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Polizeigewalt bei Protesten gegen Nazikundgebung in Schweden

 

 

Brutale Szenen bei den Protesten gegen eine Kundgebung der rechtsextremen SVP im Schwedischen Malmö. Berittene Polizeieinheiten haben am Samstag dutzende Gegendemonstranten mit ihren Pferden niedergetrampelt. Es soll mindestens fünf Schwerverletzte gegeben haben. Ein weiterer junger Mann wurde am Rande der Kundgebung von einem Polizeibus überfahren. Seit Wochen hatten Parteien, Gewerkschaften und Antifagruppen gegen den Aufzug der Rechtsextremen mobilisiert.

15 Kommentare

  1.   Markus

    Als neutraler Beobachter hat man vollstes Verständnis für die Polizei. Diese Demonstranten sind ja die übelsten Feiglinge. Heben beide Hände hoch (“Ich bin unbewaffnet!”) und im nächsten Moment wieder Gegenstände gegen die Polizei werfen und dann wieder zurück in die Opfer-Pose… Und wenn man sich da auch noch voll gegen die Pferdestaffel drängt, ne, ne… ohne Worte…

  2.   klaus

    @ Markus

    ist das ihr ernst? oder sind sie nur ein menschenverachtender brutalo der sich über blut und verletzte menschen freut?

    die beschriebenen aktionen der demonstraten passieren NACH dem durchritt der reiterstaffel (aktio – reactio).
    vollstes verständnis dafür, dass menschen von einer reiterstaffel auf pferden niedergetrampelt werden? feiglinge, weil sie ihr entsetzen über dieses unglaublich brutale vorgehen nicht kontrollieren können?

    sie sind in meinen augen ein wahrer menschenfeind, das grundgesetz und die menschenrechte für sie offensichtlich makulatur und sicher nur für staatstreue bürger oder nazis gültig. PFUI!


  3. […] „Sie ritten einfach in die Menge hinein. Wer sich nicht rechtzeitig zur Seite werfen konnte, wurde niedergetrampelt“, erzählte eine Demonstrationsteilnehmerin im Fernsehen. Und auch andere Augenzeugen eines Polizeieinsatzes am Samstag im südschwedischen Malmö erhoben schwere Vorwürfe. Die Polizei hatte gegen eine Ansammlung friedlicher DemonstrantInnen das angewandt, was im Fachjargon „Kavallerieschock“ heißt: Einfach mit hoher Geschwindigkeit auf eine Menschenmenge zureiten, die dann aus Furcht vor den Pferden schon auseinanderlaufen werde. Doch viele schafften das nicht und mindestens 10 Personen wurden verletzt (taz, Zeit Online). […]

  4.   Timo

    @Markus
    Die berittenen Polizisten wurden erst angegriffen nachdem Sie Demonstranten niedergetrampelt und schwer verletzt hatten. Sie sind kein neutraler Beobachter und Kommentator, sondern versuchen die Tatsachen zu verdrehen. SCHAEMEN SIE SICH.

  5.   Peter

    Ich sehe in dem Video nicht, wo die Polizei gegen die wochenlang mobilisierten Gestalten vorrückt.
    Schön zu sehen bei Minute 1:00, wie man von Protestiererseite gar nicht schnell genug die gerade geräumte Gasse wieder schließen kann, um wieder an die Polizei ranzudrücken. Wie die in einer-Linie mit dem Rücken zur Absperrung von diversen Gruppen angegangen werden, da wundert man sich ja schon, dass es nicht gleich richtig Gegendruck gibt.

  6.   Nox Ako

    @Markus: Ich verstehe sie nicht. Alles was sie hier schreiben (Hände hoch und dann doch werfen) tritt erst nach dem Sturmangriff der Polizei auf. Die Reiterstaffel kommt über die ganze Straße gesprengt und reitet ohne Rücksicht durch die Menge durch. Auf den Bildern wirkte es jetzt auch nicht so, dass die Menge nur darauf wartete durch die normale Polizeiabsperrung zu stürmen.

    Der Auslöser und Verursacher des ganzen war die Polizei. Wenn ich jetzt verschwörungstheoretisch werden würde, würde ich sagen, dass sie damit genau das erreichen wollte, was sie bei ihnen erreicht hat: Die Demonstranten sind die bösen. Die haben was geworfen.

    Selbst das ist nur halb korrekt, da ich maximal kleine Würfe von 1-2 Personen wahrnehmen konnte.

  7.   Irmela Mensah-Schramm

    Wer für gewalttätige Polizeieinsätze noch immer Verständnis hat, dem/der empfehle ich einfach mal eine Kostprobe, entweder Pferdehufen, Knüppel, Tränengas.
    Vielleicht überzeugt es die Dumpfköpfe oben!

  8.   Peter

    Wer unter der Flagge eines “Neonazi Watchblogs” über Polizeieinsätze berichtet, der sollte dringend einmal sein Koordinatensystem überprüfen.

    @ Nox Ako Und weil Sie 3 Minuten Video von Protestler-Seite gesehen haben, wissen Sie wer wann was verursachte. Das ist die youtube-Gläubigkeit unserer Tage.
    Ich bin bereit, Wetten anzunehmen, dass dem Einsatz der berittenen Polzei Räumungsaufforderungen a la “Machen Sie die Straße frei” vorangingen. Aber das muss ja keinen aufrechten Kämpfer interessieren.

  9.   Nox Ako

    @Peter: Selbst wenn es diese Aufforderung gab und ihr keine Folge geleistet wurde von Seite der Demonstranten, so rechtfertigt dies in keinster Weise einen berittenen Angriff auf Demonstranten. Zudem lässt sich auf diesem Video keinen Sturm auf die geschlossene Linie der Polizisten nachvollziehen und es folgte auch kein Krankenwagen, der durch die Demonstranten behindert wurde.
    Was hier damit auf alle Fälle verletzt wird, ist die Verhältnismäßigkeit. Es hätte andere Mittel und Wege gegeben, die Straße zu räumen.

    Und zu ihrer youtube-Gläubigkeit: Klar sind öffentliche Videos immer schwierig zu beurteilen, aber dieses Video hat keine Sprünge und es zeigt am Anfang ein ganz normale Demonstration – Keinen Sturmangriff. Und nur mal so als Hinweis: Am Anfang des Videos stehen sich Polizisten und Demonstranten gegenüber aber es gibt kaum Körperkontakt. Als dann die Pferde ran preschen, ist es nur natürlich, dass sich die Menschen an die Polizeikette drängen (Ausweichverhalten). Was mir dann aber sauer aufstößt, ist dass die Polizisten die Menschen versuchen gegen die Pferde zu drängen (0:09 – 0:11).
    Sowas ist in keinster Weise zu Rechtfertigen!

  10.   Peter

    @ Nox Ako Nur 3 Anmerkungen:
    Die Leute drängen mehrheitlich (und willigst) gegen die Polizei NACHDEM die Reiter durch sind. Fast das ganze Video bildet dieses Danach ab.
    Das Nichtbefolgen einer Räumungsaufforderung rechtfertigt sehr wohl einen Räumungseinsatz.
    Es ging nicht um meine youtube-Gläubigkeit, denn diese ist amgels Existenz ein denkbar schmales Thema.