Ein Blog über Religion und Politik

Gewissensqualen eines muslimischen Batman-Fans (im Ramadan)

Von 24. Juli 2012 um 19:15 Uhr

Aman Ali aus Columbus, Ohio, der in New York lebt und arbeitet, ist ein großer Batman-Fan. Er hat die letzten beiden Filme nach stundenlangem Anstehen am Premierenabend gesehen. Wie hatte er sich auf "The Dark Knight Rises" gefreut! Doch dann erfuhr er, dass die Premiere am ersten Abend des Ramadan stattfinden sollte.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Gegenstände der Schöpfung, von Menschen animiert … sind ??

    Fünf Buchstaben, erster ein ‚h’! na …. ???

    Vielleicht sollten die Skeptiker schon mal anfangen mit Religionskunde.

    Ein muslimischer Batmanfan; vielleicht noch einen Klosterbruder mit Marienfetisch, oder einen Hindu mit Kuhallergie.

    Das Leben ist voller Verderbnisse, nebst Verführungen zu denselbsen.

    Ich gehe davon aus, dass es sich um einem satirischen Beitrag handelt, wie ich einräume, aber erst nach 30 Sekunden.

  2. 2.

    Ich gehe davon aus, dass es sich um einem satirischen Beitrag handelt, wie ich einräume, aber erst nach 30 Sekunden.

    @ TH

    Immerhin haben Sie in dieser Zeit nicht drei Links gesetzt.

    • 24. Juli 2012 um 20:39 Uhr
    • N. Neumann
  3. 3.

    @Holm

    „Ich gehe davon aus, dass es sich um einem satirischen Beitrag handelt, wie ich einräume, aber erst nach 30 Sekunden.“

    Es geht um einen Islamlobby-Beitrag, wie er bei Zeit/Zeitonline Standard und üblich ist. Ein Video in dem Werbung für Ramadan gemacht wird und in dem der Protagonist Aman Ali selbst zum Held wird, weil er sich für Ramadan und nicht für die Batmanpremiere entscheidet.

    • 24. Juli 2012 um 21:03 Uhr
    • Bellfruta87
  4. 4.

    @3.

    Und, wäre das verwerflich, wenn sich eine „Islamlobby“ mit Beiträgen zu Wort meldet?

  5. 5.

    @Bf87

    „Ein Video in dem Werbung für Ramadan gemacht wird und in dem der Protagonist Aman Ali selbst zum Held wird, weil er sich für Ramadan und nicht für die Batmanpremiere entscheidet.“

    Der gute Sohn wird auch deswegen zum Helden, weil er sich den Kinobesuch verkneift und so nicht unter Feuer geraten kann. „A die-hard fan“ wie er selbst zu Beginn sagt.

    Ich dachte allerdings, es sei ein APPLE-Reklame.

    Soll dieser unter „Curiosa“ getagte Beitrag der Auftakt zur Ramadan-Diskussion sein?
    Viel curiosa geht’s ncht!

  6. 6.

    Mit seinem Verzicht kommt er weniger lang ins Fegefeuer.

    • 24. Juli 2012 um 21:30 Uhr
    • Mamas Liebling
  7. 7.

    Ich fand’s lustig.

    Allemal besser, als dummen Langbärten und verbiesterten Kleingärtnern beim Streiten zuzusehen.

    P.S.: Muss jetzt los, mein Fasten brechen.

  8. 8.

    @Zagreus

    „..cannot be found.“

  9. 9.

    @Dave_Robicheaux

    „Und, wäre das verwerflich, wenn sich eine “Islamlobby” mit Beiträgen zu Wort meldet?“

    Jo wäre es, weil der Islam eine höchst problematische religöse Ideologie darstellt, welche mit Menschenrechten, Demokratie, Fortschritt und Freihheit nicht vereinbar ist. Und für solche Ideologien sollte man eher nicht Lobbyarbeit betreiben. Wo Islam endet wenn er konseqeunt angewandt und umgesetzt wird, kann man in Staaten wie Saudi Arabien oder Iran sehen.

    • 24. Juli 2012 um 21:52 Uhr
    • Bellfruta87
  10. 10.

    @ KC

    ist von memri – hier ein neuer link:

    http://www.memritv.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3504.htm

    • 24. Juli 2012 um 21:52 Uhr
    • Zagreus
  11. 11.

    @Bellfruta87:

    Wenn Sie meinen…

    Als Bundesbürger nehme ich mir das Recht heraus, anderer Meinung zu sein und mich als Teil dieser „Islamlobby“ zu fühlen und dementsprechend zu handeln.

    Nichts für ungut…

  12. 12.

    @Dave_Robicheaux

    Lassen Sie sich ein Pastetchen auf das Wohl der syrischen Geschwister schmecken und hören Sie nicht auf das dumme Gerede, dass die ummah ein Körper sei und wenn’s wo wehtut müssen alle hin, etc.

    Das galt nur bei West-Beteiligung.

  13. 13.

    @Zagreus

    Ich hatte es noch nicht gesehen.
    Mir ist übel.

  14. 14.

    MEMRI-Ägypten; ab 4.30 geht der sportliche Teil los.

  15. 15.

    @Robicheaux

    „Als Bundesbürger nehme ich mir das Recht heraus, anderer Meinung zu sein und mich als Teil dieser “Islamlobby” zu fühlen und dementsprechend zu handeln.“

    Das machten Sie bereits an anderer Stelle deutlich, als Sie über die aktuelle ZEIT-Online Vorzeige-Muslima Kübra Gümüsay schrieben:

    „183. Zu 138.
    Da ich die Autorin und ihr Umfeld ein bisschen kenne, muss ich Ihnen leider entschieden sprechen.

    Sie ist erfolgreich, gebildet und sie ist wahrscheinlich ein ganzes Stück moderner, offenherziger und weitsichtiger als Sie, wenn man aus Ihren Worten Rückschlüsse ziehen sollte.

    Ja, liebe Redaktion, ist off-Topic.“
    http://bit.ly/QhKf5i

    Gehören Sie auch zu MiGAZIN?

  16. 16.

    Die Bigotterie, oder vielleicht auch wirklich ‚Blindheit‘ der eigenen Religionsgemeinschaft gegenüber, die dazu führt den ‚islam‘ zu verherrlichen udn ihn als etwas blütenweisen hinzustellen so ganz unangestört der scheußlichen Realität gegenüber wird hier sehr gut einmal am beispiel auseinandergenommen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/friede_und_hingabe_und_ein_wenig_pr_in_eigener_sache/

    Das viele so rein gar nichts dafür können, was andere im Namen ‚ihrer‘ religion machen, ist eine sache. eine andere ist es aber darüber hinwegzusehen und so zu tun, als ob die alle nicht dazugehören würden zur eigenen religion, denn eine echte abgrenzung findet eben ja nicht statt, wie daran schon zu sehen ist, dass immer wieder vom ‚Islam‘ (wenns gerade in den Gram passt) geredet wird, und man so das konstrukt eines letztendlich doch einheitlichen, allumfassenden gebildes zumindest sich selbst gegenüber aufrecht erhält.

    • 24. Juli 2012 um 22:38 Uhr
    • Zagreus
  17. 17.

    @Robicheaux

    „Als Bundesbürger nehme ich mir das Recht heraus, anderer Meinung zu sein und mich als Teil dieser “Islamlobby” zu fühlen und dementsprechend zu handeln.“

    Als Bundesbürger nehme ich mir das Recht heraus, Anhänger/Lobbyisten einer religösen Ideologie abzulehnen, die in ihren „heiligen“ Schriften Steinigen und Hände abhacken fordert, die Frauen benachteiligt und Männern erlaubt sie zu schlagen, die Ehrenmorde verherrlicht, die für Apostaten und Schwule den Tod fordert, die wie keine andere religöse Ideologie vorher zu Gewalt, Kampf und Vernichtung gegen die anderen, die Nicht-Muslime, die Ungläubigen aufruft und deren vorgegebenes Ziel der Endsieg und Islamische Herrschaft überall ist.
    Wer solchen Ideen folgt und den Erfinder dieser ideologischen Grundlagen auch noch für das beste Vorbild hält, der gefährdet langfristig das friedliche Miteinander in einer Gesellschaft, der gefährdet Fortschritt und Wohlstand.
    Es ist eben kein Zufall dass im Grunde die gesamte islamische Welt ein Ort gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und wirtschaftflicher Armut und Stillstandes ist und dass diese islamische Welt gleichzeitig durchzogen ist von blutigen ethnischen und konfesionellen Konflikten.
    Erst fliehen Moslems vor diesen islamisch zu begründenden Zuständen und dann fällt ihnen hier nichts besseres ein, als sich als Islamlobbyist zu betätigen, auf das es hier in 50 Jahren genauso aussieht. Nein danke, das möchte ich nicht!

    • 24. Juli 2012 um 23:01 Uhr
    • Bellfruta87
  18. 18.

    @Bf87

    … und wie meine Mutter immer sagt: „Die Kovertiten sind am schlimmsten!“ :)

    Diesen hier kannte ich noch nicht – Herumgoogleergebnis:

    „Von Denffer sieht Differenzen zwischen islamischem Recht und der jeweiligen weltlich-lokalen Rechtsordnung und versucht nach Möglichkeit die deutsche Rechtsordnung in eine islamgemäße umzuwandeln.

    Er hat den Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), in dem er selbst das Islamische Zentrum München vertritt, für die 2002 veröffentlichte „Islamische Charta“ wegen ihres „eindeutigen Opportunismus“ angegriffen. Davon, dass Muslime in der Diaspora grundsätzlich verpflichtet seien, sich an die lokale Rechtsordnung zu halten, könne „keine Rede sein“: „Natürlich anerkennt jeder Mensch, der in Deutschland lebt, die Tatsache als Realität an, dass er hier in einer säkularen Demokratie lebt. Aber das bedeutet doch nicht, wie der ZMD es hier behauptet, dass damit diese Tatsache und Realität als begrüßenswert oder gar erstrebenswert anerkannt wird. Im Gegenteil ist diese Einsicht für die Muslime ein Ansporn, sich nach besten Kräften dafür einzusetzen, diese Gesellschaft in eine islamgemäße umzuwandeln.“[5] Ebenso stellt er in einem Beitrag für die Islamische Gemeinschaft in Deutschland zur Frage der Vereinbarkeit des deutschen Rechts mit der Scharia „auf verschiedenen Gebieten eine Unvereinbarkeit“ fest, die kaum aufzulösen sei, vor allem im „Bereich Rolle der Frau“.[6]“

    Von Denffer meint, er könne sich eine islamische Parallelgesellschaft – die er jedoch lieber als Subkultur bezeichnen wolle – sehr gut vorstellen und führt als praktisches Beispiel und Orientierung Kanada an, wo es Initiativen für die Einführung des islamischen Ehe- und Scheidungsrechts per Mediationsverfahren gab. „Wenn die Mehrheit der Menschen in dieser Gesellschaft sich dazu [lies: zur Scharia] entschließen, dann sollte man das akzeptieren und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Gesellschaft entsprechend [den Grundsätzen des islamischen Rechts] zu gestalten“[7]. Von Denffer hält die Freiheit der Religionsausübung in den islamischen Ländern, im Gegensatz zu Deutschland, für uneingeschränkt.[8] Auf al-Qaradawis Charakterisierung palästinensischer „Märtyrer-Operationen“ als „eine der höchst lobenswerten Formen des Gottesdienstes“ kommentierte er, „dass sich jeder Mensch diesbezüglich seine eigene Meinung bilden müsse“.[9]

    Durch solche Auffassungen ist von Denffer den süddeutschen Verfassungsschutzbehörden kritisch aufgefallen. Die Trennung von Staat und Religion, die Religionsfreiheit und der Gleichheitsgrundsatz werde von ihm in Frage gestellt. Von Denffer werden außerdem seine Kontakte zu Unterorganisationen der Muslimbrüderschaft zur Last gelegt.[10]
    http://bit.ly/QhQDtA

  19. 19.

