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Die grüne Hölle – Herausforderung an die Gummiköche

Der Formel 1-Tross macht Station an seinem wahrscheinlich legendärsten Schauplatz: Auf dem weltberühmten Nürburgring führt am Wochenende mit dem Großen Preis von Europa der fünfte WM-Lauf wieder durch die „Grüne Hölle“. Dieser Name der Traditionsrennstrecke bezieht sich auf das unvorhersehbare und extrem wechselhafte Wetter in der Eifel.

Der Reifenausrüster Michelin begegnet dieser Herausforderung mit Pneus, die ein größeres Temperaturfenster nutzen können als üblich. „Es ist traditionell sehr schwierig, Laufflächenmischungen für den Nürburgring auszuwählen, weil das Wetter oft sehr schnell umschlägt“, umreißt Michelin Formel 1-Direktor Nick Shorrock die zentrale Herausforderung. „Das könnte in diesem Jahr besonders problematisch werden, weil das Rennen drei Wochen früher stattfindet als 2005.“

Die Reifen müssen deshalb ein breites Arbeitsfenster abdecken: Sie sollen selbst dann schnell und konstant in ihrer Leistungsfähigkeit sein, wenn die Wettervorhersage zu 100 Prozent falsch liegt. „Legt man die vergangenen Jahre zugrunde, ist zwischen 30 Grad und Frost alles möglich“, fasst Shorrock zusammen.

 

Welches Auto für den weißrussischen Winter?

Lieber Herr Kessler,

ich trau mich ja fast nicht zu schreiben. Aber der Herr aus Vietnam hat mir etwas Mut gemacht. Auch wir arbeiten im Ausland und habe den Wechsel Italien-Belarus mit einem 4jährigen Mercedes A-Klasse 140 absolviert. In Italien gab es überhaupt keine Probleme. Im ersten Winter mit über minus 30Grad in Belarus aber hat überhaupt nichts mehr funktioniert, kein Starten und wenn das Auto mal in Bewegung kam, dann nur tuckernd mit Höchstgeschwindigkeit 10km/h, die Elektronik versagte nahezu ganz. Das alles trotz neuer Batterie und allen Wintervorbereitungen, die man so treffen kann.

Die Rundfahrten zu verschiedenen mehr oder weniger professionellen „Bastlern“ waren landeskundlich interessant, brachten aber kein Ergebnis – wenn man hier westliche Marken fährt, müssen sie Wohnzimmergröße aufweisen, sprich, diese Marke war sehr unbekannt. Einer meinte, der Bordcomputer sei so programmiert, dass ab minus 30 Grad alles automatisch abgestellt wird (er wollte gleich ran und das Ding knacken!). Nach den Wintermonaten reicht ein Blick von unten und die Zweifel, ob das Auto auch noch die nächsten 3,4 Winter überlebt, wachsen.

Dabei war es der erste „Stern“ in unserer „Auto-Biografie“, wir wollten endlich einmal langjährige Qualität. Liegt es daran, dass die Konstrukteure der A-Klasse keine Erfahrungswerte mit Kleinwagen hatten? Welche Marke würden Sie für so ein Klima (plus nicht vorhandene Vertragswerkstätten und schlechtes Benzin) empfehlen?

Mit besten Grüßen

Frau Richter

Antwort vom Autopapst:

Hallo Frau Richter,

herzlichen Dank für Ihre Frage! Da kann sich der Autopapst doch mal wieder richtig produzieren…..

