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Willkommen bei Störungsmelder. Hier geht es um Neonazis. Wo sie auftreten, was sie dabei sagen und vor allem: Was man gegen sie unternehmen sollte. Melde auch du dich an und diskutiere mit.

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23. November 2007

Fassungslosigkeit

In Mittweida (Sachsen) haben vier erwachsene Neonazis ein 6jähriges Mädchen drangsaliert. Einer 17jährigen, die dem Mädchen zur Hilfe eilte, haben sie dann ein ca. 5cm grosses Hakenkreuz in die Hüfte geritzt.

Ein 6jähriges Mädchen. Als ich diese Schlagzeile zum ersten Mal gelesen habe, habe ich zuerst gedacht es handelt sich um einen Tippfehler. Ein 6jähriges Mädchen, das von 4 Neonazis drangsaliert wird. Mir fehlen die Worte. Das ist so fern all dessen, was ich mir bisher an Brutalität und Feigheit hätte vorstellen können. Auch die Gewalt, die dem älteren Mädchen zugefügt wurde löst bei mir tiefe Erschütterung aus.

“Das zuständige Amtsgericht Chemnitz lehnte es jedoch ab, einen Haftbefehl gegen den Festgenommenen zu erlassen, wie die Polizei heute mitteilte. Begründung: Der Tatverdacht gegen den 19-Jährigen sei nicht hinreichend.”
spiegel.de

Was muss noch passieren, bevor sich Justiz, Parteien und Öffentlichkeit ernsthaft und nachhaltig mit Rechtsextremismus in Deutschland befassen?

55 Kommentare »

  1. Ich glaube es muß erst was schlimmeres passieren (nicht das das schlimm genug sei) aber erst dann wachen so manche Personen erst auf und unternehmen dann langsam etwas!!!

    Ich bin echt Fassungslos, über so manche Politiker oder sonstige Personen die in unserer Gesellschaft was aurichten könnten….
    Wie kann man bei solchen sachen noch beruhigt schlafen?????

    Kommentar von Christian — 23. November 2007 @ 19:56

  2. In einem Rechtsstaat wird erst untersucht, ob die Geschichte stimmt. Und dann muss man die Täter finden. Man kann ja nicht den Nächstbesten verhaften oder? Das ist der Gang der Dinge und Empörung bringt gar nichts

    Kommentar von Erstdenken — 23. November 2007 @ 20:00

  3. was richtig schlimmes, wie rostock und mölln in den 90er jahren? etwas richtig schlimmes, wie die progrome von rostock haben zu verschärfung des asylrechts geführt, weniger zu einem engagierten kampf gegen rechts.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen#Politische_Reaktionen

    insofern bin ich da (leider) skeptisch.

    gab es solch ein ereignis, wo hakenkreuze in die haut geritzt wurden, nicht letztens erst? glaube so etwas gelesen zu haben. ist das jetzt der neue, grausame trend unter neonazis? einfach nur widerlich.

    Kommentar von Johannes Wedekamp — 23. November 2007 @ 20:09

  4. Ja, man ist fassungslos. Und doch darf es einen nicht überraschen. Auch in ihren Konzentrationslagern machten die Nazis vor kleinen Kindern nicht halt. Völkischer Vernichtstungswahn sprengt die Grenzen des vorstellbaren - und ist doch auch ein Kind unserer Gesellschaftsordnung.
    Eben deshalb reicht es nicht, sich im Kampf gegen Rechts auf den Staat und seine Politiker zu verlassen. Auch das zeigte die deutsche Geschichte mit aller Brutalität.

    Kommentar von Paul — 23. November 2007 @ 20:22

  5. @Christian: Wie viel schlimmer kann es doch noch kommen?! Selbst wenn Menschen durch diese Verbrecher umkommen, bemerkt es hierzulande keiner, und die Opfer werden höchstens in eine Statistik aufgenommen und mehr nicht!

    Kommentar von Sven N. — 23. November 2007 @ 20:40

  6. und unsere Justiz schaut wieder mal nur zu… Hat sich die 17-jährige etwa das Hakenkreuz selber eingeritzt?! Wie blind kann man sein! Dieses ständige Wegsehen kotzt mich an!

    Kommentar von Sven N. — 23. November 2007 @ 20:43

  7. Ich schätze das Problem liegt darin das sich die Aussagen der vier Nazis nicht mit der Aussage des 17jährigen Mädchen decken.

    Anders ausgedrückt… Einhellige Meinung der Nazis, “Die hat sich das selbst gemacht”. Auch wenn das in dieser Hinssicht traurig ist Rechtsstaat bleibt Rechtsstaat.
    Schlimmer find ich die Nachbarn, schaun doch nur um zu gaffen, aber wenns darum geht die Leute anzuzeigen oder gar zu helfen. Ich schäme mich richtig für mein Bundesland und die Leute die hier leben.

