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Mustasch

 

Bereits Daniel Johnstons Karriere wurde befeuert durch ein T-Shirt mit seinem „Hi, How Are You?“-Motiv, getragen von Kurt Cobain. Ähnlich erging es Mustasch, als The-Soundtrack-of-Our-Lives-Mitglieder ihr Oberteil trugen und so den EMI-Label-Manager auf die Bartisten aufmerksam machte. Das war im Jahr 2000, seither sind ein Dutzend EPs und Longplayer erschienen. Das aktuelle ist von 2015, heißt Testosterone und liefert zehn herrliche, stampfende Stoner-Rock-Nummern. Frontmann Gyllenhammar erinnert dabei erstaunlich stark an Metallicas Hetfield, nur hat der natürlich keinen so schönen Heavy-Metal-Namen. Der Albumtitel soll laut Sänger nicht nach Macho klingen, sondern eher für den männlichen Beschützerinstinkt stehen – Be like a Man! Der Volvo unter den Metallern kommt ins Knust mit Doublebass und Special Guest: De Ville.

Text: Georg Kühn

 

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