Keine Stadthalle für die NPD in Wetzlar

Die Polizei kontrolliert in Leun-Stockhausen anreisende Neonazis © Sebastian Weiermann

Ein Rechtsrock-Konzert, das die NPD anlässlich ihres Auftakts zum hessischen Landtagswahlkampf am Samstag im mittelhessischen Wetzlar veranstalten wollte, fand stattdessen im nahegelegenen Leun-Stockhausen statt. In Wetzlar hatte die Stadtverwaltung der NPD die Nutzung der Stadthalle verweigert – ein ungewöhnlicher Vorgang. Weiter„Keine Stadthalle für die NPD in Wetzlar“

 

Pfadfinder-Bund stoppt rechtes Winterlager

„Unerwünschte Gäste“ bei den Pfadfindern, die „Sturmvogel“-Anhänger © Röpke/Feldmann
„Unerwünschte Gäste“ bei den Pfadfindern, die „Sturmvogel“-Anhänger © Röpke/Feldmann

Die Anführer des völkisch-nationalistischen „Sturmvogel – Deutscher Jugendbund“ scheuen die Öffentlichkeit. Aus gutem Grund, sie sind angehende Lehrer. Silvester erhielt der Bund mit seinem Winterlager Hausverbot bei den Pfadfindern. Weiter„Pfadfinder-Bund stoppt rechtes Winterlager“

 

Fotogalerie: Aufmarsch „Widerstand Ost West“ in Frankfurt

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„Widerstand Ost West“-Logo © Christian Martischius

Mehr als 1000 „Deutsche Patrioten“ hatte sich Anmelderin Ester Seitz erhofft. Gekommen sind am 20. Juni gerade einmal 200, viele davon aus dem rechtsextremen Hooligan-Spektrum. Währenddessen beteiligten sich rund 2000 Gegendemonstranten an verschiedenen Blockaden des rechtsextremen Aufmarsches, bei dem auch der rechtspopulistische Blogger Michael Stürzenberger als Redner auftrat. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vertreten, um Kundgebungsteilnehmer und Gegendemonstranten zu trennen. Weiter„Fotogalerie: Aufmarsch „Widerstand Ost West“ in Frankfurt“

 

Ärger um Neonazi im Sicherheitsdienst

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Michel Fischer bei einem Naziaufmarsch (oben) und beim Schlossgrabenfest (unten)

Eigentlich sollte es ein Stadtfest wie jedes andere sein. Das Schlossgrabenfest Ende Mai in Darmstadt war auch in diesem Jahr mit 420.000 Besuchern ein Erfolg. Doch seit einigen Tage später dreht sich alles nur noch um die Security-Firma „VIP Schild“ aus Jena. Die hatte bei der Veranstaltung ausgerechnet einen bekannten Kader aus der militanten Neonazi-Szene Thüringens für die Sicherheit eingesetzt: Michel Fischer aus Tannroda. Der Oberbürgermeister zeigte sich entsetzt. Jetzt kündigten die Veranstalter die Zusammenarbeit mit der Firma. Weiter„Ärger um Neonazi im Sicherheitsdienst“

 

„PEGIDA“, eine unendliche Geschichte?

5.500 nahmen an einem Marsch gegen die "Islamisierung des Abendlandes" teil.
In ganz Deutschland gibt es mittlerweile „Pegida“-Ableger © Johannes Grunert

„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“ Nachdem bei einer „Pegida“-Demo die Situation eskalierte und das selbsternannte Volk mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund durch ein Kaufhaus jagte, könnte das Zitat von der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann kaum aktueller sein. Auch am kommenden Montag gehen wieder an zahlreichen Orten Menschen gegen „Pegida“ und deren Ableger auf die Straße. Weiter„„PEGIDA“, eine unendliche Geschichte?“