Generell ist zu sagen, daß Mercedes bei der Entwicklung seiner Fahrzeuge natürlich auch Extremtests in Nordschweden, Finnland oder auch in Kältekammern fährt, um die Tieftemperaturtauglichkeit seiner Produkte zu gewährleisten. Trotz allem ist die Autotechnik „im Feld“ bei Temperaturen unterhalb von 30°C an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen.
Wenn Sie die A-Klasse auch in Zukunft in Weißrussland im Winter fahren wollen, rate ich zum Einbau eines Motorheizers (das ist eine Art Tauchsieder, der mit Energie aus dem Stromnetz -der Stecker hängt vorne aus dem Auto heraus- das Kühlwasser im Motorblock vorwärmt). Zusätzlich oder alternativ können Sie eine Standheizung einbauen lassen, die den gleichen Zweck erfüllt. Mit diesen Techniken sind die Autos in Kanada und Schweden serienmäßig ausgerüstet und gewährleisten dort auch bei grimmigem Frost spontane Leistungsbereitschaft. Flankierend empfehle ich vor Beginn der Wintersaison dünnflüssiges Winteröl (z. B. die Viskosität 0W-20).
Leider kenne ich die Verhältnisse in Belarus nicht aus eigener Anschauung; gefühlsmäßig würde ich eine A-Klasse aber für wenig geeignet halten, damit dauerhaft zurecht zu kommen. Wenn ich längere Zeit dort arbeiten würde, würde ich mir aus Deutschland ein älteres, nicht so elektronisch hochgerüstetes Fahrzeug mitbringen. Diese Autos sind hier gerade sehr günstig zu bekommen, da in Deutschland teuer im Unterhalt. Wie wäre es mit einem Mercedes 230 E (W124, Bj. 1986 – 1992)? Oder mit einem Volvo 244? Diese Fahrzeuge sind in den letzten Jahren in großer Zahl „in den Osten“ exportiert worden, sodaß Sie dort mit Sachkenntnis in der Werkstatt und Ersatzteilen vor Ort rechnen können. Allerdings sind die genannten deutlich sichtbar alte Autos, was sich nicht mit jedem Beruf verträgt. Schreiben Sie mir ruhig noch einmal, falls Fragen offen geblieben sind!

 

Benzin im Motoröl, warum?

Hallo Andreas,<

ich habe seit langem(ca.2 jahre),ein großes problem mit meinem vw golf variant colour concept. da der erste motor schon bei 140 000 km seinen geist aufgegeben hatte(bei 136000 km gekauft-nach kauf gleich neue kerzen,neues öl,neue riemen,neue kupplung eingebaut und 4000 km weiter trotzdem pleuellagerschaden:-( ),habe ich mir einen motor von seat gekauft(gebraucht,ca.16000 km runter)mit dem gleichen motorkennbuchstaben-AFT.habe diesen motor bei einem freund,in einer vw-werkstatt einbauen lassen und seitdem,folgende PROBLEME :1.KRAFTSTOFF IM ÖL ,2.ERHÖHTER KRAFTSTOFFVERBRAUCH (zwischen 10 und 14 Litern,bei einer 1.6 Maschine mit 101 ps),3.nach längeren fahrten (Autobahn,Landstraße),immer wenn ich zum stehen komme,steigt die drehzahl auf ca.2000 U/min und fällt erst nach ca. 30 s wieder ab-das setzt sich dann so fort,fahre ich z.b. am nächsten tag in der stadt tritt das problem nicht mehr auf oder erst ein paar tage später wieder 4.motor läuft unruhig im stand(als wenn er nicht richtig zündet oder so) 5.

ein leichtes summendes geräusch aus richtung mittelkonsole im bereich radio/climatronic(radio/climatronic ausgeschaltet) das ist jetzt eine ganze menge,aber ich denke, dass das alles mit dem Sprit im öl zu tun hat!km stand liegt jetzt bei ca. 155000.letzter ölwechsel bei 153.348 km am 18.03.06!!!,da soviel benzin im öl war,das nichts mehr vom öl an den händen zurückgeblieben ist,wenn man's zwischen den fingern verrieben hat(davor ölwechsel am 21.11.05)!!das auto war auch schon mehrmals wegen diesem probem bei meinem freund in der vw-werkstatt,aber die können einfach nicht die ursache finden,haben schon viel versucht (luftmengenmesser getauscht-ohne irgendeine veränderung des propblems-wieder zurückgetauscht,neue lambdasonde,einspritzventile überprüft-da die wohl verharzen können und dann sprit nachlaufen kann,akf-system abgeklemmt-ohne erfolg,fehlerauslese am diagnosegerät-nichts gefunden).dann war ich beim boschdienst wegen des problems,damit alles nochmal durchnessen-nichts gefunden,ausser das der motor zu fett läuft,obwohl die lambdasonde in ordnung ist!so,das waren jetzt eine menge informationen!ich hoffe dass das gute und ausreichende infos waren und du mir weiterhelfen kannst,da alle anderen(mich inbegriffen) nicht mehr weiterwissen!!!!bitte hilf mir,den es ist sooo ein schöner wagen in einem sonst superoriginalzustand!Vielen ,vielen dank im voraus und schön,das es DIE ZEIT und solche blogs gibt!!!!

liebe grüße aus magdeburg, DOMINIK

Antwort vom Autopapst:

Hallo Dominik, danke für die Komplimente! Hoffentlich kann ich Dir helfen, wenn doch die Koriphäen mit ihrem Meßgerätepark nicht weiter kommen….

