Generation. Einer stellte sich mir freundlich mit „August 63″ vor. Die alten Zocker machten einen derartigen Lärm, dass man sich kaum noch unterhalten konnte und das mit teilweise mehr als einem Schlaganfall!
    Also, wenn das kein Hoffnungszeichen ist! :-)

    • 30. Mai 2012 um 22:13 Uhr
    • cwspeer
  158. 164.

    @cwspeer

    Also wie vermutet keine Belege für die abwegige Behauptung der Islam lehre Respekt vor anderen Religionen oder Mohammed hätte den Wert von Bildung betont.

    „Aber ich sehe eben auch ermutigende Ansätze wie dieses Jugendzentrum, wo die muslimische Community versucht, mit deutscher Hilfe die Probleme ihres Nachwuchses anzugehen“

    Irgendwie kommen Sie mir ein bisschen vor wie der „Streeworker“ in diesem Video: http://www.youtube.com/watch?v=8hWqGwj3an8

    • 30. Mai 2012 um 22:20 Uhr
    • Bellfruta87
  159. 165.

    @ Bellfrutta

    Ich glaube, Sie müssen mal mit den Hodschas in den Moscheen meiner Schüler reden. Die bringen denen offenbar völlig abwegige Sachen bei, nämlich dass man Respekt vor allen anderen Religionen haben soll, inclusive Buddhismus und Zeugen Jehovas und dass Mohammed gelehrt habe, dass ein Gefangener im Krieg freigelassen werden solle, wenn er 10 Moslems das Schreiben lehrt. Beschweren Sie sich bitte bei denen, dass sie den Jungs so völlig unislamischen Krempel beibringen.Oder bleiben sie auch einfach bei Ihrer Meinung. Ich stelle nicht den Anspruch, Ihnen irgendetwas anderes beweisen zu wollen. Sie haben sich ihr eigenes Bild zum Thema gemacht. Das ist OK. Wir sehen alle nur „wie durch einen zerbrochenen Spiegel“, wie es so schön in der Bibel heißt.

    • 30. Mai 2012 um 22:36 Uhr
    • cwspeer
  160. 166.

    OT – Ägypten – Einige Anmerkungen Sandmonkeys zum Wahlergebnis und zu den Post-Wahl-Diskussionen in Ägypten –

    … a dangerous new rhetoric started rising within the ranks of the revolutionaries with one clear theme: The Christian Coptic Population have betrayed the revolution. … because the supreme majority (One would estimate about 85%) of the Christian voter base went to Ahmed Shafiq …
    they all seem to agree on one point:
    The Copts ( also insert: The Church) have screwed the revolution over with their voting choice.

    … this rhetoric is very immature and dangerous for the Coptic population, and
    will lead to further polarization amidst the revolutionary ranks …

    In reality, their choice of vote, while unfortunate, is very logical and should not be blamed for it, and to paint them as traitors after being the population that suffered the most after this revolution is nothing short of latent sectarianism and ignoring the facts.

    Of all the different social segments of society,
    the Coptic Christians are the ones who have suffered the most due to the success of this revolution.

    Instead of having one of the primary and explicit goals of this revolution to be the end of sectarianism and social prejudice against the Copts,
    the revolutionaries seemed more intent on freeing all of the political prisoners during the Mubarak era, which included many people who were jailed for belonging to various islamist groups.
    While the supreme majority of those prisoners are not “terrorists”, many of them have committed, planned or engaged in terrorist acts , and almost all of them do not share feelings of goodwill towards the Egyptian Coptic population, since many of those terrorist acts were aimed at them during the 80′s and 90′s. …

    All in all, the Christians had 6 of their churches attacked in 2011, which was unprecedently terrifying, naturally. …

    And then the Maspiro attacks happened.
    … The Army had killed Egyptian Christian civilians, and had its media incite violence against the Christians, and the country went into paralysis, unable to comprehend or face what just happened.
    This is the moment where Egypt’s Copts felt most alone and abandoned:
    … they got run over by tanks, and we did nothing.

    And then the parliamentary elections took place, where the islamists used every sectarian card they had in their pockets, and ended up winning more than 70% of the seats of the parliament, and calling for legislations based on Islamic Sharia immediately.

    In the hearts and minds of the average Christian in Egypt, the belief that this revolution was turning into an islamist revolution, and that the secularist revolutionaries could do nothing to stop it, was finally cemented.
    … many of the Copts started viewing the notion of stopping the islamist camp from reaching the presidency became the top priority.

    Searching for viable candidates, they were presented with the following pool:
    • the Ex-MB NourParty backed AbulFotouh,
    • the head of the party that went into a parliamentary alliance with the MB during the parliamentary elections Hamdeen Sabahy,
    • the wishy-washy politician that is Amr Moussa, and
    • the ex-regime revolutionary enemy #1 Ahmed Shafiq, who was firmly opposed to the MB and the Islamist, and represented the promise of the return of the Mubarak days, where Islamists … were kept “under control” by state security. …

    many in the Coptic ranks did the math,
    • compared having maximum one attack per year and retaining almost equal rights
    • to having 6 of their churches attacked in one year and the possibility of losing their rights forever,
    and came up with supporting Shafiq as the natural conclusion.
    … the supreme majority, literally terrified about prospects of their survival, made that compromise and supported Shafiq.

    Now, instead of figuring out what lead to this, or even attempting to understand it,
    the revolutionaries … openly blamed them for Shafiq’s ascension, and
    some of them started urging people to vote for the MB candidate Morsy so that Shafiq doesn’t win.
    • Never mind that more Muslims voted for Shafiq than Christians,
    • never mind that having Morsy in power would ensure that the Muslim Brotherhood would have full control of the legislative and executive, and will be able to write whatever they wish for in the rights and liberties section in the constitution or legislation in parliament,
    • never mind that not a single revolutionary candidate showed a clear stance for secularism or anti-Islamism that would’ve courted their votes. …

    • … when you have been facing rising and mounting hostility and danger from day one of this revolution,
    • when you seem to be the one always paying the heaviest price,
    • when you are a Coptic Christian, …
    it’s easy for you to understand why they voted the way they did.

    Many revolutionaries may feel that the Coptic Christians have abandoned the revolution with their choice,

    but the uncomfortable truth may be that
    the revolutionaries abandoned the Coptic Christians a long time ago,
    and are paying the price for it now.

    From: „Don’t Blame the Copts!“
    The Sandmonkey
    website ‚Rantings of a Sandmonkey‘ – May 29, 2012
    http://www.sandmonkey.org/2012/05/29/dont-blame-the-copts/

  161. 167.

    @cwspeer

    Selbstverständlich lehren Islamlehrer Respekt vor anderen Religionen und natürlich auch den Wert von Bildung. :)

    Daher geht es religösen Minderheiten nirgendswo in der Welt besser, als in islamischen Ländern und fast jeder Nobelpreis wird an einen Moslem vergeben.
    Der Respekt vor anderen Religionen ist so groß, dass der Übertritt zu einer andere Religion nach islamischem Recht mit dem Tod bestraft wird. Der Respekt ist so groß, dass Anhänger anderer Religionen Mekka nichtmal betreten dürfen und der Besitz einer Bibel wird dort mit Gefängnis bestraft. Der heiligste Ort des Islams ist strickt ungläubigenrein zu halten. Alles weil der Islam natürlich Respekt vor anderen Religionen lehrt. Karl Marx hat das auch völlig falsch verstanden als er schrieb:

    „Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“

    Al Qaida gab es damals noch nicht, wo der alte Marx das nur herholt, wo doch Islam Frieden bedeutet.
    Sie werte cwspeer sind ein naiver Schönredner, der blind für das Offensichtliche ist.
    Kennen Sie eigentlich die Freundeskreise ihre muslimischen Schüler, falls ja, wie viele davon sind gemischt? Also beinhalten auch nicht-muslimische deutsche Freunde? Und hier geht es um echte Freundschaften, nicht lose Bekanntschaften.

    • 30. Mai 2012 um 23:06 Uhr
    • Bellfruta87
  162. 168.

    Danke für die Vorlage Publicola

    Wo doch Islam angeblich Respekt vor anderen Religionen lehrt und die Moslembrüder ja besonders korantreue Muslime sind. Warum haben die noch 10% Christen in Ägypten das alles nicht verstanden und wählen wie verzweifelt ein Mitglied der Militärdiktatur.
    Cwspeer, sie als Islamphieler werden den Christen in Ägypten bestimmt vermitteln können das Islam Frieden und natürlich Respekt vor anderen Religionen lehrt.

    Obwohl, Sie müssen nicht nach Ägypten gehen, unterhalten Sie sich doch einfach mal mit Bischof Damian. http://www.youtube.com/watch?v=fE-vxYABL_s

    • 30. Mai 2012 um 23:18 Uhr
    • Bellfruta87
  163. 169.

    Diese Leute sind überraschend lernfähig! Ich habe schon mehrfach nach ruhigen Einzelgespräche erstaunliche Verhaltensänderungen bei Schülern beobachtet, in einem Maße, wie ich das bei deutschen Schülern nicht wahrnehme.
    Selbst die alten Recken sind wandlungsfähig.

    Speer, ab jetzt schicken wir Sie überallhin in die Welt, wo es Probleme zwischen dem Islam und anderen Religionen gibt.
    Morgen erster Termin in Mekka: Gespräch mit dem obersten Chef zwecks Öffnung der Stadt für Nicht-Moslems und Terminvereinbarung zum Baubeginn von Kirchen und buddhistischen Tempeln in Mekka.
    Außerdem: Billiardtisch in die Moschee an der Kabaa.
    Optionaler Zusatz: Toleranz gegenüber Homosexuellen.

    Übermorgen: Termin mit Ahmadinejad zwecks Gleichberechtigung der Bahai. Plus: Billiardtisch in den Keller der Fatima al-Masumeh Moschee in Qom.
    Optional: Schwulenrechte.

    Sie kriegen das hin! Love, peace and harmony.
    Speer 4 Oberster Chefdiplomat

    PS: führen Sie bitte bitte schnellstmöglich ein ruhiges Einzelgespräch mit Pierre Vogel und diesem Abou Nagie!!
    Eine „erstaunliche Verhaltensänderung“ wäre bei denen unbedingt notwendig.
    Wenn Sie das schaffen, erhalten Sie das Bundesverdienstkreuz doppelt.

    • 30. Mai 2012 um 23:43 Uhr
    • Regenbogen68
  164. 170.

    @Dattel

    Ich bin regelrecht erleichtert, das sie diesen Blog beehren. Zuspruch von Ihnen muss für die nicht durchgeknallten Islamkritiker eher weniger attraktiv sein. Und die gibt es auch, keine Frage.

    Das sind dann gerne Leute, die vor den radikalen Enden einer Ideologie warnen, und sie demonstrieren: Das muss sich nicht auf Islam beziehen. Ich habe wirklich den allergrößten Respekt vor Leuten, die mit Sachkenntnis Kritik üben, aber ich möchte mir gar nicht vorstellen, welches Zeitbudget ihnen ihre Lieblingsfixation diktiert. youtube ist eine unterschätzte Angelegenheit.

    @cwspeer

    Ich lese ihre Beiträge mit Gewinn, aber als Guti darf man ruhig Eier haben. Verstehen die Opponenten am ehesten.

    @Z.

    AFür leute wie Speer ist religion das gute dieser welt, udn darum kann es nie am der religion liegen, sodnenr nur an armen irregeleiteten menschen, wenn irgendwas schlechtes im namen der religion erfolgt.

    Vielleicht antizipiert er die Tatsache, das Religion, auch Islam, für viele Menschen zur Identität beiträgt. In einem Land mit etwa 57 mio Menschen mit klar zuordbarer Konfession und steuerlicher Berücksichtigung in einem Kontinent mit einer dazugehörigen erschreckend verbreiteten Darstellung eines suizidalen Hippies in jeder einzelnen europäischen Stadt sowie den meisten Dörfern, und zwar überall an den exponiertesten Orten. Die ihnen ein ewiges Leben, einen Moralkodex bis hin zum Katechismus, Kopfschmerzen durch Weihrauchverbrenung sowie auch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe vermitteln. Und ja: Diese Zugehörigkeit ist so selbstverständlich, das sie in dörflichen Gegenden eine Konfirmation auch bei persönlicher Ablehnung der vermittelten Glaubensinhalte völlig normal beinhaltet, und zwar für ganze geschlossene Jahrgänge.

    Nun hat man bspw. in den neuen Ländern auf den internen Religionsbezug sowie auch auf den größeren Zuzug von Menschen aus islamisch geprägten Ländern verzichtet, und guess what: Eben dies sind die Gründe, warum Dräsden, Rostock oder Leipzsch keine Problemviertel kennen, alles rosarot hier. Platte ist hier grundsätzlich deluxe. Gewalt ein Westfunkphänomen.

    Was die Dattel eigentlich gerne hätte, ist, das der Islam verschwindet. Und zwar von day one an. Alle seine kulturellen Inhalte seien nichtig, sein Gründungsmanifest ist eine Zumutung, und jeder Bezug auf ihn ist ein Beleg für al kaida. Was für ein Schmonz.

    • 30. Mai 2012 um 23:50 Uhr
    • Boothby
  165. 171.

    Ich lese ihre Beiträge mit Gewinn,..

    http://memearchive.net/memerial.net/1413/kiss-me-i-prince.jpg

    • 30. Mai 2012 um 23:58 Uhr
    • Regenbogen68
  166. 172.

    @Boothby

    Wenn meinen Sie mit Dattel, doch nicht etwa mich, oder?

    • 31. Mai 2012 um 00:01 Uhr
    • Bellfruta87
  167. 173.

    Wen…

    • 31. Mai 2012 um 00:01 Uhr
    • Bellfruta87
  168. 174.

    @Dattel

    Beachten sie den luziden Elitarismus, der zum Ausdruck kommt, wenn ich Dattel mit doppel-t schreibe.

    • 31. Mai 2012 um 00:07 Uhr
    • Boothby
  169. 175.

    César Luis Menotti (*1938 in Rosario),
    ehemaliger argentinischer Fußballspieler und -trainer,
    führte die argentinische Nationalmannschaft bei der WM 1978 im eigenen Land zum Titel.

    1978 verweigerte Menotti dem damaligen Präsidenten der Militärregierung Argentiniens, General Jorge Rafael Videla, nach dem Titelgewinn demonstrativ den Handschlag.
    In seiner Distanzierung von der Militärjunta ging er sogar noch weiter, indem er in einem Fernsehinterview den Titelgewinn mit den Worten beschrieb:

    „Meine Spieler haben die Diktatur der Taktik und den Terror der Systeme besiegt“

    http://www.youtube.com/watch?v=-uIUZesgaEw

  170. 176.

    @Boothby

    Ich würde Sie doch höflichst darum bitten mich mit dem Namen anzusprechen, den ich hier in diesem Blog für mich gewählt habe. Setzt man eine ewisse Erziehung voraus, dann ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Namensnahe Abwandlungen sind kein Problem oder Abkürzungen, aber alles andere ist eine Respektlosigkeit.
    Ansonsten können Sie gerne vom Leder lassen, da bin ich nicht empfindlich. Und wenn Sie dann noch gute Argumente zu bieten haben, um so besser.

    • 31. Mai 2012 um 00:23 Uhr
    • Bellfruta87
  171. 177.

    @Dattel

    Ich würde Sie doch höflichst darum bitten mich mit dem Namen anzusprechen, den ich hier in diesem Blog für mich gewählt habe.

    Sie haben hier ziemlich viel für sich gewählt, ich wähle den Namen, den ich für angemessen halte. Und in der Tat trennt sie wenig von ihrem Objekt der Begierde.

    Indistriemarmelade fand ich auch sehr treffend. Beschissene Menschenhasser, vielleicht wären Klarnamen doch die bessere Alternative. Es wäre ruhiger.

    • 31. Mai 2012 um 00:33 Uhr
    • Boothby
  172. 178.

    …Industriemarmelade…

    • 31. Mai 2012 um 00:34 Uhr
    • Boothby
  173. 179.

    @Bloothby

    „Beschissene Menschenhasser“

    Lässt der Guti etwa seine Maske fallen? Man man man, Sie haben nichtmal den Anstand Ihr Gegenüber mit dem entsprechenden Namen anzusprechen. Und nun diese Beleidigungen… wie erbärmlich!

    • 31. Mai 2012 um 00:43 Uhr
    • Bellfruta87
  174. 181.

    @P.

    Nun haben sie selbst sich öfters mal dem Vorwurf des Relativismus ausgesetzt. Also wo ist die Grenze? Wenn ich wirklich nur die andere Seite der Dattel wäre, sollte ich vielleicht pausieren.

    Oder war das nur Tangoenthusiasmus?

    @Dattel

    Welche Maske? Worüber wurden sie denn getäuscht?

    • 31. Mai 2012 um 01:01 Uhr
    • Boothby
  175. 182.

    …Tangoenthusiasmus…

    äh, sry

    • 31. Mai 2012 um 01:03 Uhr
    • Boothby
  176. 183.

    Oder war das nur Tangoenthusiasmus?

    Hatte auf ein Herunterzoomen binärer Leidenschaften mittels thematischen Wandels
    – von der jenseitshimmelgerichteten Theologie politischer Konnotation hin zur diesseitsbodenbetonten Beinmotorik mit musikalischer Akzentuierung –
    gesetzt, was sich jedoch bedauerlicherweise eher als nicht zielführendes ‚no go‘ herausgestellt hat.

  177. 184.

    PS – …. vielleicht sollte man sich angesichts dessen den Mond Krallen?

    http://www.youtube.com/watch?v=qVCgf6_M7i4

  178. 185.

    @Boothby | 177

    Sie sollten einen Arzt sehen. Soon.

    • 31. Mai 2012 um 07:09 Uhr
    • Kuanda Katanga
  179. 186.

    Boothby macht die Kıyak.

    • 31. Mai 2012 um 08:33 Uhr
    • MRX
  180. 187.

    @MRX

    ?

    • 31. Mai 2012 um 08:53 Uhr
    • Boothby
  181. 188.

    @ Boothby – [[Da persönlich angesprochen sach‘ ich mal:]]

    Persönlich bemühe ich mich, nach der Maxime von Joachimus Camerarius (1590 -1604) und Robert Burton (1577 – 1640)
    zu richten, was natürlich nicht immer bzw. nicht oft genug gelingt:

    „Latrantem curatne alta Diana canem?“
    „Was kümmert es den Mond, daß ihn die Hunde anbellen?“

    in other words:
    Man kann nach Möglichkeit es eigentlich anderen, die dazu in höherem Maße befähigt sind, überlassen, sich zu echauffieren.

  182. 189.

    correctio: mich … zu richten …

  183. 190.

    PS – Bby – ansonsten gilt: natürlich begrüße ich Ihre Beiträge wie auch (produktiven) Widerspruch und Kontroversen im Allgemeinen hier auf dem Blog – zumal es sich ja bekanntlicherweise so verhält:

    “When the wind rises, some people build walls. Others build windmills.”

    • 31. Mai 2012 um 09:12 Uhr
    • MRX
  184. 192.

    @ MRX – Danke für das unvermutete Zitat dieser Woche
    einen flachgewichsten Leser wie Sie

  185. 193.

    @P.

    Man kann nach Möglichkeit es eigentlich anderen, die dazu in höherem Maße befähigt sind, überlassen, sich zu echauffieren.

    Wenn es nur zwei Worte sind, ist der Aufwand überschaubar. Insofern: Warum kein Klartext? Das Skurrile dabei ist doch, das Schwätzer wie die Dattel sich königlich aufregen, wenn mann sie konkret adressiert, während sie sich gleichzeitig darüber aufregen, alle anderen hätten sich ein Maulkorb auferlegt. PI hat da sogar seinen Namen her, und das die Dattel ein eifriger Konsument ist, steht wohl außer Frage.

    Und ich meine auch, das man sich täuscht, wenn man meint, dieses Stimmungsbild, das Datteln und andere verbreiten, kläffe den Mond an. Das ist sehr real, weit verbreitet.

    @MRX

    Oha, sie adeln Dattel in den Sarrazinstand?

    • 31. Mai 2012 um 09:24 Uhr
    • Boothby
  186. 194.

    „Ich bin Muslim, aber Salafisten sind nicht meine Brüder“

    Sowas würde ein Salafist übrigens nie über einen (Kultur-)Muslim sagen.

    BTW: Herr Lau, müssen wir uns Sorgen machen, Die Zeit hat keine Kohle mehr, für eine etwas aufwendigere Recherche und muss jetzt schon mit RTL zusammenarbeiten ?

    • 31. Mai 2012 um 09:28 Uhr
    • PBUH
  187. 195.

    Oha, sie adeln Dattel in den Sarrazinstand?

    Nö. Er degradiert sie in den Flachzangenstand.

    • 31. Mai 2012 um 09:29 Uhr
    • esprit de canaque
    • 31. Mai 2012 um 09:31 Uhr
    • Serious Black
  188. 197.

    @PBUH

    Da auch in der ZEIT die Prekarisierung des Personals fortschreitet, ist eine Zusammenarbeit mit RTL alternativlos.

    • 31. Mai 2012 um 09:36 Uhr
    • esprit de canaque
  189. 198.

    @ B Und ich meine auch, … dieses Stimmungsbild … ist sehr … weit verbreitet.

    Sollte das tatsächlich stimmen, so ist doch die Aussage kluger Menschen zu bedenken
    „Good looks are not to be underestimated – Make the other one look bad“

  190. 199.

    Das stimmungsbild ist allerdings weit verbreitet. Viele menschen sind der meinung das der prophet nicht als großes vorbild taugt. Seine handlungen sind zum teil mit unseren werten nicht zu vereinbaren. Offensichtlich klappt die integration von muslimen in den europäischen ländern auch nicht immer so toll., auch das gefällt vielen nicht. Ein blick in gesellschaften in denen muslime und christen schon lange zusammenleben, bosnien, kosovo, zypern etc. verheißt auch nicht unbedingt gutes. Wen erstaunt es nun das ein großer teil der bevölkerung lieber weniger als mehr muslime in ihrem land haben möchten ?

    • 31. Mai 2012 um 11:19 Uhr
    • ernsthaft
  191. 200.

    „Immer wieder einzelne Liberale und Reformer so zu hinzustellen, als repräsentierten sie einen große Teil der Muslime, ist nicht weiter als Augenwischerei.“

    Dem kann man nur zustimmen.

    Hier wird versucht eine Art „liberaler“ Euroislam projezieren, obwohl deren genau Vertreter, religiöse Führer und vor allem Anhänger wie auch die Glaubensinhalte und deren Übereinkunft mit den Schriften bleiben unklar.

    Die allumfassende Natur des Systems Islams, der soviel mehr ist als bloße Religion nach westlicher Vorstellung, wird hierbei auch außer Acht gelassen. Man kann den Islam nicht verstehen, wenn man ihn als Religion nach westlicher Definition auffasst.

    Ebenfalls vergessen werden die Interessen der autochtonen Europäer.
    Sie werden gar nicht gefragt, ob sie „den Islam“ in irgendeiner Form, hier haben wollen. Dennoch breitet er sich kontinuierlich aus –sowohl qualitativ (Islamkonferenz, islamischer Religionsunterricht unter Oberhoheit der extrem rechten DITIB und noch extremeren Islamverbänden, usw) als auch quantitativ (circa 1.7 Millionen Muslimstämmige 1987 vs. heute offiziell 4,5 Millionen M.)
    Wir sehen doch, was mit den unglücklichen Minoritäten unter muslimischer Mehrheiten geschieht. Herr Lau hat mutigerweise selbst darüber berichtet. Wieso sollten die Europäer also zulassen, dass der Islam in all seiner Facetten weiterhin ausbreitet und sich politisch verankert, vielleicht in einigen Jahrzehnten die dominierende Kultur/Religion der Mehrheitsbevölkerung ist, in der fragwürdigen Hoffnung auf einen „gemäßigten Islam“, für dessen Entstehen es kaum Anzeichen gibt.

    • 31. Mai 2012 um 11:42 Uhr
    • Arat
  192. 201.

    „Immer wieder einzelne Liberale und Reformer so zu hinzustellen, als repräsentierten sie einen große Teil der Muslime, ist nicht weiter als Augenwischerei.“

    Dem kann man nur zustimmen.

    Hier (gemeint sind die MS-Medien) wird versucht eine Art “liberaler” Euroislam zu projizieren, obwohl dessen Vertreter, Führer und vor allen Dingen Anhänger, wie auch dessen Glaubensinhalte und deren Übereinkunft mit den Schriften völlig unklar bleiben.

    Die allumfassende Natur des Systems Islams, der soviel mehr ist als bloße Religion nach westlicher Vorstellung, wird hierbei auch außer Acht gelassen. Man kann den Islam nicht verstehen, wenn man ihn als Religion nach westlicher Definition auffasst.

    Ebenfalls vergessen werden die Interessen der autochtonen Europäer.
    Sie werden gar nicht gefragt, ob sie „den Islam“ in irgendeiner Form, hier haben wollen. Dennoch breitet er sich kontinuierlich aus –sowohl qualitativ (Islamkonferenz, islamischer Religionsunterricht unter Oberhoheit der extrem rechten DITIB und noch extremeren Islamverbänden, usw) als auch quantitativ (circa 1.7 Millionen Muslimstämmige 1987 vs. heute offiziell 4,5 Millionen M.)
    Wir sehen doch, was mit den unglücklichen Minoritäten unter muslimischer Mehrheiten geschieht. Herr Lau hat mutigerweise selbst darüber berichtet. Wieso sollten die Europäer also zulassen, dass der Islam in all seiner Facetten weiterhin ausbreitet und sich politisch verankert, vielleicht in einigen Jahrzehnten die dominierende Kultur/Religion der Mehrheitsbevölkerung ist, in der fragwürdigen Hoffnung auf einen ominösen „gemäßigten Islam“, für dessen Entstehen es kaum Anzeichen gibt.

    (Rechtschreibkorrektur)

    • 31. Mai 2012 um 11:44 Uhr
    • Arat
  193. 202.

    @ Arat – Wieso sollten die Europäer also zulassen, dass der Islam … sich politisch verankert

    Ihr konkreter Vorschlag?

    • 31. Mai 2012 um 11:51 Uhr
    • Publicola
  194. 203.

    @ Arat

    circa 1.7 Millionen Muslimstämmige

    ?

    • 31. Mai 2012 um 12:01 Uhr
    • Serious Black
  195. 204.

    Wieso sollten die Europäer also zulassen, dass der Islam … sich politisch verankert?

    Ich habe keinen Vorschlag, der konkreter ist, als es nicht mehr weiter zuzulassen. Aber dies wird mit unseren aktuellen Eliten in Gestalt der etablierten Parteien und den Mainstream-Medien wohl schwerlich zu realisieren sein.

    Deren Islamverständnis begrenzt sich darauf: Es gibt eine friedliche Religion namens Islam und einen Islamismus, der diese „Religion“ nur „missbraucht“. Und wer den Islam kritisiert, oder die aktuelle oder vergangene Bevölkerungsentwicklung zugunsten des Islam ist islamophob. Hinzukommt noch, dass wer die Interessen der „Einheimischen“ ins Spiel bringt, oder gar die Wichtigkeit einer überwiegend homogenen Kulturnation für eine funktionierende zukunftsfähige Gesellschaft hervorhebt ohnehin sicher als rechtsextrem diffamiert wird.

    • 31. Mai 2012 um 12:06 Uhr
    • Arat
  196. 205.

    @seriousblack

    „circa 1.7 Millionen Muslimstämmige“

    laut Volkszählung 1987. Ich verwende das Wort, weil nicht alle Menschen, die aus muslimischen Ländern stammen, religiöse Muslime sind. Andere sind religiöse Muslime, andere nur „Kulturmuslime“, wieder andere sind keines von beidem.

    • 31. Mai 2012 um 12:09 Uhr
    • Arat
  197. 206.

    Ich stimme arat auf ganzer linie zu. Auf den punkt gebracht. super.

    • 31. Mai 2012 um 12:13 Uhr
    • ernsthaft
  198. 207.

    @ ernsthaft

    „Ich stimme arat auf ganzer linie zu. Auf den punkt gebracht. super.“

    Danke dir. :)

    • 31. Mai 2012 um 12:18 Uhr
    • Arat
  199. 208.

    OT Islam bedeutet Frieden!

    Nachdem die größte ESC-Fanseite von Anhängern der einzig wahren Friedensreligion gehackt wurde, war auch Dschihad in der realen Welt geplant:

    „The Azeri National Security Ministry released information today stating that an armed criminal group planning to launch a terrorist attack against innocent spectators, artists and crew during the Eurovision Song Contest 2012 final were arrested.

    Altough there has been no independent confirmation of the alleged plot, according to the BBC , the Azeri National Security Ministry states that 40 people were arrested as they were planning to attack Eurovision from within having obtained tickets for the final on Saturday May 27. The group which had firearms, explosives and other military equipment in their possession were also planning to hit official contest hotels. among them the Hilton Baku and the JW Marriott where national delegations and fans resided. The Ministry claims that many of the terrorists were killed during the counter-terrorist operations.

    According to Fox4 News, the terrorists planned to detonate explosives inside the Crystal Hall during the final but would also target mosques and police facilities.

    The information was kept secret to avoid mass panic from the thousands of visitors to Baku for the contest. “
    http://www.esctoday.com/?p=36510

    Vermutlich wollten man unter ESC-Fans ein ähnliches islamisch motiviertes Massaker anrichten, wie im Moskauer Dubrowka-Theater 2002 hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_im_Moskauer_Dubrowka-Theater
    oder wie bei der Geiselnahme von Beslan 2004 hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Beslan

    • 31. Mai 2012 um 12:22 Uhr
    • Bellfruta87
  200. 209.

    @Boothby

    Wird Zeit das Sie nun Ihre islamische Freunde verteidigen. Vielleicht mit einem: „Islam hat nichts im Islam zu tun!“ oder doch der Klassiker: „Islam bedeutet Frieden!“

    Ich schlage derweil aggressiv zurück. Nehmt das ihr dreckigen islamischen Terroristen! http://www.youtube.com/watch?v=hfjHJneVonE

    • 31. Mai 2012 um 12:28 Uhr
    • Bellfruta87
  201. 210.

    @ Bellfruta87

    Ich würde Sie doch höflichst darum bitten mich mit dem Namen anzusprechen, den ich hier in diesem Blog für mich gewählt habe.

    Ich würd’s als Auskunft nehmen: Er hat Argumentationsnotstand und muss sich über andere erheben.

    • 31. Mai 2012 um 12:28 Uhr
    • FreeSpeech
  202. 211.

    @ Arat #205

    Es gibt kein ‚muslimisches Volk‘ und die Ummah ist für alle Zeiten heillos zersplittert.

    Nur Islamisten hängen der irrigen Utopie an, daß ihre Islamauffassung die ethnisch-religiösen und machtpolitischen Differenzen der islamischen Welt nivellieren kann. An diesem Ziel sind schon das Kalifat der Osmanen und später der säkuläre Panarabismus gescheitert.

    • 31. Mai 2012 um 12:45 Uhr
    • Serious Black
  203. 212.

    @ FS, Früchtchen

    Er hat Argumentationsnotstand und muss sich über andere erheben.

    Nun, manche rasten aus, wenn der Sommer heiß ist, bei manchen ist es umgekehrt.

    • 31. Mai 2012 um 13:07 Uhr
    • MRX
  204. 213.

    @ SB

    An diesem Ziel sind schon das Kalifat der Osmanen […] gescheitert.

    ?

    • 31. Mai 2012 um 13:14 Uhr
    • MRX
  205. 214.

    @ esprit

    Ziehen sie in Erwägung, dass das Ergebnis mglw. sie selbst auch überraschen könnte?

    Nach meinen Erfahrungen: Nein. Die Möglichkeit besteht sicherlich. Zöge ich es in Erwägung, wäre es allerdings keine Überraschung mehr; und eher die Ausnahme, welche die Regel bestätigte. Dürfte je nach Umfeld anders sein.

    • 31. Mai 2012 um 13:20 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  206. 215.

    Eigentlich kann die umma garnicht zerstritten sein, denn der allmächtige ist doch wohl in der lage sich unmißverständlich auszudrücken. Wer das bezweifelt kann kein moslem sein.

    • 31. Mai 2012 um 13:25 Uhr
    • ernsthaft
  207. 216.

    @MM

    Nach meinen Erfahrungen: Nein. Die Möglichkeit besteht sicherlich. Zöge ich es in Erwägung, wäre es allerdings keine Überraschung mehr; und eher die Ausnahme, welche die Regel bestätigte. Dürfte je nach Umfeld anders sei

    Aha.

    • 31. Mai 2012 um 13:31 Uhr
    • esprit de canaque
  208. 217.

    Soso.

    • 31. Mai 2012 um 13:33 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  209. 218.

    Nun, manche rasten aus, wenn der Sommer heiß ist, bei manchen ist es umgekehrt.

    KLIMAkterium praecox

    • 31. Mai 2012 um 13:35 Uhr
    • esprit de canaque
  210. 219.

    @ Bellfruta

    Dass Sie den ESC-Schund feiern, wundert mich irgendwie kein bisschen, Sie selbsternannter Menschenrechtsverteidiger.

    • 31. Mai 2012 um 13:45 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  211. 220.

    @MM

    Ein vom bundesdeutschen Staatsrundfunk befördertes Singspiel kann kein Schund sein, sie Kunstbanause.

    • 31. Mai 2012 um 13:55 Uhr
    • esprit de canaque
  212. 221.

    @ParallelkoMMentar

    „Dass Sie den ESC-Schund feiern, wundert mich irgendwie kein bisschen, Sie selbsternannter Menschenrechtsverteidiger.“

    Oh ja dieser ESC-Schund, wer hätte einen islamischen Anschlag mehr verdient als der ESC. http://www.youtube.com/watch?v=32lpdFS7rPM

    • 31. Mai 2012 um 13:59 Uhr
    • Bellfruta87
  213. 222.

    Ein vom bundesdeutschen Staatsrundfunk befördertes Singspiel kann kein Schund sein, sie Kunstbanause.

    Soso.

    @ BF 221

    Danke für die eindrucksvolle „Illustration“.

    • 31. Mai 2012 um 14:08 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  214. 223.

    @ MR #213

    Das letzte von den Sunniten allgemein anerkannte Kalifat war das des Osmanischen Reichs und auch dieses konnte nicht die religiöse Autorität generieren, um die sunnitische Ummah im Ersten Weltkrieg zu einem pro-osmanischen Jihad zu verleiten.

    Deswegen halte ich es für ausgeschlossen, daß sunnitische revolutionäre Islamisten heute ein so mächtiges Kalifat installieren könnten.

    • 31. Mai 2012 um 14:08 Uhr
    • Serious Black
  215. 224.

    OT

    Heute hat man in Berlin den türkischen Hells Angels Chapter verboten.

    Haben wohl eine Gut-Menschen beim Senat Druck gemacht, könnte die türkische Jugend diese Männer als Vorbilder nehmen und damit ihre erfolgreichen Sozialprojekte gefährden.

    Immerhin hatten die deutschen Chefs gesagt, „bei uns gibt es keinen Rassismus, bei uns zählt der Character und nicht die Herkunft.“

    Aber die NPD darf in Kreuzberg Migranten jagen und weiter seine Ideologie unter die deutsche Jugend bringen.

    Es wird immer wieder mit zweierlei Maß gemessen.

    So kann es doch auf Dauer nicht weiter gehen. Es ist wirklich zum verzweifeln

    • 31. Mai 2012 um 14:11 Uhr
    • cem.gülay
  216. 225.

    Können sie auch nicht, aber sie können noch viele jahre unterdrückung und terror verbreiten.

    • 31. Mai 2012 um 14:13 Uhr
    • ernsthaft
  217. 226.

    @CG

    Es wird immer wieder mit zweierlei Maß gemessen.

    Dafür dürfen ja die Miris weiter rummachen.

    • 31. Mai 2012 um 14:18 Uhr
    • esprit de canaque
  218. 227.

    Esprit de canaque

    „Dafür dürfen die Miris weiter rummachen“

    Stimmt so auch nicht.

    Die Mongols wurden in Bremen verboten, wenn ich mich nicht irren sollte

    • 31. Mai 2012 um 14:21 Uhr
    • cem.gülay
  219. 228.

    Stimmt. Es ist manchmal zum verzweifeln. Es gibt no go areas in die man sich als migrant nicht begen sollte und bereiche in deutschland in die man als deutscher besser nicht geht. In frankreich und GB ist es oft noch krasser. Was lernen wir daraus ?

    • 31. Mai 2012 um 14:23 Uhr
    • ernsthaft
  220. 229.

    Ernsthaft

    Wir lernen daraus, dass die Politik es nicht schafft, eine sozial friedliche Gesellschaft zu formen

    • 31. Mai 2012 um 14:26 Uhr
    • cem.gülay
  221. 230.

    @CG

    Die Mongols wurden in Bremen verboten, wenn ich mich nicht irren sollte

    Ja, diese Trottel besaßen weder Führerscheine noch Bikes. Man stelle sich vor, Kuttenträger im 3-er BMW oder gar zu Fuß. So was muß einfach verboten werden. Es gibt aber ein Chapter in Berlin.

    • 31. Mai 2012 um 14:30 Uhr
    • esprit de canaque
  222. 231.

    Aprops zweierlei maß . Kann sich jemand an einen migranten als täter im tatort erinnern ?

    • 31. Mai 2012 um 14:30 Uhr
    • ernsthaft
  223. 232.

    @ernsthaft

    Was lernen wir daraus?

    Wir lernen daraus, dass man sich in einer multiethnischen Gesellschaft tunlichst in seinem Revier bewegen sollte. Grundwissen einer Einwanderungsgesellschaft.

    • 31. Mai 2012 um 14:33 Uhr
    • esprit de canaque
  224. 233.

    Esprit de Canaque
    „Mongols in Bremen“

    Sie haben ein Argument, auch wenn ich bei Ihrer Logik schmunzeln muss

    • 31. Mai 2012 um 14:34 Uhr
    • cem.gülay
  225. 234.

    Ernsthaft

    Tatort

    Ja, im letzten Mehmet Kurtulus Tatort, wurde Kurtulus fast zum Kanzler Mörder und Terroristen

    Grund? Sein genetisch angeborener Ehren-Codex als Türke. Da bringt es auch nichts, wenn er angeblich integriert und von der Mehrheit als Deutscher gesehen wurde.

    Türke bleibt Türke

    • 31. Mai 2012 um 14:38 Uhr
    • cem.gülay
  226. 235.

    cem. ich fürchte der canaque hat recht. Und was lernen wir nun daraus ?

    • 31. Mai 2012 um 14:41 Uhr
    • ernsthaft
  227. 236.

    Tatort Kurtulus

    Dann wird man noch vom Staat gezwungen, für diesen rassistischen Scheiß auch noch Gebühren zu zahlen

    • 31. Mai 2012 um 14:43 Uhr
    • cem.gülay
  228. 237.

    Ach cem, da haben wir sie wieder die opferrolle. Eigentlich müßte doch wohl einmal im monat ein migrant in den tatort knast . Oder ? Aber soviel realität könnte ja der integration schaden.

    • 31. Mai 2012 um 14:52 Uhr
    • ernsthaft
  229. 238.

    Ernsthaft

    Was lerne ich daraus?

    Das es in Deutschland Millionen von Bio-Deutschen gibt, die insgesamt ausländerfeindlich sind. Man spricht statistisch von 25%.

    Also, ca 20 Millionen.

    Mehr Einwanderung wird diese Zahl vergrößern. Sarrazin hat den Richtwert gegeben.

    Deutschland ist auch nach 60 Jahren in der Lage, eine extrem Multi-Ethnische-Gesellschaft mit all ihren Begleiterscheinungen zu verkraften

    Das Problem ist, das eine Minderheit versucht, es irgendwie durchzudrücken.

    • 31. Mai 2012 um 14:53 Uhr
    • cem.gülay
  230. 239.

    nicht in der Lage…..

    • 31. Mai 2012 um 14:54 Uhr
    • cem.gülay
  231. 240.

    Ernsthaft

    „Opferrolle“

    Totschlagargument genauso wie du bist ein Nazi oder Rassist

    • 31. Mai 2012 um 14:56 Uhr
    • cem.gülay
  232. 241.

    „Aber die NPD darf in Kreuzberg Migranten jagen und weiter seine Ideologie unter die deutsche Jugend bringen.“

    Aber Herr Gülay, das ist mit Verlaub übertrieben.

    Es gab doch nun wirklich genug Berichte über deutschen- und europäerfeindliche Gewalt so etwa an Schulen:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1416520/Wie-Migranten-deutsche-Kinder-mobben.html

    Selbst vom Gutmenschen -Verein GEW:

    http://www.gew-berlin.de/blz/19635.htm

    Wieviele mit Steuergeldern aus Landes und Bundesmitteln finanzierte „Intitativen gegen Rechts“ gibt es denn eigentlich schon, die ständig mit (nach willkürlichen Kritierien) selbsterstellten aufgeblasenen Listen rechtsextremer Straftaten oder Tötungsdelikten daherkommen um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen. Selbst die ZEIT arbeitet mit solch einer Initiativen einer ehemaligen Stasispitzlin zusammen.

    Wieviele mit Steuergeldern geförderte Initiativen gegen deutschenfeindliche oder europäerfeindliche Gewalt gibt es eigentlich? Keine einzige oder?

    Sie haben natürlich recht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, nämlich je nach dem, ob und, wenn ja, welchen Migrationshintergrund das Opfer und bzw. die oder der Täter haben.

    Ist das Opfer ein Deutscher, der Täter ein Migrant, kann es niemals ein Verbrechen aus Hass sein, denn Deutsche ohne Migh. können nie Opfer von „Rassismus“* oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sein. Sowas wie Deutschenfeindlichkeit gibt es nicht.

    Ist das Opfer ein europäischer Migrant, und der Täter ein muslimscher Migrant, ist es auch niemals ein Hassverbrechen, denn Muslime können bekanntlich keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit oder „Rassismus“ gegen Europäer empfinden. Sowas wie Europäerfeindlichkeit gibt es nicht. So geschehen bei der Hetzjagd auf den Italiener Guiseppe M, oder die Ermordung des Düsseldorfer Protugießen Jorge G.
    Beides waren Migranten, die Täter waren allerdings keine Deutschen sondern Muslime, und das sonst zu erwartende Geplärre über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in den Medien, die Empörungsbekundungen seitens Politiker, Lichter-ketten und Denkmäler blieben aus.

    **** **** **** **** **** **** **** ****

    Ich habe sie in Diskussionsrunden gesehen und sie haben immer vernünftig und überzeugend argumentiert. Ich weiß, dass sie ein intelligenter Mann sind, deshalb überrascht mich ihre Aussage etwas.

    • 31. Mai 2012 um 15:03 Uhr
    • Arat
  233. 242.

    Cem. leider gibt es die opferrolle wie es nazis und rassisten gibt.

    • 31. Mai 2012 um 15:04 Uhr
    • ernsthaft
  234. 243.

    Was lernen wir daraus?“ wurde in den letzten Postings des Öfteren gefragt.
    Denkbarer Vorschlag: ein Anfang des erfragten Lernprozesses wäre z.B., dass so mancher Kommentator hier zunächst einmal Deutsch einigermaßen orthographisch und syntaktisch-grammatisch korrekt schreibt.

    • 31. Mai 2012 um 15:05 Uhr
    • Publicola
  235. 244.

    Was versucht eine minderheit durchzudrücken ?

    • 31. Mai 2012 um 15:07 Uhr
    • ernsthaft
  236. 245.

    Ernsthaft

    Eine Multi-Ethnisch-Religiöse Gesellschaft!

    • 31. Mai 2012 um 15:15 Uhr
    • cem.gülay
  237. 246.

    Ensthaft

    Schauen Sie in die Archive. CDU/ CSU/ SPD/FDP/ selbst liberale Medien wie die Zeit warnten Anfang der 80 Ziger vor der Masseneinwanderung, vor allem der Türken und Asylanten aus allen möglichen Länder

    Trotzdem sind dann alle Dämme gebrochen.

    Komisch oder? Wenn alle da gegen waren. Warum dann geschehen?

    • 31. Mai 2012 um 15:34 Uhr
    • cem.gülay
  238. 247.

    „Warum dann geschehen?“

    Verträge: Familiennachzug.

    • 31. Mai 2012 um 15:41 Uhr
    • FreeSpeech
  239. 248.

    Freespeech

    Verträge

    Waren befristet

    Also kein Argument.

    • 31. Mai 2012 um 15:42 Uhr
    • cem.gülay
  240. 249.

    „Sein genetisch angeborener Ehren-Codex als Türke. “

    Die meisten heutigen Türken sind keine genetischen Türken. Nur schon daran zerbricht Ihre Besessenheit mit der Gentheorie, die Sie Sarrazin unterstellen.

    • 31. Mai 2012 um 15:47 Uhr
    • FreeSpeech
  241. 250.

    Ich rede nicht von den Verträgen mit der Türkei, sondern mit den internationalen Verträgen zum Familiennachzug.

    • 31. Mai 2012 um 15:47 Uhr
    • FreeSpeech
  242. 251.

    von den

    • 31. Mai 2012 um 15:48 Uhr
    • FreeSpeech
  243. 252.

    Freespeech

    Sarkasmus meinerseits.

    Man muss die Dinge mehr mit Humor nehmen

    • 31. Mai 2012 um 15:49 Uhr
    • cem.gülay
  244. 253.

    Freespeech

    Internationale Verträge

    Auch kein Argument. Strengen Sie sich an. Ich erwarte von Ihnen mehr!

    • 31. Mai 2012 um 15:50 Uhr
    • cem.gülay
  245. 254.

    Keiner einen Plan.

    Na gut. Für Heut ist es genug.

    Danke

    • 31. Mai 2012 um 16:03 Uhr
    • cem.gülay
  246. 255.

    OT – Tunesien – Verfassung –

    An article appearing in the Tunisian magazine Leaders reports that the new constitution will explicitly define the Tunisian republic as a civil state. … it will also maintain the first article of the constitution and define the regime as republican, abolish the death penalty, and confirm respect for universal values.
    In a separate article published by Tunisia Live on Wednesday, the English-language site reports that
    the constitution will emphasize “applying Islamic principles to the constitution, explicitly defining the Arab-Muslim identity of the state.” The article is unclear on whether these are separate articles in the preambule or not. “The draft also describes the new regime as “republican, democratic, and participatory,” based on respect for the people’s sovereignty and the separation of state powers.” The report also states that the draft will be released to the public next Monday, June 4.

    … it will be interesting to see how “applying Islamic principles to the constitution” will actually read in the final draft.
    Many secular opponents of the government have feared that
    while Ennahdha has specifically rejected references to sharia in the constitution,
    they will try to introduce a form of religion-based value tests for the country’s lawmakers and judiciary.

    http://kefteji.wordpress.com/2012/05/31/constitution-watch-updates-on-the-drafting-of-tunisias-new-constitution/

    • 31. Mai 2012 um 16:35 Uhr
    • FreeSpeech
  247. 257.

    Es hat freilich oft etwas Trauriges und Niederdrückendes, wenn man im Leben durch sein Wort etwas ausrichten will und man doch zuletzt sieht, dass man nichts ausgerichtet hat; sondern dass der Betreffende hartnäckig bei seiner Anschauung bleibt. Aber es ist doch auf der anderen Seite auch etwas Großes, dass jener andere, und so denn immer jeder Einzelne, eine Welt für sich ist, sein Allerheiligstes hat, wo keine fremde Hand eindringen kann.

    Kierkegaard, Tagebucheintrag Januar 1836.

    • 31. Mai 2012 um 16:39 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  248. 258.

    Kierkegaard hatte eben noch kein Internet.

    Entscheidend sind nämlich nicht die Überzeugten, die eh nur das sehen, was sie bestätigt, sondern die Stillen, die unsichtbar mitlesen.

    • 31. Mai 2012 um 17:05 Uhr
    • FreeSpeech
  249. 259.

    „Entscheidend sind nämlich nicht die Überzeugten, die eh nur das sehen, was sie bestätigt, sondern die Stillen, die unsichtbar mitlesen.“

    Wenn man die letzten 150 Postings betrachtet, dürfte die Mehrheit von denen sich angewidert abwenden.

    • 31. Mai 2012 um 17:34 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  250. 260.

    # 256 – @ FS – benissimo!

  251. 261.

    Wieviel mögen das sein ?

    • 31. Mai 2012 um 17:35 Uhr
    • ernsthaft
  252. 262.

    „Wenn man die letzten 150 Postings betrachtet, dürfte die Mehrheit von denen sich angewidert abwenden.“

    Oder sie sind so stark im nehmen wie Sie. 😉

    • 31. Mai 2012 um 17:38 Uhr
    • FreeSpeech
  253. 263.

    Lieber cem.. Natürlich hätte man in den siebziger und achtziger jahren „gastarbeiter“ deren verträge auslaufen „nach hause schicken “ können. Das war damals (ich bin jahrgang 50) eine position wie sie ekel alfred eingenommen hat. Damals war, auch für mich, multikulti fortschrittlich. Heute sieht man einiges kritischer.

    • 31. Mai 2012 um 17:54 Uhr
    • ernsthaft
  254. 264.

    @Sauer

    Wenn man die letzten 150 Postings betrachtet, dürfte die Mehrheit von denen sich angewidert abwenden.

    Keine Sorge. Ist ja nicht jeder ein Schöngeist wie sie.

    • 31. Mai 2012 um 17:56 Uhr
    • unlimited
  255. 265.

    Jüngste Syriendoku von Cannel 4 Dispatches auf youtube in mäßiger Qualität verfügbar; an das Original kommt man wohl wegen Urheberrechtsstreß in D. nicht ran.

    „Syria volance 1 “ Teil 2 beim gleichen Uploader.

    http://www.youtube.com/watch?v=2fDIdLBuu1U&feature=plcp

    von 14.15-14.50 hat der Deutsch-Syrische Deserteur Ammar Cheikh Omar einen kurzen Auftritt, in dem er das Regime schwer belastet.

    • 31. Mai 2012 um 18:09 Uhr
    • Thomas Holm
  256. 266.

    Der alte hafiz galt übrigens auch mal als „fortschrittlich“ im gegensatz zum imperialistenknecht reza pahlevi.

    • 31. Mai 2012 um 18:21 Uhr
    • ernsthaft
  257. 267.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/entfuehrter-deutscher-ingenieur-in-nigeria-getoetet-a-836334.html

    „Der Terror-Ableger war aus der „Salafistischen Gruppe für Predigt und Kampf“ in Algerien hervorgegangen und terrorisiert seitdem die gesamte Sahel-Region. … Durch Dutzende von Entführungen heimsten einzelne Kommandos der AQIM rund 150 Millionen Euro ein, mit dem Geld sollen sie sich sogar Boden-Luft-Raketen aus Libyen beschafft haben.“

    Ausgleichstreffer für Assad in den großen muslimischen Unbeliebtheitswettspielen dieser Tage.

    • 31. Mai 2012 um 20:51 Uhr
    • Thomas Holm
  258. 268.

    @Thomas Holm

    Das hat nichts mit dem Dingsbums zu tun.

    • 31. Mai 2012 um 21:19 Uhr
    • FreeSpeech
  259. 269.

    dass der Betreffende hartnäckig bei seiner Anschauung

    Man wird sich daran gewöhnen müssen, dass es halt eine ganze Reihe von Wahrnehmungen gibt, die faktenresistent leugnen, dass – ob man will oder nicht – Geschichte, Entwicklung, der Zahn der Zeit unerbittlich und unaufhaltsam ist.
    Einfacher ist es halt für diese Art der Wahrnehmung, jeden Tag erfreut über das eigene Beharrungsvermögen aufs neue das Ende der Geschichte (Hegel, Fukuyama) auszurufen. – Ein rezentes themenorientiertes Beispiel mag zur Illustration genügen:

    So entschieden sich beispielsweise in Ägypten zur Jahreswende bei den Parlamentswahlen 65,3% der Wähler für den Islamismus (resultierend in 70% der Parlamentssitze);
    ca. 4 Monate später ‚korrigierten‘ die Wähler ihre vorherige Entscheidung und nur noch 43% der Wähler optierten bei den Präsidentschaftwahlen für den Islamismus.

    Dieselbe Rechnung für den Nicht-Islamismus aufgemacht ergab zur Jahreswende 34,7% Wähler des Nicht-Islamismus (resultiertend in 30% Parlamentssitzen)
    gegenüber der Option von 57% der Wähler für den Nicht-Islamismus bei den jetzigen Präsidentschaftswahlen. Also jeweils innerhalb von nur 4 Monaten eine Umorientierung in beiderlei Richtung um jeweils 22,3%.

  260. 270.

    @P

    Wie haben sich eigentlich die wahlberechtigten Ägypter in Deutschland und im übrigen Europa entschieden? Gibt es Zahlen?

    • 31. Mai 2012 um 21:26 Uhr
    • esprit de canaque
  261. 271.

    @ edc – Wie haben sich eigentlich die wahlberechtigten Ägypter in Deutschland und im übrigen Europa entschieden? Gibt es Zahlen? – interessante, gute Frage und hoffentlich recherchierbar.

  262. 272.

    FS

    Das hat nichts mit dem Dingsbums zu tun.

    Doch, hat es, deshalb gibt es das ja auch nur da. Mexikanische und Kolumbianische Dingsbumser nicht aus den Augen lassen.

    • 31. Mai 2012 um 21:50 Uhr
    • Boothby
  263. 273.

    ägyptische Expats wählen – Deutschland, Frankreich, Großbritannien

    Germany
    Mursi (Islamist) 199
    Abul-Fotouh (Islamist) 647
    Islamist. Stimmen 847 (51%)

    Shafiq (Militär) 76
    Sabbahi (Nasserist) 476
    Moussa (Säkular) 177
    Nicht-Islamist. Stimmen 729 (44%)

    Gesamtstimmen 1655

    France
    Mursi (Islamist) 371
    Abul-Fotouh (Islamist) 652
    Islamist. Stimmen 1023 (33%)

    Shafiq (Militär) 667
    Sabbahi (Nasserist) 687
    Moussa (Säkular) 579
    Nicht-Islamist. Stimmen 1933 (63%)

    Gesamtstimmen 3082

    UK
    Mursi (Islamist) 354
    Abul-Fotouh (Islamist) 1300
    Islamist. Stimmen 1654 (40%)

    Shafiq (Militär) –
    Sabbahi (Nasserist) 962
    Moussa (Säkular) 907
    Nicht-Islamist. Stimmen 1869 (45%)

    Gesamtstimmen 4086

    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/36/122/41964/Presidential-elections-/Presidential-elections-news/AbulFotouh-tops-Egyptian-expatriate-vote-in-German.aspx

  264. 274.

    wieviel mexikanische und kolumbianische dingsbumser haben wir in deutschland ?

    • 31. Mai 2012 um 22:29 Uhr
    • ernsthaft
  265. 275.

    … jetzt bin ich aber ratlos: gehören Mexiko und Kolumbien zum westlich-geprägten Kulturkreis oder zum islamisch-geprägten Kulturkreis?

  266. 276.

    War nur eine replik auf boothby.

    • 31. Mai 2012 um 22:41 Uhr
    • ernsthaft
  267. 277.

    Warum Jörg Lau irrt

    Egal, wieviele „beeindruckende“ Stellungnahmen hervorragender Moslems für oder gegen den Salafismus noch veröffentlicht werden, entschieden wird der Kampf gegen religiösen Fundamentalismus woanders. Und durch andere. Solange und wenn eine weitgehend säkulare Mehrheit in einem Land ihre Mitmenschen zu einer Anpassung zwingt, die nur verlangt, sich religiösen Zwängen nur im Privatleben zu unterwerfen, ist der Kampf gegen den Salafismus bereits gewonnen und kann nicht verloren werden.

    Was nicht heisst, dass nicht ein paar Durchgeknallte erheblichen Schaden anrichten können. Aber das konnten Linksextremisten (und neuerdings Rechtsextremisten) wirklich auch ohne Hilfe des Islam, ganz säkular und über Jahrzehnte. Die wahrhaft einzige Gefahr für westliche Gesellschaften liegt im Selbsthass, in der Selbstaufgabe und im vorauseilenden Gehorsam gegenüber „abweichenden, aber akzeptablen“ Kulturen. Und sonst nirgendwo. Die Anpassung der Muslime ist ein Selbstläufer, alleine deshalb, weil die westlichen Gesellschaften für 50% von ihnen (nämlich alle Frauen) eine gigantische und einmalige Chance sind, sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

    Ich freue mich über jeden nichtfundamentalistischen Moslem. Aber bei Licht betrachtet ist er/sie irrelevant. In Europa kann der Kampf gegen religiösen Fundamentalismus gar nicht verloren werden. Es sei denn, man stilisiert ihn zu einem Kultur-Amageddon (wir gegen sie, die PI Grundhaltung) oder gibt westliche Werte aus „Respekt“ vor einer Religion auf. Ansonsten ist er schon gewonnen, die bisher wenigen islamistisch grundierten Terroranschläge ändern daran nichts. Sie sind ein Zeichen von absoluter Hilflosigkeit, sonst nichts.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 31. Mai 2012 um 22:49 Uhr
    • ThorHa
  268. 278.

