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Neue Heimat

 

Ein Beitrag zur Flüchtlings- und Integrationsdebatte, der Spaß macht – doch, das geht! In diesem Fall wird er beim eigenarten Festival gezeigt und kommt von der Theatergruppe fremd doch nah und setzt beim altmodischen Begriff Heimat an: Was bedeutet er hierzulande? Einerseits den Deutschen und andererseits den hier unfreiwillig Gestrandeten … Kulturelle Mischungen sind längst Alltag, doch gewachsene Vorurteile und gegenseitiges Unverständnis halten sich hartnäckig. Zehn Frauen – sie heißen Arezo, Atidza, Claudia, Gertruda, Gülden, Irina, Josipa, Lara, Nurcan, Stephaniel – erzählen von Flucht und Vertreibung, dem Entwurzelt-Sein in einer nur scheinbar grenzenlosen, globalisierten Welt. Und das gelingt ihnen nicht nur auf authentische Weise, sondern auch mit viel Humor. Unter der Regie von Sybille Wahnschaffe entstand das Stück Neue Heimat, mit eigenen Texten, Tanz und Spiel, Musik und Gesang. Im Hamburger Sprechwerk wird es am Samstag gezeigt.

Text: Dagmar Ellen Fischer

 

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