Papierstapelverschönerer
Was aus dem Internet ausdrucken, auf den Schreibtisch legen, Briefbeschwerer aus dem Designstudio Desinere in Singapur drauf: So modern.
(c) Desinere
Was aus dem Internet ausdrucken, auf den Schreibtisch legen, Briefbeschwerer aus dem Designstudio Desinere in Singapur drauf: So modern.
(c) Desinere
Philipp Bree leitete die Taschenfirma seines verstorbenen Vaters. Jetzt führt er mit PB 0110 ein eigenes Label: Taschen, so minimalistisch wie hochwertig.
(c) PB 0110
Berliner lieben Berlin so sehr, dass sie ihre Magazine einzelnen Straßen widmen. Die erste Ausgabe von »Flaneur« handelt von der Kantstraße in Charlottenburg.
(c) Flaneur

Zeitungsabos sind schön, Blumenabos sind noch schöner. Bloomy Days liefert deutschlandweit, und zwar einfache, kitschfreie Gebinde.
(c) Bloomy Days
Tatsächlich kann man auch Schubkarren bunt bedrucken. Diese ist von Sawati, und man bekommt sie hier: anthropologie.eu.
(c) Sawati
Wem beim Sushi der Reis immer am besten schmeckt, freut sich über Onigiri: Reisbällchen mit Füllung, die es von Rice Up! in vielen Bioläden gibt.
(c) Rice Up!

(c) Textbüro FoodArt
Das Textbüro FoodArt ist kein Foodblog im herkömmlichen Sinn – es geht zwar ums Essen, statt Rezepten ( die es natürlich auch gibt) stehen auf dem Blog der einstigen Entwicklungshelferin Silke-Katinka Feltes jedoch kulinarische Hintergrundberichte und Web-Fundstücke im Vordergrund. Der Hang zu exotischem Essen ist Feltes nicht gerade in die Wiege gelegt worden: „Aufgewachsen bin ich mit Dosen-Mandarinen, Erbschen und Möhrchen aus dem Glas. Auf den Geschmack guten Essens bin ich dann im Ausland gekommen.“ Seitdem haben sich ihr gusto für exotische Kost und ihr Fernwehfaktor nicht mehr groß geändert. Mittlerweile ist Feltes durch ihre Kinder jedoch sesshafter geworden und lebt beides mit Kochen und Schreiben aus. Und das nicht nur in ihrer Freizeit. Silke-Katinka Feltes hat es geschafft, einen Beruf aus beiden Hobbies zu machen: Als freie Journalistin hat sie sich auf alles rund um kulinarische Kultur spezialisiert.

(c) Johannes Klaus
Johannes Klaus wollte mit seindem Blog Reisedepesche eigentlich nur seine Freunde während einer langen Reise über seine Abenteuer auf dem Laufenden halten. Doch Reisedepesche wurde immer häufiger geteilt und gewann 2011 den Grimme-Online-Award. Gerade hat Johannnes Klaus den Blog geschloßen und eine neue Seite ins Leben gerufen: Reisedepeschen. „Auf der neuen Seite blogge nicht mehr nur ich, sondern eine kleine, ausgesuchte Gruppe von tollen Menschen, die unterhaltsam, glaubwürdig und inspirierend von ihren Reiseabenteuern berichten.“ Da es mit dem Bloggen gerade so gut läuft reist Johannes Klaus vorerst weiter- gerade grüßt er aus Madagaskar.
Was ist für Sie der vollkommene Blog?
Unterhaltsam und inspirierend.
Mit welchem Blogger identifizieren Sie sich am meisten?
Mit den Reisenden, die ihren Gedanken freien Lauf lassen.
Was ist online Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Lästern.
Was ist offline Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Vom Café aus dem Straßentrubel zusehen.
Bei welcher Gelegenheit schreiben Sie die Unwahrheit?
Ist geheim… sonst wüsste ja jeder direkt Bescheid.
Ihr Lieblingsheld im Netz?
Philipp, mein Programmierer.
Ihr Lieblingsheld in der Wirklichkeit?
Philipp, mein Vetter.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an Menschen, denen Sie im Netz begegnen?
Offenheit und Reflexion.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an Menschen, denen Sie in der Wirklichkeit begegnen?
Die gleichen.
Was mögen Sie im Netz am wenigsten?
Idiotische, selbstgerechte Kommentare.
Was stört Sie an Bloggern am meisten?
Zuviel Show ohne Substanz.
Was stört Sie an sich selbst am meisten?
Fehlende Schlagfertigkeit.
Ihr glücklichster Moment als Blogger?
Wenn aufgrund eines Beitrags eine spannende Diskussion entsteht.
Was halten Sie für Ihre größte Errungenschaft als Blogger?
Eine gute Mischung.
Über welches Talent würden Sie gern verfügen?
Schlagfertigkeit.
Als welcher Blogger möchten Sie gern wiedergeboren werden?
Boah, nee. Dann lieber Nirvana.
Ihre größte Extravaganz?
Meinen eigenen Weg zu gehen.
Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
Ruhefindend.
Ihr Motto?
Das wird schon.
Bislang haben unseren Proust-Bloggerfragebogen Cosima Bucarelli, Johanna Moers, Jill Adams, Siems Luckwaldt, Katja Hentschel, Katya Moorman, Julia Stelzner, Katharina Charpian, Thomas Knüwer, Marlene Sørensen und James Castle, Mary Scherpe, Juliane Duft und Anna Katharina Bender, Richard Gutjahr, Anna dello Russo, Peter Glaser, Frederik Frede , Jessica Weiß, Stefan Mesch, Daniel Decker, Vera Dondelinger, Isabel Bogdan, Ninia Binias, Maximilian Buddenbohm , Johanna Pink, Smilla Dankert und Sandra Olyslager ausgefüllt.
Paris ist weltberühmt für schlechten Kaffee. Das Café Téléscope hält jetzt dagegen (5, rue Villedo, 1. Arrondissement).
(c) Café Téléscope

Der Concept Store von Colette ist inzwischen ein Museum. Voller Leben ist dagegen der neue Laden The Broken Arm (12, rue Perrée, 3. Arrondissement).
(c) The Broken Arm