    Is ja nich so das die Landesregierung was machen würde oder das Frau Merkel mal bei nem Abstecher nach Deutschland die Innenpolitik interessieren würde…
    Die schwarze Krähe hackt der Braunen doch kein Auge aus.

    Die Wut die in mir kocht is unbeschreiblich.

    Kommentar von Sigbert — 23. November 2007 @ 22:03

  8. Etwas hat noch gefehlt, was ich umso erschreckender finde:

    “Zahlreiche Menschen sollen nach Schilderung der jungen Frau auf den Balkonen umliegender Häuser den Überfall mitverfolgt haben.”
    Quelle: http://www.netzeitung.de/deutschland/821470.html

    War ja dann anscheinend spannender als RealityTV.

    Es ist echt unglaublich, dass sich kaum ein Mensch traut, bei so etwas einzuschreiten.

    Grossen Respekt für die 17-Jährige.

    Kommentar von roka — 23. November 2007 @ 23:10

  9. Diese Geschichte erinnert mich irgendwie an einen anderen Vorgang vor einiger Zeit als eine junge Frau ähnliche Vorwürfe erhob, die sich kurz darauf als gegenstandslos erwiesen, da sie sich die Schnitte selbst beigebracht hatte.
    Kann sich jemand noch an diesen Vorgang erinnern?

    Kommentar von Uwe Bergermann — 23. November 2007 @ 23:31

  10. NAZI-PROPAGANDA MELDEN!

    http://www.nazis-im-internet.de/#d

    Kommentar von Gerd — 23. November 2007 @ 23:51

  11. Mittweidas Bürgermeister kritisierter es als Schande, wenn Mitbürger bei einer solchen Tat einfach wegschauet. Und weggeschaut haben sie definitiv, denn wenn sich eine 17-jährige schreiend gegen 4 Männer wehrt, muss das einem auffallen, in einer Stadt, die am Wochenende aussgestorben ist. ür mich wurde das 17-jährige Mädel zur tragischen Heldin des Geschehens. Möge doch nur ein Bruchteil ihrer Zivilcourage auf ihre Mitmenschen überschwappn. Denn wer hinter zugezogenen Gardinen zuschaut, unterstützt (wenn auch unbewusst) die Machenschaften des braunen Mobs. Dass hier 4 Nazis eine 6-jährige anfallen, ist einfach nur armselig. Da fehlen mir die Worte…

    Kommentar von Letsche — 24. November 2007 @ 00:41

  12. Ich könnt spucken…

    Kommentar von Noinini — 24. November 2007 @ 00:55

  13. [...]Totestrafe für Kinderschänder!

    Lieber Maik, erstens heißt es “Todesstrafe”, zweitens ist das hier nicht das Thema.//Mod, cb

    Kommentar von Mike — 24. November 2007 @ 08:48

  14. Zitat n-tv.de zu dem Fall:
    <>
    Was soll eine solche Bemerkung ?
    Hegt der Journalist oder die Staatsanwaltschaft Zweifel, oder will man der Tat den Stempel einer Unbedeutsamkeit aufsetzen ?

    Kommentar von Meike Plautz — 24. November 2007 @ 10:10

  15. Sorry, hier das Zitat

    Polizei und Staatsanwaltschaft halten die Angaben der jungen Frau und des Kindes für glaubhaft.

    Kommentar von Meike Plautz — 24. November 2007 @ 10:11

  16. Also man muss schon sagen, eine blühende Phantasie haben die Leute die so etwas Schreiben.

    Jede Wette, das diese angeblichen Neonazis nur irgendwelche Assis sind, und mit der Szene überhaupt nichts zu tun haben, wenn das ganze überhapt stimmt!!!

    Kommentar von Peter — 24. November 2007 @ 11:14

  17. Als ich das gestern gelesen hab, bin ich soooo wütend geworden, also entschuldigt, wenn das Folgende etwas emotional wird… Wie gottserbärmlich feige muß man sein, um zu viert erst ein 6-jähriges und dann ein 17-jähriges Mädchen zu drangsalieren und verletzen? Und die Menschen auf den umliegenden Balkonen schauen zu und machen bei solchen rechtsradikalen Widerlichkeiten nichts?
    Und ich kann euch aus eigener jahrelanger Erfahrung mit sächsischen Kleinstädten sagen, sobald ein paar Punks auf dem schönen, sanierten Marktplatz Bier trinken, wird aber mir nichts, dir nichts die Polizei gerufen bzw. zu den Punks gegangen und diese beschimpft. Und danach wird sich gegenseitig auf die Schultern geklopft, weil man ja ach so zivilcouragiert ist!
    Dazu kommt noch, daß die Justiz hier mal wieder versagt (haben wahrscheinlich viel zu viel mit so linken Langhaarigen zu tun!) - und diese vier Nazi-Würstchen sitzen jetzt in ihren mit Reichskriegsflaggen geschmückten Kinderzimmern, hören Landser und feixen sich eins, weil sie für die “deutsche Ehre” gekämpft haben. Die Eltern bekommen davon natürlich nichts mit (oder denken selbst so).

