„Die Rechte“ und die lokale Graswurzelarbeit in Erfurt

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„Die Rechte“ mit Michel Fischer im Oktober 2015 in Jena, Foto: Kai Budler

Nachdem die NPD in Thüringen ihre Vormachtstellung in der extrem rechten Szene verloren hat, versucht die Partei „Die Rechte“ (DR) ihre Arbeit im Freistaat auszubauen. Zwar gehen von ihrem Landesverband keine Aktivitäten aus, DR-Aktivisten in Erfurt versuchen sich jedoch momentan besonders an der rechten Graswurzelarbeit auf lokaler Ebene. Weiter„„Die Rechte“ und die lokale Graswurzelarbeit in Erfurt“

 

Neonazis und der rechte Rand in Erfurt: Kanzlerfeindschaft verbindet

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Ob auf AfD-Demonstrationen oder auf Neonazi-Aufmärschen: die Parole „Merkel muss weg“ darf momentan auf keiner der entsprechenden Veranstaltungen fehlen. So auch nicht bei einer Kundgebung mit etwa 70 Teilnehmern zum Besuch der Bundeskanzlerin beim „Deutschen Landfrauentag“ in Erfurt. Weiter„Neonazis und der rechte Rand in Erfurt: Kanzlerfeindschaft verbindet“

 

Verfassungsschutz soll Aufklärung in Prozess gegen Neonazis behindern

Verfassungsschutz soll Prozess gegen Neonazis behindern
Eröffnung des „Ballstädt-Prozesses“. Foto: Kai Budler

Zehn teils schwer Verletzte, beschädigtes Mobiliar und ein verwüsteter Saal waren das Ergebnis eines Neonazi-Überfalls auf eine Kirmesgesellschaft im thüringischen Ballstädt im Februar 2014. Seit dem vergangenen Winter müssen sich dafür 14 Männer und eine Frau vor Gericht verantworten. Weil der Thüringer Verfassungsschutz die Aufklärung behindere, wollen Vertreter der Nebenklage die Behörde juristisch zwingen, Unterlagen zu dem Überfall vorzulegen Weiter„Verfassungsschutz soll Aufklärung in Prozess gegen Neonazis behindern“

 

„National befreite Zone“ mit Hilfe der Polizei

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Berichterstattung über die extrem rechte Szene und ihre Strukturen kommt ohne lang angelegte Recherchen sowie Hintergrundwissen und -berichte nicht aus. Weil die Akteure der Szene aber die Öffentlichkeit scheuen, stehen besonders Fachjournalisten in ihrem Visier. Doch nicht nur rechte Attacken erschweren deren Arbeit, teilweise macht sich die Polizei zu Erfüllungsgehilfen der Neonazis. Jüngstes Beispiel: der extrem rechte Eichsfeldtag im nordthüringischen Leinefelde. Weiter„„National befreite Zone“ mit Hilfe der Polizei“

 

#1MaiNazifrei 2016 – Der braune 1. Mai in Deutschland

1. Mai 2014 in Plauen: Auch eine symbolische Mischung zwischen "III. Weg" und FNS  © Störungsmelder
1. Mai 2014 in Plauen: Auch eine symbolische Mischung zwischen „III. Weg“ und FNS © Störungsmelder

Am 1. Mai werden auch in diesem Jahr hunderte Neonazis in ganz Deutschland für ihr menschenfeindliches Weltbild demonstrieren. Wir begleiten die extrem rechten Aktionen in Schwerin, Bochum, Berlin, Plauen und Erfurt. Weiter„#1MaiNazifrei 2016 – Der braune 1. Mai in Deutschland“

 

Innenminister verbietet Weisse Wölfe Terrorcrew

Anhänger der "Weißen Wölfe Terrorcrew" bei einer NPD-Kundgebung 2012 im brandenburgischen Velten © Theo Schneider
Anhänger der „Weißen Wölfe Terrorcrew“ bei einer NPD-Kundgebung 2012 im brandenburgischen Velten © Theo Schneider

Innenminister de Maizière hat die rechtsextreme Gruppe Weisse Wölfe Terrorcrew verboten. Seit dem Morgen laufen Razzien in zehn Bundesländern. Die Weisse Wölfe Terrorcrew (WWT) entstand 2008 ursprünglich als Fangruppe der gleichnamigen rechtsextremistischen Skinhead-Band Weisse Wölfe. Der Gruppe gehören Rechtsextremisten aus mehreren Bundesländern an, unter anderem aus Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Vor allem in Hamburg und Thüringen sollen Mitglieder der WWT für zahlreiche Gewalttaten verantwortlich sein. Bundesweit war die Gruppe in den vergangenen Jahren immer wieder bei Naziaufmärschen in Erscheinung getreten. Weiter„Innenminister verbietet Weisse Wölfe Terrorcrew“

 

Naziaufmarsch in Erfurt wird zur Lachnummer

Schwache Nummer in Erfurt
Schwache Nummer in Erfurt

Nach den ganzen schlechten Nachrichten, die wir immer bloggen müssen, heute auch mal etwas Gutes: Zum Naziaufmarsch am Samstag in Erfurt kamenganz  genau zwei Teilnehmer. Der Anmelder und ein Redner aus Berlin. Unser Autor Kai Budler hat sich das Trauerspiel angesehen und viel gelacht. Das Ganze war so lächerlich, dass es sich nicht einmal lohnt einen ganzen Artikel zu schreiben.