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Chef der „Identitären Bewegung“ schießt um sich

 
Symbolbild: „Identitäre Bewegung“, Foto: Sebastian Wehrhahn

Am Wochenende finden in Wien erneut die Proteste gegen den rechten Akademikerball statt. Gestern Abend kam es zu einem ersten Zwischenfall: Martin Sellner, Chef der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, schoss in einer U-Bahn mit einer Schreckschusspistole um sich.

Mehrere österreichische Medien Berichten über einen Vorfall vom Freitagabend. Nach den friedlichen Protesten gegen den Akademikerball kam es in einer Wiener U-Bahn offenbar zu einem Zusammentreffen zwischen Gegendemonstranten und dem Chef der „Identitären Bewegung“, Martin Sellner. Dieser behauptet, er sei von „Linken“ attackiert wurden und habe dann zur Verteidigung mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben. Danach wurde ihm die Waffe entrissen. Verletzt wurde er dabei nicht, informierte die Polizei. Sellner wurde zur Aussage auf das Polizei-Revier mitgenommen und erhielt von den Beamten „vorläufiges Waffenverbot“, berichtet die Kronenzeitung. Sellner behauptet indes, es habe sich um eine frei verkäufliche „Pfefferspraypistole“ gehandelt. Er sei, so twitterte der „Neu Rechte“, nach diesem ersten Test „recht zufrieden“.

 

6 Kommentare

  1.   Trump ist Liebe

    Der Titel „Schießt um sich“ deckt sich nur wenig mit dem Inhalt des Artikels. Aussage von Herrn Sellner ist, dass er angegriffen wurde und gezielte Schüsse zur Abwehr dieses Angriffs abgab.
    „Schießt um sich“ impliziert für mich eher ein ungezieltes, blindwütiges Abgeben von Schüssen mit der Inkaufnahme, dabei Unbeteiligte zu treffen.

  2.   Hansmaulwurf

    @Trump ist Liebe

    Oh jeminee, hat die böse böse Lügenpresse mal wieder deine ideologischen Gefühle verletzt… Die müssen auch immer so schrecklich reißerische Überschriften verwenden – und dann stellt sich raus dass der arme arme Herr Sellner sogar versucht hat zu zielen… : o Herrn Seller und dir hiermit eine Runde Mitleid: Ooooooah ;.(

  3.   Rufus schreibt

    @Trump Ist Liebe – Jeder der eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit benutzt, schießt um sich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er in irgendeiner Form dazu berechtigt oder befähigt ist eine Waffe zu benutzen. Soweit kommt es noch, dass jede Hansel zur Verteidigung eine Schusswaffe dabei hat. Aber wie ich schon einmal meinte; Ihr Nickname erheitert mich.


  4. […] ++nach „Akademikerball“: Martin Sellner schießt in Wien um sich (Zeit Online)++ […]


  5. […] Sein Vorbild Sellner, der vor kurzen durch gewalttätige Angriffe auf KritikerInnen in den Schlagzeilen stand, so wie ein weiterer Anhänger der IB, der mit einer gezielten Messerattacke den Tod eines […]

  6.   Informieren statt erziehen

    Der Titel ist unsachlich und klar von dem Wunsch geprägt Herrn Sellner als blindwütigen, gefährlichen Ireen dastehen zu lassen. Da gewalttätige Übergriffe der Antifa auf rechte Aktivisten exakt dem typischen Verhalten dieser Gruppe entspricht, ist die Aussage Sellners auch glaubhaft. Es ist hingegen überhaupt kein Grund zu erkennen, warum er Pfefferspray eingesetzt haben sollte, wenn er nicht angegriffen wurde.
    Die Zeit macht hier nach meiner Wahrnehmung hetzerisch Stimmung und tut das auch bewusst.
    Und das ist auch Rufus und der Maulwurf durchaus bewusst, es passt halt nur nicht in den Kram.