Capellini mit Fenchelbratwurst

Ein italienischer Feinkostquickie …
Für zwei Personen:
250 g Capellini (dünne Spaghetti)
250 g rohe Fenchelbratwurst
eine Hand voll Cocktailtomaten
2-3 Zehen Knoblauch
1 EL Tomatenmark
1 TL Fenchelsamen
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
… weil das Gericht außergewöhnlich schnell zubereitet ist; man muss allerdings vorher beim italienischen Feinkostladen wegen der Fenchelbratwurst vorbeischauen – ausnahmsweise kann eine deutsche klassische grobe Bratwurst heute leider nicht mithalten ;-(
Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und in der Zwischenzeit zwei bis drei Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Ein TL Fenchelsamen in einem Mörser grob zerstoßen, die kleinen Tomaten nur waschen und vierteln.
Für die Wurstkugeln mit den Händen kleine Portionen Brät aus der Wurstpelle drücken und daraus kleine Bälle formen, so etwas größer als eine Haselnuss.
Dann einen mutigen Schluck Olivenöl in einer Pfanne richtig heiß werden lassen und darin die Wurstkugeln rundherum braun anbraten. Aber nur kurz, bis sie etwas Farbe angenommen haben, so bleiben sie innen schön weich und saftig.
Die fertige Wurst mit einem Löffel aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller parken, im übrigen Öl abseits des Herdes den Knoblauch glasig anschwitzen. Ganz zum Schluss darf auch noch der Fenchel mit dazu und nach einer halben Minute wird mit den Tomaten abgelöscht.
Mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker abschmecken und alles fünf Minuten auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen.
Spätestens jetzt sollte auch das Salzwasser brodeln, die Nudeln darin nach Packungsaufschrift al dente kochen. Kurz davor die Bratwurstkugeln wieder in die Soße geben und dann die Nudeln direkt aus dem Wasser in die Soßenpfanne hieven.
Jetzt alles gut vermischen und auf den Tellern verteilt mit etwas frischem Olivenöl und Basilikumblättchen servieren. Dazu passt (auch schon mittags) Rotwein.
Für den Gaumen eine interessante Variante ist es, wenn beim Braten der Salsiccia ein, zwei Zweige Rosmarin in die Pfanne gegeben werden (Dauer nach Geschmack, aber nicht dunkel werden lassen). Zudem können Kapern (ein, zwei Teelöffel) das Gericht abrunden. Viel Vergnügen!
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Wer sich die Mühe machen möchte, kann die Fenchelbratwurst auch selbermachen. Arg aufwändig ist das nicht, die Würste können prima eingefroren und so auf Vorrat zubereitet werden:
http://goccus.com/rezept.php?id=832
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Hab gestern aus Ermangelung an Fenchelbratwurst einfach grobe Bratwurst genommen, das Brät in einer Schüssel mit Fenchelsamen und frischem Oregano vermengt. Schmeckt fast genau so gut wie die Wurst ausm italienischen Feinkostladen…
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