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Thomas Dybdahl

 

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass der durchschnittliche Verbrauch von Antidepressiva in skandinavischen Ländern weit über dem internationalen Durchschnitt liegt. Eine Statistik, der man ungeprüft Glauben schenken kann, wenn man sich nur einmal anschaut, wie viel melancholische Weltschmerzmusik nördlich des Skagerrak und Kattegat produziert wird. Zu ihren Protagonisten zählt auch der Norweger Thomas Dybdahl, der bereits seit 15 Jahren seine persönlichen Dramen in fragile musikalische Kleinode verwandelt. Das ist herzerweichend und dabei – wie es sich für einen echten Skandinavier gehört – vollkommen kitschfrei. Gerade tourt er durch Europa und macht in Hamburg Halt im Nochtspeicher.

Text: Katharina Grabowski

 

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