    Und wieder mal trifft der schon überstrapazierte Spruch zu: Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte.

    Kommentar von Jule — 24. November 2007 @ 11:19

  18. Einige weitere aktuelle Fälle:

    Angriff in Magdeburg

    Zwei Rechtsextremisten haben in Magdeburg laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (Ressort `Panorama`!) einen Asylbewerber aus Sierra Leone angegriffen und verletzt, ehe sie von einem Augenzeugen vertrieben wurden. Die beiden jungen Männer hätten den 31-jährigen Afrikaner (gemeint ist wohl Schwarzer, siehe dazu auch hier) am 17. November 2007 zunächst beleidigt und dann geschlagen, berichtete die Polizei den Angaben zufolge. Das Opfer flüchtete, wurde aber eingeholt und erneut verprügelt. Ein Autofahrer hielt an und versuchte, die Schläger von ihrem Opfer abzubringen. Der 24-Jährige alarmierte dann die Polizei und verfolgte die Täter.

    Brandsatz auf Menschen geworfen

    Bei einem anderen Vorfall warf in der Nacht zum 18. November 2007 dem SZ-Bericht zufolge ein der Polizei als rechtsradikal bekannter 18-Jähriger in Abstatt bei Heilbronn einen Brandsatz auf eine Gruppe Menschen. Nach Polizeiangaben verfehlte er aber sein Ziel. Die Angegriffenen, ein 32-jähriger Deutscher und zwei 18 und 42 Jahre alte Türken, blieben unverletzt. Anlass könnte ein Streit in der Schule gewesen sein. Die Polizei schloss aber auch einen rechtsextremistischen Hintergrund nicht aus.

    Gruppe Nazis überfällt schwarzen Jugendlichen

    In Lübeck wurde ein junger Afrikaner (gemeint auch hier ein schwarzer Mensch) am 17. November 2007 von einer Gruppe vermutlich Rechtsradikaler überfallen. Wie die Polizei ebenfalls laut SZ mitteilte, näherten sich sechs Männer und eine Frau im Alter von 25 bis 35 Jahren dem Opfer an einer Tankstelle. Einer der Männer habe den 19-jährigen Schwarzen am Kopf getreten und ihm dabei einen Zahn ausgebrochen. Eine aufmerksame Zeugin habe die Polizei alarmiert, die die sechs Männer über Nacht in Gewahrsam nahm.

    Brandsätze auf Flüchtlingsunterkunft

    In Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft laut einem Bericht des Online-Dienstes E110 Anklage gegen rechtsradikale Jugendliche aus Mittelfranken erhoben. Drei jungen Männern und einer Frau wird ein Brandanschlag auf ein von Ausländern bewohntes Haus zur Last gelegt, wie das Oberlandesgericht Nürnberg mitteilte. Außerdem sollen zwei der Männer einen jüdischen Friedhof verwüstet haben. Dabei sollen sie von einer weiteren Frau unterstützt worden sein. Den Angaben zufolge haben die vier 16 bis 17 Jahre alten Neonazis am 2. Oktober 2006 mehrere Brandsätze auf ein vornehmlich von Ausländern bewohntes vierstöckiges Haus in Bad Windsheim geworfen. Zu dem Zeitpunkt befanden sich 42 Menschen in dem Gebäude, es wurde niemand verletzt. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Neonazis die Absicht, die Bewohner zu töten. Die Jugendlichen hätten `aus ausländerfeindlichen Motiven` gehandelt. Ihnen wird versuchter Mord in 42 Fällen sowie schwere versuchte Brandstiftung vorgeworfen. Ferner sollen zwei der jungen Männer und eine 18 Jahre alte Frau am 24. Februar 2007 auf dem jüdischen Friedhof in Diespeck gemeinsam 63 Grabsteine umgeworfen und elf Gedenksteine beschädigt haben. Ihnen wird deswegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung zur Last gelegt.

