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Empowerment & Krank

 

Ein dreckiges Punkmonster: Stuttgarts Hardcore-Export kommt zu Besuch auf die Frau Hedi und erhält freundliche Unterstützung aus Hamburg.

Beim letzten Konzert galt bei Empowerment die Losung „Itʹs all about Sachbeschädigung“. Ehrliche Ansage. Denn „Hardcore-Punk muss unangepasst bleiben“, hat Sänger Jogges auf dem Band-Blog erklärt. Die Jungs aus Stuttgart wurden sämtlichst gesäugt und gestillt von der Hardcore-Punk-Szene der 1990er Jahre. Daraus ist ein dreckiges, druckvolles, kompromissloses Punkmonster entstanden, das tretend und brüllend jede Bühne zum Brennen bringt, wenn Jogges seine gewaltige Wut ins Publikum hinausspuckt. „Hardcore war schon immer antifaschistisch“, stellt er klar. „Und wir halten dieses Banner hoch und sagen: Fuck you zu Nazis, Faschisten, Rassisten, Sexisten und homophoben Wixern.“ Nicht dass wir uns missverstehen: „Das Herz auf der Zunge und immer ready für Randale und Bambule. Mit Worten, versteht sich.“ Ist ja klar. Auf der Hedi wird Empowerment dabei unterstützt von Krank, den freundlichen Punks aus der Hamburger Nachbarschaft.

Text: Nik Antoniadis


 

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