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10.000 Demonstranten gegen 500 Neonazis

 

Bereits zum vierten Mal organisierte die norddeutsche Neonazi-Szene den „Tag der deutschen Zukunft“, diesmal in Hamburg. Der Störungsmelder hat eine Bidlergalerie des Tages zusammengestellt.

Mit 500 Neonazis kamen deutlich weniger als 2011 nach Braunschweig und nur knapp die Hälfte der erwarteten Teilnehmer nach Wandsbek. Als die Veranstaltung gegen Mittag offiziell eröffnet wurde, hatten es neben den neonazistischen Kameradschaftsführern Christian Worch und Thomas Wulff kaum 30 Rechtsextreme zum Auftaktplatz der Demonstration geschafft. Erst deutlich später trafen nach und nach mehr Teilnehmer ein.

Bereits zu Beginn zeigte sich die hohe Aggressivität der angereisten Rechtsextremen, die eine Journalistin angriffen. Gegen 14 Uhr begann die Demonstration durch den Hamburger Stadtteil Wandsbek. Immer wieder musste der Demonstrationszug stoppen, da Gegendemonstranten es geschafft hatten, die Route zu blockieren. So musste die Demonstrationsstrecke mehrfach geändert und gekürzt werden. Andere Blockaden mit teilweise 1.000 Protestierenden wurden von der Polizei mit Hilfe von Wasserwerfern geräumt, um der Demonstration den Weg zu bahnen. Dies führte in den engen Nebenstraßen Hamburgs teils zu einer gefährlichen Nähe zwischen der rechtsextremen Demonstration und den Gegendemonstranten. Am Ende konnten die Rechtsextremen ihren Aufmarsch erfolgreich beenden und kündigten für 2013 bereits eine weitere Demonstration in Wolfsburg an.

 

4 Kommentare


  1. […] geändert werden. Wermutstropfen: Die Nazis waren aggressiv und griffen eine Journalistin an.  (Störungsmelder, Publikative.org, Endstation rechts, Spiegel online, Fotoserie auf Flickr). In Harburg nahm die […]

  2.   tofuwurst

    spitze! während systemkritische veranstaltungen, wie zuletzt in frankfurt, teilweise verboten werden, werden die demos der menschenfeinde immer wieder unter dem deckmantel der meinungsfreiheit durchgeknüppelt.

    in dtl. gilt menschenverachtende hetze also als schützenswerte meinung, während kritik am bürgerlich-kapitalistischen ist-zustand …, naja.

  3.   Horst Bauer

    Es wäre sicherlich sehr sinnvoll, die Gesichter der Gegendemonstranten auf den Fotos unkenntlich zu machen.

  4.   Schwacher Artikel

    Ein bisschen schwacher Artikel! Es sollte mal ein ausführlihcer Bericht erfolgen, auch in Hinblick auf die gewalttätigen Ausschreitung seitens der Polizei gegen friedliche Demonstraten. Es wurde berichtet das selbst Rollstuhlfahrer von der Polizei angegriffen wurden. Fazit war wohl eine gebrochenen Hand. Auch das mit Pferden in sitzende Menschenmenge reingegangen wird, zeigt Tötungsabsichten seitens der Polizei!

    Wann kommt das mal mehr?