    Kommentar von Patrick Gensing — 24. November 2007 @ 12:11

  19. Vorsicht. Der Tathergang ist unsicher. Zeugen fehlen bisher. Man muss nicht “rechts” sein, um sich zu erinnern: Angebliche Hakenkreuz-Ritzereien, die vermeintliche Opfer bei der Polizei anzeigten, haben sich in der Vergangenheit als Schwindel herausgestellt. Auf diese Fälle weist sogar (und seltsamerweise nur) der SPIEGEL hin:

    Am 29.12. 2002 war die 14-jährige Tochter eines Kubaners auf einer Wache im brandenburgischen Guben erschienen, weil ihr Neonazis ein Hakenkreuz in die Wange geschnitten hätten. Zunächst glaubten ihr die Beamten, dann gestand das Mädchen, die Geschichte erfunden zu haben.

    1994 hatte in Halle ein im Rollstuhl sitzendes Mädchen behauptet, dass Skinheads ihr ein Hakenkreuz in die Wange geritzt hätten. Tags darauf demonstrierten mehr als 10.000 Menschen gegen rechtsextreme Gewalt. Wenig später räumte das Mädchen auch hier ein, die Tat vorgetäuscht zu haben. Kurz darauf berichtete eine Berliner Antifa-Gruppe, Neonazis hätten in der S-Bahn einer 20-Jährigen ein Hakenkreuz in den Bauch geritzt. Die Ermittlungen der Polizei blieben ohne Ergebnis.

    Kommentar von overturf — 24. November 2007 @ 12:42

  20. ermittlungen abwarten und nicht immer gleich den betroffenen spielen. sollte es sich tatsächlich genau so zugetragen haben, gehören die täter selbstverständlich bestraft.

    Hallo Freddie, unsere Blogregeln sagen, dass das Thema Ausländerkriminalität hier nichts zu suchen hat. Man kann diese beiden Bereiche mit ihren besonderen Ursachen und Auswirkungen nicht zueinander in Beziehung setzen. Außer, man will verhindern, dass über rechte Gewalt diskutiert wird. Habe daher den letzten Teil deines Postings rausgenommen.///Mod, cb

    Kommentar von freddy — 24. November 2007 @ 12:52

  21. Und dazu kommt noch, daß die Rechten es noch nicht mal wahr haben wollen, daß sich dieses “Incident” vorgefallen ist.

    Kommentar von Konrad — 24. November 2007 @ 13:10

  22. und es ist sommer in sebnitz….

    Kommentar von iwazaru — 24. November 2007 @ 13:26

  23. Es ist wahrlich nicht zu fassen: wie feige, kleinmütig und hasenfüßig sind diese Nazis eigentlich? Erst vergreifen sie sich zu viert an einer 6jährigen, an einem Kind!!, dann an einer 17jährigen - beides Mädchen. Ihr Nazis: findet ihr nicht noch wehrlosere Opfer? Noch jünger, schwächer, hilfloser? Ihr wollt die neue Herrenrasse sein? Darauf sollen die Deutschen stolz sein? Von so viel Niedertracht, Brutalität, Grausamkeit und Kaltschnäuzigkeit, zusammengepresst in vier glattrasierte, dumme Schädel, ohne Herz und Anstand im Leib, hab ich selten gehört.
    Mein Dank, mein Lob und meine große Ehrfurcht gilt dem 17jährigen Mädchen: das ist Mut! Allein sich gegen diese ekelerregende Truppe von Brutalschlägern zu wenden, als einzige von vielen dem kleinen Kind zur Seite eilen, als einzige das einzig menschliche zu tun: helfen.
    Und alle, die zugesehen haben, und weder dem Kind, noch dem Mädchen geholfen haben - ich hoffe, Ihr schämt euch wenigstens.

    Kommentar von Sophia — 24. November 2007 @ 15:31

  24. Je öfter ich mir das ganze durchlese, desto komischer finde ich es.
    Das ganze klingt so nach eine billigen Krimiserie wie K11 oder Lenzen und Partner.

    Fassen wir das mal zusammen:

    4 Neonazis, selbstverständlich mit Glatze, schubsen ein 6 jähriges Kind aus einer Spätaussiedler-Familie herum.
    Eine 17 Jährige kommt dem Opfer zur Hilfe und wird selbst zum Opfer.
    Die 4 Neonazis mit Glatze reißen sie zu Boden und ritzen ihr ein 5 Cm großes HK in die Hüfte.
    Der Versuch ihr die Rune ins Gesicht zu ritzen scheitert aber an der Gegenwehr des Opfers und sie ließen dann von ihr ab.
    Die Tat passierte am 3. November, aber angezeigt wird sie erst am 12.
    Bis auf das Kind gibt es natürlich keine weitere Zeugen für diese Tat.
    Ach ja, sie trugen NSDAP-Aufnäher auf der Bomberjacke.