    Warum glauben boothby und co eigentlich das konflikte wie in bosnien oder aktueller in nigeria in zwanzig oder dreißig jahren bei veränderten zahlenverhältnissen muslime/andere bei uns nicht möglich sind ? sind wir soviel zivilisierter ? glaub ich nicht.

    • 31. Mai 2012 um 22:50 Uhr
    • ernsthaft
  269. 279.

    wieviel mexikanische und kolumbianische dingsbumser haben wir in deutschland ?

    Wieviele nigerianische Menschenentführer? Wenn sie bei effektivem deutschen Terrorismus die gleichen Maßstäbe anlegen, landen sie recht schnell beim Selbsthass.

    In D haben wir neuerdings die Chaps von irgendwelchen Bikerclubs, deren lokale Chiefs als führend in ihren jeweiligen Kriminellenmilieus gelten. Aber immer noch kein Verbot dieser üblen Motorradfahrerei. Ich seh‘ die hier im Mai allerorten. Manche betreiben Taqyya mit japanischen Bikes.

    Ein Glück, das noch keiner auf die Idee gekommen ist, die Südamerikanischen bürgerkriegsähnlichen Zustände in mehrern Ländern als Kapitalismuskritik zu verkaufen.

    • 31. Mai 2012 um 22:52 Uhr
    • Boothby
  270. 280.

    ThorHa stimmt. Kann aber unter anderen wirtschaftlichen und sozialen umständen langfristig ganz anders aussehen.

    • 31. Mai 2012 um 22:54 Uhr
    • ernsthaft
  271. 281.

    Es geht nicht um nigerianische menschenentführer, es geht um die motivation. Es geht um den konflikt in nigeria bei dem mehrere tausend menschen umgekommen sind. Ich behaupte nicht das die muslime allein verantwortlich sind. Ich sehe aber das konflikt potential.

    • 31. Mai 2012 um 22:58 Uhr
    • ernsthaft
  272. 282.

    @ ThorHa – Zustimmung

  273. 283.

    Ich freue mich über jeden nichtfundamentalistischen Moslem. Aber bei Licht betrachtet ist er/sie irrelevant.

    Nein. Bei Licht betrachtet, ist die Zustimmung oder überhaupt die Bedeutsamkeit des Islaam für die meisten Moslems, die hier leben, ähnlich wichtig wie die konfessionelle Identifikation anderer Konfessionen. An einem Spint bei Benz in Bremen spielt das eher eine Untergeordnete Rolle. Das als irrelevant zu deuten, hieße, den wirklich kranken Arschlöchern die Deutungshoheit über eine ziemlich große und meist mit indifferenten Alltagsproblemen beschäftigte Mehrheit gratis zu servieren.

    Es sei denn, man stilisiert ihn zu einem Kultur-Amageddon (wir gegen sie, die PI Grundhaltung) oder gibt westliche Werte aus “Respekt” vor einer Religion auf. Ansonsten ist er schon gewonnen, die bisher wenigen islamistisch grundierten Terroranschläge ändern daran nichts. Sie sind ein Zeichen von absoluter Hilflosigkeit, sonst nichts.

    Sehe ich ganz genauso. Wobei ich die von PI und anderen gepflegte Haltung, reale Probleme durch Komplexitätsreduktion lösen zu wollen, als wiederum problemverursachend in viel schwerwiegenderen Bereichen erachte.

    Egal, wieviele “beeindruckende” Stellungnahmen hervorragender Moslems für oder gegen den Salafismus noch veröffentlicht werden, entschieden wird der Kampf gegen religiösen Fundamentalismus woanders. Und durch andere.

    Ich neige, in diesem Fall dem Blogmeister zustimmend, dazu, diese Stellungnamen durchaus für publikationswürdig zu erachten. Insbesondere deshalb, weil es für unseren Kulturraum gute Gründe gibt, die Entscheidungsräume für das, was Salafisten tun und denken, sehr ganz vorsichtig zu adressieren. Gerade aus konservativer Sicht. Potenziell könnten wir das stärker fördern.

    • 31. Mai 2012 um 23:18 Uhr
    • Boothby
  274. 284.

    Es geht nicht um nigerianische menschenentführer

    Gerade eben sagten sie etwas was komplett umgedrehtes. Wattdennu?

    • 31. Mai 2012 um 23:20 Uhr
    • Boothby
  275. 285.

    @Publicola #273

    Danke für die Suche. Merkwürdig ist, dass 13000 Ägypter in Deutschland nur 1655 Stimmen abgegeben haben.

    • 31. Mai 2012 um 23:25 Uhr
    • esprit de canaque
  276. 286.

    @ By – Ich neige, in diesem Fall dem Blogmeister zustimmend, dazu, diese Stellungnamen durchaus für publikationswürdig zu erachten. … Potenziell könnten wir das stärker fördern.

    Unbedingt. Korrekt. Steht übrigens durchaus nicht im Widerspruch zu ThorHa’s Statement (zur notwendigen Herrschaft des Rechts, zur Trennung Staat-Theologie etc. etc. etc.)

  277. 287.

    Es geht nicht um die nationalität, nigerianisch kolumbianisch mexikanisch wie sie es glaube ich darstellen wollten, sondern um die motivation, will sagen den islamischen hintergrund dieser taten. Dies unterscheidet die geschichte auch von „normalen kriminellen“ wir den hellsangels.

    • 31. Mai 2012 um 23:29 Uhr
    • ernsthaft
  278. 288.

    @ ecd – irgendwo in einem der von mir bei der Recherche eingesehenen Artikel war zu lesen, dass ein ungewöhnlich hoher Anteil der Expats (wo auch immer) nicht gewählt haben.

    [[mein subjektiver Eindruck: Eigentlich sehr erklärlich – bei der (miesen) Auswahl der Kandidaten (vermute ich persönlich mal als Grund für die Wahlabstinenz).]]

  279. 289.

    @P.

    Steht übrigens durchaus nicht im Widerspruch zu ThorHa’s Statement (zur notwendigen Herrschaft des Rechts, zur Trennung Staat-Theologie etc. etc. etc.)

    Man könnte aus ThorHa’s Statement auch einen Aufruf zur Gelassenheit herauslesen. Den ich auf seine implizite Darstellung der realen Kräfteverhältnisse beziehe, und da würde ich ihm ebenfalls unbedingt zustimmen.

    Sehen sie es einem nach, dem der Landesverratsvorwurf der Freundschaft zu Moslems unterbreitet wurde. Das Schweigen dazu fand ich irgendwie brüllend. Gerade das von den Leuten die viel schlauer sind als ich.

    • 31. Mai 2012 um 23:32 Uhr
    • Boothby
  280. 290.

    PS – die Präsidentschafts-Wahlbeteiligung in Ägypten war übrigens vergleichsweise eher niedrig: 46,42%
    (zum Vergleich: 77,2% Beteiligung beim Verfassungsreferendum in Ägypten im März)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_%C3%84gypten_2012

  281. 291.

    @ThorHa

    Sie haben nicht bedacht, welche Virulenz eine religiöse Radikalisierung der Herkunftsländer in den europäischen Muslim-Communities haben könnte. Es besteht überhaupt kein Anlass zu glauben, eine Etablierung mehr oder weniger radikaler Regierungen würde ohne Auswirkungen auf unsere Gesellschaften bleiben.

    • 31. Mai 2012 um 23:39 Uhr
    • esprit de canaque
  282. 292.

    Das Schweigen dazu fand ich irgendwie brüllend.

    Da hatte ich aber in grauer Vorzeit schon mal was von einem Hund und einem Mond erzählt.
    in other words: muss man eigentlich auf alle Seltsam- und Merkwürdigkeiten reagieren?
    „Ertrage die Clowns – die Welt ist voll davon“
    so ein befolgenswertes Apophthegma des Joachim Fest.

  283. 293.

    … Verfassungsreferendum in Ägypten im März 2011

  284. 294.

    Gerade das von den Leuten die viel schlauer sind als ich.

    Nope. Da sie wissen, dass ihnen keiner das Wasser reichen kann, ist das pure Koketterie.

    • 31. Mai 2012 um 23:49 Uhr
    • esprit de canaque
  285. 295.

    Apophthegma ? Klingt toll. Der spruch von fest ist gut und danke für die ägypten recherche.

    • 31. Mai 2012 um 23:51 Uhr
    • ernsthaft
  286. 296.

    Es geht nicht um die nationalität, nigerianisch kolumbianisch mexikanisch wie sie es glaube ich darstellen wollten, sondern um die motivation, will sagen den islamischen hintergrund dieser taten. Dies unterscheidet die geschichte auch von “normalen kriminellen” wir den hellsangels.

    Und wenn es es nicht islamisch genug ist, ist es halt Allerweltskriminalität. Schon klar. Nennen wir es das Islam-Abo. Nur ist die islamische Welt gar nicht krimineller als viele andere gebeutelten Regionen. Wenn nun also Islam so heraussticht, stellt sich irgendwie die Frage: Wieso?

    Und wenn mexikanische Kriminelle, oder brasilianische Favelaexperten oder süditalienische Clans oder serbische Militärs oder westafrikanische Potentaten oder nordkoreanische Hybriskandidaten oder bolivianische indigene Frauenhasser oder all die anderen Aspiranten ihrer globalen Bewertungsorgie nicht standhalen können, und dabei ebenso viel Leid produzieren, stellt sich da nicht die Frage, ob ihre Feindbildselektion da ein wenig dürftig ist?

    Und was D angeht: Ist es icht erstaunlich, das sie Problemviertel völlig unabhängig vom jeweiligen Migrantenanteil haben?

    Ich bin früher mal Taxi gefahren da haben sie sich über jeden Puffkandidaten gefreut, wegen dem, was damals „Schwanzgeld“ genannt wurde (soll heißen, sie gehen mit rein in den Puff und lassen sich für den angelieferten Kunden eine Extrasumme schwarz auszahlen). Was ihnen nun die berliner Behörden sagen, ist, das die HE hier keineswegs „normal“ sind. Und es ist auch noch keiner auf die Idee gekommen, deshalb Motorradfehren zu untersagen.

    • 31. Mai 2012 um 23:51 Uhr
    • Boothby
  287. 297.

    Da sie wissen, dass ihnen keiner das Wasser reichen kann, ist das pure Koketterie.

    Ich finde es zu geil, das gerade die Hartgekochten hier jedes mal entrüsstet sind, wenn man ihnen politisch inkorrekt kommt. Woran liegt’s?

    • 31. Mai 2012 um 23:54 Uhr
    • Boothby
  288. 298.

    Kürzlich verlinkte dankenswerterweise ein Forist zu einem TAZ-Artikel des großartigen Deniz Yücel: „Beruf Islamkritiker“, in dem er sich um eine seriöse, recht sachliche Bestandsaufnahme der kaleidoskopartig-vielfältigen Bewohnerschaft des Planeten „Islamkritik“ versucht,
    wobei er aber auch unterstreichend darauf hinweist,
    dass Im Westen aberdie Islamkritik erst im vergangenen Jahrzehnt wuchs.
    Allerdings blieb selbst dort, wo unter diesem Label ressentimentgeladener, hysterischer und kulturalistischer Unsinn, also Islamophobie verbreitet wurde, ein grundlegender Unterschied zum Antisemitismus, mit dem diese zuweilen verglichen wird: Noch die krudeste Islamophobie war eine Reaktion auf reale Konflikte, keine reine Wahnvorstellung.
    TAZ – 29.07.2011
    http://www.taz.de/Debatte-um-Islamkritik/!75317/

  289. 299.

    @P.

    Da hatte ich aber in grauer Vorzeit schon mal was von einem Hund und einem Mond erzählt.

    Ja, ham sie. Ich gebe klein bei. Abschließend würde ich aber anmerken wollen, das die Seltsam- und Merkwürdigkeiten hier längst Mainstream sind (mEn).

    • 1. Juni 2012 um 00:05 Uhr
    • Boothby
  290. 300.

    @ By
    dass die Seltsam- und Merkwürdigkeiten hier längst Mainstream sind – sehr schön formuliert :-)
    … – warten Sie mal einige Jahre ab und blicken Sie dann mal unvoreingenommen auf Ihre gedankliche Bewertung Ihrer Kollegen/Mitarbeiter in Ihrem Beruf(sfeld) [so Sie einen Beruf ausüben, der über (zahlreiche) Kolleginnen und Kollegen verfügt] – Sie werden vielleicht dann nicht umhin kommen, faktisch Ihren Eremitenstatus feststellen müssen.
    Jedenfalls komme ich (zuweilen?) beruflich zu einem mindestens ähnlichen Ergebnis hinsichtlich „Seltsam- und Merkwürdigkeiten …. Mainstream“ ( …. eigentlich ist es noch viel v… schlimmer) …

  291. 301.

    Lieber boothby. Ich habe nie behauptet das muslime krimineller sind als ???. Ich bin lediglich der meinung , das es zusätzliche konfliktstoffe gibt wenn unterschiedliche wertvorstellungen aufeinandertreffen. Bosnien, Kosovo, zypern, Abchasien, tschetschenien, karabagh, libanon soll ich weitermachen ? Ich habe auch nie behauptet das derartige konflikte in den nächsten jahren bei uns ausbrechen werden, wundere mich aber, das diese problematik von vielen für uns langfristig nicht gesehen wird. Keine panik aber vorrausschauend denken und handeln.

    • 1. Juni 2012 um 00:18 Uhr
    • ernsthaft
  292. 302.

    Ich lege nocmal nach. Googeln sie doch bitte mal den begriff harbi(Wikipediia).. Machen sie sich klar das der prophet das vorbild ist dem es nach zu eifern gilt, jedenfalls für die strenggläubigen muslimeEin alter sack wie ich mit kindern und enkelkindern (finde ich bei wiki wieder) kann sich zuwanderer aus anderen religionen/kulturkreisen vorstellen als sunnitische und schiietische muslime. Googeln sie doch mal aleviten und bektashi, klingt schon wesentlich freundlicher. Es können aber auch gern hindus, jains, taoisten, buddhisten etc. sein.

    • 1. Juni 2012 um 00:46 Uhr
    • ernsthaft
  293. 303.

    @P.

    warten Sie mal einige Jahre ab und blicken Sie dann mal unvoreingenommen auf Ihre gedankliche Bewertung Ihrer Kollegen/Mitarbeiter in Ihrem Beruf(sfeld) [so Sie einen Beruf ausüben, der über (zahlreiche) Kolleginnen und Kollegen verfügt]

    Ich habe gerade beruflich mit Menschen zu tun, die irreparable Widersprüche in ihr Weltild zu integrieren haben. Manchmal regelrechte Tragödien, und machmal schwer zu schluckende Rechtfertigungs- und Schönrednereiversuche. Ich bin da keine Miriam, sondern stehe dem subjektiv und interssensgeleitet gegenüber. Ich bin da ganz Kapitalist, aber das muss ja nicht heißen, man könte nichts draus lernen. In jedem Fall spielt Islam als Weltbedrohung in meinem Alltag keine Rolle. Emotionalität gibt es dennoch en mass.

    • 1. Juni 2012 um 00:48 Uhr
    • Boothby
  294. 304.

    In jedem Fall spielt Islam als Weltbedrohung in meinem Alltag keine Rolle. – . O.K. Klar. Das war aber auch nicht gemeint, sonder schlicht und einfach der alltägliche Wahnsinn und dessen menschliche Vertreter (in der eigenen Berufssphäre).

  295. 305.

    @E.

    Ich habe nie behauptet das muslime krimineller sind als ???.

    Schön zu hören, ich denke aber, mit dieser Ansicht spielen sie auf diesem Blog im Team Einsamkeit.

    Ich habe auch nie behauptet das derartige konflikte in den nächsten jahren bei uns ausbrechen werden, wundere mich aber, das diese problematik von vielen für uns langfristig nicht gesehen wird.

    Vielleicht liegen wir näher beieinander, als sie sich vorstellen können. Ich für meinen Teil sehe die Gefahr, wie sie, durchaus.

    Keine panik aber vorrausschauend denken und handeln.

    Wohlmöglich divergiert unserer Pronlemanalyse, in der Sache bin ich völlig mit ihnen.

    Was das guggeln betrifft: Da wird einem hier im Blog unweigerlich auf die Sprünge geholfen, und dennoch wäre die Selbstabschaffung ohne Zuzug aus den inkriminiertenRegionen sehr viel schneller bewerkstelligt als mit. Was also tun?

    • 1. Juni 2012 um 01:00 Uhr
    • Boothby
  296. 306.

    Ehrlich gesagt verstehe ich ihren vorletzten satz nicht. Ansonsten okay.

    • 1. Juni 2012 um 01:11 Uhr
    • ernsthaft
  297. 307.

    @P.

    Das war aber auch nicht gemeint, sonder schlicht und einfach der alltägliche Wahnsinn und dessen menschliche Vertreter (in der eigenen Berufssphäre).

    Ich versuche wirklich, diesen alltäglichen Wahnsinn zu identifizieren und zu adressieren. Gerade deshalb kommen mir Kopfgeburten wie die hiesigen auch so wenig zielführend vor. Ich hänge mich da ehrlich an ihre Lippen: Sollte man es akzeptieren, wenn Mitbürger und -menschen aufgrund ihres unverbeserlichen Islams gedisst werden? Die Dattel (wegen der ich mir da ein bischen was einfing) ist da unmissverständlich.

    • 1. Juni 2012 um 01:13 Uhr
    • Boothby
  298. 308.

    Die meisten menschen werden in ihre religion hineingeboren bzw. sozialisiert. Ich mache daher keinem menschen einen vorwurf aus seiner religion, erwarte aber von erwachsenen eine kritische bewertung dessen was man da glaubt.

    • 1. Juni 2012 um 01:21 Uhr
    • ernsthaft
  299. 309.

    @E.

    Ich mache daher keinem menschen einen vorwurf aus seiner religion, erwarte aber von erwachsenen eine kritische bewertung dessen was man da glaubt.

    Das geht mir ganz genauso. Und radikale Islamspinner finde ich scheiße, ganz genau wie jeder andere.

    Aber das ist banal, oder?

    • 1. Juni 2012 um 01:29 Uhr
    • Boothby
  300. 310.

    Was zum gruseln:

    „The Germans … saved too much money so others had to borrow too much; they built too many things that others wanted; they acted too much like parents and so made others too much like children.

    Right now the continent’s psychological problem is … that southern Europeans … are often arguing that they should not have to pay them, as if those who lent are more to blame than those who borrowed. The Germans rightly know that if they were just to write off the debt, such magnanimity would only lead to the same disaster in another five years, as the southern Mediterraneans cited such largess as proof that the Germans were guilty all along …

    For Germans, this serial blackmail is of course an impossible situation. Would you wish to be lectured by your poorer brother-in-law on why he should not have to pay your $1,000 loan back, as he critiqued your oh-so-conventional workaholic habits? …

    NATO, an EU, and a nuclear Britain and France, but not a nuclear Germany. These were all sorts of creative ways to channel German dynamism away from natural expressions of political — and military — influence. Two Germanys, the Cold War, German war guilt, an activist U.S. — all that both by design and by fate worked for nearly seventy years and gave us a prosperous pre-2007 stable Europe. …

    How tragic that when the Germans finally learned to channel their talents and energies into pure production and enriched themselves and those around them, it still earned them in the end suspicion and envy, and yes, growing dislike — disarmed, pacifist, and multilateral as they try to be. Reader, you tell me what follows.“

    http://pjmedia.com/victordavishanson/thoughts-on-the-rhine/?singlepage=true

    • 1. Juni 2012 um 06:29 Uhr
    • Thomas Holm
  301. 311.

    Fortsetzung von 310: Deutschland, Dritte Welt und Amerika:

    „Germans pick up trash; in Athens, Greeks toss it. … In Libya or Egypt the pedestrian is a target; in Switzerland he is considered perhaps your father or grandmother. A bathroom in Germany is where someone else uses it after you; in Greece or Mexico, it is where you pass on the distaste of using the facility to the sucker who follows you. …

    In northern Europe, addresses and information are exchanged; south of Milan, shouts and empty threats of mayhem follow. When I check out of a German hotel, I know the bill reflects what I bought or used; when I check out of a Greek hotel, I dread all the nonexistent charges to appear, and a “50/50 split the difference” settlement to be offered. Germans like to talk in the abstract and theoretical; with Greeks it is always “egô” in the therapeutic mode. I rent a car in Athens and expect charges for “dents” to appear; in Germany, there are such charges only if there are actual dents. Add all that up — and millions more of such discrepancies repeated millions of times over each hour — and you have one country that creates vast wealth and another that cons to land vast wealth it did not create.

    Ah, you say, silly Hanson, Germanic order leads to the symmetrical barracks at Dachau, while “isôs avrio” Greece leads to live and let live. Perhaps, but if true, that paradox is yet an additional reason to work with rather than caricature and shake down Germany. …

    Where is America in all this? Ours was a noble experiment … Instead, we would let the individual loose within the larger contours of the European heritage of government, law, economics, and human freedom.

    … our academic utopians glimpsed radical equality for all, and then … did not quite achieve it, Great Society and all. The result was that in their failure they cursed the sins of man as if they were uniquely American — as racist, colonialist, imperialist, homophobic, sexist — even as they wallowed in the material prosperity that comes with free market economics, the rule of law, and political transparency.

    So here we are in the age of Obama … wanting our own Arab Spring … — all the while taking for granted the very European traditions that enrich us in our daily lives, which in the abstract we deprecate. …“

    • 1. Juni 2012 um 06:40 Uhr
    • Thomas Holm
  302. 312.

    @ Holm

    danke für den extrem guten artikel von Hanson!

    Diesen kleinen, aber oin meinen Augen extrem wichtigen Absatz wolle ich gerne aber vollständig sehen 😀 :

    Culture is everything. That is a politically incorrect thought that can get you in trouble as much as we suspect it is true.
    In other words, government, economics, and social policy are critical, but themselves are driven by the minute-to-minute culture of everyday people. Germans pick up trash; in Athens, Greeks toss it. Germans do not honk; Italians do not not honk. In Libya or Egypt the pedestrian is a target; in Switzerland he is considered perhaps your father or grandmother. A bathroom in Germany is where someone else uses it after you; in Greece or Mexico, it is where you pass on the distaste of using the facility to the sucker who follows you.

    Denn das alltägliche verhlten von einer sehr großen masse (abweichungen gibt es immer), hat nunmal eine große auswirkung – es macht nunmal einen unterschied, ob millionen tausendfach rechnungen nicht korrekt nachrechnen, sondern einfach mal kurz aufrunden oder nicht.

    • 1. Juni 2012 um 08:15 Uhr
    • Zagreus
  303. 313.

    Moin. Es beginnt gerade eine muntere diskussion über die aussagen von gauck.

    • 1. Juni 2012 um 08:19 Uhr
    • ernsthaft
  304. 314.

    Auch nach drei Tagen ist für den Aufruf von Ahmad Mansour die einzige google-Fundstelle: der vorliegende Artikel. Jörg Lau hat durchaus schon Texte promotet, die publizistisch besser eingeschlagen haben.

    Im Kampf mit dem Salafismus befinden sich muslimischerseits:

    Die Regimes von Teheran, Damaskus und Baghdad; sowie diverse übrig gebliebene lokale Geheimdienst- und Spezialkräftetrümmer von Westafrika bis zum Jemen.

    Der Salafismus ist eine unangenehme Sache: für nichtmuslimische Minderheiten; für nicht sozial-masochistisch veranlagte muslimische Frauen; für jeden Muslim, in dem ein Kern von Freiem Geist und Wille zu Sinnlichkeit sich behaupten will, um mal ein paar Stichpunkte zu nennen.

    Aber die aktuellen, realpolitischen Machtgebrauchsalternativen zum Salafismus in der muslimischen Welt sind nunmal nicht ein freigeistiges Al Andalus, oder ein sinnenfroher Harun Al Raschid Salon mit Bauchtanz und persischer Liebespoesie.

    Realpolitisch sind die Sunniten ohne den Salafismus gegenüber Putin, Assad, dem Regime von Teheran und der Hisbollah – aufgeschmissen.

    Die Unerfreulichkeit dieser vorliegenden Konstellation von Alternativen hat irgendwie mit dem Islam zu tun und sie ist eine Realität, die weder von Muslimen, noch von Nichtmuslimen weggewünscht werden kann.

    Aufgeschmissen wären nicht nur die Sunniten – sondern auch der Rest der Welt(wirtschaft) denn ein Obsiegen des Teheraner Revanchismus unter Putins Protektion würde die Welt(wirtschaft) als Geisel nehmen – mit Israel als Stellvertreter – aber dem Rest der Welt als Zahlmeister; für eine wohlgedeckte Rache an der westlichen Zivilisation.

    In der muslimischen Welt sind Tyranneien und Revanchismen erwachsen, derer es ohne Fanatiker kein Erwehren gibt.

    Das ist eine bittere realpoltische Wahrheit. Salafistischer Fanatismus hat weite Teile der sunnitischen Jugend ergriffen, ein Umstand, der dieses Phänomen halt gegenwärtig: ein junges, ein jugendliches sein läßt. Es schnell wieder loszuwerden, liegt in Niemandes Gewalt.

    Die Frage ist nicht, wer den Salafismus überwindet, sondern: an wem er sich seine Hörner abstößt.

    • 1. Juni 2012 um 08:21 Uhr
    • Thomas Holm
  305. 315.

    @ TH

    Die Frage ist nicht, wer den Salafismus überwindet, sondern: an wem er sich seine Hörner abstößt.

    Bashar al-Assad ist so Reibungspunkt an dem sich beide Seiten die Hörner kürzen könnten.

    Besonders abwegig finde ich den Vorschlag auf Syrien die Jemen-Lösung anzuwenden und sich dafür die Unterstützung des Menschenfreunds Putin zu sichern.

    Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario sehe ich bei nahe null.

    • 1. Juni 2012 um 08:48 Uhr
    • Serious Black
  306. 316.

    ein Reibungspunkt …

    • 1. Juni 2012 um 08:48 Uhr
    • Serious Black
  307. 317.

    # 291 – @ edc – Es besteht … kein Anlass zu glauben, eine Etablierung … radikaler Regierungen würde ohne Auswirkungen auf unsere Gesellschaften bleiben. – Korrekt!

    Es ist wohl so, dass Europa als ‚Erfinder‘ der Individual-Menschenrechte sein Hausaufgabenpaket (regelmäßig) abzuarbeiten hat, Hausaufgaben, die – hinsichtlich der zustimmungs’pflichtigen‘ Beiträge von ThorHa, Boothby und esprit de canaque – dreierlei umfassen:

    1 – (ThorHa # 277) – Solange und wenn eine weitgehend säkulare demokratieorientierte und demokratiebewusste Mehrheit in einem Land ihre Mitmenschen zu einer Anpassung zwingt, die … verlangt, sich religiösen Zwängen nur im Privatleben zu unterwerfen … Die wahrhaft einzige Gefahr für westliche Gesellschaften liegt im Selbsthass, in der Selbstaufgabe und im vorauseilenden Gehorsam gegenüber “abweichenden, aber akzeptablen” Kulturen.

    2 – (Boothby # 283) – Ich neige, in diesem Fall dem Blogmeister zustimmend, dazu, diese Stellungnamen [Veröffentlichung von Stellungnahmen hervorragender Moslems gegen den Salafismus] durchaus für publikationswürdig zu erachten. … Potenziell könnten wir das stärker fördern.

    3 – (esprit de canaque # 291) – handlungsbestimmend bedenken bzw. berücksichtigen , welche Virulenz eine religiöse Radikalisierung der Herkunftsländer in den europäischen Muslim-Communities haben könnte … eine Etablierung … radikaler Regierungen bleibt in der Regel nicht ohne Auswirkungen auf unsere Gesellschaften.

    Wenn diese drei Hausaufgaben von Europa wahrgenommen, beachtet und erledigt werden, ist sowohl der Islamismus als auch die sogenannten ‚Islamophobie‘ zu bannen und damit auch praktisch ‚auszuhebeln‘.

  308. 318.

    PS – in diesem Sinne auch lautete mein Beitrag # 27 (in Anlehnung an und Beachtung von Farid Zakaria „The Rise of Illiberal Democracy“, Foreign Affairs, November/ December 1997) auf diesem Thread:

    Im europäischen Raum … ist insbesondere eine überaus deutliche und klare Sprache des Staates und der Zivilgesellschaft gegenüber den Feinden
    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenrechte,
    der Freiheiten und
    der Demokratie
    das ‘sine qua non’.

    Als nicht unwichtige begleitende Zusatz-Maßnahme ist natürlich
    eine innerislamische Kritik an religiös motivierten terroristischen Tendenzen und insbesondere
    eine innerislamische Kritik an der ahistorischen Sicht des Korans als ein schon immer und für alle Ewigkeit wörtlich zu nehmendes (todesstrafbewehrtes) Regelbuch für die gesamte Menschheit notwendig und hilfreich.

    Aber ohne die Verteidigung des Rechts, der Menschenrechte, der Freiheit, der Demokratie durch klares und strenges Einschreiten von Staat und Gesellschaft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geht nichts.
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581/comment-page-4#comments

  309. 319.

    Interessanter Artikel über Salafismus und den Todeskult:

    http://www.yemencom.net/articles.php?action=show&id=225

    • 1. Juni 2012 um 09:07 Uhr
    • Serious Black
  310. 320.

    @ernsthaft 280:

    Kann aber unter anderen wirtschaftlichen und sozialen umständen langfristig ganz anders aussehen.

    Unter diesen Umständen würde es aber auch ohne Islam zu Krawallen kommen.

    Um genau zu sein, kommt es in unserer Gesellschaft ja genau in den Teilen zu Krawallen (u.a. mit Islambezug), in denen „andere wirtschaftliche und soziale Umstände“ vorherrschen. Der Islam ist nicht die Ursache dafür, allerdings sind jene Krawallbrüder, die sich für ihre Taten eine islamisch angehauchte Ideologie zurechtlegen, aufgrund der automatischen Solidarisierung aller Muslime und Antirassisten wesentlich schwieriger zu bekämpfen als Neonazis oder Hells Angels.

    • 1. Juni 2012 um 09:10 Uhr
    • Arjen van Zuider
  311. 321.

    @ AVZ – Der Islam ist nicht die Ursache dafür, allerdings sind jene Krawallbrüder, die sich für ihre Taten eine islamisch angehauchte Ideologie zurechtlegen, aufgrund der automatischen Solidarisierung aller Muslime und Antirassisten wesentlich schwieriger zu bekämpfen als Neonazis oder Hells Angels.

    Korrekt – einfach „Spitze“ – Danke!

  312. 322.

    OT – Migration

    400.000 französische Expats machen London zur sechstgrößten Stadt Frankreichs:

    http://www.bbc.co.uk/news/magazine-18234930

    • 1. Juni 2012 um 09:19 Uhr
    • Serious Black
  313. 323.

    @ Zagreus

    „danke für den extrem guten artikel von Hanson!“

    Dachte ich mir, dass der Artikel doch Einige aus dem Publikum erfreuen wird. Der Schweden-stämmige kalifornische Rosinenfarmer, Alt- und Militärhistoriker Victor Davis Hanson hatte schon öfters geraunt, dass es ‚womöglich wieder Ärger geben könne, mit Deutschland‘.

    Den Zahlmeisterhintergrund als tragische Veranlassung solchen möglichen Ärgers:

    „growing dislike — disarmed, pacifist, and multilateral as they try to be. Reader, you tell me what follows.”

    hat er hier sehr schön – generell wie alltagsnah – ausgeführt.

    Die Romantisierung selbstzerstörerischer Schlamperei – und deren ‚revolutionäre‘ Wendung gegen die produzierenden und finanzierenden Kerne der Weltzivilisation haben sich leider weite Teile der Linken zueigen gemacht – die ja immerhin mit Marx einmal als Produktivitätsfetischisten in die Neue Geschichte durchgestartet ist.

    Im Norden der Alten Welt hat Rußland das Banner des Antiwestlertums zur Anwartschaft auf eine Strategieführersrolle für eine Rohstoffkartellierungspolitik ergriffen, die den ‚Griechischen Gang‘ durch die Geschichte zu einem globalen Marsch speziell ausgewählter Rechtgläubiger aufzuadeln sucht.

    Zu dieser Auswahl gehören die Salafisten nunmal nicht; sondern
    halt deren Gegenpartei – in Sachen südlicherer Machtaspiration.

    Das „Obervolta mit Raketen“ hat ein passendes orientalische Märchenerzählerland gefunden und kraxelt protzend auf seinem Weg als ‚Drittes Rom': auf die Kommandohöhe der Dritten Welt – ganz im Sinne einer globalen Randgruppenstrategie – zu.

    Zwischen der NATO und der antiwestlichen Achse Moskau-Teheran können einem doch die Salafisten als Puffer nicht ganz und gar unlieb sein; denn was wäre die Alternative ? Israel ?

    @ SB

    Assad als ein Reibungspunkt …

    Ja, natürlich; und was für eine asymmetrische Reibung !

    Das Regime hat einen Wettkampf eröffnet: ‚Wir töten Eure Kinder schneller, als Ihr unsere Panzer abschiessen könnt.‘

    Bei einem solchen flagranten Ausfall an staatlich-institutionellem Rückhalt zur schieren Daseinsbehauptung – wie er für das Sunnitentum nun mal politisch kennzeichnend ist – sind Fanatiker die einzige Gegenhandhabe.

    Da sollte der selbsthehauptungsmuffelige Westen sich nicht scheuen, seinen salafistischen Heimkrakeelern eben diese Heimatfront-Marschrichtung zu blasen.

    Jemen als Modellidee …

    kann man wirklich nur haben, wenn man eine offene Balkanisierungsstrategie verfolgen würde; das traue ich aber keinem der Beteiligten zu. Wenn jemand aus Israel das gesagt hätte, dann wäre der Teufel los geewesen.

    @ Publicola

    Obiges als Vierte Hausaufgabe. Die Salafisten haben nicht nur eine großzügige Kriegsgrunddoktrin, sondern auch eine extrem restiktive Doktrin, was ein legitimes Leben unter Ungläubigen angeht.

    Eigentlich ein Segen für den Westen; so alles zusammengenommen und recht betrachtet.

    @ AvZ

    Ibrahim Abou Nagie war aber nicht zuvor sozial marginalisiert; jedenfalls nicht nach unten !

    @ SB

    „Malika is much in-demand as an illustrator. Her commissions include a bold, playful design for a new edition of the Kama Sutra, an album cover for a French rock band and artwork for a Californian beachwear company.“

    Die Franzosen haben einen Sinn für ungesättigte Kulturmärkte;
    andere dagegen haben eine Kultur für ungesättigte Sinnmärkte.

    • 1. Juni 2012 um 09:34 Uhr
    • Thomas Holm
  314. 324.

    @AvZ

    Krawallbrüder, die sich für ihre Taten eine islamisch angehauchte Ideologie zurechtlegen

    Das Problem sehe ich darin, dass der Islam das hergibt. Und dass es Öl gibt, das hilft, das so zu sehen.

    • 1. Juni 2012 um 09:57 Uhr
    • FreeSpeech
  315. 325.

    @ Publicola

    ad 317/2

    Hier gibt es aber ein gewaltiges problem mit den liberalen Sichtweisen und ihren vertretern.
    Es besteht darin, dass diejenigen, die orthodoxe Sichtweisen vertreten, dies idR. nicht als propblematisch wahrnehmen und sich darum von solchen schriften/sichtweisen erst gar nicht angesprochen fühlen.

    Was wir sehr oft haben – so mein Eindruck – ist, daß menschen sich angegriffen fühlen ob ihrer Religion, die für sie zugleich ausdruck ihrer heimat und ihrer Kulturellen identität sind.
    In ihren Augen wird ihre religion schlecht gemacht.
    Zugleich wird dabei ein verhalten, dass nur in extremen und seltenen fällen auf eine justiziable ebene gerät, als einerseits ‚religiös‘ und andererseits als ausdruck eben dieser kulturellen identität gewertet. In vielen anderen bereichen finden aber daneben (!) anpassungen ja durchaus statt, sofern es überhaupt zu kontakten zwischen ‚Moslimen‘ und ‚nicht-Moslimen‘ kommt.
    Wenn wir die Figur der ‚Ehre‘ nehmen, die über die jungfräulichkeit und die heirat eines von den eltern ausgesuchten, religiös passenden mannes verläuft haben wir in der regel ja als ‚Ergebnis‘ dieses Ehrbegriffes keinen ehrenmord – sondern, muslimische Mädchen, die sich ihren ‚Freund‘, sofern sie überhaupt einen haben dürfen vor der hochzeit, eben unter Muslimen aussuchen, und am Ende eine Hochzeit einer Frau mit einem Mann, welche jeweils gegenseitig von den eltern ausgesucht und den jeweils anderen partner mehr oder weniger vorgeschlagen wurde.
    Diese sozialen mechanismen laufen ja in der regel relativ ‚unproblematisch‘ ab für jeden außenstehenden (nicht-involvierten).
    Erst fehlverhalten – also das z. b. ein mädchn nicht mehr bereit ist diesen Ehrbegriff ihrer Familie und meist deren sozialem Umfeldes mitzutragen – führt zu ‚bestrafung‘, deren erste stufe wohl häusliche gewalt sein dürfte, die über soziale gewalt bis hin zu Mord führen kann – aber eben nicht muss und sehr häufig es auch nciht tut, einfach weil das mädchen vorher aufgrund der bevorstehenden eskalation und deren möglichen konsequenzen aufgibt.
    Gibt sie aber auf, fällt sie nicht weiter auf für uns außenstehende.
    Wichtig dabei ist aber vor allem, dass man dabei sieht, dass daneben ein nach außen normales sozialverhalten gepflegt wird.
    Diese religiös-kulturellen strukturen werden ja nicht groß andauernd an die große Glocke gehängt, noch sind sie andauernd akut, sondern idR. sind sie einfah nur virulent und werden nur in sehr wenigen konkreten situationen praktiziert.
    Nehmen wir einen mann, der solch einen ehr-begriff wie verinnerlicht hat.
    Was heisst das nun denn? – Zuerst einmal nicht viel – denn er muss ja erst einmal in einer situation stecken, in der dieser Ehrbegriff praktisch relevant wird: eine tochter (oder Nichte, schwester …) haben im entsprechendem alter, die trotz das sie von diesen ehrbegriff in ihrer familie weis, sich ‚nicht-konform‘ verhält, z. b. einen nicht-moslem liebt und versucht mit dem zu gehen (und damit die ersten konsequenen ihrer familie bereit ist zu ertragen).
    Steckt er nicht in dieser Situation – warum sollte er denn dann mit diesen ehrbegriff negativ auffallen? – Er tut es nicht, er ist der freundliche nachbar von nebenan (das er übrigens meist auch noch ist, wenn er in der problemsituation steckt, denn warum soll er seine probleme an fremde herantragen, die ‚es eh nicht verstehen’?).

    Der Punkt ist dabei: er wie so gut wie alle anderen, die mit diesen ehrbegriff ausgestattet sind, verhalten sich außerhalb von situationen, in denen dieser ehrbegriff relevant wird, stinknormal nett und freundlich, wie jedermann.
    Das heisst, dass dieses normale verhalten weder im positiven noch negativen irgendetwas darüber aussagt, wie es um das verhalten in diesen wenigen, besonderen situationen bestellt ist.
    Man hat bestenfalls ‚zeichen‘ dafür, dass solch ein ehrbegriff virulent ist – meist am verhalten der Töchter und söhne übrigens, ud ein teil dieser zeichen dürfte sogar als sympathisch herüberkommen, da sie von familiensinn und gemeinschaftsgefühl zeugen (bei dem halt noch einige in unseren augen negative konnotationen enthalten, aber idR. für uns nicht sichtbar sind).

    Man nehme nur einmal als ein extrembeispiel diese yesiden-familie, bei der vor kurzen die ihre schwester ermordenden geschwister verurteilt wurden. Die ältere Schwester war in der örtichen verwaltung angestellt.
    Was können wir berechtigerweise über deren leben und sozialverhalten mutmaßen?
    – Wohl das es ziemlich normal war und als gutes beispiel für eine gelungene integration gelten konnte. Sie hat eine entsprechende erfolgreiche schulische Laufbahn absolviert, um solch eine stellung zu erhalten – sie konnte perfekt deutsch, kannte die deutschen gepflogenheiten und vor allem die deutschen gesetze in einem überdurchschnittlichen maß. Sie war sicherlich nett, sympathisch und offen zu ihren kollegen (auch im auftreten) – man hat ihr vertraut: Sie konnte wie andere öffentliche angestellte in die diversen Karteien schauen (was sie dazu zu nutzten versuchte, ihre schwester ausfindig zu machen).
    All das hat aber nicht verhindern können, dass sie in diesen entsprechenden religiös-kulturellen ehrbegriff lebte: denn sie hat nunmal, als es konkret um ihre schwester ging, dieser nachspioniert und war mit deren entführung aus der wohnung deren freundin einverstanden. Sie wusste, dass das ganze bis hin zum mord gehen könnte – denn als möglichkeit (wenn auch abgelehnte) stand diese durchaus im raum.
    Ihr muss klar gewesen sein, was die deutsche bevölkerung (ihre kollegen, sonstigen mitmenschen etc…) über all ihr einzelnen verhalten denken würde – und sie tat es trotzdem alles.

    Nun – gretchenfrage: war sie integriert oder nicht?

    – In der regel wohl schon – trotzdem waren religiös-kulturelle vorstellungen derartig dominant in ihr (auch aufgrund der sozialen verquickungen und selbst-identifikation), dass sie eben in den paar situationen, in denen sie ihr eigenes verhalten eine entscheidung gefordert hat, sich für diese vorstellungen entschieden hat.

    Nimmt man dies als grundlage, dann kann man sich zu recht eine frage stellen: hat sich dieses Mädchen selbst als integriert wahrgenommen?
    Hätte sie von sich slebst gesagt, und zwar vor der Entführung, dass sie sich der deutschen gesellschaft angepasst hat, oder hätte sie zu sich selbst gesagt, daß sie noch fundamentale probleme (= dieser ehrbegriff) mit der deutschen gesellschaft hat?
    Hätte sie diesen Ehrbegriff als ein problem wahrgenommen vor ihre schwester sich einen nicht-yesiden ausgesucht hat, oder hätte sie diesen ehrbegriff als unproblematisch wahrgenommen und als bestandteil ihrer kulturell-religiösen identität? – Die Frage geht dahin auch, wie sie jemanden beurteilt hätte, der nachdrücklich diesen Ehrbegriff als ein problem, und zwar auch von ihr, ihr gegenüber kommuniiert hätte. Wie hätte sie so jemanden beurteilt:
    als jemand, der auf ein echten problem hinweist, dass ja raktisch noch gar nicht aktuell geworden aber trotzdem vorhanden ist, oder als jemand, der sie persönlich in ihrer kulturell-religiösen identität angreift, nichts vom echten yesidentum versteht und eigentlich nur hetzt, wenn er ihre erklärung, dass dieser ehrbegriff doch gar kein problem darstellt, nicht akzeptiert?
    Und wie hätte sie sich gegenüber einen yesiden verhalten, der eine sehr liberale lesart des yesidentums propagiert und öffentlich auf probleme in der yesidischen gemeinde hinweist – nämlich auf den von den mehr orthodoxen yesiden kolportierten ehrbegriff?
    Hätte sie sich damit ernsthaft auseinandergesetzt und viele andere auch, so dass dies zu einer veränderung im allgemeinen gedankengut dieser Kommunity geführt hätte, oder hätte sie einfahc nur freundlich gelächelt und den ‚mann‘ halt einfach reden lassen und wenn er zu lässtig geworden wäre als nestbeschmutzer nicht mehr eingeladen zu veranstaltungen?
    kann ein fremder, ja kann einer mit einer anderen meinung, z. b. einer liberalen, eine einstellung ändern, wenn diese nicht zu signifikanten nachteilen führt, sondern ganz unproblematisch aus der sicht von deren anhängern lebt werdne kann und als kulturell-religiöses identifikationsmerkmal (wir sind halt so – das macht uns auch aus) sogar für die akteure ‚positive‘ aspekte (gemeinschaftsgefühl etc….) produziert?

    • 1. Juni 2012 um 10:00 Uhr
    • Zagreus
  316. 326.

    Ensthaft 263

    Hätte man die Türken nach Ablauf der Verträge zurück geschickt, wären die überwiegende Mehrheit dieser 750 Tausend Türken die reichsten der Türkei gewesen.

    Also, wieso Ekel Alfred

    Dann gehören Sie also auch dazu, die die Fehler von damals unterstützt zu haben.

    Genauso wie viele jetzige Sarrazinisten die im Ihren Alter(männlich) und aufwärts millionenfach Sarrazins Bigotterie unterstützen, nur weil man seinen Kindern und Enkelkindern die Wahrheit nicht sagen will was man ihnen aufgehalst hat.

    Das nennt man feige, ehrlos und hinterfotzig

    • 1. Juni 2012 um 10:05 Uhr
    • cem.gülay
  317. 327.

    @ AvZ

    Der Islam ist nicht die Ursache dafür, allerdings sind jene Krawallbrüder, die sich für ihre Taten eine islamisch angehauchte Ideologie zurechtlegen, aufgrund der automatischen Solidarisierung aller Muslime und Antirassisten wesentlich schwieriger zu bekämpfen als Neonazis oder Hells Angels.

    Sehr gutes statement – nur der anfang ist unsinn.

    Denn der islam – was soll das sein? – ein stück beschriftetes papier oder eine überzeitlichte entität, die jenseits der wahrnehmung durch menschen auch existiert oder was?
    Islam gibt es nur zusammen mit menschen, die etwas irgendwie verstehen und das islam nennen – darum ist auch der islam der islamisten und der der Salafisten genauso wie der liberaler moslime sehr sehr unterscheidlich, aber für die jeweiligen akteure ist der von ihnen geglaubte jeweilige islam jeweils ‚der wahre islam‘, und der der anderen fehlerhaft.
    Es bringt nichts hier zu behaupten für uns außenstehende, dass dieser oder jener islam der wahre islam ein , während die anderen verständnisse nicht viel mehr als herbeigezimmerte konstrukte von leuten seien, die sowieso nur auf krwall gebürstet wären udn hal als rechtfertigung irgendwas sich zusammenkonstruieren:
    Krawallbrüder, die sich für ihre Taten eine islamisch angehauchte Ideologie zurechtlegen

    Darf ich sie dazu auch auf den obrigen Artikel von lau verweisen, in dem Mansour sagt:
    Das ist keine Überraschung: Denn Salafismus ist letztendlich nur die Zuspitzung von Inhalten, die für viele muslimischen Vereine, Verbände und Mitbürger Teil ihres Glaubens sind.

    • 1. Juni 2012 um 10:10 Uhr
    • Zagreus
  318. 328.

    Zu 325

    Mir geht es um die frage: gibt es einen echten und nachhaltigen grund, warum sich ein orthodox eingestellter Muslim (oder yeside etc.) sich vom liberalen gedankengut eines liberalen Muslims (yeside…) beeinflussen lassen soll in seinem reliigös-kulturellen verständnis des ‚islams’?

    Den wenn es dies nicht gibt, dass derartig stark auch ist, dass es zu entsprechenden veränderungen führt, können wir noch so viele tolle aussagen von liberalen Muslimen und ihre liberalen islamverständnissen anschauen, sie sind alle ziemlich wertlos, da sie praktisch kaum eine konsequenz dann hätten.

    • 1. Juni 2012 um 10:24 Uhr
    • Zagreus
  319. 329.

    Na na cem. Ichabe versucht die stimmung in der damaligen zeit etwas zu verdeutlichen. Ekel alfred war eine witzfigur über die die „fortschrittlichen“ gelacht und geläster haben. Auch heute haben wir ein klima in dem schnell die keulen Ausländerfeindlich etc. herausgeholt werden und rationales denken (so wie ich es sehe) hinter wunschdenken gedrängt wird. Im übrigen stehe ich dazu, ja ich habe mal anders darüber gedacht, aber man darf doch dazu lernen und dazu stehen. Gruß ernst haft

    • 1. Juni 2012 um 10:34 Uhr
    • ernsthaft
  320. 330.

    Der gesandte Mohammeds, Aiman Mayzek kritisiert Gauck neuere Aussagen bezüglich Wulfs größte Leistung seiner Präsidentschaft.
    „Der Islam gehört zu Deutschland“

    Nebenbei wirft er Gauck Geschichtsfälschung vor.

    Aiman Mayzek, der Lieblings-Moslem von Hernn Lau und all den Anderen Intelligenzbestien aus dem Medien-Politischen Establishment stehen irgendwie komisch da.

    Gauck ein Lügner?

    • 1. Juni 2012 um 10:39 Uhr
    • cem.gülay
  321. 331.

    @291 – Virulenz:

    Ja, das Leben ist lebensgefaehrlich :-). Koennte, haette, wollte – wie ich bereits sagte, das schaffen wir alles auch ganz ohne Islam. Und solange die überwiegende Mehrheit der hier lebenden Muslims nicht „heiliger Krieg“ spielen wollen, müssen wir ihnen dieses Spiel nicht aufzwingen. Das ist aber exakt, was die Mehrheit der PI Paranoiden will.

    Gruß,
    Thorsten Haupts

    • 1. Juni 2012 um 10:41 Uhr
    • ThorHa
  322. 332.

    @ThorHa

    Die Diskussion ist hierzulande (CH) praktisch tot, seit die Minarette verboten sind und kriminelle Ausländer leichter ausgeschafft werden können.

    Da frage ich mich, wer wem was aufzwang.

    • 1. Juni 2012 um 11:19 Uhr
    • FreeSpeech
  323. 333.

    Agypten

    Der Präsidentschaftskandidat der Muslimbruderschaft Mohammed Mursi träumt von der zweiten islamischen Eroberung Ägyptens und stellt die koptische Minderheit vor die Wahl: Unterwerfung unter die Jizya (die traditionelle Strafsteuer für Nichtmuslime), oder Auswanderung.

    http://www.elbashayer.com/news-194250.html

    • 1. Juni 2012 um 11:33 Uhr
    • Serious Black
  324. 334.

    Mir geht es um die frage: gibt es einen echten und nachhaltigen grund, warum sich ein orthodox eingestellter Muslim (oder yeside etc.) sich vom liberalen gedankengut eines liberalen Muslims (yeside…) beeinflussen lassen soll in seinem reliigös-kulturellen verständnis des ‘islams’?

    Ja – das StGB

    • 1. Juni 2012 um 11:46 Uhr
    • Publicola
  325. 335.

    @Serious Black

    Das ging aber schnell.

    • 1. Juni 2012 um 11:51 Uhr
    • FreeSpeech
  326. 336.

    @Serious Black

    Sprechen Sie Arabisch, oder benutzen sie ein tatsächlich funktionierendes Übersetzungprogramm?

    • 1. Juni 2012 um 11:56 Uhr
    • Bellfruta87
  327. 337.

    @ Publicola

    Ja – das StGB.

    sorry, nein, das ist kein grund – denn all dieses problematische Gedankengut eines orthodox eingestellten Muslims existiert, ja breitet sich regelrecht aus (vergleich erste zur dritten generation) sogar trotz dass das StGB die ganze zeit existiert –> ergo ist es kein grund, zumindest kein ausreichender.

    Zudem interessiert sich die anwender des stGB erst für diese Einstellungen, sofern justiziable Taten vor gericht gebracht werden – und nicht vorher und auch nur im zusammenhang dieser jeweiligen taten.
    Man kann jemanden, der einen ehrenmord begangen hat, verurteilen nach dem stgb, aber man kann idR. noch nicht einmal seine familie, die gerade diesen ehrbegriff kolportiert hat, dafür verurteilen, sofern man keine konkreten beweise für eine mittäterschaft hat. und erst recht kann man all die netten leute in solch einer gemeinde, die das gut heissen, verurteilen mit dem stgb. Ich möchte an der von Miriam verlinkten yesidischen web-side erinnern, in der so mancher yeside sich über den Mord an dem jungen Mädchn äußerte – positiv äußerte.

    • 1. Juni 2012 um 11:56 Uhr
    • Zagreus
  328. 338.

    Das Stgb berührt doch nur die oberfläche des problems wie zagreus so treffend beschrieben hat.

    • 1. Juni 2012 um 11:59 Uhr
    • ernsthaft
  329. 339.

    @ CG

    „Gauck ein Lügner?“

    Gauck hat eine Aussage gemacht, mit der alle leben können außer einigen Extremisten auf beiden Seiten.

    • 1. Juni 2012 um 12:04 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  330. 340.

    HJS

    Also sind Kenan Kolat und Aiman Mayzek Extremisten?

    Die jahrelangen deutschen Vorzeige-Muslime

    Wow, ich bin baff. Von Ihnen hätte ich das nicht erwartet

    • 1. Juni 2012 um 12:11 Uhr
    • cem.gülay
  331. 341.

    @ BF

    Für relativ simple Nachrichtentexte ist der Google-Übersetzer ausreichend.

    • 1. Juni 2012 um 12:12 Uhr
    • Serious Black
  332. 342.

    Gauck ein Lügner

    Ja was der Gauck über den Islam so sagen darf. Bis eben wurde noch jeder erschossen, der sich dementsprechend äußerte.

    • 1. Juni 2012 um 12:25 Uhr
    • unlimited
  333. 343.

    @Zagreus:

    Ich denke, dass sich aus jeder Religion/Ideologie eine Krawall-Ideologie basteln läßt. Der Islam steht da nicht besonders hervor. Trotzdem hat Mansour natürlich recht, dass es den Mainstream-Muslimen und niemandem sonst obliegt, die Differenz zwischen ihnen und den salafistischen Krawallbrüdern deutlich herauszuarbeiten, ähnlich wie politische Parteien das auch immer wieder tun.

    • 1. Juni 2012 um 12:29 Uhr
    • Arjen van Zuider
  334. 344.

    @ ul

    Gab’s heute Pilze?

    • 1. Juni 2012 um 12:29 Uhr
    • Serious Black
  335. 345.

    Pilze?

    Jadoch R2D2. Aber keine die du kennst.

    • 1. Juni 2012 um 12:34 Uhr
    • unlimited
  336. 346.

    „Gauck ein Lügner“

    Nein, Gauck ein zweiter Sarrazin. Findet zumindest ein Herr Wirtler im Kommentarbereich der Zeit.

    „Ich halte diese Debatte für ekelerregend und Gauck zeigt hier das was viele befürchtet hatten: Er wird spalten und nicht einen. ein Sarrazin auf hohem Niveau.“

    @Serious Black

    Vielleicht bin ich zu doof den Googl-Übersetzer zu bedienen, aber bei mir produziert das Ding nur Wort für Wort übersetzten Kaudawelsch.

    • 1. Juni 2012 um 12:36 Uhr
    • Bellfruta87
  337. 347.

    Bellfruta 87

    Ich empfehle Ihnen die arabische Sprache in Perfektion zu erlernen. Dann können Sie den Anti-Pierre Vogel repräsentieren und mit ihm in den Talkshows debattieren.

    • 1. Juni 2012 um 12:39 Uhr
    • cem.gülay
  338. 348.

    Mensch cem. sie haben ja richtig druck auf dem kessel. Lassen sie mal dampf ab. Fragen sie ihre Lieblingsmoslems doch ob europa dar el harb ist.
    Fragen sie ob ungläubige harbis sind.
    Fragen sie ob der allmächtige der das universum geschaffen hat und zb. die ermordung von tausenden von muslimen in bosnien zugelassen hat sich wirklich dafür interessiert ob ali eine bratwurst ist oder fatima als jungfrau in die ehe geht.
    Sie können auch fragen ob man über das wort des allmächtigen streiten kann hat der allmächtige sich vielleicht unklar ausgedrückt?
    Warum muß der allmächtige überhaupt propheten schicken ? hat er vorher gepfuscht ? Wäre wohl gotteslästerung.
    Wenn sie lust haben und dampf ablassen wollen fragen sie ihre lieblings moslems. Foren gibt es genug.

    • 1. Juni 2012 um 12:55 Uhr
    • ernsthaft
  339. 349.