    @ kc, th, zagreus: Ich danke für die vielen, geradezu obsessiven Klicks. Wird immer gerne genommen. Andererseits ist mir Ihr\Euer humorloses, talibaneskes, selbstgewisses Geschwalle einfach unerträglich. Und ich frage mich, wieso Euch das nicht selber so geht.
    Dieses Beispiel: Ein sympathischer, netter, aufgeschlossener Muslim macht sich über seine eigenen Nerd- Leidenschaften lustig. Ihr verdreht es zu einer üblen Propagandashow für den „totalitären Islam“. Krank, einfach nur noch krank ist das. Wirklich zum Kotzen. Bitte geht doch auf die einschlägigen Seiten mit dem Stuss. Sonst muss ich alles von Hand löschen, weils mir zu blöd wird.

    • 24. Juli 2012 um 23:30 Uhr
    • Jörg Lau
  20. 20.

    @ Bellfrutta

    Tja, wenn das alles so einfach wäre! Die blöde Realität wimmelt aber leider von völlig unideologischen Moslems, von nichtmuslimischen Schwulenhassern, dann auch wieder von äußerst brutalen antireligiösen Ideologien wie zum Beispiel in Nordkorea. Ich denke, das friedliche Miteinander hängt auch davon ab, dass man sich vor solcher Schwarzweißmalerei hütet, wie das, was sie da in ihrem Beitrag fabrizieren. Denn Ideologien mit Ideologie zu bekämpfen kann nicht funktionieren. Ich fürchte, das ganze Zusammenstückeln von Einzelbeobachtungen und Youtubeschnipseln erspart uns allen nicht das differenzierte Denken. Das bedingt, die Muslime in unseren Gesellschaften und ihr Verhalten für sich zu bewerten, auch unabhängig von den Zuständen in sogenannten islamischen Staaten. Wem sollen denn bitteschön hier und jetzt irgendwelche Schreckensszenarien von Zuständen 50 Jahren helfen? Die existieren nur in Ihrer Phantasie. Wenn Muslime hier und heute bereit sind, sich mit ihrer Spiritualität und ihren Riten in unser Gefüge einzubringen, dann haben wir dieses Ansinnen zu respektieren, wenn sie das nicht tun wollen, dann haben wir mit DIESEN Leuten ein konkretes Problem. Aber was um Himmels Willen sollen solche Rundumschläge wie ihr Kommentar bewirken außer einer Vertiefung gegenseitige Misstrauens? So wirds nix mit dem friedlichen Miteinander.

    • 24. Juli 2012 um 23:33 Uhr
    • cwspeer
  21. 21.

    @ cwspeer: Dr. Speer, ich danke Ihnen!

    • 24. Juli 2012 um 23:37 Uhr
    • Jörg Lau
  22. 22.

    Herr Lau,

    Sie fragen sich, warum u.a. mir mein/unser „humorloses, talibaneskes, selbstgewisses Geschwalle“ nicht unerträglich ist.

    Und ich frage mich, warum Sie dieses Video samt Einleitung eingestellt haben?
    Wo, was ist der „Nährwert“?

    Se haben recht: man hätte diesen „Beitrag“ ignorieren sollen, zumal ich es geschmacklos finde, nach den furchtbaren Ereignissen in Aurora einen Ramadan-Beitrag einzustellen, der ausgerechnet die Batman-Premiere herausstellt.

    Und nicht „krank“, aber doch etwas befremdlich finde ich, wenn in den USA des Jahres 2012 jemand in der Frage eines Kinobesuchs erst einmal Beratung durch einen religiösen Experten benötigt – das ist aber demjenigen freigestellt.
    Und ebenso befremdlich finde ich, wenn Sie das offenbar als lustige Unterhaltung für ihren Blog betrachten.
    Meine Güte, Sie sind Journalist!

  23. 23.

    @cwspeer

    Im Gegensatz zu Ihnen verschließe ich nicht die Augen vor 1400 Jahren islamischer Geschichte. Eine Geschichte die im weiten Teilen von den islamischen Grundlangen geprägt war, die ich ansatzweise wiedergegeben habe. Durchzogen zwar von regional und zeitlich begrenzten liberaleren, weil weniger an den islamischen Dogmen ausgerichteten Phasen, aber gemessen an 1400 Jahren eben nicht viel mehr als die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt.
    Man kann die fundamentalen Grundlagen einer Ideologie nicht verändern, man kann höchstens ein bisschen kosmetisch an den Rändern schleifen. Leute wie Sie haben nicht mehr als das Prinzip Hoffnung anzubieten und mir ist das zuwenig. Und im Hinblick auf islamkonforme Staaten wie Saudi Arabien oder Iran ist es mir auch zu wenig „wehret den Anfängen“.
    Lesen Sie sich mal den aktuellen Verfassungschutzbericht durch, in Relation zur Gesamtbevölkerung gesetzt ist das Problem mit besonders korantreuen Moslems (Salafisten usw) schon heute weit größer als das von Rechts- oder Linksextremisten.

    • 24. Juli 2012 um 23:58 Uhr
    • Bellfruta87
  24. 24.

    @cwspeer

    „Wenn Muslime hier und heute bereit sind, sich mit ihrer Spiritualität und ihren Riten in unser Gefüge einzubringen, dann haben wir dieses Ansinnen zu respektieren, wenn sie das nicht tun wollen, dann haben wir mit DIESEN Leuten ein konkretes Problem.“

    Vielleicht können Sie noch etwas Konkreteres zu diesem Satz sagen, auch wenn ich mich jetzt erst einmal zur Nacht verabschieden.

    Angesichts der

  25. 25.

    @ Jörg Lau

    „Ein sympathischer, netter, aufgeschlossener Muslim macht sich über seine eigenen Nerd- Leidenschaften lustig“

    Selbstironie; ich hatte Satire gesagt; im ersten Kommentar – wo ist das Problem ?

    Aber löschen Sie ruhig.

    @ cwspeer

    „Die blöde Realität wimmelt aber leider von … äußerst brutalen antireligiösen Ideologien wie zum Beispiel in Nordkorea.“

    Wo die Vögel zum Geburt des Chefs in Landessprache zwitschern, da herrscht Glaube vor Evidenz. Kennen Sie Leute, die dem Nordkoreanischen Regime Säkularität abkaufen ?

    „… völlig unideologischen Moslems… “ Das ist bekannt; wir werden sehen, ob die ‚Unideologischen‘ mit ihren Hubschraubern und Streubomben in Damaskus und anderswo siegen und wer dann die Ulema beaufsichtigt.

    Das Problem sind nicht die Muslime, die ihre Glaubensinhalte ‚vollumfänglich*‘ glauben, sondern die, die immer gerade soviel mitmachen, wie ihnen ihre antiwestliche Spoiler-Tyrannen-asabiyya Clique vorschreibt, was dann immer zufällig leider antiwestlich, antiemanzipatorisch und, Sie wissen schon, ist.

    *also keine Bilder von belebtem, nicht Selbstmörder zum Vorbild nehmen und all die Dinge, an die sich eben wirklich kaum jemand hält …

    Und unter solchen Cliquen wird dann immer wieder mal eine zur Reformhoffnung erhoben. Das finden halt einige Leute etwas daneben.

    “ von nichtmuslimischen Schwulenhassern“

    ja hier z.B.

    http://brown-moses.blogspot.de/2012/07/manaf-tlass-and-his-french-far-right.html

    Ausgesprochen gemäßigt muslimische und nichtmuslimische eigentlich Alles-Hasser; so wie Saif Gaddafi und Jörg Haider.

    „Wem sollen denn bitteschön hier und jetzt irgendwelche Schreckensszenarien von Zuständen 50 Jahren helfen?“

    Was in viel weniger als 50 Jahren passieren kann, konnte man so schön an den Klassenfotos aus Ägypten sehen … des einen Schreckenszenario ist des anderen Sehnsucht; sollen Sehnsüchte von jeder Kritik freigestellt sein, nur weil sie Sehnsüchte sind ?

    „Vertiefung gegenseitige Misstrauens“

    Vertrauen bedarf der Rechtfertigung, so wie Ehre des Verdienstes; hier gibt es allerdings Kulturdifferenzen.

  26. 26.

    Noch eine Frage, Herr Lau:

    ich finde meinen Kommentar mit dem Link zu einem Artikel von n-tv zum Thema „Falsches Fasten – Dick durch Ramadan“ nicht mehr, in dem ein ägyptischer Arzt Tips zur Vermeidung von gesundheitsschädlichem Verhalten beim Fasten gibt.

    Vielleicht habe ich mich irgendwie vertan.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie Gesundheitstips zum Fasten im Ramadan an dieser Stelle unangebracht finden.
    Deswegen 2. Versuch:
    http://bit.ly/QhS7DS

  27. 27.

    Nach Durchsicht der Kommentare (# 1 bis # 23)
    Es soll ja Leute geben – so meine Informationen,
    die den St. Jacobsweg gehen,
    es soll ja Menschen gehen,
    die sich von einem Gespräch mit einem Pastor oder Pfarrer einen sachdienlichen Hinweis auf künftige Lebensführung versprechen,
    es soll Leute geben, die das Fasten zu den christlichen Terminen (vor Ostern etc.) betreiben,
    es soll Menschen geben, die das Heilfasten mit religiösen Untertönen pflegen,
    es soll Menschen geben, die Rat in buddhistischen Schriften suchen
    etc. etc. etc.

    – was soll die in einigen Kommentaren von einigen Foristen hier im Mantel des Modernismus, der Menschenrechte und der Religionskritik präsentierte Aggression
    gegen Menschen, die ihre religiöse Haltung (im Video: islamisch) in den USA nicht (völlig) aufgeben und
    sich an bestimmten Riten zu orientieren suchen, sich dort beheimatet finden.

    Absolut keine gute Idee scheint mir allerdings,
    diese unsachlich-aggressiven Kommentare zu löschen,
    immerhin geben sie wertvolles Zeugnis von einer verfahren-fanatisierten Weltfremdheit

  28. 28.

    @ Holm

    Vertrauen bedarf der Rechtfertigung, so wie Ehre des Verdienstes; hier gibt es allerdings Kulturdifferenzen.

    Okay, wieso rechtfertigt das Verhalten des größten Teiles der muslimischen Wohnbevölkerung in Deutschland, zum Teil mit Staatsbürgerschaft, mit festem Wohnsitz, Arbeit, Wahlrecht und allem, was dazugehört, nicht ihr Vertrauen?

    • 25. Juli 2012 um 00:30 Uhr
    • cwspeer
  29. 29.