    Gut.

    VIER glatzköpfige Neonazis mit NSDAP-Aufnäher schubsen ein Kind herum, weil es aus einer Spätaussiedler-Familie stammt.
    Da es glatzköpfige Neonazis mit NSDAP-Aufnäher sind, tun sie sowas halt.
    Dann geht eine 17 Jährige dazwischen, die vier glatzköpfigen Neonazis mit NSDAP-Aufnähern schneiden ihr mit einem Messer, das glatzköpfige Neonazis mit NSDAS-Aufnähern immer dabei haben, ein 5 cm großes HK in die Hüfte, aber der Versuch eine Rune ins Gesicht zu ritzen gelingt den vier glatzköpfigen Neonazis mit NSDAP-Aufnähern nicht, weil das Opfer sich wehrt.

    Kommentar von iwazaru — 24. November 2007 @ 16:28

  25. An Peter:

    Wie kannst Du sagen, dass die Leute eien blühende Fantasie haben? Wohnst Du in Mittweida?

    Kommentar von S — 24. November 2007 @ 16:56

  26. Das Problem ist, dass diese Feiglinge immer in Gruppen auftreten und sich dann einzelne Opfer suchen, die dann mit seiner Aussage direkt überstimmt werden können, und selbst wenn es Zeugen gibt, wollen diese nichts gesehen haben… So lobe ich mir die Deutschen: Wir haben sehr viel aus der Geschichte gelernt!

    Kommentar von Sven N. — 24. November 2007 @ 17:33

  27. *mit ihrer Aussage (kleiner Fehler meinerseits^^)

    Kommentar von Sven N. — 24. November 2007 @ 17:35

  28. Nun ja, wenn sich das wirklich so abgespielt hat, frage ich mich, was in den Köpfen solcher Leute vorgeht, die sowas veranstalten. Traurig…

    Hoffe das alles wird schnell aufgeklärt und die jeweiligen Täter erhalten dann eine adäquate Strafe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

    Kommentar von NochEinNickname — 24. November 2007 @ 17:36

  29. Hebt Euch alle noch etwas Wut für die Medien auf, die diesen ungeheuerlichen Vorfall ( wie z.B. in Sebnitz oder Halle bereits geschehen) aufblasen. Die Geschichte ist so abscheulich ( mal abgesehen von den Ungereimtheiten: ein 6-jähriges Kind nach Ladenschluß allein am Supermarkt..etc.), dass sie nicht wahr sein kann.

    Kommentar von piet — 24. November 2007 @ 17:44

  30. die staatsanwaltschaft stellt im übrigen fest, dass sie sich die wunde nicht selbst zugefügt hat/haben kann. insofern ist der verweis auf solche vorfälle nur bedingt hilfreich…reiche die quelle dazu nach. wo hab ich das nur gelesen?

    Kommentar von Johannes Wedekamp — 24. November 2007 @ 20:50

  31. ach, hier ist es ja schon. das ging schnell.
    die welt war es:
    “Der Gerichtsmediziner habe erklärt, dass sich die junge Frau diese Verletzung nicht habe selbst beibringen können. Die Freilassung eines Beschuldigten sei damit zu erklären, dass die junge Frau den Täter auf einem Bild nicht 100-prozentig wieder erkannt habe.”
    http://www.welt.de/politik/article1392894/Neonazis_ritzen_junger_Frau_Hakenkreuz_ins_Bein.html

    Kommentar von Johannes Wedekamp — 24. November 2007 @ 21:55

  32. Egal, ob sich die Tat wirklich so zugetragen hat, oder nicht, es wird wieder ein sehr bitterer Nachgeschmack bleiben. Die Mittweida Bürger und das gesamte Bundesland, am besten der gesamte osten, werden mal wieder als Weggucker und Naziunterstützer gebrandmarkt. Die Wahreheit interessiert doch keinen. Es passt halt mal wieder so gut ins Bild.
    Wie schön wäre es doch, wenn erstmal die Bälle flachgehalten werden, solange man nichts Genaues nicht weiß. Solte sich das als die Wahrheit heraustellen, dann ist immer noch genug Zeit sich in Betroffenheit zu suhlen. Also: Fakten auf den Tisch und bei Bedarf extrem harte Strafen für diese perverse Tat. Bis dahin aber Klappe halten. War doch in Potsdam und Mügeln genauso. Alles stellte sich später als ganz normale Kneipenschlägerei heraus.

    Kommentar von Solar — 25. November 2007 @ 16:52

  33. Außerdem wird es sehr wohl wahr sein. Die {editiert//Mod, cb] Nazis stehen immer an dem besagten Supermarkt rum, da gab es schon öfter mal Zwischenfälle..