    Wenn moderate Muslim-Verbandsvertreter Gaucks Aussage heftigst kritisieren( nicht nachvollziehbar), dann stelle ich mir die Frage, warum?

    Hat man vielleicht für etwas anderes bezahlt

    Da sollte man Herrn Wulf nochmal in die Mangel nehmen.

    Aber einen solchen Skandal, würde man nie aufdecken wollen.

    • 1. Juni 2012 um 13:04 Uhr
    • cem.gülay
  340. 350.

    Ernsthaft

    Wir Aleviten und ich speziell als Nachkomme hoher Geistlicher Dedes weiß wie die ticken.

    Nur Herr Lau und seine Freunde wissen es natürlich besser als meine Wenigkeit.

    Darum streite ich mich hier, bei der genetisch überlegenden Rasse ,-)

    • 1. Juni 2012 um 13:08 Uhr
    • cem.gülay
  341. 351.

    @cem.gülay

    Wenn Sie Mazyek für moderat halten, dann gugeln Sie mal nach
    Mazyek Säulen

    • 1. Juni 2012 um 13:14 Uhr
    • FreeSpeech
  342. 352.

    @cg

    der genetisch überlegenden Rasse

    Nicht genetisch, nur kulturell. Wenn schon, dann richtig sarazzinieren.

    • 1. Juni 2012 um 13:16 Uhr
    • FreeSpeech
  343. 353.

    @ AvZ

    Ich denke, dass sich aus jeder Religion/Ideologie eine Krawall-Ideologie basteln läßt. Der Islam steht da nicht besonders hervor. Trotzdem hat Mansour natürlich recht, dass es den Mainstream-Muslimen und niemandem sonst obliegt, die Differenz zwischen ihnen und den salafistischen Krawallbrüdern deutlich herauszuarbeiten, ähnlich wie politische Parteien das auch immer wieder tun.

    Basteln? – sie benutzen aktive begrifflichkeiten wie z. b. ‚basteln‘. Aber es wird nichts gebastelt, sondern es entwickelt sich etwas aus etwas hier.
    Wollen sie die zeugen jehovas zum beispiel als krawall-brüder bbezeichnen, oder als bastler, die sich aus der bibel ihre anschauung zurehtgebastelt haben?
    oder wie steht es mit rdikalen evangelikalen?
    Sie meinten vielleicht: es können sich aus jeder Anschauung radiakalere Anschauungen entwickeln (genauso übrigens wie liberalere).
    Und für diese entwicklungen gibt es sowohl interne als auch externe faktoren, die sie forcieren bzw. begünstigen.
    Und es stimmt ja, dass wir in jeder praktisch gelebten religion auch idR. eine spannbreite an unterschiedlichen Verständnissen haben.
    Nun lässt sich aber da auch etwas serh einfaches fragen:
    wenn das mit den spannbreiten denn so ist, gibt es da untersschiedliche verteilungen bestimmter ansichten? Und fördern bestimmte dieser ansichten aufgrund interner strukturmerkmale die entstehung bestimmte radikalere Verständnisse besser als andere (die andere radikalere [was auch freiheitlichere heissen kann] wiederum besser)?

    • 1. Juni 2012 um 13:21 Uhr
    • Zagreus
  344. 354.

    Bin gerade relativ zufällig auf ein Video von „MuslimMedia“ gestoßen. Eine Seite/Youtubekanal von Moslems, die man wohl ziemlich problemlos ins muslimische Mainstreamlager verorten kann.
    „Integration zum Lachtarif“ wird als Motto ausgegeben, hört sich dass nicht alles toll an. Die Seite hat dann auch direkt mal knapp 7000 gefällt mir Freunde auf Facebook.
    Nun würde man meine, dass genau solche Muslime gemeint sind, wenn man davon spricht, dass nur „Muslime die Salafisten besiegen können“.
    Wie soll das aber gelingen, wenn diese „guten“ Muslime Salafisten als „Geschwister“ bezeichnen. Nicht das erste mal das vermeindlich „moderate“ und „integrierte“ Muslime genau das tun.
    In diesem Video http://www.youtube.com/watch?v=AkaK9OKkQjo passiert das bei 3:34 min. Dazu wird ab min 4:05 eine sehr langatmige Geschiche über niedere Hunde und die Krone der tierischen Schöpfungen, dem Löwen erzählt. Wobei klar sein sollte wer wen im menschlichen Kontext repräsentiert. Der Muslime als Krone der Schöpfung, als König der Menschen. Der besonders korantreue Moselm Abu Maleeq bezeichnete sich und seine Brüder im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Bonn auch als Löwen. hxxp://www.faz.net/aktuell/politik/inland/salafisten-die-loewen-ziehen-in-die-schlacht-11744642.html

    Am Ende des MuslimMedia-Videos fällt dann noch bei min 7:16 der Satz: „Aber wir müssen alles was wir tun aus dem Koran und der Sunna entnehmen!“ Oh ja und wer den Inhalt dieser Schriften kennt, der weiß was das bedeutet. In einem andere Video dieser MuslimMedia-Leute, welches ein selbstgedrehter Film mit ziemlich heftigen 250 000 Klicks ist, kommt Abu Jibriel ausgiebig vor.
    Ein besonders korantreuer Moslem aus dem Umfeld Pierre Vogels. hxxp://www.youtube.com/watch?v=yFGiJuvHfDA&feature=relmfu

    Dieser Fall zeigt mal wieder wunderbar wie herbeiphantasiert und abwegig diese künstliche Trennung zwischen sogenannten „Salafisten“ und „normalen“ Muslimen ist. Daher ist es auch naiv anzunehmen gläubige, praktizierende Moslems, inkl ihrer Verbände, würden sich jemals ernsthaft von „Salafisten“ abwenden und sie gar bekämpfen und dann „besiegen“. Nichts als blinde Wünschträumerei ist das und gefährlich für die Zukunft.

    • 1. Juni 2012 um 13:30 Uhr
    • Bellfruta87
  345. 355.

    @Cem G.
    Wenn moderate Muslim-Verbandsvertreter Gaucks Aussage heftigst kritisieren( nicht nachvollziehbar), dann stelle ich mir die Frage, warum?

    Ich habe volles Verständnis für die Leute. Erst fühlen sie sich durch Wulf endlich am Ziel. Und nun kommt Gauck und behauptet das Gegenteil,genauer gesagt das, was Kauder vor nicht einmal 2 Monaten auch schon formuliert hatte. Den konnte man damals noch als „Letzten Kreuzritter“ abkanzeln. Beim allerneuesten Messias Gauck läuft das nicht mehr so einfach. Daher die Enttäuschung.

    • 1. Juni 2012 um 13:30 Uhr
    • unlimited
  346. 356.

    Warum sagt keiner, die Aleviten gehören zu Deutschland.

    FO

    • 1. Juni 2012 um 13:33 Uhr
    • cem.gülay
  347. 357.

    Warum sagt keiner, die Aleviten gehören zu Deutschland.

    Weil die nicht die Integration der Deutschen verlangen?

    • 1. Juni 2012 um 13:41 Uhr
    • FreeSpeech
  348. 358.

    @CG

    Warum sagt keiner, die Aleviten gehören zu Deutschland.

    Vielleicht darum, weil jemand wahrscheinlich nicht dazugehört, wenn man immer wieder betonen muss, dass er dazugehört.

    • 1. Juni 2012 um 13:48 Uhr
    • unlimited
  349. 359.

    Weil viele nicht wissen was aleviten sind. Weil sie sich nicht in den vordergrund drängen und sich soweit ich weiß deutlich besser integrieren als andere(ist das richtig?) moslems. Ist etwas veralgemeinert, ich relativiere.

    • 1. Juni 2012 um 13:50 Uhr
    • ernsthaft
  350. 360.

    Aleviten, bzw Alevitentum enspricht ziemlich genau dem was sich naive Politiker und Medienleute vorstellen wenn sie von „Euroislam“ phantasieren.
    Nur gelten Aleviten im Islam als Ungläubige.

    • 1. Juni 2012 um 14:05 Uhr
    • Bellfruta87
  351. 361.

    OT Skandal bei Heidelberg

    Erster Schwarzer Bürgermeister Deutschlands sagt: „Seine Hautfarbe war nie ein Problem“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/baden-wuerttemberg-john-ehret-ist-der-erste-schwarze-buergermeister-a-836281.html

    Ich vemute besonders eine Zeitung wie „Die Zeit“ wird das nicht einfach auf sich sitzen lassen. Wer mindest einmal täglich einen Artikel über die bösen rassistischen Deutschen bringt, der kann nicht einfach zulassen das John Ehret sowas behauptet. SKANDAL!
    Ich hoffe der Mann steht unter Polizeischutz.

    • 1. Juni 2012 um 14:22 Uhr
    • Bellfruta87
  352. 362.

    @ cem

    Warum sagt keiner, die Aleviten gehören zu Deutschland.

    Tja, cem, weil’s nicht nötig ist, dies zu sagen – man sieht es doch, dass sie keine probleme bereiten und angekommen sind. Über selbstverständlichkeiten wie hier „die Aleviten gehören zu Deutschland“ redet man nunmal gewöhnlich nicht – warum sollte man auch.

    • 1. Juni 2012 um 14:25 Uhr
    • Zagreus
  353. 363.

    Herr Gauk und seine konservativen Anhänger sollten sich bitte mal mit der Geschichte befassen. Als in Europa das finsterste Mittelalter herrschte war die islamische Welt ein Hort der Toleranz, der interreligiösen Harmonie, des Fortschritts und der Wissenschaft. In Deutschland lebte man doch um das Jahr 1000 quasi noch auf den Bäumen, da baute man in Andalusien ausgeklügelte Kanäle, die herrlichsten Paläste und Moscheen, was die Christen später nicht zerstört haben ist heute das architektonisch schönste und beeindruckendste dort. (Alhambra, Mezquita, Giralda) Die christlichen Bauten dagegen wirken plump und wie schlechte Kopien.

    Allein die Mathematik: Die arabischen Zahlen, der Abakus, die Algebra, Algoritmus, etc.
    Chemie: Alkali, sogar das Wort Alkohol haben wir ausgerechnet dem Islam zu verdanken!
    Dann die Philosophie: ich nenne nur Averroes, der Aristoteles und damit die angeblich „westliche“ Wissenschaft in den Westen brachte, während man in Europa oft nicht mal lesen und schreiben konnte (Verbot durch die Kirche).
    Die Medizin Avicennas war unübertroffen (Blutkreislauf), man lebte durch die bewusst islamische Ernährung und die islamischen Bäder insgesamt gesünder und hygienischer, weil im Islam traditionell sehr auf Reinheit geachtet wird, die Christen dagegen wuschen sich selten, daher die vielen Epidemien (Pest!).
    Dazu kommen Lebensart, Stil, edle Sitten und noble Gebräuche die von den noch barbarischen Kreuzrittern zu kopieren versucht wurden (Liebesgedichte, Minnesang).
    Es stimmt, dass die Beziehungen oft kriegerisch waren, aber es waren allgemein kriegerische Zeiten, noch viel mehr innerhalb der ach so friedlichen Christenheit, ich sage nur 100jähriger Krieg zwischen Frankreich und England! Abermillionen wurden zudem als Ketzer und Hexen von der Inquisition blutrünstig verfolgt und lebendig verbrannt! Alles mit dem Segen der Kirche…

    Mit dem Ende von Al Andalus flohen die Juden aus Spanien ins Osmanische Reich, weil der Islam ihnen den Schutz gewährte, den die Christen verweigerten. Statdessen jahrhundertelange Verfolgung dort als angebliche „Christusmörder“, ab dem 19. Jahrhundert wird der religiöse Antisemitismus mit der rassistischen Deutung vermischt und in die islamische Welt exportiert, dies gipfelte letztlich im Holocaust(im „friedlichen“ Westen, nicht in der islamischen Welt).

    Leider ist die islamische Welt durch ihre Überlegenheit auf allen Gebieten mit der Zeit dekadent geworden und wurde vom Westen zeitweise eingeholt, da dieser vom islamischen Wissen profitierte. Dennoch wäre Europa und Deutschland nichts ohne den Islam und seine Zivilisation. Deutschland verdankt dem Islam also wesentliches, das ist historisch einfach Fakt, viele Millionen Moslems leben heute friedlich zusammen mit den Deutschen, darum verstehe ich die Aufregung nicht: Der Islam gehört zu Deutschland 😉

    • 1. Juni 2012 um 14:47 Uhr
    • Musa
  354. 364.

    @ Musa

    träumen sie weiter:

    Herr Gauk und seine konservativen Anhänger sollten sich bitte mal mit der Geschichte befassen. Als in Europa das finsterste Mittelalter herrschte war die islamische Welt ein Hort der Toleranz, der interreligiösen Harmonie, des Fortschritts und der Wissenschaft.

    Danke, ich bin Historiker und ihre einseitigen und völlig verzerrten darstellungen, die sie dann im folgenden ausbreiten von der ‚Schönheit und Überlegenheit des islams‘ haben zumindest so keinen reellen historichen Hintergrund.

    Vor allem rechtfertigen ein paar angeblich durch den islam (leute wie averroes hatten ein etwas anderes verständnis von islam als es mustafa-normal-muslim heutzutage hat – siehe: „Averroës sah in der Logik die einzige Möglichkeit des Menschen, glücklich zu werden. Die Logik (Aristoteles) lieferte für ihn die Möglichkeit, aus den Daten der Sinne zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen. Die Logik war für ihn das Gesetz des Denkens und der Wahrheit.“ (Wikipedia)) im mittelalter übernommene Elemente nicht die aussage, dass der islam die basis unserer europäischen kultur bilden würde oder irgendwie wesentlich zur europäischen, gerade auch mitteleuropäischen kultur dazugehören würde.

    Aber selbst wenn es irgendwann um 1000 herum, also vor übr 1000 jahren, einmal so gewesen wäre – selbst wenn, dann ist das noch lange keine beschreibung des jetzt-zustandes oder enthält irgendwelche daraus ableitbaren verpflichtungen bzgl. heutzutage – der islam und die islamischne länder, die islamische kultur ist heutzutage zumindest das hinterletzte und schon längst der barbarei und selbstüberheblichkeit verfallen – egal, was vor 1000 jahen angeblich gewesen wäre.

    • 1. Juni 2012 um 15:17 Uhr
    • Zagreus
  355. 365.

    Man könnte auch sagen:

    wenn geschichte zur ideologie wird – oder „Fetih 1453″:

    Leider ist die islamische Welt durch ihre Überlegenheit auf allen Gebieten mit der Zeit dekadent geworden und wurde vom Westen zeitweise eingeholt, da dieser vom islamischen Wissen profitierte. Dennoch wäre Europa und Deutschland nichts ohne den Islam und seine Zivilisation.

    Es gibt einfach keine basis mit solchn menschen vernünftig zu kommunizieren – wie soll man mit jemanden, der in seienr wahnwelt gefangen ist, zu einer vernünftigen einigung kommen?

    • 1. Juni 2012 um 15:21 Uhr
    • Zagreus
  356. 366.

    Lieber Musa,

    dieses Bild des Islam ist ein Märchen:

    „Als in Europa das finsterste Mittelalter herrschte war die islamische Welt ein Hort der Toleranz, der interreligiösen Harmonie, des Fortschritts und der Wissenschaft.“

    In Al Andalus gab es keine interreligiöse Harmonie sondern beständige Kriege. Die ersten Progrome an Juden wurden in Spanien von Muslimen begangen. Juden und Christen wurden als Dhimmis in einem Apartheidsstaat unterjocht.

    Auch den Fortschritt der Wissenschaft haben wir nicht den Arabern zu verdanken. Im Wesentlichen bestand Ihr Beitrag darin, Werke aus anderen Sprachen zu übersetzen. Die arabischen Zahlen stammten aus Indien. Die Worte Algebra und Algorythmus stammen zwar aus dem Arabischen, aber beides wurde nicht von Arabern erfunden. Im Bereich Mathematik gab es so gut wie keine wissenschaftlichen Fortschritte von Seiten der Araber des Mittelalters. In den anderen Wissenschaften sieht es in der Regel nicht besser aus.

    Schließlich muss man bei all diesen Themen fragen, ob der Islam verantwortlich für irgendwelche wissenschaftliche Fortschritte war. In der Regel hat die Ulama Freidenker verfolgt und Ihre Werke verbrannt. So ist es mit Avirroes geschehen, der verbannt wurde und dessen Bücher verbrannt wurden auf Betreiben der islamischen Kleriker.

    • 1. Juni 2012 um 15:26 Uhr
    • Klampi
  357. 367.

    Stimmt. Es gab zeiten da war der islam genauer die islamisch geprägte kultur des nahen ostens der westeuropäischen (nicht der byzantinischen) kultur überlegen. Die islamische kultur ist einfach gesagt dadurch entstanden das die arabisch islamischen eroberer (Angriffskriege auch der rechtgeleiteten kalifen abu bekr, omar, osman und ali)elemente der hochkulturen die sie eroberten übernommen und weiterentwickelt haben. Das problem das wir mit dem islam haben istaber ein anderes. Der islam hat einen überlegenheitsanspruch gegenüber anderen religionen den er bis heute nicht aufgegeben hat. Auch das festhalten an traditionen bzw. glaubensinhalten von zumindest stren gläubigen moslems macht das zusammen leben nicht leichter. Können sie mir sagen ob europa Dar el harb ist ? Bin ich ein harbi ? Wenn sie die erläuterungen bei wikipedia dazu lesen werden sioe verstehen das ich menschen mit diesen vorstellungen nicht gerne in meiner nähe habe.

    • 1. Juni 2012 um 15:36 Uhr
    • ernsthaft
    • 1. Juni 2012 um 15:39 Uhr
    • unlimited
  358. 369.

    „….Die islamische kultur ist einfach gesagt dadurch entstanden das die arabisch islamischen eroberer (Angriffskriege auch der rechtgeleiteten kalifen abu bekr, omar, osman und ali)elemente der hochkulturen die sie eroberten übernommen und weiterentwickelt haben…“

    Stimmt genau. Das kann man beispielsweise daran ablesen, wo die kulturellen Zentren im arabischen Großreich waren. Sie lagen nicht auf der arabischen Halbinsel, sondern in Bagdad, Ägypten und Spanien; alles eroberte Gebiete, die mehrheitlich nicht von islamischen Arabern bewohnt wurden.

    Der Niedergang des arabischen Großreichs ist auch mit dem Islam verbunden. Die islamische Orthodoxie hat jeden Fortschritt bzw. Erneuerung als heterodox bekämpft und sich der vernunftfeindlichen Philosophie Al Gazhalis angeschlossen. Damit war das Schicksal des arabischen Großreiches besiegelt.

    • 1. Juni 2012 um 15:48 Uhr
    • Klampi
  359. 370.

    @Musa

    Selten habe ich eine bessere Zusammenfassung islamistischer Propaganda, versetzt mit ein paar Halbwahrheiten, gelesen als bei Ihnen. Und glaube Sie mir, das ist ein Kompliment, denn ich habe schon viel islamistische Propaganda gelesen.

    Zu den Halbwahrheiten gehören Ihre Auslassungen über das sogenannte „goldene Zeitalter“ des Islam. Interessanterweise war das eine Zeit in der die bis dahin nicht-islamisch bereicherten Gesellschaften der Region nach und nach erobert und islamisiert wurden. Ein Prozess, vorallem der der Islamisierung, der nicht von heute auf morgen passierte. Man stand also vielfach unter islamischer Herrschaft, aber große Teile der Gesellschaft waren noch nicht islamisiert, so war es ja auch im andalusischen Spanien. Das golde Zeitalter des Islams fand also in einer faktisch ziemlich unislamischen Umgebung statt. Und bekanntlich sind Moslems nicht scheu wenn es darum geht sich mit fremden Federn zu schmücken. Viele angeblich islamische Errnungenschaften kann man dadurch erklären.
    Die islamisch beherrschte Welt begann nach und nach geistig, wirtschaftlich und wissenschaftlich zu vertrocknen, als sich Islam mit all seinen Grundlagen und Werten in eine immer größer werdende Zahl von Köpfen verankerte. Der Islam verlangt Unterwerfung und produziert im Grunde ziemlich gleichgeschaltete Menschen, die weniger Individuum, als viel mehr Schaaf in einer Herde sind. Und Herdendenken produziert selten Fortschritt oder Kreativität.
    Das goldene Zeitalter des Islam wäre ohne „Ungläubige“ im islamsichen Herrschaftsbereich und ohne Austausch mit „Ungläubigen“ außerhalb gar nicht möglich gewesen.
    Noch heute gilt dieser Fakt. Die im Grunde ziemlich westlich ausgerichtete und geprägte Türkei gehört zu den wenigen islamisch dominierten Staaten denen es wirtschaflich einigermaßen gut geht und die hier und da noch ein bisschen mehr zu bieten hat als islamischen Fundamentalismus. Auch wenn sich das durch Erdogan gerade ändert. Anders die islamischen Länder, die keinen Austausch, bzw Kontakt zur westlichen/ungläubigen Welt suchen. Bei denen sieht es islamisch begründet düster aus. Der Ölreichtum mancher dieser Länder kaschiert das nur. Wie sagte Windston Chruchill 1899 so treffend:

    „Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt.“

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht dass Deutschland sich hüten sollte eine solche Ideologie wie dem Islam nicht zu viel Einfluss einzuräumen, ansonsten wird neben vielem anderen auch der Wohlstand dieses Landes gefährdet.
    Dieser Araber hier sieht das übrigens auch so: http://www.youtube.com/watch?v=rW0cWZiQyQA (sehr sehenswert!)

    • 1. Juni 2012 um 15:52 Uhr
    • Bellfruta87
  360. 371.

    Wie lieber musa ist denn der islam von medina bis nach andalusien gekommen ? Wie ging es denn den unglubigen unter der herrschaft der almoraviden und almohaden ? Regelmäßige sommerfeldzüge nach asrurien ?SUnd wie ist der islam bis nach indien gekommen? schon mal was von mahmud von ghazna gehört ? sagt ihen der begriff devsirme was ?

    • 1. Juni 2012 um 15:57 Uhr
    • ernsthaft
  361. 372.

    Wenn man Musa’s erguss liesst, wird man stark an die glorifizierung der türken im türkischen Film ‚Fatih 1456′ erinnert.

    Man kann sich nun bei diesem film fragen: inwieweit ist er historisch und inwieweit stellt er etwas anderes dar – z. b. durch verfälschungen der geschichte, ud was bzw. welchem zweck dienen diese verfälschungen.
    Und auf dieser basis kann man sich fragen: inwieweit war gerade dies auch das erfolgsrezept dieses films unter türken –> was wurde hier wie bedient?

    Die antwort dürfte ähnlich ausfallen wie die antwort darauf, was musa mit seiner ‚Geschichtsexkursion‘ bedient – halt nicht aufs islamische türentum bezogen, sondern auf ‚den Islam‘ (so zumindest musa’s speak).

    • 1. Juni 2012 um 16:01 Uhr
    • Zagreus
  362. 373.

    Hallo musa ich hatte eine einfache frage gestell . Ist es so schwer diese zu beantworten ? Ist europa Dar el harb oder nicht ? Sind die die hier lesen harbis ? antworten sie doch bitte mal. Kann doch nicht so schwer sein.

    • 1. Juni 2012 um 16:08 Uhr
    • ernsthaft
  363. 374.

    Hey Leute. Habt ihr mal daran gedacht, dass ihr gerade auf einen Troll reinfallt?

    • 1. Juni 2012 um 16:10 Uhr
    • vader abraham
  364. 375.

    @vader abraham

    Nein, viele von denen denken exakt so.

    • 1. Juni 2012 um 16:12 Uhr
    • Bellfruta87
  365. 376.

    Konstatiere MUSA KNEIFT. Aber da ist er nicht der erste.

    • 1. Juni 2012 um 16:16 Uhr
    • ernsthaft
  366. 377.

    Nein, viele von denen denken exakt so.

    Na und? Über so einen Blödsinn diskutiert man doch nicht.

    • 1. Juni 2012 um 16:28 Uhr
    • vader abraham
  367. 378.

    Warum sollen wir Moslems eigentlich nach Deutschland gehören? Deutschland gehört uns!

    • 1. Juni 2012 um 16:33 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  368. 379.

    Jetzt bin ich mal gespannt.

    • 1. Juni 2012 um 16:35 Uhr
    • vader abraham
  369. 380.

    Salafisten mit Terrorismusdrohung und Selbststigmatisierung (bezogen natürlich auf „Muslime“) in Berlin

    10.20-10.45 Anschlagsdrohung mitten in Berlin
    11.40-11.50 rassistische Selbststigmmatisierung als „schnell reizbar“ (wo war die Antifa ?)

    Trivia: 10.45 Der Prophet, das Allerwerteste wird beleidigt …

    http://dawa-news.net/2012/05/18/report-von-antikarikatur-demo-in-berlin-am-12-05-2012/comment-page-1/#comments

    auch bei youtube mit weiteren Berichten beim uploader:

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=8woBhUWD5og&feature=plcp

    Unter den Kommentatoren erwägt immerhin einer auch Syrien als Jihadgelegenheit; allerdings eher widerwillig; das sollte man ihnen allerdings nicht durchgehen lassen, finde ich.

    • 1. Juni 2012 um 16:42 Uhr
    • Thomas Holm
  370. 381.

    @ SoC

    An der Türkischen Südgrenze entsteht gerade ein PKK-Staat, bald gehört Anatolien den Kurden und raten Sie mal, wer dann kein Land mehr hat ! 2.00-2.30; 3.15-3.30; 5.10-5.35

    http://www.youtube.com/watch?v=PGEebgTCvO0&feature=plcp

    • 1. Juni 2012 um 16:52 Uhr
    • Thomas Holm
  371. 382.

    @ #378. Sprit of Canakke

    Kaufen Se sich mal nenn dickeren Gebetsteppich! (Diagnose S06.9)

    • 1. Juni 2012 um 16:55 Uhr
    • Nicht Inge!
  372. 383.

    @Zagreus 364,365 Klampi 366
    Vielen Dank. Zu 100% meine Zustimmung.

    Die Aussagen von Musa363 sagen für mich zwischen den Zeilen gelesen:
    Moslem = Herrenmensch
    (z.B. In Deutschland lebte man doch um das Jahr 1000 quasi noch auf den Bäumen )

    Jemand der sich als Herr über andere Menschen sieht, ist taub für dessen Argumente.

    • 1. Juni 2012 um 17:14 Uhr
    • stefank
  373. 384.

    Spirit : weil menschen die sich an unsere werte halten (sind es dann noch richtige moslems ?) und hier rechtmäßig leben zu deutschland gehören.

    • 1. Juni 2012 um 17:18 Uhr
    • ernsthaft
  374. 385.

    Betr. kurdistan. Warum fliegen nichtmal eben ein par multikulti spezialisten wie c.roth und c.özdemir hin und erklären den leuten wies geht. Kann doch nicht so schwer sei. Kriegen wir hier doch auch hin.

    • 1. Juni 2012 um 17:22 Uhr
    • ernsthaft
  375. 386.

    „Die Hisbollah kauft sich strategisch in Ägypten ein

    Der Pariser Exilant Abu Hassan sagt, die syrischen Rebellen hätten nicht mit dem Einsatz der als sehr gut organisierten libanesisch-schiitischen Hisbollah auf Seiten Assads gerechnet. Diese sei dabei, in Ägypten auf der Sinai-Halbinsel und bei Alexandria Land zu kaufen, um von dort aus eventuelle Waffenlieferungen aus Libyen für die syrischen Aufständischen beobachten und der libanesischen Marine Tipps zu deren Unterbinden geben zu können.“

    „http://www.taz.de/Buergerkrieg-in-Syrien/!94414/

    Da verpennen die Salafisten wohl schon wieder was; dabei könnten sie sich zu dem Thema vielleicht sogar mit dem SCAF mal auf etwas einigen, damit das nicht immer nur die MB tut.

    • 1. Juni 2012 um 17:25 Uhr
    • Thomas Holm
  376. 387.

    – die Sonne bringt es an den Tag –

    die Wahrheit lässt sich nicht vertuschen: grausige Enthüllung
    – was viele Gutis und Linke verschlagen zu vertuschen und zu beschönigen suchten,
    worüber aber nur wenige auserwählt Mutige und echte Rechte nun endlich offen und ehrlich reden wollen:

    nicht nur sein Bruder, nein, auch Graf Dracula selbst war ein bekennender Moslem ! ! !

    http://www.booksie.com/religion_and_spirituality/book/rassool_auckbaraullee/dracula-was-he-muslim-his-brother-was

  377. 388.

    OT
    Linksgrüne Vaterlandsverräter sitzen im größten Landesparlament der Republik.

    „Zu Beginn der Sitzung hat die Grünen-Abgeordnete Verena Schäffer dafür geworben, den Passus in der Eidesformel zu streichen, dass die Abgeordneten „dem deutschen Volke dienen“ sollen. Das entspreche nicht der Lebenswirklichkeit in einem Land, in dem 25 Prozent der Bürger einen Migrationshintergrund haben. Der Vorschlag soll bei der Parlamentsreform beraten werden. Allerdings mit wenig Aussicht auf Erfolg.“
    http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1338545188746.shtml

    • 1. Juni 2012 um 17:36 Uhr
    • Bellfruta87
  378. 389.

    OT – Skandal!
    Erst jetzt durch ganz mutige Aufrechte aufgedeckt:
    der bekannte sozi-linke Vaterlandsverräter K. Marx hatte Moslems eingeladen, mit ihm Weihnachten zu feiern.
    – (Was ja eigentlich jeder intelligente Deutsche bzw. Autochthone schon lange geahnt hatte) –
    http://kath.net/detail.php?id=34501

  379. 390.

    @Bellfruta #388

    Der Grüne an sich ist ja sehr traditionsbewußt und weiß eben, dass ein Migrant niemals Mitglied des deutschen Volkskörpers sein kann. Wenn das der Führer wüsste.

    • 1. Juni 2012 um 17:50 Uhr
    • esprit de canaque
  380. 391.

    OT – die Dämme brechen – unerhört, auch das noch:
    – Papst wird Moslem? –
    http://www.wer-weiss-was.de/theme74/article3695509.html

  381. 392.

    @Zagreus:

    Basteln? – sie benutzen aktive begrifflichkeiten wie z. b. ‘basteln’. Aber es wird nichts gebastelt, sondern es entwickelt sich etwas aus etwas hier.

    Ich denke, Religionen und Ideologien bilden dauernd neue Strömungen aus – welche sich durchsetzen, hängt davon ab, nach welchen sich in der Gesellschaft gerade eine Nachfrage findet. Und in einem Milieu, das von materieller oder militärischer Unterlegenheit gekennzeichnet ist (Arabien als Spielball der Weltmächte, Unterschicht in einer materialistischen Gesellschaft), besteht nunmal Bedarf nach einer Ideologie, die
    der konkreten Überlegenheit der „anderen“ eine eigene metaphysische Überlegenheit entgegenstellt
    und
    aus der Not geborene Verhaltensweisen, die der geltenden Moral widersprechen (unterschichtentypische Kleinkriminalität) ideologisch legitimiert.

    Meist entwickelt sich eine solche Ideologie aus einer, die im Mainstream weit verbreitet ist (mit „linken“ und „rechten“ Spielarten ist Deutschland ja vertraut). Und im Fall des Islam kommt noch dazu, dass die hiesige Entwicklung sich vom Aufstieg des Salafismus in der sunnitischen Welt (der sich – wie schon sein Vorläufer, der Wahhabismus – IMO unter ähnlichen Bedingungen entwickelt hat, bloß dass seine Zielgruppe hier nicht die Bewohner eines Stadtviertels waren, sondern eine ganze Weltregion) mitziehen lassen kann.

    • 1. Juni 2012 um 17:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  382. 393.

    PS – # 389
    Richtig so, endlich, raus aus den typisch deutschen selbstbemitleidenden Schuldgefühlen der Sozis und Kommunisten, der Linken und Grünen, der Gutis und Vaterlandsverräter:
    Ratzinger plant Kreuzzug
    http://www.enfal.de/n27.htm

    Jawoll – da sin mer dabei dat is prima!
    Wurde ja auch mal langsam Zeit.

  383. 394.

    PPS – „Schlecker“: keine Überraschung, sondern gerechtes Schicksal: ‚Schlecker‘ hatte regen Handel mit islamophilen Büchern betrieben
    http://produkte.schlecker.com/kabasci-kirstin-islam-erleben-1529788001

  384. 395.

    CNN’s Zain Verjee speaks to the secretary general of the Organization of Islamic Cooperation.

    Ekmeleddin Ihsanoglu, der türkische Kalifatsverweser und Chef jener Oranisation, die einen 56-Länderblock in der UNO bildet, welcher sich um die weltweite Einschränkung der Meinungsfreiheit bemüht, stammelt zum Thema Syrien nur zusammenhangloses, unverständliches Zeug. So sieht’s aus bei Sunnitens unterm Teppich.

    Putin und der Schanghaier Kooperaitonsrat haben Beobachterstatus; Algerien, Azerbaidschan, Libanon, Iran, Irak und die 5 Borat-stans dürften auf Assads Seite stehen; mit Syrien 11 Länder; voll gefickt von Moskau und Teheran, die ganze Ummah.

    http://www.youtube.com/watch?v=I4yg-Nhsj3I&feature=plcp

    Wenn Putin richtig gut drauf ist, dann läßt er noch ein halbes Dutzend von seinen vorkaukasischen Satrapen beitreten; Stalin hatte schließlich auch ein paar Unionsrepubliken-Opfer in die UNO gedrückt. Hier das ganze Elend; seit 2008 nicht mehr getagt:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/OIC

    Von dem Verein kommt übrigens die magsiche Zahl von „1,4 Mrd. Muslimen“ her.

    „The collective population of OIC member states is over 1.4 billion as 2008.“

    • 1. Juni 2012 um 18:23 Uhr
    • Thomas Holm
  385. 396.

    @ Publicola #393

    LOL!

    Dazu darf die passende Untermalung nicht fehlen:

    http://www.youtube.com/watch?v=-v9Dw1-rjEc

    (Obwohl diese Band die wenig kultursensiblen Strophen wegläßt, so kommt es doch ausreichend martialisch rüber.)

    • 1. Juni 2012 um 18:26 Uhr
    • Serious Black
  386. 397.

    Um mal wieder auf das Thema zurückzukommen: Ich teile die Meinung von Ahmad Mansour voll und ganz. Den Salafismus können m.M.n. tatsächlich nur die Muslime selber besiegen. Nicht nur in den bevorzugt muslimischen Ländern (wie von Publicola beschrieben), ich denke auch hier bei uns. Unsere Zivilgesellschaft/Politik kann dabei nur (kritisch) unterstützend wirken, da jede Einflussname durch Nichtmuslime sicher als inakzeptable Einmischung gesehen wird (mit Recht). Es sind für mich hierbei vorerst zwei Fragen von Bedeutung:
    1.Sind die Muslime bereit und in der Lage dies zu bewältigen?
    2.Welchen unterstützenden Beitrag kann die Zivilgesellschaft oder Politik dabei leisten.
    Bei Punkt 1. spielt primär eine Rolle, wie die Mehrheit der Muslime zum Salafismus steht. Lehnen sie ihn ab? Tolerieren sie ihn? Unterstützen sie ihn? Da gibt es im Forum sehr viele subjektive Einschätzungen. Um dies objektiv einschätzen zu können, muss man Zahlen kennen. Leider ist mir keine seriöse Studie bekannt, die derartige Fragen zum Thema hat. (Ich bin mir auch nicht sicher, ob so ein heißes Eisen jemand anfassen möchte.)
    Ich persönlich denke (hoffe), dass die Majorität der Muslime dem Salafismus höchstens stille Sympathien entgegen bringt und sonst nichts anfangen kann und daher nicht bekämpft. Daher ist ein gewisser Druck aus der Zivilgesellschaft/seitens der Politik (Punkt 2.) notwendig. Genau hier sehe ich größere Defizite.
    M.M.n geht heute von den Salafisten für unsere verfassungsrechtliche Grundordnung nur eine geringe Gefahr aus. Die Gefahr kommt eher von Leuten wie NRW Innenminister Jäger, der massiv bestrebt war, die vom GG garantierte Meinungsfreiheit der PRONRW zu beschneiden. (Welche Ziele PRO verfolgt ist in diesem Zusammenhang völlig egal, die Meinungsfreiheit ist ein vom GG garantiertes Recht.) Viele Journalisten haben sich hier ähnlich verhalten und in die selbe Kerbe geschlagen. Eigentlich für diese beschämend, da sie zwei Jahre zuvor die Demonstrationen während des Papstbesuches (ebenfalls mit jede Menge Karikaturen bestückt) als Sieg der Meinungsfreiheit gefeiert haben. Will sagen: Wenn Spitzenpolitiker und Journalisten den Salafisten nachgeben, warum sollen ausgerechnet die Glaubensbrüder hier im Lnad den bekämpfen?

    • 1. Juni 2012 um 18:26 Uhr
    • stefank
  387. 398.

    OT – Unglaublich: War „Schlecker“ moslemischer Islamist?:
    Zum kommenden Wochenende gibt Schlecker erstmals eine Publikation in türkischer Sprache heraus.
    http://www.allmystery.de/themen/vo80798-4

  388. 399.

    Ich muß nochmal ein bißchen polemisieren, trotz des sachlichen beitrags von stefank. Ich kann gut verstehen wenn es einigen muslimen in deutschland nicht islamisch genug ist. Aber deutschland ist ein freies land und es gibt doch soviele islamischgeprägte staaten zwische nmarokko und indonesien. Da wird doch wohl eins dabei sein in dem die umma den vorstellungen entspricht.

    • 1. Juni 2012 um 18:48 Uhr
    • ernsthaft
  389. 400.

    @AvZ

    „Ich denke, Religionen und Ideologien bilden dauernd neue Strömungen aus – welche sich durchsetzen, hängt davon ab, nach welchen sich in der Gesellschaft gerade eine Nachfrage findet.“

    Auf einer Seite ja, auf der anderen Seite sollte man aber nicht unterschätzen wie sehr Gesellschaften auch im Sinne einer Ideologie „erzogen“, bzw erfolgreich indokriniert werden können, gerade beim Thema Glauben.

    „Und in einem Milieu, das von materieller oder militärischer Unterlegenheit gekennzeichnet ist (Arabien als Spielball der Weltmächte, Unterschicht in einer materialistischen Gesellschaft), besteht nunmal Bedarf nach einer Ideologie, die
    der konkreten Überlegenheit der “anderen” eine eigene metaphysische Überlegenheit entgegenstellt“

    Sehr verständisvoll, aber die Überlegensheitsdenke im islamischen Kontext ist nicht durch eine reale Unterlegenheit entstanden. Sondern sie ist fester Bestandteil der Ideologie Islam. Sie ist im Grunde ein sehr wichtiger Grund warum es zu dieser Unterlegenheit gekommen ist. Denn wer sich selbst in Besitz der einen Wahrheit wähnt, wer sich daher nicht hinterfragen muss, wer glaubt er wäre Mitglied der besten Gemeinschaft und damit anderen überlegen und sowieso klüger usw. Der hat alles beisammen um zurückzufallen.

    „Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah…“ (3:110)

    „Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden“ (8:55)

    „Das Gleichnis derjenigen, die ungläubig sind, ist wie das Gleichnis derjenigen, die irgendein (Tier) anschreien, das nichts hört außer Lauten und Zurufen.Taub, stumm und blind sind sie, darum begreifen sie nichts.“

    „Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge. “ (48:28)

    „…Allah aber will, daß die Wahrheit durch Seine Worte vollbracht werde und daß die Ungläubigen ausgerottet werden“ (8:7)

    Salafismus/Wahabismus ist Islam nach einer islamischen Reformation. Islam back to the roots.

    • 1. Juni 2012 um 18:55 Uhr
    • Bellfruta87
  390. 401.

    @Publicola

    Ich weiß nicht was heute los ist mit Ihnen, aber ich empfehle folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=9eZ38G418lU

    • 1. Juni 2012 um 18:57 Uhr
    • Bellfruta87
  391. 402.

    Nasrallahs Verwandtschaft entführt:

    http://www.debka.com/article/22051/Syrian-rebels-abduct-5-top-Hizballah-officers-including-Nasrallah%E2%80%99s-nephew

    Angesichts der Entführung von „libanesischen Pilgern“ in Syrien war der HB-Chef in den letzten Tagen auffällig unbeholfen herumgeeiert. Es soll sich handeln um:

    „Ali Safa, a senior officer of Hizballah’s intelligence service and nephew of Secretary-General Hassan Nasrallah. (His father Wafiq Safa, head of the organization’s internal security agency, is married to Nasrallah’s sister.) …

    Hussein Hamid, Dep. Commander of Hizballah forces in South Lebanon; Ali Zerayb, member of the Hizballah Jihad Council – the equivalent of its general command; Hassan Arzouni, chief of intelligence in the Bint Jbeil district bordering on Israel; and Aras Shoeib, head of training in the Beqaa Valley of E. Lebanon.

    Our sources report the group was ambushed 15 kilometers west of Damascus after they left the Syrian military base of Al-Hame 4 kilometers from the Syrian capital. It is there that Hizballah maintains its heavy Scud D long-range missiles, as well as its Fajr, Zelzal and Fateh 110 rockets.

    It is suspected at Hizballah headquarters in Beirut that the vehicle carrying the officers was tracked from the air and directions were beamed down to the abductors who waited in ambush.“

    Teilweise Namensübereinstimmung mit Meldungen über Pilgerentführungen.

    So kann das gehen, meinetwegen auch mit Salafisten.

    Ferner interessant und so ähnlich, wie die Ostzone:

    Syria: The military, the militias and the spies

    „the numbers of people working in Syrian intelligence are vast – one former insider puts it at least 150,000. “

    hxxp://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-18241830

    Ohne Salafisten wahrscheinlich nicht zu überwinden.

    • 1. Juni 2012 um 19:04 Uhr
    • Thomas Holm
  392. 403.

    @ AvZ

    ad 392

    ok, ich verstehe und teile ihren einwand, wenn sie externe faktoren (unterschicht /spielball der Weltmächte …) als faktoren für das aufkommen von radikalen Interpretationen von bereits vorhandenen Weltanschauungen (ideologien und religionen) benennen.
    Trotz aller Zustimmung möchte ich aber auf zwei weitere gesichtspunkte hinweisen:
    1.) Es gibt nicht nur äußere, sondern auch innere faktoren – manche weltanschauungen sind besser geeignet in bestimmter hinsicht radikalisiert zu werden als andere ufgrund interner strukturmerkmale dieser weltanschauungen.
    2.) Weltanschauungen, die sich innerhlab einer gesellschaft verbreitet haben (mainstream) haben meist mehr oder weniger starke intrinsische mechanismen, die geeignet sind ihren erhalt in dieser jeweiligen gesellschaft sicher zu stellen – man könnte metaphorisch sagen: sie wehren sich gegen ihre verdrängung.
    Zum Beipsiel, dass Elemenete oder verständnisse, die immer zumindest virulent vorhanden sind, bei einer bedrohung ihrer gesellschfatlichen vormachtsstellung (ob äußerlich oder innerlich sei egal) akut werden und zu bestimmten, von der richtung her bereits vorher angelegten gegenreaktionen führen.
    Man könnte diese mechanismen als schutzmechanismen beschreiben bzw. als mechanismen, die den erhalt einer weltanschauung mehr oder weniger gut innerhlab eienr gesellschaft sicherstellen.

    Dieser zweite Punkt muss sich dabei nicht in widerstreit zu ihrer auslegung befinden, sondern kann schlicht und ergreifend einfach eine sichtweise vom anderen ende auf das selbe phänomen verstanden werden.

    denn ihre aussage:
    Ich denke, Religionen und Ideologien bilden dauernd neue Strömungen aus – welche sich durchsetzen, hängt davon ab, nach welchen sich in der Gesellschaft gerade eine Nachfrage findet.
    könnte man ergänzen mit: es bilden sich nicht nur dauernd neue strömungen aus, sondern es bilden sich dauernd je nach *bedürfnis-lage* bestimmte neue strömungen vermehrter als andere mögliche heraus.

    wenn man sich nun vorstellt, dass irgendein genialer ‚Weltanschauungsbildner‘ – irgendein charismatiker ideologisch und machtpolitisch einen sehr guten richer gehabt hätte, und darum seine ‚weltanschaung‘ mit bestimmten elementen angereichert hätte, die in einem konfliktfall bestimmte interpretationen (= bestimmte ‚neue strömungen‘) wahrscheinlicher hochkommen lassen wurden als andere, dann hätte er damit einen mechanismus in seiner weltanschsuung installiert, der flexibel auf eine reihe von sich verändernden umweltbedingungen (externen faktoren) reagieren könnte und der in bestimmten situationen den erhalt der weltanschaauung gewährleisten würde, indem eben er die enststehung von strömungen/Interpretationen begünstigen würde, die menschen, die sich diesen neuen Interpretatioenen anschließen, dazu bringen zum beispiel gewaltbereiter zu sein (was ja bereits über gefühle wie ‚angegriffen sein‘ und ‚prinzipiell überlegen sein‘ forciert wird) oder ihre ‚weltanschauung‘ (hier: religion) mehr zu betonen und mehr dinge durhc diese #weltanschauliche Brille‘ zu sehen.

    • 1. Juni 2012 um 20:47 Uhr
    • Zagreus
  393. 404.

    Beitrag #  – Stimmt genau. Selten habe ich eine bessere Zusammenfassung lesen dürfen. Gauck hat ja den Islam ersatzlos gestrichen. Das kann man beispielsweise stark an der Glorifizierung der schleichenden Islamisierung und Diskriminierung von Deutschen im Alltag ablesen, wobei bislang die Fragen unbeantwortet geblieben sind:
    „Und wie ist der Islam bis nach Indien gekommen? Bin ich ein Harbi ?“
    Ist es so schwer diese zu beantworten ? Kann doch nicht so schwer sein.

    SKANDAL!
    Auch Amnesty International und IKEA inzwischen talibanisiert – hier der schlagende Beweis:
    Ich mußte mich bei IKEA von einem Moslem nicht nur mit Zauselbart, sondern auch noch mit religiöser Takke bedienen lassen
    http://hessen.diefreiheit.info/home/2012/04/27/amnesty-unterwandert-von-islamisten/
    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht dass ich hoffe, es besteht Polizeischutz für Meerschweinchen.

  394. 405.

    Dass AI von Islamisten unterwandert ist, dürfte bekannt sein.

    • 1. Juni 2012 um 21:28 Uhr
    • FreeSpeech
  395. 406.

    @ AvZ

    Kennen Sie die 5 Säulen dew Islams? 4 davon sind Ritual, Zakat ist die Finanzierung des Jihad, zumindest laut Koran, den 4 Rechtsschulen und Al-Qaradawi. (Almosen ists nur, wenn der Islam nicht gerade im Krieg ist, also nie)

    • 1. Juni 2012 um 21:30 Uhr
    • FreeSpeech
  396. 407.

    Es war nicht seine Schuld, dass die Inspirationen, die er uns aus eigenen geistigen Beständen zuteil werden ließ, auf unfruchtbaren Boden fielen.

    Alfred Polgar

    Mit den Beiträgen
    1 # 387 (die Moslems Graf Dracula und Draculas Bruder)
    2 # 389 (K. Marx feiert Weihnachten mit Moslems)
    3 # 391 (Papst wird Moslem)
    4 # 393 (Ratzinger plant Kreuzzug)
    5 # 394 (gerechtes Schicksal für islamophile Fa. ‚Schlecker‘)
    6 # 398 (der moslemische Islamist: die Fa. ‚Schlecker‘)
    7 # 404 (Talibanisierung von IKEA und Amnesty International)
    wurde meinerseits versucht, einige Zwischenrufe im intellektuell unbekümmerten Geist sorgloser Schlussfolgerung zu verfassen. Als Vorbild, Anregung und Leitstern dienten die heute auf diesem Thread mehrheitlich vorherrschenden sowie in Hinsicht von Faktendistanz, Empörungsgefühlen und dubitativer Belegtechnik ausgewogenen Beiträge.
    Angestrebt wurde dabei eine Nachempfindung der kreativen Phantastik des im Wesentlichen auf diesem Thread hier Vorgefundenen.

    Das Meer ist durchgängig, der Irrtum liegt bei den Inseln

    Charles Péguy

  397. 408.

    Ok das mit dem Hodensack in kaltes Wasser hängen hat bei Publicola nicht funktioniert. Die Lage scheint schlimmer als ich dachte. :)

    • 1. Juni 2012 um 21:55 Uhr
    • Bellfruta87
  398. 409.

    Hodensack in kaltes Wasser hängen – Großartig – Danke! Das ist doch endlich mal ein Lichtblick anspruchsvoller Formulierungskunst auf Basis komplexer Denkbemühungen.

  399. 410.

    OT – Extrem gutes Interview mit Gtz Aly im schweizermonat.

    Besonders bitte beachten eienrseits seine national-sozialistischen usammenhänge, andererseits, wie aus relaiv unproblematischen überzeugungen bei entsprechendem gemische eine hochexplosive gemengelage entsteht.
    Mir persönlich hat die liberale Grundhaltung bzgl. des einzelnen Individuums, die Aly ganz am Ende des Interviews thematisiert, sehr gut gefallen – eigenverantwortung ist ein extrem wichtiges gut, und vor allem ein extrem wichtiger motor für eine gesellschaft in meinen Augen:
    http://www.schweizermonat.ch/artikel/einigkeit-und-recht-und-freiheit

    • 1. Juni 2012 um 22:53 Uhr
    • Zagreus
  400. 411.

    >“Zu Beginn der Sitzung hat die Grünen-Abgeordnete Verena Schäffer dafür geworben, den Passus in der Eidesformel zu streichen, dass die Abgeordneten “dem deutschen Volke dienen” sollen.

    Interessant, man glaubt wohl man könne sich so noch weiter ein Strafverfolgung entziehen.

    Da die Schei**e langsam aber sicher den Ventilator trifft, muss man sich allerdings keine grossen Sorgen machen, von der aktuellen politischen und medialen Klasse wird nicht allzuviel übrig bleiben.

    • 2. Juni 2012 um 00:06 Uhr
    • PBUH
  401. 412.

    @ 364 Zagreus
    „Danke, ich bin Historiker“
    „Fetih 1456“
    Oje, es war 1453 Sie angeblicher Historiker hehehe.
    „leute wie averroes hatten ein etwas anderes verständnis von islam als es mustafa-normal-muslim heutzutage hat“
    Es gibt eben nicht den Islam wie sie sich das vorstellen. Auch heute können Muslime unterschiedlicher Meinung sein, auch philosophisch, und doch sind sie gläubige Muslime.
    „dann ist das noch lange keine beschreibung des jetzt-zustandes oder enthält irgendwelche daraus ableitbaren verpflichtungen bzgl. Heutzutage“
    Es wäre angemessen einer Zivilisation Respekt zu erweisen, der man eine Menge zu verdanken hat. Das heißt nicht jedem Muslim persönlich zu danken, das wäre Unsinn, aber alles was mit dem Islam zu tun hat systematisch schlechtzureden und zu dämonisieren und den positiven Einfluss schlicht zu leugnen ist für mich unverständlich und ideologisch verbohrt.
    „dass der islam die basis unserer europäischen kultur bilden würde oder irgendwie wesentlich zur europäischen, gerade auch mitteleuropäischen kultur dazugehören würde.“
    Basis ist vielleicht zu stark, aber Transferleistung wesentlicher Beiträgen und Grundlagen auf vielfältigen Feldern ist realistisch.
    „der islam und die islamischne länder, die islamische kultur ist heutzutage zumindest das hinterletzte und schon längst der barbarei und selbstüberheblichkeit verfallen“
    Sie waren sicher noch nie in einem islamischen Land, Sie würden sich wundern. Es kommen eine Menge Touristen in die islamischen Länder, Sie glauben doch nicht ernsthaft da gäbe es keine Kulturschätze und Welterbestätten? Besuchen Sie mal die Türkei es lohnt sich!

    @ Klampi
    „Die Worte Algebra und Algorythmus stammen zwar aus dem Arabischen, aber beides wurde nicht von Arabern erfunden.“
    Nicht nur, es waren auch Perser und andere dabei, auf jeden Fall Muslime:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Chwarizmi
    „In der Regel hat die Ulama Freidenker verfolgt und Ihre Werke verbrannt. So ist es mit Avirroes geschehen, der verbannt wurde und dessen Bücher verbrannt wurden auf Betreiben der islamischen Kleriker.“
    Es gab auch im Islam wie in allen anderen Religionen immer wieder Gruppen, die leider andere unterdrückten. Entscheidend ist aber, dass Averroes Gedanken überlebten, im Westen Fuß gefasst haben und ohne ihn die westliche Geistesgeschichte nicht die Fortschritte gemacht hätte.

    @ernsthaft (?)
    „Können sie mir sagen ob europa Dar el harb ist ? Bin ich ein harbi ?“
    Das ist ein offenbar abgeschafftes veraltetes Konzept aus kriegerischen Zeiten, wenn das gelten würde könnten Muslime gar nicht in Deutschland leben und Touristen dürften nicht nach Ägypten oder Marokko einreisen. Ehrlich gesagt habe ich davon noch vorher gehört.
    „Wenn sie die erläuterungen bei wikipedia dazu lesen werden sioe verstehen das ich menschen mit diesen vorstellungen nicht gerne in meiner nähe habe.“
    Wer hat diese Vorstellungen heute noch? Höchstens der verrückte Pierre Vogel.
    „Wie lieber musa ist denn der islam von medina bis nach andalusien gekommen ?“
    Zunächst mal stand die Gemeinde von Anfang an unter großen Druck und musste sich verteidigen, dann hat man immer mehr Zulauf bekommen und letztlich wurden Ägypten und Syrien von der Herrschaft der Byzantiner befreit. Die Muslime wurden überall mit offenen Armen empfangen, nicht zuletzt weil man auch deutlich weniger Steuern zahlen musste als an den prunksüchtigen Kaiser und sich kulturell und sogar auch theologisch näher war als mit den Griechen und der byzantinischen Reichskirche (Monophysiten/Diaphysiten Problem, d.h. Jesus nur Mensch wie im Islam, keine Trinität). So gelangte man bis nach Marokko, in Nordafrika sind die meisten auch sofort zum Islam konvertiert. Man hat nach diesen positiven Erfahrungen dann eben auch Spanien ins Auge gefasst. Für die Spanier änderte sich zunächst nicht viel, es wurde nur die Oberschicht der Westgoten durch Muslime ersetzt, die halfen das Land zu kultivieren, z.B. mit Wasserleitungen und Kanälen, die teilweise bis heute funktionieren.

    @ BF87
    „Das goldene Zeitalter des Islam wäre ohne “Ungläubige” im islamsichen Herrschaftsbereich und ohne Austausch mit “Ungläubigen” außerhalb gar nicht möglich gewesen.“
    Es war eben multikulturell und es ging -bei allen Konflikten- bunt zu, da scheinen manche ja heute Angst vor zu haben. Die Muslime haben mit allen zusammengelebt und ihren Teil geleistet, man hat sich gegenseitig kulturell befruchtet und nach und nach sind natürlich immer mehr Menschen zum Islam übergetreten, weil sie sich von der Wahrheit überzeugt haben. Leider unterschlagen Sie die wissenschaftsförderlichen Grundaussagen des Islam. An mehreren Stellen im Koran heißt es „Lies!“ Der Prophet sagte: „Suche die Weisheit bis hin nach China.“ Es stimmt, dass sich oft nicht alle daran gehalten haben, aber prinzipiell wird Wissen im Islam äußerst hoch geschätzt.

    • 2. Juni 2012 um 00:22 Uhr
    • Musa
  402. 413.

    „Der Vertreter Syriens wies jegliche Verantwortung seiner Regierung zurück. Demnach hätten 600 bis 800 Terroristen mit in Israel hergestellten Waffen das Massaker verübt, um einen Konflikt zwischen den Bevölkerungsgruppen zu schüren.“

    • 2. Juni 2012 um 00:24 Uhr
    • PBUH
  403. 414.

    @Zagreus:


    1.) Es gibt nicht nur äußere, sondern auch innere faktoren – manche weltanschauungen sind besser geeignet in bestimmter hinsicht radikalisiert zu werden als andere ufgrund interner strukturmerkmale dieser weltanschauungen.