    Heute Nacht wird Aleppo ausgelöscht in einer innermuslimischen Begegnung in der Gegend, wo die am längsten kontinuierlich von Menschen besiedelten Orte der Welt liegen.

    „Thousands of Syrian troops with their armor pulled out of a strategic plateau on Tuesday in the northwestern province of Idlib and headed for the city of Aleppo“

    http://www.reuters.com/article/2012/07/24/us-syria-crisis-troops-idUSBRE86N1HQ20120724

    Aber Besorgnisse über die Einbringungen von Muslimen in freie Gesellschaften können natürlich überhaupt keinerlei Basis haben.

    Wenn Sie religiös sind, Herr Dr. Speer, dann sollten Sie vielleicht für den Sieg der Gemäßigten beten. Als Atheist muss ich auf diesem Gebiet leider untätig bleiben.

    „So wirds nix mit dem friedlichen Miteinander.“

    Bei denen wirds nix mehr mit einem friedlichen Miteinander; und wenn das zu denken gibt, dann ist das ideologisch, rassistisch, ‚talibanesk‘ ?

    Haben Sie aus Angst davor, ideologisch werden zu können, bei der Diskussion mit Stamokaps auch jeden Bezug auf die real existierende Planwirtschaft stets vermieden ?

    Sorry, ich habe mit Einlassungen von Herrn Lau durcheinandergeworfen.

  30. 30.

    @ Holm

    Sorry, ich habe mit Einlassungen von Herrn Lau durcheinandergeworfen.

    Kein Problem, kann passieren. Die Doktorwürde verleihen sie mir wohl ehrenhalber. Vielen Dank! Ich werde Sie ab jetzt auf meine Visitenkarten drucken. Das soll ja Vorteile bringen :)

    Aber Besorgnisse über die Einbringungen von Muslimen in freie Gesellschaften können natürlich überhaupt keinerlei Basis haben?

    Besorgnisse können immer eine Basis haben, aber ich bezweifle, dass man diese Besorgnis pauschal auf die „Einbringung von Muslimen“ in freie Gesellschaften anwenden kann. Eine freie Gesellschaft beruht gerade doch darauf, dass man niemanden von vornherein wegen Religion, Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung diffarmiert oder verdächtigt, also kann man ja besorgt sein, aber man muss dann doch genau darauf schauen: Welcher Angehörige welchen Verbandes oder welcher Spielart des Islams stellt sich wie zu unserer Gesellschaft und wo überschreitet er Grenzen? Wenn jemand rote Linien überschreitet muss der Staat reagieren, durchaus auch deutlich, aber eben nur da. Alles andere sind doch Spielarten ebenjener Hexenjagden für die meine Religion zu Recht kritisiert wird. Ein Moscheebesuch oder das Einhalten von Fastengeboten genügt und man steht automatisch mit dem Teufel oder in diesem Falle mit El Kaida oder irgendwelchen Kopfabhackern in Pakistan im Bunde.
    DAS ist IMHO ein Verstoß gegen die Grundregeln einer freien Gesellschaft.

    • 25. Juli 2012 um 00:47 Uhr
    • cwspeer
  31. 31.

    @ cwspeer

    Sie kennen doch das Spiel: Verweist man auf obligatorische Glaubensinhalte*, dann heißt es, woher man wisse, ob die Leute das wirklich glauben; sagt man dann, sofern das nicht geglaubt wird, hätte man kein Problem, dann heißt es, nur bei abgelegter Identität hätte man kein Problem, man sei mithin doch gruppenbezogen menschenfeindlich.

    *Gemeint sind nicht Analogien zu Christklind und Osterhase, sondern Verbotsanweisungen, etwa nicht auf den Schutz von Ungläubigen bauen zu dürfen, etc.

    Ich bin gegenüber allen – erklärtermassen – evidenzrestisten und zum Festhalten an folgenschweren, nichtbanalen und nichttrivialen Überzeugungen enschlossenen Menschen etwas wachsam. Bei den einen etwas mehr, bei den anderen etwas weniger, ganz nach Aufregungslage, Kräfteverhältnissen und beobachtbaren Handlungsbereitschaften.

    Dabei bin ich mir sogar darüber im Klaren, dass ich mich irren kann.

    Können Sie sich eigentlich auch irren ?

    Ich glaube der Unterschied ist: wenn ich mich irre, dann kann man
    das wegstecken, wenn Sie sich irren, dann landen wir im Mittelalter.

    Ich konzediere, dass auf ‚Ihrem Weg‘ möglicherweise zeitweilig eine lockere Stimmung herrschen könnte; aber fragen Sie mal die Kopten, ob es das wert war.

  32. 32.

    – Bericht (2012) des US-amerikanischen ‚Council on Foreign Relations‘ zum derzeitig erreichten Stand der Integration von Muslimen in den USA –

    The percentage of U.S. Muslims in individual income and education brackets tracks closely to that of the rest of the U.S. population, surveys suggest.
    According to a 2009 Gallup poll, U.S. Muslims have the second-highest level of education among major religious groups in the United States.
    Almost 50 percent of Muslims identify with religion before their U.S. identity
    (nearly half of U.S. Christians polled by Gallup also identified with their religion first).
    That percentage is significantly higher than percentages of Muslims recognizing national identity first in Europe and in many Muslim nations, according to Pew polls.

    Surveys also show U.S. Muslims overall are more affluent and educated than Muslim communities in Western Europe …
    For example, a 2007 Pew poll found just 2 percent of U.S. Muslims in the lowest income bracket,
    while Muslims in Britain, France, and Germany made up around 20 percent of those countries‘ low-income populations.

    … unlike the low-skilled labor immigration that Western Europe attracted following World War II, Muslim immigration to the United States during that time was in pursuit of college and advanced degrees …

    Still, while U.S. Muslims may be more integrated than those in Europe, Pew polling shows most U.S. Muslims feel alienated and singled out in the war on terror, though that perception hasn’t increased in the last decade.
    Muslims also struggle with how much they should integrate U.S. culture and mores into their daily lives. According to a 2011 Gallup poll, Muslim Americans are the least likely of any religious group to be registered to vote, for example.

    … while „Muslim leaders have seriously endeavored to get ordinary Muslims to engage with American society“ in the last decade,
    leaders are „still caught up in habits that undermine their stated goals“ (such as holding major meetings on Christmas) and
    many Muslims still struggle with issues such as whether to befriend non-Muslims.

    … „Muslim leaders in Britain and America are still struggling to articulate confidently a form of Islam that is in harmony with the modern world.“

    http://www.cfr.org/united-states/muslims-united-states/p25927#p3

  33. 33.

    Mich hat das „lustige“ Video von Herrn Aman Ali übrigens an die „lustigen“ Videos von MuslimMedia erinnert. Eine Gruppe von Moslems, die „lusitge“ Youtubevideos dreht und hochlädt. Welche sich direkt oder indirekt nur mit dem einen einzigen Thema beschäftigen, was diese Leute zu kennen scheinen, nämlich Islam. Auf ihrer Internetseite findet man unter „über uns“:

    „unser Slogan “Integration zum Lachtarif” – Muslim Media hat sich zum Ziel gesetzt, qualitativ hochwertiges Entertainment anzubieten. Für Jedermann. Dabei sind Dokus, Sitcoms und Kurzfilme Hauptbestandteil der Arbeit.

    Sinn und Zweck ist es Vorurteile abzubauen und kleine Weisheiten mitzugeben. Muslim Media möchte zudem den gegenseitigen Respekt in der Gesellschaft stärken und den Menschen die Schönheit dieser Religion aufzeigen.“
    hxxp://www.muslimmedia.de/

    Hört sich klasse an und enspricht ziemlich genau dem, was auch Aman Ali und sein Kumpel Bassam Tariq verfolgen. Schaut man sich aber ein paar MuslimMedia-Videos an, recherchiert man ein bisschen zu den Leute hinter dem Projekt, dann merkt man dass man es im Grunde mit Leute zu tun hat, die nicht viel anders ticken als andere besonders korantreue Moslems (Salafisten) auch. Hier mal ein Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=ek4RPU3ynUg

    Auch Pierre Vogel versucht immer mal wieder lustig zu sein in seinen Vorträgen. Diese „lustigen“ Islamlobby-Videos, auch das von Aman Ali, sind vorallem eines, nämlich sogenante DAWA. Dabei nehme ich ihm die gespielte Zerrissenheit, bzw die „Gewissensqualen“ wie Lau es nennt, nicht ab.
    Zumal was spräche eigentlich dagegen als moderner amerikansicher Moslems im Ramadan einen Kinofilm zu schauen oder mit der Spielkonsole zu spielen (ist ja laut Imam im Film auch verboten)? Ach ja ich weiß, man soll in der Zeit im Koran lesen, also unteranderem die Verse mit Hände abhacken, Frauen schlagen, Ungläubige ausrotten und Ehrenmorde usw.

    • 25. Juli 2012 um 00:58 Uhr
    • Bellfruta87
  34. 34.

    Ich bin gegenüber allen – erklärtermassen – evidenzrestisten und zum Festhalten an folgenschweren, nichtbanalen und nichttrivialen Überzeugungen enschlossenen Menschen etwas wachsam. Bei den einen etwas mehr, bei den anderen etwas weniger, ganz nach Aufregungslage, Kräfteverhältnissen und beobachtbaren Handlungsbereitschaften.

    Dabei bin ich mir sogar darüber im Klaren, dass ich mich irren kann.

    Können Sie sich eigentlich auch irren ?

    Wenn das so ist, bin ich völlig Ihrer Meinung. Wachsamkeit kann nie schaden und ja, natürlich kann ich mich irren. Ich kann, genauso wie Sie mit einer Einschätzung völlig fatal danebenliegen. Wie sollte es anders sein? All unsere Wahrnehmung ist bruchstückhaft, ausschnitthaft und von allen möglichen Voraussetzungen geprägt, von Erlebnissen und Emotionen gefärbt undsoweiter. Meine eigene Meinung über Muslime ist zum Beispiel geprägt von täglichem Umgang mit muslimischen Schülern und Schülerinnen seit nunmehr 12 Jahren. Daher stammt auch mein Bild von der ungeheuren Verschiedenartigkeit von Moslems untereinander. Auch aufgrund dessen zweifle ich sehr stark an diesem Bild von einem islamischen Block, der hier alles unterwandern will. Das sehe ich so in meiner Realität hier nicht oder sagen wir: Bisher hat das für mich keine Evidenz als Gefahr HIER, auch dann nicht wenn zum gleichen Zeitpunkt in Teheran leider Schwule aufgeknüpft werden.

    • 25. Juli 2012 um 01:05 Uhr
    • cwspeer
  35. 35.

    PS – # 32 – [persönlicher] Kommentar zum Stand der Integration (Bericht des CFR):

    – erfreulich das in dieser Hinsicht nicht zu übersehende ‚Licht‘, aber natürlich durchaus ebenfalls nicht zu ignorierender ‚Schatten‘ an bestimmten wichtigen Punkten: also weiterhin Handlungs- und Verbesserungs-Bedarf;

    – ein von Bassam Tibi geforderter „Euro-Islam“ bzw. die US-amerikanische Entsprechung davon steht m.E. weiterhin auf einem der dringend zu bearbeitenden vorderen Rangplätze der Agenda

  36. 36.