    Kommentar von S — 25. November 2007 @ 17:19

  34. Dass Politik und Ermittler vorsichtig bei derartigen Fällen geworden sind, liegt an Erfahrungen aus der Vergangenheit. So hatten sich angebliche Hakenkreuz-Ritzereien, die vermeintliche Opfer bei der Polizei anzeigten, in der Vergangenheit als Schwindel herausgestellt. Am 29. Dezember 2002 war die 14-jährige Tochter eines Kubaners auf einer Wache im brandenburgischen Guben erschienen, weil ihr angeblich Neonazis ein Hakenkreuz in die Wange geschnitten hätten. Zunächst glaubten ihr die Beamten, dann gestand das Mädchen, die Geschichte erfunden zu haben.

    1994 hatte in Halle ein im Rollstuhl sitzendes Mädchen behauptet, dass Skinheads ihr ein Hakenkreuz in die Wange geritzt hätten. Tags darauf demonstrierten mehr als 10.000 Menschen gegen rechtsextreme Gewalt. Wenig später räumte das Mädchen auch hier ein, die Tat nur vorgetäuscht zu haben. Kurz darauf berichtete eine Berliner Antifa-Gruppe, Neonazis hätten in der S-Bahn einer 20-Jährigen ein Hakenkreuz in den Bauch geritzt. Die Ermittlungen der Polizei blieben ohne Ergebnis.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,519305,00.html

    Kommentar von Solar — 25. November 2007 @ 17:29

  35. @Solar,

    oft genug haben sich aber auch Sachen als wahr rausgestellt, die man sich in ihrer Bestialität nie hätte vorstellen können. Sie z.B.Frankfurt(Oder) http://zeus.zeit.de/text/2005/26/Nazis.
    Wer Menschen nach von Geburt an existenten Merkmalen unterscheidet, ist zu allem fähig.

    Kommentar von Steffske — 25. November 2007 @ 18:48

  36. wie feige muss man sein, zu 4 auf ein 6 jähriges mädchen loszugehen? ich finde so eine Tat erbärmlich.
    Weitaus kranker finde ich aber die Tatsache das die Täter noch immer auf freien Fuß sind.
    Mit unserer Vergangenheit im Rücken und den Menschenrechten in den Gedanken sollten diese Menschen schnell eine gerechte Strafe bekommen!!

    Kommentar von Zuchini — 25. November 2007 @ 18:52

  37. Tja, aber wenn dein “Freund und Helfer” selbst rechts eingestellt ist, genauso wie viele der Anwohner, passiert halt nichts…
    ich mein, die laufen in Mittweida ja auch alle in Bomberjacken rum mit irgendwelchen Nazi-Aufnähern, Springerstiefeln etc. und es interessiert keine Sau!

    Kommentar von Blume — 25. November 2007 @ 20:23

  38. @Zuchini
    Es ist auchg noch lange nicht bewiesen ob sich alles so zugetragen hat wie es dargestellt wird!!!
    Lies dir mal den genauen bericht durch, da gibt es einige seltsame begenheiten wo man sich schon etwas wundern muss…

    Kommentar von Peter — 26. November 2007 @ 15:36

  39. hallo, wir haben deinen Beitrag gelöscht, weil er gegen die Blogregeln verstoßen hat // Mod , Jowo

    Kommentar von BONGO OTTO — 26. November 2007 @ 15:47

  40. Sowas ist wirklich traurig aber leider typisch Justiz. Es gab vermutlich keine Beweise und keine Augenzeugen und wahrscheinlich waren die Täter nicht vorbestraft und haben bei der Polizei die Tat geleugnet. Auf jedenfall müsste sie das Hakenkreuz nachweisen können aber selbst wenn sie das Hakenkreuz nachweisen kann und es keine Spur zum Täter gibt dann kann es ja immer noch jemand anderes gewesen sein. Ich kenne diese Argumentation der Staatsanwälte und es ist leider sehr traurig da man als Opfer das Gefühl kriegt dass es richtig ist was die anderen gemacht haben.
    Die wurde für ihre Zivilcourage richtig bestraft.

    Es ist einfach nur feige auf ein 6 jähriges Kind loszugehen oder in Gruppen auf andere Leute loszugehen. In einer Gruppe ist es leicht auf andere loszugehen.

