Es geht auch ohne Fernsehen
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Netzfilm

“Skunk Bear” bringt uns das Popcorn nah

Von 4. März 2014 um 10:44 Uhr

Ein Skunk Bear ist kein genetisches Experiment, sondern einer von vielen englischen Namen für den Vielfraß. Es ist außerdem der Titel eines wirklich sehenswerten Tumblrs des amerikanischen National Public Radio (NPR). Skunk Bear gibt es seit Beginn des Jahres und enthält eine Menge kurioser und interessanter Fakten aus der Wissenschaft und dem Tierreich. Und das Beste: Es gibt sogar Videos. In dem neusten Clip zeigen sie Popcorn mal von einer ungewohnten Seite: Nämlich stark vergrößert und genau im Moment des “Popp”.

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Philip Seymour Hoffman: Ein filmisches Tribut

Von um 07:31 Uhr

Wie kann man einen großen Schauspieler nach dessen Tod besser huldigen als seine Arbeit für sich sprechen zu lassen? Genau das fragt sich der Vimeo-Nutzer und Filmemacher Caleb Slain. Er hat 47 Filme des kürzlich verstorbenen Philip Seymour Hoffman für dieses Tribut zusammengeschnitten.

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Die Oscar-Nominierungen 2014 (mit Kindern)

Von 26. Februar 2014 um 16:13 Uhr

Am Sonntag den 2. März ist es wieder soweit: Die Oscars werden verliehen. American Hustle, Gravity (je zehn Nomierungen) und 12 Years a Slave (neun) gehen als Favoriten ins Rennen. Alle Nomierungen gibt es auf Wikipedia. Die Macher von CineFix, deren YouTube-Kanal sich immer lohnt, haben sich passend zum Anlass etwas ausgedacht. Sie haben einfach ein paar Kinder die größten Blockbuster des vergangenen Jahres nachspielen lassen.

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Amazon startet Prime Instant Video

Von 21. Februar 2014 um 18:33 Uhr

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Es tut sich was im Video-on-Demand-Geschäft in Deutschland. Kamen vor kurzem die ersten Gerüchte auf, dass der US-Branchenfrüher Netflix noch in diesem Jahr nach Deutschland expandiert, positioniert sich nun auch Amazon neu. Das Videoportal Lovefilm soll künftig enger mit Amazon Prime, dem Premium-Lieferdienst von Amazon, verzahnt sein.

Kunden mit der Prime-Mitgliedschaft von Amazon werden künftig für 49 Euro im Jahr unbegrenzt auf eine Auswahl von aktuell über 12.000 Filmen und Serien zugreifen können. Damit wird sich allerdings der Preis der Prime-Mitgliedschaft von bisher 29 Euro pro Jahr um 20 Euro erhöhen. Bisherige Kunden können das neue Angebot zunächst ohne Aufpreis nutzen, die Kosten werden aber mit der Erneuerung der Mitgliedschaft entsprechend angehoben.

Im Vergleich zum bisherigen Preis von mindestens 6,99 Euro im Monat für Lovefilm und anderen Anbietern wie Maxdome und Watchever sind die 49 Euro pro Jahr von Instant Prime Video deutlich günstiger. Im Schnitt liegen die monatlichen Beiträge der anderen Anbieter bei circa zehn Euro. Die Inhalte sollen auf verschiedenen Geräten laufen, offline allerdings vorerst nur auf Amazons eigenem Kindle Fire.

Lockangebot für Unentschlossene

Dennoch setzt Amazon damit ein Zeichen in einem zunehmend umkämpften VoD-Markt. Die Idee des Lockangebots ist plausibel. Noch können sich die Anbieter nur bedingt mit exklusiven Inhalten voneinander absetzen. Ein geringerer Einstiegspreis könnte mehr Menschen für das Streaming-Angebot begeistern – die dann natürlich auch gleichzeitig die anderen Vorteile der Prime-Mitgliedschaft in Anspruch nehmen und dem Unternehmen weitere Einnahmen garantieren.

Gleichzeitig verdichten sich auch die Anzeichen auf eine eigene Settop-Box von Amazon. Der Konzern arbeite auf einen Marktstart im März hin, berichtete das Technikblog Re/code. Sie werde wie auch die Kindle-Tablets mit einer abgenabelten Version des Google-Betriebssystems Android laufen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

(mit dpa)

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“Frag ein Klischee” räumt mit Vorurteilen auf

Von 12. Februar 2014 um 17:50 Uhr

Ist Polyamorie nichts anderes als Swingersex? Gibt es bei lesbischen Paaren nicht immer eine, die den “Mann spielt”? Und ist bei Kleinwüchsigen denn wirklich alles so klein? Diese und andere Fragen hören Lesben, Kleinwüchsige oder eben polyamore Menschen häufig. Es sind schließlich Klischees, die weit verbreitet sind. Doch was antworten die Menschen darauf eigentlich?

Genau das möchte die neue Interview-Serie Frag ein Klischee des YouTube-Kanals hyperboleTV herausfinden. In kurzen Segmenten dürfen Menschen zu Wort kommen und ihre eigene Position erklären, ganz ungezwungen und nicht selten ein wenig augenzwinkernd. Die Fragen können die Zuschauer auf YouTube direkt einreichen.

Hinter hyperbole steckt das Forschungsprojekt Grundversorgung 2.0 der Leuphana Universtität Lüneburg. Das hatte vor der Bundestagswahl vergangenen Herbst auch das Projekt Eine Stimme ins Leben gerufen. Alle alten und kommenden Folgen von Frag ein Klischee gibt es hier.