    Genau das bezweifle ich. Wenn ich mir ansehe, wie das Christentum sich in seiner Geschichte unter verschiedenen Bedingungen zu so unterschiedlichen Dingen wie Kreuzzugsgedanken, Pietismus, Befreiungstheologie oder dem heutigen abendländischen „Säkularismus mit christlichem Wertekanon“ entwickelt hat, sehe ich zwei Möglichkeiten: Entweder das Christentum ist unter den Religionen der Welt die wandelbarste (was IMO ein ziemlich anmaßender Exzeptionalismus wäre) oder aber alle Religionen der Welt könnten sich grundsätzlich in vergleichbare Ausprägungen verwandeln. Der Eindruck, manche Religionen hätten von ihrem Wesenskern her die Tendenz, sich zu bestimmten Ausprägungen zu wandeln, mag auch daran liegen, dass wir den vermeintlichen Wesenskern aus den vorherrschenden Ausprägungen extrapolieren.

    es bilden sich nicht nur dauernd neue strömungen aus, sondern es bilden sich dauernd je nach *bedürfnis-lage* bestimmte neue strömungen vermehrter als andere mögliche heraus.

    Nun ja, ob sich in einer Lage, die zB nach kriegerischen Ideologien verlangt, vermehrt kriegerische Strömungen herausbilden oder ob sich unter den kriegerischen und friedlichen Strömungen bevorzugt die kriegerischen verbreiten können, ist letztlich dasselbe; allenfalls eine Definitionsfrage, ab welcher Anhängerschaft man eine Idee als „Strömung“ anerkennt.

    Vielleicht zur Erläuterung: Mein Blick auf die Herausbildung von neuen Strömungen ist stark von der Biologie und dem Zusammenspiel von Mutation und Selektion geprägt. Genauso wie die Biologie in jeder Generation 1000 Mutationen hervorbringt, von denen 999 schädliche Missbildungen sind und nur eine die Fortpflanzungschancen ihres Trägers erhöht, so bringt auch eine Religion dauernd neue Mutationen hervor, die aber unfruchtbar sind (ihr Erfinder ist auch ihr einziger Anhänger) oder sogar im Embryonalstadium verkümmern (sogar der Erfinder läßt sich irgendwann wieder zum Mainstream bekehren). Nur eine Mutation, die genau die Bedürfnisse des Zeitgeists trifft, wird weitere Anhänger gewinnen können und irgendwann zu einer wichtigen Sekte oder gar zum Mainstream werden.

    @FS:

    Kennen Sie die 5 Säulen dew Islams? 4 davon sind Ritual, Zakat ist die Finanzierung des Jihad, zumindest laut Koran, den 4 Rechtsschulen und Al-Qaradawi. (Almosen ists nur, wenn der Islam nicht gerade im Krieg ist, also nie)

    Anstelle solch theoretischer Überlegungen würde mich vielmehr interessieren: Wieviele der Muslime (weltweit, in Deutschland, Immigranten, Konvertiten) bezahlen einen Zakat und wie wird dieser konkret eingesetzt?

    • 2. Juni 2012 um 01:24 Uhr
    • Arjen van Zuider
  404. 415.

    @ stefank

    „Bei Punkt 1. spielt primär eine Rolle, wie die Mehrheit der Muslime zum Salafismus steht. Lehnen sie ihn ab? Tolerieren sie ihn? Unterstützen sie ihn? “

    Ich stehe zwar seit etwa 7 Jahren außerhalb der musl. Community, aber nach meiner Einschätzung lehnen etwa 95% der hiesigen Muslime den Salafismus ab; die meisten tolerieren ihn jedoch.

    • 2. Juni 2012 um 08:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  405. 416.

    @Musa

    „aber prinzipiell wird Wissen im Islam äußerst hoch geschätzt.“

    Genau, und die Erde ist eine Scheibe, nein ein Teppich!

    „Und Allah hat euch die Erde zu einem (flach ausgelegten) Teppich gemacht,“ (71:19)

    http://www.youtube.com/watch?v=V1u8tFQFYek

    • 2. Juni 2012 um 08:37 Uhr
    • Bellfruta87
  406. 417.

    @ bellfrutta

    „Sehr verständisvoll, aber die Überlegensheitsdenke im islamischen Kontext ist nicht durch eine reale Unterlegenheit entstanden“

    sondern durch reale Überlegenheit, zumindest militärische, später, z. Zt. der Abbasiden, auch kulturelle.

    • 2. Juni 2012 um 08:42 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  407. 418.

    @ bellfrutta

    „…Allah aber will, daß die Wahrheit durch Seine Worte vollbracht werde und daß die Ungläubigen ausgerottet werden” (8:7)“

    Woher haben Sie das?

    Paret hat hier: (8,7)

    „Und (damals)* als Gott euch versprach, daß die eine Gruppe euch zufallen werde, und ihr wünschtet, daß diejenige ohne Kampfkraft für euch bestimmt sei! Aber Gott wollte durch seine Worte der Wahrheit zum Sieg verhelfen (wörtl.: die Wahrheit wahr machen) und die Ungläubigen ausrotten…“

    *Dabei handelt es sich um die Schlacht bei Badr, als Mohammeds Leute hofften, eine Karawane der Mekkaner zu erbeuten und stattdessen auf eine bewaffnete Truppe derselben traf. Im Verlauf dieses Kampfes siegten die Muslime, töteten einige Mekkaner und nahmen die anderen gefangen; diese wurden später gegen Lösegeld freigelassen.

    • 2. Juni 2012 um 08:52 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  408. 419.

    @ FS

    „Dass AI von Islamisten unterwandert ist, dürfte bekannt sein.“

    Ist das jetzt Satire oder was?

    • 2. Juni 2012 um 08:56 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  409. 420.

    @ FS

    „(Almosen ists nur, wenn der Islam nicht gerade im Krieg ist, also nie)“

    Merkwürdig, das fast alle Moslems (außer den Dschihadisten) das anders sehen.

    • 2. Juni 2012 um 08:58 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  410. 421.

    @ Zaggy

    Zitat G. Aly:

    „Die meisten deutschen Historiker verhalten sich als Gesinnungswarte; sie wollen nicht hören, dass die deutsche Krankenversicherung für Rentner oder das Kindergeld von Hitler eingeführt worden sind und dass wir von ihm unsere schönsten Naturschutzgesetze haben.“

    Ich sach‘ nur: Autobahn!

    • 2. Juni 2012 um 09:01 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  411. 422.

    Muslime überwinden Salafismusgefahr bereits präventiv !

    „“I saw my father’s brains spill from his head.“ One of the security men fired his gun into the ceiling, she said, and shouted: „We took revenge for you, Imam Ali“ – a reference to the most revered imam of the Shia Islamic faith.

    „They were security men and Shabiha,“ she said. „One of them then said to the other, what are we going to do with the children? The other replied shoot them before the elders.““

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jun/01/houla-massacre-reconstructing-25-may

    • 2. Juni 2012 um 09:25 Uhr
    • Thomas Holm
  412. 423.

    @ HJS

    “ Schlacht bei Badr, als Mohammeds Leute hofften, eine Karawane der Mekkaner zu erbeuten “

    Das die Anhänger eines Chefprotagonisten aus ihren sakral geadelten Karawanenraubmoritaten heute mit Hilfe von Schmugglerbanden regiert werden, verweist doch nicht zuletzt auf einen scharfen ironisch-pädagogischen Drall in der Evolution Großer Menschheitskulturen.

    Aus dem erbaulichen Gruselmärchen direkt in die Geisterbahn des Lebens.

    • 2. Juni 2012 um 09:42 Uhr
    • Thomas Holm
  413. 424.

    Für mich sind die amerikanischen Präsidentschaftswahlen entscheidend, wohin die Richtung gehen wird.

    Obama wurde gewählt und von Europa unterstützt, um den Islam mit dem Westen zu versöhnen und die USA vor dem Terrorismus zuschützen. Dafür war Obama der Richtige, da muslimische Wurzeln.

    Assad ist der „letzte“ Diktator der noch fallen muss. Entweder durch freie Wahlen oder er wird wie Gadaffi enden(Intervention)

    Die Russen werden bald umfallen( mit Zugeständnissen natürlich) Die Reichen Oligarchen haben kein Interesse an einer Konfrontation mit dem Westen.

    Im Grunde wird man die Wahlen in den USA abwarten müssen, wohin die Richtung geht, denn Obama brauch noch eine Amtszeit, außerdem hat er seine Kill-List noch nicht abgearbeitet.

    • 2. Juni 2012 um 09:50 Uhr
    • cem.gülay
  414. 425.

    @ HJS

    das mit ‚Autobahn‘ war zumindest gegenüber Eva hermann in der kerner-show lächerlich. Der Historiker dort hat sich wirklich als eine art gesinnungswart aufgeführt – was aber wiederum nicht allzusehr verwundert, da man einen bekennenden Kommunisten eingeladen hat: prof. Wippermann von der FU.
    Es ist halt immer so eine sache, wen man einläd – man hat ihn ausgesucht, und seine persönliche politische einstellung ist ja durchaus bekannt und er ist auch umstritten unter historikern.
    Nun ist er aber bei leibe nicht der einzige, der sich mit dem thema faschismus/NS unter den namhaften historikern in berlin vertreten ist – man hätte ohne probleme auch andere einladen können wie z. b. M. Wildt oder L. Herbst (beide HU – herbst mittlerweilen eremitiert).

    Gleichzeitig muss man halt im hinterkopf behalten aber auhc, daß es nach dem wkII lange Zeit diverse verdrängungsprozesse gab, unter anderem halt auch in der form, dass man insitutionen von jeglicher verantwortung frei sprach (die wehrmacht ist anständig geblieben usw….) oder das man das ns-regime verharmlost hat, indem man bestimmte institutionen wie arbeitsdienst und spezielle tätigkeiten darunter (autobahn) verharmlost hat.
    Es ist ein unterschied, ob man bei etwas auch vorteile neben den nachteilen aufzählt – hier:
    autobahn: nachteil: war auf den schnellen truppentransport geeignet.
    Vorteil: hat arbeitslosenzahl gesenkt und war nach dem wkII eine gute grundlage zum ausbau des weiteren autobahnnetzes der BRD.
    Oder ob man es als eine entschuldigung bzw. verharmlosung eines regimes benutzt – indem man halt sagt: „es war doch nicht alles schlecht, siehe Autobahn“.
    Es kommt halt auf die intension an mit der jemanden es anführt – und hier sollte man genau hinhören und fair bleiben.

    • 2. Juni 2012 um 09:52 Uhr
    • Zagreus
  415. 426.

    Obamas Tagesablauf läßt kaum noch Zeit für christliche Nächstenliebe:

    „Manchmal muss John Brennan den US-Präsidenten aus Abendveranstaltungen herausholen. Oder ihn anrufen, wenn er gerade mit Frau und Töchtern unterwegs ist. Und manchmal steht Brennan, ein Mann wie ein Schrank, plötzlich in der Tür zum Oval Office im Weißen Haus. Barack Obama weiß in diesem Moment, was nun kommt: Er muss über Leben oder Tod entscheiden. Er ganz allein. Sein Anti-Terror-Experte Brennan nennt ihm Namen von Terroristen, zeigt ihm Bilder. Obama wählt aus, wer getötet werden soll. Daraufhin feuern irgendwo über dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet, im Jemen oder in Somalia unbemannte Flugkörper ihre Raketen ab. …

    Obama kennt jene, die attackiert werden. „Er muss die Namen genehmigen. Er muss jeden Schlag im Jemen und in Somalia sowie zumindest die riskanteren Schläge in Pakistan bewilligen“, berichtet die „New York Times“. Per Power-Point-Präsentation verschaffe man sich beim Militär einen Überblick über die potentiellen Zielpersonen, schreibt Autor Klaidman. Es bestehe die Möglichkeit, einen Live-Feed des Angriffs zu verfolgen: „Kill TV“ nennen das die Militärs. “

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-setzt-auf-drohnen-attacken-und-cyberwar-a-836373.html

    Zum öffentlichen Gerede passt diese Job-description irgendwie nicht. Wahrscheinlich rettet jede Drone Hunderten von Muslimen das Leben, indem sie irgendeinen Oberanführer des nächsten Massakers rechtzeitig aus dem Spiel nimmt, aber im Kontext des allgemein gutmenschlichen öffentlichen Geredes kann das wohl kaum sinnvoll so ‚rüberkommen.

    Ein fahrlässig gefährliches Spiel, so zu reden, während man so handelt.

    Wer fast täglich tötet, der muss auch angemessen verdammen können.

    • 2. Juni 2012 um 10:09 Uhr
    • Thomas Holm
  416. 427.

    Thomas Holm

    Und die Guti-Idioten in Europa gaben ihm den Friedensnobelpreis und feierten im am Brandenburger Tor.

    Obamas Bigotterie wird auch von CNN kritisiert. Vor den schießwütigen Amerikanern macht er den schwarzen Texas-Ranger und relativiert Bushs Schandtaten, für die Linksliberalen Europäer macht er den Menschenfreund.

    Im Grunde glaube ich nicht, dass er wiedergewählt wird, ausser er fängt einen Krieg an.

    • 2. Juni 2012 um 10:23 Uhr
    • cem.gülay
  417. 428.

    @HJS

    Ich sach’ nur: Autobahn!

    Passt irgendwie zu den altdeutschen Schrifttypen, die heuer Nazis gerne auf T-shirts tragen, und die von den richtigen Nazis abgeschafft wurden.

    • 2. Juni 2012 um 10:43 Uhr
    • Boothby
  418. 429.

    @CG

    Dem Durchschnittswähler ist es piepegal, wieviele Leute Obama in Ländern umlegen läßt, von denen sie weder wissen dass es sie gibt, geschweige denn, wo sie liegen. Das einzige was ihn interessiert ist:

    1. Jobs

    2. USA muß unangefochten Nr. 1 bleiben und aus.

    • 2. Juni 2012 um 10:44 Uhr
    • esprit de canaque
  419. 430.

    @cem.gülay

    >Die Russen werden bald umfallen

    Unwahrscheinlich

    Since Russia forgave Syria of three quarters, or $9.6 billion, of its $13.4 billion Soviet-era debt and became its main arms supplier in 2006, Russia and Syria have conducted talks about allowing Russia to develop and enlarge its naval base, so that Russia can strengthen its naval presence in the Mediterranean.[10] Amid Russia’s deteriorating relations with the West, because of the 2008 South Ossetia War‎ and plans to deploy a US missile defense shield in Poland, President Assad agreed to the port’s conversion into a permanent Middle East base for Russia’s nuclear-armed warships.[11][12] Since 2009, Russia has been renovating the Tartus naval base and dredging the port to allow access for its larger naval vessels.[13]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Tartus#Russian_naval_base

    • 2. Juni 2012 um 10:47 Uhr
    • PBUH
  420. 431.

    @Z.

    Ich fahr gern auf der Autobahn. Danke Führer.

    • 2. Juni 2012 um 10:47 Uhr
    • esprit de canaque
  421. 432.

    Esprit de Canaque

    Es ging mir um die Spasti-Guti-Liberalen Deutschen die ihn als neuen Kennedy gefeiert haben und es ganz toll fanden, dass es ein Halb-Schwarzer wurde.

    Als dann Cem Özdemir der Isalmist auch noch als deutscher Obama gefeiert wurde und möglicher Kanzlerkanditat, musste ich fast den Notarzt holen, weil ich mich beim ständigen übergeben den Tod wünschte

    • 2. Juni 2012 um 10:51 Uhr
    • cem.gülay
  422. 433.

    PBHU

    Ich weiß. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die USA Assad weg haben wollen, auch wenn es die Vernichtung der Alawiten bedeutet

    • 2. Juni 2012 um 11:03 Uhr
    • cem.gülay
  423. 435.

    Hey Cem, der Blogmaster ist ebenfalls bekennender Obamist. Und Özdemir? Ist der nicht auch Alevit? What´s wrong?

    • 2. Juni 2012 um 11:06 Uhr
    • esprit de canaque
  424. 436.

    @Z.

    …da man einen bekennenden Kommunisten eingeladen hat: prof. Wippermann von der FU.

    Nun hat ebenjener Wippermann vor Jahr und Tag hier im Blog von Ihnen Lob erfahren, weil er angeblich den Konnex Islam=Faschismus herausgearbeitet habe. Da war ihnen sein Background noch egal. Und das, obwohl er der paranoiden Islamophobie in seinem Verschwörungsschmöker eigens ein unmissverständliches Kapitel gewidmet hat.

    Anbei: Das er ein bekennender Kommunist ist: Gibt es dafür Links?

    Es kommt halt auf die intension an mit der jemanden es anführt – und hier sollte man genau hinhören und fair bleiben.

    Das sehe ich genauso.

    • 2. Juni 2012 um 11:11 Uhr
    • Boothby
  425. 437.

    Ägypten

    Mubarak wegen Beihilfe zur Tötung von mehr als 800 Demonstranten zu lebenslanger Haft verurteilt. Ebenso Ex.-Innenmin. al-Adly.

    Mubarak’s two sons – Gamal and Alaa – were acquitted on corruption charges.

    Was ich bisher höre, so wird das Urteil insgesamt als Farce betrachtet. Mubarak ist die Puppe, die geopfert wird, um das ancien regime „aufrechtzuerhalten“. Ebenso el-Adly.

    Live Updates:

    http://english.ahram.org.eg/News/43473.aspx

    „Adly’s men out together with Gamal and Alaa under Shafiq is the nightmare of the revolution. Don’t tell me i’m panicking but this is BAD“

    Mahmoud Salem (der Sandmonkey):

    ‪#Mubaraktrial‬ All of the MOI officials are innnocent, Mubarak & his sons cleared of financial corruption charges. fun fun

    twitter.com/#!/Reem_Abdellatif :

    it’s a verdict that ppl won’t be happy with, but can’t object to. farce

    If heads of police & state security R innocent, who killed protesters? Either way, some1 just away with murder. It will happen again

    • 2. Juni 2012 um 11:15 Uhr
    • ParallelkoMMentar
    • 2. Juni 2012 um 11:18 Uhr
    • PBUH
    • 2. Juni 2012 um 11:23 Uhr
    • MRX
  426. 440.

    @CG

    Obama wurde gewählt und von Europa unterstützt, um den Islam mit dem Westen zu versöhnen und die USA vor dem Terrorismus zuschützen. Dafür war Obama der Richtige, da muslimische Wurzeln.

    Quatsch. Erstmal hat europäische Unterstützung keine Auswirkung gehabt, zweitens fiel die gegenüber dem Füßestampfen auf diplomatischer Ebene auch eher nicht so groß auf, und drittens wurde er in erster Linie aufgrund innenpolitischer Erwägungen gewählt. Der Vorgängerregierung wurde katastrophales Versagen unterstellt, und deren Kandidaten machten bei aller ehrlichen Kommunikation von McCain den Eindruck, als würden sie ungebremst auf Polarisierung setzen. Die ist, aktuellen Trends zum Trotz, in den USA nicht sehr beliebt und führt in den diesjährigen Wahlen zu erheblichen Problemen des Mitbewerbers: Wenn sich Romney gemäßigt gibt (was unzweifelhaft der Sinn des Vorwahlentscheids ist), steht er bald als Flip-Flopper da. In den USA auch nicht sehr beliebt.

    • 2. Juni 2012 um 11:23 Uhr
    • Boothby
  427. 441.

    @ Boothby – besorgniserregend! Gestern hatte ich mal einige aufrüttelnd-schockierende, jedoch signifikant-relevante Informationen über den Zustand ‚tiesses unsseres Lantes‘ recherchiert, zusammgenstellt und der Thread-Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

    Unter # 407 habe ich dann für Trans-Rapid-Leser einen zusammenfassenden Überblicks-‚abstract‘ dieser doch recht bedrohlichen Entwicklungen zusammengestellt.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581/comment-page-51#comments

  428. 442.

    Den Bau der ersten Autobahn in Deutschland hat Adenauer veranlasst.

    • 2. Juni 2012 um 11:25 Uhr
    • MRX
  429. 443.

    Also,

    wenn wir Moslems in naher Zukunft die Herrschaft an uns reißen, ist das Erste was wir islamisieren, die Autobahnen. Darauf gibt’s dann ein Kuffar-Verbot, damit diese nicht immer so verstopfen.

    • 2. Juni 2012 um 11:31 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  430. 444.

    eröffnet

    • 2. Juni 2012 um 11:31 Uhr
    • PBUH
  431. 445.

    @Gespenst

    Was wollt ihr mit Autobahnen. Könnt ihr überhaupt tiefergelegte 3-er bauen?

    • 2. Juni 2012 um 11:45 Uhr
    • vader abraham
  432. 446.

    @ PUPS

    Ein besonders hohes Verkehrsaufkommen weist die preußische Rheinprovinz auf. Sie ist stark besiedelt und verfügt mit dem Ruhrgebiet über die größte Industriekonzentration. Zwischen Köln und Bonn herrsche der dichteste Kraftwagenverkehr in ganz Deutschland, klagen die Zeitungen. Oberbürgermeister von Köln ist seit 1917 der Jurist Konrad Adenauer. Als Kommunalpolitiker, der die Infrastruktur seiner Stadt modernisieren will, sucht er zusammen mit Johannes Horion, Landeshauptmann der Rheinprovinz, nach einer Lösung für das Verkehrsproblem. Die kann seiner Ansicht nach nicht im Ausbau der Ortsdurchfahrten bestehen, sondern in einer „Nur-Automobilstraße“, getrennt vom Nahverkehr und abseits der Ortschaften. 1926 beginnen die ersten Planungen.

    Doch Adenauer, zugleich Vorsitzender des Rheinischen Provinzialausschusses für Autostraßen, sieht sich mit einem Problem konfrontiert, das auch andere haben, die ernsthaft über ein neues Straßennetz diskutieren und Pläne anfertigen: etwa die „Studiengesellschaft für Automobilstraßenbau“ (Stufa), 1924 im Haus des Vereins deutscher Ingenieure in Berlin ins Leben gerufen oder der 1926 in Frankfurt am Main gegründete Verein zum Bau einer „Schnellverkehrsstrecke“ von Hamburg über Frankfurt nach Basel, kurz HaFraBa genannt. Vereinschef Robert Otzen prägt 1929 auch den Begriff „Autobahn“ – in Analogie zur Eisenbahn. Zum Leidwesen dieser Initiativen privater Autofreunde und ihrer industriellen Förderer finden sie keine Unterstützung in der Politik und der Öffentlichkeit. Mehr noch: Die Reichsregierung lehnt jegliche finanzielle Unterstützung von Schnellverkehrsstrecken ab. Deutschland sei zu arm für solche „Luxusstraßen“, sagt Reichsverkehrsminister Theodor von Guérard, 1928 und 1930/31 im Amt. Zudem sei die Eisenbahn das bestimmende Verkehrsmittel.

    http://www.welt.de/motor/article1083628/75-Jahre-Autobahn-eine-Legende-aus-Beton.html

    • 2. Juni 2012 um 11:47 Uhr
    • MRX
  433. 447.

    @ SoC

    „Darauf gibt’s dann ein Kuffar-Verbot, damit diese nicht immer so verstopfen.“

    Ein Niederländer-Verbot würde reichen.

    • 2. Juni 2012 um 11:53 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  434. 448.

    @ HJS

    Belgier sind noch schlimmer.

    • 2. Juni 2012 um 11:57 Uhr
    • MRX
  435. 449.

    aber nicht so zahlreich.

    • 2. Juni 2012 um 11:59 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  436. 450.

    Joschka Fischer, am Club Med-Beitritt zum Euro führend beteiligt klopft Sprüche:

    http://politiken.dk/debat/ECE1642765/tyskland-smadrer-europa—igen/

    (empfehle: google translate da-en)

    • 2. Juni 2012 um 12:02 Uhr
    • MRX
  437. 451.

    Die Niederländer scheinen Opa Sauer ordentlich zuzusetzen.

    Ich empfehle:

    http://www.youtube.com/watch?v=UiFu9IHN0Pk

    • 2. Juni 2012 um 12:10 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  438. 452.

    @ SoC

    „Die Niederländer scheinen Opa Sauer ordentlich zuzusetzen.“

    Nur auf der Autobahn und wenn sie in Massen auftreten.
    Sonst sind sie super-nett.

    Ich übernachtete mal in Österreich in einem von Niederländern betriebenen Hotel, währen der letzten Fußball-EM. War wirklich lustig.

    • 2. Juni 2012 um 12:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  439. 453.

    @Sauer

    „War wirklich lustig.“

    Allrighhhhhhhhhtttt! -)

    • 2. Juni 2012 um 12:33 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  440. 454.

    @ cem.gülay

    ‚schießwütige Amerikaner, den schwarzen Texas-Ranger, Bushs Schandtaten, ausser er fängt einen Krieg an, warum die USA Assad weg haben wollen, auch wenn es die Vernichtung der Alawiten bedeutet …‘

    Ich glaube nicht, dass irgendjemand in der Region auswärtige Anfeuerungen zum (Selbst)Vernichtungswillen braucht.

    Syrische Panzerbesatzung, die in gößerem Verband unterwegs ist, filmt (auch) sich selbst beim Einlenken zum Überfahren von Menschen. 42.690 hits innerhalb eines Tages.

    http://www.youtube.com/watch?v=Oo6gotEOwE8&feature=youtu.be

    Kann man ethnisch-konfessionell kapputer sein ?

    • 2. Juni 2012 um 12:37 Uhr
    • Thomas Holm
  441. 455.

    Autobahn?
    http://www.youtube.com/watch?v=VjVqaM2OF9A&feature=related

    @ Publicola

    Klingt eher nach Feldweg.

    Hail Rock’n’Roll:

    http://www.youtube.com/watch?v=_WFLUhSym80

    • 2. Juni 2012 um 12:57 Uhr
    • N. Neumann
  442. 456.

    Autobahn?
    xxx.youtube.com/watch?v=VjVqaM2OF9A&feature=related

    @ Publicola

    Klingt eher nach Feldweg.

    Hail Rock’n’Roll:

    http://www.youtube.com/watch?v=_WFLUhSym80

    • 2. Juni 2012 um 12:58 Uhr
    • N. Neumann
    • 2. Juni 2012 um 13:04 Uhr
    • N. Neumann
  443. 458.

    @ HJS

    Belgier sind noch schlimmer.

    @ MR

    In Belgien gab es lange keinen richtigen Führerschein.

    • 2. Juni 2012 um 13:17 Uhr
    • N. Neumann
  444. 459.

    @ SoC – wenn wir Moslems in naher Zukunft die Herrschaft an uns reißen, ist das Erste was wir islamisieren, die Autobahnen.

    Soweit ich weiß, gehört dann die Etablierung eines mindestens 10 cm langen Bartes zu den wichtigsten Bestandteilen des Autobahn-Führerscheinerwerbs – hier der Beweis:

    http://www.heebmagazine.com/wp-content/uploads/2002/02/vaderabraham.jpg

  445. 460.

    @ BF87

    Für uns („euch“) ist sie wie ein Teppich, wir fallen ja auf der anderen Halbkugel nicht runter, deshalb kann man theoretisch über die ganze Erde gehen als wäre es ein Teppich. Eine poetische Metapher.

    Den Rest hat Herr Sauer schon geklärt. Vielen Dank!

    @ Klampi @Zagreus @ernsthaft

    Sie wollten unbedingt eine Antwort: #412
    Ich hoffe Sie kneifen jetzt nicht hehe

    • 2. Juni 2012 um 13:30 Uhr
    • Musa
  446. 461.

    Der Koran steht im Widerspruch zum Grundgesetz, da er für den Abfall vom Glauben die Todesstrafe festlegt, und es keinem Moslem erlaubt ist, einen Teil des Korans NICHT zu beachten; er ist nach dem Glauben der Moslems ja in seiner Gänze Gottes Wort.

    Die Todesstrafe für den Abfall vom Glauben widerspricht natürlich der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit in Deutschland. Dies ist nur eins von zahlreichen grundsätzlichen Problemen. Daher muss ein bekennender Moslem automatisch als Verfassungsfeind betrachtet werden.

    Das Problem liegt beim Islam selber. Wenn der Islam nicht in Deutschland existieren kann, dann muss er verschwinden.

    • 2. Juni 2012 um 13:34 Uhr
    • Karl Schlonz
  447. 462.

    Irans „Leader’s Aide“ Major General Yahya Rahim Safavi legt Kalkül offen:

    „One Million People to Flee Israel in Case of Iran’s Reprisal for Israeli Attack“

    http://english.farsnews.com/newstext.php?nn=9103080619

    • 2. Juni 2012 um 13:47 Uhr
    • Thomas Holm
    • 2. Juni 2012 um 13:57 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  448. 464.

    @Musa

    „der islam und die islamischne länder, die islamische kultur ist heutzutage zumindest das hinterletzte und schon längst der barbarei und selbstüberheblichkeit verfallen“
    Sie waren sicher noch nie in einem islamischen Land, Sie würden sich wundern. Es kommen eine Menge Touristen in die islamischen Länder, Sie glauben doch nicht ernsthaft da gäbe es keine Kulturschätze und Welterbestätten? Besuchen Sie mal die Türkei es lohnt sich!

    Ihre Replik hat mit der Aussage von Zagreus nichts zu tun. So wie Wissenschaft nichts mit Islam zu tun hat, oder sonstwie mit Religion.

    • 2. Juni 2012 um 13:57 Uhr
    • FreeSpeech
  449. 465.

    @AvZ

    Anstelle solch theoretischer Überlegungen würde mich vielmehr interessieren: Wieviele der Muslime (weltweit, in Deutschland, Immigranten, Konvertiten) bezahlen einen Zakat und wie wird dieser konkret eingesetzt?

    Konkret reisen zB hiesige Salafisten regelmässig in die Golfländer um dort von grosszügigen Spendern Geld für „Spesen und Ausrüstung auf dem Wege Allahs“ zu holen.

    Es geht mir aber nicht um die einzelnen Zahlungen, sondern darum, was eine Ideologie hergibt, oder eben nicht hergibt. Denn wenn sie etwas nicht hergibt, dann kann man das auch nicht leicht herbeireden. Und umgekehrt.

    Vielleicht führen Sie sich mal diesen Artikel der NZZ zu Gemüte. Mazyek gehört da nicht zum innersten Kreis, aber dass zu den „Konzentrischen Kreisen“ gehört, ergibt sich daraus.
    http://www.nzz.ch/2006/06/21/al/articleE8A2C.html

    • 2. Juni 2012 um 14:03 Uhr
    • FreeSpeech
  450. 466.

    Ich habe noch keine andere Interpretation von Mazyeks Aussage zu den 5 Säulen gehört. Und das ist dann eben nicht Theorie.

    • 2. Juni 2012 um 14:06 Uhr
    • FreeSpeech
  451. 467.

    PS @ NN. Danke für die Anmerkung zu Hersh in den Tiefen eines Nachbarstrangs. Bei My Lai und Abu Ghuraib u.a. scheint er nicht so daneben gelegen zu haben. Und wieso sollte man z.B. mehr auf die Meinung eines Marc Steyn geben, der einmal verlauten ließ, man könne den Irak nicht als etwas anderes denn als eine „Erfolgsgeschichte“ bezeichnen.

    Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren…

    • 2. Juni 2012 um 14:08 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  452. 468.

    OT – Ägypten – Präsidentschaftswahlergebnisse – I –

    Bei den Präsidentschaftswahlen wurden die folgenden 3 Kandidaten auf die ersten drei Rangfolgeplätze gewählt:
    • Mohamed Morsy (Islamist; muslimische MB-‚Freedom and Justice Party‘) – 5,764,952 Stimmen – 24.78%
    • Ahmed Shafik (Säkular; Militär) – 5,505,327 Stimmen – 23.66%
    • Hamdeen Sabahi (Säkular; links-nasseristische ‚Dignity Party‘) – 4,820,273 Stimmen – 20.72%
    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_presidential_election,_2012

  453. 469.

    Es geht mir aber nicht um die einzelnen Zahlungen, sondern darum, was eine Ideologie hergibt, oder eben nicht hergibt. Denn wenn sie etwas nicht hergibt, dann kann man das auch nicht leicht herbeireden. Und umgekehrt.

    Wie gesagt: Das Christentum gibt Kreuzzüge, Pietismus, Befreiungstheologie, Kreationismus, Kulturprotestantismus etc. her. Dass man nach dem Wortlaut des Koran theoretisch jeden Muslim dazu verpflichten könnte, den Jihad zu finanzieren, ist irrelevant; wichtig ist, wieviele Muslime das tatsächlich tun. Dass einheimische Salafisten aus den Golfstaaten finanziert werden, ist in der Tat bedenklich, läßt sich aber auch ohne Zakat strategisch nachvollziehen. Wesentlich interessanter finde ich aber die Frage, in welchem Umfang hier wohnhafte Muslime, die selbst keiner radikalen Strömung zugerechnet werden, über den Zakat radikale oder terroristische Strömungen im In- oder Ausland finanzieren.

    • 2. Juni 2012 um 14:36 Uhr
    • Arjen van Zuider
  454. 470.

    OT – Ägypten – Präsidentschaftswahlergebnisse – II –

    einige Anmerkungen zum Abschneiden des dritt-erfolgreichsten Präsidentschaftskandidaten Hamdeen Sabahi, des Vorsitzenden der säkularen links-nasseristischen ‚Dignity Party‘ –

    … The meteoric rise of Sabbahi to the position of a serious contender for the presidency has been the most surprising feature of a surprise-laden election. The final unofficial count gives Sabbahi 21.6 per cent of the vote compared to second-placed Shafiq, with 23.7 per cent.

    Moreover, Sabbahi easily won the nation’s two great urban centres, Cairo and Alexandria. In Egypt’s second capital … Sabbahi got a whopping 34.2 per cent of the vote, followed by Abdel-Moneim Abul-Fotouh at 22 per cent, with moderate candidate Amr Moussa running third at 16.5 per cent. Alexandria, long perceived as a major Muslim Brotherhood/Salafist hotbed gave the Brotherhood’s Mursi a mere 15.3 per cent, placing him in fourth place.

    The spectacular Alexandria vote not only proclaimed it the nation’s foremost revolutionary city (on Twitter, euphoric activists were sardonically calling for making Alexandria an independent republic), but also seemed to give rather solid credence to the anti-Brotherhood, anti-Salafist backlash, which political analysts no less than activists had noticed increasing during the past few months.

    In Cairo, Sabbahi again came first by a wide margin, winning 34.6 per cent of the vote, followed by Shafiq (25.9 per cent), Mursi (21.1 per cent) and finally Abul-Fotouh (19.2 per cent) …

    … a substantial section of the electorate who supported the revolutionary ideals, hated the Mubarak regime, and dreaded to see Islamists taking over the executive power, after having won overwhelming dominance of the legislature. Many of these went over to Sabbahi …

    And … there is little doubt that a great many Copts voted for Sabbahi. One glaring example has been Cairo’s garbage collectors, the famed zabaleen, who were happy to tell anyone who cared to ask that they were solidly behind Sabbahi …

    Take also such cases as that of the densely populated and horribly destitute Cairo district of Imbaba. During the 90s of the last century, Imbaba had come under the sway of the militant Al-Gamaa Al-Islamiya to such an extent that it was widely named the Islamic Republic of Imbaba. … Imbaba results in the first round of the post-revolution presidential elections in 2012 had Sabbahi in first place (32.2 per cent) followed by: Shafiq (23.2 per cent); Mursi (18.3 per cent); Abul-Fotouh (14.7 per cent). All of which seems to support that not only was the Muslim Brotherhood’s support waning, but that in fact there was something of a backlash against the group ….

    … for the first time in our history, we can with a fair degree of confidence say that … nearly half of us want the revolution realised; not at all a bad place from which to start putting that revolutionary house in order.

    „Minerva’s owl flies at dusk.“ The metaphor was used by Hegel in the preface to his ‚Philosophy of Right‘ to underline his argument that a stage of human history can only be understood in retrospect, as that stage was in its twilight …
    The electoral triumph of the Mubarak regime on one hand [Shafiq] and that of its no less authoritarian historical antagonist, the Brotherhood, on the other (Mursi], heralds not their ascent but their decline.

    It is not a new dawn of the Muslim Brotherhood that we are witnessing, nor is it a revival of the semi-secular police state à la Mubarak, Gaddafi et al,
    but rather the twilight of both.

    From: „Minerva’s owl flies at dusk: A quick reading of Egypt’s presidential vote“
    By: Hani Shukrallah
    In: Ahram Online – Wednesday 30 May 2012
    http://english.ahram.org.eg/News/43096.aspx

  455. 471.

    It is not a new dawn of the Muslim Brotherhood that we are witnessing, nor is it a revival of the semi-secular police state à la Mubarak, Gaddafi et al,
    but rather the twilight of both.

    Das wäre vielleicht der Fall gewesen, wenn er unter die ersten zwei gekommen wäre. So kommt es eben zur Stichwahl zwischen Pest und Cholera.

    • 2. Juni 2012 um 14:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  456. 472.

    @AvZ

    Das Christentum gibt Kreuzzüge, Pietismus, Befreiungstheologie, Kreationismus, Kulturprotestantismus

    Können Sie das mit Bibelzitaten belegen, die von Experten aller wesentlichen Religionsgemeinschaften hochgehalten werden? Dann geht der Vergleich.

    • 2. Juni 2012 um 14:46 Uhr
    • FreeSpeech
  457. 473.

    # 470 – @ AVZ – Das wäre vielleicht der Fall gewesen, wenn er unter die ersten zwei gekommen wäre. So kommt es eben zur Stichwahl zwischen Pest und Cholera.

    Habe mich in obigem Beitrag zunächst auf die Stimmen für den säkularen links-nasseristischen Sabahi beschränkt.
    Werde gegebenensfalls – so mir zeitlich möglich – die in der Wahlanalyse*) des Hani Shukrallah in Ahram Online diskutierten Wahlergebnisse und Wählerwanderungen sowie die Begründungen dafür hinsichtlich der Stimmen für die beiden Kandidaten auf Platz 1 und 2, den islamistischen Kandidaten Mursi auf dem ersten Rang und den säkular-militär-Kandidaten Shafik auf dem zweiten Rang, in Bälde zu extrapolieren, zu ordnen und hier zu präsentieren.
    Darauf nämlich – in Verbund mit den schon mitgeteilten Ergebnissen des Kandidaten Sabahi – basiert Hani Shukrallah seine Schlussfolgerung:
    „It is not a new dawn of the Muslim Brotherhood that we are witnessing, nor is it a revival of the semi-secular police state à la Mubarak, Gaddafi et al, but rather the twilight of both.“
    _________________

    *) recht umfangreich und detailliert (ausgedruckt ca. 7 DinA4-Seiten bei Schriftgröße ‚Arial‘ 12)

  458. 474.

    Bibel – NT –

    Mt 10,34
    Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

    Mt 10,35
    Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

    Mt 10,36
    und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.

    Lk 12, 49
    Ich bin gekommen um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen.

    Lk 12,51
    Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.

    Lk 12,52
    Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei,

    Lk 12,53
    der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

    Lk 14,26
    Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.

    Lk 19,27
    Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde – bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!
    [Lk 19,27 ist ein Zitat aus einem Gleichnis, das Jesus seiner Zuhörerschaft erzählt]

    aus: Bibel, Neues Testament (Einheitsübersetzung)
    http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/

  459. 475.

    Bibel – AT –

    In der Bibel (Altes Testament) wird eine spezifische Art der Kriegsführung festgelegt, die man heute Völkermord nennen würde.

    In Buch 1 Samuel, Kapitel 15 weist Gott den König Saul an, die Amalekiter anzugreifen:
    1 Sam 15,3 „Darum zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!”, sagt Gott durch den Propheten Samuel.

    Als Saul versäumt, das zu tun, nimmt Gott ihm sein Reich:
    1 Sam 15,10 „Deshalb erging das Wort des Herrn an Samuel: “
    1 Sam 15,11 „Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe. Denn er hat sich von mir abgewandt und hat meine Befehle nicht ausgeführt.“
    1 Sam 16,1 „Der Herr sagte zu Samuel: Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe ihn doch verworfen; er soll nicht mehr als König über Israel herrschen“.

    In anderen Worten: Saul hat eine schreckliche Sünde begangen, indem er versäumte, einen perfekten Völkermord zu begehen.

    aus: Bibel, Altes Testament (Einheitsübersetzung)
    http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/1sam15.html

  460. 476.

    Mona el-Tahawy
    40% of Egyptians live on $2/less a day. They have yet to taste the bread, the liberty and the social justice of our revolution. #FuckMubarak

    twitter.com/#!/monaeltahawy

    met a guy who said that his dream is to earn $1 a day. That’s his top dream!!!!

    twitter.com/#!/AliaOmran

    Da fällt bestimmt einiges an Zakat für die armen, bedürftigen (Jihad-finanzierenden) Golfis der Königshäuser ab. (Vorsicht, Sarkasmus.)

    • 2. Juni 2012 um 15:15 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  461. 477.

    It is not a new dawn of the Muslim Brotherhood that we are witnessing, nor is it a revival of the semi-secular police state à la Mubarak, Gaddafi et al, but rather the twilight of both.

    Wird es eigentlich wieder kabarretistisch, wenn man die zu erwartende ägyptische „Regierung“ als im Grunde genommen „amerikanisch-saudische“ betrachtet?

    MB zu Gast bei den Saudis:

    http://tinyurl.com/7qeveg2

    • 2. Juni 2012 um 15:21 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  462. 478.

    @Musa
    Sorry, Sie betreiben Geschichtsklitterung. Es kann nicht die Rede davon sein, dass die Muslime bei Ihren Eroberungszügen mit offenen Armen empfangen wurden. Sie kamen deshalb militärisch so leicht voran, weil das byzantinische Reich nach den Perserkriegen so geschwächt war, dass es keine relevante Gegenwehr liefern konnte. Europa konnte erst vor den Mauern Konstantinopels und bei der Schlacht von Tour weitere Vormärsche stoppen (was zeigt, dass diese durchaus nicht erwünscht waren). Zum Thema Steuern – es gibt mehrere muslimische Quellen aus der Zeit des christlichen Königreichs Jerusalem, die die viel gerechte Besteuerung in christlichen Ländern explizit hervorheben (z.B. Ussama Ibn Munqidh).
    Die von Ihnen genannten Kanäle und Bewässerungssysteme in Spanien sind römerzeitlich und wurden das gesamte Frühmittelalter hindurch mal besser mal schlechter gepflegt – unabhänig von den jeweiligen Landesherren.
    Richtig ist, dass es muslimische Mathematiker gegeben hat (wenige im Vergleich zum Westen). Richtig ist aber auch, dass die viel gerühmte Null und das Zahlensystem keine muslimischen Erfindungen sind – beides stammt aus der indischen Brahmi-Schrift. Wenn überhaupt, so hat der Islam dies nur ‚durchgereicht‘. Selbst das ist aber fraglich, weil wir von direkten Handelsbeziehungen zwischen dem Westen und Indien wissen.
    Abschließend mal zur Behauptung, der Islam habe durch eigene Übersetzungen die antiken Schriftsteller und ihr Wissen der Nachwelt erhalten. Tatsache ist, dass diese besagten Schriften nie verloren waren. Woher nämlich hatten die Araber diese Quellen? Aus den eroberten Gebieten von Byzanz (vor allem Syrien/Palästina). Und was waren diese Gebiete bis dahin? Richtig: Christlich.
    Nachweislich sind sämtliche ins Arabische übersetzten Werke auch im Westen bekannt gewesen, denn spätestens nach der Plünderung von Konstantinopel 1204 sind große Bibliotheksbestände gen Westen verbracht worden.

    • 2. Juni 2012 um 15:28 Uhr
    • Kurzschluss
  463. 479.

    Dass man nach dem Wortlaut des Koran theoretisch jeden Muslim dazu verpflichten könnte, den Jihad zu finanzieren, ist irrelevant;

    Zunächst einmal ist das vor allem Schwachsinn.

    Ansonsten gilt bei der Zakat meines Wissens: lokal geht vor regional etc.

    Ob das Sozialparadies Deutschland da Einfluss hat, dass man vll. doch eher ins Ausland spendet…; Zakat-Praxis in Deutschland wäre schon interessant da genaueres zu erfahren.

    PS: In #476 hat sich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen…

    • 2. Juni 2012 um 15:28 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  464. 480.

    # 477 – „Es kann nicht die Rede davon sein, dass die Muslime bei Ihren Eroberungszügen mit offenen Armen empfangen wurden. Sie kamen deshalb militärisch so leicht voran, weil das byzantinische Reich nach den Perserkriegen so geschwächt war, dass es keine relevante Gegenwehr liefern konnte. Europa konnte erst vor den Mauern Konstantinopels und bei der Schlacht von Tour weitere Vormärsche stoppen (was zeigt, dass diese durchaus nicht erwünscht waren).“

    Der 4. – gegen Byzanz/Konstantinopel gerichtete (!) – Kreuzzug resultierte mit dem Sieg der Kreuzfahrer und der dortigen Gründung des ‚Lateinischen Kaiserreiches‘ in der vernichtenden Schwächung Ostroms (Konstantinopel/Byzanz)
    [ – vermutlich waren die guten Oströmer/Byzantiner irgendwie doch schon überrascht über diese unberechenbar-unerwartete Art der ‚Unterstützung‘ des westlichen Christentums gegen die ‚bösen Heiden‘ – ]:

    Das „Bollwerk“ Byzanz, das Europa über 500 Jahre vor der Expansion der Muslime geschützt hatte, hatte nun jede Widerstandskraft verloren. Für die Osmanen war die Einnahme Konstantinopels im Laufe des 15. Jahrhunderts nur eine Frage der Zeit.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vierter_Kreuzzug#Wendung_gegen_Byzanz

  465. 481.

    „Die Worte Algebra und Algorythmus stammen zwar aus dem Arabischen, aber beides wurde nicht von Arabern erfunden.“
    Nicht nur, es waren auch Perser und andere dabei, auf jeden Fall Muslime:“

    Das stimmt auch nicht. Begründer der Algebra war Diophant von Alexandrien; jedenfalls stammt das älteste bekannte Lehrbuch zur Algebra von Ihm. Nach ihm sind die diophantischen Gleichungen benannt.

    Algorithmen im Sinne von abstrakten Berechnungsverfahren gab es auch schon lange vor dem Islam. Bereits Euclid hat konkrete Algorithmen beschrieben. Wahrscheinlich kannten schon die Babylonier und Ägypter Algorithmen lange vor unserer Zeitrechnung. Die moderne Definition von Algorithmen stammen im Wesentlichen von Alan Turing.

    Es tut mir leid, aber gerade im Bereich der Mathematik stammen so gut wie keine bemerkenswerte Fortschritte aus dem arabischen Großreich – unabhängig davon, ob die Wissenschaftler Araber, Perser, Syrer… waren.

    • 2. Juni 2012 um 15:51 Uhr
    • Klampi
  466. 482.

    @Publicola 474.

    Und das sind die Stellen, die von allen Experten der christlichen Religionsgemeinschaften als zentral im Christentum gesehen werden?

    Ihr Ausgleichsbedürfnis ist Ihnen durchgegangen wie ein Pferd im Frühling.

    • 2. Juni 2012 um 15:53 Uhr
    • FreeSpeech
  467. 483.

    Können Sie das mit Bibelzitaten belegen, die von Experten aller wesentlichen Religionsgemeinschaften hochgehalten werden? Dann geht der Vergleich.

    Alternativer Vorschlag: Sie erzählen den Anhängern jener Strömungen, dass ihre Ansichten im Widerspruch zur Bibel stehen.

    Was meinen Sie mit „hochgehalten“? Der Inhalt der Bibel ist zwischen den Glaubensrichtungen ziemlich unumstritten, und die umstrittenen Teile (alttestamentarische Apokryphen) enthalten keine Aussagen von theologischer Sprengkraft. Differenzen gibt es in der Auslegung; einerseits in der Übersetzung (s. den berühmten Streit, ob Maria eine Jungfrau oder bloß eine junge Frau war), andererseits in der Frage, ob eine Aussage metaphorisch oder wörtlich zu verstehen sei, ob sie sich auf ein konkretes Ereignis bezieht oder als allgemeine Anweisung gemeint ist.

    Nun ist es durchaus so, dass viele Koranstellen heutzutage von allen Rechtsschulen in einer Art und Weise interpretiert werden, die der friedlichen Koexistenz mit Nichtmuslimen in einem säkularen Staat (und dazu dem gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt in islamisch dominierten Gesellschaften) abträglich sind. Mansour weist auch völlig zu Recht darauf hin, dass diese Inhalte selbst dann gefährlich sind, wenn sie in der Lebensrealität der meisten „konventionellen“ Muslime keine Rolle spielen, solange diese sie weiterhin unkritisch an ihre Kinder weitergeben, die dann daraus Anknüpfungspunkte an den Salafismus herauslesen können. Ich halte es aber für verfehlt, daraus eine fundamentale Inkompatibilität des Islam (iSv alle vergangenen und potenziellen zukünftigen Strömungen, die sich in irgendeiner Weise auf den Koran berufen) mit einer freiheitlichen Gesellschaft zu postulieren.

    Kleine Analogie: Wenn jemand mir sagt, ich sei ein „Faschist hinter bürgerlicher Fassade“, dann ignoriere ich ihn oder mache mich über ihn lustig. Wenn jemand darauf hinweist, dass meine Aussagen, unreflektiert weitergegeben, von Faschisten als Bestätigung ihrer Position interpretiert werden könnten, dann denke ich darüber nach, inwiefern ich meine Position klarer formulieren muss, anstatt missverständliche Phrasen zu dreschen (wie das gerade im religiösen Umfeld immer wieder geschieht, wenn Gläubige mit Bibel- oder Koranzitaten schmeißen, ohne sich über ihren Inhalt Gedanken zu machen).

    • 2. Juni 2012 um 15:54 Uhr
    • Arjen van Zuider
  468. 484.

    @Publicola

    Ich hoffe, Sie bringen auch noch die die Stellen für Pietismus, Befreiungstheologie, Kreationismus, Kulturprotestantismus

    (meine obige Replik zu den AT-Stellen können Sie auch auf die NT-Zitate münzen)

    • 2. Juni 2012 um 15:56 Uhr
    • FreeSpeech
  469. 485.

    @AvZ

    Was meinen Sie mit “hochgehalten”?

    Etwas, das analog ist zu den Meinungen der 4 Rechtsschulen (die dann auch bei Qaradawi und im Reliance of the Traveller zusammengefasst wiederholt werden)

    • 2. Juni 2012 um 15:58 Uhr
    • FreeSpeech
  470. 486.

    @Musa

    „Für uns (“euch”) ist sie wie ein Teppich, wir fallen ja auf der anderen Halbkugel nicht runter, deshalb kann man theoretisch über die ganze Erde gehen als wäre es ein Teppich. Eine poetische Metapher.“

    Eine poetische Metapher, selbstverständlich! Was auch sonst. 😀 Das der Vers von einem Menschen stammt, der schlicht nicht wußte dass die Erde rund ist, kann natürlich nicht der Grund sein. Obwohl es ziemlich genau dem Wissenstand der Zeit entspricht. Die Erde musste flach sein, wie eine Scheibe oder ein Teppich, denn sonst würde man ja runterfallen. Ist doch wohl logisch.
    Herr Musa, würden Sie mir kurz erklären warum Allah Moselms, die weit im Norder der Erde leben, töten will? Bekanntlich ist es einem Moslem ja untersagt am Ramadan zwischen Sonnauf- und Sonnenuntergang zu essen und zu trinken. Im Norden Schwedens zB. geht im Sommer die Sonne aber nich komplett unter. Also würde ein Moslem am Ramadan in diesen Breiten verdursten.
    Ein Problem dass bei der flach-wie-Teppich Weltsicht nicht auftritt. Was ein weiterer Beweis ist, dass dieser Vers eben keine Metapher ist, sondern schlicht die Unwissenheit eines Menschen der damaligen Zeit widerspiegelt. Im Grunde beweist dieser eine kleine Vers, dass der Islam eine große Lüge ist, weil Mohammed ein großer Lügner war.

    • 2. Juni 2012 um 16:02 Uhr
    • Bellfruta87
    • 2. Juni 2012 um 16:03 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  471. 488.

    @Arjen van Zuider

    Sie vermischen zwei Ebenen: Das was der Islam als Ideologie hergibt , und das, was die Muslime daraus machen.

    Für Ersteres als Referenz der Koran, die Hadithen und das Leben des Propheten, ausgedeutscht und gepflegt von den Rechtsschulen und Vertretern von Qaradawi bis Mazyek, für Letzteres als Referenz Osama bin Laden und Mansour.

    Wenn genug Muslime wie Mansour denken, ob nun so intellektuell wie der oder nicht, dann kann man die Ideologie ins Museum stellen. Solange aber ein favorisierter Präsidentschaftskandidat in Ägypten die Kopten vor die Wahl der Kopfsteuer oder Auswanderung stellen kann, ist das Museum noch nicht gebaut.

    • 2. Juni 2012 um 16:04 Uhr
    • FreeSpeech
  472. 489.

    @ ParallelkoMMentar

    Guter Hinweis. Der reisende Scheich stellte übrigens erstaunt fest, dass sich die Franzmänner mehr vertrauten als die Muslime das taten – Das Mass an Vertrauen, das man in andere haben kann, hat eine direkte Wirkung auf den Wohlstand. Weniger Vertrauen führt zu mehr Kontrolle, also zu mehr Aufwand, und der geht dem Wohlstand ab. Oder dann wechselt man den (Geschäfts-)Partner, sofern das geht.

    • 2. Juni 2012 um 16:13 Uhr
    • FreeSpeech
  473. 490.

    Differenzen gibt es in der Auslegung; einerseits in der Übersetzung (…), andererseits in der Frage, ob eine Aussage metaphorisch oder wörtlich zu verstehen sei, ob sie sich auf ein konkretes Ereignis bezieht oder als allgemeine Anweisung gemeint ist.

    @ AvZ

    Das ließe sich übrigens 1:1 auch für den Koran sagen.

    • 2. Juni 2012 um 16:17 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  474. 491.

    @ FS

    Haben Sie auch über den Ausspruch von Abduh hinausgelesen?

    • 2. Juni 2012 um 16:20 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  475. 492.

    Esprit of canaque

    Cem-Gülen-Özdimir gehört der edelen Volksrasse der Tscherkessen an, genauso wie Necla Kelek.

    Güner Bahlci den Sasa

    • 2. Juni 2012 um 16:29 Uhr
    • cem.gülay
  476. 493.

    @MM

    Welchen Ausspruch? Den mit dem Vertrauen habe ich aus einem Artikel, also aus zweiter Hand.

    • 2. Juni 2012 um 16:30 Uhr
    • FreeSpeech
  477. 494.

    Boothby

    Quatsch ist es dann, wenn man ne Behauptung oder Annahme widerlegen kann.

    • 2. Juni 2012 um 16:31 Uhr
    • cem.gülay
  478. 495.

    „Solange aber ein favorisierter Präsidentschaftskandidat in Ägypten die Kopten vor die Wahl der Kopfsteuer oder Auswanderung stellen kann, ist das Museum noch nicht gebaut.“

    Ich möchte die deutsche Realität hinzufügen. Solange ein islamischer Verband wie Liberal Islamischer Bund, der in etwa Mansours Islambild wiedergeben dürfte, nur 150 Mitglieder hat und die Islamisten von Mili Görüs alleine schon 40 000 Mitglieder haben, solange ist auch in Deutschland das Museum noch nicht gebaut.
    Es gab in der islamischen Welt immer eine kleine Gruppe von Moderaten, Reformern und Progressiven, aber die konnten sich nie dauerhaft durchsetzten, waren meist Verfolgte und Ausgestoßene. Weil solche Leute mit ihrem Islamverständnis eben die fundamentalen Grundlagen des Islams verletzen und damit einen im islamischen Kontext „unnatürliche“ Zustand darstellen, welcher früher oder später immer wieder korrigiert wurde.
    Ein „normaler“ Moslem wird einem sogenannten „Salafisten“ schwerlich seine Islamsicht anhand der Schriften des Islams widerlegen können, anders bei der Islamsicht eines liberalen Moslems, der hat im Grunde nichts in der Hand.

    • 2. Juni 2012 um 16:32 Uhr
    • Bellfruta87
  479. 496.

    Hallo Musa. Habe gerade ihren beitrag überflogen. Danke.

    • 2. Juni 2012 um 16:35 Uhr
    • ernsthaft
  480. 497.

    @ FS

    Welchen Ausspruch?

    Soll man daraus nun schließen, dass Sie den Artikel nicht gelesen haben?

    Guter Hinweis.

    Möglicherweise hat er Ihnen auch nur aufgrund der markigen Überschrift zugesagt?

    • 2. Juni 2012 um 16:36 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  481. 498.

    @FS:

    Sie vermischen zwei Ebenen: Das was der Islam als Ideologie hergibt , und das, was die Muslime daraus machen.

    Was der Islam „hergibt“, ist die Menge all dessen, was die Muslime daraus machen, gemacht haben und jemals machen könnten. Und wenn ich mir anschaue, was die Christen schon alles aus ihrer Religion gemacht haben (was das Christentum somit „hergibt“), dann ist das ein ziemlich breites Feld.