    Kommentar von Maike — 5. Dezember 2007 @ 17:26

  41. Laut neuesten Medienberichten soll die Straftat doch nur vorgetäuscht wurden sein. Das kleine Mädchen, welches von den Rechtsextremisten misshandelt worden sein soll, konnte immer noch nicht ermittelt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die 17 jährige, die dem kleinen Mädchen zur Hilfe kam, sich die Hakenkreuze selber geritzt hat.
    Wenn das stimmt, dann ist ja mal wieder typisch, dass dann sofort von einer rechtsextremen Starftat ausgegangen wird. Das war nun nicht das erste Mal, dass sich später rausstellte, dass das sogenannte Opfer sich nur alles ausgedacht hatte um von anderen Problemen abzulenken. Sollte sich das bewahrheiten gehört dieses Mädchen bestraft!

    Kommentar von Paul — 18. Dezember 2007 @ 16:08

  42. mh, ich würd erstmal abwarten…die berichte sind ja recht frisch und neu…wäre doch verfehlt, (ebenfalls) gleich zu rufen: typisch! das war kein rechter überfall!, oder?

    ansonsten: was würde es denn heissen, wenn sich herausstellen würde, dass es diesen überfall nicht gab? das würde doch nichts daran ändern, dass es beispielsweise seit der wiedervereinigung mehr als 130 tote durch rechte gewalt gegeben hat! will sagen: das würde doch nicht heißen, dass es diese überfälle nicht gibt!

    Kommentar von ich nu wieder — 18. Dezember 2007 @ 16:19

  43. Natürlich gibt es solche Überfälle, aber es ist eben schön einfach alles auf Rechtsextreme zu schieben, nur weil man mit seinem eigenen Leben nicht klar kommt. Außerdem gilt jeder solange als unschuldig, bis ihm seine Schuld nachgewiesen wird. Dann können die Straftäter immer für ihre Verbrechen bestraft werden. Als Beispiel sage ich nur der Fall “Marco”. Der wurde auch einer Straftat beschuldigt, mußte aber aufgrund mangel an Beweisen wieder frei gelassen werden.

    Kommentar von Paul — 18. Dezember 2007 @ 19:27

  44. Na mal wieder Nachrichten gehört? Ihr ach so empörten Bewohner der BRD nur erfunden was das Mädchen da erzählt hat aber ersteinmal das maul darüber zerreissen meine güte hier ist echt was los. Erst DENKEN, dann Handeln

    Kommentar von Peter — 18. Dezember 2007 @ 21:26

  45. http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=7034068
    ist mal wieder nur erfunden…
    wird jetzt eigentlich mein Eintrag geläscht weil ich die wahrheit gesagt habe wie es hier des öfteren vorkommt….

    Kommentar von mein name — 19. Dezember 2007 @ 11:27

  46. @ peter + mein name:

    mh, ich würd erstmal abwarten…die berichte sind ja recht frisch und neu…wäre doch verfehlt, (ebenfalls) gleich zu rufen: typisch! das war kein rechter überfall!, oder? ansonsten: was würde es denn heissen, wenn sich herausstellen würde, dass es diesen überfall nicht gab? das würde doch nichts daran ändern, dass es beispielsweise seit der wiedervereinigung mehr als 130 tote durch rechte gewalt gegeben hat! will sagen: das würde doch nicht heißen, dass es diese überfälle nicht gibt!

    @ paul:

    selbstverständlich gilt die unschuldsvermutung. aber so unschuldig sind die rechtsextremen nun mal nicht. wie gesagt: es hat schon viel zu viele opfer von rechter gewalt geben - incl. todesopfer.

    Kommentar von ich nu wieder — 19. Dezember 2007 @ 11:43

  47. @ich nu wieder
    Das war zu erwarten das der große “rechte” Aufschrei kommt von wegen “Alles Lüge”.
    Anyway, es gibt genügend Beispiele, die real stattgefunden haben, wie Du richtig festgestellt hast. Da kann man nicht auf “alles Lüge” machen.

    @Paul
    Das ist wahrscheinlich genauso einfach alles auf Rechtsradikale zu schieben, wenn man nicht klarkommt mit sich selbt, wie Rechtsradikale Gewalttäter “andere” Menschen attackieren, weil sie nicht mit sich selber klarkommen oder?

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

    Kommentar von NochEinNickname — 19. Dezember 2007 @ 11:51

  48. @ ich nu wieder
    Aber genau das meine ich doch. Deine Aussage:
    Aber so unschuldig sind die rechtsextremen nun mal nicht.
    Anhand Deiner Aussage kann man eben sehr schön erkennen, wie einfach es für jemanden ist, der höchstwahrscheinlich selber mit seinem Leben nicht klarkommt, einfach zu behaupten, natürlich waren das wieder Rechtsextremisten.
    Und nichts anderes habe ich dazu geäußert.

    @NocheinNickname
    Rechtsradikale kommen schon mit sich klar. Sie vertreten jedoch eine sehr beschränkte Weltanschauung, in der Gewalt an der Tagesordnung ist. Und deshalb ist es eben einfach, nach solchen Vorkomnissen immer gleich auf diese Menschen zu verweisen.