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Fan-Film: “Our Robocop Remake”

Von 10. Februar 2014 um 14:10 Uhr

Hollywood ist eine Remake- und Sequel-Maschine. Zwischen Iron Man 3, The Hangover 5 und Fast & Furios 23 scheint kaum noch Platz für kreative Filmideen. Auch der Sci-Fi-Film Robocop bekommt in diesen Tagen eine Neuauflage spendiert. Das heißt, genaugenommen sind es sogar zwei. Eine davon läuft gerade in den Kinos an. Die andere dagegen erscheint nur im Netz – und könnte nicht unterschiedlicher sein.

50 Filmemacher aus Los Angeles und New York haben sich für Our Robocop Remake zusammengesetzt. Mit Unterstützung der Crowd haben sie den Klassiker aus dem Jahr 1987 noch einmal verfilmt. Nicht Einstellung für Einstellung, aber mit allen Szenen und Dialogen, die bisweilen aber etwas ironisch angepasst wurden. Denn schließlich soll es ja darum gehen, den Remake-Wahnsinn bloßzustellen.

Trotzdem ist Our Robocop Remake ein ziemlicher Spaß. Es erinnert an ein etwas älteres, großes Crowdsourcing-Filmprojekt: Für Star Wars Uncut steuerten hunderte Fans kurze Szenen bei. Vorgaben bei der Umsetzung gab es nicht. Auch bei Our Robocop Remake treffen deshalb die unterschiedlichsten Filmstile aufeinander: Animation und Puppenspiel, Computergrafik und klassische Live-Action sorgen für ein ziemlich buntes und überdrehtes Filmerlebnis. Und sind wir ehrlich: Viel trashiger kann auch der neue Robocop im Kino nicht sein.

(via)

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Deutscher Webvideopreis: Jetzt Videos einreichen

Von 5. Februar 2014 um 11:14 Uhr

wvp

Es ist wieder soweit: Der Deutsche Webvideopreis hat seine Einreichungsphase gestartet. Ab sofort und bis zum 16. März dürfen Webvideomacher ihre Werke über die Homepage einreichen. Im April findet dann die Nomierungsphase statt, bevor am 24. Mai die Gewinner bei der alljährlichen Gala im Düsseldorfer Capitol verkündet werden. Hier sind die wichtigsten Regeln, um Videos einzureichen:

  • Das Video muss zwischen 01.01.2013 und 31.12.2013 im Internet veröffentlicht worden sein.
  • Das Produktionsland muss Deutschland, Österreich oder Schweiz sein.
  • Teilnehmen dürfen nur Videos, die zuerst im Internet veröffentlicht wurden.
  • Die Inhalte müssen jugendfrei sein und dürfen nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

Auch in diesem Jahr stehen 13 netzaffine Kategorieren zur Auswahl. Über die Gewinner stimmen sowohl das Publikum als auch die Mitglieder der European Web Video Academy gleichberechtigt ab. Durch die Preisverleihung führen in diesem Jahr die beiden bekannten TV-Moderatoren Joko und Klaas.

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Von jungen Menschen in Europa: “Kopf oder Zahl”

Von 30. Januar 2014 um 16:30 Uhr
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Als die “erste interaktive und multimediale Webdoku Östereichs” präsentiert sich Kopf oder Zahl. Dahinter steckt das österreichische Online-Magazin Paroli, das im vergangenen Winter 4.000€ über die Crowdfunding-Plattform Krautreporter für das Projekt sammeln konnte.

Kopf oder Zahl befasst sich mit dem Leben junger Menschen in Europa. Denn die befinden sich in einem bekannten Dilemma: Nie waren die Möglichkeiten so vielfältig und die Aussichten gleichzeitig so schwierig. Nie war die persönliche Freiheit wichtiger und die Anforderungen höher.

Wie reagieren nun die 20 bis 30-Jährigen in Spanien oder Portugal auf die Wirtschaftskrise in ihren Ländern? Wie gehen die jungen Menschen auf dem Balkan und Osteuropa mit der Vergangenheit und den neuen Möglichkeiten der EU um? Und wie schaffen es die Studenten aus Deutschland und Skandinavien, sich im zunehmend stärkeren Wettbewerb selbst zu verwirklichen?

Auf diese und andere Fragen lässt Kopf oder Zahl die Betroffenen selbst antworten. Den vergangenen Sommer über reiste ein Team aus Reportern durch Europa und suchte nach jungen Menschen, die ihre persönliche Meinung zur Krise haben. Ihre Geschichten werden in insgesamt sechs Kategorien wie Familie, Freiheit und Erfolg erzählt. Zu jedem Videoporträt gibt es zudem Grafiken und Statistiken, die journalistisch aufbereitet wurden.

Für die Macher von Kopf oder Zahl war das Crowdfunding sowohl ein Ansporn als auch eine Herausforderung, wie es in einem Blogpost heißt. Nicht selten haben die Macher selbst daran gezweifelt, ob sich der Aufwand gelohnt hat und ob sich unabhängiger Journalismus dadurch wirklich finanzieren lässt. Am Ende haben rund 135 Leute an dem Projekt mitgearbeitet, für die “Kopf oder Zahl mehr als eine Webdoku ist”, wie es heißt. Einen interessanten Einblick in die Gedanken und Ängste der europäischen Jugend gibt das Projekt allemal, und darf somit als ein Erfolg gelten.

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