    PPS – Gallup-Poll 2011
    93 percent of Muslim Americans say they are loyal to the United States
    http://www.newsmax.com/US/gallup-muslim-americans-poll/2011/08/02/id/405835

    – erfreulich, doch irgendwie zu unspezifisch –

  37. 37.

    @JL:

    Ein sympathischer, netter, aufgeschlossener Muslim macht sich über seine eigenen Nerd- Leidenschaften lustig.

    Lustig – und gleichzeitig ist es doch traurig, dass ein intelligenter und kulturbegeisterter junger Mensch sich von uralten Bräuchen und gesellschaftlichen Zwängen überhaupt in eine solche Gewissensnot bringen läßt.

    • 25. Juli 2012 um 01:19 Uhr
    • Arjen van Zuider
  38. 38.

    @ Lau

    sie glauben also wirklich, dass mein einen relativ komplexes Video (mit all den verschiedenen Kameraeinstellungen, wechselnden perspektiven und orte etc….) mal eben so kurz entspannt per handy oder vor dem pc mit einer web-cam aufnimmt? –> so würde es nämlich ein jugendlicher machen, der wirklich vor der gewissensentscheidung stünde zwischen ‚Soll ich ramadan feiern mit meiner mama‘ oder ‚darf ich trotzdem zum Badman-film gehen‘.
    Der würde nämlich nicht hier tagelag an einem einzelnen video herumspielen bis es steht – die mühe macht sich jemand, der eine Boschaft zu vermitteln hat mit dem Video und nicht einfach nur eine momentane emotionale zerrissenheit hinausposaunen möchte.

    Was wir hier haben ist kein ‚nerd-filmily‘, sondern ein Propaganda-video, bei dem sich jemand ganz schön mühe gemacht hat für seine Botschaft.
    Aber sie wollen sowas erst gar nicht verstehen oder sehen, stimmts? – sie sind gerade wiedermal auf ihren hasstripp gegen diese ach so schlechten menschen hier in der BRD und denn auch so vielen lieben guten muslimischen Brüdern.
    Sielabbern allzuoft idealistischen Müll – wie z. B. bei der ‚Free-Palästona-Flotte‘, wie beim Arabischen frühling, wie bei Europa.
    Anstatt dann einmal etwas vorsichtiger zu sein udn sich zu sagen: ich hab mich schon ein paar mal ziemlich arg geirrt, vielleicht sollte ich etwas differenzierter und kühler vorgehen, produzieren sie weitere ihrer emotionalisierten pseudo-intellektuellen Jammerarien über die schlechtigkeit so vieler böser rechter oder für was auch imer sie einen halten – statt einmal ihre klotzerchen aufzumachen.
    Bei der Beschneidungsdebatte stellen sie auch schon ihren standpunkt hin als wäre er besonders klug. Sie direkt anzusprechen ist idR. sowieso völlig sinnlos, weil sie sich eh als etwas besseres selbst wahrnehmen – denn zum antworten ist sich der herr zu fein, nur zum herumjammern nicht. Egal, jeder darf seine meinung haben – aber wie sie dann gegen all diejenigen verbal losgegangen sind, die eine andere, eine von ihnen abgelehnte meinung vertreten haben, zeigt auf, dass sie keinen deut besser sind als all diejenigen, denen sie einseitigkeit und ressentiment vorwerfen.

    • 25. Juli 2012 um 01:22 Uhr
    • Zagreus
  39. 39.

    @Publicola

    „many Muslims still struggle with issues such as whether to befriend non-Muslims.“

    Und das bei den gut gebildeten amerikansichen Moslems, die dazu aufgrund der relativ geringen Arbeitslosenquote viel Kontakt zu Nicht-Muslimen haben. Wenn man sich fragt woher dieses Freundschaftsproblem kommt, dann sei ein Blick in den Koran empfohlen. Ich könnte mindestens 5 Vers aufzählen in dem Muslimen Freundschaft zu Nicht-Muslimen unter Androhnung der Hölle verboten wird.

    „Muslim leaders in Britain and America are still struggling to articulate confidently a form of Islam that is in harmony with the modern world.“

    Hier geht es nicht um die moderne Welt, sondern hier geht es um die westliche, die nicht-islamische, die ungläubige Welt.

    • 25. Juli 2012 um 01:25 Uhr
    • Bellfruta87
  40. 40.

    AvZ

    Ich glaube, der Blogmaster gönnt sich bereits eine Mütze Schlaf, aber wenn ich antworten darf, ich finde Beten auch sinnvoller, als sich ein Hollywood-Popkornspektakel reinzupfeifen, aber da bewegen wir uns doch im Bereich völlig subjektiver Geschmacksurteile. Das ist doch nur für diejenigen traurig, die keinen Bezug zu uralten Bräuchen, heiligen Schriften oder Ritualen haben, der Rest und das ist glaube noch immer der größere Teil der Menschheit sagt unserem Videohelden: Daumen hoch, Klasse, ein kleiner Sieg gegen oberflächliches Mediengetöse und hedonistische Orientierungslosigkeit!

    • 25. Juli 2012 um 01:29 Uhr
    • cwspeer
  41. 41.

    @ cwspeer

    Die Doktorwürde kommt von Beitrag Nr. 21: „Dr. Speer, ich danke Ihnen!“

    Auch mit so etwas werfe ich nicht umher.

    „Spielarten ebenjener Hexenjagden für die meine Religion zu Recht kritisiert wird.“

    Ich habe als Schüler fast jeden Tag die Wiedertäuferkäfige an der St. Lamberti Kirche gesehen und mich gefragt, warum ‚die‘, d.h. der Religionslehrer, etc. das heute offensichtlich nicht mehr so machen.

    Herausgekommen ist ein Eindruck von einem zusammengestaucht geworden sein durch allerlei mißliche Geschicke; Nichterhörung von Siegesbittgebeten, etc. welches in der Summe doch zu einer inneren Zurücknahme des Willens zum Festhalten an vielem Bedenklichem geführt haben muss.

    Vor ein paar Wochen habe ich mir von einem sehr engagierten Katholischen Aktivisten erzählen lassen, wie man im kleinen Kreise eine intime ‚was glaubst Du noch Befragung‘ durchgeführt hat und siehe da, der Bleistift fuhr über ca. 50% der zum Glauben aufgegebenen Dogmatik.

    Dieses ist nun, – grosso modo – bei Muslimen etwas anders, was man erfahren kann, wenn man mit ihnen spricht. ‚Din‘ oder pakistanisch ‚Deeeeen‘ ist eben etwas anderes, als das, was wir (noch) unter Glauben zu verstehen wagen.

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Din_(Islam)

    Etwas völlig anderes ist die kulturelle Prägung durch einen Glaubenshintergrund und das meinen Sie wahrscheinlich, dass ich das den Menschen nicht gönnen würde. Ohne jüdisch-christliches Hintergrundrauschen: kein Marxismus etwa. Das ist es nicht, was ich meine, sondern eben jenen Din, auf dessen Intaktheit der durchschnittliche Muslim nichts kommen läßt; und dessen Beschädigung man daher auch nicht so einfach unterstellen sollte.

    So wird man diesen Menschen nicht gerecht; wenn man sie sich nach dem eigenen verfallenen Glaubensbilde quasi morbid zurechthübscht.

    „Auch aufgrund dessen zweifle ich sehr stark an diesem Bild von einem islamischen Block, der hier alles unterwandern will“

    Ein Block sind sie gerade nicht, das wären sie halt nur gerne.

    Es ist mein Spezialthema, dass deren nicht-Block-sein (was das heißt: siehe Damaskus) einer gewissen Entspanntheit auf unserer Seite zutragen sollte.

    Unverquast ausgedrückt, ist dieser Gedanke bisher stets gelöscht worden, daher bitte ich, die gedrechselte Formulierung nachzusehen.

    Wie verhalten Sie sich, wenn Sie als Autoritätsperson gefragt werden, ob Sie nicht mal schnell bestätigen könnten, dass der Prophet seinem Spielgefährten Ali die Nachfolge zugesagt habe ? Fühlen Sie sich dann wohl in Ihrer Haut ?

    „auch dann nicht wenn zum gleichen Zeitpunkt in Teheran leider Schwule aufgeknüpft werden“

    Das heikle Thema, wie man sowas denn findet, umschifft man vor türkischem Publikum am besten mit einem jovialen Hinweis, wonach die Perser selbst alle schwul seien; dann gröhlt alles und klatscht auf die Schenkel und man ist der coolste Pauker mit total viel Verständnis für Ausländer und so.

    Oder haben Sie noch einen besseren Tipp ?

    „Mediengetöse und hedonistische Orientierungslosigkeit“

    Sie kennen

    http://www.samharris.org/ bestimmt nicht, stimmt’s ?

    „In writing my next book, I will have to confront the animosity that many people feel for the term “spiritual.”“

    Der Spiritismusbeauftragte der Vier Apokalyptischen Reiter des modernen, ambitionierten, aggressiven Atheismus; aggressiv, aber nicht innerlichkeitsvergessen !

    „“The Four Horsemen“, an informal discussion on the „New Atheism“ held in 2007 and its proponents: Richard Dawkins, Daniel C. Dennett, Sam Harris, and the late Christopher Hitchens.“

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Four_Horsemen

    Sie sind nicht von so einer komischen Mischung aus ungreifbarer Schwammigkeit und doktrinärer Blasiertheit wie der Herrn Lau, deswegen hat dieser Sie auch wohl prompt zu Doktor ernannt.

  42. 42.

    @ Bellfrutta

    Ich könnte mindestens 5 Vers aufzählen in dem Muslimen Freundschaft zu Nicht-Muslimen unter Androhnung der Hölle verboten wird.

    Das ist hier schon etliche Male verhandelt worden. Alte Schrift- und Gebotscodices und ihre jeweilige Auslegung und Umsetzung heute sind zwei paar Schuhe, also sind ausgewählte Zitate für die Bewertung einer Weltreligion insgesamt eine gedankliche Sackgasse. Da ist etwa so, als würde ich aufgrund des Götz-von-Berlichingen-Zitates jedem Deutschen unterschiedslos eine Art Analfixierung unterstellen.

    • 25. Juli 2012 um 01:44 Uhr
    • cwspeer
  43. 43.

    @cwspeer:

    Das ist doch nur für diejenigen traurig, die keinen Bezug zu uralten Bräuchen, heiligen Schriften oder Ritualen haben

    Ja, es ist die Tragik der Verblendung, dass der Verblendete ihre Tragik eben nicht zu erkennen vermag.

    Jeden Batman-Film am Eröffnungstag zu sehen, ist übrigens auch ein Ritual. Ein selbstgewähltes, selbstauferlegtes noch dazu.

    • 25. Juli 2012 um 02:10 Uhr
    • Arjen van Zuider
  44. 44.

    @ Holm Nr41

    Oh, das kam von höchster Warte? Das ehrt mich natürlich besonders!
    Ihr Link wirkt interessant. Ich bin sowieso der Meinung, dass der Dialog zwischen neuem Atheismus und gebildeten (!) Vertretern der heutigen Religionen mal langsam ein höheres Niveau vertragen kann. Das gegenseitige Treten vors Schienbein ist erstens langweilig und zweitens der Sache nicht angemessen. Ich sehe da auch durchaus eine gemeinsame Basis, schon allein deshalb weil wir schließlich frei nach Kennedy „alle die gleiche Luft atmen, alle wollen, dass unsere Kinder eine gute Zukunft haben und alle sterblich sind.“ Da kann man sich doch zu Überlebenstrategien austauschen ohne sich ständig gegenseitig die Schuld am Untergang des Abendlandes zuzuspielen.