    Ich habe auch nie behauptet, dass ich das toll finde, was Rechtsextreme machen. Auch mir kann es unter Umständen passieren, Opfer eines Überfalls solcher Leute zu werden.
    Jedoch immer gleich laut aufschreien bei solchen Nachrichten, wo nichts bewiesen ist und die Aussagen recht schwammig sind, ist auch recht schwach.

    Kommentar von Paul — 19. Dezember 2007 @ 14:33

  49. Heute ist der 23.12.

    Seit 5 Tagen keine Meldung im Blog.
    Warum nicht?
    Ist der antifaschistische Furor erlahmt?

    Hallo Wanderfalke. 23 - 21 = 2. Ergo: Seit zwei Tagen kein Posting. Kommentare gibts eigentlich täglich zur Genüge. Schau rechts, da stehen die neuesten.//Mod, cb

    Die ganze Diskussion zeigt doch nur, dass das antifaschistische Establishment den Realitätsbezug vollständig verloren hat. Allein der gesunde Menschenverstand sagt doch, dass diese Straftat gar nicht stattgefunden haben KANN.
    Und man fragt sich langsam, wessen Geschäft diese Antifaschisten betreiben. Denn es ist offensichtlich, dass die mit den ständigen Greuelmeldungen, mit der Etikettierung „faschistisch“ jeden Andersdenkenden (z.B. Eva Herman) den wenigen wirklich rechtsradikalen Gewalttätern mehr nutzen als schaden.

    Oder geht es um ganz andere Beträge?
    Im Rathaus Mittweida wurde jetzt eine neue Stelle für Extremismusbekämpfung eingerichtet. Wobei „eingerichtet“ ein Euphemismus ist, „finanziert“ würde den Sachverhalt besser beschreiben.
    Ein schöner Erfolg. Nicht nur Mittweida, jede Gemeinde sollte so was einrichten.
    Scheint jedenfalls ein einträgliches Geschäft zu sein, der Kampf gegen die virtuelle rechte Gewalt.

    Kommentar von Wanderfalke — 23. Dezember 2007 @ 13:04

  50. Lieber Wanderfalke,

    auch schön, neue Form von Verschwörungstheorie. Die Anti-Rechtsextremismusinitiativen erfinden die Gefahr, um Stellen finanziert zu kriegen. Herrlich. Da stecken die Juden hinter, oder?
    @Nicht-Nazis: Ich verstehe nicht ganz, wieso diese Sache jetzt auf einmal fraglich ist. Wenn einige Experten herausbekommen haben, dass sie sich die Wunden selbst zugefügt haben k ö n n t e, ist das doch noch weniger als ein Indiz für eine Lüge.

    Kommentar von Stanni — 23. Dezember 2007 @ 13:21

  51. Dann kämpft mal immer schön weiter

    http://www.pi-news.net/2007/12/wahrheitswochen-bei-mc-press/#more-6018

    Kommentar von UweLachmann — 27. Dezember 2007 @ 21:32

  52. hallo Uwe Lachmann, wir haben deinen Beitrag gelöscht, weil er gegen die Blogregeln verstoßen hat //Mod. JoWo

    Kommentar von UweLachmann — 1. Januar 2008 @ 16:30

  53. Mit ein paar Tagen Abstand nochmal hier durchgelesen.
    Hoffentlich tun das ein paar der Kommentatoren aus der Super-Empörungsecke auch, aber das ist unwahrscheinlich. Die müssten sich ja schämen bis zum Abwinken, wie sie aus der Ferne schnell mal wieder empörten und gleich ganz genau Bescheid wussten und den Leuten, die vorsichtige und begründete Zweifel formulierten, wieder alles Mögliche unterstellten.
    Die angemessene Beschreibungen für solche Typen würden eh zensiert, aber soviel - diese krakeelende zumeist linke Gefolgschaft ist fast genau so zum Kotzen wie die Rechtsextremen (denen sie übrigens prima in die Hände spielen).

    Kommentar von puh — 5. Januar 2008 @ 09:37

  54. mann mann mann, seit fünf Monaten Ruhe. Wieso das denn?

    Kommentar von volker — 4. Juni 2008 @ 18:06

  55. Ist schon schwer für die TAZ und andere Gläubige, so dass man jetzt “laut Gericht” titelt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf … und doch ist.
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/hakenkreuz-laut-gericht-selbst-geritzt/

    Na, vielleicht hat Herr Tillmann seine Fassung wiedergewonnen und meldet sich noch mal zum Thema.

    Kommentar von Nele — 15. Dezember 2008 @ 20:30

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