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Kneipen-Soundtrack

 

In China essen sie Hunde, das besagt zumindest der Titel der dänischen Filmkomödie von Lasse Spang Olsen. Die bayrische Indie-Folk-Band Young Chinese Dogs trotzt der Gefahr. Mit Akkordeon, Tamburin, Ukulele, Trommel und rauen Stimmen spielt das Kollektiv so laut, dass sich niemand traut, es anzurühren. Ende 2013 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum Farewell to Fate, ein guter Soundtrack für die Kneipe, denn eigentlich ist Young Chinese Dogs eine Liveband. Auch weil die Musiker ausschließlich auf akustischen Instrumenten spielen, mit viel Power und guter Laune. Das erinnert an Katzenjammer, die wuselige Frauenband aus Norwegen. Die Indie-Folker aus München gehören zu den ersten Künstlern, die im Molotow-Exil auftreten. Das Ausweichquartier vom szenigen Musikclub, der nach der Räumung der Esso-Häuser obdachlos wurde, liegt übrigens im ehemaligen Möbel-Brandes-Komplex an der Holstenstraße.

facebook.com/youngchinesedogs

 

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