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Auberginen-Türmchen aus dem Ofen

Von 9. November 2009 um 15:05 Uhr

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Eine Art Lasagne für unsere vegetarischen Freunde

für zwei Personen:
2 Auberginen
1 Dose gehackte Tomaten
1 Becher Crème Double
100 g Ziegenfrischkäse
2 Zehen Knoblauch
50 g Parmesan
1 halbe rote Chilischote
Frische Zweige von Minze, Thymian und Basilikum
Salz
Pfeffer

031109Die beiden Auberginen unter fließendem Wasser waschen, entstrunken und in etwa ein bis eineinhalb Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Beidseitig mutig mit Salz bestreut auf einem Backblech auslegen und eine Viertelstunde sich selbst überlassen. Das Salz zieht aufgrund des osmotischen Drucks eine Menge der bitteren Auberginenflüssigkeit aus dem Gemüse.

Währenddessen für die Tomatensoße zwei geschälte Knoblauchzehen durch eine Presse drücken, eine halbe Chilischote klitzeklein schneiden und beides mit eine Dose Tomaten in einer kleinen Schüssel zusammenrühren. Auf Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.
Die Kräutercreme besteht aus einem kleinen Becher Crème Double, Salz, Pfeffer und viel gehackten Kräutern: Minze, Thymian und Basilikum.

Dann den Ofen auf 180 Grad Oberunterhitze vorheizen und mit einem Küchenrollentuch das Salzwasser von den Auberginenscheiben tupfen.
In einer beschichtete Pfanne einen guten Schluck Olivenöl auf Dreiviertelhitze bringen und die Auberginenscheiben darin portionsweise von beiden Seiten vorsichtig knusprig goldbraun braten.
Die einzelnen Scheiben auf der Küchenrolle entfetten und vom Parmesan grobe Späne abschneiden.

In einer ofenfesten Form die Türmchen bauen: Die Reihenfolge ist Auberginenscheibe – Ziegenfrischkäse – Parmesanspäne – Tomatensoße. Nach drei bis vier Wiederholungen mit Aubergine aufhören und jeden Turm mit viel Kräutercreme toppen.

Auf mittlerer Schiene für 25 Minuten im heißen Ofen fertig backen.

Kategorien: Vegetarians Of Love
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Ich weiß gar nicht was die Leute an Auberginen so toll finden, ich finde die Dinger total langweilig, egal ob im Gemüseeintopf oder in Olivenöl angebraten, selbst als Antipasti sind sie nicht besonders interessant. Aber vielleicht gebe ich den Dingern noch eine Chance und baue diese Türmchen. Aussehen tun sie ja ganz appetitlich. Zumindest besser als Currywurst aus Weisswurst oder Pennypizza ;-)

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    • 9. November 2009 um 17:55 Uhr
    • kitchenaid
  2. 2.

    Hallo,
    hört sich gut an
    als tipp vielleicht noch: grillen geht auch sehr gut, dann saugen die auberginen sich nicht so mit öl voll…
    ansonsten topp

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    • 9. November 2009 um 20:58 Uhr
    • peter
  3. 3.

    Auberginen sind doch super: Im Moussaka werden sie total cremig, genau wie bei “Imam Bayildi”, den türkischen gefüllten Auberginen. Bei Patlican Sis hingegen schmecken sie lecker rauchig und nach Gemüse. Dieses Gericht ist eine feine Bereicherung meiner Liste

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    • 10. November 2009 um 11:51 Uhr
    • Andek
  4. 4.

    Die Bitterkeit wurde den Auberginen durch Züchtung schon vor 20 Jahren ausgetrieben, also ist der Tip mit dem Salz überflüssig.

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  5. 5.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass auf dem Weg zum Türmchen, die Kräutercreme verloren gegangen ist…

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    • 10. November 2009 um 13:56 Uhr
    • Tobi
  6. 6.

    @ Tobi: Die Kräutercrème kommt ganz zum Schluss. Siehe vorletzte Zeile.

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    • 10. November 2009 um 14:04 Uhr
    • REZEPThORsten
  7. 7.

    Igitt, ohne Fleisch!!!

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    • 10. November 2009 um 14:38 Uhr
    • Mutilator
  8. 8.

    Wie kann man Auberginen langweilig finden? Das oben genannte “Iman Bayildi” ist zum Beispiel eines der leckersten Gerichte überhaupt. Simpel gegrillt sind sie auch super. Oder auch als Baba Ganoush, mit feinem Rauchgeschmack, hmmh. Sieht zwar nach nichts aus, aber es schmeckt göttlich. Wers mal probieren möchte (man benötigt allerdings einen Gaskocher):
    http://humus101.com/EN/2008/01/24/perfect-baba-ganouj-in-6-steps/
    Liebe Redaktion, der Link ist in Englisch, ich hoffe in diesem Fall geht das in Ordnung. Es geht ja um kulinarische Völkerverständigung…

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    • 10. November 2009 um 15:32 Uhr
    • eras
  9. Kommentar zum Thema

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