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Lesbisch Schwule Filmtage

 

„Großes Kino“ lautet das Motto der 26. Lesbisch Schwulen Filmtage vom 20. bis 25. Oktober. Das sollte das pralle Programm mit 130 Filmen aus aller Welt locker erfüllen. Eröffnet wird das filmische Spektakel am Dienstag mit Grandma auf Kampnagel. Ab Mittwoch geht es munter weiter: Paul Weitz‘ komödiantisches Roadmovie-Drama um die lesbische Dichterin Elle (US-Starkomödiantin Lily Tomlin), die für ihre Enkelin Sage Geld für einen Schwangerschaftsabbruch auftreiben will, avancierte bereits beim Sundance-Film-Festival zum Hit. So stark der Film, so vielfältig das Festival. Die spanische Produktion Der heimliche Freund liefert ein aktuelles Statement zur Flüchtlingsdebatte. Die Künstlerinnen und Künstler des Kollektivs The Nest beleuchten mit ihrer Dokumentation das Leben junger lesbischer, schwuler, bisexueller und Transgender-Personen in Kenia. Das Enfant terrible des deutschen Films, Rainer Werner Fassbinder, wird mit der Dokumentation Lieben ohne zu fordern geehrt. Bitter, aber auch komisch ist Maria Binders Dokumentarfilm Trans X Istanbul, der die entrechtete Situation Tausender Transsexueller in den türkischen Metropolen schildert, der in der Roten Flora gezeigt wird.

Text: MS

 

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