    Was die Muslime konkret daraus machen, ist sicher in vielerlei Hinsicht bedenklich – aber daraus zu schließen, sie könnten gar nichts anderes daraus machen, ohne sich vom Islam abzuwenden, ist kontraproduktiv. Erstens spielt man damit Leuten wie „Muslim“ in die Hände (der Mansour wegen seiner kritischen Haltung zum Apostaten erklärt hat), zweitens gewinnt man damit vielleicht jugendliche Rebellen, denen keine symbolische Abgrenzung radikal genug sein kann, verschreckt aber die etwas konservativere Mehrheit (s. Katholizismus: Auch wenn eine Mehrheit der deutschen Katholiken die Haltung des Vatikans zu Kondomgebrauch, Zölibat etc. ignoriert oder gar offen ablehnt, würden sich wohl nur wenige deswegen offen zum Satanismus bekennen).

    • 2. Juni 2012 um 16:42 Uhr
    • Arjen van Zuider
  482. 499.

    @ ParallelkoMMentar

    Den Artikel habe ich gelesen. Aber ich kann nicht Gedanken lesen.

    • 2. Juni 2012 um 16:47 Uhr
    • FreeSpeech
  483. 500.

    eDer streit der hier abläuft wer genau wieviel wozu beigetragen hat scheit mir müßig. Ich bin ein bißchen an geschichte interessiert und ich weiß, daß es phasen in der geschichte gab in der die islamische welt der christlichen kulturell überlegen war. Es gab auch eine größere religiöse toleranz wie die selbstverwaltung der religionsgruppen (millet) im osmanischenreich. Inzwischen hat sich die welt aber deutlich verändert. Wie sich religionen auf wirtschaft und politik auswirken kann man bei max weber nachlesen.

    • 2. Juni 2012 um 16:47 Uhr
    • ernsthaft
  484. 501.

    @AvZ

    Was der Islam “hergibt”, ist die Menge all dessen, was die Muslime daraus machen, gemacht haben und jemals machen könnten.

    Also alles, einfach alles.

    • 2. Juni 2012 um 16:49 Uhr
    • FreeSpeech
  485. 502.

    @AvZ

    Wenn bei den einen Apostasie mit dem Tod bestraft werden muss, sofern man die Regeln einhält, und bei den anderen nicht, dann sind das nicht dieselben Qualitäten. Wenn bei den einen der Nichtgläubige weniger wert ist, gemäss Regeln, und bei den anderen einer, der sich im Irrtum befindet, aber nicht weniger Wert ist, dann sind das andere Qualitäten.

    Die Ideologie gibt im einen Fall den Tod her, und die rechtliche Benachteiligung, im anderen Fall nicht.

    Dass sich Individuen nicht daran halten, ist eine andere Sache.

    • 2. Juni 2012 um 16:56 Uhr
    • FreeSpeech
  486. 503.

    @ FS – Und das sind die Stellen, die von allen Experten der christlichen Religionsgemeinschaften als zentral im Christentum gesehen werden?
    … vermutlich werden sich die ‚härtesten‘ Bibelstellen in der ‚Apokalypse‘ bzw. ‚Offenbarung‘ des Johannes finden mit dem dem ‚Tausendjährigen Reich‘ etc.
    Auch dieser Bibel-Teil des ‚Second Coming‘ bzw. der ‚Parusie‘, hat natürgemäß in der Gegenwart für die Kirchen der EKD und für die katholische Kirche (heutzutage) nur eine geringe Bedeutung – im Gegensatz zu früheren Jahrhunderten insbesondere dann für evangelikale, milleniaristische und chiliastische Bewegungen des Christentums und Abspaltungen des Christentums (Mormonen).

  487. 504.

    @Publicola

    im Gegensatz zu früheren Jahrhunderten insbesondere dann für evangelikale, milleniaristische und chiliastische Bewegungen des Christentums und Abspaltungen des Christentums (Mormonen).

    Eben.

    • 2. Juni 2012 um 17:03 Uhr
    • FreeSpeech
  488. 505.

    Hallo musa. Wie erklären sie das ausmaß an rückständigkeit und intoleranz in ländern wie afghanistan, pakistan, iran, irak, um nur die zu nennen .

    • 2. Juni 2012 um 17:07 Uhr
    • ernsthaft
  489. 506.

    Wie erklären sie das ausmaß an rückständigkeit und intoleranz in ländern wie afghanistan, pakistan, iran, irak, um nur die zu nennen ?
    Fallen ihnen, musa vergleichbare gesellschaften im westen ein ?.

    • 2. Juni 2012 um 17:11 Uhr
    • ernsthaft
  490. 507.

    Kennen sie, musa gesellschaften in denen christen und muslime zusammenleben in denen dies gut funktioniert ? Es werden nicht viele sein oder ?

    • 2. Juni 2012 um 17:15 Uhr
    • ernsthaft
  491. 508.

    Wenn es denn so selten funktioniert warum sollten dann die europäer ein interesse an zuwanderung von muslimen haben ? fallen ihnen gründe ein ?

    • 2. Juni 2012 um 17:17 Uhr
    • ernsthaft
  492. 509.

    @ FS – ich kann mir vorstellen, dass eher die Art der Entstehung des Islam, der ja schon unmittelbar in der Phase der Gründung auch militärisch und direkt staatsbegründend agierte, und das damit verbundene Vorbild des Mohammed, der ja mit diesen militärischen und staatsgründerhaften Auseinandersetzungen verbunden ist, eine negative Rolle bei der möglichen Entwicklung pazifistischer Exegesen wirkte.*) Der Religionsgründer Jesus hatte das Glück, mit Staatsgründungsbemühungen und militärische Konfrontationen zu seinen Lebzeiten nichts zu tun gehabt zu haben. Das erledigte schon in bekannter Tiefe, Breite, Länge und Zeitdauer das spätere Christentum.

    Zitate des Korans wären in ihrer Aggressivität z.B. mit Zitaten des Alten Testament der Bibel durchaus vergleichbar, vermute ich. Dem Judentum isat es jedoch von gelungen, sich von einer buchstabengläubigen Eins-zu-Eins-Verständnis-Exegese der zahlreichen brisant-tödlichen Zitate zu entfernen. Genauso ist diese exegetische Distanzierung – das Alte Testament ist Teil der heiligen Schrift des Christentums – dem Christentum zeitweise gelungen, jedenfalls in der aktuellen Gegenwart.
    __________________________

    *) … If the Prophet had died or been killed in Mecca,
    Islam might have evolved along lines similar to those of early Christianity,
    as an otherworldly and generally pacifist sect devoid of political ambitions in this world.

    But the fusing of religion and politics that occurred in Christianity some three centuries after Christ
    occurred in Islam within the lifetime of the Prophet.
    In the year 622, Muhammad and most of his followers relocated from Mecca to Medina.

    It is in Medina that the Islamic community became a state,
    and
    where there is a state, there is sure to be, as Max Weber emphasized, violence or the threat of violence. …

    Some readers may question the point of subjecting the statements and actions of terrorists to moral scrutiny. …
    … on a practical level, the religious arguments of the terrorists must be answered by others from within the same tradition or else the terrorist groups will continue to attract followers….

    Aus: „9/11 and the Jihad Tradition“
    Von: Sohail H. Hashmi
    In: „Terror, Culture, Politics: Rethinking 9/11″, ed, Daniel J. Sherman and Terry Nardin (Bloomington: Indiana University Press, 2006).
    http://iis-db.stanford.edu/evnts/5261/911_and_jihad_tradition.pdf

  493. 510.

    Die gößte gefahr für die zukunft europas sind die europäer die „humanität“ über selbstbehauptung stellen. Sehen sie das anders musa ? Eine nicht geregelte zuwanderung (noch haben wir sie, keine pank) kann zu verhältnissen wie z.b. im kosovo führen. Möchte ich nicht , Sie ? Doch wohl auch nicht.

    • 2. Juni 2012 um 17:23 Uhr
    • ernsthaft
  494. 511.

    Wenn bei den einen Apostasie mit dem Tod bestraft werden muss, sofern man die Regeln einhält, und bei den anderen nicht, dann sind das nicht dieselben Qualitäten.

    Das, was in der Gegenwart z.T. in islamisch geprägten Gesellschaften relevant ist, spielte in christlich geprägten Gesellschaften bekannterweise in der Vergangenheit ebenfalls diese todbringende Rolle.
    Das Christentum wurde jedoch ‚durch die Gesellschaft‘ gezwungen bzw. sah sich gezwungen, ab spätestens dem 18. Jahrhundert von Apostasie-Tötungen Abstand zu nehmen.

  495. 512.

    Das sie musa und viele andere muslime den begriff harbi und andere kritische stellen im koran und den überlieferungen nicht kennen will ich ihnen gern glauben. In einigen ländern des nahen ostens waren sie wohl auch schon fast in vergessenheit geraten, aber leider nur fast.

    • 2. Juni 2012 um 17:33 Uhr
    • ernsthaft
  496. 513.

    Die gößte gefahr für die zukunft europas sind die europäer die “humanität” über selbstbehauptung stellen.

    Kurzfristig geht die größte Gefahr von der Tatsache aus, dass Wegsehen für Toleranz gehalten wird.

    • 2. Juni 2012 um 18:06 Uhr
    • esprit de canaque
  497. 514.

    Ernsthaft/Esprit

    Die größte Gefahr sind momentan eher die Kapitalmärkte mit ihren Finanzhaien dahinter.

    2. Claudia Roth

    3. Satte und koruppte Politiker

    Ich glaube nicht, dass die Germanen sich von den Muslimen am Ende überrollen lassen werden. Das ist Germanistan, wenn, überollen sie

    Ich bin fest überzeugt, dass es noch Tausende Böhnharts und Mundlos gibt.

    • 2. Juni 2012 um 18:38 Uhr
    • cem.gülay
  498. 515.

    wir brauchen keine nazis.

    • 2. Juni 2012 um 18:42 Uhr
    • ernsthaft
  499. 516.

    Ernsthaft

    Sie werden sich ihre Kampfgefährten nicht aussuchen können.

    Es ist auch ein schmaler Grat zwischen Rassismus und Meinungsmache

    • 2. Juni 2012 um 18:46 Uhr
    • cem.gülay
  500. 517.

    @FS:

    Wenn bei den einen Apostasie mit dem Tod bestraft werden muss, sofern man die Regeln einhält

    Das ist Ihre Interpretation der Regeln. Ich bin sicher, es gibt auch irgendeine christliche Sekte, die irgendeine Bibelstelle so auslegt, dass Apostaten getötet werden dürfen/sollen/müssen. Der relevante Unterschied ist, dass solche Sekten im heutigen Christentum allenfalls eine winzige Minderheit ausmachen, im heutigen Islam dagegen die Todesstrafe für Apostasie von einer Mehrheit wenn nicht praktiziert, dann doch zumindest theoretisch anerkannt wird. Das hat aber nichts damit zu tun, dass solche Praktiken im Wesen des Islam, aber nicht im Wesen des Christentums lägen, sondern bloß damit, dass die beiden Religionen sich unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen halt in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

    • 2. Juni 2012 um 19:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  501. 518.

    @471 Free Speech – Vergleich Christentum mit Islam

    Denkirrtum. Entweder eine religiöse Ideologie ist so Stärkung wirkmächtig, dass man sich aus ihren Grundsätzen nicht befreien kann. Dann gehoeren die Kreuzzuege zum Christentum, andernfallsnhaette es sie ja nicht gegeben. Oder es war und Ist zu allen Zeiten moeglich, eine Glaubensideologie zu mörderischen Zwecken zu benutzen. Oder eben auch nicht. Wer behauptet, alle christlichen Schweinereien früherer Zeiten hätten mit dem Christentum eigentlich nichts zu tun, weil aus ihm nicht begründbar, hat damit gleichzeitig die prägende Funktion der Religion verneint. Warsiemdamals nicht prägend, dann Filmdaten auch heute für den Islam.

    Gruß,
    Thorsten Haupts,
    Eine Gruselminute vor der Islamisierung Europas einlegend. Einmal im Jahrzehnt muss das sein.

    • 2. Juni 2012 um 20:00 Uhr
    • ThorHa
  502. 519.

    „Zitate des Korans wären in ihrer Aggressivität z.B. mit Zitaten des Alten Testament der Bibel durchaus vergleichbar, vermute ich.“
    Vermuten Sie also Publocola… Ich fasse die folgende Versauswahl (Teil1) mal unter dem Titel „Islam bedeutet Frieden zusammen“:

    „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.“ (9:29)

    „O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“ (9:123)

    „Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht.“ (2:216)

    „Die Gläubigen kämpfen für Gott, und die Ungläubigen kämpfen auf dem Weg des Bösen. Kämpft gegen die Anhänger des Satans, ist doch seine List kraftlos!“ (4:76)

    „Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.“ (8:39)

    „Bekämpft sie; so wird Allah sie durch eure Hand bestrafen und demütigen und euch gegen sie helfen und den Herzen eines gläubigen Volkes Heilung bringen ;“ (9:14)

    „O ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubt an das, was Wir herabgesandt haben und welches das bestätigt, was euch schon vorliegt, bevor Wir Gesichter vernichten und sie auf ihre Rücken werfen oder sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird mit Sicherheit ausgeführt.“ (4:47)

    „Kämpfe darum für Allahs Sache – du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst – und feuere die Gläubigen zum Kampf an. Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, aufhalten; und Allahs Gewalt ist viel größer und Er ist strenger im Strafen.“ (4:84)

    „Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig ;“ (9:5)

    „Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet…“ (9:111)

    „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.“ (2:191)

    „So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.“ (47:35)

    „Sage den Ungläubigen: „Ihr werdet unterliegen und scharenweise zur Hölle abgeführt werden. Eine schlimmere Ruhestätte gibt es nicht.“ (3:12)

    „Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuß ab; und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm. Wahrlich, Allah ist Allhörend, Allwissend“ (8:17)

    „Ihr sollt dem Feind unermüdlich nachsetzen. Wenn ihr dabei leidet, leidet auch er. Ihr aber erhofft von Gott, was Er nicht erhofft. Gottes Wissen und Weisheit entgeht nichts.“ (4:104)

    „Allah aber will, daß die Wahrheit durch Seine Worte vollbracht werde und daß die Ungläubigen ausgerottet werden“ (8:7)

    „Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein; und sie sind es, die gewinnen werden.“ (9:20)

    • 2. Juni 2012 um 20:49 Uhr
    • Bellfruta87
  503. 520.

    Teil 2 möchte ich mit „Islam bedeutet noch mehr Frieden und Toleranz“ zusammenfassen:

    „Diejenigen, die nicht an Unsere Zeichen glauben, die werden Wir im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Allah ist Allmächtig, Allweise.“ (4:56)

    „Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler (munaafiquun) und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen, – ein schlimmes Ende!“ (9:73)

    „Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!…“ (2:193)

    „Diejenigen von den Leuten der Schrift und den Heiden, die ungläubig sind, werden (dereinst) im Feuer der Hölle sein und (ewig) darin weilen. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe.“ (98:6)

    „Allah ist der Beschützer derjenigen, die glauben. Er führt sie aus den Finsternissen ins Licht. Diejenigen aber – die ungläubig sind, deren Freunde sind die Götzen. Sie führen sie aus dem Licht in die Finsternisse. Sie werden die Bewohner des Feuers sein, darin werden sie ewig bleiben.“ (2:257)

    „Und sprich: „Die Wahrheit ist es von eurem Herrn: darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will.“ Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, dessen Zelt sie umschließen wird. Wenn sie dann um Hilfe schreien, so wird ihnen geholfen werden mit Wasser gleich geschmolzenem Blei, das die Gesichter verbrennt. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist das (Feuer) als Lagerstatt!“ (18:29)

    „Wer Allah verleugnet, nachdem er den Glauben (angenommen) hatte – außer demjenigen, der gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Ruhe gefunden hat –, doch wer aber seine Brust dem Unglauben auftut, über diejenigen kommt Zorn von Allah, und für sie wird es gewaltige Strafe geben.“ (16:106)

    „Wer sich aber von euch von seinem Glauben abbringen läßt und als Ungläubiger stirbt – das sind diejenigen, deren Taten wertlos sein werden in dieser Welt und im Jenseits. Sie werden die Bewohner des Feuers sein, und darin werden sie ewig verweilen.“ (2:217)

    „Wer aber dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klargeworden ist, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, werden Wir dem zukehren, dem er sich zugekehrt hat, und ihn der Hölle aussetzen, und (wie) böse ist der Ausgang!“ (4:115)

    „Diese beiden sind zwei Streitende, die über ihren Herrn hadern. Für die, die nun ungläubig sind, werden Kleider aus Feuer zurechtgeschnitten werden; siedendes Wasser wird über ihre Köpfe gegossen werden, wodurch das, was in ihren Bäuchen ist, und ihre Haut schmelzen wird. Und ihnen sind eiserne Keulen bestimmt. Sooft sie aus Bedrängnis daraus zu entrinnen streben, sollen sie wieder dahin zurückgetrieben werden; und (es heißt): „Kostet die Strafe des Verbrennens.““ (22:19-22)

    „Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander…“ (48:29)

    „Gewiß, diejenigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, werden niedergeworfen, wie diejenigen vor ihnen niedergeworfen worden sind. Wir haben ja doch klare Zeichen hinabgesandt. Und für die Ungläubigen wird es schmachvolle Strafe geben.“ (58:5)

    „Erniedrigung ist für sie vorgeschrieben, wo immer sie getroffen werden, außer sie wären in Sicherheit (auf Grund) ihrer Verbindung mit Allah oder mit den Menschen. Und sie ziehen sich den Zorn Allahs zu, und für sie ist die Armut vorgeschrieben, weil sie Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten. Solches (geschieht), da sie widerspenstig und Übertreter waren.“ (3:112)

    „(Damals) als dein Herr den Engeln eingab: Ich bin mit euch. Festigt diejenigen, die gläubig sind! Ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. Haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger (banaan) von ihnen! Dies (war so), weil sie Allah und Seinem Gesandten trotzten. Wer aber Allah und Seinem Gesandten trotzt – wahrlich, Allah ist streng im Strafen.“ (8:12-13)

    „Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“ (5:33)

    „Was aber die Ungläubigen anbelangt, so werde Ich sie schwer im Diesseits und im Jenseits bestrafen; und sie werden keine Helfer finden“ (3:56)

    • 2. Juni 2012 um 20:49 Uhr
    • Bellfruta87
  504. 521.

    @BF:

    Wem wollen Sie mit Ihrer eindrücklichen Zitatesammlung genau was beweisen? Dass sich zu den von Publicola zitierten „kriegerischen“ Bibelversen im AT und im NT noch kriegerischere Koranverse finden lassen, hat doch niemand je bezweifelt. Die Frage lautet nun, warum sich diese Verse im Islam, insbesondere im Salafismus und im Dschihadismus, zu derart zentralen Glaubensinhalten aufschwingen konnten, während sie im modernen Christentum großteils als Kuriosa ignoriert oder zu Metaphern beschönigt werden.

    • 2. Juni 2012 um 21:01 Uhr
    • Arjen van Zuider
  505. 522.

    @ AVZ – Die Frage lautet nun, warum sich diese Verse im Islam, insbesondere im Salafismus und im Dschihadismus, zu derart zentralen Glaubensinhalten aufschwingen konnten, während sie im modernen Christentum großteils als Kuriosa ignoriert oder zu Metaphern beschönigt werden.

    Die Fragestellung halte ich für recht sinnvoll und zudem weiter- bzw. zielführend; die Antwort wird – sehr warscheinlich – recht facettenreich, vielschichtig, komplex und umfangreich sein.

  506. 523.

    @AvZ

    „noch kriegerischere Koranverse finden lassen, hat doch niemand je bezweifelt.“

    Das wurde sehr lange bezweifelt, es ist gerade ein Verdienst der Islamkritik der letzten 10 Jahre, dass sich das langsam ändert.

    „Die Frage lautet nun, warum sich diese Verse im Islam, insbesondere im Salafismus und im Dschihadismus, zu derart zentralen Glaubensinhalten aufschwingen konnten, während sie im modernen Christentum großteils als Kuriosa ignoriert oder zu Metaphern beschönigt werden.“

    Weil Moslems glauben der Koran ist vom ersten bis zu letzten Wort das direkte und unverfälschte Wort Gottes. Und diese zu verfälschen, verändern oder auszulassen ist strikt verboten. Das ist übrigens islamische Mainstream-Meinung und nicht etwa nur die Meinung von besonders korantreuen Moslems.
    Wer der Meinung ist, das ein Moslem seine Frau niemals, unter keinen Bedinungen Gewalt, bzw Schläge antun darf, und damit Vers 4:34 widerspricht. Der widerspricht Allah.

    „…Und jene Frauen, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“ (4:34)

    Dieser Vers ist übrigens sehr gut geeignet um auch „moderaten“ und ansonsten ziemlich gut integriert wirkenden Moslems mal ein bisschen auf den Zahn zu fühlen. Sie werden kaum einen finden, der diesem Vers widerspricht, entweder werden sie leugnen das schlagen darin vorkommt, oder sie werden den Vers schlicht akzeptieren, weil er halt im Koran steht und Allah es so will. Eine erschreckende Erfahrung, das kann ich Ihnen sagen. Geht mit viele anderen Versen auch gut.

    @Haupts

    Islamisierung gibt es nicht, alles wird ganz super enden in Europa!
    http://de.euronews.com/2012/06/01/tumult-in-bruessel-wegen-ganzkoerperschleiers/

    • 2. Juni 2012 um 21:25 Uhr
    • Bellfruta87
  507. 524.

    Richtig avz . Nur wie und wann wird sich der islam reformieren ? Damit wären wir wieder am anfang der geschichte und ich möchte das problem auch in zukunft nicht importieren. Bisher ist alles überschaubar und beherrschbar in unserem land und so soll es auch bleiben. Keine muslime raus parolen aber klartext und vorsicht,

    • 2. Juni 2012 um 21:26 Uhr
    • ernsthaft
  508. 525.

    Lieber belfruta probieren sie es doch mal mit der frage warum der allmächtige der die welt nach senem willen geschaffen hat prpheten schicken sollte ? um sein eigenes werk zu korrigieren ? Oh Oh . Und wenn es der wille des allmächtigen wäre das wir alle moslems wäre , wären wir dann nicht alle moslems ? was folgt ist rumgeeier. Macht spaß.

    • 2. Juni 2012 um 22:02 Uhr
    • ernsthaft
  509. 526.

    @ Publicola # 473
    Die von Ihnen angeführten Bibelverse sind nicht als Aufruf zu Gewalt sondern als teilweise gleichnisshafte Aufrufe zu Entscheidung für oder gegen die christliche Lehre zu verstehen. Für diese Sichtweise sprechen viele anderweitige Textstellen ( Tut Gutes denen die Euch hassen, Haltet die andere Wange hin wenn Ihre geschlagen werdet…usw.) sowie die überlieferte Vita Jesu mitsamt dem Opfertod.
    Von daher sind die koranischen Gewaltaufrufe, die ihre Entsprechung in der Vita Mohammeds finden, nicht mit den vordergründig ähnlichen Passagen des Neuen Testamentes, und speziell darauf gründet sich das Christentum, zu relativieren.

    • 2. Juni 2012 um 22:20 Uhr
    • Bredow
  510. 527.

    @ AVZ – Eine mögliche Facette der Antwort auf die von Ihnen formulierte Kernfrage ist m.E. der Umgang mit der Vergangenheit, der im ‚Westen‘ auch nach dem Untergang Roms im Laufe der Jahrhunderte nie komplett die intellektuellen Verbindungen zu den zwei miteinander verbundenen Hochkulturen der Antike (Römer und Griechen) kappte.

    Neben der – wenn auch eingeschränkten – Kontinuität in Gallien, dem westlichen Frankenreich und dank der Schulung im östlichen Frankenreich – Deutschland – in der Karolingische Renaissance durch angelsächsische Missionare wie Alkuin zwecks Erhaltung der Schriftlichkeit,
    um eine Administration zu ermöglichen, aufrechtzuerhalten bzw. zu gewähren
    (auch für die Administration spielten im östlichen Frankenreich Missionare aus Angelsachsen / England die wichtige Rolle)
    wurde die Verbindung zur Antike nicht unterbrochen.
    Konzepte wie ‚Republik‘ (Rom) und ‚Demokratie‘ (Griechenland/Athen) verschwanden also nicht völlig aus dem Bewusstsein Gebildeter und Wissender.

    Später in Norditalien (Renaissance), in Deutschland im Humanismus etc. wurde diese Verbindung wieder erneut verstärkt aufgebaut. Impulse kamen dabei auch von byzantinischen Experten, die die griechische Antike in Teilen weitergeben konnten.

  511. 528.

    PS – konkret heißt das z.B.:
    die (athenische) Demokratie (unter Perikles – ca. 450 v. Chr.) und damit auch die Möglichkeit und Legitimität von Kritik (von Komödiendichtern wie z.B. Aristophanes) an Selbstverständlichkeiten, an Traditionen, an Religion, an dem ungleichen Verhältnis Mann/Frau, an dem Staat, an Patriotismus, an Krieg blieb über die Jahrhunderte bzw. Jahrtausende denkbar:

    Die Toleranz [des Perikles] gegenüber den sogar persönlichsten Kränkungen der komischen Bühne setzte einen Präzedenzfall für Meinungsfreiheit, den selbst Perikles‘ weniger tolerante Nachfolger nicht mehr rückgängig machen konnten. …

    Die ‚Wespen‘ (422 v. Chr.) sind eine Satire über die Streitsucht der athenischen Gesellschaft. Der Chor bestand aus alten, senilen Richtern, die Fleischspieße als Stachel trugen. Ein Sohn muss seinen Vater einsperren und das Haus von Sklaven bewachen lassen, um ihn von den Gerichten fernzuhalten.

    … In der ‚Lysistrata‘ (411 v. Chr.) schwören Griechenlands Frauen einen Eid, den ehelichen Umgang zu verweigern, bis ihre Männer sich einigen, den Peloponnesischen Krieg zu beenden. Als der männliche Leiter des Chors den berühmten Spruch prägt, „Wir können nicht mit euch leben, und wir können nicht ohne euch leben“, fragt Lysistrata, Leiterin der streikenden Frauen: „Ist es gerecht, dass uns nicht erlaubt wird, euch den winzigsten Vorschlag zu machen, wie unrichtig auch immer ihr die Stadtangelegenheiten handhabt? […] Ich bin eine Frau, aber nicht dumm.“ Die einsichtige Lysistrate bringt rasch die athenischen und spartanischen Gesandten an den Verhandlungstisch: Sie markieren auf dem als Landkarte dienenden nackten Körper einer Frau die von ihnen ersehnten geographischen Gebiete und singen dabei Lieder aus den Perserkriegen, als Athener und Spartaner Seite an Seite für die Rettung Griechenlands gekämpft hatten. …

    In den heiteren ‚Ekklesiazusen‘ („Weibervolksversammlung“) (393 v. Chr.) entscheiden die Athener, die Regierung den Frauen zu übergeben, die den Sozialismus einfuhren.

    Sogar mitten im Peloponnesischen Krieg, einem Kampf auf Leben und Tod gegen Athens Erbfeind Sparta, brachte Aristophanes stets Dramen gegen den Krieg selbst und gegen die allgemeine Kriegsneigung der Athener auf die Bühne. Er ließ sogar einen Charakter, der offensichtlich den Verfasser selbst darstellte, bekunden, dass die Spartaner „ziemlich viele berechtigte Gründe zur Klage gegen uns haben“. …

    aus: Carl J. Richard. Zwölf Griechen und Römer, die Geschichte schrieben, 2005 (engl. Originalausgabe: Twelve Greeks and Romans who changed the World, 2003) – S.95-99

  512. 529.

    @ BF – als teilweise gleichnisshafte Aufrufe zu Entscheidung für oder gegen die christliche Lehre zu verstehen

    – halte ich für eine Beschönigung*) , die zitierten Worte sind klar und als solche auch wahrzunehmen.
    Dass der Religionsstifter Jesus daneben und in der Hauptsache offenbar friedliche und friedensfördernde Botschaften verkündet hat, ist nicht umstritten.
    _______________________________________

    *) Nicht umsonst hatte ich u.a. auch auf das Alte Testamen und auf die Apokalypse verwiesen und die Rezeption dieser Schriften durch das Judentum (Altes Testamen) und durch das Christentum (AT plus Apokalypse), wobei dem Judentum spätestens nach der Niederlage durch die Römer, dem Christentum in der Hauptsache letztlich erst in der Neuzeit (spätestens seit dem 18. Jahrhundert) die pazifizierende Distanzierung von der Buchstabengläubigkeit gelang.

    Natürlich gab es sicherlich im Judentum schon vor dem von mir angegebenen Datum pazifizierende Exegesen der Heiligen Schrift,
    genauso wie es auch im Christentum derartige Exegesen gab (z.B. Augustinus „civitas dei“ versus „civitas terrena“, jenseitiger „Gottesstaat“ versus diesseitigem „irdischem Staat“),
    die allerdings im Laufe der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums durchaus wieder in den Hintergrund traten und ignoriert bzw. vergessen wurden.
    .

  513. 530.

    @bellfruta

    „Weil Moslems glauben der Koran ist vom ersten bis zu letzten Wort das direkte und unverfälschte Wort Gottes. Und diese zu verfälschen, verändern oder auszulassen ist strikt verboten. Das ist übrigens islamische Mainstream-Meinung und nicht etwa nur die Meinung von besonders korantreuen Moslems.
    Wer der Meinung ist, das ein Moslem seine Frau niemals, unter keinen Bedinungen Gewalt, bzw Schläge antun darf, und damit Vers 4:34 widerspricht. Der widerspricht Allah.“

    Das ist ein ganz entscheidender Punkt, den ich voll und ganz unterschreibe. Der Koran spielt im Islam eine Rolle, die nur mit Jesus selber im Christentum zu vergleichen ist. Er ist ewig und unerschaffen. Er ist mit Gott im Himmel, die Umm al Kitab, die Mutter des Buches. Der Koran ist selber vergöttlicht worden. Neben Allah und Mohammed (der perfekte Mensch) ist der Koran der Dritte in der islamischen Dreifaltigkeit.

    Deshalb ist es auch so schwierig, den Islam zu reformieren. Neuerungen (Biddah) sind haram (verboten). Die Tradition (Sunna) des Propheten ist unantastbar. Damit hat sich der Islam in eine ideologische Erstarrung manövriert, die seit dem frühen Mittelalter unverändert ist. Die sogenannten Salafisten sind nur besonders buchstabengetreue Muslime.

    • 2. Juni 2012 um 22:53 Uhr
    • Klampi
  514. 531.

    „*) Nicht umsonst hatte ich u.a. auch auf das Alte Testamen und auf die Apokalypse verwiesen….“

    Apokalypsen sind Prophezeiungen über die Endzeit. Es handelt sich nicht um konkrete Gebote und Verbote im Sinne eines Gesetzes. Damit handelt es sich um eine vollständig andere Literaturgattung als der Koran. Der Koran erklärt selber, was er insbesondere ist, nämlich ein Gesetzbuch:

    Sure 2, Vers 2: „Dies ist das Buch (Allahs), an dem kein Zweifel ist; es ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen, die da glauben …. Diese folgen der Leitung ihres Herrn, und ihnen wird’s wohlergehen.“

    • 2. Juni 2012 um 23:02 Uhr
    • Klampi
  515. 532.

    PPS – auch die von dem Nordafrikaner Augustinus propagierte Trennung der diesseitigen irdischen Sphäre, der „civitas terrena“, von der jenseitigen religiösen Sphäre, der „civitas Dei“, verdankt sich einer schockierenden Niederlage, der Niederlage Roms gegen die germanischen Westgoten des Alarich.

  516. 533.

    Neuerungen (Biddah) sind haram (verboten). Die Tradition (Sunna) des Propheten ist unantastbar. Damit hat sich der Islam in eine ideologische Erstarrung manövriert, die seit dem frühen Mittelalter unverändert ist.

    Nein. – Die Möglichkeit eines rationalistischen, historisch orientierten Umgangs mit Glauben und Koran gab es als vorherrschende Geistesrichtung innerhalb des Islam durchaus. Die Muʿtazila war innerhalb der islamischen Theologie eine rationalistisch ausgerichtete Schule, die im 8./9. Jh. am einflussreichsten war.

  517. 534.

    @klampi

    Was Sie über den Koran schreiben kann ich nur absolut zustimmen. Ergänzend noch dazu:

    „Machen sie sich denn keine Gedanken über den Koran? Wenn er von jemand anderem als (von) Allah wäre, würden sie in ihm viel Widerspruch finden. “ (4:82)

    und:

    „…Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig.“

    Frage an die Islamversteher.
    Wer ist wohl der Gottesfürchtigere, der liberale Moslem, der den Islam (Koran und Sunna) faktisch umschreibt, oder mindestens in weiten Teilen ignoriert, damit sein Islam demokratie- und menschrechtskompatibel wird? Oder ist der besonders korantreue Moslem (Salafist) der gottesfürchtigere und damit angesehenere Moslem?

    @Publicola

    „als teilweise gleichnisshafte Aufrufe zu Entscheidung für oder gegen die christliche Lehre zu verstehen“

    Das kam nicht von mir, sondern von Bredow.

    • 2. Juni 2012 um 23:20 Uhr
    • Bellfruta87
  518. 535.

    @P.

    Wobei Alarich selbst ja auch Christ war. Nur eben kein Orthodoxer. Augustin hat, wenn ich das recht erinnere, die Erschütterung zwar gespürt, aber den Einfall Alarichs gleichzeitig auch als nicht so unüblichen Gang der Dinge rekapituliert und relativiert. Die Stadt mag fallen, der rechte Glaube zählt.

    • 2. Juni 2012 um 23:22 Uhr
    • Boothby
  519. 536.

    @ Bellfruta87 – Entschuldigen Sie bitte mein Versehen!

    @ Boothby – Danke für die wichtige Komplettierung!
    Der gute Augustinus hatte übrigens Angst vor einer zu befürchtenden Anti-Stimmung gegenüber dem römisch etablierten ‚orthodoxen‘ Christentum zum einen innerhalb der Christen selbst, deren Selbstbewusstsein erheblich gelitten hatte.
    Es gab starke konkurrierende Religionen, wie die Manichäer.
    Auch die noch starke Nicht-Christen-‚Fraktion‘ begann vermutlich, diese Niederlage Roms gegen die Barbaren (dazu noch christlich-‚arianischen‘ Glaubens!) dem Christentum anzulasten.
    Die Rettung war eine ideologische, theologische Trennung von (notwendigerweise fehlbehaftetem) irdischem Staat und dem paradieshaften Zustand des Jenseits, des Gottesreiches.

  520. 537.

    Die Anweisung von Jesus an Petrus bei seiner Gefangennahme das Schwert fallenzulassen weil „wer zum Schwert greift, kommt durch’s Schwert um…“ …ein weiterer Beleg daß von Jesus keine wörtlich gemeinten Gewaltaufrufe ausgegangen sind.
    Man kann das auch dämlich finden daß sich jemand ohne Gegenwehr ans Kreuz schlagen läßt, aber so steht’s nun mal da.

    • 3. Juni 2012 um 00:01 Uhr
    • Bredow
  521. 538.

    @P

    Die Rettung war eine ideologische, theologische Trennung von (notwendigerweise fehlbehaftetem) irdischem Staat und dem paradieshaften Zustand des Jenseits, des Gottesreiches.

    Wobei Augustinus als „ewiger Lehrer“ nun ja auch Regeln für den Gewaltgebrauch niederlegte und in der irdischen Sphäre festlegte. Die ja für manche dann kein ausreichend christlich begründetes Fundament sind. Dieselben Leute diskutieren ja auch über islamische Bekenntnisse zu Jerusalem, so als wäre die „römische-katholische“ irgendwie aus der Bibel ableitbar. In der ursprünglichen Fassung war sie weder „umfassend“ noch römisch. Der Augustiner Luther war von ihr sogar einigermaßen angewidert.

    Aber heuer brauchen wir zur Feindbildprägung einfach nur die richtigen Zitate klopfen.

    • 3. Juni 2012 um 00:05 Uhr
    • Boothby
  522. 539.

    @Bellfrutta:

    Weil Moslems glauben der Koran ist vom ersten bis zu letzten Wort das direkte und unverfälschte Wort Gottes. Und diese zu verfälschen, verändern oder auszulassen ist strikt verboten. Das ist übrigens islamische Mainstream-Meinung und nicht etwa nur die Meinung von besonders korantreuen Moslems.

    Das glaubten die Christen bis zum Aufkommen der historisch-kritischen Exegese auch über die Bibel, und die Evangelikalen glauben es auch heute noch. Womit wir wieder bei der – etwas veränderten – Ausgangsfrage wären: Warum hat sich die Buchstabentreue im Christentum zur Minderheitsmeinung entwickelt, während sie im Islam die Mehrheitsmeinung darstellt? Und inwiefern ist es von außen möglich, einen entsprechenden Reformprozess zu unterstützen oder gar zu erzwingen?

    • 3. Juni 2012 um 00:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  523. 540.

    @ Publicola, BF 87

    „Auch die noch starke Nicht-Christen-’Fraktion’ begann vermutlich, diese Niederlage Roms gegen die Barbaren (dazu noch christlich-’arianischen’ Glaubens!) dem Christentum anzulasten.“

    Die Römische Heiden-PI quasi; waren aber wohl nicht helle genug.

    „Die Rettung war eine ideologische, theologische Trennung von (notwendigerweise fehlbehaftetem) irdischem Staat und dem paradieshaften Zustand des Jenseits, des Gottesreiches.“

    Da sind die Muslime anders. Unangenehme Lageentwicklungen werden immer wieder gerne drückebergerfreundlich und aufwandsvermeidend esoterisch schöngebogen; nach Jihad schreien sie nur, wenn sie damit pazifistisch harmlose Ungläubige erschrecken können und sich sicher sein können, ein absolut politisch korrektes Gegenüber zu haben. Bei einem echten Sunnitennotstand aber fabulieren sie absurd-phantastisches Zeug daher; soweit die Herrschaften denn zuende geleugnet haben.

    „Syrien. Ein Engel ???“

    http://www.youtube.com/watch?v=3NxVmRKpBIA

    Weil diese Spassten Bammel haben, dass ihr Geschwätz vom schnellen, leichten Tod auf dem Wege Allahs sie mit der Syrischen Entwicklung einholen könnte, fabulieren sie sich was zusammen, dass Allah sich da schon selber kümmere.

    Leugnen und Ausflüchte aller Art – das gilt für die Masse der Muslime; und das ist sozusagen „das Menschliche“, was man beachten muss; ihre Religion würde klar verlangen, dass sie zu Hassan und Baschar zum verrecken gehen. Aber sie sind halt keine „Koranmaschinen“; und eben weil dass so ist, darf man ihnen nicht auch noch vor lauter Toleranz hilfsweise Einbruchschneisen in die Ordnung der Freiheit reissen, um sich hier gefahrloser auszutoben …

    .. damit die frommen Möchtegernhelden ihr Mittelalter halt wenigstens auf unsere Kosten leben können, wenn ihnen ja die schiitische Racheachse wirklich gemeinerweise im Kernland einen Strich durch die Rechnung macht.

    Man darf Muslime, auch Salafisten und Ultra-Radikale nicht zu Supermenschen dämonisieren. Wie die Christen haben sie eine Religion, denen nur sehr wenige von ihnen halbwegs gerecht werden können.

    Unhintergehbar ist jetzt eine Konstellation entstanden, in der die Muslime jetzt konsequenterweise ihre Religion(en) militant an sich selbst auslassen müssten. Wer das nicht mag, der soll – als Apostat (!) – willkommen sein; wer dagegen die militante Konsequenz ziehen mag, der kann das jetzt; im Einklang mit den westlichen Interessen, wie damals in Afghanistan. Nur dass es jetzt nicht eine Supermacht zu knacken gibt, sondern nur vertrackte kryptopersische Teufelsanbeter.

    Wir dürfen nur nicht so lammfromm blöd-devot mitleidsvoll sein, zu sagen: Na wenn Ihr Euch an Damaskus und Teheran nicht ‚rantraut, dann dürft Ihr halt zur Not auch uns schlachten.

    Das wäre übertrieben tolerant.

    Traumtänzerische Drückebergerei braucht man einer Qualitätsreligion nicht durchgehen zu lassen; selbst als Atheist nicht, würde ich als gelernter Katholik sagen.

    • 3. Juni 2012 um 00:35 Uhr
    • Thomas Holm
  524. 541.

    @ By
    1 – einerseits bekämpfte Augustinus die Donatisten und ihren gewalttätigen, paramilitärischen Zweig, die Agonistiker, die die religiöse Gemeinschaft (Kirche) nur als Gemeinschaft von Heiligen sahen; Sünder hatten da keinen Platz.
    Hier scheint Augustinus Haltung aus heutiger Sicht eher zustimmungswürdig als die der Donatisten (wenn man denn religiös argumentieren will).

    2 – Andererseits bekämpfte Augustinus die Theologie des Briten Pelagius, den Pelagianismus, eine aus heutiger Sicht eher rationale, sympathische Glaubensrichtung (Betonung des freien Willens, Ablehnung der augustinischen Doktrin der Erbsündenlehrer und resultierend daraus folglich auch Ablehnung der Säuglinstaufe).

    3 – Dem von Augustinus bekämften Briten Pelagius bzw. dem Pelagianismus (und dem nicht gerade zimperlichen Umgang mit dem Pelagianismus bei theologischen Meinungsunterschieden) wird übrigens in dem Film „King Arthur“ en passant ein kleines Denkmal gesetzt:
    der römische Befehlshaber einer römischen Sarmaten-Truppe am Hadrianswall, Artorius Castus / Arthur, wurde als Sohn eines römischen Offiziers und einer Britannierin von seinem christlichen Mentor Pelagius zum Glauben an Freiheit und Gleichheit der Menschen (!) erzogen.
    Aus Rom kommend überbringt der Bischof Germanius dieser römischen sarmatisch-stämmigen Grenz-Truppe (Lancelot, Galahad, Gawain, Tristan, Bors, Dagonet) die ersehnten Pensionsurkunden, allerdings gekoppelt an eine letzten Mission im Auftrag des römischen Papstes, sein Patenkind und zukünftigen Papst Alecto aus dem Feindesland nördlich des Hadrianwalles nach Süden hinter den Hadrianswall zu bringen.
    Arthur erfährt dann bei dieser Rettungsaktion von Alecto, dass sein Mentor Pelagius auf Betreiben des Bischofs Germanius ermordet wurde.

  525. 542.

    Syrische Regimepropaganda beschuldigt die Opposition sämtlicher Massaker der letzten Zeit. Wenn einge Muslime vielleicht lieber aufseiten Assads in den Jihad ziehen wollen, hätte ich auch nichts dagegen; bei uns gilt ja Religionsfreiheit.

    Syrian Houla Massacres: Divide & Conquer Strategy Exposed

    The mainstream media is blaming the Houla massacre on the syrian military. However facts on the ground do not match this statement. The massacres in Syria are purposeful, to fuel a civil war in my country and pave the way for foreign interventions.

    http://www.youtube.com/watch?v=ngUJsfr5rrA&feature=plcp

    Unfug, was die Videobeschreibung sagt; Jihad heißt jetzt: Krieg in den Stammlanden um den wahren Willen Allahs; das geben die Heiligen Schriften mit ihren Tiraden gegen Heuchler und Übertreiber klar her.

    Beider Gegner sollen gewinnen !

    • 3. Juni 2012 um 01:01 Uhr
    • Thomas Holm
  526. 543.

    Erbsündenlehre

  527. 544.

    @AvZ

    „Warum hat sich die Buchstabentreue im Christentum zur Minderheitsmeinung entwickelt, während sie im Islam die Mehrheitsmeinung darstellt?“

    Der entscheiden Grund ist das unterschiedliche Charakterisikum der jeweiligen „heiligen“ Schrift, inklusive Inhalt.

    Die Bibel ist eine Sammlung von Schriften unterschiedlicher Autoren, die über einen langen Zeitrum hinweg entstand. Es finden sich darin Geschichten, Parabeln, Erzählungen, Anweisungen etc.
    Das aber ohne einheitlichen Styl und es bieten sich daher viel leichter Ansatzmöglichkeiten der modernen Interpration, ohne gleich die ganze Ideologie über den Haufen werfen zu müssen.

    Beim Koran ist das anderes. Ein Buch, von einem Mann mit relativ unverschnörkeltem, klarem Styl, welcher meist aus simplen und eindeutigen Ansagen und Befehlen besteht. Dazu behauptet diese Schrift von sich:

    „Bei der deutlichen Schrift! Wir haben sie zu einem arabischen Koran gemacht. Vielleicht würdet ihr verständig sein. Sie gilt in der Urschrift (umm al-kitaab) (in der alles, was in der Welt existiert und geschieht, verzeichnet ist) bei uns als erhaben und weise.“ (43:2-4)

    Andere Verse zu dem Thema haben Klampi und ich schon angeführt. Mohammed hat den Islam anderes konstruiert, er hat ein Stück weit aus den Schriften von Juden- und Christentum gelernt. Er hat seine Ideologie straffer gezurrt, vermutlich ganz bewusst weniger Spielraum für Interpretation geboten. Der Koran spiegelt Mohammeds Werte, Überzeugungen und seine Wahrheit wider, die natürlich nicht verändert werden soll. Eine Einstellung die ja bei vielen Menschen zu finden ist. Man selbst ist das Maß der Dinge, man hat den ultimativen Durchblick und man weiß was richtig und falsch ist. Und als „Prophet“ kann man das Alles in Schriftform gießen, zu Gottes Willen erklären und und für die Ewigkeit als richtigen Weg erklären.
    Im Grunde eine ziemlich selbstsüchtige Einstellung, unter der die Anhänger Mohammeds und seines Werkes noch heute leiden.

    • 3. Juni 2012 um 01:22 Uhr
    • Bellfruta87
  528. 545.

    OT

    Nicht verwandt und nicht vershwägert!

    • 3. Juni 2012 um 09:12 Uhr
    • MRX
  529. 546.

    @ MRX – ? –

  530. 547.

    @ marriex

    hät mich auch gewündert, trotz der namensgleichheit ^^ (gefragt hab ich mich aber trotzdem, ob…).

    • 3. Juni 2012 um 09:38 Uhr
    • Zagreus
  531. 548.

    Musa schreibt in seinem letztn beitrag Harbi und dar el harb wären veraltete konzepte und offenbar abgeschafft. Kann man teile des korans bzw. der überlieferung einfach abschaffen ? Wohl kaum.
    Eine bewertung dessen was dort für richtig geheißen wird (Massenmord, vergewaltigung, sklavenhandel und sklavenhaltung) wird von musa unterlassen. Nicht empört? Keine distanzierung ? Auch die angriffskriege der rechtgeleiteten kalifen werdengerechtfertigt ohne ansätze von kritik. Ich denke das bei dieser“ befreiung“ der eine oder andere sein leben verloren haben dürfte. Ich denke das wir unserer geschichte und religion deutlich kritischer/rationaler gegenüberstehen.

    • 3. Juni 2012 um 09:43 Uhr
    • ernsthaft
  532. 549.

    @Publicola

    Guter Mann, lesen Sie Zeitungen -)

    • 3. Juni 2012 um 09:45 Uhr
    • Spirit of Canakkale
    • 3. Juni 2012 um 09:57 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  533. 552.

    Ein Riexinger auf Abwegen und Bulut hat einen Riexinger zum Knuddeln.

    muehehehehe

    • 3. Juni 2012 um 10:34 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  534. 554.

    @ AvZ

    Sie haben recht in bezug darauf, dass sich letztendlich alles mögliche aus heiligen Büchern herauslesen lässt.
    (naja, kreuzzüge würde ich an ihrer stelle nicht gar zu ehr anführen – da allzuoft vergessen wird, was denn die kreuzzüge ausgelöst hat: nämlich die eroberung des sog. ‚heiligen landes‘ ein paar jahrzehnte vorher und dann die sperrung des zugangs zu den heiligen stätten für die christen durch den (muslimischne) Herrscher.)

    Trotzdem würde ich daran festhalten, dass die texte selbst bestimmte Lesarten wahrsheinlicher machen als andere. Das steht selbstverständlich immer auch in einer sehr starken Relation mit den basalen ausrichtungen und den ‚bedürfnissen‘ einer gesellschaft.
    Aber ohne eine von der Materialität (den texten) ausgehende beeinflussung der Lesarten dadurch, dass eben bestimmte interpretationen durch die texte gefördert werden, also wahrscheinlicher werden als andere, wird es nicht gut gehen.
    Der Grund ist, dass es sonst ein paar sehr unangenehme erkenntnistheoretische konsequenzen sich ergeben würden, die nämlich, dass wenn es egal ist, was für texte vorliegen, für die interpretationen, dann macht es auch keinen unterschied, welchen text man zugrunde legt – die aussage: es spielt keine rolle, ob man den koran oder die bibel zugrunde legt, über eine gesellschaft X – sie wird nach ihrer beschaffenheit alleine eine bestimmte Interpretation wählen, heisst dann in der konsequenz nichts anderes: es würde auch keine rolle spielen, ob man den koran, die bibel oder das berliner telephonbuch zugrunde legt, es kame bei dem letzteren auch ncihts anderes heraus.
    Beim Christentum sollt eman bedenken, dass as christentum eine vorder-orientalische südeuropaäische religion ist – d. h., eine religion, die in einem bestimmten kontext unter einer bestimmten gesellschaft entstand und sich in einer weitergefassten gesellchaft entwickelte und ausbreitete – der späten römischen Gellschaft. D. h. aber, dass es an den ‚bedürfnissen‘ und vor allem auch geistigen Kompetenzen und dem bildungsgrad dieser gesellschaft ausgerichtet war.
    Als dann das Christentum nach zentraleuropa kam (frankreich-deutschlande etc…), und sich dort ausbreitete, traf es auf eine relativ ungebildete, analphebetische Kriegergesellschaft – und wurde darum auch entsprechend adapiert.
    Gerade das frühe Mittelalter bis auch einschließlich des hochmitelalters waren in diesen gegenden von aberglauben und magischen vorstellungen massiv geprägt und einen allgemeinen analphebetismus bis in die allerhöchsten staatsämter hinein (manche könige und kaiser konnten gerade mal ihren namen irgendwie hinkritzelen).

    Der islam hingegen entstammt aus relativ primiiven umständen der arabischen halbinsel zischen 700-800 n. chr. und kommt – aber als #erobererreligion‘ – früh in kontakt mit einer der damalig höchstentwickelten gebiete der Erde – der vordere orient und Ägypten. Er trifft auch die damilige zivilisierte welt, gerade auch was wissenschaft, philosophie und bildung anbelangt.
    Nur kommt er als eroberer – die sich den dortigen Umständen anpassen. Das dumme nur für den islam als eine erobererreligion ist, dass er vor allem in einer kleinen, elitären schicht am anfang gepflegt wird, in der es interne machtkämpfe gibt – und diese führen dazu, dass eine mehr den #erobereridealen‘ verpflichtende gruppierung in form der konserativen theologen die deutungsherrschaft über den islam übernimmt und versucht ihn bzgl. der orthodoxen Elemente zu konservieren – die bis heute diese gesellschaften in einem problematischen zustand festhalten.

    • 3. Juni 2012 um 10:43 Uhr
    • Zagreus
  535. 555.

    @JL

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israelische-atomwaffen-auf-u-booten-aus-deutschland-a-836645.html

    Kategorie „nicht hilfreich“ und deswegen nicht in der Zeit erschienen.

    • 3. Juni 2012 um 11:03 Uhr
    • PBUH
  536. 556.

    >Nicht verwandt und nicht vershwägert!

    Ja ja, so wie beim Sveni:-)

    • 3. Juni 2012 um 11:05 Uhr
    • PBUH
  537. 557.

    Koran – Genese und Geschichte, Gestalt, Exegese –

    Die Erforschung des Korans in Hinsicht auf z.B.
    – Entstehung, Authentizität (historische Zuverlässigkeit, Autorenschaft),
    – Gestalt (Schriftgeschichte, Textgeschichte, Kanonisierung) und
    – Interpretation (z.B. Widersprüche zu naturwissenschaftlicher oder historischer Forschung, Diskussion von und Kritik an zahlreichen ethischen Vorstellungen, etwa das Verhältnis zur Gewalt)
    befindet sich m.E. erst in den Anfängen,
    zumindest wenn verglichen mit dem Bibel-Forschungsstand hinsichtlich dieser Erforschungsthemen.

    Ein Vergleich des Standes der Bibelforschung mit dem der Koranforschung lässt auf Umfang u. Größe der zu bewältigenden Aufgaben hinsichtlich des Korans schließen.

    Hinsichtlich des Standes der Bibelforschung in diesen Bereichen geben z.B. die wikipedia-Einträge „Textgeschichte des Neuen Testaments“ und „Kontroversen um die Bibel“ einen ersten – auch diskussionsthematischen – kurzen Überblick.

    Einen ersten Eindruck über bislang andiskutierte Themen und Diskussionsstand hinsichtlich der Koranforschung erhält man z.B. in/aus dem 2004 auf der qantara-website erschienene Bericht über die Konferenz „Historische Sondierungen und Methodologische Reflexionen zur Korangenese – Wege zur Rekonstruktion des vorkanonischen Koran“ (Berlin 21.-25.1.2004).
    Die dort behandelten Themenbreite wird aus der Einleitung zu diesem Bericht erkennbar:
    Die von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierte und vom Seminar für Semitistik und Arabistik der FU Berlin und vom Arbeitskreis Moderne und Islam des Wissenschaftskollegs zu Berlin organisierte Konferenz widmete sich dem Umfeld der Koranentstehung und unternahm den Versuch, Wege zur frühesten Textgeschichte des Korans auszuloten. Luxenbergs kontroverse Thesen waren auf der Konferenz präsent, auch wenn der Autor der „Syro-aramäischen Lesart des Koran“ (Berlin 2000) selbst nicht teilnehmen konnte, dessen Hypothese zufolge der Koran auf ein in aramäisch-arabischer Mischsprache verfasstes christliches Lektionar zurückgeht.

    Mit den Thesen von Patricia Crone und Michael Cook, die die Entstehung des Islam nach Südpalästina verschoben und die Verankerung in Mekka und Medina als späteren islamischen Ursprungsmythos betrachteten oder der Hypothese John Wansbroughs, der eine Redaktion des Korans für den Beginn des 9. Jahrhunderts angesetzt hatte, waren radikale Gegenentwürfe zur islamischen Textgeschichte vorgelegt worden.

    Auch Günther Lülings Studie zum Urkoran, die durch eine neue englische Übersetzung erneut Aufsehen erregte, hatte eine Hypothese präsentiert, der zufolge der ursprüngliche Koran des Propheten auf judenchristlichen Strophenliedern beruhe, die der Prophet umgeschrieben habe und die dann von der späteren islamischen Tradition erneut abgewandelt worden seien.
    http://www.qantara.de/webcom/show_article.php?wc_c=469&wc_id=134&wc_p=1

    Auf das mu’tazilitische Denken über den Koran und die damit verbundene Auseinandersetzung mit dem zu zur Mehrheitsrichtung aufsteigenden Sunnitentum wurde meinerseits bereits hingewiesen (# 532).
    Diese Art der modernen, aufklärerischen, rationalistischen und historisierenden Textforschung und Exegese begann in der Ummayaden-Ära (660-750 n.Chr.) und erreichte ihren Gipfelpunkt in der Zeit der Abbasiden (ab 750 n. Chr.) mit (dem „Mughni“ des) Abd al-Dschabbar/ Abd al-Jabbar ibn Ahmed (gest. 1025).

    Die mu’tazilitische Theorie wies bekanntlicherweise schroff die sunnitische These zurück, der zufolge Allahs Rede überzeitlich ist, also dem Inhalte nach unabhängig von irdischen, historischen Umständen und ewig gleich und wahr.
    Die Mu’tazila steht für das recht früh erfolgte und zunächst erfolgreiche Bemühen, die Befreiung des muslimischen Denkens aus den Fesseln der autoritativen Texte vorzunehmen. An diesem Beispiel wird auch sichtbar, warum der Zugang zu einem seit Jahrhunderten marginalisierten arabisch-islamischen Schrifttum das Potential für eine schöpferische Revision der als unveränderlich geltenden Glaubenswahrheiten in sich birgt.

  538. 558.

    Kruzitürken. Das Ding hier verkommt zu einer theologischen Peep-Show.

    • 3. Juni 2012 um 11:25 Uhr
    • vader abraham
  539. 559.