    • 25. Juli 2012 um 02:13 Uhr
    • cwspeer
  45. 45.

    @ AvZ
    Jeden Batman-Film am Eröffnungstag zu sehen, ist übrigens auch ein Ritual. Ein selbstgewähltes, selbstauferlegtes noch dazu.

    Sehen Sie! Der Unterscheid ist nur, dass es Batman im Gegensatz zu Gott nicht wirklich gibt.

    Wünsche eine gesegnete Nachtruhe allerseits!

    • 25. Juli 2012 um 02:27 Uhr
    • cwspeer
  46. 46.

    Sehen Sie! Der Unterscheid ist nur, dass es Batman im Gegensatz zu Gott nicht wirklich gibt.

    Und das von jemandem, der sich gerade eben noch ein höheres Niveau gewünscht hatte?

    • 25. Juli 2012 um 02:36 Uhr
    • Arjen van Zuider
  47. 47.

    Vielleicht hat er Gott und Dr. Lau durcheinander gebracht. War ja schon 2:27

    • 25. Juli 2012 um 07:27 Uhr
    • esprit de canaque
  48. 48.

    @ cwspeer

    von äußerst brutalen antireligiösen Ideologien wie zum Beispiel in Nordkorea.

    Problematisch, der Personenkult trägt religiöse Züge, den Kims werden z.B. Wunder zugeschrieben.

    • 25. Juli 2012 um 09:08 Uhr
    • MRX
  49. 49.

    @ cwspeer

    Ich bin gegenüber allen – erklärtermassen – evidenzrestisten und zum Festhalten an folgenschweren, nichtbanalen und nichttrivialen Überzeugungen enschlossenen Menschen etwas wachsam.

    JL?

    • 25. Juli 2012 um 09:09 Uhr
    • MRX
  50. 50.

    @ Z

    darf ich trotzdem zum Badman-film gehen

    Batman, mein Lieber, Batman, der Fledermausman ist ein Guter.

    Anstatt dann einmal etwas vorsichtiger zu sein udn sich zu sagen: ich hab mich schon ein paar mal ziemlich arg geirrt, vielleicht sollte ich etwas differenzierter und kühler vorgehen, produzieren sie weitere ihrer emotionalisierten pseudo-intellektuellen Jammerarien über die schlechtigkeit so vieler böser rechter oder für was auch imer sie einen halten – statt einmal ihre klotzerchen aufzumachen.

    Wild aber schön gesagt.

    • 25. Juli 2012 um 09:12 Uhr
    • MRX
  51. 51.

    @ cwspeer

    , ich finde Beten auch sinnvoller, als sich ein Hollywood-Popkornspektakel reinzupfeifen, aber da bewegen wir uns doch im Bereich völlig subjektiver Geschmacksurteile.

    Verachten Sie mir Chrisopher Nolan nicht!

    • 25. Juli 2012 um 09:13 Uhr
    • MRX
  52. 52.

    @MRX:

    Problematisch, der Personenkult trägt religiöse Züge, den Kims werden z.B. Wunder zugeschrieben.

    DH, Nordkorea ist insofern antireligiös, als das Regime keine anderen Götter neben den Kims duldet.

    http://scrwmedia.com/ufj/files/2011/08/thesurvey.jpg

    • 25. Juli 2012 um 09:26 Uhr
    • Arjen van Zuider
  53. 53.

    @ AVZ – DH, Nordkorea ist insofern antireligiös, als das Regime keine anderen Götter neben den Kims duldet.

    Ein monotheistischer Staat also.

  54. 54.

    OT, ginge aber beim zugehörigen Blogeintrag wohl unter:

    Et en Algérie, vous n’avez pas eu de problèmes ?

    Depuis cet épisode, ma situation s’y est considérablement dégradée. Il a fait ressortir chez certains dirigeants et intellectuels une sorte de haine primitive, viscérale, très inquiétante. Comme si le fait d’être allé en Israël était le péché suprême. En revanche, en Kabylie, seule région qui continue à résister, je suis quasi un héros national ! Ils me considèrent comme un rebelle, un résistant !

    http://www.liberation.fr/culture/2012/07/18/je-ne-suis-pas-en-guerre-contre-israel_834253

    • 25. Juli 2012 um 09:32 Uhr
    • MRX
  55. 55.

    @ ML

    „Mit seinem Verzicht kommt er weniger lang ins Fegefeuer.“

    Ins Fegefeuer kommen nur Katholiken.

    • 25. Juli 2012 um 09:51 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  56. 56.

    @ ML, HJS

    Wenn er aber kein Märtyrer ist, kommt er nach dem Tod bis zum Jüngsten Gericht erst einmal in die Zwischenwelt (barzaḫ). Ob und wie gut oder schlecht es ihm dort ergeht, hängt davon ab, was er in diesem Leben getrieben hat.

    • 25. Juli 2012 um 10:00 Uhr
    • MRX
  57. 57.

    @ Publicola

    „– ein von Bassam Tibi geforderter “Euro-Islam” bzw. die US-amerikanische Entsprechung davon steht m.E. weiterhin auf einem der dringend zu bearbeitenden vorderen Rangplätze der Agenda“

    Der deutsche Staat wird trotz aller Bemühungen keine neue Religion schaffen können. Einen „Euro-Islam“ wird es niemals geben.

    • 25. Juli 2012 um 10:11 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  58. 58.

    OT – Hühnchenkrise in Iran

    Chicken prices have tripled in the last year, and nearly doubled in the last month, which has priced a significant number of Iranians out of the chicken market (or perhaps we should say it has priced Iranian chickens out of a significant number of households). Either way, there are a lot of very angry Iranians, who not surprisingly are blaming their government for this foul state of affairs. In part, the government is blameless, since the cost of imports and the cost of feed grain have been driven up by the sanctions. But then again, the behavior of the government provoked the sanctions in the first place, and the singularly incompetent economic policies of the regime probably constitute the most important cause of the crisis.

    Worse still, the rising costs of feed grains – corn and wheat have increased about 50% as a result of drought, especially in the American Middle West – have made it impossible for many Iranian producers to continue to raise and sell chickens. It is not unusual nowadays to see long lines in front of chicken merchants, and the Iranians, with a sense of humor reminiscent of the Soviet Union’s greatest hits, have now started to talk about “chicken lines,” which divide the society between those who can both afford and obtain chickens, and those who cannot.

    http://pjmedia.com/michaelledeen/2012/07/24/irans-chickens-coming-home-to-roast-or-not/?singlepage=true

    Der rapide Preisanstieg bei Getreide wird Ägypten sicherlich noch härter treffen als Iran.

    • 25. Juli 2012 um 10:22 Uhr
    • Serious Black
  59. 59.

    @ Religionsgelehrte – betr. Nordkorea

    Christopher Hitchens: How Religion Is Like North Korea*

    *geniale argumentative Figur: wie bei: darf ich beim rauchen beten ?

    http://www.youtube.com/watch?v=eefS0gayKFc

    1.20 Großer Führer (tot) und Geliebter Führer – eine Nekrokratie, oder
    Mausoleo-kratie – nur einen Schritt noch bis zu einer Dreifaltigkeit.

    Preisungen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang erfüllen die Zeit – ein Abschlag mithin gleichsam auf paradiesisch verheißene Ewigkeiten.*

    *siehe: ein Münchener im Himmel …

    Nordkorea jedoch mit dem Schlupfloch des Todes noch versehen.

    (An anderer Stelle hier drastischer: ‚At least you can fucking die !‘)

    AT sodann auf modern-sprech: Völkermord, Sklaverei, Hexenverbrennung und Leibesverstümmlung – mandated not just praised – aber mit dem Tod ist dann doch alles vorbei, das AT insoweit noch ‚Nordkoreanisch limitiert‘ …

    … not until gentle Jesus, meek and mild … – min 3.00

    ab hier weiter auf eigene Gefahr für Seelenheil und gesunden Schlaf.

    (na gut: ein Angriff auf einen bedauernden Atheismus folgt, auf einen
    Atheismus, der gerne glauben könnte, es aber leider nicht schafft …)

    Der im Dezember 2012 verstorbene Christopher Hitchens ist DER Eisbrecher des modernen aggressiven Atheismus, der mit Dutzenden (Hunderten ?) von Autorenlesungen und britisch-gesitteten Großen Debatten, sekundiert von youtube und video-google, dem ebenfalls Großen, aber nüchterneren Evolutionsbiologen Richard Dawkins das Tor zu einer wirklich breiten Öffentlichkeit aufgestoßen hat.

    @ cwspeer

    „Ich bin sowieso der Meinung, dass der Dialog zwischen neuem Atheismus und gebildeten (!) Vertretern der heutigen Religionen mal langsam ein höheres Niveau vertragen kann“

    Obiges im Sinne eines Briefings über die Verhältnisse beim Kontrahenten mit Blick auf Ihre Anregung.

    @ HJS

    „Einen “Euro-Islam” wird es niemals geben.“

    Abwarten, wieviel in den Prophetenlanden kaputt geht; bzw. was da übrig bleibt und wer danach das Sagen hat. Heute nacht haben sie die Altstadt von Aleppo mit MIG 23 zusammengebombt. Irgendwann könnten Leute wie Tarik Ramadan doch vielleicht mal einen ‚Kanaken-Koller‘ kriegen.

  60. 60.

    @ cwspeer

    „Ich könnte mindestens 5 Vers aufzählen in dem Muslimen Freundschaft zu Nicht-Muslimen unter Androhnung der Hölle verboten wird.

    Das ist hier schon etliche Male verhandelt worden. Alte Schrift- und Gebotscodices und ihre jeweilige Auslegung und Umsetzung heute sind zwei paar Schuhe, also sind ausgewählte Zitate für die Bewertung einer Weltreligion insgesamt eine gedankliche Sackgasse“

    Es gibt islamischerseits unterschiedliche Auslegungen:
    Die Salafiten sind BFs Meinung, dass Freundschaften mit Kuffar (im Sinne von Nichtmuslimen) verboten seien. Nach der Mainstream-Auslegung der betreffenden Koranverse darf ein Muslim keinen Nichtmuslim zum wali (zu übersetzen mit: Sachwalter, Vormund) nehmen.
    Den liberalen und säkularen ist’s eh‘ wurscht.

    • 25. Juli 2012 um 10:32 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  61. 61.

    „Über den Atheismus: Reden an die Gebildeten unter seinen Verächtern“

    • 25. Juli 2012 um 10:35 Uhr
    • MRX
  62. 62.

    @ MRX

    „Wenn er aber kein Märtyrer ist, kommt er nach dem Tod bis zum Jüngsten Gericht erst einmal in die Zwischenwelt (barzaḫ). Ob und wie gut oder schlecht es ihm dort ergeht, hängt davon ab, was er in diesem Leben getrieben hat.“

    Genau die selbe Vorstellung hat der tibetische Buddhismus. Allerdings folgt dort auf die Zwischenwelt die Wiedergeburt. Kann es sein, dass der Islam das übernommen hat? Der Koran kennt ja nur Paradies und Hölle.

    • 25. Juli 2012 um 10:45 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  63. 63.

