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Gnocchi al forno

 

Gnocchi al Forno Rezept

Selbst gemachte Gnocchi schmecken wirklich viel viel besser als das gekaufte Zeug. Und im Ofen mit Käse überbacken ein Traum.

Für zwei Personen:
500 g mehligkochende Kartoffeln
1 Eigelb
75 g Mehl
100 g Fontina-Käse
25 g Parmesan
15-20 frische Salbeiblätter
1 EL Butter
Salz
Pfeffer

020214Ein halbes Kilo Kartoffeln 15 bis 25 Minuten lang in kochendem Wasser weich kochen. Dann abgießen, abkühlen lassen, schälen und mit einer Kartoffel- oder Spätzlepresse in fluffigen Kartoffelschnee verwandeln.
Der darf jetzt in einer Schüssel abkühlen und verliert dabei noch etwas Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf.

Anschließend mutig Salz, normal Pfeffer, ein Eigelb und 75 g Mehl dazugeben und daraus mit beiden Händen vorsichtig, aber bestimmt einen luftig-locker-leichten Teig kneten. Bitte zügig arbeiten und nicht überkneten, es muss nicht unbedingt eine hundertprozentig homogene Masse sein, einzelne Eigelbspuren sind kein Problem.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dann die Teigkugel vierteln und jedes Viertel zu daumendicken Würsten rollen. Mit einem Messer davon zwei Zentimeter breite Scheiben abschneiden, und fertig sind die Gnocchi. Wer gerne runde Gnocchi haben möchte, rollt sie in der Hand zu Kugeln bzw. Eiern, und mit einer Küchengabel bekommt man Dias charakteristische und soßenaufnehmende Muster rein.

Den Ofen auf 250 Grad Oberunterhitze vorheizen und einen großen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen.

In einer hitzebeständigen Pfanne einen EL Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und darin dann ungefähr zwanzig Salbeiblätter knusprig braten. Parallel dazu die Gnocchi ins Salzwasser geben, und wenn sie nach ein, zwei Minuten an der Wasseroberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle in die Salbeibutterpfanne hieven. Hier darf ruhig einiges an Kochwasser mit rüberschwappen, sonst wird nachher alles zu trocken.
Wer mehrere Leute bewirtet, muss die Gnocchi in mehreren Etappen kochen.

Dann noch 100 g Fontina-Käse in kleinen Würfeln unterheben, mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und ab mit der Pfanne in den heißen Ofen.
Nach zirka zehn Minuten ist der Käse geschmolzen und oben hat sich eine leckere goldbraune Kruste gebildet.

Eventuell noch mal etwas Kochwasser unterschwenken, auf die Teller verteilen und sich beim Probieren nicht dem Mund verbrennen. Dazu passt schwerer Rotwein und ein frischer Salat.

 

Und wer keinen Fontina findet, fragt einfach den Käsehändler nach einer Alternative.

 

Alle unsere Rezepte in einer Liste von a bis z finden Sie hinter diesem Link.

37 Kommentare

  1.   simulator

    Ich hatte bislang den Eindruck, dass „Kartoffelschnee“ lockerer wird, wenn man die Kartoffeln schon vor dem Kochen schält.

  2.   mikey

    wann wird die kommentarfunktion endlich deaktiviert?

  3.   MiaCK

    Hört sich sehr lecker an! Fontina kenne ich gar nicht.


  4. Die Kommentare, auf die sich dieser Hinweis bezog, sind entfernt worden. Viele Grüße, die Redaktion

  5.   Martin Maier

    Super Rezept, vielen Dank!

  6.   efloeb

    Wer Gnocchi nicht mag isst auch kein Kartoffelpüree oder die guten alten Salzkartoffeln mit Butter …

    Wem nur Pizza und Nudeln schmecken sollte allen anderen gut Rezepte gönnen.

    Kein Muskat? Schade 😀

  7.   Karlos111

    Das Rezept spricht mich an, der Titel sowieso. Kartoffeln hab ich im Haus, Kräuter im Garten und Streckmittel brauche ich nicht. Bei selbstgemachten Gnocchi kann ich die Mixtur der jeweiligen Beilage anpassen, einfach individuell.

  8.   DDonau

    Hier gehts aber witzig zu bei den Gnocchikommentaren. Oder hat da vielleicht heute morgen einer sein Gläschen Eigenur.. vergessen und kriegt gerade einen Jeeper. Natürlich nur nach Mittelstrahl. Ist doch klar. Wohl bekomms.
    DD

  9.   Tiroler

    Bisher habe ich diese Speise, so wie im deutschsprachigen Alpenraum üblich, Kartoffelnocken genannt. Hat gut geschmeckt. Aber als „Gnocchi“ werden sie natürlich noch viel besser schmecken. Übrigens: Statt Fontina (die Produktion der Alm Fontin in der franco-provencalischen Region Aoste ist eher gering) nehme ich meistens Raclette, man kann aber auch einen guten Bergkäse oder Weinkäse nehmen, die Kartoffelnocken – pardon „Gnocchi“ – nehmen das nicht übel.

  10.   dennis

    Dann aber bitte auch #6 löschen wegen Spaßbremserei. Ich zumindest musste sehr lachen, werde das Rezept aber trotzdem erstmal ohne empfohlene Zutat ausprobieren..
    Achja, #3 finde ich auch dümmlich, was wäre eine Demokratie ohne Kommentarfunktion.