Data Blog

Offene Daten – offene Gesellschaft

Junge Einwanderer, deutsche Babyboomer

Von 18. Dezember 2014 um 13:35 Uhr

Deutschland ist mittlerweile nach Amerika das beliebteste Einwanderungsland der Welt. Doch zugleich ist erneut eine Debatte entbrannt, ob Zuwanderung den Deutschen nützt oder nicht. In der Diskussion wird oft eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zitiert, die vor wenigen Wochen erschien. Der Untersuchung zufolge sind die Einwanderer unter dem Strich ökonomisch ein Gewinn. Sie zahlen deutlich mehr Steuern und Sozialbeiträge, als sie umgekehrt vom Staat erhalten.

Die Autoren der Studie führen hierfür einen wesentlichen Grund an: Die Zuwanderer kämen meist in einem Alter nach Deutschland, in dem sie erwerbstätig sind oder sein können. Der Staat müsse deshalb weniger Mittel für die Ausbildung der Menschen aufbringen – zugleich stützten die Zuwanderer die schrumpfende Zahl jener Menschen, die in Deutschland arbeiten können. Doch wie groß ist dieser Effekt wirklich?

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Kategorien: Allgemein

Deutschland stationär – wo die meisten Patienten behandelt wurden

Von 11. Dezember 2014 um 09:59 Uhr

Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung steigen. Im Jahr 2013 waren es 78 Milliarden Euro, die allein für Aufenthalte in den rund 2.000 deutschen Krankenhäusern ausgegeben werden mussten. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wird das auf die rund 18,8 Millionen Patientinnen und Patienten umgerechnet, die 2013 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, dann kostete jeder davon im Durchschnitt 4.152 Euro. Auch dieser Wert ist gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent.

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Keim bleibt geheim

Von 22. November 2014 um 09:00 Uhr

Von Haluka Maier-Borst

Resistente Keime wie MRSA und VRE sind in deutschen Kliniken ein großes Problem. Bis zu 15.000 Menschen sterben schätzungsweise jedes Jahr an einer Infektion mit einem solchen Erreger. Das sind viereinhalb Mal so viele, wie bei Verkehrsunfällen umkommen.

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Kategorien: Datenjournalismus

Wo das Volk auf die Straße ging

Von 8. November 2014 um 08:00 Uhr

Von David Schraven

Vor 25 Jahren brach das Unrechtsregime der DDR in sich zusammen. Das Ende des SED-Staats war das Ergebnis einer friedlichen Revolution. Millionen Bürger demonstrierten zwischen Rostock und Chemnitz, von Suhl bis Neubrandenburg. Sie gingen auf die Straße, nicht nur zum Mauerfall, sondern auch, weil sie für ihre Freiheit protestierten.

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Kategorien: Datenvisualisierung

Rostige Brücken, unverständliche Daten

Von 2. September 2014 um 12:14 Uhr
Darstellung der Geodaten einer Bahnbrücke auf der Strecke 4111 im Portal von Geo++. Quelle: http://db.geopp.de/gnrailnav_servlet/GNOpenLayersV3

Darstellung der Geodaten einer Bahnbrücke auf der Strecke 4111 im Portal von Geo++. Quelle: http://db.geopp.de/gnrailnav_servlet/GNOpenLayersV3

Woher stammen die Daten für unsere Karte über den Zustand deutscher Bahnbrücken? Ursprung ist ein Datensatz der Deutschen Bahn, genauer: 16 Datensätze. Die Grünen hatten im Bundestag in kleinen Anfragen wissen wollen, in welchem Zustand die deutschen Bahnbrücken sind. Sie stellten für jedes Bundesland eine entsprechende Anfrage.

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Kategorien: Datenjournalismus

Festgenommene in Ferguson

Von 22. August 2014 um 16:11 Uhr
Festnahmen bei Protesten in Ferguson nach Ort der Festnahme Quelle: http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/national/ferguson-arrests/

Festnahmen bei Protesten in Ferguson nach Ort der Festnahme Quelle: http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/national/ferguson-arrests/

Wer wurde bei den Protesten in Ferguson in den USA warum festgenommen? Die Washington Post präsentiert hier die Zahlen. Häufigster Grund: "refusal to disperse", also die Weigerung, sich zu zerstreuen, auseinander zu gehen.

