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„Don’t Wake Daddy X“

 

Laut, wild, ungestüm – und das seit zehn Jahren: Damals brachten der Künstler Heiko Müller und der Galerist Ralf Krüger Lowbrow an die Elbe, den bildgewaltigen Pop-Surrealismus, der aus der amerikanischen Subkultur der 1950er entstanden ist und bis heute brodelt. Zum Jubiläum zeigen die Kuratoren ein Best-of der vergangenen Jahre, in denen Hamburg sich als europäische Lowbrow-Metropole etabliert hat. „Anspruchslos“ heißt Lowbrow auf Deutsch, weil die Arbeiten von Comics, B-Movies, Pulp und psychedelischem Rock inspiriert sind. Dass das pure Ironie ist, zeigen erneut 39 internationale Künstler, die „Crème de la Crème“ aller bisherigen DWD-Artisten: „Für Liebhaber des Genres (und alle anderen Kunstliebhaber)“, kündigen die Kuratoren an, „ist das eine absolute Pflichtausstellung.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 23. Dezember bei Feinkunst Krüger zu sehen.

Text: Sabine Danek
Foto: Jana Brike (rechts), Moki (links)

 

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