    @ Zagreus – # 553 – interessante Darlegung – Danke.

  540. 560.

    @ publicola

    gerne doch.

    Ihre Koranforschungs-beitrag (556) ist ebenfalls sehr interessant – hat aber den ‚schönheitsfehler‘, dass diese Konferenzen udn diskussionen von nicht-moslimen primär geführt und geprägt sind – und die eigentlich betroffenen moslimischen theologen anscheinend sich um diese diskurse nicht so sonderlich zu kümmern scheinen.

    • 3. Juni 2012 um 11:42 Uhr
    • Zagreus
  541. 561.

    Kruzitürken. Das Ding hier verkommt zu einer theologischen Peep-Show.

    „Fühlen ist einfacher als Denken.“
    (Peter von Matt)

  542. 562.

    hat aber den ‘schönheitsfehler’, dass diese Konferenzen udn diskussionen von nicht-moslimen primär geführt und geprägt sind

    Haben Sie denn den tatsächlich begründeten Eindruck, dass Ihre Darlegungen Teil eines Leitartikels der saudi-arabischen Presse gewesen ist, war, bzw. in nächster Zukunft sein wird?

  543. 563.

    @ Publicola

    meine Darlegungn gehen allein hier ans forum. Ihre ebenfalls – aber die von ihnen berichtete konferenz müsste etwas mehr ansprechen als nur einen innerwissenschaftlichen diskurs unter islamologen, forderorientalisiten, historikern und religionsvergleichlern 😀 , sofern man den anspruch hat, dass sie auch theologisch etwas bewegen sollen, oder sehen sie das anders?

    • 3. Juni 2012 um 12:22 Uhr
    • Zagreus
  544. 564.

    “Fühlen ist einfacher als Denken.”

    Fühlen ist eine form von urteilen – und zu urteilen ist die quintessenz des denkens. Der Mangel des Fühlens liegt nicht in einer unterkomplexität zum Denken, sondern in der unkommunizierbarkeit von gefühlen und den zu dem jeweiligen Gefühlen geführten Urteilen.

    • 3. Juni 2012 um 12:26 Uhr
    • Zagreus
  545. 565.

    @ Zagreus 553

    Danke. Das erläutert den Unterschied nachvollziehbar.

    • 3. Juni 2012 um 12:28 Uhr
    • FreeSpeech
  546. 566.

    die von ihnen berichtete konferenz müsste etwas mehr ansprechen … sofern man den anspruch hat, dass sie auch theologisch etwas bewegen sollen, oder sehen sie das anders?

    Korrekt.
    Mein Eindruck allerdings ist, dass der Einfluss ‚westlicher‘ seriöser (wissenschaftlicher) islamorientierter Diskussionen auf das islamisch-geprägte Denken in der Tat im Allgemeinen (nicht nur auf dem JL-Blog) allzu unterschätzt werden.

  547. 567.

    @ Zagreus

    Ich würde eh von Matt nicht als Referenz betrachten. Der war vor allem damit beschäftigt, Blondinen beeindrucken und die junge Konkurrenz kaltzustellen.

    Ein Beispiel:
    Vier Studenten referieren eine Arbeit: Drei blonde Frauen und ein Mann. Die Frauen ernten Zustimmung, Ermunterung und Lächeln von Prof. von Matt. Der Mann kommt nicht zu Wort, und als er doch etwas sagen will, schneidet ihm von Matt das Wort ab.

    Ein weiteres Beispiel:
    Ein Student gibt eine Antwort, die witzig formuliert (und richtig) ist, das Plenum lacht. Von da an wird der Student geschnitten.

    • 3. Juni 2012 um 12:34 Uhr
    • FreeSpeech
  548. 568.

    @ Publicola

    „Mein Eindruck allerdings ist, dass der Einfluss ‘westlicher’ seriöser (wissenschaftlicher) islamorientierter Diskussionen auf das islamisch-geprägte Denken in der Tat im Allgemeinen (nicht nur auf dem JL-Blog) allzu unterschätzt werden.“

    Schwierige behauptung – könnte ja durchaus sein, nur wie will man das überprüfen?

    @ FreSpeech

    ad 566

    das hört sich nach eigenem erleben an 😀 – hatten sie den genuss von matt im normalen lehralltag an er uni zu erleben?
    sowas kann nur jemand wissen, der es entweder selbst erlebt hat oder der es von jemanden, der es erlebt hat, erzählt bekommen hat:
    Vier Studenten referieren eine Arbeit: Drei blonde Frauen und ein Mann. Die Frauen ernten Zustimmung, Ermunterung und Lächeln von Prof. von Matt. Der Mann kommt nicht zu Wort, und als er doch etwas sagen will, schneidet ihm von Matt das Wort ab.

    Übrigens hört sich das sehr nach ‚Platzhirsch-Gehabe‘ an – findet man durchaus abundzu unter den profs (und manchmal auch unter professoriennen umgekehrt – wenn dort oft auch er Typus vorzufinden ist: „wir Frauen müssen zusammenhalten, wir werden sonst benachteiligt“) – bei manch ‚guten‘ profs kann man ein gewisses bedüfnis nach – wie soll man es nennen – ästhetischer anregung auf zwei füßen nicht verkennen: die HiWi-Stellen werden primär von gutaussehenden jungen Studentinnen besetzt (mänlein hat eine Chande, aber fleißige, aber nicht-so-tolle aussehendes Weibchen auch nicht 😀 ). Jaja – wir sind doch alles nur menschen.

    • 3. Juni 2012 um 12:47 Uhr
    • Zagreus
  549. 569.

    … männlein hat Keine Chance…

    • 3. Juni 2012 um 12:48 Uhr
    • Zagreus
  550. 570.

    @Sackreus

    „Schwierige behauptung – könnte ja durchaus sein, nur wie will man das überprüfen?“

    Nennen Sie es ein Gefühl, muehehe.

    • 3. Juni 2012 um 12:57 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  551. 571.

    @ Zagreus

    Ja, das Geschilderte habe ich selber mitansehen können. Ich habe vom Ruf verführt Seminare des Herrn besucht und ein zwei Bücher gelesen. Live war er genauso oberflächlich wie die Bücher. Da war sogar Muschg erträglicher, der balzte nicht in der Öffentlichkeit eines Seminars.

    • 3. Juni 2012 um 12:59 Uhr
    • FreeSpeech
  552. 572.

    @ Publicola # 157
    „@ Bredow – man ist eigentlich überrascht, in welchem Maße Selbstverständlichkeiten ‘in der heutigen Zeit’ keine Selbstverständlichkeiten sind und zudem der Sinn für Prioritäten etlichen (Verantwortlichen) völlig abhanden gekommen zu sein scheint.

    Sehr geschockt war ich in den letzten Wochen, als diese Religions-Strolche zwei Polizisten schwer verletzt hatten und den zuständigen NRW-Politikern nichts Besseres einfiel, sich zum Thema ‘ProNRW’ ausführlichst zu äußern
    (was auch immer von dieser ‘Pro…’-Polit-Sekte zu halten sein mag).
    Leider, leider hat der Wähler diese NRW-Politiker in der einige Tagen später stattfindenden Landtagswahl nicht abgestraft.“

    Freut mich daß auch Sie diese Vorgänge und die damit einhergehende Verzerrung der Perspektive so bewerten. Derartige Täter-Opfer-Umkehrungen sind mittlerweile öfters zu beobachten, beispielsweise in der Israel-Iran-Debatte.
    Der Hauptunterschied zwischen Salafisten und dem hierzulande wohlgelittenen strenggläubigen Moslem besteht zum größten Teil darin, daß erstere ihre Gesetze auf die ganze Gesellschaft anwenden wollen, während letztere sich vorerst damit begnügen, dass das eigene familiäre Umfeld, insbesondere das weibliche, nach dieser Pfeife tanzt. Für das pluralistische Konzept dieses Landes sind das leider keine guten Aussichten.

    • 3. Juni 2012 um 13:19 Uhr
    • Bredow
  553. 573.

    Die Türkei mit der AKP wurde von „allen“ als Test-Modell des demokratischen Islam gefeiert.

    Es ist doch müßig über Ägypten, Tunesien etc zu philosophieren, wenn man die Türkei seit 12 Jahren beobachten kann und Noten verteilen kann.

    Es wird dann zu einer Pseudo-Diskussion und Lächerlichkeit, wenn man die Türkei gar nicht mehr analysiert, weil die gewünschten Ergebnisse nicht eintreffen und seine Hoffnung zb auf Tunesien setzt.

    Also, der Westen soll entscheiden, macht die Türkei mit der AKP die gewünschten Fortschritte oder hat die AKP die Taquia angewendet, um an sein eigentliches Ziel zu kommen. Einem Neo-Osmanischen-islamistischen Staat.

    Die einzige Sorge der AKP ist, die Innere Sorge, den Mohammed Kritiker Atatürk zu entsorgen. Götzenkult im Islam ist verpönt

    Was passiert dann?

    • 3. Juni 2012 um 13:19 Uhr
    • cem.gülay
  554. 574.

    @ Cem

    Fazil Say, türkischer Musiker und Komponist, wird angeklagt wegen Beleidigung des Islam.

    http://www.foxnews.com/world/2012/06/01/turkish-pianist-charged-with-insulting-islam/

    • 3. Juni 2012 um 13:53 Uhr
    • Serious Black
  555. 575.

    Maischberger fragte vor kurzem in einer 4rer Runde mit Jakob Augstein, Arnulf Baring…..ob die Türkei in die EU soll?

    Alle, Linksliberal bis Rechtskonservativ verneinten zt mit Gelächter, definitiv nicht.

    Es ist schon entschieden, der Islam ist mit den westlichen Gesellschaften nicht zusammenzubringen.

    Jetzt versucht man irgendwie Stück für Stück zurück zu rudern( siehe Gauck). Kann man auch Taquia nennen.

    Mag sein, dass ich frivol bin (O-Ton Jörg Lau), aber ein Wichtigtuer bin ich nicht.

    Wichtigtuer sind eher die, die einen so nennen und die weiter an einem unmöglichen Vorhaben festhalzten

    • 3. Juni 2012 um 13:58 Uhr
    • cem.gülay
  556. 576.

    SB

    Man kann alles nur noch mit Zynismus ertragen.

    • 3. Juni 2012 um 14:00 Uhr
    • cem.gülay
  557. 577.

    Harold Rhode beleuchtet die Eigenheiten islamischer Kultur:

    http://www.gatestoneinstitute.org/3089/questions-facing-muslim-world

    • 3. Juni 2012 um 14:05 Uhr
    • Serious Black
  558. 578.

    @ FreeSpeech – interessante persönlichen Beobachtungen über ein (gar nicht so seltenes) professorales Verhalten (Peter von Matt) :-)

  559. 579.

    @ Zagreus – # 567 “Mein Eindruck allerdings ist, dass der Einfluss ‘westlicher’ seriöser (wissenschaftlicher) islamorientierter Diskussionen auf das islamisch-geprägte Denken in der Tat im Allgemeinen (nicht nur auf dem JL-Blog) allzu unterschätzt werden.”
    Schwierige behauptung – könnte ja durchaus sein, nur wie will man das überprüfen?

    Naturgemäß kann es dazu wohl keine valide Statistik geben.

    Kürzlich hatte ich auf einem anderen Thread wie folgt reagiert (#132)
    » „Deutsche Islam Konferenz startet Jugendwettbewerb … Porträtiere eine erfolgreiche muslimische Person mit spannender Karriere. Skizziere, wie das Umfeld zum Erfolg beiträgt. Zeige, inwiefern Glaube oder muslimische Identität mit dem Erfolg im Beruf zu tun hat – oder auch nicht. …“
    Ein Porträt von Pierre Vogel würde sich anbieten
    «

    Vorschläge, z.B.: Abdelwahab Meddeb – Ali Dashti – Afshin Ellian – Bassam Tibi – Fazlur Rahman Malik – Hamed Abdel-Samad – Harun Nasution – Khalid Alnowaiser – Lamya Kaddor – Mahmoud Salem (‚Sandmonkey‘) – Mohamed Talbi – Mona Eltahawy – Necla Kelek – Nurcholis Madjid – Ralph Ghadban – Salman Rushdie – Seyran Ates – Tarek Fatah – Timur Kuran
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-17#comment-282831

    Dazu gehören auch Persönlichkeiten wie die kürzlich von mir im Rahmen der Tariq-Ramadan-Debatten auf diesem Blog zitierten zwei frankophonen Tunesier:
    – Abdelmajid Charfi (tunesischer Islamwissenschaftler, Professor an der Universität Manouba/Tunis)
    – Ali Mezghani (tunesischer Jurist, Professor für Recht in Tunis und Paris)

    Ich bin davon überzeugt, dass die von mir genannten Persönlichkeiten Teil des internationalen geistigen und wissenschaftlichen Diskurses zum Thema Islam sind und sich auch so begreifen.

  560. 580.

    „Die Frage ist
    nicht, ob wir Hunden oder Erdbeeren die Erlaubnis zum Wählen erteilen, sondern
    wie eine Erdbeere ihre politische Intention vorbringen kann.
    Ich will Tiere und Pflanzen … emanzipieren.“

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-leiterin-carolyn-christov-bakargiev-ueber-die-politische-intention-der-erdbeere-1.1370514

  561. 581.

    Publicola

    Die Türkei sollte doch als weitreichendes Test-Modell ausreichen. Ob Laizismus und Islam gemeinsam möglich sind. Ein paar Jahre noch Geduld und wir wissen es

    Dann muss das Ergebnis akezeptiert werden

    Ja oder Nein.

    Neuere „Demokratien“ wie Ägypten und Tunesien sind dann nicht mehr erforderlich, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.

    Es wird das Selbe sein.

    • 3. Juni 2012 um 16:01 Uhr
    • cem.gülay
  562. 582.

    PS – Vertreter der documenta kritisierten am Mittwoch die katholische Kirche scharf: „Es stört erheblich.

    Die künstlerische Leiterin*) fühlt sich von dieser Figur bedroht, die mit der documenta nichts zu tun hat“,
    sagte documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld.

    Die Figur auf dem Kirchturm am zentralen Friedrichsplatz – ein Mann mit ausgebreiteten Armen – ist Teil einer Balkenhol-Ausstellung. Wie Leifeld weiter erklärte, sei die Skulptur „ein Eingriff in die Freiheit der documenta“. Er fordere Respekt für die Weltkunstausstellung
    http://www.art-magazin.de/szene/51201/balkenhol_kassel

    *) Frau Christov-Bakargiev

  563. 583.

    @ CG – Neuere “Demokratien” wie Ägypten und Tunesien sind dann nicht mehr erforderlich, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.

    Es liegt nicht in meiner Verantwortung, dass einige Leute in Ägyten und Tunesien (soziale und politische) Veränderungen erwünschten.

    Mich interessiert allerdings schon, was dort in diesen Staaten in Wirklichkeit, ‚realiter‘ passiert.
    Um das zu erfahren, bin ich auf Berichte seriöser Medien und als seriös vermutete Blogs angewiesen, die ich dankbar zur Kenntnis nehme.

    Mich interessiert weiterhin, in dieser Beziehung auf diesem Blog verkündete Darstellungen, soweit sie der mir medial verfügbaren und belegbaren Realität und Fakten widersprechen, unter Hinweis auf derartige seriöse Quellen zu korrigieren.

    Weiterhin bin ich dafür dankbar, wenn und dass von mir getätigte diesbezügliche Darstellungen, so sie der belegbaren Realität und den nachweisbaren Fakten widersprechen, korrigiert werden.

    Was die Türkei anbetrifft, so sind bestimmte Entwicklungen (allgemeiner Eindruck: betonter Nationalismus, ein Weniger an Demokratie, ein Mehr an Religion) dort recht bedauerlich.
    Andererseits halte ich die dort inzwischen entstandene bzw. gewachsene und erstarkte demokratieorientierte Zivilgesellschaft langfristig für stärker und durchsetzungsmächtiger
    als irgendwelche kurz- und mittelfristig wirkenden ideologie-(d.h. nationalismus- u./o. religions-)bestimmten Anweisungen aus den oberen Rängen der türkischen Politik.
    Ich mag da in Hinsicht der Türkei natürlich auch völlig falsch liegen. Dann korrigieren Sie meinen falschen Eindruck, bitte.

  564. 584.

    OT – Tunesien –
    Hans Rosling speaking about the number of babies per woman versus income per capita in Tunisia and Qatar since 1956 and how that compares to other countries in the world based on their religion.
    http://www.youtube.com/watch?v=sbeWfTkvkg0

  565. 585.

    Mazyek wird auf Anfrage wohl sagen, dass daran die mangelnde Willkommenskultur Deutschlands schuld ist.

    http://www.nzz.ch/aktuell/international/zwoelf-tote-bei-anschlag-auf-kirche-im-norden-nigerias_1.17159682.html

    • 3. Juni 2012 um 17:59 Uhr
    • FreeSpeech
  566. 586.

    @ SoC

    Bulut hat einen Riexinger zum Knuddeln.

    Politisch sicher, ob der B. Riexinger auf Männer steht, weiß ich allerdings nicht.

    @ Z

    forderorientalisiten

    Wenn schon Vorderorientalisten, aber Forderorientalen wäre eine treffende Bezeichnung für Mazyek, Kolat & Co.

    @ Z, FS

    Peter von Matt

    Von einem Schweizer Bekannten:

    http://www.nebelspalter.ch/Making+of+a+Chameleon+Peter+von+Matt/540360/detail.htm

    • 3. Juni 2012 um 18:19 Uhr
    • MRX
  567. 587.

    OT

    Die Treue der Frauen zu ihrem Fürsten lässt sich nicht nur mit dem Schlecker-Spirit erklären. Die Schlecker-Frauen trauern um bares Geld. Die besten Löhne für Kassierinnen zahlte nicht etwa der sanfte Anthroposoph und dm-Gründer Götz Werner oder ein Dirk Rossmann, sondern der Menschenfeind aus Ehingen. Schlecker ließ Vollzeit arbeiten, wo andere längst massenhaft Mini-Jobs schufen, und zahlte Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Zuletzt floss ein Drittel seines Umsatzes in Personalkosten.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/20-jahre-in-knechtschaft-unsere-schlecker-frauen-11703944.html

    • 3. Juni 2012 um 18:31 Uhr
    • MRX
  568. 588.

    @MRX

    Köstlich – und sogar der Satiriker, der auch Moritz Leuenberger erwähnt, den Bundesrat, Pfarressohn und Moralprediger mit literarischen Ambitionen, und zwei weitere Modeerscheinungen, Kreis und Tanner, auch der hat noch Angst vor dem langen Arm des geilen Gecken. Wie alle männlichen Studenten, die alle wussten, was für den von Matt zählte: Blond, weiblich, und verfügbar.

    • 3. Juni 2012 um 18:41 Uhr
    • FreeSpeech
  569. 589.

    @ MRX, FS – Wahnsinn :-)
    dem Autor des von mir gelesenen FAZ-Artikel „Die Angst des Kälbchens vor der Kutsche – Ein Fremdenführer durch das Gebirgsmassiv der kollektiven Erinnerung: Peter von Matt zeigt uns in seinem neuen Essayband zerklüftete Bergwelten und schweizerische Seelenlandschaften“
    von Hubert Spiegel (FAZ – 19.05.2012)
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-der-woche/peter-von-matt-das-kalb-vor-der-gotthardpost-die-angst-des-kaelbchens-vor-der-kutsche-11755626.html
    waren diese interessanten Background-Phänomene ganz offensichtlich nicht bekannt.

    Die Lektüre des nebelspalter-Textes hinterlässt post factum wohl bergartig zerklüftete Seelenwelten kollektiver Fragezeichen.

  570. 590.

    @Publicola

    Auch da kommt durch, dass er sicher unterhaltende Geburtstagsreden hält.

    • 3. Juni 2012 um 20:01 Uhr
    • FreeSpeech
  571. 591.

    Ich frage mich gerade inwieweit andere gesellschaftliche faktoren einen ungünstigeneinfluß auf die Entwicklung des Islam genommen haben könnten. Seit der zeit der abbasiden ist die politische /militärische macht eigentlich in allen islamischen staaten in die hände von militärstämmen, türken, mongolen, kurden und berber gruppierungen und militärsklaven, mamluken und devsirme übergegangen. Die wirtschaft lag soweit mir bekannt überproportional in der hand anders gläubiger, juden, griechen, armenier , kopten und maroniten. Vergleichbares gab es im sich entwickelnden europa nicht.Hat jemand eine idee dazu ?

    • 3. Juni 2012 um 20:37 Uhr
    • ernsthaft
  572. 592.

    # 590 – Scharia, wirkungsvolle Barriere gegen ökonomisch-soziale Entwicklung –

    Vor bis etwa 300 Jahren zogen die Handelszentren des Orients alle denkbaren Menschen auf der Suche nach Reichtum an. Man kommunizierte in zahlreichen Sprachen. Aber dann begab sich diese Region auf einen Sturzflug in eine abwärts gerichtete Spirale der Unterentwicklung. Was lief also eigentlich schief?
    Als essentielle Ursache der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stagnation innerhalb des islamisch geprägten Kulturkreises sieht der türkische Wissenschaftler Timur Kuran in seinem 2011 erschienenen Buch „The Long Divergence: How Islamic Law Held Back the Middle East“ folgende Schlüsselelemente der Scharia: 1. Vertragsgesetzgebung; 2. Erbschaftsregelungen; 3. Zinsverbot; 4. Todesstrafe für Apostasie; 5. Caritative ‚waqfs‘-Stiftungen.

    1 – Vertragsgesetzgebung –
    Während des Mittelalters beruhten geschäftliche Transaktionen auf persönlichen Beziehungen. Eine Islamische Geschäftspartnerschaft konnte auf Wunsch von jedem Partner beeendet werden. Der Tod eines Partners löste auch die Partnerschaft auf, wobei der resultierende Gewinn und Verlust einzig auf den überlebenden Partner überging. Die Kinder und Familie des verstorbenen Partners konnten weder erben noch automatisch seinen Platz einnehmen.
    Dauerhafte Geschäftspartnerschaften über Generationen hin konnten sich so nicht entwickeln konnten. Die privaten Unternehmen in dieser Region unterlagen praktisch so einer temporären Dauer und einer Atomisierung:

    2 – Erbschaftsgesetzgebung –
    Die egalitäre Natur der Islamischen Erbschaftsgesetzgebung förderte eine breite Streuung des Reichtums in der Gesellschaft gefördert und verhinderte die Anhäufung des Reichtums in immer weniger Händen verhindert wurde.
    So konnten allerdings die Wirtschaftsimperien erfolgreicher Großhändler nie diese Großhändler überdauern, weil ja deren Nachlass aufgeteilt und in diverse kleine Segmenten zerstreut wurde. Alles musste wieder mit neuen Partnerschaften vom Punkte Null beginnen.

    3 – Zinsverbot –
    Das Zinsverbot des machte es schwierig für Großhändler, Kredite und Bezugsquellen für Darlehen zu erschließen. Häufig vergrößerte das Zinsverbot die Kosten, weil sowohl Anbieter als auch Nutzer von Kreditmitteln innovative Strategien entdeckten, das Verbot zu umgehen. Ebenso konnten sich daher keine Banken entwickeln. So gab es keinerlei Ansporn bzw. Bedürfnis, Aktienhandel sowie standardisierte Buchhaltung zu betreiben.

    4 – Todesstrafe für Apostasie –
    Infolge der Todesstrafe für Apostasie riskierten Muslime Leib und Leben, wenn sie Geschäft und Handel unter einem nichtislamischen gesetzlichen System organisierten, oder wenn sie Streitigkeiten vor nichtmoslemische Richter brachten.

    5 – Fromme ‚waqfs‘-Stiftungen –
    Die frommen, karitativen Stiftungen, oder ‚waqfs‘ stellten Dienstleistungen wie Wasserversorgung bereit und verwalteten Waisenhäuser, Schulen und Universitäten. Da sie nicht selbstverwaltet waren, konnten ihre geschäftsführenden Vorsitzende nicht die Gewinne maximieren. Sie wurden so ein Hindernis für das Wachstum von Körperschaften.

    – Conclusio –
    All das bedeutete, dass islamisch geprägte Regionen sehr spät erst Schlüsseleinrichtungen der modernen Wirtschaft übernahmen. Gesetze, Institutionen und organisatorische Formen, die produktive Mittel in großem Maßstab innerhalb der fortdauernden Privat-Unternehmen hätten mobilisieren können, konnten sich so in diesen Regionen nicht entwickeln – Mittel, die ja wesentlich sind für eine Entwicklung der Wirtschaft.

    http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/the-long-divergence-how-islamic-law-held-back-the-middle-east-by-timur-kuran-2196199.html

  573. 593.

    … Die privaten Unternehmen dieser Region waren so nur von temporärer Dauer und unterlagen einer Atomisierung.

  574. 594.

    @Publicola

    lächerlich

    • 3. Juni 2012 um 22:32 Uhr
    • PBUH
  575. 595.

    Vielen dank für den tollen komentar. Ich sehe daraus keinene auswirkung auf die entwicklung des ialam. Kann die „zurückstellung“ in politik und wirtschaft für die etablierte arabisch oder zb, iranische bevölkerung zu einer erstarrung der entwicklung in religion /geisteswissenschaften geführt haben ? Ich denke das auch die freiheit/selbstverwaltung von städten z.b in oberitalien, auswirkung auf die entwicklung haben könnte. Es gibt ja auch in europa gebiete, wie zb. süditalien an der europäischen entwicklung kaum teilgenommen haben. Auch süditalien hatte überwiegend fremdstämmige eliten.

    • 3. Juni 2012 um 22:42 Uhr
    • ernsthaft
  576. 596.

    593. @Publicola – lächerlich

    @ PBUH – für Ihren – wie üblich – zielführenden Beitrag sei Ihnen herzlichst gedankt!

  577. 597.

    Ich kann mir vorstellen, das eliten die lediglich an der ausbeutung ihres staates bzw. der bevölkerung interessiert sind und wenig in infrastruktur und bildung investieren auch eher konservative strömungen in der religion, die die herrschaft stützen und legitimieren soll fördern. Ähnliches ist ja auch in Indien (Mogulherrschaft) und in china(mandschu herrschaft) zu beobachten.

    • 3. Juni 2012 um 22:57 Uhr
    • ernsthaft
  578. 598.

    @ ernsthaft – Ich denke das auch die freiheit/selbstverwaltung von städten z.b in oberitalien, auswirkung auf die entwicklung haben könnte.

    Davon bin ich – wie Sie – überzeugt.

    Einen ergänzenden – wie soll man sagen: ideologischen, religiösen – hypothetischen Grund hatte ich bereits kürzlich angesprochen. In der ‚westlichen‘ Sphäre begingen etliche Menschen nicht den Irrtum, zu glauben oder darauf zu bestehen, dass das geistige, philosophische, technische, soziale, politische Leben erst mit dem Auftauchen der Religionsschöpfers, Jesus, begann,
    so dass Alles, was vor dem Erscheinen des Religionsstifters sich ereignet hatte, zu ignorieren und verwerflich sei. Beziehungsweise ‚andersherum‘ formuliert: die Religion konnte – wie offenbar im Islam – nie vollständig eine Verwerfung und Missachtung der Antike durchsetzen.

    Ein Phänomen, das d(ies)en Total-Durchmarsch der Religion mit den hier genannten Konsequenzen verhinderte, ist z.B. die Freiheit etlicher Städte (besonders in Oberitalien) im europäischen Kulturkreis – „Stadtluft macht frei“.
    So konnten die Errungenschaften und Erkenntnisse der Antike – trotz vielerlei Schwierigkeiten und Hindernissen in der einen oder anderen Stadt – tradiert, wiederaufgenommen und weiterentwickelt werden.
    So konnte sich beispielsweise Kopernikus bei Aristarchos von Samos ‚bedienen‘ [plagiieren würde man das heute definieren:
    Copernicus cited Aristarchus in an early (unpublished) manuscript of ‚De Revolutionibus‘ (which still survives) so he was clearly aware of at least one previous proponent of the heliocentric thesis.
    d.h. in dem später publizierten Werk ‚De revolutionibus‘ entfiel dann der Hinweis auf Aristarch]

  579. 599.

    So konnten die Errungenschaften und Erkenntnisse der Antike – trotz vielerlei Schwierigkeiten und Hindernissen – in der einen oder anderen Stadt tradiert, wiederaufgenommen und weiterentwickelt werden.

  580. 600.

    Kopernikus-, Aristarch-Zitat: http://en.wikipedia.org/wiki/Heliocentrism

  581. 601.

    Ich meine, ohne es belegen zu können, das es in der kolonialzeit durchaus, z.b. in ägypten bemühungen gab den islam zu modernisieren. Die kasan tataren im zarenreich hatten ebenfalls eine kulturelle blütezeit, mit modernistischen ansätzen.(Ich bin ein alter sack und weiß soetwas eher aus büchern und hab es daher nicht so schnell verfügbar wie sie, bin von ihrem wissen beeindruckt)

    • 3. Juni 2012 um 23:15 Uhr
    • ernsthaft
  582. 602.

    Meine mich zu erinner gelesen zu haben das unter den almoraviden oder almohaden im eroberten andalusien, bibliotheken zerstörte wurden mit der begründung alles wichtige stehe im koran und alles andere verwirre nur.

    • 3. Juni 2012 um 23:24 Uhr
    • ernsthaft
  583. 603.

    @ ernsthaft – dass es in der kolonialzeit durchaus, z.b. in ägypten bemühungen gab den islam zu modernisieren.

    D’accord!

    An diesem zeitlich-historischen Punkt müsste man also die sinnvolle und zielführende Frage des Arjen van Zuider erneut stellen (z.B. ‚wieso kam man damit nicht weiter?‘ oder ‚warum konnte man dann nicht den Rückfall aufholen?‘)

    Allerdings wäre der Zeitpunkt des Rückfalls des islamisch-geprägten Kulturkreises genauer zu bestimmen, der möglicherweise – anders als (hier auf dem Blog i.d.R.) angenommen – zeitlich nicht allzuweit von unserer Gegenwart entfernt ist.

    Jedenfalls scheint mir die Bestimmunt dieses Datums des Rückfalls in der Entwicklung keine einfache Aufgabe:

    So hatte z.B. der Dey von Algier (!) zur Finanzierung der Ägyptenexpedition Napoleons, aber auch zur Finanzierung weiterer Kriege Napoleons drei Kredite gewährt. Nach dem Sturz des Kaisers verweigerten die französischen Könige die Rückzahlung. 1827 ließ der inzwischen ungehaltene Dey daher dem französischen Gesandten einen Schlag mit dem Fliegenwedel versetzen.

  584. 604.

    Bestimmung

  585. 605.

    Richtig. Und 1830 ? waren die franzosen ohne große probleme in der lage algerien zu besetzen. Ich glaube es ging um getreide und der wedel war ein willkommener vorwand

    • 3. Juni 2012 um 23:35 Uhr
    • ernsthaft
  586. 606.

    @Publicola

    Danke für die Auflistung in Kommentar 591. Wobei noch anzumerken ist, dass Scharia ja den Inhalt von Koran und Sunnah widerspiegelt und damit Islam ist.
    Je islamischer und „ungläubigenreiner“ die Gesellschaften wurden, desto unfähiger wurden sie gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt zu generieren.
    Als dann noch in bestimmten Perioden der Austausch vorallem mit Europa abbrach, zB. als aufgrund des aufkommenden Seehandels die Seidenstraße an Bedeutung verlor, da wurde es noch schwieriger.
    Kemal Atatürk war einer der wenigen Führer islamischer Staaten, der erkannte was der Grund für die eigene Rückständigkeit und der damit verbunden zunhemenden Machlosigkeit verglichen mit Europa war.
    Und er hatte den Mut Dinge zu verändern. http://www.youtube.com/watch?v=t_mxjnthUHM Ab min 4:30 wird aufgezählt was er alles veränderte.
    Bis heute haben die allermeisten islamischen Gesellschaften nicht verstanden was ihr wahres Problem ist, schlimmer noch, sie steuern aktuell noch tiefer in die islamische Misere.

    • 3. Juni 2012 um 23:40 Uhr
    • Bellfruta87
  587. 607.

    # 604 – Vielleicht ist das der Nachweis-Indikator bzw. liegt da also die (aller)spätestdenkbare zeitliche Trennlinie, ab welcher der bis dahin (z.T. und regional differierend zumindest) noch aufrechterhaltene Gleichstand in der Entwicklung von Orient und Okzident sich endgültig in einen Rückfallprozess des Orients wandelte.

  588. 608.

    dass Scharia ja den Inhalt von Koran und Sunnah widerspiegelt und damit Islam ist
    Ja, hallo, Bellfrut87, wer um alles in der Welt hat das denn (je) bestritten?

  589. 609.

    Bellfruta87

  590. 610.

    „Ja, hallo, Bellfrut87, wer um alles in der Welt hat das denn (je) bestritten?“

    Hier so erstmal niemand, ich wollts halt nur nochmal klarstellen. Gibt ja vielleicht doch den ein oder anderen der mitließt und der nicht genau weiß was Scharia eigentlich ist.

    • 3. Juni 2012 um 23:49 Uhr
    • Bellfruta87
  591. 611.

    Zur zeit der großen endeckungen(geografisch gesehen) war asien europa wirtschaftlich gesehen überlegen- Ein nicht unerheblicherteil des silbers aus südamerika floß nach asien durch den handel der portugiesen, da europäische produkte nicht konkurenzfähig waren. Dies hat sich nachhaltig erst im laufe des 18ten jahrhunderts geändert. Führend waren in europa zunächst die niderlande ab dem 17ten jahrhundert die eine sehr moderne wirtschaft hatten und mit ihrer flotte auch im mittelmeer präsent waren. Ein weiterer punkt für die vormacht der europäer zunächst franzosen waren die privilegien die ihnen von den osmanischen sultanen gewährt wurden (koruption?) Dies verschaffte erhebliche vorteile später besonders für die engländer und ihre aufblühende textilindustrie, da konnten die einheimischen hanwerksbetriebe nicht mithalten.

    • 3. Juni 2012 um 23:50 Uhr
    • ernsthaft
  592. 612.

    @ BF – Bis heute haben die allermeisten islamischen Gesellschaften nicht verstanden was ihr wahres Problem ist

    Zu vermuten ist, dass z.B. derzeitig in Ägypten und Tunesien zumindest einigen jungen Menschen jedenfalls etwas von dem Ihrerseits angesprochenen Dilemma ‚dämmert‘.
    Man hofft, dass diese jungen Säkular-Demokraten diese ihre klare Sicht beibehalten und verbreiten können.

  593. 613.

    @ eh u. @ BF – Merci für die zahlreichen wichtigen Hinweise und Informationen!

  594. 614.

    Die jungturken ? der erste pahlevi shah ? die habens im prinzip auch begriffen. waren nur nicht in der lage es nachhaltig durchzusetezen-

    • 3. Juni 2012 um 23:55 Uhr
    • ernsthaft
  595. 615.

    Ein grund für die rückwärtsgewandheit des islams könnte inder tatsache begründet liegen das er eine außergewöhnliche erfolgsgeschichte zu beginn seiner geschichte war. Die umma zu zeit des propheten war/ist die ideale gesellschaft. Durch ihre wiederherstellung(z.b.wahabiten) versucht man an alte größe anzuknüpfen-

    • 4. Juni 2012 um 00:02 Uhr
    • ernsthaft
  596. 616.

    Durch ihre wiederherstellung(z.b.wahabiten) versucht man an alte größe anzuknüpfen- – als historisches Bewusstsein der Potentialität einer Kultur, als Reminiszenz und Tradition, die ermutigt, ist das ja ganz in Ordnung, ja nutzbringend.
    Aber eine Wiederherstellung wörtlich, also regredierend in die Vergangenheit, anzustreben,
    führt natürlich und mit (historisch erprobter) Sicherheit in die verrückte Irre des Total-Misslingens bis hin zur Lächerlichkeit
    (erinnert sei z.B. an Mussolini)

  597. 617.

    Welche entwicklungsmöglichkeiten gibt es denn.
    Der islam verharrt noch lange in der erstarrung, jedenfalls in einigen gesellschaften.
    Er erneuert/humanisiert sich , das kann lange dauern.
    oder die islamischen gesellschaft säkularisieren sich, auch das wird lange dauern, jedenfalls für einige staaten.

    • 4. Juni 2012 um 00:17 Uhr
    • ernsthaft
  598. 618.

    Die für uns wesentliche frage ist aber was bedeutet das für uns ?
    Ich denke das wir mit allen drei varianten, die es wahrscheinlich auch nebeneiander geben wird ganz gut leben können solange wir keine zu großen islamischen bevölkerungsanteile haben und das liegt bei uns.

    • 4. Juni 2012 um 00:24 Uhr
    • ernsthaft
  599. 619.

    Zu 591 fällt mir noch ein das die zum teil willkürliche besteuerung zb. unter den mameluken aber auch in anderen staaten eine kontinuierliche wirtschaftsentwicklung behindert hat. Daher auch die immerwiederkehrende forderung nach rückkehr zu den koranischen steuern.
    Das gegenbeispiel bietet england mit den rechten des parlamentes gerade im bereich der steuern.

    • 4. Juni 2012 um 00:40 Uhr
    • ernsthaft
  600. 620.

    # 617 – Die für uns wesentliche frage ist aber was bedeutet das für uns ?

    @ eh – Diese Frage wurde teilweise kürzlich hier auf einem anderen Thread diskutiert, und zwar unter der Fragestellung, wie die westlichen Demokratien (Europa, USA) die Demokraten in Tunesien und Ägypten unterstützen könnten. Ausgangspunkt war dabei ein Vorschlag von Sandmonkey. (siehe zum Diskussionsverlauf z.B. unter anderem dortige Beiträge wie 526, 532, 533, 544):

    # 526. – Unterstützung der Demokratie in Ägypten – aber wie? – Sandmonkey’s Vorschlag:
    » … if the U.S. is truly interested in promoting democracy in Egypt, it should transfer its democracy aid money to thousands of college scholarships to young Egyptians from all over the country, and send them back to Egypt after living in the civil rights focused U.S. for 4 years.
    The U.S. should simply have the democracy promotion aid out of reach of the Egyptian government in any way, shape or form,
    which I believe could be effectively achieved by transferring it
    to create a university scholarship program for Egyptians.«


    Natürlich unbedingt als sinnvolle Anwendungsempfehlung auch für Deutschland und die EU zu betrachten!
    [Fikra-Forum / Sandmonkey-Text]
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/14/konnen-islamisten-liberale-sein_5572/comment-page-66#comment-282223

    # 532. – … Organisationen wie z.B. die Ford-Stiftung, der American Field Service, Youth for Understanding, der Rotary-International- Club, das Fulbright-Programm, der American Council on Germany und die Atlantik – Brücke schufen das transatlantische Netzwerk zwischen Deutschen und Amerikanern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sowie Studenten, WissenschaftIern und Journalisten.
    Nahezu die gesamte Generation der deutschen Elite,
    die in der Bonner Republik aufwuchs,
    hatte zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben in Amerika studiert, gearbeitet oder Amerika besucht.

    [Text der US-Botschaft]

    # 533. – Starting with the notion of “re-education” of a former enemy, followed by a gentler “re-orientation” concept a few years later, OMGUS and U.S. State Department officials conceived a foreign policy program for sending Germans, especially civic leaders open to democratic ideals and possessing leadership potential, to the United States at public expense to witness democracy in action.
    This exchange program was launched in 1947, and
    within six years nearly 10,000 young Germans “experienced” the United States,
    many of them attending universities there.
    Upon returning to Germany, many went on to build prominent careers in the public and private sectors.

    [Text der Fulbright Stiftung]

    # 544. – Zwei Jahre in den USA über eine Zeitarbeitsfirma verschiedene Jobs machen, halte ich für zivilgesellschaftlich lehrreicher, als sich vier Jahre von den Absurditäten der liberalen Künste traktieren zu lassen.
    [Text des Kommentators Thomas Holm]

  601. 621.

    Korrektur: Sandmonkey’s Beitrag (Fikra-Forum) zu finden unter # 528 [Fikra-Forum / Sandmonkey-Text]
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/14/konnen-islamisten-liberale-sein_5572/comment-page-66#comment-282223

  602. 622.

    @ Zagreus

    „Fühlen ist eine form von urteilen – und zu urteilen ist die quintessenz des denkens“

    Blödsinn – beschäftigen Sie sich ein wenig mit der Struktur des menschlichen Gehirns!

    Fühlen (lokalisiert im limbischen System) ist evolutionsmäßig viel älter als Danken (lokalisiert in der Großhirnrinde).

    • 4. Juni 2012 um 08:48 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
    • 4. Juni 2012 um 08:51 Uhr
    • FreeSpeech
  603. 624.

    So sauber lässt sich das nicht trennen:

    http://www.hup.harvard.edu/catalog.php?recid=25668

    • 4. Juni 2012 um 08:58 Uhr
    • MRX
  604. 625.

    @Publicola 591

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581/comment-page-74#comments

    Die Körperschaft als Rechtseinheit entwickelte sich im Mittelalter im Westen (universitas). (cf Toby E Huff). Die Aktiengesellschaften waren dann eine Konsequenz (cf Ferguson). Das abstrakte und zinsige Kreditwesen gehört mit zu diesen Entwicklungen, auch die Versicherungen.

    Heute macht der islamische Raum Verrenkungen, wo er das nachvollziehen und dennoch islamisch bleiben will.

    • 4. Juni 2012 um 09:06 Uhr
    • FreeSpeech
  605. 626.

    @ FS

    achte ich mir mit dem persönlichen erleben so – das war einfach zu speziell.

    @ Marriex

    „Wenn schon Vorderorientalisten, aber Forderorientalen wäre eine treffende Bezeichnung für Mazyek, Kolat & Co.“

    Stimmt – abundzu produziert die orthographieschwäche die ein oder andere stilblüte wie hier diesen schönen neologismus für Mayzek & Co.

    • 4. Juni 2012 um 09:46 Uhr
    • Zagreus
  606. 627.

    @ HJS

    “Fühlen ist eine form von urteilen – und zu urteilen ist die quintessenz des denkens”

    –> Lesen lernen!

    ich habe über ‚urteilen‘ gesprochen – eine form der kategorisierung.
    Sie sollten unterscheiden zwischen einer biologischen Betrachtung und einer philosophischen –> ich bezog mich hier auf die verarbeitung von sinnesdaten, die weit früher ansetzt als ein – und das ist das entscheidende prädikat dabei: bewusstes Denken.
    Hinzu kommt, dass soetwas wie Fühlen oder intuitives Einschätzen von situationen und sachverhalten eine form der be-urteilung dieser dinge ist, die oft durchaus sich als richtig herausstellen, die aber zugleich vom subjekt in dem moment idR. nicht nachvollzogen werden kann – so a là: „irgendwie ist mir unwohl bei der sache…“
    er Dualimus zwischen einem reinen denken und einer gefühlswelt, wie er sich aus dem dualismus von geust und Körper herauskritsallisiert hat, gibt es so nicht – was es zu geben scheint, obwohl es da auch viele grautöne gibt, ist eine unterscheidung zwischen bewussten (und somit auch prinzipiell kommunizierbaren) Denk(-prozessen) und unbewussten Denk(-prozessen).

    • 4. Juni 2012 um 09:59 Uhr
    • Zagreus
  607. 628.

    Ein sehr guter Artikel über die menschenrechte und den ‚Islam‘ – ergänzt sich gut zu unserem treatthema und ist sehr lesenswert:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/allah_und_die_menschenrechte/

    (quelle: achgut)

    • 4. Juni 2012 um 10:00 Uhr
    • Zagreus
  608. 629.

    OT – der nächste Friedensfürst, der sicherlich total missverstaden wird – kennt man doch: fehlerhafte übersetzung und so, denn ein ägptischer präsdenten-kandidat fordert immer nur zum friedlichen zuammenleben der menschen auf und alles missverständliche ist slebstvertsändlich immer nur metaphysisch und metaphorisch zu verstehen:

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QI3wG3loKlA

    Ich zumindest stimme für die nächten U-Boote an Israel – am besten wir schenken denen nochmal so 12 stück, und noch ein paar duzent Leos würden ihnen auch gut tun. Und wir sollten es ihnen sop schenken, dass es die ägypter so richtig mitbekommen – sowas soll pädagogoischen wert haben und befriedigend wirken.

    • 4. Juni 2012 um 10:08 Uhr
    • Zagreus
  609. 630.

    @ Zagreus

    Tja, da frage ich mich was der Unterschied ist zu „Lebensraum“ und Gröfaz

    • 4. Juni 2012 um 11:25 Uhr
    • FreeSpeech
    • 4. Juni 2012 um 12:11 Uhr
    • Serious Black
  610. 632.

    „Sprit-Krise in Ägypten“

    Der Islam und Allah wirds schon richten. Diesel ist eh eine Erfindung der Kuffar und nur entwickelt worden um Muslime auszubeuten und ins Unglück zu stürzen. 😀

    • 4. Juni 2012 um 12:29 Uhr
    • Bellfruta87
    • 4. Juni 2012 um 12:52 Uhr
    • N. Neumann
  611. 634.

    @ Neumann

    Erdowahns Bevölkerungspolitik (hat eher wenig mit dem Islam zu tun) – wir aber von erdowahn und seinen sießgesellen religiö-moralisch aufgeladen.

    • 4. Juni 2012 um 12:57 Uhr
    • Zagreus
  612. 635.

    @ publicola (irgendwo vorne)

    Schönes Schlusswort von Hans Rosling. :-)

    • 4. Juni 2012 um 13:08 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  613. 636.

    @ ernsthaft 601

    Tatsächlich wurde die (aristotelische) Philosophie unter den Almohaden, jedenfalls bis zum Ende der Reg.-Zeit von Abu Ya’qub Yusuf (ca. 1184), gefördert. Ibn Rushd, Oberrichter in Cordoba, wurde gewissermaßen „staatlicherseits“ damit beauftragt, seine berühmten Aristoteleskommentare zu verfassen.

    Ins gleiche Jahrhundert fällt die Abfassung Hayy ibn Yaqdhan (H.i.Yaqzan) des Ibn Tufail, eine Novelle, die Einfluss auf die europäische Philosophie und namhafte Denker wie Hobbes, Locke, Newton und Kant gehabt haben soll. Habe irgendwo gelesen, dass es zu den „Bestsellern“ im Europa des 17./18. Jahrhunderts gehört hat.

    Die (almohadische) Politik der Förderung und Einbeziehung der Philsophie als eigenständige Wissenschaft erfuhr unter dem Sohn und Nachfolger Ya’qub al-Mansur einen herben Rückschlag. Der betrieb zeitweise eine Art „Appeasement“-Politik gegenüber extremen Fundis und schickte Ibn Rushd in Verbannung.

    • 4. Juni 2012 um 13:18 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  614. 637.

    Praxistest – Hussein Solomon beleuchtet die Anwendung der Sharia in Nigeria und deren Folgen:

    In northern Nigeria, 12 states adopted Shariah law between the years 1999 and 2003. One of the main reasons for these measures enjoying popular support, aside from the fact that most of the population is Muslim, was concern over rising crime. So what happened? According to Solomon:

    –Vigilante groups, called Yan Hizba, formed nominally to implement Shariah law but were actually vigilante groups using threats and violence to enrich themselves and attack rivals in their neighborhoods.

    –Defendants being charged by Shariah courts were tortured in order to extract confessions, after which the victims were convicted.

    –Most of those convicted before Shariah courts were poor or female, in other words they were those who couldn’t buy their way out or, in the latter case, were treated in an unequal manner.

    –While prostitution was harshly punished, Muslim males simply went short distances to places where Shariah law didn’t apply, while those who wanted to drink alcohol were able to purchase counterfeit identity cards saying they were Christians.

    […]

    http://pjmedia.com/barryrubin/2012/06/03/islamist-utopianism-versus-the-real-world-the-attraction-of-violence/

    • 4. Juni 2012 um 13:27 Uhr
    • Serious Black
  615. 638.

    @ Zagreus, FS

    Viel interessanter wäre doch die Frage, warum man sich nicht schon 1948 dazu veranlasst (oder „genötigt“?) sah, eine „KEMRI“ oder Ähnliches zu entwerfen. Sondern dass alle „islamischen Staaten“ außer den beiden im Text genannten der Allg. Erklärung zustimmten.

    (Wohlgemerkt: Die „älteste Neuschöpfung“ dieser Art ist 30 Jahre alt…)

    • 4. Juni 2012 um 13:29 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  616. 639.

    @ Neumann #632

    Und da liegt für Erdogan das Problem. Denn er zieht seit Jahren mit dem Appell durch das Land, jedes türkische Ehepaar solle mindestens drei Kinder in die Welt setzen, damit das Land einer Überalterung wie in Europa entgehe.

    Erdogan hat wohl Angst, daß die Kurden bald übernehmen könnten.

    • 4. Juni 2012 um 13:31 Uhr
    • Serious Black
  617. 640.

    @ ParallelkoMMentar

    Viel interessanter wäre doch die Frage, warum man sich nicht schon 1948 dazu veranlasst (oder “genötigt”?) sah, eine “KEMRI” oder Ähnliches zu entwerfen. Sondern dass alle “islamischen Staaten” außer den beiden im Text genannten der Allg. Erklärung zustimmten.

    Was ist Ihre Meinung dazu?

    • 4. Juni 2012 um 13:34 Uhr
    • FreeSpeech
  618. 641.

    @MM

    Ibn Rushd, Oberrichter in Cordoba, wurde gewissermaßen “staatlicherseits” damit beauftragt, seine berühmten Aristoteleskommentare zu verfassen.

    Quelle?

    • 4. Juni 2012 um 13:36 Uhr
    • FreeSpeech
  619. 642.

    @ Neumann #632

    Und da liegt für Erdogan das Problem. Denn er zieht seit Jahren mit dem Appell durch das Land, jedes türkische Ehepaar solle mindestens drei Kinder in die Welt setzen, damit das Land einer Überalterung wie in Europa entgehe.

    Erdogan hat wohl Angst, daß die Kurden bald übernehmen könnten.

    @ SB

    Richtig, die Eindämmung der Veränderung des numerischen Verhältnisses der Geburtenrate zugunsten der Kurden ist wahrscheinlich Erdogans wichtigstes Motiv im Rahmen seiner 3-Kinder-Politik.

    • 4. Juni 2012 um 13:47 Uhr
    • N. Neumann
  620. 643.

    @ FS

    Was ist Ihre Meinung dazu?

    Dass das ein weites Feld ist. Aber (gerade deswegen?) eine nicht völlig unbedeutende Frage.

    Quelle?

    Bisher mein Kopf, will sagen, die Erinnerung, das gelesen zu haben. Ich schaue, ob ich nachliefern kann…

    • 4. Juni 2012 um 13:52 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  621. 644.

    # 632 – N. Neumann – mit dieser Einstellung kann Erdogan im Falle einer Wahlniederlage doch direkt sich für einen freiwerdende Position als Staatssekretär beim Papst bewerben

    • 4. Juni 2012 um 13:56 Uhr
    • Publicola
  622. 645.

    @ ParallelkoMMentar

    Nach meiner Erinnerung wurde Rushd zum Herrscher zitiert und dort zu seiner Meinung zu Aristoteles befragt – und er stellte dann erleichtert fest, dass der Herrscher eben schlicht interessiert war.

    • 4. Juni 2012 um 14:03 Uhr
    • FreeSpeech
  623. 646.

    Na ja, wenigstens befolgen Erdogans Anhänger in Deutschland seine Wünsche, oder?

    • 4. Juni 2012 um 14:08 Uhr
    • cem.gülay
  624. 647.

    @ FS

    nachliefern

    Seyyed Hossein Nasr and Oliver Leaman (1996), History of Islamic Philosophy, p. 314, Routledge:

    Abu Bakr ibn Tufayl summoned me [Ibn Rushd] one day and told me that he had heard the Commander of the Faithful [Ya’qub Yusuf] complaining about the disjointedness of Aristotle’s mode of expression — or that of the translators — and the resultant obscurity of his intentions. He said that if someone took on these books who could summarize them and clarify their aims after first thoroughly understanding them himself, people would have an easier time comprehending them. “If you have the energy,” Ibn Tufayl told me, “you do it. I’m confident you can, because I know what a good mind and devoted character you have, and how dedicated you are to the art. You understand that only my great age, the cares of my office — and my commitment to another task that I think even more vital — keep me from doing it myself.”

    nach: en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Tufail

    (Ibn Tufail war wazir am Kalifenhof)

    des Weiteren: Olivier Leaman, Averroes and his philosophy, London 1997.

    • 4. Juni 2012 um 14:25 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  625. 648.

    @MM

    Danke. Passt.

    • 4. Juni 2012 um 14:28 Uhr
    • FreeSpeech
  626. 649.

    @ ParallelkoMMentar

    ad 637

    Naja, es wurde bereits bei der Erklärung der allgem. menschenrechte gegen einzelne bestimmungen interveniert – unter anderem von saudi arabien gegen eben die religionsfreiheit.

    In folge der AMR gab es dann eine immer größere Kritik dagegen in muslimischen Ländern, die erstmal 1981 zu einer erklärung führte, die die menschenrechte unter islamischen Vorbehalt (scharia) stellten.

    zur probematik ‚allgem. Menschenrechte und Islam‘ zwei (kurze) Lektüreeinheiten:

    http://islam-dialog.ekvw.de/fileadmin/ekvw/dokumente/arbeitsbereiche/islamdialog/menschenrechte_und_islam.pdf

    und

    http://www.igfm.de/Islamische-Menschenrechtserklaerungen-und-ihre-Kritiker-Eiwaen.1035.0.html

    • 4. Juni 2012 um 14:30 Uhr
    • Zagreus
  627. 650.

    OT – Russland/Syrien

    The roots of Russia’s support for Butcher Assad go deep. This is much more than nostalgia for Russia’s last Middle East ally from Soviet days. This is about getting back in touch with Russia’s pre-communist foreign policy traditions, and about Putin’s relations with one of his most reliable and important bases of support: the Russian Orthodox Church.

    http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2012/06/03/what-russia-doesnt-forget/

    • 4. Juni 2012 um 15:00 Uhr
    • Serious Black
  628. 651.

    Zum Thema Christianisierung und Religionsinterpretation – in Mitteleuropa (so ab 25 wird es interessant mit König Clodwig):

    http://www.youtube.com/watch?v=AdnZTJ97L9U&feature=related

    • 4. Juni 2012 um 16:00 Uhr
    • Zagreus
  629. 652.

    Zu Ibn Rushd siehe auch „Ibn Rushd Fund for Freedom of Tought“ mit Sitz in Berlin.
    Dort erhalten Persönlichkeiten ein Forum, die sich dem Wandel in der Arabischen Welt verschrieben haben.

    • 4. Juni 2012 um 18:14 Uhr
    • Marit
  630. 653.

    Berlin

    A man is under arrest in Germany after killing his wife in front of his six young children and cutting her into pieces.
    Orhan Sircasi then ran on to the roof of his apartment building clutching her severed head in one hand and a butcher’s knife in the other.
    The 32-year-old killer of Turkish origin fought off police as they tried to seize him early this morning by lunging at them with the knife and swinging the head like a club.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2154357/Husband-butchers-wife-children-throwing-dismembered-head-roof-apartment.html

    • 4. Juni 2012 um 18:17 Uhr
    • Serious Black
  631. 654.

    Kürzlich wurde von Miriam G. ein Video verlinkt, das wiedergab, wie eine Saudi-Araberin in einem ‚shopping-mall‘ sich lautstark gegen die (international peinliche) Zumutung der Religionspolizei wehrte, wegen des ‚Tragens‘ von Fingernagellack den ‚mall‘ zu verlassen, wie dann auch wohl geschehen. Da diese Szene international zugänglich auf dem Pranger Youtube erschien, hat man wohl nun den saudischen Rückwärtsgang – international i.d.R. eine Vorwärtsbewegung – eingeschlagen:

    The head of the Saudi religious police has come out strongly against one of his men who ordered a woman to leave a mall because she was wearing nail polish, a local daily reported on Monday. „The world is manufacturing airplanes and we are still telling a woman ‚leave the mall because you’ve got nail polish on your fingers‘,“ local daily Al-Watan quoted Sheikh Abdullatiff Abdel Aziz al-Sheikh as saying.
    http://english.ahram.org.eg/NewsContent/2/8/43794/World/Region/Saudi-religious-police-chief-blames-agent-over-mal.aspx

  632. 656.

    @Serious Black 651

    divide et impera

    • 4. Juni 2012 um 20:45 Uhr
    • FreeSpeech
  633. 657.