Die Einspritzung beim AFT-Motor kommt von Siemens und heißt „Siemos“. Sie regelt mit Hilfe vielfältiger Parameter die Gemischaufbereitung unter Berücksichtigung aller Anforderungen an Leistungsabgabe, Sparsamkeit und Umweltschutz. Soweit die Theorie! Wenn der Motor ständig zu fett läuft (das dürfte als gesicherte Annahme gelten!), kann eigentlich nur ein Problem mit der Kaltlaufanreicherung vorliegen (der kalte Motor wird mehr oder weniger angefettet, damit er nicht aus geht und möglichst schnell seine Betriebstemperatur. Außerdem soll der KAT möglichst schnell heiß werden). Wenn der Golf mir gehören würde, würde ich auf Verdacht sämtliche Temperatursensoren austauschen (die sind zwar nicht umsonst, aber noch bezahlbar!) und dann, wenn sich anschließend nichts ändert, das Steuergerät (sitzt mittig im Wasserkasten, da kommt wahrscheinlich das Geräusch her!!) ausbauen und an www.hitzpaetz.de zur Überprüfung einschicken (Konditionen stehen auf der Site). Mehr kann ich aus der Ferne leider auch nicht zur Problemlösung beitragen…

Viele Grüße aus Berlin vom AUTOPAPST

 

Keine Chance für Motorschäden: Ölwegweiser von Aral zeigt richtigen Schmierstoff

Synthetische und mineralische Schmierstoffe sorgen für einen reibungslosen Betrieb und garantieren somit eine lange Lebensdauer von modernen Motoren. Unter www.aral-lubricants.de führt im Internet der Ölwegweiser von Aral nun Kunden schnell und einfach zum passenden Schmierstoff für ihr Fahrzeug. Denn nur moderne Hochleistungs-Schmierstoffe sind exakt an die jeweilige Fahrzeug-Charakteristik angepasst und berücksichtigen die Herstellernormen.

An über 2 500 Aral-Stationen in Deutschland ist die Suche nach dem passenden Schmierstoff ebenfalls denkbar einfach. Öldrehscheiben für die Produkte von Aral und Castrol lassen sich kinderleicht auf das jeweilige Automodell einstellen. Der gelbe Punkt signalisiert, welches Motoröl zum jeweiligen Fahrzeugtyp passt.

In vier Schritten führt der Ölwegweiser zum passenden Produkt aus dem Angebot von Aral. Zunächst kann eine Kategorie für die Betriebsstoffsuche gewählt werden. Neben Pkw stehen auch leichte Lkw und Busse, Motorräder, Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler sowie Ballenpressen zur Auswahl. In den nächsten Schritten werden zunächst die Hersteller-Marke, dann das Modell und schließlich die Modellreihe sowie der Produktionszeitraum abgefragt. Aus diesen Daten generiert der Ölwegweiser eine Empfehlungsliste mit den entsprechenden Schmierstoffen. So umfasst die Liste für einen Pkw neben der Empfehlung für das passende Motoröl beispielsweise auch Empfehlungen für Getriebeöl sowie für die Betriebsstoffe für Servolenkung, Hydrauliksystem und Kühlsystem. Die benötigte Menge in Litern für alle Betriebsstoffe entsprechend den Hersteller-Angaben wird ebenfalls angezeigt.

Der Einsatz des richtigen Schmierstoffes entscheidet letztlich über die Haltbarkeit eines Motors und somit nicht selten auch über die Lebensdauer eines Fahrzeugs. Hochleistungs-Schmierstoffe müssen unterschiedlichsten Beanspruchungen gewachsen sein. Die normalen Betriebsbedingungen von Autos umfassen sowohl extremen Kurzstreckenbetrieb als auch Langstreckenbetrieb mit Fahrleistungen von 50 000 km und mehr pro Jahr. Hinzu kommen Ölwechselintervalle von 5 000 km bei einigen älteren Diesel-Pkw bis hin zu 100 000 km bei bestimmten Nutzfahrzeugen.

 

Toyota Yaris 1,3l, Limousine, 2001, Benziner, Handschaltung

Hallo Herr Kessler,

seit 4 Jahren fahre ich jetzt schon meinen kleinen Yaris, und der hatte bis jetzt noch keinen Mangel. Dazu meine Fragen.

1. Muss ich mir wegen der fehlenden Mängel Sorgen machen? Vorher bin ich 22 Jahre lang verschiedene Golf gefahren, an denen immer irgendwas defekt war. Die VW-Werkstatt sagte, dass das normal sei. Muss denn dann nicht auch bei meinem kleinen Toyota mal was kaputt gehen, damit er normal ist?