    Nein, der Begriff ist koranisch (23:100), wenngleich er erst später im Hadith mit Inhalt gefüllt wurde.

    Aus dem tibetischen Buddhismus kommt es sicher nicht, alldieweil der Buddhismus erst in etwa zeitgleich mit der Entstehung des Islam nach Tibet gelangte.

    • 25. Juli 2012 um 10:56 Uhr
    • MRX
  64. 64.

    @Publicola

    Ihr K. 27:
    “ was soll die in einigen Kommentaren von einigen Foristen hier im Mantel des Modernismus, der Menschenrechte und der Religionskritik präsentierte Aggressiongegen Menschen, die ihre religiöse Haltung (im Video: islamisch) in den USA nicht (völlig) aufgeben und sich an bestimmten Riten zu orientieren suchen, sich dort beheimatet finden.“

    Ross und Aufsitzende zu nennen finde ich immer besser als von „einigen Foristen“ zu sprechen, insbesondere, wenn man Vorwürfe erhebt, gegen die Gemeinten sich auch verteidigen können sollten.

    Im Übrigen scheint mir ihr Blick auf den im Video präsentierten Menschen wie der von Jörg Lau etwas kurz gegriffen: es ist nämlich durchaus ein „Propagandavideo“!
    Für eine Religion, den Islam, und ein Appell an „sympathische, nette, aufgeschlossene Muslims mit Nerd-Leidenschaften“ und Apple-Laptops auch in New York den Ramadan nicht zu vergessen.

    Mich erstaunt, daß ein Journalist dieses Video hier einstellt, ohne etwas über den/die Produzenten zu sagen – möglicherweise auch, daß er nichts darüber weiß – und ohne einen Hinweis zu geben, warum er es überhaupt einstellt.

    Ich kann erst einmal vermuten, das Video wurde vor den Morden in Aurora produziert – das geht ja wahrscheinlich so schnell auch nicht – und zwar mit freundlicher Unterstützung des Filmverleihers von „Batman“ und der Firma „Apple“ für’s freundliche Productplacement.

    Und – ein neues Thema – oder doch nicht: auch in diesem Video geht es natürlich um Männer. Die Mutter darf mal gerade ins Skype-Mikrofon sprechen. Das war’s.

    Hier ein Link mit Informationen über Aman Ali und „30mosques“:
    http://bit.ly/OYZVTX
    Ein weiterer im Folgekommentar.

    PS @Publicola, schönen Dank für die Zitat zum Lebensgefühl von Muslimen in den USA.

  65. 65.

    Ein weiterer Link zu Informationen zum Video:

    http://bit.ly/OZ0vRv

    Auf der zuvor verlinkten Seite heißt es auf der Homepage:
    „For Ramadan this year, what would happen if we ALL came together and shared our own stories? “

    Ein schöner Gedanke, aber er richtet sich auch nur an Muslime.

  66. 66.

    @Publicola

    Und auch das noch zur Ergänzung der Situation in den USA. Auf der 30mosques-Seite heißt es:

    „There are an estimated 3-4 million Muslims living in the United States – a number that is expected to double by the year 2030. Muslims in the U.S. come from a wide variety of ethnic backgrounds including African Americans, South and East Asians, Europeans, Arabs and East Africans.“

    Damit ist der Anteil der Muslime in Deutschland und anderen europäischen Ländern weitaus höher, aber vermutlich ähnlich steil ansteigend.
    Und in Deutschland ist anders als in den USA der Anteil türkischer Muslime weitaus höher als der von Muslimen anderer Herkunft.

    Von daher, kombiniert mit den von Ihnen zitierten Fakten zur sozialen Struktur, ist in Deutschland der Blick der Muslime auf die aufnehmende Gesellschaft etwas anders und umgekehrt ebenso.

    Und in meinem Fall ist dieser Blick kritisch – wie gegenüber allem, mit dem ich mich beschäftige.

  67. 67.

    Ohho jetzt werden schon Artikel der FAZ von Herr Lau gelöscht. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-protokolle-von-toulouse-wir-reden-hier-von-muslim-zu-muslim-11827868.html Passt halt nicht ins propagierte Bild, oder sind Schlußfolgerungen aus Leute wie MOHAMMED Merah nicht gestattet?

    @HJS

    „Es gibt islamischerseits unterschiedliche Auslegungen:
    Die Salafiten sind BFs Meinung, dass Freundschaften mit Kuffar (im Sinne von Nichtmuslimen) verboten seien. Nach der Mainstream-Auslegung der betreffenden Koranverse darf ein Muslim keinen Nichtmuslim zum wali (zu übersetzen mit: Sachwalter, Vormund) nehmen.
    Den liberalen und säkularen ist’s eh’ wurscht.“

    Richtig, und wie wir aus der verlinkten US-Studie von Publicola gelernt haben, hat eine große Zahl der Moslems in den USA ein Problem mit Freundschaften zu Nicht-Muslimen. Demnach ist die salafistische Lesart, also die korantreue Lesart, weit mehr verbreitet als die liberale oder säkulare Lesart. Wo uns ja sonst immer erzählt wird 99,9% der Muslime sind total moderat und haben nichts mit Islamisten zu tun.

    • 25. Juli 2012 um 11:21 Uhr
    • Bellfruta87
  68. 68.

    „a number that is expected to double by the year 2030.“

    Wie dreist die davon ausgehen, dass deren Kinder alle bei der Stange bleiben – ganz abgesehen von dem beherzten Blick auf die Fertilität, der aus jedem anderen Winkel aufgeworfen – ein Abo für ein Rassismusstigma garantiert.

  69. 69.

    @Thomas Holm

    „dass deren Kinder alle bei der Stange bleiben“

    Apropos „Stange“: das wissen wir doch nun nach allein hier 4 Versuchen zum Thema, daß deren Optik bevor intensiverer Beschäftigung mit ihr eine deutliche Sprache in Sachen Religionsgehörigkeit sprechen muß.

    Obwohl: nicht, daß da auf einmal ein jugendlicher Muslim meint, er sei ein Jude oder umgekehrt! Die Verwirrung wären nicht auszudenken!

  70. 70.

    Und zu diesem Thema o.t. noch ein aktueller Erlebnisbericht:
    „186. Onans Sünde
    Eine Ergänzung hätte ich da noch: „Onanie (von der biblischen Gestalt Onan) – dieser führte jedoch einen Coitus interruptus aus und ließ laut Bibel seinen Samen auf die Erde fallen“ Die Selbstbefriedigung heißt bei uns nicht umsonst „Onanie“. Viele von uns werden sich erinnern, dass wir auch solange das Licht über dem Kinderbettchen leuchtete, die Hände auf der Bettdecke zu lassen hatten. Natürlich hielten wir uns ALLE daran! Einen Dienst der Beschneidung kann ich vollständig bestätigen: Diese schlimme Sünde wird deutlich erschwert. Es gibt kein schnellgängiges Vor und Zurück. Sind keine reibungsmindernden Substanzen zur Hand, so beschränkt sich die Todsünde auf verkrampftes Drücken und Reiben dieser Zone um die verwachsene Narbe. Oft fragt man sich, warum nur diese eine Stelle irgendetwas erweckt. Vielleicht sind es die Nervenstummel von dem, was einmal ein Frenulum Band war, ich weiß es nicht. Eine Frau kann dies bei mir schon gar nicht, denn ich habe ein halbes Leben gebraucht, um damit klar zu kommen. Religiöse Menschen machen dies natürlich ohnehin nicht, da dieses Organ bei ihnen nur der Fortpflanzung dient und ich verspreche, mir gleich meinen Rosenkranz zu schnappen, um Ablass zu erbitten. In diesem Zusammenhang verstehe ich zumindest auch ganz gut, dass diese Probleme die von mir gewählten Volkvertreter nicht die Bohne interessieren! Und hier sieht man, das Motiv ist dasselbe, das auch zu den Übergriffen auf Mädchen in Afrika führt.“
    http://bit.ly/OZ4bTi

  71. 71.

    @Holm

    „Wie dreist die davon ausgehen, dass deren Kinder alle bei der Stange bleiben – ganz abgesehen von dem beherzten Blick auf die Fertilität, der aus jedem anderen Winkel aufgeworfen – ein Abo für ein Rassismusstigma garantiert.“

    Och, wenn man es schafft das nicht nur Moslems Werbung für den Islam machen, sondern auch Ungläubige in Zeitungsstuben und Politik, dann kann man schon optimistisch sein für die eigenen Kinder. Demographische Eroberungsphantasien stören dabei nicht, sind Ausdruck von gelungener Integration, genauso wie Moscheen die nach islamischen Eroberern benannt sind.

    • 25. Juli 2012 um 11:40 Uhr
    • Bellfruta87
  72. 72.

    @ Belfruta: Sie sind ein Knalldepp. Ich habe hier extensiv und intensiv über MOHAMED Merah geschrieben, und meiner WUT darüber Ausdruck verliehen, dass es Leute gibt, die sofort mit dem Argument kommen, das alles hätte nichts mit dem ISLAM zu tun. Einer meiner meistgelesenen Artikel übrigens.
    Wenn SIE hier jetzt mit dem Stuss kommen, Leute mit dem Namen Mohamed seien schon zum Terrorismus prädestiniert, dann ist mir dieser Scheiß einfach zu doof. Und dann lösche ich es. Tragen Sie Ihr Ressentiment woandershin. das hier ist MEIN Salon.

    • 25. Juli 2012 um 11:58 Uhr
    • Jörg Lau
  73. 73.

    Hallo Bellfruta87!

    Ich bin ja sonst eher stiller Leser, aber für Ihr Post vom 24. Juli 2012 um 23:01 Uhr möchte ich mich doch mal herzlich bedanken.

    Mögen Sie diesem Blog, trotz aller Widrigkeiten, noch lange gewogen bleiben.

    • 25. Juli 2012 um 12:04 Uhr
    • HumanBehaviour
  74. 74.

    @ Bellfrutta

    „Demnach ist die salafistische Lesart, also die korantreue Lesart“

    Salafistisch ist oftmals ungleich korantreu. Z.B. steht im Koran nichts von Steinigung.

    • 25. Juli 2012 um 12:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  75. 75.

    @ HJS

    Salafisten sind v.a. hadithtreu.

    • 25. Juli 2012 um 12:43 Uhr
    • MRX
  76. 76.

    @Jörg Lau

    „Wenn SIE hier jetzt mit dem Stuss kommen, Leute mit dem Namen Mohamed seien schon zum Terrorismus prädestiniert“

    So habe ich das nicht fomuliert, ich hatte lediglich gefragt ob es Zufall ist, dass so viele Täter islamistischer Anschläge der letzten Jahre den Name Mohammed tragen.
    Sie sind doch Journalist, recherchieren Sie das doch mal. Gehen sie doch mal die großen internationalen islamistischen Terroranschläge der, sagen wir, letzten 15 Jahre durch. Hier mal ein paar Beispiele:

    9/11 Anschläge: Mohammed Atta
    Londoner Anschläge: Mohammad Sidique Khan
    Kofferbomber von Köln: Youssef Mohamad al-Hajdib und Dschihad Hamad
    Anschläge von Toulouse: Mohammed Merah

    Dabei geht es mir auch nicht nur um den Namen Mohammed, sondern generel um stark religös-islamisch aufgeladene Namen. Die Namensgebung durch die Eltern lässt in einem gewissen Maße durchaus auf die Einstellung, vorallem auch religöse Einstellung und Erziehung der Eltern schließen. Und unter islamistischen Attentätern sind eben säkulare Namen eher selten zu finden. Und für mich ist das eher kein Zufall.

