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Kegeln im John Lemon

 

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass es am Sonntag regnet: Die Freizeitsportart Kegeln erlebt ein Revival – und das aus gutem Grund.

Der Hamburger Sommer ist nicht grade dafür bekannt, dass man ihm stets im luftigen Kleidchen oder Muskelshirt – oder was auch immer Menschen bei hohen Temperaturen anziehen – begegnen kann. Manchmal lädt er dank Regen geradezu zum Drinnenbleiben ein. Wie wäre es dann aber damit, nicht in der eigenen unaufgeräumten Wohnung zu verweilen, sondern sich trotzdem sportlich zu betätigen? Im John Lemon zum Beispiel. Da kann unsereins nämlich nicht nur Bier oder Käffchen trinken, sondern vor allem Kegeln bzw. Kegeln lernen. Fangen wir doch damit an, dass Kegeln nicht das mit den Löchern in der Kugel ist. Das ist Bowling. Aber auch bei diesem Freizeitsport muss die Kugel präzise über eine Bahn geschwungen werden, um am anderen Ende neun Kegel umzuwerfen. Die Profis kegeln auch wahlweise einen „Tannenbaum“ um oder niedrige Hausnummern. Wer einmal den Dreh raus hat, wird kreativ und vielleicht sogar süchtig. Die Chancen stehen jedenfalls gut, dass das nicht der letzte Besuch und das letzte Spiel im John Lemon waren.

Text: Andra Wöllert

 

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