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Missbrauch mit dem Missbrauch – Wenn Neonazis gegen „Kinderschänder“ mobilisieren

Von 22. Januar 2013 um 08:02 Uhr

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Sie geben sich als Kämpfer gegen Sexualstraftaten an Kindern aus und sammeln damit hundertausende Freundeskontakte bei Facebook. Die Neonazis-Szene greift immer stärker das hoch emotionale Thema Kindesmissbrauch im Netz auf, um geschickt rechtsextreme Propaganda zu platzieren. Viele User, die ahnungslos “gefällt mit” klicken, wissen nicht wer tatsächlich hinter den Webseiten steckt. Eine gefährliche Entwicklung.

Ein Gastbeitrag von Clemens Fobian, Mitarbeiter bei basis-praevent, Fachberatungsstelle für Jungen die sexuelle Gewalt erlebt haben.

„Meinem Kind gelehrt, du kannst auf Erwachsene bauen, und dann der Fehler, das sie jeden vertrauen. Und grad von diesen Onkels gequält und missbraucht“, singt Annet Müller in ihrem Lied über eine Mutter, dessen Mädchen von einem Sexualstraftäter ermordet wird und noch in der Nacht des Todes schwört, in Zukunft gegen die Täter aktiv zu werden. Ein zunächst redlicher Schwur, dessen Bedenklichkeit jedoch bei näherer Betrachtung schnell offenkundig wird, denn bei Annet Müller handelt es sich nicht um eine besorgte Mutter, sondern um eine überzeugte Neonazistin, die mit ihren schief gesungenen Balladen gern gesehener Gast auf Veranstaltungen der NPD oder Kameradschaftsabenden ist. In ihren Liedern besingt sie ein völkisch geprägtes Bild der Familie, aber auch von dem „kulturellem Tod Deutschland“. Somit hat sie es geschafft, als weibliche Vertreterin für ein Bild jenseits von männlichkeitsdominierten Neonazis zu sorgen – ihr Lied „Wir hassen Kinderschänder“ wurde über 1 Million mal auf youtube angeklickt. Um herauszufinden, was sie sich darunter vorstellt, wenn sie sie ihre Lieder singt, ist eine Betrachtung der neonazistischen Strategie und ihrer Ziele notwendig.

Neonazis sprechen in ihren Publikationen und Verlautbarungen zumeist von „Kinderschändern“ und offenbaren so, dass es ihnen eben nicht um Kinderschutz geht. Der von ihnen benutze Begriff der Schande suggeriert, dass ein Kind ‚geschändet‘ wurde bzw. dass ‚Schande‘ über das Opfer gekommen ist. Somit bekommt das Opfer eine moralische Kategorisierung. Hierdurch wird nicht der angeblich propagierte Opferschutz in den Vordergrund gestellt, sondern die Opfer werden einmal mehr missbraucht. Auch die geforderten schärferen Strafen, die immer wieder in Reden und Veröffentlichungen auftauchen appellieren an Rachegelüste, nehmen aber auch hier wieder die von sexueller Gewalt Betroffenen aus dem Fokus und erschweren ihr Leiden noch zusätzlich. Die Fachberatungsstellen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen stellen in ihrer Beratungsarbeit die Strafverfolgung nicht in den Vordergrund sondern orientieren sich daran, was die Betroffenen an Unterstützung brauchen. Für einige kann die Strafanzeige ein Schritt in der Bewältigung sein, oftmals steht dies aber am Ende eines langen Beratungsprozesses. Viele Betroffene müssen außerdem erst einmal soweit stabilisiert werden, dass sie überhaupt die zusätzlichen Belastungen eines Strafprozesses durchstehen. Wenn der Druck auf die Opfer bzgl. Strafverfolgung noch erhöht wird, könnte dieses evtl. noch der Aufdeckung von Taten entgegenwirken. Um das zu verstehen, lohnt sich eine Auseinandersetzung mit den Strategien der Täter.