    • 25. Juli 2012 um 12:44 Uhr
    • Bellfruta87
  77. 77.

    @ HumanBehaviour, Bellfruta87

    „Post vom 24. Juli 2012 um 23:01″

    Hatte ich glatt überlesen. Eine sehr schön focussierte Aussage:

    „Es ist eben kein Zufall dass im Grunde die gesamte islamische Welt ein Ort gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und wirtschaftflicher Armut und Stillstandes ist und dass diese islamische Welt gleichzeitig durchzogen ist von blutigen ethnischen und konfesionellen Konflikten.

    Erst fliehen Moslems vor diesen islamisch zu begründenden Zuständen und dann fällt ihnen hier nichts besseres ein, als sich als Islamlobbyist zu betätigen, auf das es hier in 50 Jahren genauso aussieht. Nein danke, das möchte ich nicht!“

    Jeder Außenstehende, also sagen wir mal: ein Sikh, schägt darüber die Hände über den Kopf zusammen, sodass man sich tatsächlich fragen muss, wie sowas in Drei Teufels Namen überhaupt möglich ist.

    Der springende Punkt aus meiner Sicht:

    „Es ist eben kein Zufall …“ Und dann kommt von westlicher Seite, noch bevor der erste Muslim den Gebetsteppich ausrollen kann: ‚Jaaa, wir, der Westen ist Schuld, dass bei Euch daheim alles im Argen liegt‘.

    An dieser Stelle wäre es eigentlich ein Gebot der Selbstachtung für jeden Menschen, sich davor zu verwahren, die eigene Elendsgeschichte auch noch als fremd fabiziert untergejubelt zu bekommen.

    Und: Um es deutlich zu sagen:

    1. solche Muslime gibt es, Muslime, die das Angebot dankend ablehnen, dass an einem Gaddafi, etc. der Westen schuld sein soll und die sich denken mögen: was bildet dieser Anti-Impi-Spasst sich ein, was der Westen für magische Kräfte haben soll ? aber:

    2. solche Muslime sind aufregungspublizistisch und gemeindetechnisch auf verlorenem Posten. Das Angebot, ein Opfer zu sein, ist einfach für all die Vereins-Mustafas, die sich zur Klagerolle des deutschen Vereinsmeiers blitzartig assimiliert haben, einfach zu verführerisch.

    So mutiert dann urplötzlich die Auswanderung vor islamisch begründeten Zuständen (durchaus menschlich-allzumenschlichen Zuständen; nix mit dämonisch, liebe Löschbrigade) zu einer Reise ins Herz der Finsternis.

    Und dann haben wir einen Schlamassel, den wir nicht haben bräuchten.

    Denn es ist natürlich nicht nur der Anti-Impi, der so daherkommt, sondern bis tief in den Mainstream reicht der Mißklang aus Leier und Schalmei, dass der Westen dem Islam eine Perspektive zu Größe und Schönheit irgendwie heimtückisch abgeluchst hätte. Im Kern ein narratives Gift – von westlicher Seite (!) – zur Evozierung eines historisch-antiwestlichen Ressentiments bei den Muslimen.

    Wer kann da noch widerstehen ?

    Ein paar wenige Wunderlinge einer Ethik der Selbstachtung, für die ihre Religion auch meinetwegen das Richtige sein mag. Der Rest schreit nach Respekt und wird bekniet, den kaputten, gottvergessenen Westen eines Besseren zu belehren.

    Peinlich dann nur, wenn man z.B. einen pro-Assad-Prediger dabei hatte.

    Das müßte man mal diesen syrischen Oppositionellen stecken, wie der Hassoun hier gefeiert wurde … bzw. bloss nicht, dann wäre die deutsche Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Versöhnungshoffnungen für Syrien direkt im Eimer. Ich schreib‘ das mal hier, um die Stimmung beim ‚Deutschland hilft‘ Fred nicht zu verderben.

    Das die Heiligen Schriften dann zu den Ressentients passen, wie die Faust aufs Auge verdrängt dann glatt den Umstand, dass sie zum Rest der (wirklichen) Welt vorne und hinten nicht passen.

    So wird dann ein Plan, mit dem man durchaus ein paar dutzend Millionen Hindus und Ostchristen aufs Kreuz gelegt hat (hernach aber sich selbst ins abseits gewirtschaftet hat) auf einmal zu einem Dritten Totalitarismus; für die einen als ethische Hoffnung (vom ‚muslim-markt‘ bis zum Papst !!) für die anderen als Bedrohung.

  78. 78.

    Nebenbei: wdr5-scla-Nachrichten.
    Der Louvre erhält seit 1989 eine erste bauliche Veränderung, einen Anbau für „Islamische Kunst“, in dem Objekte aus den Louvre-Beständen und anderen französischen Museen zusammengetragen werden.

  79. 79.

    Hallo, Herr Lau!

    „das hier ist MEIN Salon.“

    Und immer noch und „trotz allem“ danke für meinen Platz darin!
    Ich nehm‘ mir einen nicht zu bequemen Sessel etwas im Hintergrund, damit ich alles gut sehen kann! :)
    Und einen Tee mit Sahne bitte!

  80. 80.

    ebenso o.t.:
    Überhangmandate: ich bin gespannt!
    Hoffentlich verschwindet mit der geforderten Überarbeitung auch die Möglichkeit z.B. den NW-Landtag durch Überhangmandate um ein weiteres Viertel aufzublähen!

  81. 81.

    PS zu 69

    Die Verwirrung, die in den Köpfen und den Fäusten entsteht, wenn man nicht mehr weiß, ob das Gegenüber Ägypter oder Israeli ist, wurde gestern hier per Video mehrfach eindrücklich demonstriert.

  82. 82.

    Mein süßes Früchtchen.

    Ihre Aussage mit den „amerikanischen Muslimen“ bzgl. Kontakt zu Nichtmuslimen ist wirklich köstlich.

    Es ist deshalb witzig, da sie diese Abschottung nur bei den bösen „Muslimen“ feststellen, obwohl es diese auch bei ganz vielen anderen Gruppen gibt.

    Gerade die USA sind ein gutes Beispiel. Ein großer Teil der Chinesen bleibt dort unter sich, ebenso die Lateinamerikaner, u.s.w

    Aber das stört Sie nur bei den Muslimen, was mich jedoch nicht wundert.
    Ganz davon abgesehen sind Sie auch nicht glaubwürdig. Ihre Geschichte mit der Bombadierung von Mekka z.B. hat ja nicht gerade viel Zuspruch erhalten. Da das der Fall war, sahen Sie sich natürlich dazu gezwungen das Ganze im nachhenein als Scherz darzustellen. Wenn es nicht passt, wird es halt passend gemacht, nicht wahr?

    Witzig ist nur, dass sie den selben Interpretationsspielraum nicht zulassen, wenn es um die Meinugen über den bösen Islam und Muslime geht

    • 25. Juli 2012 um 14:07 Uhr
    • Die süße Gasprinzessin
  83. 83.

    @ MRX

    „Salafisten sind v.a. hadithtreu.“

    ebend.

    • 25. Juli 2012 um 14:07 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  84. 84.

    @ KC

    „Der Louvre erhält seit 1989 eine erste bauliche Veränderung, einen Anbau für “Islamische Kunst”, in dem Objekte aus den Louvre-Beständen und anderen französischen Museen zusammengetragen werden.“

    Na und? Abteilungen für ägyptische oder griechische Kunst gibt es seit jeher.

    • 25. Juli 2012 um 14:10 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  85. 85.

    @ KC

    Der Louvre hat ohnehin nach Berlin die bedeutendste Sammlung islamischer Kunst in Westeuropa.

    • 25. Juli 2012 um 14:16 Uhr
    • MRX
    • 25. Juli 2012 um 14:20 Uhr
    • MRX
  86. 87.

    Meine

    „Es ist deshalb witzig, da sie diese Abschottung nur bei den bösen “Muslimen” feststellen, obwohl es diese auch bei ganz vielen anderen Gruppen gibt.“

    Hab doch gar nix zu den anderen Gruppen gesagt, Schnuckiputzi, du interpretierst da zu viel in meine Worte hinein. Das der Meltingpot der Amis nicht immer so gut funktioniert, ist kein Geheimnis. Vielleicht hat Publicola ja mal Lust US-Studien zu anderen Einwanderungsgruppen zu googlen. Ich denke Muslime schneiden da im Vergleich trotzdem schlechter ab.
    Und was das Bombadierungsbeispiel von damals betrifft, das war eine hypothetische Überlegung wie man alternativ auf islamische Terrorschläge, durchgeführt von Saudis, reagieren hätte können. Mit Scherz hat das nichts zu tun.

    • 25. Juli 2012 um 14:34 Uhr
    • Bellfruta87
  87. 88.

    @Meine süße Gasprinzessin

    • 25. Juli 2012 um 14:34 Uhr
    • Bellfruta87
  88. 89.

    Herr Sauer, Sie sind aber echt’n hibbeliges Kerlchen!

    Mir war die Information eine Weiterleitung wert.
    „Na und?“

    Aufgrund Ihrer Reaktion habe ich dann mal wieder gegooglet und verstehe nun Ihre Reaktion:

    Aus der Zeitschrift „Baunetz“ vom 29. Juli 2005:

    „… In dem mit 55 Millionen Dollar kalkulierten Neubau, der im Hof des Louvre errichtet werden soll, wird künftig die Sammlung islamischer Kunst des Museums ausgestellt werden. Paris möchte mit der Baumaßnahme nicht nur funktionalen Engpässen und Platzproblemen der Sammlung begegnen, sondern explizit ein Zeichen der (Wieder-)Annäherung zwischen westlicher und islamischer Welt setzen. Den Vorschlag eines eigenen Erweiterungsbaus des Louvre für islamische Kunst machte Staatschef Chirac bereits vor drei Jahren…
    In Saudi-Arabien wurde das Vorhaben bereits positiv aufgenommen: Am 27. Juli 2005 unterzeichnete der saudische Prinz Walid bin Talal eine Spendenerklärung über 16,5 Millionen Euro für den Bau des islamischen Flügels. Dieser werde die „wahre Bedeutung des Islams als Religion von Humanität, Vergebung und Akzeptanz anderer Kulturen” verstehen helfen, so der Prinz.

    Prinz Walid ist in Frankreich ansonsten weniger als Kunstmäzen denn als Geschäftsmann bekannt: Am Freizeitpark EuroDisney hält er 17 Prozent der Anteile.
    Auch die Briten wollen ihre Beziehungen zur islamischen Welt kräftigen: Das kürzlich neu eröffnete Victoria and Albert Museum in London will im Jahr 2006 ebenfalls eine neue Galerie für seine islamische Sammlung einrichten.“

  89. 90.

    Der deutsche Staat wird trotz aller Bemühungen keine neue Religion schaffen können. Einen “Euro-Islam” wird es niemals geben.

