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Parmigiana di Melanzane

Von 21. Januar 2008 um 19:14 Uhr
Parmigiana di Melanzane

Auberginen gibts mittlerweile das ganze Jahr über und mit etwas Käse und ner Dose Tomaten kann man sich ganz leicht auch im Winter die Sonne in die Küche holen

Für Silvio und Veronica:
2 mittelgroße Auberginen
1 Dose Dosentomaten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
50 g Parmesan
2 Pack Büffelmozzarella
1 Bund Basilikum
Olivenöl
1/2 steinhartes Brötchen
Salz
Pfeffer

Herd auf volle Pulle einschalten. Den Auberginen die Kappen abtrennen und längs in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Dünn mit Olivenöl eincremen und auf ein Backblech legen, auf oberster Schiene ab in den Ofen und braun grillen. Immer mal wieder im Auge behalten.

Bis die Dinger fertig sind eine Tomatensauce herstellen: Zwiebel und Knoblauch fein hacken und Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln anglasen, Knoblauch und die Hälfte des abgezupften Basilikum dazu, die Dose Dosentomaten auch. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, aufwallen lassen und dann auf kleiner Hitze zu einem Brei kochen. Die Auberginen geben nachher noch etwas Flüssigkeit ab, dass die Tomatensauce in der Konsistenz gern etwas dicker sein darf.

Mozzarella in dünne Scheiben schneiden, die Auberginen wenden sobald sie goldbraun sind.

Eine kleine Auflaufform mit wenig Olivenöl ausstreichen und dann schichten:
Tomatensauce (wenig) – Auberginescheiben – Salz & Pfeffer – geriebener Parmesan – Mozzarellascheiben – Basilikumblätter
und dann immer wieder von vorne beginnen. Als letzte Schicht Tomatensauce. Und ganz obendrauf noch Semmelbrösel von einem halben Brötchen mit Parmesan vermischt streuen.

Im Ofen bei 180 Grad 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.
Dann auf lauwarm abkühlen lassen damit der Käse sich wieder stabilisiert und dann servieren. Kalt schmeckts auch lecker.

Nachtrag:
Ich hab nochmal rumgeforscht, wegen dem giftigen Alkaloid Solanin. Die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft warnt vor dem rohen Verzehr von Auberginen und empfiehlt salzen, besonders bei jungen bzw unreifen Eyemplaren.
Andere seriöse Quellen relativieren das Ganze.

Der REZEPTOR-Tipp: Mal ein kleines Stückchen Aubergine in den Mund stecken und kauen. Falls es arg bitter schmeckt, deutet das auf viel Solanin hin. Also salzen und ausreichend garen.
Sonst bedenkenlos verwenden, wie im Rezept beschrieben.

Kategorien: Burn Baby, burn
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Müssen die Auberginen nicht vor dem Olivenöl noch gesalzt werden? Sonst saugen die sich doch so voll…?

    Ansonsten sieht’s lecker aus!

    Antworten

    • 22. Januar 2008 um 13:33 Uhr
    • clara
  2. 2.

    Nee, funktioniert auch prima ohne.

    Allerdings entzieht Salz neben Flüssigkeit auch den Bitterstoff Solanin (ein giftiges Alkaloid) das zu Magenbeschwerden führen kann.

    Um ganz sicher zu gehen: Die Auberginen entweder salzen oder wirklich gut durchgrillen. Oder beides.

    Antworten

    • 23. Januar 2008 um 00:41 Uhr
    • REZEPThORsten
  3. 3.

    Danke fürs Nachforschen. Der Zusammenhang Bitterstoff – Solanin – möglicherweise schädlich klingt plausibel. Da ich noch nie mit einer bitteren Aubergine zu tun hatte, habe ich das Einsalzen oder Einweichen von Auberginen für Küchen-Voodoo gehalten, das alle Kochbuchautoren voneinander abschreiben.

    Antworten

    • 23. Januar 2008 um 12:14 Uhr
    • Wasabi
  4. 4.

    hallo ihr zwei

    in italien werden die melanzanes noch meliert und mit bröseln angebraten, sind so noch intensiver, zudem werden oft noch gekochte eierscheiben reingelegt, ist jedenfalls eines der besten essen ever, und auch mit zucchinis etc. sehr fein

    Antworten

    • 31. Januar 2008 um 21:00 Uhr
    • sapius
  5. Kommentar zum Thema

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