Die Mehrzahl der Täter kommt aus dem sozialen Nahbereich der Kinder (Familie, Bekannte etc.) und baut zunächst eine Beziehung zu dem späteren Opfer auf und versucht im Anschluss ein Vertrauensverhältnis zu entwickeln, um somit das Kind stärker an sich zu binden. Oftmals sind die Kinder durch den vorhergegangenen Vertrauens- und Beziehungsaufbau so loyal gegenüber dem Täter, dass es ihnen schwer fällt, sich jemanden anzuvertrauen. Scham über das Geschehene und eigene Schuldzuweisungen verstärken noch die Annahme von Hilfe.
Viele Täter beeinflussen ihre Opfer auch damit, dass sie ihnen suggerieren, dass, wenn sie jemanden etwas erzählen, etwas Schlimmes passieren wird (dass z. B. das Kind ins Heim kommt o. ä.). Einen Zwang zur Strafanzeige am Anfang des Aufdeckungsprozesses würde den Druck auf die Betroffenen noch mehr erhöhen. Noch weniger Kinder würden sich jemanden anvertrauen, aus der Angst heraus, dass sie aufgrund der eingeredeten Mitschuld vielleicht selber noch dafür haftbar gemacht werden könnten.

Aber auch die Tatsache, dass die meisten Täter aus dem sozialen Nahbereich oder der Familie kommen, führt dazu, dass Kinder sich selten mitteilen. Aus Angst ihre Familie zu zerstören oder den Vater (der oft immer noch der Familienernährer ist) zu bestrafen, teilen sich viele Kinder nicht mit. Aussagen wie: „Ich möchte aber nicht, dass mein Vater ins Gefängnis kommt“ werden teilweise von Kindern geäußert, wenn sie von sexueller Gewalt berichten.

Mit der Wahl des Themas geht es den Neonazis also nicht darum, Kinderschutz zu propagieren, sondern sie wollen sich bewusst in Auseinandersetzungen einbringen und ihre Weltsicht und politische Vorstellungen verbreiten. Hiermit sind sie erschreckenderweise oft sehr mehrheitsfähig und finden Rückhalt in breiten Schichten der Gesellschaft.

Nicht abgesprochen werden soll eine ehrliche Anteilnahme und Trauer über Morde und Gewalttaten an Kindern. Imaginieren sich diese doch eine Volksgemeinschaft. Es herrschen also biologische Gemeinschaftsvorstellungen vor und eben dieser rassistisch definierte Volkskörper muss geschützt werden. Wozu ihre geistigen Vorgänger 1941 die „Reinigungstodesstrafe für Sittlichkeitsverbrechen“ eingeführt haben.

Soweit sind die Neonazis von heute noch nicht, so dass sie lediglich ihrer Meinung kundtun und einzelne Propagandaaktionen durchführen können.
Ein weiteres Feld der neonazistischen Auseinandersetzung ist das Internet. Auf mehreren Internetseiten und in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter wird das Thema platziert, aufgegriffen und für die eigene Propaganda genutzt. Als zentrale Seite kann hier das Angebot „Deutschland gegen Kindesmissbrauch“ angesehen werden. Auf dieser Seite werden offen Angebote und Informationen der NPD, nicht nur zum eigentlichen Seitenthema, verbreitet.

Konsequenzen

Insbesondere die Nutzung von neuen Medien durch neonazistische Akteure muss aktiv beobachtet werden und auch im Auge behalten werden, um wirksame Gegenstrategien entwickelt zu können.

In Seminaren der Fachberatungsstelle basis-praevent mit Schulklassen sammeln wir immer wieder die Erfahrung, dass Jugendliche selbstverständlich in sozialen Netzwerken unterwegs sind und diese oftmals als erste Anlaufstelle wählen, so dass sie hierrüber ihre online Kommunikation durchführen oder Hilfsangebote recherchieren. Sind Fachberatungsstellen also nicht aktiv in diesen Netzwerken, überlassen sie neonazistischen Initiativen die Deutungshoheit.