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Kategorien: Datenjournalismus

Nicholas Feltons Leben als Datenquelle

Von 21. August 2014 um 16:20 Uhr
Nicholas Feltons Kontaktnetzwerk Quelle: http://feltron.com/FAR13.html

Nicholas Feltons Kontaktnetzwerk Quelle: http://feltron.com/FAR13.html

Jedes Jahr präsentiert Nicholas Felton sein Leben. In Grafiken und Charts zeigt er allen, die es interessiert, womit er seine Zeit verbrachte, was er aß, wie er schlief, wo er sich herumtrieb.

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Racial Profiling in St. Louis

Von 14. August 2014 um 15:16 Uhr
Karte von St. Louis, die Farben zeigen die Ethnie der Bewohner, Weiße in blau, Schwarze in grün. Der eingekreiste Bezirk Ferguson wird von beiden bewohnt. Quelle: US-Zensusdaten, Racial Dot Map

Karte von St. Louis, die Farben zeigen die Ethnie der Bewohner, Weiße in blau, Schwarze in grün. Der eingekreiste Bezirk Ferguson wird von beiden bewohnt. Quelle: US-Zensusdaten, Racial Dot Map

Im Bezirk Ferguson der Stadt St. Louis gibt es seit Tagen Unruhen, ein schwarzer Jugendlicher wurde von einem Polizisten erschossen. Der Vorwurf lautet, dass die Polizei rassistische Vorurteile hegt. In dem Bezirk leben Schwarze und Weiße nebeneinander – ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Vierteln der Stadt. Doch werden beide Bevölkerungsgruppen von der Polizei nicht gleich behandelt. Das zeigen Daten des Generalstaatsanwalts des Bundesstaates Missouri, in dem St. Louis liegt.

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Kategorien: Datenvisualisierung

Personalisierte Propaganda

Von 8. August 2014 um 14:22 Uhr
Gilad Lotans Analyse von Twitter-Accounts zum Thema Gaza-Konflikt. Proisraelische Twitterer (hellblau), propalästinensische Twitterer (grün) und internationale Medien (grau). Quelle: Medium

Gilad Lotans Analyse von Twitter-Accounts zum Thema Gaza-Konflikt. Proisraelische Twitterer (hellblau), propalästinensische Twitterer (grün) und internationale Medien (grau). Quelle: Medium

In Konflikten wie dem in Gaza geht die Meinung darüber, was bei den Kämpfen passiert, weit auseinander. Beide Seiten beschuldigen sich immer wieder der Desinformation und beide werfen Medien vor, parteiisch zu sein. Ursache dafür ist ein Phänomen, das Eli Pariser die Filter-Blase genannt hat – beide Seiten informieren sich aus unterschiedlichen Quellen und es gibt kaum Informationslieferanten, die von allen genutzt werden.

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Kategorien: Datenprojekt

Graph TV gibt Einblicke in die Fernsehkultur

Von 15. April 2014 um 16:37 Uhr

Nein, wir möchten an dieser Stelle nicht zu viel spoilern, aber sagen wir so: Hochzeiten sind in der Serienwelt von Game of Thrones ein gefährliches Pflaster; unvergessen ist die vorletzte Folge der dritten Staffel, in der gleich mehrere Hauptfiguren das Zeitliche segneten.

Selten hatte eine einzelne TV-Episode für so viele unterschiedliche Reaktionen im Netz und bei den Zuschauern gesorgt; der Begriff Red Wedding ist für viele Serienfans längst ein geflügeltes Wort. Umso überraschender ist, dass die Episode mit einer Nutzerwertung von 9,9 in der Internet Movie Database (IMDb) ziemlich nah dran ist an dem perfekten Ergebnis, wie die Datenvisualisierung Graph TV von Kevin Wu zeigt.

got

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Kategorien: Datenvisualisierung