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Wechselzeit

 

Guido Weihermüller porträtierte vier Frauen bei ihrer ersten Triathlon-Vorbereitung. Zur Vorführung der Dokumentation im Abaton ist der Filmemacher anwesend.

1,5 Kilometer schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren, 10 Kilometer laufen – da wird jedem Triathleten warm ums Herz, während unsportliche Hamburger eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt bevorzugen würden. Die Dokumentation Wechselzeit von Filmemacher Guido Weihermüller zeigt vier Frauen unterschiedlichen Alters, die sich auf ihren ersten Hamburg Triathlon vorbereiten. Neben der oben beschriebenen olympischen Disziplin kann man bei dem Event am 12. und 13. Juli auch die Sprint-Distanz wählen: 0,5 Kilometer schwimmen, 22 Kilometer Rad fahren, 5 Kilometer laufen. Immerhin. Sportliche Anfänger werden vorab im 12-wöchigen Rookie-Programm für den Wettbewerb fit gemacht, so auch Kristina (53), Cecilia (42), Adolé und Sarah (30), die von unterschiedlichen Dingen angetrieben und ausgebremst werden. Die eine fragt sich, ob sie sich für ihr Alter zu viel zugemutet hat, eine andere genießt es, in ihrem Sport egoistisch sein zu dürfen und wieder eine andere überwindet bei jedem Training erneut ihre Angst vor Wasser. Die Dokumentation lohnt sich vor allem für jene Menschen, die beim Anblick von Joggern an der Alster murmeln „Eigentlich sollte ich auch…“ .

Text: Lena Frommeyer

Wechselzeiten – Auf dem Weg zum ersten Triathlon // Trailer 2014 from Guido Weihermüller on Vimeo.


 

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