Wir müssen reden. Über Nazis.

Dresden-Nazifrei Pressebüro in Scherben

Von 22. Februar 2011 um 10:36 Uhr

Das Bündnis Dresden Nazifrei hat jetzt ein Video zur Razzia des Pressebüros veröffentlicht, dass auch die Schäden im Gebäude zeigt. Am Abend nach den Protesten gegen den Naziaufmarsch hatten plötzlich 100 Polizisten in Kampfmontur das Haus gestürmt, Türen eingetreten und dutzende Computer beschlagnahmt. Einen schriftlichen Durchsuchungsbefehl gab es offenbar nicht. „Offenbar wollten sich die Beamten für die erfolgreichen Blockaden rächen. Sie hatten es auf die Pressestelle des Bündnisses abgesehen”, vermutet Dresden Nazifrei-Sprecherin Franziska Radtke.

Kategorien: Sachsen
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Leider zeigt sich an vielen Stellen, dass die Polizei in Dresden ebenso wie ein Teil der Behörden alles unternehmen, um den antifaschistischen Protest zu kriminalisieren und anzugreifen. Die Nazis können diese Hilfe von Oben nur als Ermunterung begreifen. Bitter.

    Umso höher ist der Erfolg der Blockaden und der antifaschistischen Proteste zu bewerten – erfolgreich gegen die Nazis UND gegen die massive Behinderung und Kriminalisierung seitens Polizei und Behörden. Weiter so!

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    • 22. Februar 2011 um 16:13 Uhr
    • Jan Jetter
  2. 2.

    Das kann ja wohl nicht wahr sein. Die Sächsische Poitik stützt die Nazis, und geht auf anders denkende los. Ich glaub es nicht. Ist die sächsische Landesregierung naziunterwandert, oder was ist da im Südosten los?

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    • 22. Februar 2011 um 18:30 Uhr
    • hamburgwolfgang
  3. 3.

    Es ist ungeheuerlich, was sich manche Staatsdiener herausnehmen, die sich zur Verteidigung von Demokratie und Verfassung eigentlich ganz besonderes vorbildlich zu handeln verpflichtet haben! Haben diese Rambos ihren Amtseid vergessen?! Gesetze, liebe „Gesetzeshüter“, und Verantwortungsbewusstsein sind auch von Ihnen einzuhalten und zu leben, unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit! Auch und gerade dann, wenn Sie sich vermummen, als verbeamteter BlackBlock! Auch und gerade, wenn Sie mit Jugendlichen umgehen!

    Ich befürchte allerdings, dass, sollte Anklage gegen diese Beamten erhoben werden, dies entweder im Boden der „Kameradschaft“ versickert, oder ein Urteil erst kommt, wenn sich Jahre später kaum noch jemand für den Vorfall interessiert…

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    • 22. Februar 2011 um 19:03 Uhr
    • Piet
  4. 4.

    na, man differenzieren und in Sachsen gibt es auch gute beispiele.. da könnten die Dresdener z.B. von den Leipzigern lernen (wie so oft in der jüngeren Geschichte) . wie man gegen Nazi-Demos vorgeht, selbst ein Polizeipräsident verbietet hier Demos und steht als Einsatzleiter in der ersten Reihe (und zwar nicht um zu diffamieren, sondern um die braune Pest möglichst schnell aus der Stadt zu haben, das kann man von den Beamten in Dresden ja wohl nicht behaupten, hier drängt sich mehr und mehr der Verdacht auf, die braunen Kameradschaften aus dem Elbsandsteingebirge hätten ihre kleingeistigen Hirnwindungen an entscheidene Stadt und Staatsbeamte hin-geklont, die dann eine zweifelhafte auslegung des Rechtsstaates und derer Gesetze gegenüber den Demokratischen Gegendemonstrationen und Aktivisten wider dem eigentlichen Sinne ausleben.

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    • 23. Februar 2011 um 01:30 Uhr
    • Ekki
  5. 5.

    Vor dem Hintergrund der Extremismus-Debatte wirft folgender Vorfall, der sich während des Spektakels in Dreesden ereignete, ein ganz erhellendes Licht:
    http://jungle-world.com/artikel/2011/08/42689.html

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    • 28. Februar 2011 um 12:26 Uhr
    • Eugen Althager
  6. 6.

    [...] dass die Razzia im Parteibüro der Linken rechtswidrig war. Über 120 vermummte Polizisten hatten das Gebäude am 19. Februar gestürmt und die Türen mit Kettensägen und Brechstangen zerstört. Den Schaden in Höhe von 5600 Euro muss [...]

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  7. 7.

    [...] dass die Razzia im Parteibüro der Linken rechtswidrig war. Über 120 vermummte Polizisten hatten das Gebäude am 19. Februar gestürmt und die Türen mit Kettensägen und Brechstangen zerstört. Den Schaden in Höhe von 5600 Euro muss [...]

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  8. Kommentar zum Thema

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