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Flammkuchen mit Speck und Birne

Von 5. Oktober 2012 um 15:15 Uhr

Herrlich kross, hauchdünn und herbstlich belegt!

 


Für zwei Personen:
140 g Mehl
5 g Schweineschmalz
1/12 l Wasser (= 4 Schnapsgläser mit 2 CL)
150 g Schmand oder Crème Fraîche
1 reife Birne
150 g Zwiebeln
100 g getrockneter Tiroler Speck, hauchdünn

Bei diesem Teig wäre eine genaue Küchenwaage wichtig, man muss sich wirklich ans Rezept und die Mengenangaben halten.
Als erstes aber den Ofen auf höchste Stufe vorheizen und das leere Backblech drin lassen.

140 g Mehl in eine Schüssel geben, genau wie zwei Prisen Salz und fünf Gramm Schweineschmalz. Jetzt mit den Fingern das Fett gut und zirka fünf Minuten lang in das Mehl einarbeiten, am besten wäre es, wenn am Ende keine Schmalzklümpchen mehr zu sehen sind.

1/12 Liter Wasser (das sind fast genau 4 kleine Schnapsgläschen bis zum Eichstrich) dazugeben und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten, der nicht mehr an der Hand oder auf dem Tisch kleben darf. Falls der Teig noch zu trocken ist, die Knethand unter dem Wasserhahn kurz anfeuchten und weiterkneten, manchmal geht es nur um ein paar Tropfen.

Die Zwiebeln halbieren und in hauchdünne Scheiben schneiden oder hobeln. Den Teig dann in zwei Portionen teilen und mit einem Nudelholz sehr, sehr dünn ausrollen.
150 g Schmand in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte der Schmand sehr fest sein, kann man ihn vorsichtig mit etwas Milch verdünnen.

Das heiße Blech aus dem Ofen holen. Um einen Steinbackofen zu simulieren, verwenden wir Mehl als Trennmittel, einfach ganz fein aufs Blech streuen und den Teig rüberheben.
Dann die Hälfte des Schmands drauf schmieren, anschließend Zwiebeln drauf verteilen, pfeffern und ab damit in den Ofen.
Die Birne waschen, längs vierteln, entkernen und in noch dünnere Spalten schneiden.

Nach zwei, drei Minuten zeigt der Rand eine leichte Bräunung. Jetzt noch schnell die Birnen und den Speck auf den Flammkuchen geben und noch mal zirka fünf Minuten lang fertig backen.

Während der erste Flammkuchen bäckt, einfach schon den nächsten vorbereiten und danach ins Rohr schieben.

Alle unsere Rezepte von A-Z gibt’s hier.

Kategorien: Burn Baby, burn
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Hm, wenn Flammkuchen so einfach ist … werd ich das wohl mal testen. Auch wenn der mir bislang in der Gastronomie nicht sooo zusagte.

  2. 2.

    1/12 Liter sind 83,3… ml
    6 EL sind 1 dl = 100 ml
    1 EL sind 16,6… ml
    5 EL sind 83,3… ml oder 1/12 Liter

    Also weshalb mit Schnapsglaesern jonglieren!

    • 5. Oktober 2012 um 19:01 Uhr
    • Valerie
  3. 3.

    Vielleicht hat der Rezepthorsten ja mehr Schnapsgläser als Esslöffel im Haushalt? ;)

    Flammkuchen gab es letzte Woche, klassisch mit roten Zwiebeln und Schwarzwälder Speck. Ich hab’ aber schon wieder Lust drauf……

  4. 4.

    Und Sie sind sicher, dass alle Esslöffel gleich groß bzw. den gleichen Inhalt haben? Also, ich könnte mich täuschen, aber ich glaube, die Esslöffel in meiner Besteckschublade sind nicht alle gleich groß.

    Dann also doch lieber Schnapsgläser. 2cl sind 2cl, ganz egal, wie groß das Glas ist.

  5. 5.

    1 cuillère à café 0,5 cl
    1 cuillère à dessert 1 cl
    1 cuillère à soupe 1,5 cl
    1 tasse à café 10 cl
    1 bol 35 cl
    1 verre à moutarde 15 cl
    1 verre à liqueur 3 cl
    1 grand verre 25 cl
    Weitere Umrechnungen bei:
    http://www.marmiton.org/pratique/table-conversion-mesures.aspx

  6. 6.

    Wunderbar, wenn man ihn schön selbst zu bereitet. Das ist doch viel gesünder als die vorgefertigten Flammkuchen mit ihren Konservierungs- und sonstigen Zusatzstoffen in Restaurants, wo sie mittlerweile massenhaft angeboten werden, zu verzehren.

  7. 7.

    Also bei den Standard Flammkuchen-Böden die es im Großhandel für die Gastronomie gibt ist nichts anderes außer als Mehl, Wasser, Salz und Pflanzenöl drin. Keinerlei Zusatzstoffe.

  8. 8.

    Das Problem sind wohl eher die Konservierungsstoffe im Belag. Es hilft aber kaum, wenn man den Flammkuchen selbst macht: Im Schmand sind laut deutschem Lebensmittelrecht “Stabilisatoren” und Verdickungsmittel erlaubt. Ich bereite den Flammkuchen daher lieber mit Sauerrahm zu (ist das Gleiche wie Schmand, aber ohne Zusatzstoffe). Die Schnapsgläser verwende ich zu ihrem ursprünglichem Zweck, die Flüssigkeit wird nach Gefühl beigegeben.

    • 6. Oktober 2012 um 09:52 Uhr
    • Tiroler
  9. Kommentar zum Thema

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