    @ FS – Ihr Kommentar: ‚boah eih‘ (würde man da im Münsterland sagen)

  634. 658.

    @Publicola

    Da brauche ich Aufklärung.

    Ich fand nur den Witz

    Wird ein Mantafahrer gefragt:
    “ Sach‘ ma Manni, was haeltst Du eigentlich von der Golfkrise?“
    Manni: „Boa eih, wird der nich mehr gebaut, eih?“

    und da sit Boah eih immer noch nicht eindeutig identifizierbar.

    • 4. Juni 2012 um 21:12 Uhr
    • FreeSpeech
  635. 659.

    Da schneidet ein Moslem unter Allahu Akbar Rufen mitten in Berlin seiner zwangsverheirateten Ehefrau bei lebendigem Leibe den Kopf ab und Zeitonline findet das nicht berichtenswert. Zumindest habe ich bislang keinen Artikel dazu finden können.
    Naja, aber bei diesem Blatt wundert mich gar nichts mehr.

    • 4. Juni 2012 um 21:31 Uhr
    • Bellfruta87
  636. 660.

    @ FS #654

    Geschmacklos!

    @ BF #657

    Allahu Akbar

    War das so?

    • 4. Juni 2012 um 21:51 Uhr
    • Serious Black
  637. 661.

    @ Publicola #653

    Davon kann die Welt mehr gebrauchen!

    Leider sympathisiert die überwältigende Mehrheit mit sowas:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Zr4wkMUIW_o

    • 4. Juni 2012 um 21:54 Uhr
    • Serious Black
  638. 662.

    ‚boah eih! Da brauche ich Aufklärung. – in konkreten Falle:
    fassungsloses Er-Staunen angesichts der mittels einer Metapher plus Wortspiel zwischen zwei – in normalen Denkschemata nicht verknüpfbaren – Gebieten hergestellten, allerdings absolut nicht zu erwartenden ‚treffenden‘ Analogie-Beziehung,
    nämlich einer mörderischen Individual-Tat und einem sozial, politisch oder territorial bezogenen herrschaftsstabilisierenden Prinzip

  639. 663.

    „War das so?“

    Jup!

    „Laut Aussagen von Nachbarn hatte der aufgebrachte Mann seine Frau auf die Terrasse gezerrt und geschlagen, bis sie am Boden lag. Dann sei der 32-Jährige in die Wohnung zurückgelaufen und habe zwei Messer geholt. Er soll laut „Allahu akbar!“ (Gott ist groß!) gerufen haben, bevor er die Frau tötete. Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigten dies nicht.“
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zerstueckelte-frauenleiche-ehemann-wegen-mordverdachts-festgenommen-a-836764.html

    Ich hab mal ein ein Video gesehen, wo ein 12 Jähriger Hamasjunge vor Puplikum, ein paar Erwachsene und andere Kinder, einem erwachsenen Mann den Kopf abgeschnitten hat. Auch da wurde munter von allen beteiligten Allahu Akbar gerufen. Das machen die in solchen Situationen immer.

    • 4. Juni 2012 um 22:05 Uhr
    • Bellfruta87
  640. 664.

    PS zu 619 – Der Vorschlag von Sandmonkey: The U.S. should simply have the democracy promotion aid out of reach of the Egyptian government in any way, shape or form, which I believe could be effectively achieved by transferring it to create a university scholarship program for Egyptians
    bzw. der sinnvolle zusätzliche Modifizierungsvorschlag von Thomas Holm: Zwei Jahre in den USA über eine Zeitarbeitsfirma verschiedene Jobs machen, halte ich für zivilgesellschaftlich lehrreicher, als sich vier Jahre von den Absurditäten der liberalen Künste traktieren zu lassen.
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/29/warum-nur-muslime-den-salafismus-besiegen-konnen_5581/comment-page-78#comments

    macht insbesondere Sinn, wenn man die folgenden zwei Daten des Wahlergebniss der Präsidentschaftswahlen in Ägypten überdenkt:

    1 – Das Verhältnis von 57% nicht-islamistischer Stimmen versus 43 % islamistische Stimmen*)

    2 – Der unerwartete kometenhafte Aufstieg*) des säkularen links-nasseristischen Präsidentschaftskandidaten Hamdeen Sabaha, der mit ca. 21% die drittmeisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, nach dem islamistischen Wahlsieger Morsy mit ca. 25% und dem säkularen Militärangehörigen und zweiten Stichwahlsieger Shafik mit ca. 24%.

    Der säkulare Links-Nasserist Sabaha errang in den zwei größten urbanen Zentren Kairo und Alexandria den ersten Platz.

    In Alexandria, traditionelles Treibhaus des Islamismus und Salafismus, landete er mit 34,2% vor den Kandidaten Abul-Fotouh (22%) und Amr Moussa (16,5%) und vor Mursi (15,3%).

    In Kairo errang Sabahi den 1. Rang mit 34,6% der Stimmen vor Shafik (25,9%), Mursi (21,1%) und Abul-Fotouh (19,2%). Sehr viele arme Kopten, z.B. die koptischen Müllsammler Kairos ‚zabadeen‘, haben vermutlich Sabahi ihre Stimmen verliehen.
    Auch im Kairo-Stadtviertel Imbaba – während der 90er Jahre kontrolliert von militanten Islamisten und als ‚Islamische Republik von Imbaba‘ bekannt – errang Sabahi 32,2% vor Shafiq (23,2%), Mursi (18,3%) und Abul-Fotouh (14,7%).

    Mögliche Anzeichen dafür, dass die Präsidentschaftswahlen auch als eine erste Gegenreaktion auf die Islamisten gelten könnte.
    __________________________

    *) http://english.ahram.org.eg/News/43096.aspx

  641. 665.

    @Publicola

    Danke

    @Serious Black

    Kein Sinn für Sarkasmus? Der Täter hatte den.

    • 4. Juni 2012 um 22:20 Uhr
    • FreeSpeech
  642. 666.

    @Publicola

    Bist ja immer sehr engagiert Beiträge über Tunesien zu verlinken. Hab auch einen:

    „There is unanimity that the male apostate must be put to death.“
    http://www.gatestoneinstitute.org/3092/tunisia-muslims-slaughter-apostate

    • 4. Juni 2012 um 22:21 Uhr
    • Bellfruta87
  643. 667.

    PS # 664 – Tunesien –

    L’interview accordée par Hamadi Jebali, chef du gouvernement, mercredi 30 mai 2012 aux deux chaînes publiques tunisiennes …
    la position exprimée, clairement à propos des salafistes. C’est la première fois qu’un responsable d’aussi haut rang du gouvernement et d’Ennahdha tient des propos durs et menaçants envers cette caste de salafistes. « Ils ne sont pas plus musulmans que nous, ils n’ont aucun droit de traiter les autres de non musulmans, ils n’ont pas le droit d’imposer leur mode de vie à la société tunisienne qui a ses acquis et ses références ».
    De telles paroles ne peuvent que rassurer, mais là aussi, il faudrait attendre les actes concrets.

    »Interview mit dem [tunesischen] Premier Hamadi Jebali, [gesendet] von zwei tunesichen öffentlichen Fernsehsendern …
    seine klare Stellungnahme zu den Salafisten. Dies ist das erste Mal, dass ein verantwortliches hochrangiges [Regierungsmitglied] und Ennahdha-Mitglied eine harte und drohende Stellungnahme gegenüber den Salafisten abgab.
    „Sie sind nicht muslimischer als wir.
    Sie haben kein Recht, die anderen als Nicht-Muslime zu behandeln.
    Sie haben nicht das Recht, ihren Lebensstil der tunesischen Gesellschaft aufzuoktroyieren,
    die ihre eigenen Errungenschaften [Traditionen] und Eigenschaften [Lebensstil] hat.“
    Solche Worte sind selbstredend beruhigend, aber andererseits sollte man [nun eigentlich] konkrete Aktionen erwarten.«

    source: „Tunisie – Hamadi Jebali voit des détracteurs partout“ (Tunesien – Hamadi Jebali sieht überall Gegner)
    Business News. com.tn – 31.05.2012
    http://www.businessnews.com.tn/Tunisie—Hamadi-Jebali-voit-des-d%C3%A9tracteurs-partout,519,31395,1

  644. 668.

    @Publicola

    Betr. saudischen Rückwärtsgang –

    Danke für den Hinweis! Es tut sich schon was in Saudi.

    • 4. Juni 2012 um 22:59 Uhr
    • Miriam G.
  645. 669.

    PS zu 619 – Der Vorschlag von Sandmonkey:
    The U.S. should simply have the democracy promotion aid out of reach of the Egyptian government in any way, shape or form, which I believe could be effectively achieved by transferring it to create a university scholarship program for Egyptians
    bzw. der sinnvolle zusätzliche Modifizierungsvorschlag von Thomas Holm:
    Zwei Jahre in den USA über eine Zeitarbeitsfirma verschiedene Jobs machen, halte ich für zivilgesellschaftlich lehrreicher, als sich vier Jahre von den Absurditäten der liberalen Künste traktieren zu lassen.

    macht insbesondere Sinn, wenn man die folgenden zwei Daten des Wahlergebniss der Präsidentschaftswahlen in Ägypten überdenkt:

    1 – Das Verhältnis von 57% nicht-islamistischer Stimmen gegenüber 43 % islamistischen Stimmen

    2 – Der unerwartete kometenhafte Aufstieg*) des säkularen links-nasseristischen Präsidentschaftskandidaten Hamdeen Sabaha, der mit ca. 21% die drittmeisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, nach dem islamistischen Wahlsieger Morsy mit ca. 25% und dem säkularen Militärangehörigen und zweiten Stichwahlsieger Shafik mit ca. 24%.

    Der säkulare Links-Nasserist Sabaha errang in den zwei größten urbanen Zentren Kairo und Alexandria den ersten Platz.

    In Alexandria, traditionelles Treibhaus des Islamismus und Salafismus, landete er mit 34,2% vor den Kandidaten Abul-Fotouh (22%) und Amr Moussa (16,5%) und vor Mursi (15,3%).

    In Kairo errang Sabahi den 1. Rang mit 34,6% der Stimmen vor Shafik (25,9%), Mursi (21,1%) und Abul-Fotouh (19,2%). Sehr viele arme Kopten, z.B. die koptischen Müllsammler Kairos ‚zabadeen‘, haben vermutlich Sabahi ihre Stimmen verliehen.
    Auch im Kairo-Stadtviertel Imbaba – während der 90er Jahre kontrolliert von militanten Islamisten und als ‚Islamische Republik von Imbaba‘ bekannt – errang Sabahi 32,2% vor Shafiq (23,2%), Mursi (18,3%) und Abul-Fotouh (14,7%).

    Mögliche Anzeichen dafür, dass die Präsidentschaftswahlen auch als eine erste Gegenreaktion auf die Islamisten betrachtet werden könnten.
    __________________________

    *) http://english.ahram.org.eg/News/43096.aspx

  646. 670.

    Da schneidet ein Moslem unter Allahu Akbar Rufen mitten in Berlin seiner zwangsverheirateten Ehefrau bei lebendigem Leibe den Kopf ab und Zeitonline findet das nicht berichtenswert. Zumindest habe ich bislang keinen Artikel dazu finden können.
    Naja, aber bei diesem Blatt wundert mich gar nichts mehr.

    @ Frucht

    Die machen das, um Sie zu ärgern.

    Stattdessen bringen sie Harmlosigkeiten aus Großbritannien:

    An Warnungen hatte es nicht gemangelt. Anne Cryer, Labour-Abgeordnete aus Keighly nahe Bradford, machte bereits vor mehr als zehn Jahren Polizei und Sozialbehörden auf den Missbrauch junger weißer Mädchen durch pakistanische Männergruppen aufmerksam. Vergebens. Beamte und Sozialarbeiter schauten weg. Teils aus Furcht, des Rassismus oder der Islamophobie bezichtigt zu werden, wie einige Polizeibeamte gestanden, teils aus Sorge, antimuslimische Gefühle zu wecken und rechtsextremistischen Parteien wie der British National Party (BNP) Vorschub zu leisten.

    Auch die Sorge der Sozialarbeiter, Menschen wegen ihrer Herkunft nicht vorzuverurteilen, mündete oft in eine falsch verstandene politisch korrekte Haltung, die am Ende sogar den Rechtsextremisten nutzte. Die BNP rühmte sich, als einzige die Wahrheit auszusprechen; so wurden ihr im englischen Norden Wähler aus der empörten weißen Arbeiterschicht zugetrieben.

    Am verheerendsten aber waren die Folgen für die Opfer selbst, deren Zahl weiter nach oben schnellte. Nicht zuletzt vermittelte das Versagen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Sozialarbeitern den Männern in den Sexringen, dass sie nichts zu befürchten hatten.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-06/missbrauch-prozess-grossbritannien

    • 4. Juni 2012 um 23:18 Uhr
    • N. Neumann
  647. 671.

    Das ist der Kommentar eines Heuchlers.
    Der Text stammt von einem dreckigen Mushrik.

    • 4. Juni 2012 um 23:20 Uhr
    • Captain Muslim
  648. 672.

    # 664 – @ BF – Danke für den Link: – Liberal talk show host Tawfiq Okasha recently appeared on „Egypt Today,“ airing a video of Muslims slicing off a young man’s head off for the crime of apostasy — in this instance, the crime of converting to Christianity and refusing to renounce it. ….
    … in reference to Egypt’s Muslim Brotherhood and Salafis, whose political influence has grown tremendously, he asks, „How are such people supposed to govern?“

    http://www.gatestoneinstitute.org/3092/tunisia-muslims-slaughter-apostate

    Was vermutlich ein armer Nilufer-Bauer, ein Kairener Müllsammler oder ein vom Abstieg bedrohter Urban-Mittelschichtler in Ägypten vielleicht nur bedingt versteht oder gar benötigt, sind Parteigänger, die die Kritik eines Bürgers an ihren Vorstellungen als ausreichenden Grund ansehen, diesen Bürger umgehend um seine Kopflänge manuell zu verkürzen.

  649. 673.

    @Neumann

    Leider hat ein Blatt wie Die Zeit aus der beschriebenen englischen Realität nichts gelernt. Das zeigt die Tatsache das nicht über diesen Fall in Berlin berichtet wird. Kultursensibel wird geschwiegen, gleichzeitig wird gefühlt mindestens 50% der redaktionellen Kapazitäten für Artikel über Rassismus in Deutschland eingesetzt. Und da man da immer wieder Nachschub braucht, wird faktisch jeder Islamkritiker ins Rechtsextreme Lager verfrachtet. Mit dieser Poltik wird ein Blatt wie Die Zeit, genauso wie ähnliche Medien in Großbritannien, zum Teil des Problems. Man kann es drastischer formulieren, an dem Leid und den Torturen dieser Mädchen in Großbritannien sind zu einem geiwssen Maße Journilisten der Zeitkategorie schuldig. Wer hat es denn zu verantworten dass sich Sozialarbeiter und Polizisten aus Furcht zu Rassisten und Islamphoben erklärt zu werden nicht getraut haben dieses Probleme aufzudecken.
    Auch in Deutchland herrscht dieses Klima beim Thema Islam und Moslems und Zeitungen wie Die Zeit sind dafür verantwortlich.

    • 5. Juni 2012 um 00:11 Uhr
    • Bellfruta87
  650. 674.

    @ Publicola

    „ein armer Nilufer-Bauer, ein Kairener Müllsammler oder ein vom Abstieg bedrohter Urban-Mittelschichtler in Ägypten vielleicht nur bedingt versteht …“

    Die Islamischen Massen bestehen ganz überwiegend aus Leuten, die vieles nur sehr bedingt verstehen:

    „Trevor Philipps, Vorsitzender der „Kommission für Gleichheit und Menschenrechte“, Labour-Politiker und selbst Einwanderer aus der Karibik, ging so weit, zu behaupten, dass „Rasse und Religion“ in die Straftaten mit hineinspielten. Er sagte präziser, das Problem sei auch eine spezielle, im ländlichen Pakistan verwurzelte Interpretation des Islam, die an nicht wenigen britischen Moscheen verbreitet würde.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-06/missbrauch-prozess-grossbritannien/komplettansicht?commentstart=169#comments

    Dorfislam in Berg und Tal, sowie von Karatschi und Kairo bis London.

    „oder gar benötigt, sind Parteigänger, die die Kritik eines Bürgers an ihren Vorstellungen als ausreichenden Grund ansehen, diesen Bürger umgehend um seine Kopflänge manuell zu verkürzen.“

    Zur Not schreitet es aus der Masse heraus auch selbst zur Tat. Zur Verachtung und Abwicklung von Nichtislamischem bedarf es in vielen Fällen keineswegs speziell geschulter Extremisten.

    Genial schlägt ZEIT-Autor Jürgen Kröning folgenden Bogen:

    „Viele Muslime stoßen sich an der Sexualisierung des Alltags, an der alltäglich dargebotenen „Fleischbeschau“ im Straßenbild, in Magazinen, im Fernsehen und im Internet. …“

    Globalisierungsbedingt darf man sich das auch weltweit vorstellen.

    „Nicht wenige Kulturkritiker und Feministinnen werden diesem Befund zustimmen.“

    Auf gleichem Wege findet dann noch zusammen, was sich sonst auch nie kennengelernt hätte, so dass das einzig Verwunderliche: das „Aber“ des Autors über seine eigene Feststellung ist:

    „Aber manche der Muslime verachten deshalb die Gesellschaft des Westens und meinen, ihre Gesetze und Werte nicht beachten zu müssen.“

    „Rasse und Religion“ hatte der Kommissionsvorsitzende gesagt, wobei „race“ wohl besser als „Volksbrauchtum“ wiederzugeben gewesen wäre.

    Religion als soziales Phänomen ist Volksglaube.

    Die intellektuelllen Korrekturangebote sind ihrerseits überwiegend antiwestlich und noch-mehr-rückwärts-gewandt. Zudem sind sie machtkampftechnisch extrem (!) feindselig gegeneinander aufgestellt.

    Können die Dorfislam-Muslime den Wahabismus überwinden ?

    • 5. Juni 2012 um 08:02 Uhr
    • Thomas Holm
  651. 675.

    @ ernsthaft – 614

    „Ein grund für die rückwärtsgewandheit des islams könnte inder tatsache begründet liegen das er eine außergewöhnliche erfolgsgeschichte zu beginn seiner geschichte war.“

    Ohne diese als Heilige Wahrheit gepflegt Selbst-Triumphalisierung der Gemeinde wäre die Veranstaltung eine obskure Sekte und keine immer wieder manifest werdende, latente Massenvertrotzung eines Fünftels der Menschheit.

    „Die umma zu zeit des propheten war/ist die ideale gesellschaft.“

    So lautet die verkündete Selbsterzählung von den eigenen Ursprüngen; man war: Wie Alexander der Große mit Robin Hood zu einer Figur verschmolzen. Pariser Kommune in der Oase.

    „Durch ihre wiederherstellung(z.b.wahabiten) versucht man an alte größe anzuknüpfen“

    Dabei riskiert man jedoch eine historische Delegitimierung von Jahrhunderten Islamischer Realgeschichte; und das von zwei rivalisierenden Seiten aus: vonseiten der Wahabis ebenso wie durch die Schia.

    Dazwischen steht die Masse der „Dorfmuslime“ aus echten Dörfern,
    Höllen von nichturbanisierten Metropolen und – in der Migration.

    • 5. Juni 2012 um 08:18 Uhr
    • Thomas Holm
  652. 676.

    @TH:

    “Trevor Philipps, Vorsitzender der “Kommission für Gleichheit und Menschenrechte”, Labour-Politiker und selbst Einwanderer aus der Karibik, ging so weit, zu behaupten, dass “Rasse und Religion” in die Straftaten mit hineinspielten.

    Das ist doch mal ein Argument für „Affirmative Action“: Wir brauchen mehr Leute an den Schaltstellen der Macht, die kraft ihrer Hautfarbe immun gegen Rassismusvorwürfe sind, wenn sie unangenehme Wahrheiten aussprechen. Aber in Deutschland wird man als Necla Kelek eben „nur“ Schriftstellerin und nicht Familienrichterin.

    • 5. Juni 2012 um 08:32 Uhr
    • Arjen van Zuider
  653. 677.

    OT:

    Umfrage zur Integration von Zuwanderern in Baden-Württemberg:

    http://www.integrationsministerium-bw.de/servlet/PB/show/1277163/Studie%20Gelebte%20Vielfalt.pdf

    • 5. Juni 2012 um 08:47 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  654. 678.

    @ Bellfruta87

    Robert Spencer hat sich mit seinem neuen Buch

    hxxp://www.amazon.com/Did-Muhammad-Exist-Inquiry-Obscure/dp/161017061X

    der historisch-kritischen Schule angeschlossen.

    hxxp://www.inarah.de/cms/

    Das wurde auch höchste Zeit, denn einfach nur zu sagen: ‚Euer Prophet ist doof‘ ist in der Gesamtschau des monotheistischen Prophetenolymps einfach zu unspezifisch. Ich habe das Buch bestellt – 14 Tage Lieferzeit und zwei Minuten mörderisches Drohstarren mit dem Buchhändler.

    Angesichts der eben: legitimierungsverzehrenden Implikationen des angelaufenen strategischen Machtkampfes (# 672) um die Herrschaft über die Muslime – und: über die Deutungshoheit über deren Vergangenheit (! hinsichtlich derer, es ja einiges zu erklären gibt; Stichwort: Niedergang !) ein definitiv überfälliger Schritt, über den ich sehr glücklich bin.

    Anstatt den Muslimen vorzuhalten, dass ihr Prophet nicht ganz auf der Höhe sei, muss man ihnen sagen, dass man sie verarscht hat, indem man Ihnen eingeredet hat, dass sie sowieso die Größten seien, um sie bedenkenloser verheizen zu können.

    Auf diesem (!) Wege gab es zeitweilige Vorsprünge gegenüber dem Christentum, was aber damit einherging, zivilisatorisch jedes möglich Element von „Vorsprung“ und dann aber auch den kompletten Anschluß zu verlieren. Weil halt geknechtete Beuteperser, etc. als Übersetzer und Griechen-Knowhow-Dokumentaristen noch kein nachhaltiges Bildungswesen ausmachen.

    Heute haben sich die Machtzentren, von denen aus die Muslime veräppelt und verheizt worden sind, ihrerseits untereinander heillos verkracht und blasen zur Großen Abrechnung untereinander.

    Man muss heute die Muslime fragen: Ist Euch das religiös so recht ?

    Wenn ja: dann zieht in den Kampf – mit unseren (und Putins) Waffen, aber wenn nein, dann schließt Euch uns an.

    Seid froh, dass es einen Ausweg gibt.

    Religiöserseits könnte man hinzufügen: Für das, was sich die Muslime in ihren Machtkämpfen gegenseitig alles so antun, kommen sie sowieso alle in die Hölle.

    Aber nur religiöserseits; ich persönlich bin da eher für Sachlichkeit.

    Robert Spencer hat direkt den Wahnsinnsakt begangen, und sein Werk mit Anjem Choudary & Omar Bakri diskutiert; hier mit deutschen Untertiteln sogar:

    „Robert Spencer & David Wood vs Anjem Choudary & Omar Bakri
    Hochinteressante Debatte, mit sehr interessanten historischen Fakten.“

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=6Oect2Jxle4

    Völlig unkrawallig und sehr ernsthaft zu empfehlen: Die beiden Christen Robert Spencer und David Wood räsonnieren über die Frage: Würde man sich sowas wie den Islam ausdenken, wo doch so viele Peinlichkeiten in der Lehre vorkommen, so Wood’s Argumentation.

    „Muslims and non-Muslims assume that Muhammad existed. Robert Spencer’s new book challenges this assumption, charging that the Muhammad of Islam is shrouded in myths and legends. Can David Wood defend Muhammad’s existence against Robert’s arguments? Find out as Robert and David debate the topic, „Did Muhammad Exist?““

    Das Geheimnis der „Peinlichkeiten“, auf deren Vorkommen Wood seine Argumentation abstellt, dass an der Frühgeschichte doch etwas dran sein müsse, ist m.E., dass es sich um Vorbehalte und Warnungen der Machthaber an die Muslime handelt; ein sehr brisantes Kapitel.

    Robert Spencer vs. David Wood: Did Muhammad Exist? 84 Minuten

    Gott sei Dank, fangen sie an, über die richtigen Sachen zu reden !!

    http://www.youtube.com/watch?v=kXf7uP9lhE8

    • 5. Juni 2012 um 09:11 Uhr
    • Thomas Holm
  655. 679.

    Ägypten

    Why liberals got it wrong and Islamists obliged

    Islamists didn’t hijack the Egyptian revolution; liberals never had the numbers to carry it off, writes Rahim Elkishky

    http://weekly.ahram.org.eg/2012/1100/op32.htm

    • 5. Juni 2012 um 09:15 Uhr
    • Serious Black
    • 5. Juni 2012 um 09:23 Uhr
    • FreeSpeech
  656. 681.

    @ HJS

    Ja, schöne verarsche-tabelle, die sie da hineingestellt haben! – Im Ländle ist halt alles in ordnung!

    • 5. Juni 2012 um 09:50 Uhr
    • Zagreus
  657. 682.

    @Holm

    „Ich habe das Buch bestellt – 14 Tage Lieferzeit und zwei Minuten mörderisches Drohstarren mit dem Buchhändler.“

    😀 Ich vermute ungefähr so hat der Buchhänder gestarrt: http://www.youtube.com/watch?v=y8Kyi0WNg40

    • 5. Juni 2012 um 10:32 Uhr
    • Bellfruta87
  658. 683.

    @ Neumann #667 und Arjen #673

    An Warnungen hatte es nicht gemangelt

    Aber lieber erschießt man die Mahner. Oder sie erhängen sich freiwillig.

    Als ich peri e.V.-Gründerin Serap Cileli (die Aufklärung betreibt über Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre ) erzählte, dass ich vor kurzem von einer Podiumsdiskussion über Integration ausgeladen worden sei, schrieb sie:

    Dazu kann ich nur so viel sagen; willkommen im Club der Unerwünschten! Wie oft ich zuerst eingeladen danach ausgeladen wurde, weiß ich nicht mehr, denn ich habe schon längst aufgehört zu zählen.

    • 5. Juni 2012 um 10:57 Uhr
    • Miriam G.
  659. 684.

    Zagreus

    Im Ländle ist gar nichts in Ordnung.

    HJS betreibt mit seinen Freunden Taqia

    • 5. Juni 2012 um 11:11 Uhr
    • cem.gülay
  660. 685.

    @ Miriam

    liebe Miriam, könntest du dir bitte einmal als Soziologin mit den entsprechenden Kenntnissen über statistische Erhebungen die von HJS verlinkte (# 675) Integrationsstudie „gelebte Vielfalt“ in BW anschauen?

    Was mir etwas unangenehm aufgefallen ist, war neben dem eigentlich durchwegs nur positiven und ziemlich einseitig nur die autochthone bevölkerung betrachtende Sichtweise und der Beweihräucherung von B. Öney vor allem, dass es ansheinend keine aufteilung der Migranten (bzw. deren betrachtung) nach den verscheidenen guppierungen/Ethnien gibt/angeführt wird, obwohl diese erhoben sein muss, wie ich aus sätzen wie z. B. schlußfolgere:
    Mit Blick auf die Integration
    von Jugendlichen der größten Teilgruppen meint
    zwar die Hälfte der Befragten, dass die Integration der
    türkischstämmigen Jugendlichen gelungen sei, doch
    nur 29% sprechen von einer gelungenen Integration
    der jugendlichen Russlanddeutschen.

    –> hier hätten wir ein Zeugnis davon, dass die Befragten Fragen nach einzelnen Gruppierungen und deren integrationsleistungen erhalten haben, und es darum auch entsprechende aufteilungskriterien geben muss – im Bericht habe ich bei einer zugegebenrmaßen oberflächlichen betrachtung davon abr nichts gefunden.
    Auch die aufteilung nach religion scheint nur oberflächlich getätigt worden zu sein insofern, als das ‚muslimische Kopftuch‘ thematisiert wurde – unter den befragten aber mit muslimischen Hintergrund befinden sich nur ein anteil von 1,4% Muslimen (siehe S. 53).
    Das ganze sieht mir nach einem sehr schönfärberischen Bericht aus – was zur politischen ausrichtung der ministerin und ihrem aus ihrem eigenen Hintergrund entstammenden haltung zu integration mMn. entsprechen würde.
    Könntest du dazu bitte etwas sagen?

    • 5. Juni 2012 um 11:13 Uhr
    • Zagreus
  661. 686.

    Barry Rubin faßt die Entwicklung der Muslimbruderschaft zusammen:

    http://rubinreports.blogspot.de/2012/06/understanding-muslim-brotherhood.html

    • 5. Juni 2012 um 11:18 Uhr
    • Serious Black
  662. 687.

    @ Z

    dass es ansheinend keine aufteilung der Migranten (bzw. deren betrachtung) nach den verscheidenen guppierungen/Ethnien gibt/angeführt wird,

    Das wäre ja auch Rexhtspopulismus!

    • 5. Juni 2012 um 11:41 Uhr
    • MRX
  663. 688.

    @ Marriex

    … und hochgradig unlauter und unseriös.

    • 5. Juni 2012 um 11:51 Uhr
    • Zagreus
  664. 689.

    @ CG

    „Im Ländle ist gar nichts in Ordnung.“

    Klar. Hamburger/Berliner wissen das am besten.

    • 5. Juni 2012 um 12:13 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  665. 690.

    @ Zagreus

    „verarsche-tabelle“

    Super Argument!

    • 5. Juni 2012 um 12:14 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  666. 691.

    @ HJS

    “verarsche-tabelle” – ist selbstverstndlich kein Argumnt.
    Ich bin daovn ausgegangen, dass sie selbst *bauchschmerzen* mit diesem Integrationsbericht haben würden. Das scheint ja nicht der fall zu sein, wenn ich sie jetzt richtig verstehe – gegenargumente bzw.: ‚was mir bauchschmrzen bereitet‘ siehe den Post an Miriam.

    • 5. Juni 2012 um 12:16 Uhr
    • Zagreus
  667. 692.

    @ Zagreus

    „Was mir etwas unangenehm aufgefallen ist, war (..) vor allem, dass es ansheinend keine aufteilung der Migranten (bzw. deren betrachtung) nach den verscheidenen guppierungen/Ethnien gibt/angeführt wird…“

    Schauen Sie sich die Studie an: Es wurde u.a. nach deutschen, türkischen und indischen Nachbarn gefragt.

    „Auch die aufteilung nach religion scheint nur oberflächlich getätigt worden zu sein“

    Ich weiß oft nicht, welcher Religion meine ausländischstämmigen
    Mitarbeiter oder Nachbarn angehören. Eine solche Aufgliederung hätte zu äußerst schwammigen Ergebnissen geführt.

    „unter den befragten aber mit muslimischen Hintergrund befinden sich nur ein anteil von 1,4% Muslimen“

    Sie meinen unter allen Befragten. Inwiefern hätte ein 3%iger Anteil das Ergebnis der Studie verändert? Wohl kaum signifikant.

    • 5. Juni 2012 um 12:24 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  668. 693.

    HJS

    Ich war im Ländle, darüber handelt auch zt mein Buch.

    Wo ich mit Ihnen übereinstimme ist, wenn Sie es so meinen, das im Ländle auf Seiten der Deutschen unheimlich viel gemacht wird.

    Was ich selber als sehr rührend empfand.

    • 5. Juni 2012 um 12:28 Uhr
    • cem.gülay
  669. 694.

    @ CG

    „Ich war im Ländle“

    Auf Vortragsreise?

    • 5. Juni 2012 um 12:30 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  670. 695.

    @ HJS

    sie dürfen seitenangaben verwenden.

    die aufteilungen in diverse Ethnien (mit prozentangaben der verteilung) habe ich nicht gefunden – wenn sie die haben, geben sie doch bitte die entsprechende seitenangabe an.
    Eine aufteilung nach religion ist gemacht worden (aber bis auf die 1,4% nicht weiter thematisiert) – und dabei wurde keine rücksicht anscheinend auf ihren einwandt: „Eine solche Aufgliederung hätte zu äußerst schwammigen Ergebnissen geführt“ getätigt.

    • 5. Juni 2012 um 12:39 Uhr
    • Zagreus
  671. 696.

    @ Z

    Einfach genau nachlesen!

    Lesen bildet.

    Ihr Problem ist doch, dass die Studie nicht Ihren Vorurteilen entspricht. N’est-ce pas?

    • 5. Juni 2012 um 12:47 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  672. 697.

    HJS

    Schulen, Lesungen. Ja!

    • 5. Juni 2012 um 12:51 Uhr
    • cem.gülay
  673. 698.

    @ CG

    Dann kennen Sie sich natürlich viiiel besser aus als ich, der im Ländle nur ungefähr 53 Jahre verbracht hat.

    • 5. Juni 2012 um 12:55 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  674. 699.

    @ HJS

    Also haben sie keine belegstelle, auch ok.

    „Ihr Problem ist doch, dass die Studie nicht Ihren Vorurteilen entspricht“

    Stimmt – es entspricht nicht meinem ‚Vorurteil‘ (im wörtl. Sinne), dass ein bericht im grunde nichts negatives zu berichten weis – ich gehe einfach davon aus (=Vorurteil), dass die Welt aus verschiedenen Grautönen besteht und nicht aus Schwarz-weis.

    Hinzu kommt, ass ich ein ‚Vorurteil‘ gegen die grün-spd-Ministerin B. Öney hege aufgrund ihrer politischen Parteiung und aufgrund des von Miriam geschilderten erlebnisses mit ihr.
    Es kann selbstverständlich sein, daß der die Zustände in BW atäquat beschreibt, ohne etwas wegzulassen, zu beschönigen oder durch die gewählten perspektiven (die von mir vrmisste aufteilung von ‚Migranten‘ – denn die meisten leute sehen keine probleme mit Russlanddeutschen, Indern, Schwarzafrikanern, ostasiaten, (nicht-deutchen) europäern, ja noch nicht einmal mit liberalen oder gar säkularen ‚muslimen‘, sondern nur mit relativ kleinen gruppierungen wie orthodoxe-gläubigen Muslimen (aber auch anderen religionsangehörigen wie yesiden), mit kriminellen ausländern, mit integrationsveeigernden subkulturen wie sie gerae auch in ballungszentren zu finden sind (was für einen flächenstaat wie BW dann nochmal eine kleine einheit darstellen würde).

    Nein, ich will dann schon einen bericht haben, der mich auch überzeugen kann aufgrund seiner transparenz, und nicht etwas, was leicht aufgrund mangelnder transparenz mit einem werbeprospekt verwechselbar ist.

    • 5. Juni 2012 um 12:59 Uhr
    • Zagreus
  675. 700.

    @ HJS

    „Dann kennen Sie sich natürlich viiiel besser aus als ich, der im Ländle nur ungefähr 53 Jahre verbracht hat“

    Soso, dadurch, dass sie seit 53 jahren in einem Flächenstaat mit knapp 11 millionen Einwohner und knapp 36 000 km² leben – wobei wohl mehr oder weniger in einer region, vielleicht sogar an einem ort, kennen sie das ganze land und vor allem all die diversen gruppierungen unter diesen knapp 11 Millionen Menschen – nicht schlecht!
    ich an ihrer stelle wäre dazu nich tin der lage, sondern würde nur von meinen persönlichne erfahrungen in meiner umgebung, wie z. b. meinem bezirkode den bezirken, die ich öfters mal besuche, reden bei einem im verhältnis zu BW so kleinen ort wie Berlin. Und selbst da wäre ich vorsichtig, da ich sehr vieles einfch nicht mitbekomme aufgrund der größe bereits dieser bezirke. Aber es gibt ja da leute, die da irgendwie mit sowas keine schwierigkeiten haben wie sie – zumindest was ihre eigenwahrnehmung anbelangt.

    • 5. Juni 2012 um 13:07 Uhr
    • Zagreus
  676. 701.

    HJS

    Ich war im Ländle, darüber handelt auch zt mein Buch.

    Wo ich mit Ihnen übereinstimme ist, wenn Sie es so meinen, das im Ländle auf Seiten der Deutschen unheimlich viel gemacht wird.

    Was ich selber als sehr rührend empfand.

    @ CG

    Sicher gibt es auch in Ba-Wü Integrationsdefizite. Aber eben weniger.

    Guck dir doch mal die dortige Sozialstruktur an und vergleiche sie mit Berlin oder Hamburg.

    Wo baut es sich leichter dicken Scheiß, wenn man in einem Schwäbischen Kaff aufwächst oder (z.B.) am Kotti? Wo lassen sich anatolische Dorf-Normen leichter oder umfassender durchziehen? In Reutlingen oder Neukölln? Wo lernt es sich besser? An Schulen irgendwo außerhalb von Stuttgart, in denen fast alle eingeschulten Kinder ein dem Alter entsprechendes Deutsch sprechen, oder in solchen in Kreuzberg, in denen ein Teil der Kinder mit Migrationshintergrund (Anteil insgesamt: sagen wir mal 80%) bei der Einschulung kein oder kaum Deutsch spricht? Wo gibt es weniger arbeitslose Eltern, in Ba-Wü oder im Wedding?

    All das sollte man nicht außer Acht lassen.

    Pforzheim ist übrigens für Ba-Wü-Verhältnisse ein relativ hartes Pflaster.

    • 5. Juni 2012 um 13:07 Uhr
    • N. Neumann
  677. 702.

    OT Norwegen

    „Vergewaltigungsserie schürt Ausländerhass“
    http://www.fr-online.de/politik/norwegen-vergewaltigungsserie-schuert-auslaenderhass,1472596,11088620.html

    Selbst die linkspopulistische Frankfurter Rundschau kann die bereichernde Realität islamischer Einwanderung nur noch schwer leugnen, auch wenn sie es natürlich immer noch kräftig versucht.

    • 5. Juni 2012 um 13:12 Uhr
    • Bellfruta87
  678. 703.

    Die „Goldstadt“ Pforzheim hat die höchste Arbeitslosenquote im Ländle.

    • 5. Juni 2012 um 13:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  679. 704.

    HJS/ Neumann

    Niemand bestreitet, dass es in Berlin und Hamburg komplizierter ist.

    Aber, die Probleme sind Flächendeckend angekommen, nur noch nicht in der Dichte.

    Meine kleinen Geschichten im Buch werden es belegen. Außer man behauptet ich wäre ein Lügner und Nazi. Beim den Gut-Menschen ist alles möglich.

    Hauptsache ihre Ideologie überlebt, egal wie viele drauf gehen.

    In den Großstädten sind die Gutis schon reihenweise umgefallen.

    • 5. Juni 2012 um 13:57 Uhr
    • cem.gülay
  680. 705.

    In den großstädten, zb. im schönen hamburg merken die meisten menschen persönlich nicht allzuviel von der problematik. Die redakteure von zeit, spiegel,stern etc. wohnen wohl eher in den angesagten stadtteilen wie winterhude oder ottensen und sind selbst kaum betroffen, ausnaheme eine zeitredakteurin in berlin, da war das geschrei groß. Die menschen in den problemviertel werden allein gelassen uns als dumm und rückständig verspottet. Es sind die kindr dieser menschen die einjährig in der kita und 10 jahre in der schule die integrationsarbeit leisten sollen. In hamburg ist eine schulreform in diesem sinne an einer volksabstimmung gescheitert.

    • 5. Juni 2012 um 14:49 Uhr
    • ernsthaft
  681. 706.

    672 t.holm

    treffend auf den punkt gebracht.

    • 5. Juni 2012 um 14:54 Uhr
    • ernsthaft
  682. 707.

    @ NN

    Der Ausländeranteil ist in S und allem fünf Umlandkreisen, MA (+ wahrscheinlich HD und Rhein Neckar-Kreis), PF, HB und UL höher als in Berlin oder Hamburg.

    • 5. Juni 2012 um 15:00 Uhr
    • MRX
  683. 708.

    @ Marriex

    wobei in Stuttgart der Arbeitsmarkt entspannter sein dürfte als in hamburg oder gar in berlin.

    Davon abgesehen: was wird hier genau unter ‚ausländer‘ verstanden?
    Irgendwie habe ich das gefühl, das damit etwas leicht anderes verstanden wird als die von uns hier im Blog thematisierten Gruppen von Muslimen (und yesiden). ich könnte mir z. B. gut vorstellen, dass unter ‚Auländer‘ dort viele Russlanddeutsche und überhaupt (nicht-deutsche) Europäer verstanden werden, bei denen zusätzlich noch ein relativ hoher Bildungsanteil vorhanden ist (viele Ingenieure etc… aufgrund der bei Stuttgart angesiedelten Autoindustrie)?

    • 5. Juni 2012 um 15:19 Uhr
    • Zagreus
  684. 709.

    Habe gerade mal einen blick auf die diskussion über die vorgänge in nordengland geworfen. Frage mich wie die diskussion wohl abgelaufen wäre wenn weiße rassistn schwarze kinder mißbraucht hätten.

    • 5. Juni 2012 um 15:23 Uhr
    • ernsthaft
  685. 710.

    @ Z

    wobei in Stuttgart der Arbeitsmarkt entspannter sein dürfte als in hamburg oder gar in berlin.

    Das dürfte langfristig davon abhängen, ob grün-rot ein einmaliges Zwischenspiel bleibt.

    • 5. Juni 2012 um 15:37 Uhr
    • MRX
  686. 711.

    @ marriex

    „Das dürfte langfristig davon abhängen, ob grün-rot ein einmaliges Zwischenspiel bleibt.“ –> da gibt es nichts hinzuzufügen.

    • 5. Juni 2012 um 15:42 Uhr
    • Zagreus
  687. 712.

    @ NN

    Der Ausländeranteil ist in S und allem fünf Umlandkreisen, MA (+ wahrscheinlich HD und Rhein Neckar-Kreis), PF, HB und UL höher als in Berlin oder Hamburg.

    @ MR

    Ich weiß, sag das besser CG.

    • 5. Juni 2012 um 16:16 Uhr
    • N. Neumann
  688. 713.

    ich könnte mir z. B. gut vorstellen, dass unter ‘Auländer’ dort viele Russlanddeutsche und überhaupt (nicht-deutsche) Europäer verstanden werden, bei denen zusätzlich noch ein relativ hoher Bildungsanteil vorhanden ist (viele Ingenieure etc… aufgrund der bei Stuttgart angesiedelten Autoindustrie)?

    @ Zagreus

    Das wird auch so sein. Gleichwohl ist es ein Mythos, dass es in Ba-Wü im Vergleich der Bundesländer West weniger Menschen mit türkischem Migrationshintergrund gibt. Frag MR.

    Hier existieren ganz offenbar äußere Bedingungen, die endogene Integrationsbarrieren mehr aufweichen als in der Ethno-Blase Neukölln.

    • 5. Juni 2012 um 16:27 Uhr
    • N. Neumann
  689. 714.

    @ NN

    äußere Bedingungen

    Kenne mich zwar im Ländle nicht aus, aber ist es möglicherweise das Fehlen einer solchen Ethno-Blase?

    • 5. Juni 2012 um 16:36 Uhr
    • Serious Black
  690. 715.

    @ Zaggy

    „Davon abgesehen: was wird hier genau unter ‘ausländer’ verstanden?“

    Das ist amtlich genau definiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund#Definition_des_Statistischen_Bundesamtes

    • 5. Juni 2012 um 16:37 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  691. 716.

    @ Neumann

    „Das wird auch so sein. Gleichwohl ist es ein Mythos, dass es in Ba-Wü im Vergleich der Bundesländer West weniger Menschen mit türkischem Migrationshintergrund gibt. Frag MR.

    Hier existieren ganz offenbar äußere Bedingungen, die endogene Integrationsbarrieren mehr aufweichen als in der Ethno-Blase Neukölln.“

    Will ich ja gar nicht bestreiten – die verteilung ist halt anders. Sowohl in Hinblick auf Lokalität und (lokalen) Häufungen (wie semi-ghettos), als auch in Hinblick auf hmm ‚innere Einstellung‘ – ich denke, man dürfte leichter dort Türken finden, die säkular und modern eingestellt sind und sich demenstsprechend wenig(er) aus dem Islam und aus patriarchalischen Familienauffassungen inc. diversen Ehrbegriffen machen als z. b. in Neukölln (wo sich- mein eindruck – auch ‚türken‘ mit diesen einstellungen sammeln/gesammelt haben [durch z. b. zuzug]).
    Ein problem oder eine verschärfung von problematischen instellungen besser gesagt, scheint gegeben zu sein, wenn sich menschen mit entsprechenden ähnlichen Einstellungen an einer Lokalität sammeln und eine art (sich selbst kontrollierende) gemeinde bilden, die relativ abgeschottet bestimmte ‚merkmale‘ pflegt (und dabei auch durchaus nicht nur konserviert, sondern möglicherweise gar verstärkt) – siehe die yesidische Gemeinde in Pfordsheim, auf die Miriam mehrmals schon vorgestellt hat.

    • 5. Juni 2012 um 16:39 Uhr
    • Zagreus
  692. 717.

    @ SB

    „Kenne mich zwar im Ländle nicht aus, aber ist es möglicherweise das Fehlen einer solchen Ethno-Blase?“

    Weitgehend ja. Allerdings gibt es v.a. in Mannheim (Stadtteil Jungbusch), aber auch in Stuttgart (u.a. Stadtteil Hallschlag) Problemviertel mit extrem hohem Ausländeranteil.

    • 5. Juni 2012 um 16:39 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  693. 718.

    @ hansilein

    lass doch einfach das zaggy – und bleib z. B. bei Z. oder Zagreus; du möchtest doch umgekehrt meist auch nicht, wenn ich dich duze und als Hansi anspreche. Nur so komm ich immer auf den Gedanken, dass du mein guter hansi einfach mit mir eine persönlichere ebeene teilen magst, die sich durch entsprechende anredeformen und dem duzen ausdrückt – wo wir doch so gerne gemeinsam händchen halten, gelle?

    • 5. Juni 2012 um 16:42 Uhr
    • Zagreus
  694. 719.

    @ hansi

    ich wusste nicht, dass das BW-Integrationsministerium zum Statistischen Bundesamt gehört bzw. für alle landes- und Bundesämter diese Definition von diesem Bundesamt zwingen dvorgeschrieben ist.

    • 5. Juni 2012 um 16:43 Uhr
    • Zagreus
  695. 720.

    viele Ingenieure etc.

    Speziell in Stuttgart leben auffällig viele türkische Ingenieure, die noch vor der Gastarbeiterzuwanderung im Rahmen eines Austauschprogramms der Technischen Hochschule dorthin kamen.

    • 5. Juni 2012 um 16:47 Uhr
    • MRX
  696. 721.

    @ Z

    „lass doch einfach das zaggy“

    Zagreus ist mir zu gothic-mäßig.

    • 5. Juni 2012 um 16:54 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  697. 722.

    „ich wusste nicht, dass das BW-Integrationsministerium zum Statistischen Bundesamt gehört bzw. für alle landes- und Bundesämter diese Definition von diesem Bundesamt zwingen dvorgeschrieben ist.“

    o sancta simplicitas!

    • 5. Juni 2012 um 16:55 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  698. 723.

    @ MRX

    Auch im Raum Stuttgart kam die große Mehrzahl der Türken als Kontingentarbeiter ins Land.

    • 5. Juni 2012 um 16:57 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  699. 724.

    @ SB

    Ja, auch.

    Und darüber hinaus sollte es auf der Hand liegen, dass Kinder, die von ihren Eltern einen normalen Arbeitsalltag vorgelebt bekommen, später seltener dazu tendieren, beim Sozialamt zu landen oder ihr Geld mit krummen Geschäften zu machen. Was auch für Deutsche ohne Migrationshintergrund gilt. Blöderweise folgt nach Maßgabe dieser ungünstigen Bedingung für manche Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund, dass sich ein Teil ihres Sozialverhaltens mehr an irgendwelchen traditionalistischen „Dorf-Normen“, Nationalstolz und/oder besonderer Frömmigkeit orientiert. Wenn es mit den gängigen Maßstäben für Erfolg oder jenen für eine gewisse Zufriedenheit nicht klappt, muss man offenbar seine Identität besonders stolz ausagieren.

    Was nicht heißen soll, dass es in Deutschland keine (formal betrachtet) gebildeten Islamisten gibt. Aber die Islamistenquote dürfte in Ba-Wü sowohl in relativen als auch in absoluten Zahlen zumindest geringer sein als in Berlin, Hamburg oder im Raum Frankfurt. Das liegt zumindest nicht allein an der Nicht-Existenz der besagten Blasen.

    • 5. Juni 2012 um 16:58 Uhr
    • N. Neumann
  700. 725.

    @ HJS

    Wer hät’s gedacht.

    • 5. Juni 2012 um 17:09 Uhr
    • MRX
  701. 726.

    @ NN #721

    Guter Beitrag, danke!

    • 5. Juni 2012 um 17:14 Uhr
    • Serious Black
  702. 727.

    @ HJS

    „Zagreus ist mir zu gothic-mäßig.“

    kommt nicht aus diesem kontext, sondern entstammt meiner Liebe zur griechischen Mythologie – Zagreus ist ein beiname von Dionysos/bakchos, der mehr die dunklen Aspekte dieser Gottheit anspricht.
    Z. ist aber auch ok – es gibt ja sonst niemanden, dessen avatar mit dem buchstaben Z. sonst anfängt.

    • 5. Juni 2012 um 17:15 Uhr
    • Zagreus
    • 5. Juni 2012 um 17:15 Uhr
    • Serious Black
  703. 729.

    Darauf einen Ouzo!

    • 5. Juni 2012 um 17:18 Uhr
    • MRX
  704. 730.

    „Darauf einen Ouzo!“

    Aber bitte auf griechische (bzw. türkische) Art: mit Eis und Wasser.

    • 5. Juni 2012 um 17:21 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  705. 731.

    „Greeks-say-they-are-hardest-working-european-nation“

    Könnte ja theoretisch stimmen – dumm nur, dass es nicht darauf ankommt, wie hard jemand oder leute arbeiten, sondern wie effizient sie arbeiten.

    Hundert Leute mit schaufeln können auch ganz hart arbeiten um einen kanal auszuheben – 10 Leute mit Baggern werden aber viel gemütlicher schneller mit dem werke fertig.

    Zudem geht es um den Umgang ihres Staates mit geld und nicht darum, ob sie fleissig oder faul sind.

    • 5. Juni 2012 um 17:34 Uhr
    • Zagreus
  706. 732.

    Hamas findet ein Haar in der versalzenen Suppe:

    If you want to understand the real reason why the Israeli-Palestinian conflict has been unsolvable for decades, one fact suffices: Palestinian leaders and activists would rather deprive their entire population of fresh water than allow an Israeli company to land a contract.

    http://www.commentarymagazine.com/2012/06/05/choosing-hatred-over-clean-water-palestinians-desalination-unicef-israe/

    • 5. Juni 2012 um 17:34 Uhr
    • Serious Black
  707. 733.

    @ Zagreus

    „Könnte ja theoretisch stimmen “

    Sie waren noch nie in Griechenland – stimmt’s?

    • 5. Juni 2012 um 17:36 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  708. 734.

    Neumann

    „Ich weiß, sag das lieber CG“

    Solange man den Focus Medien-Politisch nur auf Neuköln richtet, sind die anderen Städte schön raus. Man schweigt viel tot und hofft mit den Gut-Menschlichen Sozialprojekten eine Kehrtwendung hinzubekommen.

    In den ländlichen Gebieten sind die Migranten breiter verteilt.

    Die Probleme die Selben. Oder meint ihr, ein Agro-Türke tickt in Neckarsulm anders als in Kreuzberg.

    • 5. Juni 2012 um 17:40 Uhr
    • cem.gülay
  709. 735.

    c.roth sitzt in tripolis fest. Ist das nicht furchtbar ?

    • 5. Juni 2012 um 17:44 Uhr
    • ernsthaft
  710. 736.

    @ Cem

    Oder meint ihr, ein Agro-Türke tickt in Neckarsulm anders als in Kreuzberg.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß jemand mit türkischem Migrationshintergrund aus einer ländlichen Gegend ein Agro-Türke wird, dürfte niedriger liegen, als käme er aus einem sozialen Problembezirk.

    • 5. Juni 2012 um 17:46 Uhr
    • Serious Black
  711. 737.

    SB

    Falsche Annahme!! Ich werde es belegen.

    • 5. Juni 2012 um 17:48 Uhr
    • cem.gülay
  712. 738.

    @ e

    Libanon oder Libyen?

    • 5. Juni 2012 um 17:48 Uhr
    • Serious Black
  713. 739.

    @ Cem

    Bin gespannt.

    • 5. Juni 2012 um 17:51 Uhr
    • Serious Black
  714. 740.

    SB

    Sieh haben mich aber auf was gebracht. Danke dafür

    • 5. Juni 2012 um 17:53 Uhr
    • cem.gülay
  715. 741.

    „Die Wahrscheinlichkeit, daß jemand mit türkischem Migrationshintergrund aus einer ländlichen Gegend ein Agro-Türke wird…“

    Sagen wir mal so: in Neckarsulm (Audi-Werk) ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Arbeit hat, und schon deshalb weniger Zeit und Lust hat, Stress zu machen, größer als in Ballin.

    • 5. Juni 2012 um 17:54 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  716. 742.

    HJS

    In der Hooligan Szene in England sowie in Deutschland sind nicht nur Hartzler.

    Ihnen fehlt einfach die Street Credibility , wie mir, ihre Kenntnisse über Kühe und Traktoren

    • 5. Juni 2012 um 18:01 Uhr
    • cem.gülay
  717. 743.

    HJS

    Es gibt sogar rechtsextreme Polizisten. Komisch oder?

    • 5. Juni 2012 um 18:05 Uhr
    • cem.gülay
  718. 744.

    Gülay, Ausnahmen bestätigen die Regel. Krawallmacher und Asoziale gibt es überall. Nur nicht überall im gleichen Ausmaß.

    Klar haben wir Probleme mit Aggro-Türken. Z.B. den Black Jackets.

    • 5. Juni 2012 um 18:08 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  719. 745.

    HJS

    Wenn 1 türkischer Jugendlicher von 100 es ins Audi-Werk schafft, dann feiern Sie es als Erfolg.

    Sie benutzen die Ausnahme-Regeln, da sie die gescheiterten ignorieren.

    • 5. Juni 2012 um 18:11 Uhr
    • cem.gülay
  720. 746.

    @ Cem

    Bei der MEG heuerte mal ein Ex-Neo-Nazi an, der zusammen mit Firmengründer Mehmet Göker in den Urlaub fuhr.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mehmet_E._G%C3%B6ker

    • 5. Juni 2012 um 18:13 Uhr
    • Serious Black
  721. 747.

    SB

    Ich hatte auch mal mit einigen ehemaligen Neo-Nazis zu tun gehabt

    • 5. Juni 2012 um 18:16 Uhr
    • cem.gülay
  722. 748.

    @ CG

    „Wenn 1 türkischer Jugendlicher von 100 es ins Audi-Werk schafft, dann feiern Sie es als Erfolg.“

    Schwachsinn.

    • 5. Juni 2012 um 18:20 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  723. 749.

    @ CG

    Wenn 1 türkischer Jugendlicher von 100 es ins Audi-Werk schafft, dann feiern Sie es als Erfolg.

    Jetzt machen Sie mal halblang.

    • 5. Juni 2012 um 18:21 Uhr
    • MRX
  724. 750.

    SB

    Falsche Annahme!! Ich werde es belegen.

    @ CG

    Indem du eine Story von ein paar (tatsächlichen) Aggro-Türken aus Neckarsulm erzählst?

    • 5. Juni 2012 um 18:21 Uhr
    • N. Neumann
  725. 751.

    OT

    Trittin jetzt Teil von Weltverschwörung.

    • 5. Juni 2012 um 18:23 Uhr
    • MRX
  726. 752.

    Libyen.

    • 5. Juni 2012 um 18:28 Uhr
    • ernsthaft
  727. 753.

    HJS/ Neuman

    Ihr könnt ja weiter träumen.

    Es gibt auch andere Deutsche( natürlich Rechtspopulisten). Die hatten mich Deutschlandweit eingeladen , weil sie erhebliche Probleme mit der jetzigen männlichen Jugend haben.

    Natürlich könnte man sagen, nur da wo ich eingeladen wurde. Überall anders ist heiter Sonnenschein.

    • 5. Juni 2012 um 18:29 Uhr
    • cem.gülay
  728. 754.

    MRX

    Was haben Sie denn?

    Sind Sie jetzt der Verteidiger der Gutis

    • 5. Juni 2012 um 18:31 Uhr
    • cem.gülay
  729. 755.

    Was haben Sie denn?

    Rauhe Schale, weicher Kern.

