Ein Blog mit Ihren Notizen, Gedichten und Bildern für die gedruckte ZEIT

Autoren Archiv von "Zeit der Leser"-Redaktion

Was mein Leben reicher macht

Von 20. September 2014 um 18:00 Uhr

Matthias Claudius’ Abendlied ist mir seit Jahren ein treuer Begleiter. Fast genauso lang singen meine Frau und ich zum Einschlafen Mascha Kalekos Version Nun geht der Tag zu Ende. Und jetzt noch ein so schönes und bewegendes Morgenlied zu haben, dank Sabine Ludwigs Gedicht in ZEIT der Leser (Nr. 33/14). Bis zur zweiten Strophe kann ich es schon auswendig! Danke! Sehr! Nach Lünen!

Christoph Hensel, Sindelfingen

Zickendraht: Mein Wort-Schatz

Von um 12:00 Uhr

Wenn mein Vater zum Tanzen ging, und die Musik war nicht zu seiner Zufriedenheit, dann pflegte er zu sagen: »Die Kapelle hat wieder wie ein Zickendraht gespielt.« Der Ausdruck muss aus den dreißiger oder vierziger Jahren stammen. Ich weiß nicht, wie er zustande kam, aber vielleicht fällt ja einem der Leser mehr dazu ein?

Gunter Knauer, Meerbusch

Kategorien: Mein Wort-Schatz

Was mein Leben reicher macht

Von 19. September 2014 um 18:00 Uhr

Wilde Brombeeren!

Gunther Ruettiger, Frankfurt am Main

Was mein Leben reicher macht

Von um 15:00 Uhr

Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und fühle mich schon am frühen Morgen müde und ausgelaugt. Eher zufällig lenke ich meinen Blick vom grauen Asphalt auf das Weizenfeld neben der Straße, das golden in der Morgensonne daliegt. Ich rieche seinen warmen Duft. Es sind die »Kleinigkeiten«, die das Leben reich machen!

Marit Breede, Hildesheim

Was mein Leben reicher macht

Von um 12:00 Uhr

Morgens im Bettenlager der Alpenvereinshütte: Mein Freund zeichnet sanft meine Gesichtszüge nach, es kitzelt, und ich erwache mit einem Grinsen. Wunderbar, vor dem Wandern so geweckt zu werden!

Leonie Pokorny, Regensburg

Was mein Leben reicher macht

Von 18. September 2014 um 18:00 Uhr

Wenn die Schwalben abends über Hof und Garten segeln und dann, wenn sie nach dem Dunkelwerden schlafen gehen, von den Fledermäusen abgelöst werden.

Hedwig Suermann, Liesborn, Nordrhein-Westfalen

Zeitsprung: Held meiner Kindheit

Von um 15:00 Uhr

Ein Held meiner Kindheit, neben Bill Bo und den Mainzelmännchen, war Lurchi. Schuhekaufen mit Mama hasste ich. Aber wenn man danach mit einem neuen Abenteuerheft von Lurchi aus dem Laden entlassen wurde, waren selbst die schlimmsten Schmerzen der Anprobe mit meterlangen Schuhlöffeln verkraftbar. Die Heftchen erzählten in gereimter Form und in kindgerechter Schreibschrift die Abenteuer von Lurchi und seinen Freunden. Alle endeten jeweils mit der Zeile: “Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!” Als ich vor ein paar Tagen meiner inzwischen 88-jährigen Mutter von einem Feuersalamander erzählte, den ich vor Kurzem in einem Seitental der Jagst fotografiert habe, kramte sie aus einer alten Spielkiste die kleine Gummifigur hervor, die mir damals eine Schuhverkäuferin geschenkt hatte: Lurchi!

Stefan Labude, Kirchberg an der Jagst

Kategorien: Zeitsprung

Was mein Leben reicher macht

Von um 12:00 Uhr

Der Gang zum Eis-Dealer. Jeden Freitagnachmittag besuche ich mit meinen beiden Kindern den kleinen, hippen Eisladen in unserem brodelnden Wohnviertel. Dort treffen sich Omas, Studenten und Kleinkinder. Wir wählen unter 25 verschiedenen Eissorten. Das ist immer wieder lecker. Und manchmal: göttlich.

Ingeborg Schütz, Halle an der Saale

Kritzelkunst

Von um 00:01 Uhr

Die »Kritzelei« ist eine der Rubriken, die auch über den Leserkreis dieser Seite hinaus für Aufmerksamkeit sorgt. Immer wieder bekommen wir Anfragen für Nachdrucke oder werden gebeten, Kontakt zu besonders begabten Kritzlern herzustellen. Ein bayerischer Kunstverein hat sogar eine ganze Ausstellung mit diesen Exponaten der Alltagskunst bestritten. Und weil auch wir selbst die Skizzen, die am Rande von Gerichtsverhandlungen, bei Orchesterproben, oder am Telefon entstehen für Zeugnisse des Zeitgeists halten, haben wir diese Online-Galerie eingerichtet. Sie enthält weit über 200 der Beiträge, die uns über unsere Leser seit März 2010 erreicht haben, und wird fortan wöchentlich um den neusten Beitrag ergänzt. Um die Bilder in voller Größe zu sehen und ihre Geschichten zu erfahren, klicken Sie einfach auf den Namen unter jedem Bild.

Eine Bitte zum Schluss, weil auch immer wieder Bilder von Dritten eingesandt werden: Wir brauchen Namen und Einverständnis des Künstlers, um die Bilder abdrucken und ausstellen können. Wenn auch Sie Ihr Bild einsenden wollen, wenden Sie sich bitte mit einer kurzen E-Mail an unser Postfach leser@zeit.de und erzählen Sie uns, wie Ihre Kritzelei entstanden ist.

Kategorien: Kritzelei der Woche

Lebenslauf

Von 17. September 2014 um 18:00 Uhr

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Meinen Lieblingsbaum sehe ich jeden Werktag vom Zugfenster aus, wenn ich nach München zur Arbeit fahre. Daraus ist die Idee entstanden, ein komplettes Jahr aus dem Lebenslauf dieser Eiche fotografisch zu dokumentieren.

Michael Kammerer, Mühldorf, Oberbayern

Kategorien: der Baum, Mein Freund