    Da bin ich anderer Ansicht – der gesellschaftliche und daraus resultierende politische und juristische Erwartungs- und Modernisierungsdruck ist eine Kraft, der sich im Prinzip auf Dauer niemand entgegenstellen kann – ‚on the long run‘. Soweit die Leisutng von Gesellschaft und Staat hinsichtlich einer Religion und ihrer möglichen Adaption.
    Ansonsten gilt: eine Religions-‚Reform‘ geht wohl i.d.R. nie vom Staat als Religions-Reformer aus, sondern i.d.R. von der ‚Gemeinde der Gläubigen‘, aus der religiösen Amtsinhaber-‚Kaste‘, die sich auf Dauer gesehen nicht mit der Rolle der Deppen einer Nation begnügen möchten- verständlicherweise.

  90. 91.

    … Leistung …

  91. 92.

    @ KC

    Das kürzlich neu eröffnete Victoria and Albert Museum in London will im Jahr 2006 ebenfalls eine neue Galerie für seine islamische Sammlung einrichten

    Das war auch Zeit, die Lichtverhältnisse waren bes… .

    • 25. Juli 2012 um 15:18 Uhr
    • MRX
  92. 93.

    This development was completed as part of FuturePlan

    FuturePlan is transforming the V&A by revitalising visitor facilities and redisplaying the collections. Using the best architects and designers, we are bringing the V&A into the 21st century and restoring modern design and innovation to the heart of the museum.

    http://www.vam.ac.uk/content/articles/d/development-of-the-islamic-middle-east-gallery/

    • 25. Juli 2012 um 15:19 Uhr
    • MRX
  93. 94.

    @ kc
    Ross und Aufsitzende zu nennen finde ich immer besser als von “einigen Foristen” zu sprechen, insbesondere, wenn man Vorwürfe erhebt, gegen die Gemeinten sich auch verteidigen können sollten.

    – es befand sich unter den 23 von mir durchgemusterten Kommentaren einfach zu viel schlicht-naiv fanatisiertes Gedankengut, als dass ich mir die angesichts dieser Lage unsinnige Pflicht aufzuerlegen gezwungen sah, auf einzelne ‚Gedanken'(?)gänge eingehen zu müssen oder zu sollen.
    Meine Lebenszeit ist halt auch irgendwie bedauerlicherweise begrenzt.

    Es wäre ansonsten erfreulich, wenn unser Jefe bitte nicht die Nerven verlieren und zu löschen drohen würde angesichts des Befundes, dass man hier zuweilen (inklusive meiner Wenigkeit) Freude empfindet, unnachgiebig und unerbittlich das Anrecht auf die Einbürgerung in Absurdistan zu beweisen und einzufordern.

  94. 95.

    Kicher!

    In K. 70 zitierte ich den Kommentar eines Users im Thread des Leserartikels „Bedenkliche Untertöne“, die der Verfasser in der Beschneidungsdebatte ausgemacht haben will.

    „Onans Sünde“ wurde als „unsachliche Polemik“ entfernt.

    Weil nicht sein darf, was nicht sein kann.

    Erinnert auch ein wenig an „Victoria and Albert“, wobei die beiden angeblich ein recht sinnenfreudiges Leben hatten.

  95. 96.

    @Publicola

    „Da bin ich anderer Ansicht – der gesellschaftliche und daraus resultierende politische und juristische Erwartungs- und Modernisierungsdruck ist eine Kraft, der sich im Prinzip auf Dauer niemand entgegenstellen kann…“

    Haben Sie dafür historische Beispiele?
    Ich könnte mir vorstellen das Druck auch Trotzreaktionen auslöst die durchaus auf Gruppenebene wirken können.

    Wenn Sie aber recht haben, dann müsste man konsequenterweise jede Art von affirmative action strikt unterbinden. Das wäre dann das „Beauftragten-Paradoxon“. Je mehr der Beauftragte sich kümmert, umso schlechter, eigentlich dürfte es die Rolle gar nicht geben.

    Die Überlegung klingt aber trotzdem nicht ganz verkehrt.

  96. 97.

    @ KC

    Erinnert auch ein wenig an “Victoria and Albert”, wobei die beiden angeblich ein recht sinnenfreudiges Leben hatten.

    Stimmt. Irgendwoher müssen ihre vielen Kinder ja gekommen sein.

    • 25. Juli 2012 um 17:21 Uhr
    • MRX
  97. 98.

    @MRX

    Wenn Sie mal Langeweile haben: :)
    http://bit.ly/MHwz0d

  98. 99.

    Danke!

    • 25. Juli 2012 um 19:01 Uhr
    • MRX
  99. 100.

    @ OT

    Der Politiker hat ohnehin ein Talent zu selektiver Wahrnehmung, welches er schon bei der Einweihung unter Beweis stellte. So sagte er auf die respektlose Journalistenfrage, warum denn auf dem Flughafen keine Flugzeuge landeten: „Dies ist ein Flughafen für die Menschen. Jeder Bürger kann ihn kostenlos besuchen und herumspazieren. Das wäre so nicht möglich, wenn hier ständig Flugzeuge starten und landen würden.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/flughafen-valencia-der-koloss-von-castellon-11830672.html

    Da müssen wir wohl retten…

    • 25. Juli 2012 um 19:03 Uhr
    • MRX
  100. 101.

    Das heißt: Ich muss ja nicht mehr retten.

    • 25. Juli 2012 um 19:10 Uhr
    • MRX
  101. 102.

    @ yucciller

    “ … – der gesellschaftliche und daraus resultierende politische und juristische Erwartungs- und Modernisierungsdruck ist eine Kraft, der sich im Prinzip auf Dauer niemand entgegenstellen kann…”
    Haben Sie dafür historische Beispiele?
    Ich könnte mir vorstellen das Druck auch Trotzreaktionen auslöst die durchaus auf Gruppenebene wirken können.

    Danke für Ihren Einwurf, der eine ebenfalls mögliche Entwicklung skizziert.
    Meine Hypothese ist nicht als mathematisch-physikalische Gleich misszuverstehen!

    1 – Die von Ihnen avisierte Reaktion sehe ich bei politisch-religiösen Ausrichtungen, denen es absolut nichts ausmacht, als quasi-offiziös betrachtete (allerdings aus volkundlicher Ehrfurcht nicht so genannte) Deppen vielleicht und günstigstenfalls touristisch interessant und vor allem gesellschaftlich völlig peinlich-einflusslos zu bleiben
    (siehe hierfür als Beispiel die Amish in den USA).

    2 – Die von mir dargelegte hypothetisch anzunehmende Reaktion sehe ich bei politisch-religiösen Strömungen, die ihren gesellschaftlichen Einfluss nicht verlieren, sondern erhalten oder günstigstenfalls steigern möchten
    (siehe hier als Beispiel in Deutschland die Entwicklung des Katholizismus oder als Beispiel in den USA die Entwicklung des Mormonentum, wo in beiden Fällen ein wesentlich aus dem eigenen Glaubenszentrum heraus ausgehendes ‚aggiornamento‘, eine Adaption – innerhalb gewisser Grenzen natürlich – stattfinden musste und stattgefunden hat).

    • 25. Juli 2012 um 19:19 Uhr
    • Publicola
  102. 103.

    … als mathematisch-physikalische Gleichung

    • 25. Juli 2012 um 19:20 Uhr
    • Publicola
  103. 104.

    PS – Ergänzung – “ … (siehe hierfür als Beispiel die Amish in den USA“ oder irgendwelche (KPD)ML-Gruppen in Deutschland))

    • 25. Juli 2012 um 19:24 Uhr
    • Publicola
    • 25. Juli 2012 um 20:16 Uhr
    • MRX
  104. 106.

    @MRX

    Das Thema „hatten“ @Publicola und ich vor kurzem.
    Das ganze Projekt gilt als zeitlich begrenzter Schulversuch mit der von islamischer Seite zu erfüllenden Bedingung, sich bis zum Stichjahr für die Anerkennung als Religionsgemeinschaft „fit zu machen“.

    Ein Kommentar im Thread:
    „Ich bezweifle, dass unsere heutigen Politiker der etablierten Parteien
    jemals den Koran , die Hadithe, die Biographien Mohammeds
    von Ibn Ishaq, Tilman Nagel, William Muir, dazu etliche Sekundär-
    literatur über den Islam, von Schimmel über Nagel, Ibn Warraq
    bis Gopal je richtig gelesen und verstanden haben. Sonst würden
    sie wissen, dass ein gläubiger Muslim niemals in unser freiheitliches
    demokratisches und rechtsstaatliches System der Bundesrepublik
    Deutschland integriert werden kann. Da hilft auch kein Islamunterricht
    in den Schulen und keine Imam Ausbildung in Deutschland.

    Die rot-grünen Politiker verharmlosen mit ihrer Appeasement-Politik
    den Koran und sind das Sprachrohr und die Agitatoren der islamischen Lobbyistenbis es für ein freies Europa zu spät ist.“

  105. 107.

    http://bit.ly/Nvae7I

    Bis jetzt 19 von 40 Kommentaren gelöscht.
    Die Kommentatoren bei ZO sind aber wirklich schwer erziehbar!

  106. 108.

    @kc

    Tja, mich hat er auch gesperrt. Diskussion ohne Berücksichtigung des Glaubens ist eben nicht seine Sache. Kein Wunder, hat er die Philosophie nicht geschafft.

    • 25. Juli 2012 um 21:24 Uhr
    • Mamas Liebling
    • 25. Juli 2012 um 21:27 Uhr
    • Mamas Liebling
  107. 110.

    @ FS # 108

    ?

    • 25. Juli 2012 um 22:01 Uhr
    • MRX
  108. 111.

    @ FS # 108 – ? –

    • 25. Juli 2012 um 22:36 Uhr
    • Publicola
  109. 112.

    Bei „Euro-Islam“ hätte ich mich gerne eingeklinkt in die Diskussion, werde aber zur Zeit nach gefühlten 2 Minuten aus dem System geworfen.
    Die Positionen von Bassam Tibi und Tarik Ramadan meinen ja etwas grundverschiedenes,grob: „Europäisierter Islam“ vs. islamisch durchtränktes Europa.Ganz interessant!

    • 26. Juli 2012 um 09:43 Uhr
    • Marit
  110. 113.

    Tarik Ramadan

    siehe Beiträge # 60 – # 63 auf dem JL-Blog-Thread „Wieder da“:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/14/wieder-da_5565/comment-page-8#comment-281695

  111. 114.

    Korrektur:
    Tariq Ramadan – siehe Beiträge # 59 – # 66 auf dem JL-Blog-Thread “Wieder da”:
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/14/wieder-da_5565/comment-page-8#comment-281695

  112. 115.

    Danke für die Hinweise.
    Interessant auch eine Rede von T.R. und Diskussion derselben mit Dan Diner und Gudrun Krämer bei „Blätter für deutsche und internationale Politik“.
    Jetzt gehe ich aber erstmal in eine wirklich Internetbefreite Zone.

    • 26. Juli 2012 um 10:34 Uhr
    • Marit
  113. 116.

    @kc

    Unglaublich!
    Lol das ist echt neuer Rekord. In dem Kommentarteil des Artikels http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/al-kaida-prozess-duesseldorf hat von den ersten 8 tatsächlich nur ein einziger Kommentar die Zeitzensurstelle erfolgreich durchlaufen.

    • 26. Juli 2012 um 11:03 Uhr
    • Bellfruta87
    • 29. Juli 2012 um 16:47 Uhr
    • MRX
  114. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)