    • 5. Juni 2012 um 18:41 Uhr
    • vader abraham
  730. 756.

    Das die großen Autobauer ein soziales Herz haben, ist unbestritten.

    Die Gastarbeiter die dort lange malocht haben, werden nicht im Stich gelassen und oft bekommen dann ihre Söhne und Töchter einen Ausbildungsplatz und werden später meist auch übernommen, wenn sie keine gravierenden Fehler machen.

    Ich sehe alles, auch die positiven Dinge

    • 5. Juni 2012 um 18:48 Uhr
    • cem.gülay
  731. 757.

    Nø, ich finds witzig.

    • 5. Juni 2012 um 18:54 Uhr
    • MRX
  732. 758.

    Dass die Medien einen Clown auftreten lassen wollen, der für sich in Anspruch nimmt für die Muslime zu sprechen, ist schon peinlich genug, aber es ist noch peinlicher, wenn der Verband, dem dieser Clown vorsteht, noch nicht einmal in seiner “Islamischen Charta” dem widerspricht was Gauck gesagt hat.

    Dass der Zentralrat weiterhin sich an Gaucks Worten stört, aber selbst nicht die inhaltliche Auseinandersetzung aufbringt, sich zu positionieren und sich selbst nicht mehr als Fremdkörper in Deutschland wahrzunehmen, spricht Bände. Herr Mazyek jedenfalls täte gut daran, sich endlich zurückzuhalten und nicht ständig wie ein kleiner Junge herumzuheulen, dem man den Lutscher geklaut hat.

    http://www.islam-blogger.de/2012/06/04/kritik-an-gauck-peinlicher-auftritt-der-mochtergern-islam-vertreter/

    • 5. Juni 2012 um 19:22 Uhr
    • MRX
  733. 759.

    MRX

    Mayzek

    Die da Oben, bekommen was sie verdienen. Karma!

    Jetzt sagen die Schwachmaten im Establishment, „der beißt die Hand die ihn die ganze Zeit gefördert und gefüttert hat.“

    Nee ihr Volleumel, er wird euch mit Haut und Haaren fressen wenn er die Möglichkeit hat

    Wieder hat der „Wichtigtuer“ CG recht gehabt und unsere linksliberalen intellektuellen möchtegern Guti-Eliten schauen zum Xten-mal in die Röhre.

    Aber, „Sie“ werden an ihm festhalten, weil sie ihre Ideologie nicht aufgeben werden und als Dummbratzen dastehen wollen, auch wenn es der Untergang des Abendlandes bedeutet

    • 5. Juni 2012 um 19:37 Uhr
    • cem.gülay
  734. 760.

    Mich würde interessieren, ob die Guti-Norweger nach Breivik ihr Wort gehalten haben und mehr Pakistanis, Afghanen usw, seit dem Anschlag in Land ließen.

    Das war doch ihre Kern-aussage. Noch freiheitlicher und offener. Oder hat die heimliche Regulierung begonnen.

    Weiß jemand was?

    • 5. Juni 2012 um 19:45 Uhr
    • cem.gülay
  735. 761.

    #755 MRX

    Sahin: „die konservative Zeitung “Die Zeit”“

    Schmunzler des Tages für mich.

    • 5. Juni 2012 um 20:10 Uhr
    • J. Weber
  736. 762.

    Breaking news

    Kanzlerin Merkel schwenkt auf Wachstumskurs um.

    Versaille 2 ist eingetroffen.

    Bis morgen

    • 5. Juni 2012 um 20:36 Uhr
    • cem.gülay
  737. 763.

    @ JW

    Für mich auch, aber noch besser ist doh, dass die devoten Mazyek-Interviewer eine übergezogen bekommen. Wir kennen ja alle einen.

    • 5. Juni 2012 um 20:54 Uhr
    • MRX
  738. 764.

    @ MRX – Die Kritik A. Sahins an Gaucks Stellungnahmen incl. der von A. Sahin vorgeschlagenen Schritte ist m.E. zutreffend und stimmt – natürlich abstrahiert von und jenseits der Person Gauck – im (wichtigen) Prinzip mit Ahmad Mansours Text überein.

    Können Sie Auskunft geben über die Seriösität des A. Sahin bzw. seiner Website?

    • 5. Juni 2012 um 21:05 Uhr
    • Publicola
  739. 765.

    Versaille 2 ? Die spanier habenprobleme sich geld zu leihen. Die bösen banken spekulieren nicht mehr ?

    • 5. Juni 2012 um 23:34 Uhr
    • ernsthaft
  740. 766.

    @ Publcola

    A. Sahin zitiert:

    „Debka Files informiert über Strategie-Wechsel der Türkei

    Die mit ihrer Nähe zum israelischen Geheimdienst Mossad bekannte Seite “Debka Files” berichtete unterdessen über einen Strategie-Wechsel der Türkei in der Syrien-Frage. Demnach habe die Türkei aufgehört bewaffnete Truppen im Kampf gegen Baschar al-Assad zu unterstützen. Leidtragende einer solchen Abkehr von der bisherigen Politik, dürfte die Freie Syrische Armee sein (FSA).

    Debka Files macht den Strategie-Wechsel aber auch politisch fest. So hätten sich die politischen Statements der Türkei massiv verändert. Sie ähnelten zunehmend denen Russlands, dass als eines der noch verbliebenen Staaten gilt, die mit Syrien eng verbunden sind.

    Die Türkei fürchte durch militärische Unterstützung einen großen Flächenbrand im Nahen-Osten.“

    hxxp://www.islam-blogger.de/2012/06/05/syrien-verweist-westliche-diplomaten-des-landes/

    Ob sich das positiv, oder negativ auf die Überwindung des Wahabitentums auswirken wird, ist wohl noch offen.

    Im Libanon führt sich die Hisbollah sunnitophob gegenüber syrischen Flüchtlingen auf, was wohl ein Beitrag zur Überwindng des Wahabitentums sein soll.

    „A disturbing video has surfaced on the Internet in the last 24 hours. It appears to show an alleged Hezbollah follower forcibly tattooing the phrase, “Oh father of Abdullah, Hussein,” a reference to the revered imam of Shia Islam, onto the forehead of an unidentified man who appears to be Syrian.“

    hxxp://www.nowlebanon.com/BlogDetails.aspx?TID=2435&FID=6

    Zbigniew Bbrzezinski meint, die Welt solle sich nicht so anstellen:

    hxxp://dailycaller.com/2012/05/30/zbigniew-brzezinski-syrian-conflict-not-as-horrible-or-as-dramatic-as-it-is-portrayed/

    Kann sowas sein ?

    hxxp://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/43857/Egypt/Politics-/Shafiq-accuses-Brotherhood-of-killing-protesters-d.aspx

    Zum Schluß noch ein Zusammenstellung der schönsten Parlaments- und Studioschlägereinen bei den Arabern:

    http://www.youtube.com/watch?v=GrC8aRmRjWE&feature=related

    • 6. Juni 2012 um 01:40 Uhr
    • Thomas Holm
  741. 767.

    Jaja die Banken, wenn man sie braucht, zocken sie nicht.

    • 6. Juni 2012 um 05:36 Uhr
    • MRX
    • 6. Juni 2012 um 08:05 Uhr
    • MRX
  742. 769.

    @ CG

    Da ist die Realität auf Ihre Cousine geprallt:

    Öney sieht sich durch den Berliner Fall auch in ihrem Festhalten an Sprachtest für den Familiennachzug nach Deutschland bestätigt. „Die Sprachtests bieten zweifachen Schutz“, erläuterte sie.

    Einerseits böten sie den Frauen die Möglichkeit, durch absichtliches Nichtbestehen des Sprachkurses einer Zwangsheirat zu entgehen, andererseits befähigten sie die Frauen, nach dem Umzug nach Deutschland sich im Ernstfall über Hilfsmöglichkeiten zu informieren.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article106421018/Ministerin-Oeney-fordert-Schutz-fuer-Importbraeute.html

    • 6. Juni 2012 um 08:28 Uhr
    • MRX
  743. 770.

    Ach ja, Libyen …

    „24 Söldner Gaddafis verurteilt …

    Die Rebellen warfen weißen Ausländern vor, in Tripolis als Scharfschützen operiert zu haben. Außerdem sollen ukrainische Piloten Luftangriffe auf friedliche Demonstranten zu Beginn des Aufstands gegen Gaddafi im Februar 2011 geflogen haben. Die Gefangenen sagten demgegenüber, sie seien Techniker oder Köche in der Ölindustrie.“

    hxxp://www.taz.de/Justiz-in-Libyen/!94642/

    Frau Roth könnte vielleicht kommissarisch die vakante Korrespondentenstelle von RussiaToday ausfüllen und vielleicht eine kritische Reportage über Urbanisierungsprobleme und post-NATO-revolutionäre Neotribalismusfragen drehen.

    Macht ja sonst keiner; nächste Pleite:

    Die Salafisten sind eine ziemlich Enttäuschung:

    Der Chefeinpeitscher von Solingen und Bonn ruft zu demütigen und verdeckten Spenden für die syrischen Geschwister auf, sowie zur Dankbarkeit dafür, dass man nicht dort hingeboren worden sei.

    „Abu Ibrahim – Unterstützt Syrien durch An-Nusrah “ 1.30-2.00

    http://www.youtube.com/watch?v=TYfXl4x8juM

    Auf dem Vietnamkongreß hätten sie damals so jemanden noch mitten im AudiMax der FU gelyncht, da hätten ihm auch seine langen Haare nicht geholfen.

    • 6. Juni 2012 um 08:30 Uhr
    • Thomas Holm
  744. 771.

    Ein paar Hintergründe zu dem „Berliner Fall“:

    „Kurz vor dem vergangenen Wochenende spitzte sich der Streit des Paares dramatisch zu: Während einer heftigen Auseinandersetzung soll Orhan gedroht haben, seiner Frau eines Tages den Kopf abzuschneiden.

    Semanur S. muss den Ernst der Lage erkannt haben – sie vertraute sich einer Nachbarin an und berichtete außerdem von ihrer Sorge, erneut schwanger zu sein. „Sollte dies so sein, werde ich in jedem Fall abtreiben“, soll die 30-Jährige gesagt haben.

    Und dass sie nun endlich erkannt habe, dass sie nicht mehr mit ihrem Mann zusammenlebe könne. In den späten Abendstunden am Sonntag nun die Eskalation: Nachdem sich Orhan S. über seinen zehn Jahre alten Sohn geärgert und diesen bedroht haben soll, hatte das spätere Opfer alle Kinder in ein Zimmer eingeschlossen, um sie vor dem Vater zu schützen. Dann stellte sie sich ihrem Mann. Ersten Erkenntnissen nach schlug er seine Frau erst nieder und trat auf die am Boden Liegende ein, um sie dann auf die Dachterrasse zu zerren. …

    Anwohner berichten, er habe ein Messer gewetzt und dabei immer wieder von Allah gesprochen. Die Frau habe nach Aussagen einer 18 Jahre alten Zeugin geschrien „wie jemand, der um sein Leben kämpft““

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106415264/Auf-der-Dachterrasse-enthauptete-Orhan-S-seine-Frau.html

    Bei Morddrohungen im Zusammenhang mit der Nennung einer bestimmten Gottheit, denken bestimmt alle inzwischen, dass das gar nicht so gemeint sein kann und allenfalls später mal im Kalifat gemacht werden soll.

    • 6. Juni 2012 um 08:54 Uhr
    • Thomas Holm
  745. 772.

    Ein Schlechtmensch in Doha:

    With the Ikhwani now poised to wield power in several countries, the better approach is to deal only in specifics. That’s why one participant (who must remain nameless under Chatham House rules) asked the constitution writers present to say whether or not they agreed with the following four “no”s (a cheeky reference to an earlier totalitarianism, that of Chairman Mao). First, no religious test for citizenship or for any public position, including president. Second, no second-class citizenship on the basis of religion. Third, no legal impediment or social restriction on the freedom of worship. Fourth, no imposition of religious identity upon the individual by society or state. So, free entry to religion—no coercion—and free exit from religion—freedom of conversion and apostasy.

    The silence was deafening.

    http://www.worldaffairsjournal.org/blog/alan-johnson/muslim-brotherhood-and-four-nos

    • 6. Juni 2012 um 08:54 Uhr
    • Serious Black
  746. 773.

    @ TH

    aus dem WELT-Artikel:

    nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ soll Orhan S. auch mit einer weiteren Frau intim gewesen sein und auch mit ihr zwei Kinder haben. „Er hat diese andere Frau favorisiert und die aus dieser Beziehung stammenden gemeinsamen Kinder immer wieder in seine andere Familie integrieren wollen“, so ein Bekannter.

    • 6. Juni 2012 um 09:01 Uhr
    • Serious Black
  747. 774.

    SB

    Orhan S hinterlässt 7 Kinder.

    Das nenne ich mal Integrationsbereicherung

    Da frohlocken doch die sozialpädagogischen Gutis, haben sie doch wieder viel zu tun mit den Kindern.
    All

    Ich werde auch ne Schippe mehr arbeiten, muss ja finanziert werden, ach so, für meine europäischen Brüder und Schwestern werde ich wohl auch noch mehr tun müssen, wenn die Euro-Bonds kommen.

    Noch was, die CSU hat doch die richtige Antwort auf Sarrazin gegeben und das Elterngeld durchgesetzt. Da freuen wir uns doch auf weitere Jihads und Ronnys.

    Das Hartzler nichts bekommen werden, wird vor dem BVG nicht standhalzten

    • 6. Juni 2012 um 09:52 Uhr
    • cem.gülay
  748. 775.

    MRX

    Meine Cousine wird das Land retten

    • 6. Juni 2012 um 09:53 Uhr
    • cem.gülay
  749. 776.

    @ cem

    „Orhan S hinterlässt 7 Kinder.“

    Stimmt – und nun die preisfrage: was geschieht mit diesen 7 Kindern?
    Kommen sie in ein deutches heim oder werden sie an verwandte gegeben. Und wenn sie an die Verwandten, zum beispiel die Eltern, oder brüder7schwestern vom guten Orhan gegeben werden – was bekommen sie dort vermittelt?
    War orhans verhalten etwas, was nur auf eine psychatrische strörung zurückgeführt werden kann, oder steckte dahinter eine aus traditionen und bestimmten islamverständnissen geborene geisteshaltung (die dann möglicherweise mit einer psychischen störung und entsprechenden medikamenten gesteigert wurden) ?
    Im letzteren falle sorgen ‚wir‘ dafür, das es neue kleine ‚Orhan’s gibt.

    • 6. Juni 2012 um 10:01 Uhr
    • Zagreus
  750. 777.

    MRX 760

    „Devote Haltung“

    Da tun Sie aber den Sogenannten Interviewer Unrecht.

    Er dachte wohl, er interviewe den Abgesandten des Propheten

    • 6. Juni 2012 um 10:10 Uhr
    • cem.gülay
  751. 778.

    Zagreus

    „Orhans 7 Kinder“

    Am besten wären sie bei Hans Joachim Sauer auf seinen Bauernhof in BW aufgehoben, da ist die Integration nur Formsache

    • 6. Juni 2012 um 10:13 Uhr
    • cem.gülay
  752. 779.

    @ cem

    „Am besten wären sie bei Hans Joachim Sauer auf seinen Bauernhof in BW aufgehoben, da ist die Integration nur Formsache“

    😀

    • 6. Juni 2012 um 10:14 Uhr
    • Zagreus
  753. 780.

    Zagreus

    Nach HJS Erziehung, vermittelt er die 7 Kinder erfolgreich an Audi, als Fachkräfte

    • 6. Juni 2012 um 10:21 Uhr
    • cem.gülay
  754. 781.

    Ist hier jetzt der Suebophobentreff?

    • 6. Juni 2012 um 10:44 Uhr
    • MRX
  755. 782.

    7 weitere Sauers? Geht´s noch?

    • 6. Juni 2012 um 10:44 Uhr
    • vader abraham
  756. 783.

    @ marriex

    mal herumflaxen muss auch sein ^^: „der Suebophobentreff“

    aber die frage war durchus ernst gemeint, was mit den Kindern nun geschehen wird (nicht, dass ich ernshaft glaube, dass sie hier beantwortet werden könnte). Ich wollte dabei einfach auf das Problem der Tradierung von Werten und Einstellungen hinweisen, spprich: ob es wirklich eine gute Iee sein wird, diese Kinder in die Hände ‚ihrer Verwandten‘, also z. b. in die eines Bruders von Orhan zu geben, oder ob es nicht vielleicht besser wäre – auch gerade für die Kinder – wenn sie auf verantwortungsbewusste Deutsche familien aufgeteilt würden, bei denen sie eine gute und den hier in deutschland herrschenden werten gemäße Erziehung genießen könnten.

    • 6. Juni 2012 um 10:59 Uhr
    • Zagreus
  757. 784.

    @ Z

    ich mag mir gar nicht vorstellen, was in den Köpfen der Kinder passiert, deren Mutter vom eigenen Vater im Nebenzimmer abgeschlachtet wurde.

    Da geht es jetzt in erster Linie um Trauma-/PTBS-Bewältigung.

    Sowas ist -unabhängig vom kulturellen Hintergrund- eine enorme Herausforderung.

    Man darf davon ausgehen, daß der Mörder sein Sorgerecht verliert. Was das Jugendamt darüberhinaus unternimmt, hängt vom weiteren Umfeld der Famile ab.

    • 6. Juni 2012 um 11:39 Uhr
    • Serious Black
  758. 785.

    „nach Informationen der “Berliner Morgenpost” soll Orhan S. auch mit einer weiteren Frau intim gewesen sein und auch mit ihr zwei Kinder haben. “Er hat diese andere Frau favorisiert und die aus dieser Beziehung stammenden gemeinsamen Kinder immer wieder in seine andere Familie integrieren wollen”, so ein Bekannter.“

    Ja sind denn hier nur noch Schlechtmenschen im Blog unterwegs, man man man… Scheint niemanden aufzufallen das ja wohl eindeutig der deutsche Staat schuld an dieser halal durchgeführten Köpfung ist. Wüde man muslimischen Männern nicht der psychologisch unglaublich schwer ertragbaren Situation aussetzen, zur Einehe gezwungen zu sein, dann wäre es niemals zu dieser Tat gekommen. Unter Schariarecht hätte dieser Mann sich problemlos diese andere Dame zur Zweitfrau nehmen können und die erste hätte keine Berechtigung gehabt so wild herumzuzetern. Dann hätte Orhan auch nicht zum Messer greifen müssen.
    Also aus diesem ganzen Fall wird vorallem eines deutlich, in Deutschland muss zur Verhinderung weiterer solcher Morde an Frauen die Scharia eingeführt werden!!! Und ich vermute bald wird sich ein Zeitartikel genau damit beschäftigen. Hui!

    • 6. Juni 2012 um 11:40 Uhr
    • Bellfruta87
  759. 786.

    Also aus diesem ganzen Fall wird vorallem eines deutlich, in Deutschland muss zur Verhinderung weiterer solcher Morde an Frauen die Scharia eingeführt werden!!! Und ich vermute bald wird sich ein Zeitartikel genau damit beschäftigen. Hui!

    Dream on.

    • 6. Juni 2012 um 11:47 Uhr
    • N. Neumann
  760. 787.

    oder steckte dahinter eine aus traditionen und bestimmten islamverständnissen geborene geisteshaltung (die dann möglicherweise mit einer psychischen störung und [ohne?] entsprechenden medikamenten gesteigert wurden) ?

    Das schließt sich doch nicht aus.

    Im letzteren falle sorgen ‘wir’ dafür, das es neue kleine ‘Orhan’s gibt.

    ???

    • 6. Juni 2012 um 11:54 Uhr
    • N. Neumann
  761. 788.

    @ BF

    Schließe mich Neumanns Kommentaren #783/784 an.

    Ergänzend: In mehreren Artikeln wurden Drogen-/Alkohol-Probleme des Mannes erwähnt. Das würde nicht gerade für einen streng religiösen Hintergrund des Täters sprechen.

    Also sollten Sie mit einer vorschnellen Beurteilung besser vorsichtig sein.

    • 6. Juni 2012 um 12:10 Uhr
    • Serious Black
  762. 789.

    @SB

    „Also sollten Sie mit einer vorschnellen Beurteilung besser vorsichtig sein.“

    Ich bin mir nicht sicher ob Sie meinen nicht ganz ernst gemeinten Kommentar verstanden haben.

    • 6. Juni 2012 um 12:23 Uhr
    • Bellfruta87
  763. 790.

    @ CG

    „Am besten wären sie bei Hans Joachim Sauer auf seinen Bauernhof in BW aufgehoben, da ist die Integration nur Formsache“

    a) das heißt „seinem“, so viel Zeit muss sein. Den Akkusativ ist dem Dativ sein Tod.

    b) den Bauernhof müsste ich mir erst mal anschaffen.

    c) bin ich definitiv zu alt für so eine große Kinderschar

    d) arbeitet meine Frau ebenfalls voll. Wer sollte sich also um die Kiddies kümmern?
    CG, Sie haben doch Zeit!

    • 6. Juni 2012 um 12:25 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  764. 791.

    @ neumann

    „Im letzteren falle sorgen ‘wir’ dafür, das es neue kleine ‘Orhan’s gibt.

    ???“

    ich wollte damit einfach nur sagen, daß diese traditionen und islamverständnisse eben ja tradiert werden – und diejenigen, die orhan aufschnappte, werden in seiner familie gepflegt – sprich: es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch sein bruder sie kennt und pflegt, und es ist des weiteren nicht auszuschließen, dass er diese verständnisse, z. b. ehrverständnisse usw…, dann (weiterhin) an die kinder vermittelt. Weiterhin, weil bereits orhan diese vermittelte einfach dadurch, dass er sie vorlebte.

    • 6. Juni 2012 um 12:29 Uhr
    • Zagreus
  765. 792.

    @ Oberschlumpf

    „7 weitere Sauers? Geht´s noch?“

    Würde ich im Leben nicht aushalten.

    • 6. Juni 2012 um 12:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  766. 793.

    @ Bellfrutta

    “ Scheint niemanden aufzufallen das ja wohl eindeutig der deutsche Staat schuld an dieser halal durchgeführten Köpfung ist.“

    Dann stellen Sie doch Strafantrag! Oder Sie melden sich gleich freiwillig in der Psychiatrie.

    • 6. Juni 2012 um 12:35 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  767. 794.

    @ HJS

    „“7 weitere Sauers? Geht´s noch?”

    Würde ich im Leben nicht aushalten.“

    Würden doch wir alle nicht ertragen können!

    • 6. Juni 2012 um 12:36 Uhr
    • Zagreus
  768. 795.

    Och Zaggilein, mir kommen gleich die Tränen…

    • 6. Juni 2012 um 12:37 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  769. 796.

    @782 Bellfruta:

    Paranoia und Tunnelblick …

    TH

    • 6. Juni 2012 um 12:54 Uhr
    • ThorHa
  770. 797.

    @ThorHa

    Sie schon wieder… Sie könnens nicht lassen. Ich fühle mich geschmeichelt 😀

    • 6. Juni 2012 um 13:03 Uhr
    • Bellfruta87
  771. 798.

    taz-Interview mit dem Psychologen Kazim Erdogan (auf den die verstorbene Richterin Heise große Stücke hielt) zum Mord in Berlin:

    Nach der Beziehungstat in Berlin ruft der Psychologe Kazim Erdogan zu Solidarität mit der betroffenen Familie auf und warnt vor einer Stigmatisierung von Zuwanderern.

    taz: Herr Erdogan, Sie arbeiten als Psychologe in Berlin-Neukölln, leiten Deutschlands erste Selbsthilfegruppe für muslimische Männer und beraten Ehepaare bei Streitigkeiten. Kannten Sie die Familie S. ?

    Kazim Erdogan: Den Täter habe ich nicht persönlich gekannt, es ist eine sehr große Familie. Vor etwa acht Jahren erdrosselte ein Mitglied der Familie S. in Berlin seine Frau und flüchtete in die Türkei. Damals betreute ich die fünf hinterbliebenen Kinder.

    taz: Sie haben gestern mit Ihrer Männergruppe eine Solidaritätsveranstaltung vor dem Haus der Familie S. initiiert. Warum?
    In unserer Gruppe ist Gewalt in der Familie ein ständiges Thema, deswegen wollen wir ein Zeichen setzen. Wir haben auch ein Spendenkonto für die Kinder eingerichtet, um unser Mitgefühl zu zeigen.

    http://www.taz.de/Psychologe-ueber-Berliner-Beziehungstat/!94760/

    • 6. Juni 2012 um 13:06 Uhr
    • Miriam G.
  772. 799.

    @ Miriam

    „Kazim Erdogan: Den Täter habe ich nicht persönlich gekannt, es ist eine sehr große Familie. Vor etwa acht Jahren erdrosselte ein Mitglied der Familie S. in Berlin seine Frau und flüchtete in die Türkei.“

    das hört sich danach an, als ob in dieser (sehr großen) familie gewalt und patriarchat eine wichtige rolle spielen würden.

    • 6. Juni 2012 um 13:13 Uhr
    • Zagreus
  773. 800.

    @ Miriam

    was ist eigentlich aus den 5 Kindern von damals geworden? ind sie noch in dieser familie zufällig?

    • 6. Juni 2012 um 13:13 Uhr
    • Zagreus
  774. 801.

    Auch netter satz:

    „Ich habe es morgens im Radio gehört und dachte nur noch, hoffentlich hat der Täter keinen Migrationshintergrund. Denn dann geht es wieder mit der Stigmatisierung von Einwanderern und insbesondere von Muslimen los. Gerade in letzter Zeit gab es viele Vorfälle, in denen Migranten ihre Beziehungsprobleme mit Gewalt gelöst haben. Diese Anhäufung ist natürlich ein Zufall, die Außenwirkung ist jedoch fatal.“

    Eoher weis er eigentlich, dass all diese Fälle nur Zufall sind, und nichts mit bestimmten auffassungen von Ehre, familie, Geschlechterrollen usw… zu tun haben, die in bestimmten gruppen (statistisch) häufiger vorkommen als in anderen?

    • 6. Juni 2012 um 13:15 Uhr
    • Zagreus
  775. 802.

    Erdokan: „Der Schaden für die Kinder ist immens, die Folgen nicht vorhersehbar. Die ganze Welt weiß nun, was ihr Vater getan hat.“

    Ach ja – der Schaden, der durch die veröffentlichung der Namen der Kinder angeblich für diese eintreten würde, besteht darin, dass nun die “ ganze Welt weiß nun, was ihr Vater getan hat“ ?

    Ist das hier ‚erbschuld‘ oder ein Ehrkonzept, bei dem sich ‚schande‘ auf die Familie – hier die des Vaters auf die Kinder, überträgt, oder was ist das für ein Konzept, das hinter dieser Aussage steht?

    • 6. Juni 2012 um 13:19 Uhr
    • Zagreus
  776. 803.

    Just because you’re not paranoid doesn’t mean they’re not out to get you.

    • 6. Juni 2012 um 13:35 Uhr
    • MRX
  777. 804.

    Danke Miriam für dieses wunderbare Taz-Interview, zeigt es doch einmal mehr was schief läuft in diesem Land.

    Anstatt der türkische Psychologe Kazim Erdogan dieses Interview nutzt, um sich öffentlichkeitswirksam gegen Gewalt in vorallem muslimischen Familien einzusetzen, nutzt er dieses Interview um vorallem eine Message zu verbreiten.
    Nämlich die, die schon in der Überschrift in großer Schrift nicht zu übersehen ist. „Kein spezielles Migranten-Phänomen“

    Und in diesem Ton geht es weiter:

    „…warnt vor einer Stigmatisierung von Zuwanderern…“
    „…Wir dürfen nun nicht wieder Menschen mit Zuwanderungsgeschichten diskriminieren. Diese Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und kein spezielles Phänomen bei Migranten… “

    Besonders bezeichnend finde ich folgende Aussage:

    „Ich habe es morgens im Radio gehört und dachte nur noch, hoffentlich hat der Täter keinen Migrationshintergrund.“

    Das erste was diesem Mann offensichtlich in den Sinn kommt, wenn einer Frau von ihrem Ehemann der Kopf abgeschnitten wird, ist das hoffentlich kein Türke/Moslem für die Tat verantwortlich ist. Dieser türkische Psychologe scheint sich mehr um das Bild von Türken/Moslems zu sorgen, als um das Opfer oder deren Angehörige und Kinder.
    Das ganze Interview spiegelt das wider und das ist im Grunde ein Skandal.

    • 6. Juni 2012 um 13:37 Uhr
    • Bellfruta87
  778. 805.

    Denn dann geht es wieder mit der Stigmatisierung von Einwanderern und insbesondere von Muslimen los

    Wieso „insbesondere“. Nur Muslime rufen beim Köpfen ihrer Ehefrauen „Allah ist groß“. Sowas ist dem gemeinen Immigranten oder originären Deutschen eher fremd. Vielleicht mal ein verschämtes „Gott hats gegeben, Gott hats genommen“,aber „Halleluja“?. Niemals.

    • 6. Juni 2012 um 13:40 Uhr
    • esprit de canaque
  779. 806.

    Ansonsten geht die Islamisierung einmal mehr munter weiter.

    „Strenggläubige Muslime haben nun das Sagen“

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/migration-in-berlin-strengglaeubige-muslime-haben-nun-das-sagen,10809148,16306634.html

    • 6. Juni 2012 um 14:05 Uhr
    • Bellfruta87
  780. 807.

    767.
    wer kommt ins paradies, der ungläubige, der gegen die ketzer kämpft oder der salafist der auf dem sofa sitzt ?

    • 6. Juni 2012 um 14:05 Uhr
    • ernsthaft
    • 6. Juni 2012 um 14:12 Uhr
    • MRX
  781. 809.

    Haben lange nichts von musa gehört- Liest er noch ?

    • 6. Juni 2012 um 14:53 Uhr
    • ernsthaft
  782. 810.

    @MRX

    Das Delta zählt.

    • 6. Juni 2012 um 14:57 Uhr
    • FreeSpeech
  783. 811.

    @ernsthaft
    der salafist der auf dem sofa sitzt

    Ein guter Salafist sitzt auf dem Boden. Denn zu Mohammeds Zeit gab es keine Sofas.

    • 6. Juni 2012 um 15:08 Uhr
    • Miriam G.
  784. 812.

    @Zagreus

    Die ganze Welt weiß nun, was ihr Vater getan hat

    Wenn die türkischen Medien berichten, scheinen sie sich keine Mühe zu geben, die Identität der Betroffenen zu anonymisieren (das gilt auch für Zaman Deutschland). Serap Cileli berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite von einem Mordfall, der sich am Samstag Abend in Schwäbisch-Gmünd ereignete:

    Schwäbisch Gmünd: Die 28-jährige Necla B. wurde von ihrem Ehemann bestialisch ermordet. Er stach mehrfach mit einem Messer zu und schnitt ihr anschließend die Kehle auf.
    Zum Tatort gibt es eine signifikante Abweichung zwischen den türkischen und deutschen Medienberichterstattungen. Während die deutschen Medien von „einer Wohnung“ bzw. „ihrer Wohnung“ schreiben, berichten alle türkischen Medien von einem Frauenhaus. Necla B. hätte dort Zuflucht gesucht und wäre dann von ihrem Ehemann dort gefunden worden. Wie kommt es zu diesem merkwürdigen Unterschied? Werden die wahren Umstände etwa verschwiegen um unbequeme Fragen zu vermeiden?
    – BEISPIELSWEISE –
    Warum war die junge Frau nicht sicher im Frauenhaus? Wie konnte ihr Ehemann dort eindringen? Wo waren die Frauenhaus-Betreuerinnen?
    Wenn es wahr ist, dass die Tat in einem Frauenhaus geschah, wird es zwingend Zeit für neue/bessere Schutzvorkehrungen. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit noch. Hoffen wir, dass dieser Fall in Gänze aufgeklärt wird.

    http://de-de.facebook.com/Serap.Cileli

    • 6. Juni 2012 um 15:16 Uhr
    • Miriam G.
  785. 813.

    @Miriam G.

    Sofas gab’s doch wohl schon. Bloss kein deutsches Handwerk für die Holz-Feder-Polster-Version:

    sofa
    1620s, „raised section of a floor, covered with carpets and cushions,“ from Turk. sofa, from Arabic suffah „bench.“ Meaning „long stuffed seat for reclining“ is recorded from 1717.

    http://www.etymonline.com/index.php?term=sofa

    • 6. Juni 2012 um 15:18 Uhr
    • FreeSpeech
  786. 814.

    @FS:

    sofa
    1620s, “raised section of a floor, covered with carpets and cushions,”

    Zwischen Mohammed und 1620 liegt mehr Zeit als zwischen Kaiser Barbarossa und dem Automobil.

    • 6. Juni 2012 um 15:41 Uhr
    • Arjen van Zuider
  787. 815.

    @ Miriam

    ad 810 ja, habe verstanden.

    • 6. Juni 2012 um 15:48 Uhr
    • Zagreus
  788. 816.

    @Arjen van Zuider

    1620 ist das erste dokumentierte Vorkommen des Wortes in der englischen Sprache.

    • 6. Juni 2012 um 15:57 Uhr
    • FreeSpeech
  789. 817.

    Tschulligung. also teppich.

    • 6. Juni 2012 um 15:57 Uhr
    • ernsthaft
  790. 818.

    @ MG

    Selbst wenn wäre das ein Analogieschluss, den die Salafisten ablehnen.

    • 6. Juni 2012 um 15:57 Uhr
    • MRX
  791. 819.

    Salafisten sitzen auf dem Boden und essen mit drei Fingern der rechten Hand.

    • 6. Juni 2012 um 15:59 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  792. 820.

    Na na, die osmanischen sultane haben ca. 2 jahunderte lang nach hausgesetz ihre brüder umgebracht. Um der ordnung der welt willen. Also islam, ordnung und pragmatismus paßt schon, …irgendwie.

    • 6. Juni 2012 um 16:01 Uhr
    • ernsthaft
  793. 821.

    Wenn die Verarmung der Migranten-Communities weiter so rasant ansteigt, dann werden wir uns mit vielen weiteren solcher Fälle wie Orhan auseinandersetzen müssen.

    Gewöhnt euch daran

    • 6. Juni 2012 um 16:05 Uhr
    • cem.gülay
  794. 822.

    @cem.gülay

    Ihr Kommentar ist eine Frechheit gegenüber den Armen. Seit wann führt Verarmung dazu, dass man seine Frau schlachtet?

    (Für eine zweite Frau hat’s dem verarmten Orhan noch gereicht.)

    • 6. Juni 2012 um 16:09 Uhr
    • FreeSpeech
  795. 823.

    Freespeech

    Hoffnungslosigkeit und Verarmung führen zu psychischen Erkrankungen.

    Oder schmeißen Bio-Deutsche Akademikerinnen ihre Babys in den Müll oder vom Balkon.

    Ich erkenne keine Frechheiten in meinem Kommentar.

    • 6. Juni 2012 um 16:15 Uhr
    • cem.gülay
  796. 824.

    @ CG

    „Ich erkenne keine Frechheiten in meinem Kommentar.“

    Stimmt, nur Dummheiten.

    • 6. Juni 2012 um 16:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  797. 825.

    Wir haben insgesamt ein Gewaltproblem.

    Wer Armut und Hoffnungslosigkeit nicht als Argument gelten lassen will, der ist selber dumm.

    • 6. Juni 2012 um 16:20 Uhr
    • cem.gülay
  798. 826.

    Wenn die Verarmung der Migranten-Communities weiter so rasant ansteigt

    Das stimmt. Letztens hab ich sogar einen Türken im Opel gesehen.

    • 6. Juni 2012 um 16:21 Uhr
    • esprit de canaque
  799. 827.

    @ cem

    „Wer Armut und Hoffnungslosigkeit nicht als Argument gelten lassen will, der ist selber dumm.“

    Du hast selbstverständlich recht, wenn du darauf hinweist, dass Armut und Hoffnungslosigkeit menschen zu verzweiflungstaten führen können!
    Aber waren sie denn im Fall von orhan so stark gegeben, dass der Mord an seiner Frau ausdruck seinr Armut und hoffnungslosigkeit gewesen wären? irgendwie kommt es mir nicht so vor, dass er vor Hunger so verzweifelt gewesen wäre, dass er seine frau umbringen musste….
    Und haben wir hier in berlin, z. B. in neukölln unter muslimen wirklich eine so starke armut und hoffnungslosigkeit, dass das der grund für irgendwelche Ehrenmorde und eifersuchsdramen wäre?

    • 6. Juni 2012 um 16:25 Uhr
    • Zagreus
  800. 828.

    @cg

    Hoffnungslosigkeit ist in einem Sozialstaat eine Frage der Einstellung.
    Armut ist auch nicht tragisch, wenn sie sich auf dem Niveau bewegt, das man im Sozialstaat hat (ich weiss aus eigener Erfahrung, wovon ich rede).

    Leute mit anderer Meinung einfach als dumm zu bezeichnen, ist allerdings hoffnungslos arm.

    • 6. Juni 2012 um 16:32 Uhr
    • FreeSpeech
  801. 829.

    Wenn die Verarmung der Migranten-Communities weiter so rasant ansteigt, dann werden wir uns mit vielen weiteren solcher Fälle wie Orhan auseinandersetzen müssen.

    Gewöhnt euch daran

    @ CG

    Eben hast du noch über Gutis geschimpft, und jetzt kommst du selber mit einer maximal abgedroschenen Guti-Phrase. Der Täter hatte offenbar einen Haufen traditionalistischen türkisch-kurdischen Paternalismus in seiner hohlen Birne und soll sich oben drauf noch Drogen reingezogen haben. Das ist maximal kranke Kombination.

    Bloße Armut ist dagegen harmlos.

    • 6. Juni 2012 um 16:34 Uhr
    • N. Neumann
  802. 830.

    @Bellfruta

    Ich verstehe Ihre Reaktion sehr gut, möchte jedoch eine Lanze für den Psychologen Erdogan brechen. Ich verfolge seine Arbeit, und seine Äußerungen, seit ein paar Jahren, und weiß, dass er nicht zu der „Auf-die-Migranten-lasse-ich-nichts-kommen“-Fraktion oder der „Es-hat-nichts-mit-der-Kultur-zu-tun-Fraktion gehört.
    Beispiel:
    „Wir in Neukölln haben andere Orte in Deutschland längst überholt mit der Scheidungsrate.“ Viele Beziehungen würden zerbrechen durch den Stress des Milieus. Schuld seien aber auch Ehen, die von den Eltern arrangiert wurden. Oft passen die Persönlichkeiten einfach nicht zusammen, auch kollidieren widersprüchliche Rollenbilder. „Die Frauen bekommen im Fernsehen schnell mit, dass sie keine Befehlsempfänger sein müssen“, sagt Erdogan. Die Männer sind verzweifelt, überfordert, ratlos. Immer wieder ist auch Gewalt ein Thema in der Gruppe.(…)
    ttp://www.deutsche-islam-konferenz.de/SubSites/DIK/DE/Geschlechtergerechtigkeit/Vaeterabend/vaeterabend-node.html

    • 6. Juni 2012 um 16:36 Uhr
    • Miriam G.
  803. 831.

    Zagreus

    Ich wollte die Tat nicht verharmlosen. Ich dachte, bei dem Durchschnitts IQ von 130 Punkten hier, würde man mich verstehen.

    Armut führt zu Aggressionen und psychischen Erkrankungen. Drogen, Alkohol und Spielsucht tun ihr übriges.

    Viele Männer kriegen ihr Leben nicht mehr auf die Reihe und Frauen die es nicht mehr ertragen können, dass auch noch dass Hartz 4 und Kindergeld von den Mistkerlen verspielt, verhurt usw wird, wollen sich trennen, weil sie glauben, sie würden alleine besser zu recht kommen.

    Leider muss man Freespeech und HJS eine detaillierte Erklärung zukommen lassen, damit sie mich verstehen.

    Ihre Reflexe sind unbegründet

    • 6. Juni 2012 um 16:38 Uhr
    • cem.gülay
  804. 832.

    bei dem Durchschnitts IQ von 130 Punkten hier, würde man mich verstehen.

    Solange Horst nicht dabei ist.

    • 6. Juni 2012 um 16:41 Uhr
    • MRX
  805. 833.

    Das viele Zwangsverheiratete Frauen Zukünftig von den Loosern vermehrt abgeschlachtet werden, ist bedauerlich. es werden ja nur die schlimmsten Fälle bekannt

    Streichen wir die Sozialleistungen, dann Gnade uns Gott

    • 6. Juni 2012 um 16:48 Uhr
    • cem.gülay
  806. 834.

    @CG

    Sie glauben sich einfach ein bisschen schnell, was Ihnen Ihre Intuition sagt.

    • 6. Juni 2012 um 16:54 Uhr
    • FreeSpeech
  807. 835.

    Freespeech

    He?

    • 6. Juni 2012 um 16:56 Uhr
    • cem.gülay
  808. 836.

    Neumann

    „Guti-Phrase“, meinerseits

    Will dich nicht enttäuschen.

    Ich plädiere für die 1 Kind Regel wie in China für bestimmte Zeitgenossen

    • 6. Juni 2012 um 16:58 Uhr
    • cem.gülay
  809. 837.

    @CG:

    Armut führt zu Aggressionen und psychischen Erkrankungen. Drogen, Alkohol und Spielsucht tun ihr übriges.

    Ich denke, es ist weniger die materielle Armut und mehr die Perspektivlosigkeit, die zu Sucht und anderen Krankheiten führt. Auf die Perspektiven hat die Höhe der Sozialleistungen aber kaum Einfluss.

    • 6. Juni 2012 um 16:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  810. 838.

    Guter und informativer Artikel zur (Jugend-)Bewegung 6. April und dem Ziel, sich in der politischen (Parteien-)landschaft Ägyptens zu etablieren (und positionieren).

    http://www.theglobalmail.org/feature/the-revolution-will-be-politicised/262/

    Jedem herzlichst zu empfehlen, der sich für die (in dem Fall hoffentlich langfristigen und nachhaltigen) Entwicklungen in Ägypten interessiert.

    • 6. Juni 2012 um 17:02 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  811. 839.

    The academy is built on an idea [Saad Eddin] Ibrahim calls „40 under 40″; that 40 per cent of the parliament should be reserved for politicians younger than 40 years of age. Demographically, this makes sense: two in three Egyptians are under 30. But this is the generation that grew up under Mubarak. Until last year, politics minus patronage was a pointless, often dangerous, exercise. Now, as the country hammers out a new political system, young Egyptians suddenly attracted to politics are mostly unqualified. And that’s what Ibrahim and Ziada hope to change.

    „40 under 40″. Das wäre in der Tat: revolutionär.

    • 6. Juni 2012 um 17:14 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  812. 840.

    @CG

    Sie glauben sich einfach ein bisschen schnell, was Ihnen Ihre Intuition sagt.

    Ihre Intuition gibt Ihnen Erklärungen (zB Armut führt zu Gewalt), die Sie nicht hinterfragen. Wir wissen alle, dass das so ist – weil wir es gerne glauben, nachdem das die Sozialarbeiter seit 60 Jahren predigen.

    Dabei lassen sich schnell grossflächig Gegenbeispiele finden: zB die Völker nach einem verlorenen Krieg. Da müsste es eine astronomische Mordrate geben.

    Wenn sie Freude haben, über das Denken nachzudenken, dann empfehle ich Ihnen
    Daniel Kahnemann, Thinking, Schnelles Denken, langsames Denken (oder original Fast and Slow)

    Amüsant zu lesen (und kürzer) ist auch
    Richard Wiseman, Quirkology oder eben The Luck Factor: The Scientific Study of the Lucky Mind – aber das werden Sie eh nicht glauben :-)

    • 6. Juni 2012 um 17:15 Uhr
    • FreeSpeech
  813. 841.

    hm, ich kann nicht mal kopieren, und das bei meinem IQ!

    Daniel Kahnemann, Schnelles Denken, langsames Denken (oder original Thinking, Fast and Slow)

    • 6. Juni 2012 um 17:16 Uhr
    • FreeSpeech
  814. 842.

    Habe mehrfach gehört wie buschkowski in talkshows daraufhingewiesen hat das n.kölln ein rechtsfreier raum ist. Ca. 90 % der täter isl. migrationshintergrund, ca. 90% der opfer bio deutsche. Haben unsere „eliten“ damit ein problem ? nöh. Was machen wir ? wir demonstrieren gegen rechte gewalt bzw. gegen rechts. Paßt ja auch irgendwie-

    • 6. Juni 2012 um 17:25 Uhr
    • ernsthaft
  815. 843.

    Gibt es überhaupt salafisten die auf dem teppich bleiben und kommen die ins paradies ?

    • 6. Juni 2012 um 17:35 Uhr
    • ernsthaft
  816. 844.

    @ AvZ bzgl. Postillon-link im Nachbarstrang:

    Danke. Der Postillon ist köstlich. Einer meiner Favoriten:

    http://www.der-postillon.com/2009/10/studie-indianer-kennen-doch-schmerz.html

    • 6. Juni 2012 um 17:56 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  817. 845.

    OT – Saudi Arabien –

    … Obgleich die Einflussnahme der Saudis auf islamisch ausgerichtete Organisationen sowie auf die türkische Finanzwelt und Politik zunächst begrenzt war, erwies sie sich in mehrerer Hinsicht als nachhaltig
    (Hakan Köni: „Saudi Influence on Islamic Institutions in Turkey Beginning in the 1970s“, in: Middle East Journal, Jg. 66, Heft 1, 2012).

    Die Westbindung der Türkei bekam in den siebziger Jahren erste Risse. … der Zypern-Krieg … die Ölkrise, … machten aus der Sicht Ankaras eine außenpolitische Umorientierung notwendig. Der Ausbau der Beziehungen zu Saudi-Arabien erschien sinnvoll, versprach man sich doch davon nicht nur günstige Öllieferungen aus dem Königreich wie aus den mit ihm vernetzten arabischen Erdölstaaten der Opec, sondern wollte auch von der Finanzkraft Saudi-Arabiens profitieren. So begann die Türkei ihre Teilnahme an Aktivitäten der von den Saudis 1962 gegründeten Islamischen Weltliga (WML) zu intensivieren … Im Gegenzug unterstützte die WML finanziell die Gründung einer ganzen Reihe islamischer Vereine in der Türkei, die sich sozial engagierten, Tagungen sowie Sommerlager für Jugendliche veranstalteten und zahlreiche Moscheen und religiöse Begegnungszentren errichteten. Die engere Zusammenarbeit in diesem Bereich erstreckte sich auch bald auf die türkischen Gemeinden in Deutschland. … kamen türkische Regierungsvertreter mit der WML überein, dass sie … in den Jahren 1982 bis 1984 die Gehälter von siebzig in der Bundesrepublik wirkenden Imamen zahlen würde. …

    … Anfang der achtziger … Die saudischen Banken „Faisal Finance“ und „Albaraka Turk“ verteilten bei der Eröffnung ihrer Filialen in der Türkei großzügig Posten an die Mitglieder der mächtigen türkischen Familienclans Özal und Topbas. So gehörte etwa zu den Begründern der „Albarak Turk“ Korkut Özal, Bruder des damaligen Ministerpräsidenten Turgut Özal. Ersterer war zu der Zeit in der von Necmettin Erbakan ins Leben gerufenen islamistischen Bewegung aktiv, in der damals auch der jetzige türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seine politische Laufbahn begann. …

    Die wachsende Kooperation der Türkei mit dem weitverzweigten Organisationsnetz der Islamischen Weltliga hatte für die Ausrichtung ihrer Außenpolitik auch andere Folgen … Ankara wurde nämlich als Gegenleistung für die Unterstützung aus Riad immer eindringlicher aufgefordert, den Austausch mit den arabischen Ländern auszubauen und gleichzeitig seine Beziehungen zu Israel einzuschränken. …

    Konsequenzen hatte die Annäherung an die Saudis auch in innenpolitischer Hinsicht, da nicht immer alles, was unter saudischer Ägide von türkischen Islamisten im Land publiziert wurde, gänzlich kontrolliert werden konnte. So sorgte bereits Ende der siebziger Jahre in Istanbul das Buch „Islamische Perspektiven“ für Aufregung, weil es Kemal Atatürk, den Gründervater der modernen Türkei, als für den Islam destruktive Person beurteilte. Veröffentlicht hatte das Pamphlet ein dortiges universitäres Forschungsinstitut, das als Zweig der Islamischen Weltliga in der Türkei galt. …

    Quelle: „Ankara und Riad – Die Rolle des Islam in den politischen Beziehungen“
    Von Joseph Croitoru
    FAZ – 06.06.2012

  818. 846.

    Habe mehrfach gehört wie buschkowski in talkshows daraufhingewiesen hat das n.kölln ein rechtsfreier raum ist.

    Beleg? Möglicherweise hat er gesagt, dass in Neukölln rechtsfreie Räume existieren oder drohen.

    Ca. 90 % der täter isl. migrationshintergrund, ca. 90% der opfer bio deutsche.

    Letzteres: Nein.

    Abgesehen davon: Wieso wenden Sie nicht durchgehend Rechtschreibregeln an?

    • 6. Juni 2012 um 18:11 Uhr
    • N. Neumann
  819. 847.

    Kürzlich (etliche Postings zurück auf diesem Thread) verlinkte MRX dankenswerterweise einen Text des Akif Sahin auf der website islamblogger.de über
    die Reaktion von Islam-Vertretern in Deutschland auf die Äußerung des deutschen Bundespräsidenten Gauck zum Thema Islam.

    Dieser Text von Akif Sahin betont eher die politischen Aspekte der Intergration von Muslimen, während der JL-Blog-Text von Ahmad Mansour die theologisch-religiösen Aspekte der gleichen Frage diskutiert. Beide Texte haben die Perspektive gemeinsam „Was tun?“ und „Yes, we can!“
    Beide Texte ergänzen sich daher m.E. in hervorragender Weise.

    Daher hier nochmals der Link:
    http://www.islam-blogger.de/2012/06/04/kritik-an-gauck-peinlicher-auftritt-der-mochtergern-islam-vertreter/

    (btw. Akif Sahin verlinkt auf seiner eigenen website auf der Blogroll auch ‚unseren‘ Jörg Lau-Blog)

  820. 848.

    Integration

  821. 849.

    Freespeech

    Wir sind doch Internet-Kumpels, habe Sie sogar in meinem neuen Buch verewigt!

    • 6. Juni 2012 um 18:55 Uhr
    • cem.gülay
  822. 850.

    Ägypten

    The majority of Sufis in Alexandria support Ahmed Shafiq*) in the presidential runoff elections scheduled for 16 and 17 June, said a prominent sheikh on Wednesday.

    “Shafiq is the best candidate to implement democracy and establish a civil state in which Copts and Muslims are equal, as advocated by Prophet Mohamed,” said Sheikh Gaber Kasem al-Kholy, the highest-ranking Sufi sheikh in Alexandria.

    Adherents of Sufism, a mystical sect of Islam that has long been popular in Egypt, are estimated to be around half a million in Alexandria, out of a total population of roughly 4.1 million.

    Following the revolution, around 20 historic mosques belonging to Sufis were targeted by members of the Salafi movement, who attempted to demolish tombs of important Islamic scholars because they oppose the veneration of saints as heretical.

    „Sufis believe in freedom of choice,” Kholy added, noting that Shafiq won 212,000 votes in Alexandria in the first round, most of which came from Sufis.
    http://www.egyptindependent.com/news/sufis-alexandria-support-shafiq-says-prominent-sheikh-news-2
    ________________________________

    *) Ahmed Mohamed Shafiq: säkular, Militär, Präsidentschaftskandidat – mit 5,505,327 Stimmen und 23.66% lag er an zweiter Stelle nach dem MB-Kandidat Morsy mit 5,764,952 Stimmenund 24.78% sowie vor dem dritten Favoriten Sabahi (säkular, Links-Nasserist) mit 4,820,273 Stimmen und 20.72%.

  823. 851.

    846.

    Zwischen attika und dem peleponnes liegt eine stadt. nach dieser stadt ist eine trockenfrucht benannt und nach dieser eine art kacker.

    • 7. Juni 2012 um 10:26 Uhr
    • ernsthaft
  824. 852.

    @ ernsthaft

    zwischen – attika – ? – sind sie sich sicher, dass se mit den geographischen gegebenheiten dieses teils von griechenland ausreichend auskennen? – denn attika ist selbst eine ‚landzunge‘. Geographisch besser hätte ich auf die achse Boiotien-Peloponnes verwiesen. Zumindest in der klassik häten sich die megarer dafür bedankt einfach den attikern zugeschlagen zu werden 😀
    –> abundzu bin ich ganz gerne mal ein korinthenkacker 😀

    • 7. Juni 2012 um 10:45 Uhr
    • Zagreus
  825. 853.

    85

    Sie, sie sie perfektionist sie.( Aber sie haben natürlich recht.)

    • 7. Juni 2012 um 11:10 Uhr
    • ernsthaft
  826. 854.

    @ Publicola 850

    Danke für den link. Demgegenüber:

    (…) the political sands are still shifting in Egypt, and the electorate is fickle. Virtually nobody predicted the success of Hamdeen Sabbahi, the leftist presidential candidate endorsed by many in the revolutionary movement. (…) This strong result for Sabbahi came in spite of the revolutionaries splitting their votes among three candidates. Speaking to Foreign Policy, Mahmoud Salem, the prominent Egyptian analyst who blogs as „Sandmonkey“ said, „After 80 years, the Muslim Brotherhood got 5 million votes. After 30 years of ruling Mubarak got 5 million votes. Us, after a year and half of dying, our candidates combined had 11 million votes. It’s actually amazing that people who don’t have their stuff together get this many votes.“ It’s clear there is ample room in Egyptian politics to galvanise this vote with a new secular force — one with a distinctly revolutionary face.

    (…)

    As the movement [6. April] advances into politics, Maher says it is still focused on putting pressure on the parliament and on whoever becomes Egypt’s next president. If Shafiq is elected, however, that may become a more dangerous enterprise: one of his key campaign platforms is that if elected, he would crack down on anti-regime protesters. This leaves April 6 in an awkward position — if the run-offs continue as planned, they may be forced to endorse the seemingly lesser evil, Mohammed Morsi — the ‚anyone but Shafiq‘ approach.

    aus: http://www.theglobalmail.org/feature/the-revolution-will-be-politicised/262/

    • 7. Juni 2012 um 12:21 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  827. 855.

    @ ernsthaft

    😀

    • 7. Juni 2012 um 12:28 Uhr
    • Zagreus
  828. 856.

    Eine andere Stimme zur „Wahl zwischen Shafik und Morsi“

    (…) it must be noted that the actual fear is not from Shafik as a candidate, but rather from the security forces (both police and army) who will consider Shafik’s victory as a victory for them against the revolution.(…)

    Any one who has fallen victim to the harassment of the Egyptian police, whether in a political or a non-political setting, will be able to relate to the fear of falling victim to the revengeful mentality of these oppressive security forces. These hypothetical scenarios are based upon my countless personal experiences with Egypt’s security forces, and these presumptions should be placed in parallel with the presumptions of an “Islamic” state under the Muslim Brotherhood.

    In conclusion, we all deserve better than to be forced to choose between an “Islamic” (emphasis on the quotation marks) state and a military/police state. These electoral proceedings have been engineered by Mubarak’s cancerous remnants, and are being fueled by power-hungry puppets chasing elections.

    http://shafafeya.wordpress.com/2012/06/04/fearingshafi/

    Der „Arabist“ verlinkt: SCAF’s magic ballot box

    arabist.net/blog/2012/6/5/scafs-magic-ballot-box.html

    Just an impression…

    • 7. Juni 2012 um 12:39 Uhr
    • ParallelkoMMentar
    • 7. Juni 2012 um 12:49 Uhr
    • ParallelkoMMentar
  829. 858.

    Herr Lau, ihrem Bericht stimme ich zu 100% zu!!
    Noch sind die Salafis friedlich, weil sie in der Demokratie (Europa) in der Unterzahl sind! Aber sie werden mehr… Finanziert über die Saudis… Ihre Anhängerschaft steigt rasant an, auch wegen einen gewissen Pierre P..
    Sie verbreiten nur Hass, Angst und Unterdrückung. Eigenes Denken wird von dieser Sekte unterdrückt und verboten! Und Wehe man hinterfragt … Dann ist man eine Abtrünnige, eine vom Glauben abgefallene! —Zum töten freigegeben!
    Ich habe nur Angst, Angst vor der Islamisierung… Angst vor diesen Hassprediger!
    Und das als Muslimin!!!!!

    • 15. Juni 2013 um 16:50 Uhr
    • Nur Muslimin
  830. Kommentar zum Thema

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