2. Wenn mich Bekannte fragen, wie der Yaris läuft, kann ich ihnen immer nur sagen, dass er super ist, und noch kein einziger Mangel aufgetreten ist. Das glauben mir viele aber nicht (fahren alle deutsche Autos von BMW, Porsche, Mercedes, VW oder Audi). Was raten sie mir im Umgang mit diesen Menschen, denn ich möchte ja nicht für einen Übertreiber gehalten werde? Soll ich vielleicht den zweimaligen Tausch der Wischergummis als Defekt angeben?

Ich weiss, meine Fragen sind schwierig und daher nicht ohne weiteres zu beantworten. Ich hoffe aber auf ihre Kompetenz und freue mich auf ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

Michael Grote

Antwort vom Autopapst:

Schwierig an Ihrer Frage, sehr verehrter Herr Grote, ist der Gewissenskonflikt, in den Sie mich stürzen! Daß Automobile japanische Provinienz offenbar erheblich besser verarbeitet sind als solche aus anderen Gestaden, haben schon viele vermutet. Allein die Beweggründe hierfür liegen immer noch im Dunkeln. Dabei sind diese für ein japanischen Auto ganz normal, genau so normal wie die Defekte der von Ihnen genannten Mitbewerber der Söhne Nippons (von Konkurrenten wage ich in diesem Zusammenhang kaum zu sprechen….). Wenn ich nun diese Gründe (die mir selbstverständlich seit Jahren bekannt sind!) benenne, könnte das gesammte, weltweite Gefüge des Automarktes aus den Fugen geraten!

Wer heute einen Autokonstrukteur nach seinen Zielen befragt, wird über kurz oder lang einen Vortrag über die Kunst und Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung zu hören bekommen. Das ist kein Wunder bei der sozio-politischen Gemengelage, in der diese Leute arbeiten müssen. Allerdings hinkt die westliche Welt damit bei aller Genialität im Umgang mit der Autotechnik ihren fernöstlichen Kollegen um Längen hinterher. Im Land der aufgehenden Sonne sind die Lehren des Taoismus, denn um nichts anderes geht es bei der Konstruktion eines Autos, wesentlich tiefer verwurzelt als in der norddeutschen Tiefebene oder im Alpenvorland; an die Spätzle-Hochburgen mit ihren dumpfen Talkesseln möchte man dabei gar nicht denken…. Um es kurz zu machen: Das Auto als solches ist ein Energiewesen, durch welches das Ch´i ohne Blockaden frei fließen können muß. Die Japaner bei Toyota haben den Yaris konsequent darauf ausgerichtet, selbst das Markenemblem ist frei von Ecken und Kanten. Jing und Jang können also gar nicht getrennt werden; die Harmonie währt ewig! Hinzu kommt ein wesentlicher Aspekt: Die Mehrzahl der Fahrer von asiatischen Autos sind auch deren Eigentümer! Der große Rest des Autoheeres wird zu über 50% von Dienstwagenfahrern bewegt, die ihr Fahrzeug nicht mit der nötigen Liebe und Achtung behandeln ( eine Ausnahme stellen ältere Fahrzeuge eines Herstellers aus Stuttgart Zuffenhausen dar, die auch prompt mit den Japanern in der Pannenstatistik gleichziehen!).

Wenn Ihnen nun also Menschen begegnen, die mit ihrem fahrbaren Untersatz offenbar nicht in Harmonie leben, raten Sie zu einer Änderung der Einstellung zum Auto! Die wöchentliche Fahrt durch die Waschanlage reicht natürlich nicht; Autos wollen mit Liebe und Achtung behandelt werden! Zum Schluß für alle, die an der Elektronik ihres Autos verzweifeln, noch ein Trick: Klatschen Sie den bösen Geist aus der Elektronik heraus! Ein etwa 30-sekündiger Applaus hat schon manch dauernd glimmendes Kontroll-Licht zum Verlöschen gebracht…

 

312 000 Euro für Mobilität

ar – Ein Autofahrer in Deutschland gibt in seinem Leben durchschnittlich 311 899 Euro für seine Mobilität aus. Wie die DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ermittelt hat, fährt der heutige Autobesitzer 54 Jahre lang auf unseren Straßen, wenn er mit 18 seine Fahrerlaubnis erhält. In dieser Zeit kauft er sechs Gebrauchtwagen und drei Neufahrzeuge.

Lediglich 15,8 Prozent der Summe entfallen dabei auf die Anschaffung. Der größte Posten sind mit 24,6 Prozent Anteil die Kraftstoffkosten.