Opfer sexueller Gewalt brauchen keine härteren Strafen für Täter. Wirkungsvoll wäre eine flächendeckende Ausweitung des Beratungs- und Therapieangebots. Gerade das Angebot in ländlichen Regionen oder aber für Jungen und Männer ist höchst defizitär.

Aber auch auf der Täterseite reicht es nicht, Täter einfach wegzusperren. Verurteilte Sexualstraftäter brauchen therapeutische Hilfe in der Haft. Gleichzeitig fehlt es auch an therapeutischen Angeboten für Männer, die sexuelle Neigungen für Kinder verspüren und die dies als Problem erkennen.

Von neonazistischen Kampagnen, die den Anschein erwecken, dass sie pro Kinderschutz wären, muss sich in aller Deutlichkeit distanziert werden. Die Sorge um das Wohl von Kindern und Jugendlichen kann nicht einhergehen mit menschenverachtenden Parolen, die ganz anderen Zwecken dienen.

Am 13. März findet zum Thema “Rechtsextreme Szene und Sexualstraftaten” eine Fachtagung in Neumünster statt. Alle Infos dazu finden sie hier.

Kategorien: bundesweit
Leser-Kommentare
  1. 1.

    In dem Bereich gibt es einige große Probleme:

    1) Betroffene können oder dürfen oft nicht selbst über die Tat sprechen aber sie sind oft nicht stabil genug, um eine Sachdiskussionen insbesondere mit Rechtsstaatsanhängern (“Unschuldsvermutung ist unser höchstes Rechtsgut – Woher sollen wir denn wissen, dass Sie die Wahrheit sagen, man kann nicht einen Menschen einsperren, nur weil Sie was behaupten – lieber einen Schuldigen freisprechen als einen Unschuldigen verurteilen”) oder Missbrauchsleugnern (“Da erfindet eine männerhassende Feministin eine Jüge und gibt sich als ein Opfer aus”) zu führen.

    Das führt dazu, dass andere sich stellvertretend für Betroffene sprechen, und diese “Anderen” haben auch oft ihre eigenen Sichtweisen, Bedürfnisse und Interessen. Diese Motive können auch bisweilen unlauter sein.

    2) Betroffene fühlen sich oft von der Gesellschaft allein gelassen, teilweise auch von Fachleuten oder Beratungsstellen, und manche sind dann auch bereit, Kompromisse zu machen, um Unterstützung zu bekommen. Manche Kompromisse sind durchaus noch in vertretbaren Rahmen, z.B. vielleicht wählt man eine Partei weil ihre Wahlprogramme Opferschutz beinhalten, obwohl man eigentlich mit den sonstigen Parteiprogrammen gar nicht einverstanden ist. Problematisch wird es, wenn Betroffene aus Verzweiflung in eine neue andere Missbrauchssituation kommen (z.B. Extremesoterik, Sekte, Neonaziszene)

    3.) Einige Bürger haben Angst, weil sie sich vom Staat nicht genug geschützt fühlen. Sie haben ein Halbwissen über das Thema Missbrauch und handeln aus Angst um sich selbst und ihre eigenen Kinder. Extreme Ansichten kommen bei manchen dabei gut an, weil alles “verständlich” erklärt wird (“Das sind triebgesteuerte Schweine”, “Schützt unsere wehrlosen Kinder vor Monster”).

    Es wäre also wichtig, dass es genug seriöse, nicht-extremistische Angebote gegen sexuellen Missbrauch gibt.

    • 22. Januar 2013 um 10:52 Uhr
    • clair11
  2. 2.

