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Streit um Burg Ludwigstein geht weiter

 
Auch Vertreter der Neuen Rechten Jesko Wrede
Die Jugendburg steht in der Kritik  © Jesko Wrede

Im vergangenen Herbst berichteten wir über rechte Jugendgruppen, denen auf der hessischen Burg Ludwigstein ein Betätigungsfeld geboten wurde. Das Hessische Sozialministerium hatte nach einer Anfrage des Störungsmelders  alle Fördermittel für die Jugendbegegnungsstätte vorübergehend eingefroren.  Im November waren die Mittel wieder freigegeben worden. Im Ministerium sei man zu der Auffassung gekommen, dass eine „rechte Milieubildung weder befördert noch toleriert wird“.

Laut seiner Pressesprecherin betonte Minister Grüttner aber, „dass es bei derart erheblichen Vorwürfen, die im Raum standen, geboten war, bis zur Klärung die Mittel einzufrieren.“ „Der Schutz der Kinder und Jugendlichen, die die Burg Ludwigstein besuchen, ist die oberste Richtschnur, an der wir uns orientieren“, sagte der Minister. Das Hessische Sozialministerium werde „die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen.“

Zu den „Vertrauen schaffende Maßnahmen“, die das Ministerium zur Freigabe der Mittel veranlasst haben, gehörte unter anderem der vorläufige Ausschluss aller Jugendbünde wie Pfadfinder und Wandervögel, gleich welcher weltanschaulicher Ausrichtung, von der Burg durch den Vorstand der Trägerstiftung. Dies wurde wiederum von zahlreichen Jugendverbänden scharf kritisiert. Wir werden weiter berichten.

Jesko Wrede

2 Kommentare

  1.   Elżbieta

    Schön, dass weiter berichtet wird. Wenn Deutsche Jugendbewegung bzw. Bündische Jugend eine Chance hat, was wünschenswert ist, dann mit Leuten wie Christian Füller (Aufklärung zum Thema Missbrauch) und Jesko Wrede (Aufklärung zu politischem Extremismus).

    Julia, was soll das Herumgedruckse: willst du allgemeine Menschenrechte sowie die Befähigung zu freiheitlicher Demokratie und rationaler Außenansicht? Oder willst du völkisch-nationale Dampfküche.

    Wenn die Blaue-Blume-Sucher nicht so sehr phobische Angsthasen wären ….

  2.   Julia

    Wer soll denn wir sein? Hier berichtet doch immer nur eine einzige Person. Und das auch noch falsch.