Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Berliner Neonazis verprügeln sich gegenseitig

Von 6. Januar 2013 um 17:50 Uhr

Körperverletzung: Ein 46-jähriger Neonazi ist am Samstagnachmittag in einer Lichtenberger Gaststätte verletzt worden – von Neonazis.

Von Tagesspiegel.de

Prellungen, Schürfwunden und 1,1 Promille – das ist die Bilanz für einen 46-jährigen Mann, der am Samstagnachmittag in einer Lichtenberger Gaststätte in der Rüdigerstraße aus einer sechsköpfigen Gruppe Rechtsextremer angegriffen wurde. Umso erstaunlicher, da sich der Angegriffene vorher gut mit den Rechtsextremen verstanden hatte, die lautstark “Sieg Heil” sowie fremdenfeindliche und antisemitische Sprüche skandierten. Plötzlich bekam der Mann von einem 28-Jährigen mehrere Faustschläge an den Kopf, woraufhin die Polizei alarmiert wurde.

Als die Polizei an der Gaststätte eintraf, wurde sie von einem anderen 28-Jährigen mit fremdenfeindlichen Sprüchen begrüßt. Fünf Personen wurden von den Beamten erkennungsdienstlich behandelt. Dabei fanden sie bei dem Angreifer Aufkleber “mit Bezug zur rechten Szene”, wie die Polizei mitteilte. Sie leitete Strafverfahren wegen Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Auf eine ärztliche Behandlung verzichtete der Angegriffene, die freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm 1,1 Promille. Sein Angreifer kam auf einen Wert von 1,9 Promille, den Rekord in der Gruppe hielt ein Mann mit 2,7 Promille, teilte die Polizei mit. (tri)

Kategorien: Berlin
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Gut so, endlich tun sie mal etwas sinnvolles.

    • 6. Januar 2013 um 19:21 Uhr
    • Thorsten
  2. 2.

    [...] Quelle: Zeit Online / Störungsmelder [...]

  3. 3.

    Warum geht das denn nicht immer so?! Sollen sie sich die Schädel einkloppen, beseitigen sie sich eben selbst! Weiter so!

    • 7. Januar 2013 um 17:07 Uhr
    • Tom
  4. 4.

    Vorbild ist wohl Syrien.

  5. Kommentar zum Thema

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