    [...] Sie geben sich als Kämpfer gegen Sexualstraftaten an Kindern aus und sammeln damit hundertausende Freundeskontakte bei Facebook. Die Neonazis-Szene greift immer stärker das hoch emotionale Thema Kindesmissbrauch im Netz auf, um geschickt rechtsextreme Propaganda zu platzieren. Viele User, die ahnungslos “gefällt mir” klicken, wissen nicht wer tatsächlich hinter den Webseiten steckt. Eine gefährliche Entwicklung. (Störungsmelder) [...]

  3. 3.

    Radikales Gedankengut hat dort Platz in der Bevölkerung, wo die Gesellschaft (oder die Anwendung des Rechtssystems) nach dem subjektiven Rechtsempfinden der Menschen versagt hat – oder permanent versagt.
    Die von jedem persönlich gefühlte Lücke/Schutzlosigkeit, durch Richter (Judikative), Abgeordnete (Legislative) und durch die Polizei (Exekutive) DIE (!) drei Säulen der Demokratie, lässt Platz für Nachrücker mit extremen Ansichten.
    Anders gesagt, ebnet das Versagen der Demokratie erst den Raum für Extremismus.

    Mobilisierungsspezialisten habe es dann ganz einfach mit populistischen und platten Worthülsen die Massen hinter sich zu bringen.

    Würde die Prävention von sexualisierter Gewalt (auch vor allem an Kindern) ausgebaut und verbessert, würden die Hilfen für Therapien und unterbrochene Lebensläufe der Betroffenen (wegen Folgekrankheiten) endlich Anerkennung in Form von Zuschüssen zum Lebensunterhalt beginnen zu fließen, wäre sicherlich schon ein wichtiger Schritt getan.

    Aber DAS den Menschen zu vermitteln ist nicht so leicht. Es hieße nämlich, sich mit den Opfern zu beschäftigen. Die Gesellschaft (sich selbst) zu hinterfragen. Dabei könnte ja unter Umständen in der eigenen Biographie etwas Unangenehmes – vielleicht Verdrängtes zutage treten.

    Unter Umständen unangenehm……

    Da ist es doch viel einfacher nach dem Tod von Kinderschändern (das Wort belässt die Schande bei den Kindern – nicht beim Täter) zu rufen.
    (Vorsicht Ironie) Ja! Tod den Kinderschändern! Und lasst weiter dann die Opfer mit der Schande zurück.(Ironie Ende)

    Na……? Wer fühlt sich jetzt gut?

    JaneO. Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit

    • 22. Januar 2013 um 14:30 Uhr
    • JaneO.
  4. 4.

    [...] via störungsmelder: Missbrauch mit dem Missbrauch – Wenn Neonazis gegen „Kinderschänder“ mobilisieren [...]

  5. 5.

    Zu diesem Thema hatte ich mich bereits im Oktober geäußert. Danke für den Artikel. Man kann auf diese miese Methode nicht oft genug hinweisen. http://wallasch.twoday.net/stories/165211396/

    • 22. Januar 2013 um 20:49 Uhr
    • RA Heinrich Schmitz
  6. 6.

    In USA gab es neulich einen Fall, bei dem Hacker/Anonymous eigenmächtig auf SNS nach gelöschten Beweisfotos usw. suchen und diese veröffentlichten. Die Gruppe hat dafür viel Zuspruch bekommen, auch wenn die Aktion auch teilweise illegal war.

    Da fragt man sich auch, was einem da in dem Moment wichtiger sein sollte.

    • 22. Januar 2013 um 21:20 Uhr
    • clair11
  7. 7.

    Was hat die politische Ausrichtung (das politische Lager) den bitteschön mit der Forderung zu tun, gegen Kinderschänder vorzugehen? Mich nervt es langsam wirklich, dass absolut ALLES was aus dem rechten Lager kommt erst einmal durch den Kakao gezogen werden muss. Weiterhin ist es absolut Oberflächlich sofort alle als “Neonazis” über einen Kamm zu ziehen (alleine dieses Wort ist ein Witz).

    Wenn die SPD mit Mindestlöhnen auf Wählerfang geht wird das auch nicht ausgeschlachtet – wir reden hier von Wahlkampf also ist das irgendwo schon legitim was die NPD da macht. Entscheiden sollte jeder für sich wo er das Kreuz macht!

    Meiner Meinung nach bringen wir unsere Demokratie viel mehr ins Wanken, indem wir Zielstrebig versuchen dem rechten Lager das “Maul zu verbieten”. Mann sollte auch mal drüber nachdenken, dass nicht jeder, der stolz auf sein Land ist, gleich die Weltherrschaft des selbigen einfordert.

    … mit meinem Kommentar werde ich jetzt sicherlich auch dem rechtem Spektrum zugeordnet werden – aber so ist eben der Trend

    • 23. Januar 2013 um 09:17 Uhr
    • Olaf
  8. 8.

    @Störungsmelder:

    Vielen Dank, dass Sie diesen Blog eingerichtet haben.

    Den interessanten Hinweisen auf Informationen hier möchte ich folgenden noch hinzufügen:
    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/sexueller-missbrauch-1/

    Was den Zusammenhang von neofaschistisch-radikalen Einstellungen und sexualisierter Gewalt angeht ein paar Bemerkungen:

    Ich kenne das faschistische Milieu aus meiner Kindheit. Ich bin im ländlichen Nordwestdeutschland aufgewachsen in einer Region, in der sich die Hitlerei bis in die heutige Zeit hinübergerettet hat, wenn auch verdeckt und gut getarnt.
    Bildungsferne und der Wunsch, sich klar in einer hierarchischen Gesellschaftsordnung orientieren zu können, sowie das Bedürfnis einfache Erklärungen für komplexe Probleme zu bekommen war das, was die meisten Erwachsenen in meinem damaligen Umfeld kennzeichnete.
    Das Machtgefälle zwischen Männern, Frauen und Kindern erhielt sich u.a. mit Hilfe von offen ausgeübter Gewalttätigkeit aufrecht. Etwas, was in den 60er- und 70er-Jahren noch kaum in Frage gestellt wurde.
    Sexualisierte Übergriffe, die von Männern gegenüber Frauen und Kindern und von Frauen gegenüber ihrem Nachwuchs ausgeübt wurde, waren ebenfalls üblich, wurden aber extrem tabuisiert.
    Gesprochen wurde nur in Andeutungen darüber, oder es wurde sich über Opfer in beschämender Weise lustig gemacht und sie wurden mehr oder minder offen ausgegrenzt.
    Gefühlen wie Angst, Druck und Unsicherheit begegnete man durch kollektives, ritualisiertes Trinken.
    Was damals allerdings den Männern vorbehalten war und deren Hemmschwelle uns Kinder anzugreifen entschieden senkte.

    “Bedrohte Männlichkeit” – ein Kernphänomen bei Neofaschisten.

    Insofern: “Kämpfer gegen Kinderschänder” externalisieren auf geradezu groteske Weise ein Problem, das sie zuerst mal bei sich selbst lösen sollten. Und sie besetzen ein hoch emotionales Thema. Gerade weil sexualisierte Übergriffe auf Kinder ein Teil unserer Kultur sind, aber genau das bisher kollektiv verdrängt wurde.

    Ich gehe davon aus, dass diese Kampagnen gezielt von der faschistischen Intelligentia gesteuert werden, die es natürlich auch gibt, die sich aber bislang noch gut tarnt. Denn sie lebt im Gegensatz zu dem Fußvolk, das sie lenkt und leitet mitten in unserer Gesellschaft, nicht nur an deren Rand.

    Wer genau hinhört, hinguckt und sich vernetzt, erkennt aber, um welche Gestalten und Kräfte es sich handelt.

    Angelika Oetken, Ergotherapeutin, Berlin-Köpenick, eine von über 7 Millionen Wahlberechtigten in diesem Land, die in der Kindheit Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

    • 24. Januar 2013 um 08:21 Uhr
    • Angelika Oetken
  9. Kommentar zum Thema

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